NFL-Vorschau Woche 1-8

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • NFL-Vorschau Woche 1-8

      NFL Saison 2008
      Die Highlights der Regular Season Week 1-8


      Week 1: Washington @ New York Giants 14-17
      Was für ein Season Opener! Der Superbowl Sieger entkommt einer Auftaktniederlage nur knapp, nachdem Washington durch zwei 85-Yard-TDs von Colt Brennan, der sich im Camp überraschend duchgesetzt hat, bereits mit 14:0 in Führung lag. Doch der Titelverteidiger zeigt, dass der Superbowl-Erfolg kein Zufall war: Eli Manning wirft zwei TDs in 5 Minuten und ein FG in letzter Sekunde bringt den Erfolg. Redskins-Trainer Jim Zorn nach dem Spiel: „Das wäre uns in Seattle nie passiert. Ich hab Dan doch gesagt, er soll Defense draften.“

      Week 2: New England @ New York Jets abgebrochen
      Dass die New Yorker beim ersten Aufeinandertreffen 2007 die Heimvideos von Bill Belichik konfiszierten und Unglaubliches darauf fanden, darüber sind die Pats bis heute sauer. Schon vor dem Spiel hatte es Tumulte gegeben, als die Jets-Spieler Randy Moss und Co filmten, als sie aus dem Bus ausstiegen. Beinahe wäre das Spiel gar nicht angepfiffen worden, doch der Schuh, der bei der folgenden Rangelei Tom Bradys Hinterkopf traf, gehörte – wie sich bald herausstellte – Giselle Bündchen, die nicht erfreut über die neuesten Eskapaden ihres Künftigen war und einfach die Gelegenheit nutzen wollte. Zum Eklat kam es erst, als sich Jets-Offizielle in der Halbzeit in die Pats-Kabine schlichen und ins Gatorade der Patriots pissten. Um weitere Ausschreitungen zu vermeiden, entschied man sich, das Spiel abzubrechen.

      Week 3: Oakland @ Buffalo 35-3
      Playmaker, Playmaker, Playmaker und davon nicht zu wenige – das wollte Oakland schon immer. Und weil man nach der überraschenden Verpflichtungen von Shaun Alexander jetzt gleich 6 richtig gute RBs hatte und dazu über einen QB verfügt, der auch nicht besonders gut passen kann, entschied man sich künftig nur noch zu laufen. Für Buffalo zu viel des Guten: Oakland hat 54 Minuten den Ball und stürmt auf eine 3:0-Bilanz. Stats: Alexander (18 carries, 46 Yards, 2 TD), McFadden (14 carries, 48 Yards, 2 TD), Jordan (14 carries, 36 Yards), Bush (8 carries, 42 Yards), Russell (0/0, 6 carries, 36 Yards, TD), Fargas (6 Carries, 58 Yards), Rhodes (4 carries, 9 Yards).

      Week 4: Philadelphia @ Chicago 0-28
      Das lang erwartete Matchup zwischen Philadelphias QB Kevin Kolb und dessen Vorgänger Donovan McNabb endet mit einem deutlichen Erfolg für den Veteranen. McNabb, der kurz nach dem Draft seinen Ruhestand angekündigt hatte, nur um 4 Wochen später auf Wunsch von Mama Vilma in Chicago zu unterschreiben trumpft groß auf, wirft für 350 Yards und 4 TDs, und wird von einem wütenden Eagles-Mob nach dem Spiel mit Fackeln und Mistgabeln verfolgt. Andy Reid nach dem Spiel: „Wir hätten vielleicht doch am Draft Tag einen Top 5 Receiver holen sollen.“ Die Stats der Eagles Wideouts sehen nämlich folgendermaßen aus: Mitchell 28 Yards, Curtis 13 Yards, Jackson 2 Yards, Brown 0 Yards, Pinkston 0 Yards.

