Zukunftspläne der NFLE

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    • paelzer schrieb:

      mag sein, dass es ein "fakt" ist, dass die nfl gerne eine defizitfreie liga hätte - wer legt schon gerne irgendwo drauf? tatsächlich aber "fakt" ist, dass dies nicht ihr oberstes ziel ist und deshalb deine schlussfolgerung auf ziemlich tönernen füßen steht. ;)

      Wie sonst willst Du erklären das die NFL keine neue Franchisegründung mehr finanziell stemmen will? Man ist des großen drauflegens müde. Sicher ist die Globalisierung des SPorts ansich auch ein großer Aspekt (wahrscheinlich der größere), doch um jedes Jahr den gleichen eh NFL begeisterten 10000-20000 Zuschauern diese Liga anzubieten wird man nicht ewig Geld reinstecken.

      Ich denke das die breite Masse das Ziel ist. Wenn man damit ein paar Hardcorefans vergrault sei es drum, hauptsache Du gewinnst für jeden abgesprungen drei oder vier neue die die Stadien voll machen und für die NFL angefixt werden.
      erstmals einen Beitrag wegzensiert bekommen. Bin ein Rebell :hinterha:
    • trosty schrieb:

      Und dann (wie von Bucci schon angemerkt) der Vergleich der Gesamtzuschauerzahl über die Saison mit einer Einwohnerzahl - das macht gar keinen Sinn.
      Nur damit es nicht zu Mißverständnissen kommt. Bergheim hat hier die Einwohnerzahl Deutschlands aufgeführt, weil sich der Großteil der absatzpolitischen Marketinginstrumente auf das Bundesgebiet konzentriert. Für das Produkt NFLE werden ja fast sämtliche Zielgruppen angesprochen. Somit hat Bergheim dann der Einfachheit halber auch alle Einwohner in das Potenzial miteinbezogen, was natürlich etwas übertrieben ist. Es gibt von den 80 Millionen Einwohnern natürlich eine große Zahl von Leuten, die sich ein Footballspiel im Stadion niemals live ansehen würde, selbst wenn sie eine Freikarte bekommen, Zeit hätten und noch mit der Limousine zum Stadion hingefahren werden würden.

      Was vielleicht auch noch nicht jedem ganz klar ist. Die von Bergheim genannte Zahl von einer Million Besucher bedeutet, dass seit Bestehen der Liga angeblich etwa eine Million der Deutschen schon mal ein NFLE-Spiel besucht hat. Das sind alles verschiedene Leute, die Doppelten werden nicht reingerechnet. Wie gesagt. Es bezieht sich auf die gesamte Zeit, nicht nur auf eine Saison.

      Wenn das mit der einen Million stimmt, wären also etwas mehr als 1 % der Bevölkerung schon mal live bei einem NFLE-Spiel im Stadion gewesen. Und genau das ist Bergheim noch zu wenig. Er will den deutschen Markt noch stärker durchdringen, weil noch so viel ungenutztes Potenzial besteht. Natürlich sind logischerweise niemals 100 % des Marktes als Ziel anzusehen, aber mittel- bis langfristig wären 5 % (also 4 Millionen der Deutschen) ja zum Beispiel auch ganz ordentlich und vielleicht auch gar nicht so unrealistisch.
    • Fireborg schrieb:

      War das nicht die Saison, inder der Aufstiegsrasen des FC verschenkt wurde? Dürfte eher daran gelegen haben.

      Und mit der "Power Party" vor dem Spiel hast Du nichts verpaßt. Wenn ne gut gezapfte Cola 10 Minuten dauert vergeht einem der Spaß an irgendwas auf dem Gelände. Für mich von der Orga her unterste Kanone. Ob das dort die Zuschauerzahlen beeinflußt kann ich allerdings nicht sagen. fördern wird es sie wohl nicht.

      Weiß ich jetzt nicht mehr, ob der verschenkt wurde. Aber selbst wenn dem so wäre, daran hat es in dem Fall nicht gelegen. Hier in Köln hat wirklich jeder, der durch die Stadt gegangen ist oder lokales Radio gehört hat, Zeitung gelesen mitbekommen, dass das Spiel stattfindet und die "Rivalität" der beiden Städte geschickt genutzt. Das war fast schon zu viel des Guten.

