Zur Lage der NFLE

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    • Gonzales schrieb:

      Alleine die zahlreichen Football Vereine in und um Köln und die Tradition das es hier seit 27 Jahren Football-Teams gibt spricht aber dafür das es auch an fachkundigen Potential nicht schlechter bestellt ist als in anderen Städten.
      Bei einem Punkt muss ich dir recht geben. Unser FO macht definitiv keine gute Arbeit und könnte mehr raus holen als sie bis jetzt schon getan haben. Obwohl sie in meinen Augen dieses Jahr schonmal einen Schritt in die richtige Richtung gemacht haben.

      27 Jahre ist ja schön und gut, aber Du weisst auch, dass das im großen Maße immer schon Idealisten bzw. Individualisten waren. Ist in Düsseldorf ja auch nicht anders mit den Panthern. Alles eine große Familie mit selbstgebackenem Kuchen in der Halbzeitpause und die Vereinspräsidentin schenkt Bier aus (Hallo Isa :xywave: ) So generiert man doch keine Fan-Massen. Das kann nur das Event an sich.
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Buccaneer schrieb:

      Natürlich würde ein neues Team wieder von vorne anfangen. Aber: Borg geht oben von 70% der Cents-Fans, die sich auf die alten Standorte verteilen würden. Sehe ich zu hoch. Ich rechne eher 40%, die dann trotzdem in die Gesamtrechnung als Besucher der NFLE eingehen. Das heisst: ein neues Team müsste an einem neuen Standort (und ich halte die Ecken von Stuttgart oder Kaiserslautern da auch für geeignet) am Anfang gerade mal 61% der Cents-Fans aufbringen, um insgesamt für die Liga einen Aufschwung zu bringen.


      Ich fass es nicht. Ich komme mir langsam echt veräppelt vor. :madness

      Das kann doch gar nicht ernst gemeint sein oder? Wo sind denn die Smilies?
    • Gonzales schrieb:

      Fakten das Köln mehr Zuschauer abgreifen kann als jetzt kann gibt es. Man muss nur mal über den Tellerrand zum Eishockey und zum Fussball gucken um zu sehen was möglich ist. Der FC spielt wohl seit Jahren mit den schlechtesten Profi-Fussball in Deutschland und trotzdem ist die Hütte voll und das auch in der 2ten Liga.

      FC und Haie haben aber drei Sachen die die Centurions (noch) nicht haben, eine lange Tradition, alteingesessene Fans und große Erfolge in der Vergangenheit. Und alles wird bei den Centurions schwierig zu erreichen sein, denn selbst wenn sie den World Bowl holen wird das wohl kaum jemals in der Öffentlichkeit auf der Stufe eines Deutschen Meistertitels angesehen werden. Und um die Tradition zu erreichen müßten sie schon lange vorher mehr Fans ziehen.
      When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
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    • Charger schrieb:

      Es stellt sich eben die Frage inwieweit diese geografischen Faktoren für die NFL wirklich eine Rolle spielen. Für US Verhältnisse sind das ja alles Puller-Entfernungen hier :madness

      Die aber trotzdem ein (finanzieller) Faktor sind. Nicht zuletzt deswegen sind ja auch die Claymores dichtgemacht worden und hat die Rivalität Claymores/Monarchs nie so richtig funktioniert.
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    • Gonzales schrieb:

      Ich fass es nicht. Ich komme mir langsam echt veräppelt vor. :madness

      Das kann doch gar nicht ernst gemeint sein oder? Wo sind denn die Smilies?

      Nirgendwo...das ist einfach nur plan und simple Mathematik. Und das ist das einzige, worauf die NFL schaut.
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    • @ 67
      Klar hast du recht. Aber das sind schon 3 längerfristige Wege die aufzeigen das in Köln mehr Potential abrufbar ist oder?
      Ich denke Tradition wird allerdings überbewertet. Das heisst es braucht nicht ein Gründungsdatum von 1905 um Traditionsreich zu sein sondern eine Gewisse Identität kann auch schon nach weniger Jahren erreicht werden. Siehe Galaxy und Fire. Lass die Centurions mal 10 Jähriges Feiern und keiner wird Ihnen mehr fehlende Tradition vorwerfen.
      Wie gesagt Ich persönlich merke schon jetzt nach 3 Jahren das die Cents so langsam mit der Stadt verwachsen. Bei deinen Argument mit mehr Fans ziehen muss man bedenken das die Centurions bei aller Kritik immerhin noch die Zweit oder Drittmeisten Zuschauer aller Sportvereine in Köln ziehen. Oder aber das die Fortuna hier auch nicht besonders viele Zuschauer gezogen hat und Ihnen trotzdem keiner die Tradition ausreden könnte.

