Cologne Centurions 2007

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    • hm, ob der wirklich so treffend ist, der Artikel?


      der NFL Europa reichte es für die Feldherren nur zu Platz drei in der Tabelle - eben hinter den Finalteilnehmern Hamburg und Frankfurt. Schuld daran war am Ende ein völlig unnötiger Aussetzer gegen Berlin Thunder, als Hippler und Co. dem Tabellenschlusslicht vor eigener Kulisse einen von nur zwei Saisonsiegen "schenkten".


      Selbst wenn man dieses Spiel gegen Thunder gewonnen hätte, wäre es trotzdem nix mit dem WB gewesen und man wäre immer noch dritter.

      Es lag auch nicht am fehlenden Abrufen des Potentials, sondern daran das es zwei teams in dieser Saison gab, die eben noch einen Tick besser waren und die entscheidenden Spiele gegen die Centurions klar dominiert haben.
    • Ich meinte mehr, dass der Artikel treffend ist in diesen Aussagen:
      Centurions-Manager Hauke Wilkens macht dafür die fehlende Akzeptanz in den Kölner Medien verantwortlich. Das ist zu einfach. Was er verschweigt: In Köln fehlt eine klare Linie. In der Vergangenheit sollte Football ein Event sein - Power Party, Tokio Hotel und viel Brimborium sollten Zuschauer ins Stadion locken.
      Seit diesem Jahr will Wilkens nur noch Footballbegeisterte sehen, die näher am Sport dran sind. Die werden aber schnell genervt sein, wenn ihnen selbst einfache Regeln zum zehnten Mal erklärt werden.
      Und wenn der Stadionsprecher drei Mal einen Spieler auf dem Feld sieht, der in der ganzen Partie überhaupt nicht eingewechselt wird, ist das nur peinlich. Da brauchen die Centurions mehr Professionalität. Der Mittelweg ist das Ziel. Ein wenig Brimborium kann bei amerikanischem Sport sicher nicht schaden, aber Zuschauer zieht sportlicher Erfolg an.


      Sicher, die entscheidende Niederlage war die zu Hause gegen Hamburg, kein Zweifel.
    • Disastermaster schrieb:

      hm, ob der wirklich so treffend ist, der Artikel?



      Selbst wenn man dieses Spiel gegen Thunder gewonnen hätte, wäre es trotzdem nix mit dem WB gewesen und man wäre immer noch dritter.

      Es lag auch nicht am fehlenden Abrufen des Potentials, sondern daran das es zwei teams in dieser Saison gab, die eben noch einen Tick besser waren und die entscheidenden Spiele gegen die Centurions klar dominiert haben.

      Dein Einwand mit dem Spiel gegen Thunder ist korrekt, aber das mit dem fehlenden Abrufen des Potenzials sehe ich ähnlich.

      Gegen Frankfurt in Köln war ein enges Spiel - außerdem Spieltag 2. Zu den Spielen gegen Sea Devils und Galaxy an den letzten Spieltagen. Für mich waren beide Teams nicht so weit weg, dass man die Partieen gewonnen hätte, wenn man das Potenzial hätte abrufen können. Die Spiele gegen die Admirals haben gezeigt, was drin war. Da stimmte das Timing in der D#, die Tackles auch. Die O-Line war stärker, QB Meyer hatte Zeit. All das fehlte bei den beiden anderen Spielen. Schau Dir noch mal das Spiel gegen die Galaxy an und achte mal auf die missed tackles der Centurions Abwehr. Außerdem gab es nach dem ersten Kontakt mit einem Kölner Defender oft noch massig Raumgewinn. Noch ein anderes Beispiel: Bei einem Spielzug fiel mir auch auf, dass 2 Defender nach einem Cut des Frankfurter Ballträgers den Spielzug überlaufen und der Frankfurter daher großen Raumgewinn macht. All das gab es gegen Amsterdam nicht.

      In der O# kam eine eine grottige O-Line Leistung - wo war eigentlich der Left-Tackle? Dabei empfand ich in der Zeit zuvor die O-Line nicht so schlecht, die Probleme traten m. E. mit dem Spiel gegen Berlin (2. Halbzeit) auf. QB Meyer war unter Druck, um genauer zu sein, unter zu viel Druck. Dazu eine grottiges Playcalling bei den beiden Niederlagen und in der 2. HZ des Berlin Spiels.