      Ups, 10 Min. geht einfach nicht :nono: Danke für den Hinweis, dann werde ich mir das diese Saison auch wieder schenken und erst kurz vor der Pregameshow im Stadion reinkommen. Ich fand die zumindest immer recht kurzweilig - gut mein Anspruch ist auch nicht allzu hoch.
    • SakurabaPK schrieb:

      Marktsegmentierung funktioniert nunmal nicht so, dass man nach Tagen multipliziert. Viel mehr ist es so, dass man den Markt in Segmente aufteilt, die jeweils möglichst mit gleichen Marketingstrategien zu erreichen sind.


      Achso, dh die haben eine Strategie, mit der sie alle 80 Mio Deutschen gleichartig erreichen können :eek: . Die hätte ich gerne mal gesehen, damit muss sich ein Vermögen machen lassen (wenn man sie nicht unbedingt auf American Football anwendet, sondern auf ein interessantes Produkt :mrgreen: ). Nene, mit Marktsegmentierung hat das nicht viel zu tun, denn Ländergrenzen entsprechen dieser eben nicht oder nur seeehr unzureichend :nono: .

      SakurabaPK schrieb:

      Aber es ist ja ok, wenn 60 Mio (Irgendwo ein paar Posts weiter oben wurde ja der Markt schon ausgerechnet) Menschen vom Football "ausgeschlossen"werden und nicht als potentielle Interessierte angenommen werden.


      Darauf können wir uns hier gerne einigen - aber im Interview wird was anderes gesagt und das ist dann eben doch leider etwas realitätsfremd :madness .

      Patmann schrieb:

      Was vielleicht auch noch nicht jedem ganz klar ist. Die von Bergheim genannte Zahl von einer Million Besucher bedeutet, dass seit Bestehen der Liga angeblich etwa eine Million der Deutschen schon mal ein NFLE-Spiel besucht hat. Das sind alles verschiedene Leute, die Doppelten werden nicht reingerechnet. Wie gesagt. Es bezieht sich auf die gesamte Zeit, nicht nur auf eine Saison.


      Das wusste ich wirklich nicht und macht die Relation schon wieder logischer - Danke.
      RAIDER NATION - the team’s roots might be in Oakland, but this is California’s NFL team.
    • exit schrieb:

      Wie sonst willst Du erklären das die NFL keine neue Franchisegründung mehr finanziell stemmen will? Man ist des großen drauflegens müde. Sicher ist die Globalisierung des SPorts ansich auch ein großer Aspekt (wahrscheinlich der größere), doch um jedes Jahr den gleichen eh NFL begeisterten 10000-20000 Zuschauern diese Liga anzubieten wird man nicht ewig Geld reinstecken.

      ich muss es mir nicht erklären, ich hab's mir einfach von der nfl selbst erklären lassen. der wirkliche fakt nämlich ist, dass die nfl nicht nur junge spielern praxis geben will, sondern dass sie sich internationaler aufstellen will - aus merchandise-gesichtspunkten (es geht nämlich weniger um zuschauer der nfle, sondern um absatzmärkte), aber auch aus gründen der nachwuchsgewinnung. die nfl weiß nämlich, dass es nicht einfach ist, bei (vorsichtig ausgedrückt) weitgehend stagnierenden geburtenzahlen und zugleich steigenden freizeitalternativen für junge leute nachwuchs für ihren sport und ihre liga zu gewinnen, um diese weiterhin auf hohem niveau zu betreiben.
      wenn man des drauflegens müde wäre, wie du sagst, dann könnte man die liga sofort einstellen. immerhin löhnen nfl und nflpa seit jahren stets so um die 20 mio. andersrum wird ein schuh draus: die nfl weiß, dass sie die internationalisierung nicht zum nulltarif bekommt und zahlt deshalb auch dafür - sogar einigermaßen bereitwillig. aber dass sie ein interesse daran hat, diese verluste trotz des großen plans der globalisierung zu minimieren, scheint mir recht einleuchtend.
      was ich damit sagen will: nicht immer ist das, was man als "fakt" konstatiert mehr als nur eine einfache meinung. ;)
    • Karl-Heinz schrieb:

      Es gab letztes Jahr so Anfang/Mitte Dezember eine Aktion, wer sich früh eine Dauerkarte bestelllt bekommt noch was dazu. Für die schnellsten 200 Besteller gab es einen Tiefgaragenplatz. Wir haben dann Weihnachten bestellt und kamen auch noch in den Genuß. Da war ich überrascht, weil die Aktion schon bestimmt 2 Wochen lief. Klar, es ist zwar nur ein Indiz, aber für mich schon eins mit einer gewissen Aussage.