      Und ein World Bowl wird bei der schlagzeilengeilen Medienlandschaft in Köln sicher mehr aufsehen erregen als woanders.
    • Buccaneer schrieb:

      Ein Vergleich mit anderen in Deutschland langjährig etablierten Sportarten, wo ggf. schon Leute in der 2. oder 3 Generation hingehen und die ebenso eine viel weit gestreutere Akzeptanz haben, macht in meinen Augen hier überhaupt gar keinen Sinn.
      Das Potential für Football ist nun mal (noch) limitiert. Und da sticht 1 Krähe der anderen das Auge aus,wenn man 2 mal das Gleiche auf engem Raum bietet
      Klar, passt Dir ein Beispiel nicht, weil Neuss ja direkt neben Düsseldorf liegt. Dann wird das Beispiel einfach dikreditiert, "macht halt keinen Sinn". Für mich macht das Beispiel zu Deinen regionalen Aufteilungstheorem schon Sinn. Aber Egal.

      Mir sind einige Fans bekannt, die sich sowohl die Centurions, als auch die Fire Heimspiele ansehen, von daher sticht der 1 Krähe der anderen kein Auge aus. Es sind ja nur 5 Spiele. Da passt der Verdrängungswettbewerb nicht.
    • Charger schrieb:

      Es stellt sich eben die Frage inwieweit diese geografischen Faktoren für die NFL wirklich eine Rolle spielen. Für US Verhältnisse sind das ja alles Puller-Entfernungen hier :madness

      In den USA kannst Du aber auch fast jedes Stadion mit Deinen Heim-Fans ausverkaufen und hast als realistische "Gäste"-Fans nur ein paar Freaks, die eh jede Reise mitmachen und ein paar Sympathisanten, die zwar im Heimmannschaft-Bundeststaat leben, aber irgendeine Affinität zum Gastteam haben.
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    • Karl-Heinz schrieb:


      Mir sind einige Fans bekannt, die sich sowohl die Centurions, als auch die Fire Heimspiele ansehen, von daher sticht der 1 Krähe der anderen kein Auge aus. Es sind ja nur 5 Spiele. Da passt der Verdrängungswettbewerb nicht.

      Und auf diesen "einigen" willst Du die Zukunft fußen lassen?
      Ein paar Hardcoreler, die double oder tripple-header machen gabs immer schon. Mein lieber Sitznachbar Harry hat sogar ne Dauerkarte für Fire UND Galaxy. Aber mit den paar "Versprengten" macht man doch kein Business! Der "normale" Besucher sieht sich 1 Team an und hat auch das Geld dafür und gut ist.
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    • Buccaneer schrieb:

      Nirgendwo...das ist einfach nur plan und simple Mathematik. Und das ist das einzige, worauf die NFL schaut.


      Come on. Du willst mir also erzählen das es der Liga besser tut ein Team dichtzumachen was 14.000 Zuschauer zieht und dafür eins aufmacht was 8.000 zieht ohne mir zu versichern das du dich momentan über 1.8 Promille befindest?
      Auch wenn sich je 3.200 Zuschauer mehr zu den eh schon Liga Zuschauerkrösussen verteilen sollten?

      Mal ganz davon abgesehen das die 40% eine absolut utopische und lächerliche Zahl sind. Ich rechne mal höchstens mit 10% die sich auf Ddorf und Fra verteilen .