      Hätten die Mannschaft nur ein bißchen so gespielt, wie den Rest der Saison, dann wäre in beiden Spielen mehr drin gewesen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir die Partie gegen Hamburg gewonnen hätten und dann wären die Centurions schon nach Spieltag 8 für den WB qualifiziert gewesen. Die Partie gegen Frankfurt kann ich nicht so recht einschätzen, da war nach der 1. Halbzeit die Partie gegessen und Franfurt spielte die Partie souverän runter.
    • Passt schon. Der Artikel ist recht ordentlich. So eine Berichterstattung in Kölner Zeitungen und wir haben ein nächstes Jahr mehr Zuschauer.

      Stimmt natürlich das der Sieg gegen Berlin nicht gereicht hätte. Die Kölner hatten in meinen Augen dieses Jahr ein Team welches durchaus im WB hätte stehen können. Aber die Konstanz fehlte das ganze Jahr über und deswegen haben Sie es auch nicht verdient gehabt.
    • Ich finde den Pressekommentar auch gut, weil darin wenigstens mal akzeptiert wird, dass das Brimborium und die Show zum Football einfach dazugehören und dieses förderlich für mehr Zuschauer ist. Gab ja in der Vergangenheit Kommentare, die ein NFLE-Spiel nur auf die Show reduziert haben und ihr den sportlichen Wert absprachen. Aber hier hat sich der Autor mit der Sache wohl wirklich mal etwas intensiver befasst.
    • Wir gehen übrigens (wenn ich das richtig sehe) als einziges Team in die Geschichte ein, dass niemals den Worldbowl gewonnen hat. :madness
      Na ja, waren trotzdem 4 schöne Jahre und ich werde Football im Müngersdorfer Stadion auf jeden Fall sehr vermissen. Vor allem, weil sich die FC-Fans jetzt nicht mehr so schön über uns aufregen können, dass wir ihren Rasen kaputt machen. Noch ne Ausrede weniger für Daum und Co. wenn der Aufstieg wieder nicht klappt. :tongue2:
    • Deuce#26 schrieb:

      Wir gehen übrigens (wenn ich das richtig sehe) als einziges Team in die Geschichte ein, dass niemals den Worldbowl gewonnen hat. :madness
      Na ja, waren trotzdem 4 schöne Jahre und ich werde Football im Müngersdorfer Stadion auf jeden Fall sehr vermissen. Vor allem, weil sich die FC-Fans jetzt nicht mehr so schön über uns aufregen können, dass wir ihren Rasen kaputt machen. Noch ne Ausrede weniger für Daum und Co. wenn der Aufstieg wieder nicht klappt. :tongue2:

      Immerhin bleibt der Rhein Cup in Köln und wir waren glaube ich immer besser als die Footballer aus Altbiermetropole von der Düssel. Irgendwas positives muss man sich doch aus den Fingern saugen. ;)

      Das wird ein großes Erwachen für die Rundballanhänger, wenn plötzlich der Rasen auch ohne Footballer kaputt ist. Welche Ausrede werden sie dann haben? Wir dachten die Footballer machen uns noch den Rasen kaputt und deswegen konnten wir uns nicht auf das Spiel konzentrieren?

      Habe mich auf die Saison immer gefreut und da wird auch mir was fehlen, insbesondere bei den genialen Plätze, Reihe 1 im Oberrang in Höhe der 47 Yard Linie. Alle Spiele der Centurions bis auf eine Halbzeit dort gesehen.
    • Karl-Heinz schrieb:



      Das wird ein großes Erwachen für die Rundballanhänger, wenn plötzlich der Rasen auch ohne Footballer kaputt ist. Welche Ausrede werden sie dann haben? Wir dachten die Footballer machen uns noch den Rasen kaputt und deswegen konnten wir uns nicht auf das Spiel konzentrieren?