      Ich kann nix zur diesjährigen Aktion sagen, aber letztes Jahr war ich glaube ich am vierten oder fünften Tag da, an dem man Dauerkarten kaufen konnte. ICh bin da also in der Eupener Straße die Treppe hoch und die haben mich da erstmal wie nen Außerirdischen angeguckt, als ich gesagt habe, dass ich wegen Dauerkarten komme. Ich hatte da jedenfalls das Gefühl, dass ich der allererst war, der da kam...
      Was ich ganz nett fand letztes Jahr war die Motoradshow, das war ganz ok. Tokio Hotel war nur peinlich, lustig waren nur die Horden von kleinen Mädchen, die sich schon am Hbf um mich und meine Begleitung scharrten, weil ich ein Centurions-Jersey anhatte.
      Mein Highlight übrigens: Die Vogelshow!!! Die Bussarde oder was das war hatten aufgrund der verspiegelten Logen keine Orientierung und der Kerl aus dem Vogelpark kommt allen ernstes ins Stadion mit den Worten: "Hallo hier beim Baseball (Ball deutsch ausgesprochen) :jeck: :jeck: :jeck: !
    • suckerpuncher schrieb:

      Sollte nicht Leipzig oder Dresden im Zuge der Erweiterung ein Team erhalten?

      Also Dresden definitiv nicht..hier hat man ja schon Probleme mit den Monarchs ..das die im Rudolph Harbig Stadio...ähm naja sagen wir "schlechtere Spielstätte"
      spielen lassen..und bis das neue bzw. das RHS umgebaut worden ist gibts die NFLE vielleicht gar nicht mehr..
    • paelzer schrieb:


      was ich damit sagen will: nicht immer ist das, was man als "fakt" konstatiert mehr als nur eine einfache meinung. ;)

      lol... diplomatisch ausgedrückt, den merk ich mir :jeck:

      Zum Restgeb ich Dir aber durchaus recht, die NFL hinkt unheimlich den anderen Pro Ligen hinterher wenn es um internationale Spieler und das entsprechende Ansehen im Ausland geht. Man hat da einfach gepennt und es sollte durchaus ein Ziel sein das zu verändern.
      erstmals einen Beitrag wegzensiert bekommen. Bin ein Rebell :hinterha:
    • exit schrieb:

      Zum Restgeb ich Dir aber durchaus recht, die NFL hinkt unheimlich den anderen Pro Ligen hinterher wenn es um internationale Spieler und das entsprechende Ansehen im Ausland geht. Man hat da einfach gepennt und es sollte durchaus ein Ziel sein das zu verändern.


      Ganz so einfach ist es denke ich nicht. Eishockey und Basketball wird schon seit vielen Jahrzehnten auch in Europa gespielt (Eishockey denke ich sogar länger als in den USA!?), während Baseball in Japan und einigen mittelamerikanischen Staaten Nationalsport ist.
      American Football ist halt einfach eine Sportart, die im Grunde nur in den Staaten präsent ist. Überall sonst auf der Welt ist es Randsportart...
    • Und genau da wird es interessant, denn gerade Basketball ist ja eine rein US Amerikanische Sportart und dort quasi erfunden. GErade dieser Sport hatte hier aber eine unheimliche Hochzeit. Wie hat die NBA das geschafft und was macht die NFL da anders/falsch?
      erstmals einen Beitrag wegzensiert bekommen. Bin ein Rebell :hinterha:
    • da kenn ich mich leider zu wenig aus, um zu sagen, wie Baseball in den besagten Regionen populär wurde.
      Beim Basketball und Baseball erklärt es sich für mich auch so: Du brauchst für beides nur Korb, bzw. Schläger, und Ball, dann kannst Du es selbst spielen. Football ist einfach viel weniger präsent...
    • Deuce#26 schrieb:

      da kenn ich mich leider zu wenig aus, um zu sagen, wie Baseball in den besagten Regionen populär wurde.
      Beim Basketball und Baseball erklärt es sich für mich auch so: Du brauchst für beides nur Korb, bzw. Schläger, und Ball, dann kannst Du es selbst spielen. Football ist einfach viel weniger präsent...

