Zur Lage der NFLE

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    • Zur Lage der NFLE

      Ich dachte, ich geb hier mal meine Sicht der aktuellen Lage der NFLE zur Diskussion und bin gespannt, was eure Meinungen dazu sind bzw. ob euch so eine Diskussion überhaupt interessiert...

      Gehen wir mal Team für Team vor:

      Frankfurt Galaxy: meiner Meinung nach eine super-stabile Franchise auf konstant hohem Niveau!! Profitiert sicherlich davon, dass sie mittlerweile ein Traditionsverein in der Region geworden ist (meiner Meinung nach, die einzige Franchise der Liga, die in dem Bereich soweit ist) und keine wirklich langen sportlichen Durstphasen durchmachen musste. Aber die Fanszene ist meiner Meinung nach so stabil und innovativ, dass selbst bei anhaltendem sportlichen Misserfolg ein Zuschauerschnitt von deutlich über 20.000 erreicht werden sollte, zumal die Galaxy sich nach den "Krisenjahren" (Stadionumbau, Fußball-WM) ja jetzt schon wieder fast permanent bei >30.000 pro Spiel befindet! Ein Team, das in der NFLE nicht fehlen darf (auch, wenn ich sie nicht leiden kann ;-))!

      Rhein Fire: ehemals die Vorzeige-Franchise der Liga, da sie gezeigt hat, wie man sich in der Zuschauergunst um ein unglaubliches Maß nach oben arbeiten kann. Hat zeitweise sogar die Galaxy übertroffen und musste dann aber auf Grund einiger Rückschläge (gezwungener Umzug nach Gelsenkirchen, seit Jahren super-schlechte sportliche Leistung, selbst in "erfolgreichen" Jahren, Gründung des Kölner Teams in direkter Nähe,...) viel von dem einbüßen, was sie sich einmal aufgebaut hat! Auf Grund der extrem guten Fanstruktur denke ich, dass man aber vielleicht auch hier mit der Zeit wieder dauerhaft einen Zuschauerschnitt von 30.000 erreichen kann, wenn die äußeren Umstände nicht wieder negativ einwirken und die sportliche Leistung auch mal wieder stimmt!

      Hamburg Sea Devils: Meiner Meinung nach aktuell die größte Hoffnung der NFLE! Auf einem guten Niveau gestartet, bleibt eine deutliche positive Entwicklung im Moment zwar noch aus aber da die Sea Devils sich von Jahr zu Jahr mehr im Hamburger Stadtleben etablieren und auch Sponsorentechnisch (so weit ich weiß) auf einem sehr guten Weg sind, denke ich, dass auch hier das Potenzial vorhanden ist, konstant deutlich über 20.000 Zuschauer(vielleicht sogar 25.000 im Schnitt) ins Stadion zu locken, wenn sich auch sportlich der Durchbruch einstellt. Dazu kommt, dass auch hier die Fanszene zwar frisch aber mit einer guten Basis vorhanden ist.

      Amsterdam Admirals: ein Team mit einer sehr soliden Fanbasis, das allerdings selbst bei sportlichem Erfolg leider nicht in der Lage ist, sich auf seinem Markt weiterzubringen. Wenn man bedenkt, dass 7.000 Niederländer komplett in "oranje" zu den WBs in Deutschland gekommen sind, muss da ein gewisses Interesse in den Niederlanden an den Admirals vorhanden sein, was traurigerweise nicht bei den Zuschauerzahlen zu Hause (9.000 beim letzten Spiel???) wiederzufinden ist! Besonders dieses Jahr sind diese für mich sehr enttäuschend, auch wenn man berücksichtigt, dass die Freitagsansetzungen dieses Jahr (besonders wenn man das Fire-Spiel berücksichtigt, zu dem wohl noch die meisten Auswärtsfans gekommen wären) ein völliger Reinfall waren. Solche Misswirtschaft und Fehlkonzepte haben die Admirals auch in der Vergangenheit schon oft zurück geworfen. Auch, wenn der Zuschauerschnitt für niederländische Verhältnisse durchaus gut ist, ist die Frage, ob das der NFL-Führung noch lange reichen wird. Ich befürchte, dass es die Admirals nicht mehr lange geben wird, wenn hier kein Zuschauersprung auf konstant 17.000-20.000 Zuschauer passiert, der meiner Meinung nach nicht utopisch aber schon extrem abitioniert ist und in der Vergangenheit aus o.g. Gründen oft zunichte gemacht wurde... Ich würde auf jeden Fall nur sehr ungern auf unsere orangenen Freunde verzichten!!!

      Berlin Thunder: (mein) Sorgenkind Nr. 1. Hat sich in den letzten Jahren zwar immer etwas verbessert aber in absolut winzigem Maße. Der Umzug ins Olympiastadion hat schon gezeigt, dass man erkennbar höhere Zuschauerzahlen erreichen kann, jedoch gab es (jedes Jahr, sogar bei großem sportlichen Erfolg) auch wieder Rückschläge, die gezeigt haben, dass es in Berlin eben doch nicht möglich zu sein scheint, konstant über 15.000 Zuschauer ins Stadion zu locken!? Die Fanszene scheint mir hier nicht so umfassend bzw. ausgereift, wie an anderen Standorten, obwohl es das Team mittlerweile schon relativ lange gibt, da man in der Regel nicht viele Berliner bei Auswärtsfahrten entdeckt. Thunder hat halt das Hauptstadtplus, was verhindern wird, dass man ausgerechnet diesen Standort so schnell aufgibt und das erste Spiel dieses Jahr hat allen (mich eingschlossen) Hoffnung gemacht, dass der Durchbruch jetzt kommt oder der Trend Richtung 20.000 Zuschauer sich fortsetzt, doch die Ernüchterung kam schon im zweiten Heimspiel und hat gezeigt, was davon geblieben ist.