      Dazu vielleicht mal eine Umfrage an Karl Heinz und alle Anderen Cents Fans hier im Forum? Wer von euch war vor den Centurions mehr als 2 mal pro Jahr bei Fire? bzw würde nach Auflösung der Cents dort öfter hinkommen?
    • Buccaneer schrieb:

      In den USA kannst Du aber auch fast jedes Stadion mit Deinen Heim-Fans ausverkaufen und hast als realistische "Gäste"-Fans nur ein paar Freaks, die eh jede Reise mitmachen und ein paar Sympathisanten, die zwar im Heimmannschaft-Bundeststaat leben, aber irgendeine Affinität zum Gastteam haben.


      Darum geht es ja nicht. Sondern mit/nach welchen Maßstäben die Verantwortlichen der NFL(E) ein ev. Expansion ausknobeln. Und da habe ich den Verdacht, dass sie sich über Entfernungen nur sekundäre Gedanken machen :madness

      Dann schon eher die Variante, dass es für die Einteilung in zwei Div. geografisch halbwegs passen muss.
    • Gonzales schrieb:

      Come on. Du willst mir also erzählen das es der Liga besser tut ein Team dichtzumachen was 14.000 Zuschauer zieht und dafür eins aufmacht was 8.000 zieht ohne mir zu versichern das du dich momentan über 1.8 Promille befindest?
      Auch wenn sich je 3.200 Zuschauer mehr zu den eh schon Liga Zuschauerkrösussen verteilen sollten?

      Mal ganz davon abgesehen das die 40% eine absolut utopische und lächerliche Zahl sind. Ich rechne mal höchstens mit 10% die sich auf Ddorf und Fra verteilen .

      Dazu vielleicht mal eine Umfrage an Karl Heinz und alle Anderen Cents Fans hier im Forum? Wer von euch war vor den Centurions mehr als 2 mal pro Jahr bei Fire? bzw würde nach Auflösung der Cents dort öfter hinkommen?

      Vom den reinen Zahlen her schon. Wobei ich glaube, dass alleine in der Ecke um Kaiserslautern schon mehr als 8000 Leute kommen würden. Der gleiche Faktor, wie damals bei Frankfurt. Stationierte Amis. Vielleicht sogar ein paar Franzosen.
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Gonzales schrieb:

      Dazu vielleicht mal eine Umfrage an Karl Heinz und alle Anderen Cents Fans hier im Forum? Wer von euch war vor den Centurions mehr als 2 mal pro Jahr bei Fire? bzw würde nach Auflösung der Cents dort öfter hinkommen?
      Ich werde gerufen.. hier bin ich. :mrgreen:
      Ich war max. 2 Mal pro Jahr dort. Öfters würde ich auch bei einer Auflösung nicht hinfahren, dafür ist mir der zeitliche Aufwand zu hoch. Zum RheinEnergie Stadion ist einfach kürzer.

      Spielen wir das Szenario mal durch. Ich will sicher sein, dass ich ein einigermaßen vernünftiges Spiel sehe (wg. des Aufwands), also kommt erst ab Heimspiel 3 ein Spiel in Frage. Vorher ist die Mannschaft nicht eingespielt. Dann muss man sich noch ansehen, wie hat sich das Team und der Gegner bis dato präsentiert und dann würde ich entscheiden, ob ich hinfahre oder nicht. Es könnte also auch vorkommen, dass ich gar nicht hinfahre, weil bspw. Fire schlecht spielt (nicht abhängig vom Tabellenplatz).
    • will gar nicht groß einsteigen in die Diskussion. Gonzales und Karl-Heinz verteidigen Köln schon gut genug. Ich war vor Gründung der Centurions nur ein einziges Mal bei Rhein Fire sonst nur bei World Bowls. Fire Fan bin ich nicht geworden, dafür habe ich zu wenig Identifikation mit dem Standort Düsseldorf. Dementsprechend froh war ich, als die Cents gegründet wurden und habe seitdem erst zwei Heimspiele verpasst. Die Auswärsfahrten mache ich zugegebenermaßen nicht mit, zum einen aus finanziellen Gründen, zum anderen, weil ich nicht mein ganzes Wochenende für Football opfern will, dafür habe ich noch zuviele andere Interessen.
      Sollten die Centurions eines Tages eingestampft werden, verliert die NFLE mich ganz sicher als Zuschauer, vielleicht fahre ich noch zu den World Bowls nach D'dorf oder Frankfurt, aber das wars dann.
    • Hier wird sehr viel gemutmaßt darüber, inwieweit die Centurions schon vorherige Footballfans (aus Frankfurt oder Düsseldorf) in ihrem Stadien haben.

