ich lese gerade nicht ...

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    • Luke schrieb:

      Einige sind mal gekauft worden (geistige Umnachtung) oder geschenkt worden.


      Ich decke mich zwar jedes mal vorm Urlaub gezielt mit Büchern ein, aber am Flughafen kommt dann immer irgendwie noch etwas vom Ramsch-Tisch dazu. Da war auch schon mal richtige Scheiße bei, aber auch Highlights wie Chabons "Die Geheimnisse von Pittburgh".

      debjan schrieb:

      Ich verachte Homo Faber
      Mit!! :D

      Ich habe kaum ein Buch in der Oberstufe als größere Zeitverschwendung erlebt als das.
      “I put lipstick on a pig. I feel a deep sense of remorse that I contributed to presenting Trump in a way that brought him wider attention and made him more appealing than he is. I genuinely believe that if Trump wins and gets the nuclear codes there is an excellent possibility it will lead to the end of civilization.” - Tony Schwatz (ehemaliger Ghostwriter für Donald Trump)
    • Wendigo schrieb:

      Wer "Moby Dick" (oder Mark Twain, was das betrifft) als Abenteuergeschichte begreift, weil ihm niemand die psychoanalytischen Dimensionen nahegebracht hat, der hat es schlicht nicht verstanden.


      Moby Dick ist keine Abenteuergeschichte? :hinterha:

      Interessant finde ich in dem Zusammenhang immer, dass Peck sich jahrelang weigerte über seine Interpretation Ahabs zu reden, weil er sich schlicht nicht dazu im Stande fühlte - so sehr hatte ihn die Rolle mitgenommen...

      Hast Du Dich in dem Zusammenhang eigentlich mal mit Melvilles Vorlage, dem Essex-Unglück beschäftigt?


      Also wenn es nach mir ginge, würde man Mutter Courage und ihre Plagen ohne viel Federlesen in die Luft jagen. Zusammen mit den Mistbälgern aus Nummer 67 und dem Genie, das ein möchtergern-intellektuelles Machwerk wie "Die Welle" auf den Lehrplan setzte. Und zwar im kaukasischen Kreidekreis. Yeah :smile2:


      Die Welle durfte ich glücklicherweise schon in der Mittelstufe ignorieren. Kam irgendwo zwischen "Schimmelreiter" und "Die schwarze Spinne"... :smile2:
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    • Wendigo schrieb:

      Mistbälgern aus Nummer 67

      Ich hoffe mal das war jetzt keine freudsche Anspielung ;)

      Ich finde es übrigens interessant das Du "Lord of the Flies" als Oberstufenlektüre anführst. Scheint als ob das mit den Jahren deutlich nach hinten gerückt ist wenn das der Fall ist, damit durften wir uns schon einiges früher rumschlagen.
      When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
      game, announced by the ESPN Sunday night crew,
      for all eternity. Paul Zimmerman
    • DolFan#13 schrieb:

      Hey, ich habe nicht gesagt, daß ich das nochmal machen würde. :mrgreen:
      Man war halt noch jung und dumm....


      Man, bin ich froh, dass ich meine Freundin eher mit "Metallica" und "Zelda, Mario & Co" begeistern kann, als mit som Mist! :mrgreen:
    • Wendigo schrieb:

      Ich kann durchaus verstehen, warum dir das Interpretieren zum Hals raus hing (in der praktizierten Form scheint es mir auch eher dazu zu dienen, Jugendliche zu Bücherverbrennern zu machen), aber nicht das Interpretieren ist das Problem, sondern die gängige Praxis (und schlecht geschultes Personal, aber das ist wieder eine andere Geschichte).