      Centurions Köln: Mein zweites Sorgenkind. Ich sehe hier einfach kein Potenzial zur Vergrößerung des Fanzuspruchs. Der Markt war durch Rhein Fire gedeckt, das Derby in Köln ist für ich der einzige Lichtblick für die Franchise. In Düsseldorf wird das Derby nicht als solches anerkannt und bringt dort auch kein Zuschauerplus (zumal beim Derby in Düsseldorf auch höchstens 20 Kölner vor Ort waren) und alle anderen Spiele sind zuschauermäßig (trotz unterschiedlichster Werbe- und Marketingkonzepte) eine Enttäuschung und bis jetzt ist auch noch keine sichtarer Aufwärtstrend vorhanden. Mal sehen, ob sich was tut, wenn das Team dieses Jahr vielleicht in den WB einzieht. Sollte selbst sportlicher Erfolg das Team nicht pushen, habe ich für eine positive Entwicklung dieser Franchise keine Hoffnung mehr...

      So, jeder der bis zum Schluss durchgehalten hat, kann ja jetzt mal äußern, wie er das sieht, wo ich vielleicht etwas falsch einschätze oder wiedergebe und was es sonst noch zu dem Thema zu sagen gibt...
      Green Bay Packers - auf dem Kopf ist in dem Kopf!!

      Raider Nation
    • Meiner Meinung nach ist deiner Darstellung wenig entgegen zu setzen.
      Außer vielleicht:
      - Ich glaube nicht an einen Schnitt > 30.000 bei Fire in Zukunft. Der Reiz des Exotischen ist weg, viele 'alte' Fans gehen nicht mehr (so regelmäßig) hin. Wirklich neue Klientel wird eigentlich nicht erschlossen.

      - Sea Devils: Auch hier kann ich mir einen Schnitt von 'deutlich über 20.000' nicht vorstellen. Ich denke, zwischen 15 und 20 Tausend ist realistischer.

      Warten wir mal ab. Besonders im Hinblick auf Expansion...
    • Ich kann die obige Einschätzung auch weitgehend teilen und stimme ebenso Gitsche zu, dass vielleicht das nächste Jahr mit der Expansion der große Knackpunkt sein wird.

      Im Prinzip sind Amsterdam und Köln mit solchen Zuschauerzahlen auf Dauer nicht lebensfähig bzw. stark gefährdet. Aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die jetzt eingestellt bzw. abgezogen werden. Denn es soll ja eine Expansion kommen, keine Re-Allocation :madness Der große Kassensturz kommt dann wohl 2009 :paelzer:
    • Erstmal: in meinen Augen perfekt analysiert!!

      @Gitsche: ich glaube durchaus, dass Fire immer noch das Potential hat, wenn es wieder schafft, in der Düsseldorfer Szene eine "In-Veranstaltung" zu werden. Dazu muss aber in erster Linie der sportliche Erfolg wieder stimmen. Da muss Action sein, so dass auch ein Football-Laie die Stimmung, die dadurch ensteht, aufsaugen kann. Die Hardcore-Fan-Szene bei Fire ist durch die Arbeit des Planets als Zentralorgan sicherlich die "gefestigste" in der ganzen Liga.

      Von den Sea Devils bin ich auch SEHR positiv überrascht. Da ist das ganze anscheinend wirklich sehr souverän aufgezogen worden. ich sehe da auch noch "Raum" für mehr)

      Berlin und Amsterdam: seit Jahren halt stagnierend, was schade ist. ich denke in berlin ist die Konkurrenz zu groß. Amsterdam sollte aber auch erhalten bleiben, um dem ganzen wenigstens einen gewissen "Europa"-Touch zu geben.

      Was mich wieder mal zu meinem Lieblingspunkt bringt (der nix mit dem ganzen DDorf-Köln-Gehabe zu tun hat):

      MACHT DIE CENTURIONS PLATT!

      Der Laden hat keinerlei Potential und schwächt damit ebenfalls Fire. Die künstlich erzeugte "Feindschaft" und der Rhein-Cup sind pillepalle. Es gibt nur das einzig wahre Derby gegen die Galaxy (wenn ich schon an die knapp 50 Männchen denke, die zum "Derby" aus Köln mitgereist sind)
      Nehmt aus dem neugewonnen Fan-Potential aus dem Kölner Raum noch so viel es geht mit (zurück) nach Düsseldorf und baut stattdessen ein weiteres Team in einem anderen Footballstrukturschwachen Raum auf!
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Kann ebenfalls im wesentlichen nur zustimmen, auch wenn ich Gitsches Bedenken Teile was die Prognosen für den Zuschauerschnitt in Frankfurt und Düsseldorf angeht. Frankfurt 28000, Düsseldorf und Hamburg dauerhaft über 20000, damit müßte man wahrscheinlich zufrieden sein, zumindestens solange es neben Fire auch die Centurions gibt.

      Was die Admirals angeht, sicher ist der Schnitt für Niederländische Verhältnisse nicht schlecht, allerdings hat das auch schon den Claymores nichts geholfen. In Amsterdam leiden sie glaube ich auch ein wenig darunter das sie mehr oder weniger derzeit nur noch ein Anhängsel der NFL Germany sind. Dazu fehlt ihnen auch ein wirklicher Rivale. Wäre schade wenn sie dichtgemacht werden, aber wenn es nicht deutlich aufwärts geht wird es wohl darauf rauslaufen. Vielleicht könnte ihnen ein Team z.B. in Brüssel helfen, aber wer weiß wie dort das Potential ist.