      Die genannten Zahlen von 70 % oder 40 % entbehren jeder Grundlage.
      Man sollte immer bedenken, dass bei Teams, die neueingeführt werden (Köln, Hamburg), immer mindestens 50 % der Zuschauer sich Football zum ersten Mal anschauen. Das ist in Frankfurt zum Beispiel anders. Da sind es vielleicht nur noch 20 % oder weniger, die sich ein Galaxy-Spiel zum ersten Mal anschauen. Doch bei den Centurions kann man davon ausgehen, dass allerhöchstens 10 % der Zuschauer schon vor der Gründung der Centurions in Berührung mit Football standen. 50 % sind Erstbesucher. Und vielleicht 40 % sind noch frische, neue Fans, die frühestens seit der Premierensaison ihre Liebe für die Centurions entdeckt haben.

      Man muss sich des Weiteren klar machen, dass mit jedem weiteren Jahr der Anteil der richtigen Fans zunimmt und der Anteil der Erstbesucher abnimmt. Durch diese Gegenläufigkeit, kommt es dann auch zu dem Phänomen, welches es in Frankfurt und Düsseldorf gegeben hat. Dort hat die absolute Anzahl der Hardcore-Fans seit Gründung der Teams höchstwahrscheinlich in JEDEM Jahr zugenommen, allerdings hat die absolute Zahl der Erstbesucher in den letzten Jahren massiv abgenommen, weil der Markt nach 10 Jahren halt schon durchdrungen ist. Die Abnahme der Erstbesucher war stärker als die Zunahme der Hardcore-Fans, was zur Folge hatte, dass die Gesamtzahl rückläufig war. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn langfristig kommt es halt nur auf die Hardcore-Fans an :bier:
    • Patmann schrieb:

      Die genannten Zahlen von 70 % oder 40 % entbehren jeder Grundlage.

      Und Deine Zahlen sind relevanter weil?
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    • @ #67
      Nimm einfach mal das Beispiel von 3 Hardcore Football Fans (Karl-Heinz, Deuce und Ich) hier im Talk. Von allen Zuschauern in Köln sind wir ja wohl noch die wahrscheinlichste Zielgruppe die nach der Auflösung eines Teams woanders hin fahren würden bzw vorher woanders hin gefahren sind um Football zu gucken weil wir das Spiel lieben.

      In meinen engeren Freundeskreis sind noch bestimmt 15 regelmässige besucher der Centurions die vorher gar nicht nach Düsseldorf gefahren sind und es nach einer Auflösung auch nicht tun würden.
      Nehme ich mit den Cologne Falcons nochmal ungefähr 50-70 Football Fans/Spieler dabei weiss ich dort von keinem das er mal eine Dauerkarte bei Fire gehabt hat. Also nichts zu spüren von den 40% die nach Ddorf und Fra gehen würden bzw Ihnen entzogen worden sind durch die Franchise Gründung und schon gar nicht von 70%. Ehrlich gesagt sind meine 10% noch sehr gutmütig geschätzt.
    • Gonzales schrieb:

      Ehrlich gesagt sind meine 10% noch sehr gutmütig geschätzt.

      War doch gar nicht an Dich gerichtet sondern an Patmann. Der beschwert sich das irgendwelche Prozentzahlen jeder Grundlage entbehren, im gleichen Atemzug fabriziert er dann aber einen Beitrag in dem er andere, genausowenig auf jeder faktischen Grundlage basierende, Prozentzahlen anbringt. Irgendwie kamen mir da die Worte Pot, Kettle und black in den Sinn.
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    • Buccaneer schrieb:

      Vom den reinen Zahlen her schon. Wobei ich glaube, dass alleine in der Ecke um Kaiserslautern schon mehr als 8000 Leute kommen würden. Der gleiche Faktor, wie damals bei Frankfurt. Stationierte Amis. Vielleicht sogar ein paar Franzosen.