      100% Zustimmung. Das war einfach zu oft des Guten zu viel was manchen Büchern in der Schule zugemutet wurde (bzw. wird). Und auch wenn Moby Dick vielleicht kein Abenteuerbuch ist, so hat mich damals in der Schule doch immer sehr gestört, dass einem der Eindruck vermittelt wurde, ein Buch ist entweder unterhaltsam oder gut. Wenn ich eine dieser Pflichtlektüren gut fand, hatte ich immer das dumme Gefühl, dass ich offensichtlich mal wieder irgendwas nicht mitbekommen habe, bzw. das Buch "falsch" gelesen habe.
    • Also meiner Freundin zuliebe habe ich damals Nicholas Sparks "Wie ein einziger Tag" versucht zu lesen, obwohl ich von Vorne herein wusste, dass es sich hierbei wohl um das übelste Weibergewäsch handeln würde.
      Konnte mich auch bis heute nie durchkämpfen bei ca. 3 Versuchen, dabei stand ich mal kurz vor Ende... (schade, schade, schade...) :hang

      Bei Nick Hornbys "Fever Pitch" habe ich auch bereits den dritten Versuch abgebrochen. Gnadenlos überbewertet das Buch, meiner Meinung nach. :nono:

      Welche Bücher mir es aber angetan haben:
      "Die Räuber", "Die Physiker" und "Leonce und Lena"! :bounce:
    • gestern beim regalstöbern kam mir auch noch so ein typischer jedermann 10 seiten angelesen klassiker in die finger

      "fegefeuer der eitelkeiten" ...

      ach du scheiiiii ... aaande
      25 minuten im europäischen fußballhimmel ...
      danke den besten fans der welt
    • Wendigo schrieb:

      Iwo. Kennst du etwa "Die Kinder von #67" nicht?

      Hmm, nee, bis jetzt hat noch niemand Alimente eingefordert ;) Aber im ernst, ist mir schon bekannt, aber die nette Vorlage wollte ich mir einfach nicht entgehen lassen.

      War bei uns Bestandteil des Englisch-LK. Wundert mich übrigens, dass man das auch in der Mittelstufe unterrichtet - dafür finde ich es eigentlich (wie alles von Golding) zu tiefgründig. ... und es fällt mir schwer, es mir in der Mittelstufe vorzustellen (jedenfalls ohne den Kindern eine Heidenangst einzujagen ;)).

      Ich zitiere dazu mal einen ehemaligen Lehrer meinerseits: "Für das was wir mit Euch in der 5. oder 6. Klasse gemacht haben würden uns heute" (und dieses "heute" ist nun auch schon wieder ein Weilchen her) "die Eltern in der 8. und 9. aufs Dach steigen weil sie denken wir würden ihre armen Kinder überfordern."

      Mag generell wahrscheinlich übertrieben sein, aber es gibt doch immer wieder Indizien das es ein wenig Wahrheit enthält, und als 14 oder 15jähriger war man mit Golding damals sicher nicht überfordert, geschweige denn das es einem Angst eingejagt hätte.
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    • julius05 schrieb:

      der "parfüm" nachfolger hieß übrigens "die taube", nur der vollständigkeit halber ... macht das buch trotzdem nicht besser


      Sorry - Widerspruch.

      Richtig ist, dass "die Taube" die Qualität von "Das Parfum" bei weitem nicht erreicht.

      Richtig ist, dass "die Taube" damit "schlechter" ist als "Das Parfum".

      Richtig ist aber auch, dass es eine Fülle von mieseren Büchern gibt als "die Taube". Mir hat das Büchlein jedenfalls gut gefallen, aber Geschmack ist halt sehr verschieden. Literarisch ist das Buch jedenfalls recht ordentlich.


      WS
      "Kritik ohne Mitgefühl ist Gewalt" (nakagawa roshi)
      -.-.-.-
      "Die Würde des Menschen ist kein Konjunktiv"
      -.-.-.-
      Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war,
      stets kannst du im Heute von neuem beginnen.
    • Wendigo schrieb:

      Wenn einem "Lord of the Flies" keine Angst einjagt - was dann?

      Global 2000 z.B. :mrgreen:
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    • Wendigo schrieb:

      Dass er für diese Rolle keinen Oscar bekam, ist übrigens nach wie vor Grund dafür, der Academy sämtlichen filmischen Sachverstand abzusprechen ;)


      Aber dafür hat er ihn wenigstens für "To kill a mockingbird" bekommen, den fannste ja auch ganz gut. ;)


      Am Rande. Warum fragst du?