      Na ja, da könnte man aber entgegnen das Du für ein kleines Spiel unter Freunden auch nur nen Ball brauchst. ICh weiß selbst nicht wieso, aber ich kenne das aus meiner Jugend, da war auf einmal für jeden Michael Jordan der Held und man kann MAgic Johnson etc. gleichzeitig war OJ Simpson nur der von "Die nackte Kanone". Ich hatte nie was mit den nationalen Ligen am HUt, aber die NBA war auf einmal super präsent, dass hat die NFL nie so geschafft.
      erstmals einen Beitrag wegzensiert bekommen. Bin ein Rebell :hinterha:
    • Der Siegeszug der NBA in den 90ern war einzig und allein mit dem Dream Team begründet.
      Da aber AF keine olympische Sportart ist, im Gegensatz zu den anderen 3(*) großen Sportarten, fehlt einfach DIE internationale Aufmerksamkeit und Präsenz.
      Für viele besteht die NFL nur auf der Superbowl Halftime Show.
      Das ist denke ich das Hauptproblem.

      * ja ich weiß Baseball ist keine olympische Sportart mehr, ich zähle sie aber mal trotzdem mit dazu
    • SakurabaPk schrieb:



      Deswegen ist es meiner Meinung auch nur konsequent, dass 80Mio als Potential gesehen wird. Sicherlich wird der Anteil der über 60 Jährigen eher gering sein, aber auch ich habe schon einige Großeltern mit Ihren Enkeln im Stadion gesehen.


      JEP, mein Opa war vor ein paar Jahren auch schon mit mir im Stadion. Er ist zwar dadurch kein Football Fan geworden, aber ich glaube er fand es ganz gut.

      Ansonsten kann ich mich nur anschließen, dass IMO nur durch Präsenz in den quotenstarken Sendern (und wenns nur das Frühstücksfernsehen ist) und zwei drei neue überhaupt mal der Break Even (also die Gewinnzone) erreicht werden kann. Um ehrlich zu sein, halte ich dies aber für nicht sehr realistisch.... :(
      [CENTER]"There's a Manning in the Super Bowl and his name is not Peyton...!"[/CENTER]
    • adeandy schrieb:

      Der Siegeszug der NBA in den 90ern war einzig und allein mit dem Dream Team begründet.
      Da aber AF keine olympische Sportart ist, im Gegensatz zu den anderen 3(*) großen Sportarten, fehlt einfach DIE internationale Aufmerksamkeit und Präsenz.
      Für viele besteht die NFL nur auf der Superbowl Halftime Show.
      Das ist denke ich das Hauptproblem.

      * ja ich weiß Baseball ist keine olympische Sportart mehr, ich zähle sie aber mal trotzdem mit dazu

      Aber auch BAseball als ex olympische Sportart hat es hier nicht wirklich geschafft, also nur daran liegt es sicher auch nicht.
      erstmals einen Beitrag wegzensiert bekommen. Bin ein Rebell :hinterha:
    • * ja ich weiß Baseball ist keine olympische Sportart mehr, ich zähle sie aber mal trotzdem mit dazu


      Aber auch BAseball als ex olympische Sportart hat es hier nicht wirklich geschafft, also nur daran liegt es sicher auch nicht.


      /Klugscheißermodus an Baseball ist nach wie vor eine olympische Sportart. (Auch wenn es 2012 nicht olympischen Programm auftaucht, sind 2 verschiedene paar Schuhe. Olympische Sportart heißt nicht, dass es auch zwangsweise bei den olympischen Spielen vertreten ist). American Football ist übrigens keine olympische Sporart./klugscheißermodus aus

      Basketball ist einfach mehr in den europäischen Ländern in den Grundfesten verankert. Football nicht. Sowas dauert Jahrzehnte. Zum anderen ist es sehr komplex, dies ist einfach so.