      Was zukünftige Expansion angeht ist mir noch ein Gedanke gekommen den ich bisher noch nicht so gesehen habe. Es wird ja viel spekuliert über Stuttgart, und Kaiserslautern war auch mal im Gespräch. Wie wäre es denn mit Straßburg? Würde wieder das Europa mehr in den Vordergrund stellen, und Stuttgart und Karlsruhe sind nicht so weit weg als das sie nicht vielleicht doch zum Einzugsgebiet zählen würden.
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    • Zu Gaboo, Buc und den Centis ist fast alles gesagt, nur das sie eben nicht nur Potential von Fire, sondern auch von der Galaxy abgezogen haben. Denke, mindestens 70% der vorhandenen, zahlenden Zuschauer würden sich auf die beiden Standorte verteilen.

      Bei Berlin muß man bedenken, das sie nun mal von den anderen Teams recht weit weg sind, außer HH ist alles schon eine etwas längere Reise.

      Und eine Expansion, wenn 3 von 6 STandorten nicht richtig funktionieren? Sorry, glaubt da wirklich irgendwer dran? Angekündigt ist sie, ja. Ich glaube erst das sie da ist wenn ich die Tour zu einem dieser Teams gebucht habe. Und selbst dann bin ich noch skeptisch.

      Neben den höheren Kosten für die NFL fürchte ich, wird auch das Niveau der Liga weiter zurück gehen. Denn wo sollst Du die zusätzlichen Starter herholen? Bin da nicht wirklich ein Freund von.
    • Tja im Gegensatz zu Euch sehe ich in Köln schon potential. Es gibt keinerlei Indiz das Köln nicht steigerungsfähig ist. Im Gegenteil. Trotz ausbleibender Massen freikarten und Tokio Hotel Fehlinvestitionen die den Schnitt künstlich nach oben treiben hat man Momentan einen Zuschauerzuwachs.
      Ich habe bisher viele Fans gesprochen die zwar früher auch mal bei Fire waren aber kaum jemand der dort mehr als 2 Saisonspiele angeguckt hat bei den Cents jetzt aber ne Dauerkarte hat. Wenn ich da mal von mir selbst spreche war ich in den Jahren vorher insgesamt 4 mal bei Fire davon bei 2 Worldbowls. Seit es die Cents gibt war ich aber schon 8 mal bei Fire und trotzdem bei fast jedem Cents Heimspiel.

      Ich halte es für eine Milchmädchen Rechnung das sich nur ein Viertel der Zuschauer die momentan in Köln sind auf die Stadion nach Ddorf oder Frankfurt verteilen würde. Ein Indiz dafür sind ja die "50"(LOL) Kölner die mit in Düsseldorf waren.

      Ausserdem merkt man als Football Fan so langsam das die Cents hier ankommen und langsam aber sicher akzeptiert werden. Und das alles obwohl die Presse die Centurions so gut wie ignoriert.
      Wie man von einem künstlichen Derby reden kann ist mir schleierhaft. Erstens beweist die Zuschauerzahl von Sonntag das es in Köln zieht und in Düsseldorf hätte man gegen die Barcelona Dragons auch nicht unbedingt mehr Zuschauer ins Stadion bekommen. :madness Köln Düsseldorf ist ein automatisches Derby egal ob im Tischtennis ,im Beachvolleyball oder beim Wettbewerbs Tango-tanzen.

      Da verfallen sogar verstaubte Fortuna Düsseldorf Fans zu alten Zeiten zurück und bringen Asi Fussball Gesänge vor lauter "un-derby-keit"


      Einerseits verzeiht man es Berlin das sie nach Jahren immer noch einen Schnitt nicht weit über Kölner Niveau haben weil ja alle Teams weit weg sind andererseits heisst es es war ein Fehler ein Team in der Nähe von Frankfurt und Ddorf aufzumachen. Ich lehn mich mal aus dem Fenster und sage das die Centurions in Ihrem 6.Jahr einen höheren Zuschauerschnitt haben werden als die 13.818 der Berliner im Worldbowl Jahr 2004.

      Und ich glaube ehrlich gesagt auch nicht das eine Franchise in Süd oder Ostdeutschland auf Anhieb mehr Erfolg hat.

      Ich sehe momentan die Admirals und Thunder eher in Gefahr als die Centurions hoffe aber natürlich das uns alle erhalten bleiben.
    • Gonzales schrieb:

      Wie man von einem künstlichen Derby reden kann ist mir schleierhaft. Erstens beweist die Zuschauerzahl von Sonntag das es in Köln zieht und in Düsseldorf hätte man gegen die Barcelona Dragons auch nicht unbedingt mehr Zuschauer ins Stadion bekommen. :madness Köln Düsseldorf ist ein automatisches Derby egal ob im Tischtennis ,im Beachvolleyball oder beim Wettbewerbs Tango-tanzen.

      Das das kein Derby ist sagen ja auch nür die frustierten R* F* Fans, die Masse, die nur zu einem Event hingeht, wenn es angesagt ist und die Truppe, die einem etwas darbietet auch noch erfolgreich ist. "Oh, die *ölner sind ja auch erfolgreich und graben uns das Wasser ab, das darf aber nicht sein, also hinfort mit denen. Wir alleine wollen dieses coole Event und cool war die alleine deswegen, weil diese bescheuerten *ölner nicht dabei waren." Ich plädiere weg mit Fire, rekrutieren seit Jahren keine neuen Zuschauer, im Gegenteil denen laufen doch die Fans weg!

      Gonzales schrieb:

      Einerseits verzeiht man es Berlin das sie nach Jahren immer noch einen Schnitt nicht weit über Kölner Niveau haben weil ja alle Teams weit weg sind andererseits heisst es es war ein Fehler ein Team in der Nähe von Frankfurt und Ddorf aufzumachen. Ich lehn mich mal aus dem Fenster und sage das die Centurions in Ihrem 6.Jahr einen höheren Zuschauerschnitt haben werden als die 13.818 der Berliner im Worldbowl Jahr 2004.