      Na ja, die Realität ist halt wie immer grausamer und bitterer als die Fiktion. Dass die Seeleute der Essex schon so weit waren, dass Hölzchen gezogen wurden, wer als nächster erschossen wird um ihn im Anschluss daran aufzuessen, find ich persönlich als Vorstellung schlimmer, als alle Abgründe und alle soziale Degeneration die Melville Ahab angedeihen lässt.

      Ich hingegen würde es in die gleiche Schublade wie "Heart of Darkness" stecken; vordergründig offensichtlich ("jaja, die Schwäche der menschlichen Natur"), hintergründig sehr tiefsinnig, weil die Kernfrage nicht ist, wie die menschliche Natur ist, sondern was sie ist. Das haben wir seinerzeit nur leider nicht behandelt und es fällt mir schwer, es mir in der Mittelstufe vorzustellen (jedenfalls ohne den Kindern eine Heidenangst einzujagen ;)).


      Mir hat "Heart of darkness" übrigens lange in den Klamotten gehangen, und das auch ohne "Apocalypse now".
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    • Ich glaube ich habe noch einiges zu lesen und zu lernen, habe das bis vor kurzem (von Uniliteratur, Tageszeitung und Magazinen mal abgesehen) sehr schleifen lassen.. :paelzer: :madness

      und

      Wendigo heißt für mich jetzt nur noch "THE BOOK" :jeck: :xywave: :jeck:

      ..und das ist nicht bös', sondern 4/5 bewundernd und 1/5 zweifelnd gemeint.
      [CENTER]"There's a Manning in the Super Bowl and his name is not Peyton...!"[/CENTER]
    • mensch was man nicht alles zuhause für klassiker findet:
      joh. mario simmel: doch mit den clowns kamen die tränen ... (keine seite gelesen)
      mario puzzo: der pate (ca. ein viertel ...)
      milan kundera: die unerträgliche leichtigkeit des seins ... (auch ca. ein viertel)
      stephen hawking: die kürzeste geschichte der zeit ... (ca. bis zur mitte gelesen, kam an seinen berühmten vorgänger nicht ran)
      25 minuten im europäischen fußballhimmel ...
      danke den besten fans der welt
    • Ich habe mich mehrmals vergeblich darin versucht, "ES" zu lesen - von Stephen King. Nur, weil es mir von verschiedenen Freunden als DAS Buch empfohlen wurde. Mittlerweile habe ich einen anderen Freundeskreis.

      An welche Schulliteratur kann ich mich noch erinnern??
      Richtig gut fand ich: Brave New World, Egmont, Nathan der Weise, Furcht und Elend des Dritten Reiches, Der Biberpelz.
      So richtig schlecht ging es mir mit: Der Schimmelreiter, 1984, Die Leiden des jungen W., Effi Briest und Antigone.

      Obwohl bei zuletzt aufgeführten Büchern das wohl auch auf meine Abneigung gegenüber damaligen Lehrern zurückzuführen ist.
    • Wendigo schrieb:

      Den finde ich sogar brilliant. Schauspielerisch stinkt er gegen "Moby Dick" allerdings richtiggehend ab - obwohl Peck hervorragend spielt.


      "Scout" stiehlt ihm ganz klar die Show. Die Szene, wie sie ihren Vater vor dem Mob in Sicherheit bringt treibt mir beim tippen die Gänsehautentzündung auf die Unterarme.

      D'accord. Wobei ich immer der Meinung war, dass Ahabs Abgründe und seine soziale Degeneration lediglich Symptome seiner (sexuellen) Obsession sind - bei "Moby Dick" steht in meinen Augen weniger der Mensch und seine Natur auf dem Prüfstand (wie bei "Lord of the Flies", "Heart of Darkness" oder auch der Essex-Vorlage), sondern die sexuelle Begierde des Einzelnen, die in ihrer Unerfüllbarkeit zu Degeneration und Wahnsinn führt. Klassischer Freud eben ;)


      Ich fand immer, dass hier ein Zitat von Bruce Willis' ganz gut passt: "Wir sind immer noch Höhlenmenschen, nur besser gekleidet". Wie kurz der Weg vom aufgeklärten Bildungsbürger hin zum sabbernden Selbsterhaltungstriebler ist - wenngleich, da hast Du imho völlig Recht, das bei Moby Dick im Vergleich zu Lord of the flies nur eine nachrangige Rolle spielt - finde ich immer wieder entlarvend bis ernüchternd.