      20.000 Zuschauer im Schnitt kann man außerhalb Frankfurt und Düsseldorf wohl abhaken. Hamburg schafft das nichtmal mit den 4-5.000 virtuellen Zuschauern. Berlin wohl auch nicht, Köln warscheinlich nicht mal mit ausverkauftem Haus gegen Düsseldorf. Amsterdam auch nicht. Aber durch die zusätzliche TV Präsens habe ich die Hoffnung, dass wir in 1-2 Jahren vielleicht diese Zahlen erreichen können.
    • exit schrieb:

      Und genau da wird es interessant, denn gerade Basketball ist ja eine rein US Amerikanische Sportart und dort quasi erfunden. GErade dieser Sport hatte hier aber eine unheimliche Hochzeit. Wie hat die NBA das geschafft und was macht die NFL da anders/falsch?


      Basketball ist keine reine US amerikanische Sportart, diese Sportart wurde ja schon recht früh nach Europa exportiert und wurde 1936 olympisch. Das ist sozusagen eine Ewigkeit an Tradition auf dieser Welt, da hat American Football noch einen weiten Weg vor sich... Die NBA nutzt einfach den Vorteil, dass Basketball populärer als Sportart ist, Dream Team, Michael Jordan haben die Liga ja weltweit bekannt gemacht. Hier in Deutschland liegt es auch zu einem großen Teil an Dirk Nowitzki, der eine recht gute Rolle in der NBA spielt, und die NBA dadurch eine Botschafter hat.
      Die NFL macht eigentlich nichts falsch, es dauert halt eine längere Zeit bis so eine Sportart sich wirklich etabliert...
      When you're good no-one remembers when you're bad no-one forgets.
    • DWDawson
      20.000 Zuschauer im Schnitt kann man außerhalb Frankfurt und Düsseldorf wohl abhaken. Hamburg schafft das nichtmal mit den 4-5.000 virtuellen Zuschauern. [/QUOTE schrieb:



      Na, warten wir mal ab. Ich denke schon. Letztes Jahr kam alles negative zusammen, sprich früher Saisonbeginn mit miesem Wetter, dann gleich schlechte Leistungen zu Saisonbeginn, diverse GRoßereignisse paralell z uden SPielen usw.

      Das könnte diese Jahr auch locker mal anders sein. Hoffen wirs :madness
    • ich denke dass die nba deswegen so erfolfgreich ist, da genau zu einem zeitpunkt (für die nba genau der richtige) als die absoluten superstars(johnson, jordan,) ihren sportlichen höhepunkt hatten, das deutsche fernsehen die nba teilweise live übertragen hat.(nba finals auf sat1).mit den superstars konnte man auch leicht einen boom entfachen .
      und zum anderen , wie oben schon beschrieben wurde, ist basketball halt eine sportart die schon wesentlich länger in deutschland gespielt wurde als zB football. basketball war zwar jahrelang eine absolute randsportart, wurde aber danke ienes michael jordan superpopulär.
      im football fehlt einfach ein solcher absoluter superstar. bedenkt einmal, tennis wurde populär durch becker, die nba durch jordan.... immer wenn eine gallionsfigur da ist wird eine sportart populär.
      die fehlt eben einer nfl.

      und heutzutage ist es meiner meinung nach auch wesentlich schwerer eine sportart zu etablieren, da der markt doch schon mehr als gut ausgelastet ist,da kommt die nfl einfach ein paar jahre zu spät. klar, schaffen kann man es, nur ich vbefürchte auch dass dies noch locker 10-20 jahre dauern wird.
      Die Stunde des Siegers kommt für jeden irgendwann....
    • Shaquille schrieb:

      Basketball ist keine reine US amerikanische Sportart, diese Sportart wurde ja schon recht früh nach Europa exportiert...


      ... und jeder kennt sie, hat sie im Schulsport schonmal selber ausprobieren dürfen. Und nicht zu vergessen: sie ist wie zB Fussball, Handball, (Feld)Hockey und viele weitere Sportarten auch sehr einfach gestrickt. "Das Runde muss ins Eckige" (beim Basketball halt in den Korb), ein sehr einfaches Grundprinzip mit wenig Regeln, das man sofort verfolgen kann, ohne viel davon zu wissen. Da hat es Football als von Strategie gepräget, "statische" Sportart mit vielen Unterbrüchen und kompliziertem Regelwerk gerade im TV natürlich sehr viel schwerer :madness .
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    • Beerleader schrieb:


      und heutzutage ist es meiner meinung nach auch wesentlich schwerer eine sportart zu etablieren, da der markt doch schon mehr als gut ausgelastet ist,da kommt die nfl einfach ein paar jahre zu spät. klar, schaffen kann man es, nur ich vbefürchte auch dass dies noch locker 10-20 jahre dauern wird.