      Sehe ich auch so. Zumal hier noch der große sportliche Erfolg bis dato ausgeblieben ist, will heißen WB-Teilnahme/WB-Sieg. Dann wird hier in Köln sicherlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden und dann werden auch mehr Leute ins Stadion kommen.

      Gonzales schrieb:

      Und ich glaube ehrlich gesagt auch nicht das eine Franchise in Süd oder Ostdeutschland auf Anhieb mehr Erfolg hat.

      Ich sehe momentan die Admirals und Thunder eher in Gefahr als die Centurions hoffe aber natürlich das uns alle erhalten bleiben.

      Ich wäre auf eine Franchise in der sog. Sportstadt München gespannt.
    • Gonzales schrieb:

      Wie man von einem künstlichen Derby reden kann ist mir schleierhaft.

      Aus Sicht eines Kölners sicherlich verständlich. Aber ist alles eine Frage der Perspektive. Sicherlich wird ein Großteil der Centurionsfans das ganze als Derby und "Spiel des Jahres" ansehen. Bei Rhein Fire? Da dürfte das Duell gegen die Galaxy noch Vorrang haben, hat halt doch schon eine gewisse Tradition. Ist auch in der NFL nicht unbedingt anders, für Vikingsfans dürfte das Spiel gegen Green Bay das wichtigste der Saison sein, in Green Bay würde ich allerdings ganz stark vermuten das das Duell gegen die Bears in der Hinsicht die Nase vorn hat.

      Karl-Heinz schrieb:

      Sehe ich auch so. Zumal hier noch der große sportliche Erfolg bis dato ausgeblieben ist, will heißen WB-Teilnahme/WB-Sieg. Dann wird hier in Köln sicherlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden und dann werden auch mehr Leute ins Stadion kommen.

      Das Argument kommt mir irgendwie bekannt vor. Das hat man von Berlin auch mal gehofft ...
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    • Karl-Heinz schrieb:

      Das das kein Derby ist sagen ja auch nür die frustierten R* F* Fans, die Masse, die nur zu einem Event hingeht, wenn es angesagt ist und die Truppe, die einem etwas darbietet auch noch erfolgreich ist. "Oh, die *ölner sind ja auch erfolgreich und graben uns das Wasser ab, das darf aber nicht sein, also hinfort mit denen. Wir alleine wollen dieses coole Event und cool war die alleine deswegen, weil diese bescheuerten *ölner nicht dabei waren." Ich plädiere weg mit Fire, rekrutieren seit Jahren keine neuen Zuschauer, im Gegenteil denen laufen doch die Fans weg!


      Ich bin weder frustriert, habe noch nie von *öln gesprochen, fahre auch zu RF-Auswärtsspielen ins verregnete Berlin (so viel zu angesagten Events) und schaue mir die Spiele auch unabhängig vom Erfolg der Mannschaft an.

      Trotzdem sehe ich die Centurions mit ähnlicher Skepsis wie die meisten Vorredner.

      Am Tacho bei Reisen zu Auswärtsspielen (machst Du sowas, oder bist du etwa ein Event-Fan :hinterha: ) stellt man folgendes fest:


      Frankfurt: 300 km
      Berlin: 550 km
      Hamburg: 350 km
      Amsterdam: 250 km
      Köln: 30 km

      So, dass in NRW auf sehr engem Raum zwei Teams mit ähnlichem Einzugsgebiet sind, fällt wohl jedem auf. Welches Team von beiden die größere Tradition hat, steht wohl auch außer Frage. Dass die ganze Veranstaltung (Pregame-Show, Aktivitäten vor dem Spiel, Fan-Events, Fan-Club-Veranstaltungen, Catering, Kommentator ...) in Düsseldorf deutlich professioneller abläuft hat sich bei allen Besuchen (nicht nur RF-Auswärtsspiele) von Cents-Heimspielen gezeigt.

      Und dass Du nun forderst, lieber Rhein Fire aus der Liga zu streichen, kann eigentlich nur in der Verbundenheit zur Stadt (Herkunft?) liegen, denn die Aussage hat in etwa das Niveau eures Stadionsprechers.

      Ich habe mir übrigens, wie viele Fire-Fans auch, alle Spiele auf Schalke angesehen aus Verbundenheit zum Football / Team und nicht zur Stadt. Das US-Sport-Franchise-System lässt einem halt nicht unendlich Raum für romantische Sentimentalitäten.

      Zur Zuschauerentwicklung / Rekrutierung:

      Magst Du vielleicht recht mit haben, habe keine Lust, mir da detaillierte Zahlen zu anzusehen, aber RF befindet sich was Fanzuspruch angeht bestimmt nahe am oberen Limit.

      Ob Köln dieses Niveau mal erreicht, sei mal dahingestellt, zumindest wird es ohne die Rhein-Fire-Auswärtsfans ein mal pro Saison sehr schwer.
      :hinterha: :bier:
    • #67 schrieb:

      Das Argument kommt mir irgendwie bekannt vor. Das hat man von Berlin auch mal gehofft ...

      Berlin ist nicht Köln! Köln ist m. E. die begeisterungsfähigste Sportstadt in Deutschland - vielleicht teilt man sich den Titel mit Hamburg. Hier hast Du Zuschauer beim Eishockey, Hallenhandball, Basketball. Du musst das nur entsprechend bekanntmachen und einen gewissen medialen Hype entfachen und dann rennen Dir die Leute die Bude ein. Schaue Dir mal die Zuschauerzahlen bei der Handball WM in der Kölnarena an. Dieser Hype fehlt für die Centurions noch hier in Köln. Und so ein WB, könnte da helfen.