      Kaiserslautern ist klein und es gibt nicht viel drumherum. Dazu kommt dort erstmal Fußball, dann Fußball, dann lange nichts. :hinterha:

      Die Pikes ziehen 400-800 Zuschauer pro Spiel, hauptsächlich Studenten und Army-Personal. Das ist für Amateur-Football schonmal recht gut, aber ich denke nicht, dass sich das auf die NFLE übertragen lässt. Mehr Zuschauer als in Köln sehe ich da nicht.

      Mannheim schon eher, aber da fehlt das Stadion, und auch dort soll es Galaxy-Fans geben. :D
    • Patmann schrieb:

      Hier wird sehr viel gemutmaßt darüber, inwieweit die Centurions schon vorherige Footballfans (aus Frankfurt oder Düsseldorf) in ihrem Stadien haben.

      Die genannten Zahlen von 70 % oder 40 % entbehren jeder Grundlage.
      Man sollte immer bedenken, dass bei Teams, die neueingeführt werden (Köln, Hamburg), immer mindestens 50 % der Zuschauer sich Football zum ersten Mal anschauen. Das ist in Frankfurt zum Beispiel anders. Da sind es vielleicht nur noch 20 % oder weniger, die sich ein Galaxy-Spiel zum ersten Mal anschauen. Doch bei den Centurions kann man davon ausgehen, dass allerhöchstens 10 % der Zuschauer schon vor der Gründung der Centurions in Berührung mit Football standen. 50 % sind Erstbesucher. Und vielleicht 40 % sind noch frische, neue Fans, die frühestens seit der Premierensaison ihre Liebe für die Centurions entdeckt haben.

      Man muss sich des Weiteren klar machen, dass mit jedem weiteren Jahr der Anteil der richtigen Fans zunimmt und der Anteil der Erstbesucher abnimmt. Durch diese Gegenläufigkeit, kommt es dann auch zu dem Phänomen, welches es in Frankfurt und Düsseldorf gegeben hat. Dort hat die absolute Anzahl der Hardcore-Fans seit Gründung der Teams höchstwahrscheinlich in JEDEM Jahr zugenommen, allerdings hat die absolute Zahl der Erstbesucher in den letzten Jahren massiv abgenommen, weil der Markt nach 10 Jahren halt schon durchdrungen ist. Die Abnahme der Erstbesucher war stärker als die Zunahme der Hardcore-Fans, was zur Folge hatte, dass die Gesamtzahl rückläufig war. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn langfristig kommt es halt nur auf die Hardcore-Fans an :bier:


      Bitte eine Quelle für Deine Zahlen angeben. Oder sind die - mal wieder - ausgedacht?

      @all: eine Diskussion Köln-Düsseldorf finde ich in dem Zusammenhang nicht so wirklich prickelnd, vor allem nicht, wenn man mit Argumenten wie "begeisterungsfähigstes Publikum" kommt, da würde mich interessieren, in welcher Einheit sowas gemessen wird! :)

      Die Rechnung von Buc bezüglich der Zuschauer sehe ich genauso, es kommt drauf an, wie viele verteilen sich auf die beiden anderen Teams (Fire und Galaxy) und das, was dann übrig bleibt und nicht wieder kommt, DAS muß ein neues Team übertreffen. Mathe, mehr nicht.

      Das jemand erst zum 3. Spiel nach FFM oder D fahren würde, weil das Niveau dann höher ist, kann andererseits auch keine Dauerkarte für die Centurions kaufen, da sind die ersten Spiele ja auch schlecht! :)

      Ich glaube weiterhin, das Köln als Standort ein Kanibale ist und sowohl Düsseldorf (stärker) und Frankfurt Zuschauer wegschnappt. Und wenn schon jeder hier mit den Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis kommt :) so kenne ich einige die früher bei Fire waren, sich wegen dem Umzug nach Schalke gerne nach Köln orientiert haben und dort sogar Fanclubs mit aufgebaut haben. Die würden bei einer Schließung der Centis definitiv nach Düsseldorf gehen, teilweise sind sie es schon.