      Week 5: Atlanta @ GB 14-21
      HE IS BACK! Nachdem sowohl Rodgers als auch Brohm sich in Woche 3 verletzten, schnürt der alte Mann nochmal die Schuhe. Brett Favre wirft Green Bay in letzter Sekunde zum 21:14-Erfolg, dem ersten Saisonsieg für die Packers. Favre profitiert dabei von einem sehr ungewöhnlichen Wettereinbruch: Am Freitag hatte es noch 17 Grad in Wisconsin, am Spielsonntag lag dann auf einmal der Schnee da. Packers-Zeugwart Fritz Walter hatte schon vor dem Spiel erklärt: „Das ist Brett Favre Wetter!“. Er sollte recht behalten. Das Wunder von Lambeau!

      Week 6: Miami @ Houston 0-2
      Nachdem sich Bill Parcells vier Wochen lang angeschaut hat, was er da für einen Trümmerhaufen übernommen hat, reichte es ihm. In der vorherigen Bye-Week hatte er seinen Abschied verkündet und sitzt fortan bei der TV-Crew von CBS, das dieses Spiel überträgt, und nervt die Zuschauer gewaltig. Parcells kann sich kaum zurückhalten: Jedes Mal wenn ein Dolphin den Ball berührt leitet er den Satz mit einem abwertenden Kommentar ein. Beispiel: „Henne, diese Nette, geht zurück und findet….natürlich keinen, weil die alle so schlecht sind.“ Im dritten Viertel schmeissen ihn die Verantwortlichen raus. Für Miami (0-4) bleibt es aber ein Fiasko: Houston gewinnt durch einen Safety von Henne, der nach dem Spiel behauptet, die Endzone in Michigan gehe weiter nach hinten, sonst wäre er niemals beim Snap auf die Linie getreten.

      Week 7: Tennessee @ Kansas City 14-10
      Vince Young fühlt sich wieder wie in Texas. Und zwar nicht, weil man in Tennessee seit neuestem Colts leichter kriegt als Kondome, sondern weil man ihm das grüne Licht gegebe hat: Mach was du willst, geht eh nicht anders – lautet die neue Taktik der Titans, die in dieser Saison keinen RB und keinen WR ihr Eigen nennen, dafür aber 28 O-Liner im Kader haben, die alle für Young blocken sollen. So spaziert Young auch in Kansas City wieder übers Feld und versucht das beste draus zu machen. Zwei TDs werden es am Ende, dazu 235 Yards auf dem Boden und zwei Pässe über 89 Yards zu sich selbst.

      Week 8: Tampa Bay @ Dallas 28-14
      So hatte man sich das nicht vorgestellt: Nachdem sich in Woche 1 Pacman Jones vor einer Bar mit Jessica Simpson geprügelt hatte, gab ihr Tony Romo darauf hin den Laufpass und hat sich nun Deutschlands neuen Superstar Linda Teodosiu ins Stadion eingeladen, die sich noch immer fragt, warum die Tore in Amerika anders rum stehen und höher sind. Tampa Bay hat solche Probleme nicht. Sie haben seit geraumer Zeit Brett Favres Sohn – Kurt Warner – in ihren Reihen, der genüsslich das Backfield der Cowboys zerpflückt. Wo ist T.O.? Der ist mit Jessica in Mexico.


      Midseason
      More to come?
    • Köstlich nach Feierabend dem Prediger zu lauschen - ach nein die Prophezeiungen des Predigers zu erlesen.

      Weiter so, da freut man sich schon auf den Herbst.

      Und ansonsten:

      Herr schmeiß Delfine in Miami unters Volk, die haben mehr Hirn als .... :mrgreen:
      "Kritik ohne Mitgefühl ist Gewalt" (nakagawa roshi)
      -.-.-.-
      "Die Würde des Menschen ist kein Konjunktiv"
      -.-.-.-
      Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war,
      stets kannst du im Heute von neuem beginnen.
    • sehr geil zu lesen. schade das Du nich öfter Urlaub hast. :tongue2:
      I've labored long and hard for bread, for honor and for riches
      But on my corns too long you've tred, your fine-haired sons-of-bitches.
      [SIZE="1"]Black Bart the po8[/SIZE]
    • Madness schrieb:

      So spaziert Young auch in Kansas City wieder übers Feld und versucht das beste draus zu machen. Zwei TDs werden es am Ende, dazu 235 Yards auf dem Boden und zwei Pässe über 89 Yards zu sich selbst.

      Bitter sweet! :jeck: :heul