      Ich halte Berlin nicht so begeisterungsfähig wie Köln, obwohl natürlich vom Potenzial, alleine die Größe plus Umland da mehr möglich sein müsste. Die Berliner juckt ein Sportevent mit 10 bis 15.000 Zuschauer nicht groß. Aus dem Selbstverständnis des Berliners muss das wohl ein lokales Sportereignis sein, der da gerade gespielt wird, aber doch kein wirklich wichtiges. Dann wären ja mehr da.
    • Karl-Heinz schrieb:

      Berlin ist nicht Köln! Köln ist m. E. die begeisterungsfähigste Sportstadt in Deutschland

      Das mag Deine persönliche Meinung sein, aber das haben eben andere damalas auch über Berlin behauptet oder gedacht. Wenn erst mal der sportliche Erfolg da wäre würden auch die Zuschauer in Massen kommnen. Ist nicht passiert, und genauso glaube ich das auch in Köln erst wenn es tatsächlich geschehen ist.
      When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
      game, announced by the ESPN Sunday night crew,
      for all eternity. Paul Zimmerman
    • Karl-Heinz schrieb:

      Berlin ist nicht Köln! Köln ist m. E. die begeisterungsfähigste Sportstadt in Deutschland - vielleicht teilt man sich den Titel mit Hamburg. Hier hast Du Zuschauer beim Eishockey, Hallenhandball, Basketball. Du musst das nur entsprechend bekanntmachen und einen gewissen medialen Hype entfachen und dann rennen Dir die Leute die Bude ein. Schaue Dir mal die Zuschauerzahlen bei der Handball WM in der Kölnarena an. Dieser Hype fehlt für die Centurions noch hier in Köln. Und so ein WB, könnte da helfen.

      Ich halte Berlin nicht so begeisterungsfähig wie Köln, obwohl natürlich vom Potenzial, alleine die Größe plus Umland da mehr möglich sein müsste. Die Berliner juckt ein Sportevent mit 10 bis 15.000 Zuschauer nicht groß. Aus dem Selbstverständnis des Berliners muss das wohl ein lokales Sportereignis sein, der da gerade gespielt wird, aber doch kein wirklich wichtiges. Dann wären ja mehr da.

      Du willst doch nicht ernsthaft den WB und das Endpiel einer Hallenhandball-WM (was nun auch eine Ur-Deutsche Sportart ist) vergleichen. Wo sollen denn die ganzen Leute herkommen? Bei der Handball-WM waren das garantiert nämlich nicht nur Kölner!

      Köln hat eben NUR Köln und vielleicht noch ein bisschen Leverkusen. Alles was nördlich davon ist wird alleine schon von der geographischen Nähe eher nach Düsseldorf gehen, zumal auch dort (wie bereits vorher erwähnt) das Rahmenprogramm noch deutlich ausgereifter ist und sich Fire über die Jahre einen Namen gemacht hat. Alles was südlicher ist (mit Ausnahme vielleicht von Bonn) ist schon eher Galaxy-Dunstkreis.

      Dass für die Kölner das Spiel gegen Fire das "Spiel der Saison" ist, mag wohl sein, das ist aber für keinen einzigen langjährigen Fire-Fan so.

      Das hier:
      Das das kein Derby ist sagen ja auch nür die frustierten R* F* Fans, die Masse, die nur zu einem Event hingeht, wenn es angesagt ist und die Truppe, die einem etwas darbietet auch noch erfolgreich ist. "Oh, die *ölner sind ja auch erfolgreich und graben uns das Wasser ab, das darf aber nicht sein, also hinfort mit denen. Wir alleine wollen dieses coole Event und cool war die alleine deswegen, weil diese bescheuerten *ölner nicht dabei waren." Ich plädiere weg mit Fire, rekrutieren seit Jahren keine neuen Zuschauer, im Gegenteil denen laufen doch die Fans weg!


      Ist von vorne bis hinten Stuss hoch 10! Sowas behaupte ich eigentlich ungerne, weil ich jedem seine Meinung zugestehe, aber in dem Fall fällt mir nix Anderes ein. Wenn die Cents regelmäßig über 20K Leute hätten wäre es doch wunderbar. Tun sie aber nicht.
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Dawkins20 schrieb:

      Ich bin weder frustriert, habe noch nie von *öln gesprochen, fahre auch zu RF-Auswärtsspielen ins verregnete Berlin (so viel zu angesagten Events) und schaue mir die Spiele auch unabhängig vom Erfolg der Mannschaft an.
      Wenn Du genauer gelesen hättest habe ich das ganze in Anführungsstrichen geschrieben - nicht ohne Grund und Dich persönlich habe sowieso nicht gemeint.

      Dawkins20 schrieb:

      Trotzdem sehe ich die Centurions mit ähnlicher Skepsis wie die meisten Vorredner.

      Am Tacho bei Reisen zu Auswärtsspielen (machst Du sowas, oder bist du etwa ein Event-Fan :hinterha: ) stellt man folgendes fest:

      Wenn Du mir die Fahrten sponserst, mache dich das. Dafür habe ich leider kein Geld. Da ich bis dato alle Heimspiel der Centurions gesehen habe, wirst Du mich sicherlich nicht als Event Fan bezeichnen, genauso wenig, wie ich Dich. Trotzdem ist der Düsseldorfer anfürsich sehr stark ein Event- und Erfolgsfan, bei der Aussage bleibe ich. Da braucht man sich nur mal die Zuschauerzahlen der DEG MetroStars und/oder Fortuna anzusehen.