      Football bzw. die NFL wird hier immer eine Randsportart bei uns bleiben. Aber durch geschicktes Marketing, die Aktion mit den regulären Saisonspielen außerhalb der USA, die NFLE und die ständig besseren Möglichkeiten der (TV-)Verbreitung kann man zumindest m.E. noch ne Menge Fans hinzugewinnen.
      So langsam aber sicher wird das doch.

      Wer hätte z.B. noch vor 3-4 Jahren gedacht, dass wir jemals CCG in der ARD sehen würden :tongue2:
    • Naja zumindest was den Schulsport angeht wächst da beim Football langsam was ran. So wie ich das mitbekomme gibt es ein Ausgeprägtes Förderungsprogramm seitens der NFLE. Und wenn Flag Football in den Schulen angeboten wird gibt es auch immer reges Interesse seitens der Schüler dort mitzumachen.
      Immerhin ein Anfang und langfristig sicherlich eine gute Investition der NFLE.
    • trosty schrieb:

      (Feld)Hockey

      Ich geb Dir bei allem Recht ausser beim Hockey...das Spiel mit den beklopptesten Regeln überhaupt (ausgenommen Football) :jeck:
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Buccaneer schrieb:

      Ich geb Dir bei allem Recht ausser beim Hockey...das Spiel mit den beklopptesten Regeln überhaupt (ausgenommen Football) :jeck:


      Mag sein (kenn ich nicht, aber das komische Eckenschiessen kapier ich auch nicht :mrgreen: ) - aber es geht zumindest mal drum, den Ball ins Tor zu bekommen und das muss mit dem Schläger passieren. Ist vom Prinzip her schonmal einfacher als Ball in die Endzone für 6 Punkte plus danach Kickversuch für 1 Punkt (2Pt-Conversion lass ich mal weg) oder gleich Kick durch die Stangen 3 Punkte, der Ball kann auf dem Feld entweder nach vorne gelaufen werden oder geschmissen, wenn den geschmissenen keiner fängt geht es wieder an den vorherigen Anfangspunkt zurück, ansonsten gehts da weiter wo der Spieler mit dem Ball den Boden berührt hat, dabei hat man immer 4 Versuche für mindestens 10 Yards, faktisch aber nur 3, weil man beim vierten den Ball dann puntet...
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    • Jup, ist halt das große Problem des Footballs, dass es im Vergleich zu den anderen Ballsportarten relativ komplex ist. Man kann nicht einfach drauf los spielen, sondern muss sich schon erstmal etwas genauer mit der Theorie beschäftigt haben.
      Ich glaub aber, dass Football allen anderen Ballsportarten einen Vorteil gegenüber hat, weil es nämlich eine absolut publikumswirksame Sportart ist, die man besser vermarkten kann als andere und die vor allem auch sehr medientauglich ist. Nicht ohne Grund ist die NFL die professionellste Sportliga der Welt.

      Aufgrund der Nachteile im Breitensportbereich und der Vorteile im Hinblick auf die Mediendarstellung, wird sich der Sport hier in Deutschland über die NFL und die NFLE zunächst nur in den Medien und den Stadien etablieren können. Erst später, vielleicht in 20 oder 30 oder 50 Jahren, wird der Sport nachträglich im Breitensport größere Beachtung finden. Es wird also meiner Meinung nach eine genau gegensätzliche Entwicklung stattfinden wie zum Beispiel bei Sportarten wie Volleyball, Feldhockey oder Handball, die man so vom Grundsatz her aus meiner Sicht viel schwerer vermarkten kann als zum Beispiel Basketball oder Eishockey (vielleicht auch deswegen, weil sie keine populären Profiligen in den USA haben).