      Ich hab' mich fürs nächste Semester schon für ein Seminar eingeschrieben, in dem beides miteinander thematisiert und verknüpft wird. Ich muss allerdings gestehen, dass ich kein allzu großer Fan von Apocalypse Now bin (nicht wegen des Themas oder der Übersetzung in den Vietnamkrieg, sondern weil mir die künsterliche Umsetzung zu selbstgefällig erscheint und einen moralisierenden Unterton hat, der der Vorlage - Gott sei Dank - ziemlich abgeht).


      Ich weiß, Du bist absolut kein Freund von Sekundärliteratur. Es gibt aber einen tollen Doku-Streifen zu den Dreharbeiten von "Apocalypse now", gedreht von Coppolas Frau (glaub ich zumindest). Vor dem Hintergrund erlebt der Streifen echt nochmals einen Schub nach vorn. Sheen, Hopper und vor allem Brando (der die ganze Zeit absichtlich nicht wollte, dass sein längst verfetteter Körper nicht in vollem Licht gezeigt wird) waren mehr als einmal dem kompletten Wahnsinn ziemlich nahe. Die Anfangsszene, in der Sheen den Spiegel zertrümmert, stand beispielsweise so auch nicht im Drehbuch. Sheen hat im Drogenrausch einfach nur irgendwann draufgehalten und Coppola die Kamera laufen lassen. Zeiweise waren alle am Set so weit, Kurz' Gewaltphantasien reell nachzuspielen...

      Michael Herr's "Dispatches" sollte man in dem Zusammenhang übrigens auch bei Gelegenheit mal lesen. :)

      Deshalb würde ich den Pianisten auch jederzeit der Schindler'schen Liste vorziehen, aber das ist wieder eine andere Baustelle.


      Man, was ist mir "Schindlers Liste" auf den Nerv gefallen.... :)
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    • julius05 schrieb:


      mario puzzo: der pate (ca. ein viertel ...)

      So unterscheiden sich Menschen. Als ich etwa 12 oder 13 Jahre alt war habe ich dieses Buch geradezu verschlungen. Das mag vermutlich zum einen daran liegen, dass ich das Glück hatte die (mMn deutlich schlechteren) Filme damals noch nicht gesehen zu haben und zum anderen daran, dass ich in meiner frühpubertären Phase sicherliche andere Interessen hatte. Nichtsdestotrotz ist dieses Buch noch immer in meiner Top5.
    • Bei mir liegt "Der Historiker" von Elizabeth Kostova...zur Hälfte des Buches habe ich mich tragen lassen, jetzt ist Sense...es gibt wirklich nur wenige Dinge die schlechter sind als dieses Buch...z.B. der Film "The Kung Fu Cult Master" dieser Smiley bitte nicht :nono:
      edit: ok...keine sache, wäre aber nett wenn ich wüßte warum...so kann ich beim nächsten mal so einen Smilie vermeiden. :mrgreen:
      Civilized men are more discourteous than savages because they know they can be impolite without having their skulls split, as a general thing. - Robert E. Howard
    • Interessanter Thread auch wenn er ab ca. Posting 5 vom Thema abweicht. ;)

      Eine kurze Liste von mir:

      James Joyce' "Ulysses": habs 3 oder 4 mal angelesen, werde einfach nicht warm damit

      Jack Kerouac "Unterwegs": Sehr gutes Buch aber irgendwann einfach zu langatmig für mich

      Jesse Martin "Lionheart": Laaaaangweilig

      Kelly Slater "Pipedreams": Null Surf-Feeling

      Mian Mian "Deine Nacht mein Tag": gehypte Autorin, mäßige Rethorik

      Und natürlich die ganze Zwangs-Schulpflichtliteratur: u.a. Goethe, ETA Hoffmann usw. und danach das unsinnige hineininterpretieren von großen Inhalten in "quasi-Kinderbücher" wie "Die Welle" oder "Rolltreppe abwärts" ...da muss einem ja das Lesen vergehen.
      Gut dass ich (für mich!) noch so tolle Autoren wie Douglas Coupland, Nick Hornby und Brett Easton Ellis gefunden habe, sonst würde ich wohl Bücher kategorisch ablehnen.
      GO Irish!
    • Wie die meisten zuvor habe ich auch die Schulliteratur nie wirklich angefasst.