      An dem ganzen können wie eh nix ändern, das entscheiden die hohen Herren in USA. Ob das Potential der Centurions wirklich so hoch ist wie es hier eingeschätzt ist bezweifel ich persönlich stark, lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Am 2.6. gegen die Sea Devils werde ich es ja vielleicht schon sehen können.
    • Eigentlich sollte aber gerade NRW eigentlich schon von der Einwohnerzahl her dass Potential für zwei NFLE TEams haben.

      Ich bin jedneflals mal schwer gepannt, wie das mit den Zuschauern weitergeht und wo/ob dann 2008 wirklich eine Expansion oder doch ev. nur eine Re-Allokation kommt :paelzer:
    • #67 schrieb:

      Und Deine Zahlen sind relevanter weil?
      ...weil ich mich nicht erst seit heute mit der Materie beschäftige.
      Es ist ein großer Irrtum, dass in den NFLE-Stadien zum Großteil Footballfans sitzen. Wie gesagt, für Frankfurt und Düsseldorf mag das mittlerweile sogar stimmen. Langfristig ist das ja auch das Ziel. Deswegen ist man ja auch so stolz auf die Galaxy und Rhein Fire, weil die es zum jetzigen Zeitpunkt tatsächlich geschafft haben.
      Nur das ist überhaupt nicht mit Köln und Hamburg zu vergleichen. Denn hier befindet sich das Produkt noch in der Einführungsphase. Die Marktdurchdringung ist hier noch nicht sehr hoch.

      Man weiß doch auch, dass NFLE-Teams Unternehmen sind, die versuchen, ihre Kunden über sämtliche Marketinginstrumente zu gewinnen.
      Der überwiegende Teil des Werbebudgets (u.a. Außenwerbung, Radio, Print, TV, Kino, Discos) spricht nicht Footballfans an, sondern Normalbürger, die von Football noch nie was gehört haben. Dementsprechend ist es nur logisch, dass auch zum Großteil Erstbesucher im Stadion sind.

      Genaue Zahlen weiß ich auch nicht, aber 70 % alte Footballfans ist ganz gewiss zu hoch und selbst 40 % sind auch noch unrealistisch. Vielleicht sind bei den Centurions 40 % Footballfans, davon sind aber wiederum bestimmt 80 % erst frühestens seit der Premierensaison dabei.

      Sicherlich wird Hauke Wilkens durch Umfragen ungefähr wissen wie hoch der Anteil der Erstbesucher und der Anteil der alten Footballfans genau ist. Könnte man ihn ja vielleicht mal fragen, wobei er das unter Umständen der Öffentlichkeit gar nicht preisgeben will. Denn nach außen soll es ja möglichst immer so dargestellt werden, dass die offizielle Zuschauerzahl auch der tatsächlichen Anzahl der Fans entspricht. Schön wärs.
    • Patmann schrieb:

      ...weil ich mich nicht erst seit heute mit der Materie beschäftige.

      Ach so, alle anderen sind also doof und beschäftigen sich erst seit ein paar Tage mit der Materie, nur Du hast den absoluten Durchblick und die Wahrheit gepachtet? Man man man ...