      Ich ziehe übrigens meinen Hut vor den Handballern, die es schaffen ihren Sport zur Zeit eindeutig als Nummer 2 nach Fußball in den deutschen Medien zu etablieren. Das wird zum einen an der Tradition und den hohen Handballer-Mitgliederzahlen liegen, andererseits an der sehr engen Orientierung am Fußball im strategischen Organisations- und Marketing-Bereich. Die Strukturen von Fußball und Handball sind sehr ähnlich und dadurch kann Handball viele Synergien des Rundballtretens ausnutzen.
    • trosty schrieb:

      Mag sein (kenn ich nicht, aber das komische Eckenschiessen kapier ich auch nicht :mrgreen: ) - aber es geht zumindest mal drum, den Ball ins Tor zu bekommen und das muss mit dem Schläger passieren. Ist vom Prinzip her schonmal einfacher als Ball in die Endzone für 6 Punkte plus danach Kickversuch für 1 Punkt (2Pt-Conversion lass ich mal weg) oder gleich Kick durch die Stangen 3 Punkte, der Ball kann auf dem Feld entweder nach vorne gelaufen werden oder geschmissen, wenn den geschmissenen keiner fängt geht es wieder an den vorherigen Anfangspunkt zurück, ansonsten gehts da weiter wo der Spieler mit dem Ball den Boden berührt hat, dabei hat man immer 4 Versuche für mindestens 10 Yards, faktisch aber nur 3, weil man beim vierten den Ball dann puntet...


      ..und ich habe mich immer gefragt was die da eigentlich auf dem Feld machen :jeck:

      Aber mal im Ernst ich denke auch, dass insbesondere das Statische an dem Spiel für Deutsche sehr gewöhnungsbedürftig ist. Sowas kenntman sonst vielleicht aus der Leichtathletik (und da guckt man höchstens mal eine halbe Stunde während der WM) und ansatzweise von Netz-Ball-Sportarten wie Volleyball(wobei da ja wenigstens beide Teams den Ball im Ballwechsel berühren).
      Außerdem habe ich den Eindruck, dass manche ihn stark in die Show Ecke drängen, da er halt amerikanisch ist und "sich da alle prügeln"...
      Eine weitere meiner These ist, dass er für manch älteren, weniger gut gebildeten Menschen zu komplex ist, um ihn schnell zu verstehen (damit mein ich jetzt nicht trosty s Einführung), und dass Football deshalb abgelehnt wird. In den USA dagegen wird jedes Kind schon damit konfrontiert so dass es auch die meisten irgendwann kapiert haben...
      [CENTER]"There's a Manning in the Super Bowl and his name is not Peyton...!"[/CENTER]
    • Ich glaube, was dem Football auch fehlt, ist eine Art internationale Rivalität. Man müsste es schaffen, Europa- oder sogar Weltmeisterschaften zu organisieren. Die Spiele müssten den hohen Standards der NFL oder NFLE entsprechen, was die Organisation und Ausstattung angeht, damit sie für das Publikum attraktiv sind. Dazu müssten aber schon im Vorfeld die Spieler bekannt sein, damit sich die Leute mit der Mannschaft identifizieren (wobei ich bei den Handballern auch keinen einzigen Spieler kenne) ;)
      Was man auch immer unternimmt, das komplexe Regelwerk ist und bleibt der Knackpunkt.

      Eine interessante Anekdote: Ein Freund von mir ist Arzt und arbeitet seit kurzem in einem neuen Krankenhaus. Sein Chefarzt hat mitgekriegt, dass er früher in der Budesliga Football gespielt hat und bat ihn, für die gesamte Belegschaft seiner Station eine kurze Powerpoint-Präsentation vorzubereiten, um den Ärzten Football zu erklären.
      Fand ich cool!
      skee
      B-SF 4980
      San Francisco 49ers #80 Jerry Rice
    • trosty schrieb:

      ... und jeder kennt sie, hat sie im Schulsport schonmal selber ausprobieren dürfen. Und nicht zu vergessen: sie ist wie zB Fussball, Handball, (Feld)Hockey und viele weitere Sportarten auch sehr einfach gestrickt. "Das Runde muss ins Eckige" (beim Basketball halt in den Korb), ein sehr einfaches Grundprinzip mit wenig Regeln, das man sofort verfolgen kann, ohne viel davon zu wissen. Da hat es Football als von Strategie gepräget, "statische" Sportart mit vielen Unterbrüchen und kompliziertem Regelwerk gerade im TV natürlich sehr viel schwerer :madness .
      Gebe Dir Recht, was die Spielverfolgung angeht, aber von den Regeln her ist Eishockey komplizierter als Football!