      Das liegt dann an den nachhaltigen schäden im Erdreich die die Footballer verursacht haben :D
    • Karl-Heinz schrieb:

      Wer den KStA bei diesem Thema ernst nimmt, ist selber Schuld. :hinterha:


      Aber hat die Dame denn unrecht? Ein Geschäftsmodell, das auf zweitklassigem Football ohne größere Identifikation mittels bestimmter Spieler aufbaut, ist langfristig nicht unbedingt zum Erfolg verdammt. Wer wissen möchte, wie die "schweigende Mehrheit" über Football denkt, werfe einen Blick ins FC-KSTA-Forum. Da sind eigentlich alle froh, daß der Rasen nicht mehr umgepflügt wird oder es werden amerikanische Klischees verbraten. Angekommen in Deutschland ist die Liga in 15 Jahren eben immer noch nicht. Und da muß sich die ach so große NFL schon an die eigene Nase fassen.
    • Chicago Transit Authority schrieb:

      Aber hat die Dame denn unrecht? Ein Geschäftsmodell, das auf zweitklassigem Football ohne größere Identifikation mittels bestimmter Spieler aufbaut, ist langfristig nicht unbedingt zum Erfolg verdammt.

      Naja wenn man dann vom FC ausgeht bekommt auch nicht mehr als zweitklassigen Fussball und das nur wenn man davon ausgeht das die Bundeslliga erstklassigen Fussball bietet was ich mal ganz stark bezweifel.
      Die Leute im Forum plappern ja auch nur das nach was sie im Stadtanzeiger gelesen haben. Da hat nämlich die selbe Dame Artikel ala Die Centurions machen uns unseren Rasen kaputt geschrieben.

      Das war halt die ganze Zeit das Problem in Köln. Während die Rheinische Post normal berichtet wurde hier die ganze Zeit gehetzt. Bis zum Schluss wie man sieht. Am besten ist der scheinheilige Vorwurf man könne ja in die GFL investieren. Als ob die mal ne Zeile über die Falcons scvhreiben würden. Geschweige denn einen Journalisten herschicken.
    • Gonzales schrieb:

      Naja wenn man dann vom FC ausgeht bekommt auch nicht mehr als zweitklassigen Fussball und das nur wenn man davon ausgeht das die Bundeslliga erstklassigen Fussball bietet was ich mal ganz stark bezweifel.
      Die Leute im Forum plappern ja auch nur das nach was sie im Stadtanzeiger gelesen haben. Da hat nämlich die selbe Dame Artikel ala Die Centurions machen uns unseren Rasen kaputt geschrieben.

      Das war halt die ganze Zeit das Problem in Köln. Während die Rheinische Post normal berichtet wurde hier die ganze Zeit gehetzt. Bis zum Schluss wie man sieht. Am besten ist der scheinheilige Vorwurf man könne ja in die GFL investieren. Als ob die mal ne Zeile über die Falcons scvhreiben würden. Geschweige denn einen Journalisten herschicken.


      Um kein Missverständnis aufkommen zulassen, die dort geäußerten Ansichten sind natürlich schwachsinn, aber spiegeln eben auch die Realität wieder. Und genau daran ist die NFLE auch gescheitert, keine Verankerung über die Stadionzuschauer hinaus. Presseleute wollen ebenfalls umschmeichelt werden, frag nach beim Pfälzer. Haben die Centurions wirklich einen guten Draht zum Verlagshaus Dumont. Die gleiche Frage kann man ja auch für den FC stellen.

      Aber wir können ja das KSTA-Forum hijacken und den Rundballschubsern mal erklären, wie die Welt funktioniert. :mrgreen:
    • Wenn die Anhänger des 27. besten Verein in Deutschland implizit meinen, ihr Verein spiele erstklassigen Fußball spielen, dann leiden die an einem Realitätsverlust, aber das ist in Köln ja nix neues. Wir erinnern uns ja nur an die Reaktionen, wenn der FC mal mehr als 2 Spiele hintereinander gewinnt. Gut, das kam in letzter Zeit so gut wie gar nicht mehr vor, warum nur? :hinterha: Über die Masse der realitätsfernen FC Fans kann ich nur noch: :jeck: :jeck: :jeck:

      Die NFLE hat deutlich weniger Abstand zur NFL, als der FC vom erstklassigen Fußball.