      Und dann kommt sowas:
      Genaue Zahlen weiß ich auch nicht

      Also widersprichst Du Dir selbst und gibst zu das Deine Zahlen auch nicht mehr als an den Haaren herbeigezogen sind. Vielleicht solltest Du Deine Beiträge doch ein wenig besser auf innere Widersprüche untersuchen bevor Du sie abschickst.
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    • Also, ich wollte mit diesem Thread keine Diskussion darüber entfachen, ob Köln jetzt geschlossen werden sollte oder nicht!! Ich denke, wir alle wünschen uns, dass die Centurions innerhalb kürzester Zeit konstant 20.000+ Zuschauer ins Stadion locken (wenn darunter die anderen Standorte nicht leiden) aber die Chancen dafür werden hier nunmal recht unterschiedlich eingeschätzt!! Auch denke ich, dass gerade die Hardcore-Centurions-Fans sich NICHT auf Fire und die Galaxy verteilen würden, sondern wenn dann eher Amsterdam unterstützen würden (auf Grund der Rivalität) und nicht regelmäßig in NFLE-Stadien zu sehen wären, sondern höchstens bei Spielen, die sie (aus welchem Grund auch immer) interessieren! Nach Düsseldorf würden wohl eher die (regelmäßig) gehen, die sich jetzt für Football (neutral) interessieren, ohne ihr Herz an die Centurions gehängt zu haben.... Auch ich sehe die Franchise Köln als nicht sinnvoll (allein aus geografischer Sicht) an aber es gibt sie nunmal und deshalb lasst uns das beste für sie hoffen!! Ob sie bestehen bleibt, wird eh woanders entschieden... Wie steht ihr zu den anderen Teams? Hat Fire Potenzial, nochmal zuschauermäßig zu wachsen? Wird die Galaxy langfristig das Niveau halten können? Sind die Sea Devils noch (weiter-)entwicklungsfähig? Gibt es in Berlin noch Potenzial? Hat Amsterdam (mittel- bzw. langfristig) eine Chance?
      Green Bay Packers - auf dem Kopf ist in dem Kopf!!

      Raider Nation
    • #67 schrieb:


      Also widersprichst Du Dir selbst und gibst zu das Deine Zahlen auch nicht mehr als an den Haaren herbeigezogen sind. Vielleicht solltest Du Deine Beiträge doch ein wenig besser auf innere Widersprüche untersuchen bevor Du sie abschickst.


      Wenn die intellektuelle Fähigkeit dazu vorhanden wäre, dann wäre das eine theoretische Möglichkeit. Dazu müßte aber noch eine realistische Einschätzung der eigenen Persönlichkeit kommen, weshalb die Sache dann wohl doch scheitert! :)
    • Leute. Auch wenn ich mich ebenso Frage wie Patman an seine Zahlen gekommen ist könnt Ihr ihm ja wohl schlecht vorwerfen was Ihr selbst tut. Hier werden von euch behauptungen in den Raum geworfen es waren nur 20 oder 50 Kölner im Stadion, die die realen Zahlen um mehr als das 10fache untertreffen um eure merkwürdigen Thesen zu stützen und euch den Zuschauerschwund in Ddorf zu erklären, der meiner Meinung nach hauptsächlich durch jahrelangen hauptsächlich Grottenschlechten Football zu stande gekommen ist.

      Hier werden absolut irreale Zahlen von 40% und 70% Wechsel-Fans genannt, die genau so aus der Luft gegriffen sind wie Patmans Zahlen. Aber im Gegensatz zu euch versucht er es wenigstens zu erläutern.

      Wie gesagt man muss doch nur mal das Beispiel aus dem Forum nehmen. Mir sind weniger die Centurions ans Herz gewachsen als die möglichkeit hier anständigen Football gucken zu können. Trotzdem würde ich für eine Trainingsliga nicht regelmässig nach Düsseldorf fahren. Schon gar nicht die Eventis oder Erstis. Ich hab dir aus meinem bekanntenkreis schonmal an die 100 Beispiele aus dem harten Football Kern genannt. Und da sind halt definitiv keine 70 oder 40 Leute dabei die Regelmässig nach Ddorf oder woanders hin fahren würden. MIt Fireborgs Beispiel könnte man dann vielleicht doch auf meine 10% irgendwie kommen wobei wie er sagt ja die First Down Leute jetzt schon wieder bei Fire sind.

      Und da ihr euch ja immer so auf die Zahlen stützt. Wie wärs denn mal seinen Grips auch ein wenig einzuschalten? Wenn der Schnitt von Fire und Frankfurt leicht um 1-3 tausend Zuschauer ansteigen würde interresiert es die Liga wohl eher nicht, da dies ja die beiden Teams sind die wohl eher weniger Zuschauerprobleme haben.