      Ich kenne beide Sportarten schon etwas länger, schaue mir auch beide gerne und regelmäßig an, aber manche Eishockeyentscheidungen verstehe ich manchmal überhaupt nicht. Da muss man dann ins Regelwerk schauen, um Entscheidungen nachvollziehen zu können. Oder - um mal ein Beispiel zu nennen - weißt Du genau in welchen Fällen für das Befödern des Pucks außerhalb des Spielfeldes eine 2 Min. Strafe wg. Spielverzögerung gegeben wird?

      Da gibt es für zahlreiche Regeln Ausnahmen und dass macht das ganze auch so kompliziert, dass selbst die SR nicht in der Lage sind, dass richtig umzusetzen. In dieser Saison gab es schon 2 Fälle in der DEL, wo die SR Regeln falsch angewandt haben (bei Bedarf sende ich gerne Links).

      Zum Thema Basketball: Das habe ich zu meiner Schulzeit schon gespielt. Und als ich mein Abi schon hatte, fing Dirk Novitzki erst mit dem Sport in Würzburg an.
    • Skee schrieb:



      Eine interessante Anekdote: Ein Freund von mir ist Arzt und arbeitet seit kurzem in einem neuen Krankenhaus. Sein Chefarzt hat mitgekriegt, dass er früher in der Budesliga Football gespielt hat und bat ihn, für die gesamte Belegschaft seiner Station eine kurze Powerpoint-Präsentation vorzubereiten, um den Ärzten Football zu erklären.
      Fand ich cool!


      Ja das ist wirklich cool. Denke sowieso das die Mundpropaganda die andere wichtige Sache ist, was ich schon allein daran sehe wieviel Leute jetzt plötzlich in meinem Freundeskreis SB gucken wollen,
      weil ich ständig was vom Football erzähle und die wissen wollen, warum ich 4 Monate im Jahr Sonntag abends keine Zeit habe bzw. Montag früh nicht zu Vorlesungen erscheine.. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
      [CENTER]"There's a Manning in the Super Bowl and his name is not Peyton...!"[/CENTER]
    • Patmann schrieb:

      Ich glaub aber, dass Football allen anderen Ballsportarten einen Vorteil gegenüber hat, weil es nämlich eine absolut publikumswirksame Sportart ist, die man besser vermarkten kann als andere und die vor allem auch sehr medientauglich ist.


      :eek: Komisch, dass werde die Fans (Publikum), die gut bezahlten Marketingmanager (Vermarktung) noch die Medien in Deutschland bzw. Europa das bemerkt haben :paelzer: . Warum überbieten sich die Medienanstalten bei den Rechten für Rundballtreten gegenseitig, wenn doch Football auch so medienwirksam ist? Warum schreiben alle nur die gleichen Berichte über die "etablierten" Sportarten, wenn es auch Football gibt? Warum zahlen die Sponsoren horrende Summen für Werbung an Vereine der anderen Sportarten, aber als Footballverein hast du es sogar in der GFL (und auch die NFLE) schwer, überhaupt Sponsoren zu finden? Warum rennen alle Sportbegeisterten zur BuLi, DEL, etc in die Stadien - aber die Stadien bei Footballspielen bleiben leer?


      Karl-Heinz schrieb:

      Gebe Dir Recht, was die Spielverfolgung angeht, aber von den Regeln her ist Eishockey komplizierter als Football!


      Wenn es um Details geht, dann geben sich die beiden Sportarten wohl nicht viel, da magst du recht haben. Aber für das Grundverständnis des Spieles sind beim Eishocky dennoch weniger Regelkenntnisse notwendig, um es einigermassen kompetent verfolgen zu können - und darum geht es im Endeffekt. Dass es bei beiden Sportarten Schiedsrichter-Entscheidungen gibt, die kontrovers sind und wozu man vertiefte Regelkenntnisse braucht, um sie zu verstehen, ist dabei aus meiner Sicht erstmal nebensächlich. Wer sich erstmal nicht vertieft mit der Sportart befassen will, sondern einfach mal nur zusehen, der wird beim Eishockey ganz schnell glücklich auch ohne Erklärungen eines Fachmannes (die Abseitsregel ist sogar einfach als beim Rundballtreten), beim Football muss er da schon etwas mehr Zeit und/oder Motivation mitbringen dekne ich.
      RAIDER NATION - the team’s roots might be in Oakland, but this is California’s NFL team.