Sportmix

    • Also ich glaube gerade die alten DDR Kaderschmieden sollte man da wirklich zu den Akten packen. Eine gute Freundin von mir ist 3-malige Olympiasiegerin im Rückenschwimmen gewesen und ist nachher als eine der wenigen gegen die ehemaligen Verbandsfunktionäre vorgegangen, weil sie (gegen ihr Wissen) systematisch gedopt worden ist. So hat alles zwischen 1975-1990 eh einen negativen Beigeschmack
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Buccaneer schrieb:

      Also ich glaube gerade die alten DDR Kaderschmieden sollte man da wirklich zu den Akten packen. Eine gute Freundin von mir ist 3-malige Olympiasiegerin im Rückenschwimmen gewesen und ist nachher als eine der wenigen gegen die ehemaligen Verbandsfunktionäre vorgegangen, weil sie (gegen ihr Wissen) systematisch gedopt worden ist. So hat alles zwischen 1975-1990 eh einen negativen Beigeschmack
      natürlich ein großes und weites Thema und ich würde mal behaupten gerade in den 70er und 80er Jahren wurde in Ost wie in West gedopt ohne Ende.ob das systematisch nur im Ostblock stattfand da habe ich so meine Zweifel,zum anderen wussten sicher auch im Osten die meisten Sportler(auch in jungen Jahren) das sie da irgendwelche Mittelchen bekamen die nicht koscher waren.um es anders zu sagen,viele wollten es auch gar nicht wissen was sie da von den Trainern bekamen. weil ihnen klar war in welche Richtung das geht.kenne da zwei Fälle ehemaliger Klassenkameraden die mit jungen Jahren zur KJS nach Berlin Grünau kamen zum Rudern.aber ein viel zu großes Thema um das jetzt hier aufzumachen :/

      Buccaneer schrieb:

      3-malige Olympiasiegerin im Rückenschwimmen
      da hast mich aber jetzt neugierig gemacht

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Honka ()

    • Honka schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      Also ich glaube gerade die alten DDR Kaderschmieden sollte man da wirklich zu den Akten packen. Eine gute Freundin von mir ist 3-malige Olympiasiegerin im Rückenschwimmen gewesen und ist nachher als eine der wenigen gegen die ehemaligen Verbandsfunktionäre vorgegangen, weil sie (gegen ihr Wissen) systematisch gedopt worden ist. So hat alles zwischen 1975-1990 eh einen negativen Beigeschmack
      natürlich ein großes und weites Thema und ich würde mal behaupten gerade in den 70er und 80er Jahren wurde in Ost wie in West gedopt ohne Ende.ob das systematisch nur im Ostblock stattfand da habe ich so meine Zweifel,zum anderen wussten sicher auch im Osten die meisten Sportler(auch in jungen Jahren) das sie da irgendwelche Mittelchen bekamen die nicht koscher waren.um es anders zu sagen,viele wollten es auch gar nicht wissen was sie da von den Trainern bekamen. weil ihnen klar war in welche Richtung das geht.kenne da zwei Fälle ehemaliger Klassenkameraden die mit jungen Jahren zur KJS nach Berlin Grünau kamen zum Rudern.aber ein viel zu großes Thema um das jetzt hier aufzumachen :/

      Buccaneer schrieb:

      3-malige Olympiasiegerin im Rückenschwimmen
      da hast mich aber jetzt neugierig gemacht
      Ist kein großes Geheimnis. Rica Reinisch. Ganz, ganz tolle Frau übrigens.

      Und natürlich ist der Westen da genau so besudelt. Nur haben die Westdeutschen einfach weniger gewonnen. :mrgreen:
      Wobei ich für Meyfarth, Ecker-Rosendal und Wolfermann meine Hand ins Feuer legen würde
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • HL Cheesehead schrieb:

      Honka schrieb:

      Chief schrieb:

      Aber ich habe noch gut in Erinnerung, dass ich von Anfang an auch den Athleten aus der "DDR" die Daumen gedrückt habe, sofern sie nicht unmittelbare Kontrahenten waren. Außer Oschkenat, an die ich mich ohne Hilfe des Internets nicht erinnert hätte, habe ich alle von Dir genannten Sportler noch gut in Erinnerung. Nicht umsonst sind Marita Koch und Heike Drechsler die beiden einzigen Deutschen in der Hall of Fame der Leichtathletik. Ergänzen würde ich zu Deiner Liste noch Namen wie Werner Schildhauer, Hansjörg Kunze, Hagen Melzer, Ronald Weigel, Hartwig Gauder, Udo Beyer, Jürgen Schult, Detlef Michel, Uwe Freimuth, Torsten Voss, Christian Schenk, Silke Möller(-Gladisch), Petra Müller, Kirsten Emmelmann, Sabine Busch, Ramona Neubert, Sabine Paetz, Ilke Wyludda, Martina Hellmann, Kathrin Neimke, Helga Radtke sowie für die Zeit kurz nach der Wiedervereinigung zusätzlich vor allem Hauke Fuhlbrügge, Jens-Peter Herold, Florian Schwarthoff, Oliver-Sven Buder, Lars Riedel, Katrin Krabbe, Grit Breuer, Katrin Dörre-Heinig, Heike Henkel, Stephanie Storp, Silke Renk.
      kenne ich auch alle ;) aber nun haste auch wirklich alles ausgebuddelt was zwischen 75 und 90 für die DDR am Start war :) außer Schwarthoff der war aber ein 110m Hürden Wessi und kein Ossi,stopp Heike Henkel war auch keine aus dem Osten :D aber die DDR hat ja immer fast Ausnahmslos Athleten am Start die auch Medaillen Chancen hattenWerner Schildhauer war übrigens mein Lieblingslangstreckler Anfang der 80er
      Waldemar Cierpinski habt ihr noch vergessen :)
      Guter Einwand, aber dessen große Erfolge lagen vor meiner Zeit (1976/1980)
    • Honka schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      Also ich glaube gerade die alten DDR Kaderschmieden sollte man da wirklich zu den Akten packen. Eine gute Freundin von mir ist 3-malige Olympiasiegerin im Rückenschwimmen gewesen und ist nachher als eine der wenigen gegen die ehemaligen Verbandsfunktionäre vorgegangen, weil sie (gegen ihr Wissen) systematisch gedopt worden ist. So hat alles zwischen 1975-1990 eh einen negativen Beigeschmack
      natürlich ein großes und weites Thema und ich würde mal behaupten gerade in den 70er und 80er Jahren wurde in Ost wie in West gedopt ohne Ende.ob das systematisch nur im Ostblock stattfand da habe ich so meine Zweifel,zum anderen wussten sicher auch im Osten die meisten Sportler(auch in jungen Jahren) das sie da irgendwelche Mittelchen bekamen die nicht koscher waren.um es anders zu sagen,viele wollten es auch gar nicht wissen was sie da von den Trainern bekamen. weil ihnen klar war in welche Richtung das geht.kenne da zwei Fälle ehemaliger Klassenkameraden die mit jungen Jahren zur KJS nach Berlin Grünau kamen zum Rudern.aber ein viel zu großes Thema um das jetzt hier aufzumachen :/
      Ich habe auch keine Zweifel, dass im Westen fleißig geschluckt und gespritzt wurde. Vermutlich war es nicht so systematisch und professionell wie im Osten, ab da gilt das Prinzip: Wer ohne Schuld ist werfe den ersten Stein. Übel finde ich die Fälle, in denen Minderjährige (ggf. sogar gegen ihren Willen) gedopt wurden und bleibende Schäden davon getragen haben. Aber da sind andere Sportarten (z. B. Schwimmen) vermutlich stärker betroffen. Es ist jedenfalls einigermaßen gesichert, dass beispielsweise auch Diskus- und Hammerwerfer im Westen ebenfalls "gut dabei" waren.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chief ()

    • Chief schrieb:

      Übel finde ich die Fälle, in denen Minderjährige (ggf. sogar gegen ihren Willen) gedopt wurden und bleibende Schäden davon getragen haben.
      klar ist das übel,gegen den Willen ist so eine Sache.vielen jungen Sportlern an einer KJS wurden die Mittel(Tabletten,Spritzen)halt einfach gegeben,es war schlichtweg normal und hat eben dazu gehört.da wurde von Jugendlicher oder Elterlicher Seite gar nicht groß nachgefragt was das genau sein könnte.frei nach dem Motto, die Ärzte und Trainer werden schon wissen was sie da geben und dem Kind oder Jugendlichen nicht schaden.man hat das alles schlichtweg kaum oder wenig hinterfragt zu der Zeit.man hat das Vertrauen der Jugendlichen und Eltern schamlos ausgenutzt um der Erfolge Willen,traurig aber wahr :/
    • Buccaneer schrieb:

      Ist kein großes Geheimnis. Rica Reinisch. Ganz, ganz tolle Frau übrigens.
      mir bekannt :) hat ja eine lange Leidensgeschichte hinter sich :( aber leicht vor meiner Zeit,meine erste Olympiade die ich bewusst verfolgt habe waren die Winterspiele in Sarajevo 84(Moskau 80 nur noch Bruchteile vorhanden)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Honka ()

    • Das wird ihn nur menschlicher erscheinen lassen!
      So wie unsere N11 bei der WM 2006! Jede Wette das wir anders dastehen würden wenn Ballack und Co damals WM geworden wären!
      Das zeigt doch nur das da keine unzerstörbare Maschine rennt!!!
      Der Mensch muss ein ungeheurer Ignorant sein, der auf jede Frage eine Antwort weiss. Voltaire (1694-1778)
    • Neu

      Während dem 800m Finale der Frauen gab es (wieder? - zumindestens deute ich den Kommentator so) einen Kommentar, dass seit dem Gerichtsurteil die 800m der Frauen die Disziplin eine andere geworden ist und dass man die drei Frauen auch direkt erkennen kann.

      Ich habe auch danach gesucht und das Urteil im Zusammenhang mit Testosteron gefunden. Verstehen tue ich das auch, was ich aber nicht verstehe warum das nur die 800m Strecke betreffen soll? Zumindestens ist es die einzige Disziplin bei der ich solche Kommentare gehört habe bzw. auch wo der körperliche Unterschied zwischen den drei Frauen und dem Rest des Feldes so extrem erkennbar ist?
    • Neu

      Also ich bin zwar alles andere als ein Feminist oder Gender-Aktivist oder was auch immer hierbei zutrifft, aber ich finde man macht es sich ein bisschen einfach und tut den Damen damit unrecht. Auch sie reißen sich den allerwertesten auf um ihre Leistungen zu bringen und sie (zumindest von Semenya weiß ich das) waren auch bereit mit Medikamenten ihren Körper zu verändern um weniger Testosteron zu produzieren (Übrigens war sie innerhalb der Grenzwerte dann immernoch sehr erfolgreich).

      Wie schwer muss es für sie sein immer nur darauf reduziert zu werden, dass sie männlich aussehen und deswegen ihre Leistung eh nichts wert ist. Da wird man bloß gestellt und es werden lächerliche Forderungen gestellt, den Medien zu beweisen, dass man eine Frau ist.

      Aber was sollen sie denn machen? Bei den Männern hinterher laufen (weil so stark sind die Zeiten dann auch wieder nicht), einen eigenen Wettbewerb bekommen oder komplett ausgeschlossen werden?

      Hyperandrogenismus ist eine Krankheit mit zahlreichen Komplikationen und gefährlichen Folgen. Und vor allem in den Kulturen aus denen die Läuferinnen kommen, haben sie es bestimmt auch nicht leicht. Klar ist es gegenüber "normalen" Frauen unfair, dass sie deutlich stärker sind, aber wie gesagt: man macht es sich zu leicht. Bolt hat auch längere Beine als die meisten, das ist unfair den anderen gegenüber er hätte schon lange ausgeschlossen werden sollen. :hinterha: ... Im Ernst, wenn sie biologische Frauen sind (und das sind sie, aber eben mit dieser Hormonstörung) spricht mMn nichts dagegen dass sie starten dürfen und dass man ihre Leistungen anerkennen sollte.
    • Benutzer online 1

      1 Besucher