      Die Pressearbeit mit der Neven DuMont Presse war katastrophal. Das Problem in Köln ist, dass DuMont praktisch ein Monopol hat. Das hat dann die entsprechenden negativen Stimmungen, weil es keinen Gegenstimmen z. B. durch das Fernsehen gibt. Und hier hat die NFL oder NFLE gnadenlos versagt und das Projekt in den Sand gesetzt. Wer die Rechte an Pay TV Sender wie Premiere und NASN vergibt, muss sich nicht wundern. Zumal bei NASN noch dazu kommt, dass man nur einen englischsprachigen Kommentar hat. Und im Free TV fand die NFLE nur in diversen kleinen lokalen Sendern wie TV Berlin, Rhein Main TV oder center TV statt. Die Zusammenarbeit mit der ARD war für den Popo. Das hätte jeder mit Verstand den Verantwortlichen auch vorher sagen können.

      Hijacken wäre eine gute Idee, aber nur in einer konzertierten Aktion.
    • Karl-Heinz schrieb:

      Und hier hat die NFL oder NFLE gnadenlos versagt und das Projekt in den Sand gesetzt. Wer die Rechte an Pay TV Sender wie Premiere und NASN vergibt, muss sich nicht wundern. Zumal bei NASN noch dazu kommt, dass man nur einen englischsprachigen Kommentar hat. Und im Free TV fand die NFLE nur in diversen kleinen lokalen Sendern wie TV Berlin, Rhein Main TV oder center TV statt. Die Zusammenarbeit mit der ARD war für den Popo. Das hätte jeder mit Verstand den Verantwortlichen auch vorher sagen können.


      Aber was war denn die Alternative? Ich finde es ziemlich lustig darüber zu reden, was hätte sein sollen (als ob das den Beteiligten nicht klar gewesen zu wäre), ohne zu sagen, wie man da hinkommen soll. Es ist doch nicht so, dass die ARD oder sonst ein großer Sender die Spiele hätte bringen wollen. Daran ist die NFL(E) gescheitert - und da geht es denen genauso wie fast allen anderen deutschen Sportarten, die lange Traditionen in Deutschland haben und wenigstens in der Berichterstattung stattfinden. Wer von "in den Sand setzten" spricht, sollte mal erklären, wo die "grüne Wiese" ist und wie man da hinkommt. Verantwortliche vieler Ligen wären für diese Tipps sehr dankbar.
      "I guess football has always been a barometer of the times: the takeover of Manchester United was a perfect manifestation of the unacceptable face of modern capitalism." - Jarvis Cocker.
    • Derek Brown schrieb:

      Aber was war denn die Alternative? Ich finde es ziemlich lustig darüber zu reden, was hätte sein sollen (als ob das den Beteiligten nicht klar gewesen zu wäre), ohne zu sagen, wie man da hinkommen soll. Es ist doch nicht so, dass die ARD oder sonst ein großer Sender die Spiele hätte bringen wollen. Daran ist die NFL(E) gescheitert - und da geht es denen genauso wie fast allen anderen deutschen Sportarten, die lange Traditionen in Deutschland haben und wenigstens in der Berichterstattung stattfinden. Wer von "in den Sand setzten" spricht, sollte mal erklären, wo die "grüne Wiese" ist und wie man da hinkommt. Verantwortliche vieler Ligen wären für diese Tipps sehr dankbar.


      Einigen wir uns darauf, es war nie leicht und wird immer schwierig bleiben. Aber unmöglich? Kaum, wenn man denn fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse hat. Ohne jetzt ins Detail zu gehen, eine fremde Sportart zu etablieren, dauert sehr lange. Aber viele hier vergessen, das Football bereits seit dem Jahr 1979 auf Amateurebene in Deutschland regelmäßig gespielt wird. Das sind dann immerhin 28 Jahre und da hätte man einiges machen können.

      Die Zuschauerzahlen waren in der NFL ja so schlecht nicht. Nur mit der Medienpräsenz war es etwas mau. Es soll nun Unternehmen geben, die haben eigens Spezialisten im Boot, nur um eben diese Bastion zu knacken. Dies ist im Anfang sicher Klinkenputzen, aber wo ist das im Aufbau nicht. Parallel dazu wäre ein massives Rangehen an die Kids ein vielversprechender Weg gewesen. Z. B. die Einführung von Flagfootball, um vor allem bei besorgten Eltern dem vorhandenen Verletzungsrisiko bei Vollkontakt vorzubeugen. Aus so einem Reservoir hätte man dann schon Leute für Jugendmannschaften rekutieren können. Weiter hätte man den Einsatz nationaler Spieler schnelles ausbauen können. Jetzt komme mir keiner mit Qualität, denn diese Spieler hätten eben über Jahre zur Verfügung gestanden und somit die Chance gehabt sich einzuspielen. Timing und Präzision soll ja beim Football nicht ganz so unwichtig sein. Man könnte das jetzt weiter spinnen, aber dann müßte ich ja meine Kontonummer einblenden, denn umsonst ist der Tod aber keine plausible Konzeption, wie man eine attraktive Sportart in einem fremden Land nach vorn bringt.
    • Derek Brown schrieb:

      Aber was war denn die Alternative? Ich finde es ziemlich lustig darüber zu reden, was hätte sein sollen (als ob das den Beteiligten nicht klar gewesen zu wäre), ohne zu sagen, wie man da hinkommen soll. Es ist doch nicht so, dass die ARD oder sonst ein großer Sender die Spiele hätte bringen wollen. Daran ist die NFL(E) gescheitert - und da geht es denen genauso wie fast allen anderen deutschen Sportarten, die lange Traditionen in Deutschland haben und wenigstens in der Berichterstattung stattfinden. Wer von "in den Sand setzten" spricht, sollte mal erklären, wo die "grüne Wiese" ist und wie man da hinkommt. Verantwortliche vieler Ligen wären für diese Tipps sehr dankbar.

      Ist immer wieder lustig... Versagen die obersten Verantwortlichen, wird immer danach gerufen, sagt doch mal wie's gemacht wird? Die Verantwortlichen kassieren einen Haufen Geld und das war eine ihrer wichtigsten Aufgaben. Die haben sie nicht erledigt und damit gnadenlos versagt. Für eine ordendliche Erledigung der Aufgabe hatten sie 15 Jahre lang Zeit.

      Ich sehe es auch nicht ein, denen hier Tipps zu geben oder Wege aufzuzeigen, wie man das machen sollte. Das ist einfach nicht meine Aufgabe. Im Kapitalismus gibt es schließlich sowas wie Aufgabenteilung, oder etwa nicht? Wenn man mir ein entsprechendes Gehalt gibt, dann können wir drüber reden. BTW: Es würde sowieso keiner der Verantwortlichen ernst nehmen, warum dann was dazu schreiben?

      Wenn es den Beteiligten klar war, warum schließen sie den letzten Deal ab? Das ist ja sehenden Auges in den Abgrund rennen. Das ist ja noch schlimmer. :eek:
    • Karl-Heinz schrieb:

      Ist immer wieder lustig... Versagen die obersten Verantwortlichen, wird immer danach gerufen, sagt doch mal wie's gemacht wird? Die Verantwortlichen kassieren einen Haufen Geld und das war eine ihrer wichtigsten Aufgaben. Die haben sie nicht erledigt und damit gnadenlos versagt.

      Ist doch aber normal, Management versagt, der Laden wird dichtgemacht, die Angestellten (oder hier auch Fans) schauen in die Röhre und der Manager kriegt eine Abfindung und landet im nächsten Aufsichtsrat, während den traurigen Massen gesagt wird "Ihr hättet ja härter arbeiten oder bessere Ideen haben können, selbst schuld. Hat eben nicht sein sollen, Pech ..."
      When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
      game, announced by the ESPN Sunday night crew,
      for all eternity. Paul Zimmerman
    • Karl-Heinz schrieb:

      Die Verantwortlichen kassieren einen Haufen Geld und das war eine ihrer wichtigsten Aufgaben. Die haben sie nicht erledigt und damit gnadenlos versagt. Für eine ordendliche Erledigung der Aufgabe hatten sie 15 Jahre lang Zeit.


      Aha, und wenn ich dir eine Million Dollar und die wichtige Aufgabe gebe, die 100 Meter in sieben Sekunden zu rennen und du da das nach 15 Jahren nicht schaffst hast du dann auch "gnadenlos versagt"? Deinem Argument nach schon. Du warst schließlich hoch bezahlt und hattest Zeit.

      Nur würdest du dann doch auch - und zwar mit Recht! - darauf hinweisen, dass die Aufgabe wohlmöglich gar nicht zu schaffen war und fragen, wer das denn bitte schon geschafft hätte. Und das ist doch mein Punkt: Welche andere Sportart hat es denn geschafft? Die scheitern doch praktisch alle daran, dass sie nicht ins Fernshen kommen. Sind die alle seit jahren einfach zu blöd?