      Dawkins20 schrieb:


      Frankfurt: 300 km
      Berlin: 550 km
      Hamburg: 350 km
      Amsterdam: 250 km
      Köln: 30 km

      So, dass in NRW auf sehr engem Raum zwei Teams mit ähnlichem Einzugsgebiet sind, fällt wohl jedem auf. Welches Team von beiden die größere Tradition hat, steht wohl auch außer Frage. Dass die ganze Veranstaltung (Pregame-Show, Aktivitäten vor dem Spiel, Fan-Events, Fan-Club-Veranstaltungen, Catering, Kommentator ...) in Düsseldorf deutlich professioneller abläuft hat sich bei allen Besuchen (nicht nur RF-Auswärtsspiele) von Cents-Heimspielen gezeigt.
      Darüber brauchen wir nicht zu diskutieren, volle Zustimmung.


      Dawkins20 schrieb:

      Und dass Du nun forderst, lieber Rhein Fire aus der Liga zu streichen, kann eigentlich nur in der Verbundenheit zur Stadt (Herkunft?) liegen, denn die Aussage hat in etwa das Niveau eures Stadionsprechers.
      Ich fand die Forderung des Streichens des Standortes Köln genauso Niveaulos und wollte dazu einen genauso niveaulosen Kommentar abgeben. Meine Zeilen haben so wenig Substanz oder genauer überhaupt keine, dass ich nicht mehr weiter argumentieren kann, will ich auch nicht. Mission gelungen :jeck: :bier:

      Dawkins20 schrieb:

      Ich habe mir übrigens, wie viele Fire-Fans auch, alle Spiele auf Schalke angesehen aus Verbundenheit zum Football / Team und nicht zur Stadt. Das US-Sport-Franchise-System lässt einem halt nicht unendlich Raum für romantische Sentimentalitäten.

      Da sprichst Du wahre Worte recht gelassen aus. Das haben ja denn die Dragons und Claymores zu spüren bekommen.

      Dawkins20 schrieb:

      Zur Zuschauerentwicklung / Rekrutierung:

      Magst Du vielleicht recht mit haben, habe keine Lust, mir da detaillierte Zahlen zu anzusehen, aber RF befindet sich was Fanzuspruch angeht bestimmt nahe am oberen Limit.

      Ob Köln dieses Niveau mal erreicht, sei mal dahingestellt, zumindest wird es ohne die Rhein-Fire-Auswärtsfans ein mal pro Saison sehr schwer.
      :hinterha: :bier:

      Dazu habe ich bei einer anderen Antwort schon was geschrieben. Der Standort Köln muss noch etwas wachsen und hier braucht es m. E. noch eine mediale Aufwertung. Dann wird das schon.
    • Dawkins20 schrieb:


      Und dass Du nun forderst, lieber Rhein Fire aus der Liga zu streichen, kann eigentlich nur in der Verbundenheit zur Stadt (Herkunft?) liegen, denn die Aussage hat in etwa das Niveau eures Stadionsprechers.


      Naja ich denke das Karl Heinz das mal gesagt hat um euch vor die Nase zu halten wie bekloppt und unbegründet Eure These die Centurions zu schliessen ist. Ich denke nicht das er es ernst gemeint hat was man aber z.B. von Buccaneers Aussage auch nicht erwarten dürfte. Zumindest seine etwas verschätzte Anzahl mitgereister Kölner Fans in Düsseldorf lassen da auf eine relativ zynisch verbogene Äusserung schliessen. :tongue2:

      Und Karl Heinz bringt es auf den Punkt. Die Kölner sind ein sehr Sport begeisterungsfähiger Haufen. Das hat man bei der Handball WM gesehen das hat man beider Fussball WM gesehen wo zumindest wenn man der (allgemein Deutschen Presse glauben konnte) in Köln mit die beste Stimmung sowohl auf der Fanmeile als auch im Stadion war.

      Es gibt überhaupt keine Fakten die eure These das Potential in Köln ist ausgeschöpft bestätigen. :madness
      Das ist es nämlich nichtmal annähernd.
    • Letztendlich ist alles Mist außer Frankfurt. ;)

      Für eine Randsportart mit ausgeliehenen Spielern sind die Zuschauerzahlen ordentlich, obwohl es nur 6 Teams und 6 Heimspiele gibt. Die Frage ist, ob in einer anderen Stadt in den ersten drei Jahren wirklich mehr Zuschauer kommen würden als jetzt in Köln. Der Norden scheint mir bereits gut abgedeckt, und im Süden sehe ich das Potential für Football nicht so.
    • Karl-Heinz schrieb:

      Ich wäre auf eine Franchise in der sog. Sportstadt München gespannt.


      Das hatten wir schon x-mal.
      In der Allianz-Arena dürfen (und können) sie nicht spielen.
      a) vertraglich geregelt b) muss der Rasen bereits 2 Fußballteams aushalten

      Olympiastadion ? - Ist marode und würde für NFLE bestimmt nicht nochmal aufgepeppt.

      Dantestadion, Grünwalder ? - :jeck:
    • Gonzales schrieb:

      Naja ich denke das Karl Heinz das mal gesagt hat um euch vor die Nase zu halten wie bekloppt und unbegründet Eure These die Centurions zu schliessen ist. Ich denke nicht das er es ernst gemeint hat was man aber z.B. von Buccaneers Aussage auch nicht erwarten dürfte. Zumindest seine etwas verschätzte Anzahl mitgereister Kölner Fans in Düsseldorf lassen da auf eine relativ zynisch verbogene Äusserung schliessen. :tongue2:

      Hey...Gaboo hat Euch im Eingangsposting auf 20(!) geschätzt! Da hab ich mit 50 noch hochgegriffen...aber vielmehr wird da im "Fanblock" auch nicht gesessen haben. Und das würde ja schon gegen Eure "Kölner Begeisterungsfähigkeit" sprechen.