      Wenn man hingegen ein Team mit 14 Tausend Zuschauern zumacht und stattdessen ein Team aufmacht welches 10.000 und weniger Fans zieht wäre wohl der Image Schaden gewaltiger als die Freude den Gesamtzuschauerschnitt um 500 nach oben gedrückt zu haben. Die Presseerklärung möchte ich lesen in der nachher steht das es der richtige Schritt gewesen ist

      Die Tatsache das ich mich hier eigentlich mit erwachsenen Menschen unterhalten müsste und das hier hauptsächlich Fire Fans solch abstruse Theorien äussern zeigt mir das die Rivalität grösser sein muss als Ihr zugebt. :xywave:
    • Die Frage ist doch nicht, ob sich nun 100 oder 5.000 Zuschauer auf die anderen Teams aufteilen würden, wenn man die Centurions mit 14.000 (hoffen wir mal, dass sie diese relativ erfolgreiche Saison mit Hammer-Spielen in Köln den Schnitt erreichen!!) schließt und dafür ein Team gründet, dass im ersten Jahr vielleicht so an die 10.000 Zuschauer hat, sondern was in Köln oder woanders an Entwicklungspotenzial herrscht!!! Und dazu gibt es hier nunmal sehr unterschiedliche Meinungen... Denn wenn wir mal ehrlich sind, werden der NFL im Endeffekt weder 10.000 noch 14.000 reichen!!!
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      Raider Nation
    • Gonzales schrieb:

      Leute. Auch wenn ich mich ebenso Frage wie Patman an seine Zahlen gekommen ist könnt Ihr ihm ja wohl schlecht vorwerfen was Ihr selbst tut. Hier werden von euch behauptungen in den Raum geworfen es waren nur 20 oder 50 Kölner im Stadion, die die realen Zahlen um mehr als das 10fache untertreffen um eure merkwürdigen Thesen zu stützen und euch den Zuschauerschwund in Ddorf zu erklären, der meiner Meinung nach hauptsächlich durch jahrelangen hauptsächlich Grottenschlechten Football zu stande gekommen ist.

      Jetzt mal unter uns...wo sollen die gewesen sein? Oder für welche Blöcke haben die bei Euch Karten verkauft. Im Standard-Gästeblock waren allerhöchstens 3 Reihen komplett besetzt (wir sitzen ja direkt gegenüber).

      Und die Städte-Rivalität geht mir als "Nicht-Kölner" am Arsch vorbei.

      Ich weiss nur, dass ich damals schon die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen habe, als das bekannt gegeben wurde und es immer noch tue, weil ich mich "bestätigt" fühle. Somit bin ich wenigstens konsequent. Meiner Meinung nach hätte das ein Blinder mit nem Krückstock merken können, dass das nicht funktioniert. Die einzige Möglichkeit, so eine Co-Existenz zu gewährleisten wäre die gewesen, Fire auf Schalke zu lassen. Wobei das dann ggf. beide Franchises zerstört hätte.
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    • Gonzales schrieb:

      Leute. Auch wenn ich mich ebenso Frage wie Patman an seine Zahlen gekommen ist könnt Ihr ihm ja wohl schlecht vorwerfen was Ihr selbst tut.

      Sorry, aber es ist eine Sache jemand anderem vorzuwerfen das Zahlen "jeder Grundlage entbehren", denn das mag durchaus seine Berechtigung haben. Wer das aber tut und sich dann umdreht und eine lange Argumentation auf ebenso mit keinen Fakten belegten Zahlen vom Stapel läßt muß sich gefallen lassen als Hypocrit bezeichnet zu werden. Wenn er dann auch noch die Arroganz hat das damit zu begründen das er sich ja schon ach so lange mit der Materie beschäftigt, sich dann aber wiederum direkt widerspricht und zugibt das er sich seine eigenen Zahlen auch nur ausgedacht hat, dann kann man ihm das nicht nur vorwerfen, dann muß man das nahezu machen.

      Der Knackpunkt ist ja nicht das er Zahlen anbringt, sondern das er von anderen faktische Belege einfordert die er selbst ebenfalls nicht bringt. Übrigens kannst Du mir auch gerne mal zeigen wo ich hier irgendwelche Zahlen verwendet habe, die stammen nämlich keineswegs von mir, die Vorwürfe oder Kritik an Patmann aber durchaus ;)
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