      Karl-Heinz schrieb:


      BTW: Es würde sowieso keiner der Verantwortlichen ernst nehmen, warum dann was dazu schreiben?


      Weil dir diese Tipps ein Millionengehalt einbringen würden. Zig Sportarten würden gerne ins Free TV und machen seit Jahren nichts anderes, als darüber nachzudenken, wie man da hinkommt. Ohne Erfolg. Die würden dich fürstlich entlohnen, glaub mir.

      Karl-Heinz schrieb:


      Wenn es den Beteiligten klar war, warum schließen sie den letzten Deal ab? Das ist ja sehenden Auges in den Abgrund rennen. Das ist ja noch schlimmer. :eek:


      Nochmal: Wo ist die Alternative? Glaubst du die ARD hätte den Samstagabend für die NFLE freigeräumt? Oder ZDF, RTL, SAT1, Pro7 etc? Und wenn man dann die Wahl zwischen Pest (Premiere) und Cholera (NASN) hat, muss man zwischen denen wählen.
      "I guess football has always been a barometer of the times: the takeover of Manchester United was a perfect manifestation of the unacceptable face of modern capitalism." - Jarvis Cocker.
    • Derek Brown schrieb:

      Nur würdest du dann doch auch - und zwar mit Recht! - darauf hinweisen, dass die Aufgabe wohlmöglich gar nicht zu schaffen war und fragen, wer das denn bitte schon geschafft hätte.

      Nur ignorierst Du in Deiner "Argumentation" das das ganze in diesem Fall ein selbstgesetztes Ziel war, kein von außen aufgedrücktes. Also bleibt es dabei das das Management versagt hat, entweder beim Setzen realistischer Ziele oder bei der Erfüllung derselben.
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    • Derek Brown schrieb:

      Aha, und wenn ich dir eine Million Dollar und die wichtige Aufgabe gebe, die 100 Meter in sieben Sekunden zu rennen und du da das nach 15 Jahren nicht schaffst hast du dann auch "gnadenlos versagt"? Deinem Argument nach schon. Du warst schließlich hoch bezahlt und hattest Zeit.
      Wenn ich ein Ziel vorgesetzt bekommen, das unrealistisch ist, dann muss ich das entsprechend kommunizieren. Wenn ich "so blöd" wäre und sage, das ist zu schaffen, dann hätte auch ich versagt.

      Derek Brown schrieb:

      Nur würdest du dann doch auch - und zwar mit Recht! - darauf hinweisen, dass die Aufgabe wohlmöglich gar nicht zu schaffen war und fragen, wer das denn bitte schon geschafft hätte. Und das ist doch mein Punkt: Welche andere Sportart hat es denn geschafft? Die scheitern doch praktisch alle daran, dass sie nicht ins Fernshen kommen. Sind die alle seit jahren einfach zu blöd?
      Das stimmt so nicht. Eishockey z. B. hatte mal ein Standing in den 3. Programmen - in den 80ern. Erinnere mich da noch an Spiele KEC - DEG, die übertragen wurden. Warum Eishockey nicht mehr stattfindet, weiß ich nicht. :madness Tennis hatte es auch mal geschafft, da kann ich mich auch noch an "endlose" Übertragungen in den ÖR erinnern. Allerdings sollte man unterscheiden zwischen Einzel- und Mannschaftssportarten. Einzelsportarten wie Tennis, Formel 1 etc. brauchen "nur" einen bekannten erfolgreichen deutschen Protagonisten und dann braucht es nicht mehr viel.

      Derek Brown schrieb:

      Nochmal: Wo ist die Alternative? Glaubst du die ARD hätte den Samstagabend für die NFLE freigeräumt? Oder ZDF, RTL, SAT1, Pro7 etc? Und wenn man dann die Wahl zwischen Pest (Premiere) und Cholera (NASN) hat, muss man zwischen denen wählen.
      Wie wäre es gewesen, wenn man z. B. die Fernsehanstalten mal bezahlt, um reinzukommen? Ein defizitären Sender würde dann bestimmt senden. Gut, das wäre gegen das Selbstverständis der NFL gewesen.