      Ich geil mich nicht daran auf, den Cents den Tod zu wünschen, aber sie machen betriebswirtschaftlich 0 Sinn!
      Wenn es wirklich soviele Football-begeisterte Kölner gibt, dann würden diese ja sicher auch kein Problem haben, die paar Kilometer nach Düsseldorf zu fahren. Fire hat nun mal das "Glück" der früheren Geburt und er Nähe zum Ruhrgebiet. Wäre man 1995 nach Köln gegangen sähe es sicher anders aus.
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Gonzales schrieb:


      Es gibt überhaupt keine Fakten die eure These das Potential in Köln ist ausgeschöpft bestätigen. :madness
      Das ist es nämlich nichtmal annähernd.

      Na gut: dann macht das FO halt einen Scheiß-Job. In Hamburg hats ja auch geklappt.
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Gonzales schrieb:

      Naja ich denke das Karl Heinz das mal gesagt hat um euch vor die Nase zu halten wie bekloppt und unbegründet Eure These die Centurions zu schliessen ist. Ich denke nicht das er es ernst gemeint hat was man aber z.B. von Buccaneers Aussage auch nicht erwarten dürfte. Zumindest seine etwas verschätzte Anzahl mitgereister Kölner Fans in Düsseldorf lassen da auf eine relativ zynisch verbogene Äusserung schliessen. :tongue2:


      Ich denke auch, dass eine Schliessung der Centurions keinem was bringen würde, ein neues Team fängt auch wieder von vorne an. Die Frage, ob der Standort Köln sinvoll ist, hätte man (und nicht wir) sich vorher überlegen sollen.

      Es gibt überhaupt keine Fakten die eure These das Potential in Köln ist ausgeschöpft bestätigen. :madness
      Das ist es nämlich nichtmal annähernd.


      Auf welchen Fakten beruht denn diese Aussage? :hinterha:
    • Buccaneer schrieb:

      Köln hat eben NUR Köln und vielleicht noch ein bisschen Leverkusen. Alles was nördlich davon ist wird alleine schon von der geographischen Nähe eher nach Düsseldorf gehen, zumal auch dort (wie bereits vorher erwähnt) das Rahmenprogramm noch deutlich ausgereifter ist und sich Fire über die Jahre einen Namen gemacht hat. Alles was südlicher ist (mit Ausnahme vielleicht von Bonn) ist schon eher Galaxy-Dunstkreis.

      Interessante These, kenne einige Leute aus Mönchengladbach, die sich die Centurions ansehen. Spannend war auch als ich letztes Jahr mit der Bahn von Neuss nach Köln zum Derby KEC - DEG fuhr. Da hätte ja dann nach Deiner Auffassungsgabe in Neuss am Bahnhof nur DEG Fans stehen müssen. Standen sie aber nicht, die Haie Fans waren deutlich in der Überzahl!

      Von diesen theoretischen Aufteilungen, der wohnt in x, also fährt der eher nach y zum Spiel, halte ich persönlich überhaupt nichts.

      Zum Rahmenprogramm: Nicht jeder geht wg. des Rahmenprogramms ins Stadion, der ein oder andere auch wegen des Spiels. Wenn dem so wäre, dürfte bei dem Rahmenprogramm, dass man sich zur Zeit in Köln ansehen muss das Stadion leer sein. Dass das in Düsseldorf ausgereifter/besser ist (wahrscheinlich um Klassen), ist unstrittig.
    • Buck schrieb:

      Die Frage ist, ob in einer anderen Stadt in den ersten drei Jahren wirklich mehr Zuschauer kommen würden als jetzt in Köln. Der Norden scheint mir bereits gut abgedeckt, und im Süden sehe ich das Potential für Football nicht so.


      Man wird sehen, ob woanders mehr kommen. Ich halte den Norden zwar auch für abgedeckt, aber seltsamerweise halten sich ja hartnäckig Gerüchte, dass die Exp.-Teams in Hannover und Leipzig sein/kommen werden.
    • Dawkins20 schrieb:

      Ich denke auch, dass eine Schliessung der Centurions keinem was bringen würde, ein neues Team fängt auch wieder von vorne an. Die Frage, ob der Standort Köln sinvoll ist, hätte man (und nicht wir) sich vorher überlegen sollen.

      Na ja: wenn man überlegt, wie der Standort Köln damals entstanden ist, dann war da von langer Überlegung und strategischer Planung wenig zu sehen. Das war eine Notgeburt, die das Fire-Office damals mit Hilfe alter Seilschaften von Alex Leibkind quasi mitgestemmt hat. Im Zuge dessen wurde auch diese "künstliche" Rivalität erschaffen, die mal wieder auf die niederen Instinkte dieser Köln-Düsseldorf-Rivalität abzielte.

      Natürlich würde ein neues Team wieder von vorne anfangen. Aber: Borg geht oben von 70% der Cents-Fans, die sich auf die alten Standorte verteilen würden. Sehe ich zu hoch. Ich rechne eher 40%, die dann trotzdem in die Gesamtrechnung als Besucher der NFLE eingehen. Das heisst: ein neues Team müsste an einem neuen Standort (und ich halte die Ecken von Stuttgart oder Kaiserslautern da auch für geeignet) am Anfang gerade mal 61% der Cents-Fans aufbringen, um insgesamt für die Liga einen Aufschwung zu bringen.
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Charger schrieb:

      Man wird sehen, ob woanders mehr kommen. Ich halte den Norden zwar auch für abgedeckt, aber seltsamerweise halten sich ja hartnäckig Gerüchte, dass die Exp.-Teams in Hannover und Leipzig sein/kommen werden.

      Hat vielleicht auch etwas mit einer logischen Aufteilung der Liga in zwei Gruppen zu tun, die ja eigentlich nur nach geographischen Gescihtspunkten einen Sinn ergibt. Ich kann mir nicht vorstellen das man Frankfurt und Düsseldorf in verschiedenen Gruppen sehen will, genausowenig wohl Düsseldorf und Köln, aus anderen Gründen. Wenn man also von diesem "Dreier" ausgeht ist Amsterdam irgendwie das logische vierte Team dazu, weil die sonst ganz in der Luft hängen.