      Annette von Droste-Hülshoff - Die Judenbuche
      Theodor Fontane - Effi Briest
      Heinrich Böll - Ansichten eines Clowns

      stehen praktisch im Neuzustand bei mir noch im Regal. Lessing's Galotti war glaube ich auch Pflicht. Ebenfalls nicht wirklich gelesen. Schulliteratur wurden bei mir meist im Doppelpack gekauft: einmal das Hauptwerk und einmal die Interpretationshilfen (Internet war da noch nicht so weit). Zusammen mit diversen Filmen und Passivität im Unterricht habe ich diese lästigen Stunden irgendwie rumgebracht. Die Lust am Lesen hat es nicht wirklich gefördert.

      Abgesehen davon habe ich noch Richard Stark's The Parker Omnibus zu Hause stehen, bei dem ich auch nie den zweistelligen Seitenbereich erreicht habe. Bei der 8-teiligen Anne of Green Gables Reihe habe ich es immerhin bis zur Vollendung des 6. Romans geschafft. In den letzten beiden Büchern ging es mehr um Anne's Kinder und darum ging das Interesse nach unten --> Regal. Auch Jane Austen's Mansfield Park liegt hier noch ungelesen irgendwo rum. Stolz und Vorurteil, Emma und Sinn und Sinnlichkeit von der selben Autorin waren wirklich tolle Bücher. Bei MP verlor ich aber nach wenigen Seiten das Interesse. Ähnlich ging es mir bei James Clavell's Der Rattenkönig. Shogun und Noble House habe ich geliebt. Ich wollte eigentich noch Gai-Jin von Clavell lesen, doch der Rattenkönig hat mir die Lust irgendwie dran verdorben.
    • Nachdem ihr Angeber euch durch die Höhen und Tiefen der Klassischen Literatur geeiert habt. Wer liest prinzipiell auch keine "fucking Manualls"? :xywave:
      MfG Aadie :grinseen:


      Die Anzahl der Meetings steht in reziproker Relation zur Fähigkeit des Managements.
      Four in a Row. Proud about. :rockon:
    • datajunk schrieb:

      Hab mich irgendwann - ich glaube einer zwar heißen aber ziemlich esoterisch veranlagten Freundin zu Liebe - mal an "Die Nebel von Avalon" gemacht, so an die ersten hundert Seiten ...... :xmargevic :D



      Ganz ganz schlimmes Buch ..... ist auch das einzige was mir gerade einfällt.
      Fragile JAX - Full Contact Champion 2002/2003
      NOFL New York Jets - AFC East Champions Season II
      NOFL Miami Dolphins - AFC East Champions Season III, AFC Champions
      NOFL Jacksonville Jaguars - AFC South Champions Season V
    • Wendigo schrieb:

      Was mich wiederum an den von dir zitierten Herrn Willis erinnert: Dem hat bei seiner besten Leistung auch ein kleines Kind die Show gestohlen. Ob da Methode dahintersteckt? :mrgreen:


      Keine Ahnung. Frag mal Harrison Ford. :D

      Danke für den Tipp - ich warte mal, ob ich sie im Rahmen des Seminars nicht ohnehin gezeigt bekomme, ansonsten konsultiere ich mal die Filmstudenten meines Bekanntenkreises, die konsumieren das Zeug ja wie ich Gauloises ;)


      Mach das. Allein die Aufnahmen von Hopper, der schwer verstrahlt und fett grinsend aus dem Flieger steigt und sich offensichtlich den Transfer von LA auf die Phillipinen mit 'ner Pappe versüßt hat, ist die Zeit wert.

      Wikipedia erklärt mir übrigens gerade, dass ich recht zielsicher im Dunst meiner Erinnerungen rumgestöbert habe. Der Doku-Streifen ist wirklich von Frau Coppola und heißt "Hearts of Darkness: A Filmmaker’s Apocalypse".

      Argh. Stimmt. Das will ich nun schon seit einer halben Ewigkeit auf meine Amazon-Liste setzen.


      Man erkennt nicht wirklich direkt den Bezug zu "Apocalypse now", weil Herr eher fragmentarisch seine Erlebnisse als Kriegsberichtserstatter wiedergibt. Allerdings findet man durchaus einige Motive die Coppola verwendet. Auf jeden Fall lesenswert, wenngleich man bei einigen Kapitel einen starken Magen braucht...

      Aber das durfte man seinerzeit ja keinem sagen - jedenfalls nicht, ohne sich umgehend einen vor PC-Schaum triefenden Vortrag darüber anzuhören, warum man jetzt kein guter Mensch mehr sei ...


      Ich weiß. Genau diese Aussage hätte mich beinahe eine Beziehung gekostet. :)
      “I put lipstick on a pig. I feel a deep sense of remorse that I contributed to presenting Trump in a way that brought him wider attention and made him more appealing than he is. I genuinely believe that if Trump wins and gets the nuclear codes there is an excellent possibility it will lead to the end of civilization.” - Tony Schwatz (ehemaliger Ghostwriter für Donald Trump)
    • datajunk schrieb:

      "Die schwarze Spinne"... :smile2:

      Oh mein Gott..ich dachte, damit wäre nur ich gequält worden!! :eek:

      In meinen Augen übrigens für die Mittestufe ein ziemlich bedenklicher "Horrorschinken", der sich für die ein oder andere schlaflose Nacht gesorgt hat.

      Auch nicht zu verachten auf der "Worst School-Books"-Liste: "Frühlings Erwachen " von Wedekind!

      Warum werden Schulkinder eigentlich immer mit Büchern von anerkannten Psychopathen oder sexuell Gestörten konfrontiert? :paelzer:
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • In meinem LK Deutsch hatte die (ziemlich gute) Deutschlehrerin uns immer eine Auswahl an Büchern präsentiert über die dann demokratisch abgestimmt wurde. :tongue2:

      Gezwungen wurden wir nur zu Faust und Berlin Alexanderplatz. Ersteres hat meine Erwartungen nicht erfüllt.. :madness
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    • Serienjunkie schrieb:

      in welcher Weise ?


      Da es der große Faust war, habe ich auch ein großes Buch erwartet. Ich fand es aber nicht besonders(subjektiv), wahrscheinlich v.a. weil ich die Geschichte an sich nicht mochte. Kabale und Liebe oder Shakespeares Sommernachtstraum hat mich doch weit mehr überzeugt. Aber Weimar ist klasse :jeck: , wobei ich das Schiller Haus auch besser fand als das von Goethe :jeck: .

      Vielleicht gebe ich Faust in ein paar Jahren nochmal eine Chance
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    • Aadie schrieb:

      Nachdem ihr Angeber euch durch die Höhen und Tiefen der Klassischen Literatur geeiert habt. Wer liest prinzipiell auch keine "fucking Manualls"? :xywave:

      "man fsck" meinst du, oder? Das find ich gar nicht so schlecht. Sehr dicht geschrieben, allerdings vom Plot her ein wenig frontlastig. Man weiss nach dem ersten Absatz schon ungefaehr, wie die Sache ausgeht. Und vielleicht ein wenig zu detailverliebt. Aber solide Geek-Literatur.
    • xor schrieb:

      "man fsck" meinst du, oder? Das find ich gar nicht so schlecht. Sehr dicht geschrieben, allerdings vom Plot her ein wenig frontlastig. Man weiss nach dem ersten Absatz schon ungefaehr, wie die Sache ausgeht. Und vielleicht ein wenig zu detailverliebt. Aber solide Geek-Literatur.

      Haha..ich glaube er meinte wirklich "Read the fucking manual" *G*
      Ne...lese ich im Normalfall nie..technische Geräte erklären sich meistens von selbst (es sei denn, es müssen irgendwelche obskuren Tastenkombinationen gedrückt werden)
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