      Dann bleiben also Hamburg und Berlin, da machen Hannover und Leipzig wahrscheinlich mehr Sinn dazu als z.B. Stuttgart. Alternativ wäre vielleicht noch eine Gruppierung Amsterdam-Hamburg-Berlin-Leipzig/Hannover und Düsseldorf-Köln-Frankfurt-Stuttgart möglich, aber da werden einige Entfernungen schon wieder extrem lang.
      When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
      game, announced by the ESPN Sunday night crew,
      for all eternity. Paul Zimmerman
    • Karl-Heinz schrieb:

      Interessante These, kenne einige Leute aus Mönchengladbach, die sich die Centurions ansehen. Spannend war auch als ich letztes Jahr mit der Bahn von Neuss nach Köln zum Derby KEC - DEG fuhr. Da hätte ja dann nach Deiner Auffassungsgabe in Neuss am Bahnhof nur DEG Fans stehen müssen. Standen sie aber nicht, die Haie Fans waren deutlich in der Überzahl!

      Ein Vergleich mit anderen in Deutschland langjährig etablierten Sportarten, wo ggf. schon Leute in der 2. oder 3 Generation hingehen und die ebenso eine viel weit gestreutere Akzeptanz haben, macht in meinen Augen hier überhaupt gar keinen Sinn.
      Das Potential für Football ist nun mal (noch) limitiert. Und da sticht 1 Krähe der anderen das Auge aus,wenn man 2 mal das Gleiche auf engem Raum bietet
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Naja also um mal eine Zahl in den Raum zu werfen. Das FO in Köln hat für das Auswärtsspiel im Dorf etwas weniger als 500 Karten abgesetzt. 2-3 Leute haben sich bestimmt auch an der Tageskasse bedient. Somit ist deine Schätzung um das 10-fache überboten und die Schätzung im Eingangspost um das 25-fache.

      Fakt ist es sind immer noch wenig aber nicht im Ansatz so verbohrt niedrig wie das von den "Cents-Gegnern" behauptet wird.

      Fakten das Köln mehr Zuschauer abgreifen kann als jetzt kann gibt es. Man muss nur mal über den Tellerrand zum Eishockey und zum Fussball gucken um zu sehen was möglich ist. Der FC spielt wohl seit Jahren mit den schlechtesten Profi-Fussball in Deutschland und trotzdem ist die Hütte voll und das auch in der 2ten Liga.

      Das hier nicht noch 20.000 Football Fans schlummern die nur nicht in Stadion kommen sollte klar sein. Man muss die Leute halt erst zu Football Fans machen. Das ist aber in keiner Stadt anders und darum geht es ja in der nFLE mitunter auch. Alleine die zahlreichen Football Vereine in und um Köln und die Tradition das es hier seit 27 Jahren Football-Teams gibt spricht aber dafür das es auch an fachkundigen Potential nicht schlechter bestellt ist als in anderen Städten.
      Bei einem Punkt muss ich dir recht geben. Unser FO macht definitiv keine gute Arbeit und könnte mehr raus holen als sie bis jetzt schon getan haben. Obwohl sie in meinen Augen dieses Jahr schonmal einen Schritt in die richtige Richtung gemacht haben.
    • Buccaneer schrieb:

      Na gut: dann macht das FO halt einen Scheiß-Job. In Hamburg hats ja auch geklappt.
      Die Arbeit des FO könnte in der Tat besser sein. Man kann es auch so formulieren, wie Du es getan hast.

      Hamburg sehe ich anders. Hätte man mich vor der Gründung hier in Köln gefragt, wo siehts Du mehr Potenzial in Hamburg oder Köln? Ich hätte ganz klar Hamburg gesagt. Die Wahl damals für Köln hat mich überrascht. Die Stadt hat mehr Einwohner, ist ebenso sportbegeistert, hat ein größeres Umland und hat auch einen größeren Bodensatz an Footballfans und keine geballte Konkurrenz Düsseldorf und Frankfurt. Den Bodensatz mache ich mal daran fest, dass mich mir mal die Zuschauerzahlen der GFL Teams heranziehe, auch wenn man daraus nicht auf die tatsächlichen Zuschauerzahlen im Stadion schließen kann. Dass Hamburg mittlerweile bessere Zuschauerzahlen als Köln hat, verwundert mich nicht. Oder andersherum, es würde mich wündern, wenn dem nicht so wäre.
    • #67 schrieb:

      Hat vielleicht auch etwas mit einer logischen Aufteilung der Liga in zwei Gruppen zu tun, die ja eigentlich nur nach geographischen Gescihtspunkten einen Sinn ergibt. Ich kann mir nicht vorstellen das man Frankfurt und Düsseldorf in verschiedenen Gruppen sehen will, genausowenig wohl Düsseldorf und Köln, aus anderen Gründen. Wenn man also von diesem "Dreier" ausgeht ist Amsterdam irgendwie das logische vierte Team dazu, weil die sonst ganz in der Luft hängen.

      Dann bleiben also Hamburg und Berlin, da machen Hannover und Leipzig wahrscheinlich mehr Sinn dazu als z.B. Stuttgart. Alternativ wäre vielleicht noch eine Gruppierung Amsterdam-Hamburg-Berlin-Leipzig/Hannover und Düsseldorf-Köln-Frankfurt-Stuttgart möglich, aber da werden einige Entfernungen schon wieder extrem lang.


      Es stellt sich eben die Frage inwieweit diese geografischen Faktoren für die NFL wirklich eine Rolle spielen. Für US Verhältnisse sind das ja alles Puller-Entfernungen hier :madness

      Mal sehen wo sie dann mit dem Lineal durchpflügen werden :paelzer: