Dallas Cowboys Preview 2008

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    • Dallas Cowboys Preview 2008




      Nur Tampa zählt!


      Rückblick:

      Für die Cowboys war 2007 ein durchaus erfolgreiches Jahr, zumindest was die reguläre Saison anbelangte. Mit neuem Head-Coach Wade Phillips und OC Jason Garrett startete man furios in die Spielzeit und gewann die ersten 5 Spiele, ehe es im Duell der Unbesiegten gegen die Patriots eine erste Niederlage gab. Doch die Jungs aus Dallas fingen sich danach wieder recht schnell und konnten in Philadelphia und New York bei den Giants die Siege 7 und 8 einfahren. Bereits in Woche 14 clinchten die Cowboys dann zum ersten Mal seit 1998 wieder die NFC-East Division, aber man spürte allmählich einen kleinen Abwärtstrend. So mußte man sich in Detroit mächtig strecken und erst mit einem Schlußspurt und 14 Punkte im letzten Viertel drehten die Texaner die Partie noch zu ihren Gunsten.

      In der darauffolgenden Woche gab es dann einen herben Dämpfer, als man im Duell mit dem ewigen Rivalen aus Philadelphia zu Hause eine schmerzhafte 6-10 Pleite erlitt. Schmerzhaft auch deshalb, weil Tony Romo sich bei einem Zusammenstoß mit einem Helm eine Verletzung an der Hand zuzog, die ihn auch deutlich behinderte. Eine Woche später konnte man dann aber in Carolina mit einem weiteren Erfolg Homefield in den Playoffs sichern. Allerdings hatte der Sieg einen bitteren Beigeschmack - denn WR Terrell Owens zog sich bei der Partie einen High Ankle Sprain zu und konnte das Spiel nicht zu Ende bringen. Mit einer Niederlage im für die Cowboys unbedeutenden Spiel bei den Redskins, beendete man eine sehr erfolgreiche Saison mit 13-3 Siegen. Damit stellte man die bisherige Rekord-bilanz aus dem Superbowljahr 1992 ein.

      Die große Enttäuschung folgte dann in den Playoffs: Gegen den späteren Superbowl-Sieger NY Giants verlor man in einem spannenden Spiel 21-17. Hauptursache waren grobe mentale Fehler - so zum Beispiel ein Late Hit von CB Jaques Reeves, der kurz vor der Pause eine 15 Yard Strafe verursachte und den Giants so die Möglichkeit gab noch auszugleichen. Auch ein Drop von WR Patrick Crayton bei einem entscheidenden 3rd Down erwies sich als wenig hilfreich. So blieben die Boys auch im zehnten Jahr in Folge ohne Playoff-Sieg.


      Offseason:

      In der Free Agency-Phase blieben die Cowboys dieses mal relativ unbeteiligt, lediglich der gebürtige Texaner Zach Thomas wurde für ein Jahr verpflichtet und erfüllte sich so einen Traum. Der zweite Coup war ein Trade für CB Adam 'Pacman' Jones, den man von den Titans für einen conditional 6t Runden Pick nach Dallas lockte. Jones ist nach wie vor nach mehreren Verfehlungen außerhalb des Feldes gesperrt, hofft aber auf ein Re-Instatement zu Beginn der neuen Saison.

      Dafür konzentrierte man sich vor allem darauf die Leistungsträger zu halten: OT Flozell Adams, S Ken Hamlin, WR Terrell Owens und NT Jay Ratliff unterschrieben langfristige Verträge, die sie für die nächste absehbare Zeit in Dallas festhalten werden.

      Ansonsten gab es einige Abgänge zu verzeichnen - zumeist in die neue Filiale nach Miami: Dorthin zogen NT Jason Ferguson, CB Nathan Jones, S Keith Davis, TE Anthony Fasano, LB Akin Ayodele und einige der Assistent-Coaches, wie Tony Sparano (letztes Jahr für die O-Line zuständig) oder Paul Pasqualoni. Dafür kamen zwei altbekannte Haudegen zurück nach Dallas: Hudson Houck und Dave Campo (dazu später mehr). Weitere Abgänge: RB Julius Jones (Seattle), CB Jaques Reeves (Houston) und Terry Glenn (ohne Team).

      Im Draft hatten die Texaner dann zwei Erstrunden-Picks, nach dem Trade mit Cleveland letztes Jahr. Lange gab es Spekulationen man hätte an Darren McFadden Interesse und würde deswegen uptraden - diese erwiesen sich allerdings als unwahr und so pickte man in der ersten Runde McFaddens College-Kumpanen Felix Jones als Jules Ersatz und um die schwache Tiefe auf der CB Position aufzubessern, mit Michael Jenkins einen der besten Allrounder auf dieser Position dieses Jahres. Letzter war Jerry Jones auch ein kleines Uptrade wert. In den weiteren Runden holte man mit Martellus Bennett einen TE als Fasano-Ersatz, Tashard Choice einen weiteren RB, Orlando Scandrick als zusätzlichen CB und Erik Walden als weiteren Tweener für die wichtige OLB Position in der 3-4.

      Hier noch einmal alle Rosterbewegungen im Überblick:

      Abgänge:
      RB Julius Jones -> Seattle Seahawks / FA
      FB Oliver Hoyte (cut) -> Kansas City Chiefs
      WR Terry Glenn (cut)
      TE Anthony Fasano -> Miami Dolphins / Trade
      DT Jason Ferguson -> Miami Dolphins / Trade
      LB Akin Ayodele -> Miami Dolphins / Trade
      CB Nathan Jones -> Miami Dolphins / FA
      CB Jaques Reeves -> Houston Texans / FA
      S Keith Davis -> Miami Dolphins / FA

      Zugänge:
      LB Zach Thomas (Miami Dolphins) - 1 Jahr / 3 Mio $
      CB Pacman Jones (Trade Tennessee Titans) - conditional Draftpick

      Draft:
      1/22 RB Felix Jones, Arkansas
      1/25 CB Mike Jenkins, South Florida
      2/61 TE Martellus Bennett, Texas A&M
      4/122 RB Tashard Choice, Georgia Tech
      5/143 CB Orlando Scandrick, Boise State
      6/167 DE/OLB Erik Walden, Middle Tennessee State


      Das Team 2008

      Coaching:


      Als Jerry Jones letztes Jahr Wade Phillips als Headcoach nach Dallas lockte, kübelten die Experten reihenweise Hohn und Spott über ihn und der Franchise aus, doch nach einem sehr erfolgreichen ersten Jahr, sind die Kritiker erstmal verstummt. Allerdings steigt der Druck auf den sympathischen Texaner nach dem erneut frühen Aus in den Playoffs weiter an und ein ähnliches Abschneiden in diesem Jahr würde wohl zum Aus führen. Wade gilt als Players-Coach, der seinen Spielern sehr viel Freiraum in Sachen Disziplin läßt - genau das Gegenteil also zum peniblen Bill Parcells. Er erwartet von seinen Leuten vor allem Eigeninitiative - ohne dabei einen Hühnerhaufen zu hinterlassen. Seine Kenntnisse in Sachen Defense sind ohnehin unbestritten. Phillips coacht bereits seit 1976 fast ununterbrochen in der Liga.

      Das genaue Gegenteil zu ihm ist OC Jason Garrett. Der smarte Princeton-Absolvent ist bereits in seinem zweiten Jahr bei den Cowboys und seinem vierten als Coach in der Liga zum Assistenten von Phillips aufgestiegen. Es ist zudem kein Geheimnis, dass Garrett längst als Headcoach im Wartestand gilt und wahrscheinlich schon nächstes Jahr selber irgendwo Chef in der NFL sein wird. Schon dieses Jahr mußte Owner Jerry Jones zwei Interessenten abwimmeln. Garrett ist der Hauptverantwortliche für eine Saison, in der die Boys einen Franchise Offense-Rekord nach dem anderen ablieferten. Rückkehrer Hudson Houck kümmert sich dieses Jahr um die Offense-Line. Der mittlerweile 65jährige war schon in den Hochjahren der Cowboys in den 90ern für die schweren Jungs zuständig und konnte zwei Superbowl-Siege feiern.

      Die Defense bleibt weiter unter der Oberaufsicht von HC Wade Phillips, zwar wird Brian Stewart als Defensive Coordinator geführt, doch der wichtigste Mann bleibt Phillips. Neben Stewart erhält ein weiterer Rückkehrer eine entscheidende Rolle im Coaching Staff der D: Dave Campo übernimmt den Job als Defensive-Backs-Coach und soll dem talentierten Backfield wieder Beine machen. Campo war schon in den 90ern bei allen drei Superbowl-Titeln mit an Bord.

      Für die special Teams ist ein weiteres Jahr Bruce Read zuständig. Ihn brachte Wade aus dem College von Oregon State mit nach Texas. Zuvor hatte Read bereits bei den Giants die special Teams betreut. Auch auf ihm lastet ein gewisser Druck, nach dem vor allem die Coverage-Teams eher mittelmäßig bis schlecht waren.


      OFFENSE

      Quarterbacks:


      Für Tony Romo war 2007 ein traumhaftes Jahr - nicht nur auf dem Feld. Dort aber überzeugte der Eastern-Illinois-Alumni in seiner ersten vollen Saison und pulverisierte die Franchise Rekorde reihenweise: 33 TDs, über 4000 Yds Passing und 335 Completions sind allesamt neue Bestmarken. Außerhalb des Feldes machte der selbstbewußte Romo Schlagzeilen mit seiner Romanze zur Sängerin Jessica Simpson und Fans und Medien machten sie für das schlechte Abschneiden im Dezember und Januar verantwortlich. Fakt ist allerdings, dass Romo gegen die Eagles eine Verletzung an der Wurfhand erlitt und mit dem Ausfall von T.O. fehlte ihm auch der Go-to-Guy. Dennoch gibt es kaum Zweifel, dass Romo auch dieses Jahr wieder an die erfolgreiche reguläre Saison anknüpfen kann - er gilt mittlerweile als echter Leader auf dem Feld und im Lockerroom. Die Frage wie er Rückschläge verkraften kann, beantwortete er ja schon im letzen Jahr eindrucksvoll.

      Auf der Back-up Position vertrauen die Boys weiter auf Brad Johnson, obwohl der 40jährige längst meilenweit von seiner Bestform entfernt ist. Johnson gilt nur als Notlösung für den Fall der Fälle, seine große Stärke ist natürlich die Erfahrung. So ist er der einzige, der schon bei einem SB-Sieg auf dem Platz stand. Hinter Brad versucht sich Richard Bartell einen Platz auf dem 53-Mann Roster zu sichern. Seine Chancen werden allerdings als eher gering eingestuft.

      Stärken: Romos Arm, seine Fähigkeit aus einem broken Play noch etwas positives zu machen und seine Führungsstärke, führen immer wieder zu Vergleichen mit Brett Favre.

      Schwächen: Hinter Romo herrscht das große Nichts. Möglicherweise wird man hier noch etwas tun - ein Auge soll man auf Chris Simms geworfen haben.

      und dann ist da noch...: die Frage, welche Blondine fällt diesesmal dem Charmeur Romo zum Opfer?


      Running Backs:


      Nach dem Abgang von Julius Jones ist nun also Marion Barber der alleinige Starter. Der 'Barbarian' war schon letztes Jahr einer der absoluten Publikumslieblinge, weil er immer in der Lage war auch aus kleinen Lücken ein paar zusätzliche Yards herauszuquetschen. Sein kraftvoller Stil und seine Fähigkeit die Runs zu beenden, indem er dem zu tackelnden LB noch einen mitgibt, macht ihn so wertvoll, vor allem in den letzten Vierteln, wenn die Defender langsam müde werden. Zudem hat er eine Nase für die Endzone und in den letzten beiden Jahren 24 TDs erzielt, meist durch kurze Läufe. Weitere Stärke des Barbarian: Er hat ein gutes Auge für gegnerische Blitze und erlaubt seinem QB so zusätzliche Zeit Receiver zu finden. Und ist zusätzlich auch als Pass-Receiver nicht zu unterschätzen. Mit anderen Worten: Er ist ein guter Allround RB - allerdings ohne Top-Endgeschwindigkeit.

      Daher hat man im Draft Felix Jones verpflichtet. Der Arkansas-Alumni hat genau das, was Barber fehlt: Speed. Bei den Razorbacks hatte Jones 2007 einen Schnitt von 8.7 Yds pro Lauf und zusätzliche 11 Yds per Paßfang. Auch hier wird Garrett den 21jährigen einzusetzen versuchen, um Romo damit eine weitere Anspielstation zu geben. Man kann ihn sich also schon bald in einer Art Westbrook-Rolle vorstellen. Ergänzt wird das Backfield mit einem weiteren Draftpick: Tashard Choice ist eine ähnliche Type wie Marion Barber und soll diesem einige Atempausen ermöglichen und im Verletzungsfalle einspringen.

      Auf der FB Position findet man Deon Anderson, der schon als Rookie auf sich aufmerksam machte, ehe er in Woche 9 nach einer Verletzung an der Rotatoren-Manschette auf die IR-Liste mußte. Anderson ist mittlerweile aber wieder topfit und gibt Dallas einen echten Vorblocker für den Barbarian, nachdem die FB-Position unter Parcells keine Priorität mehr genoß. Anderson ist auch flexibel als Passempfänger und ab und zu als Runner einsetzbar.

      Stärke: Flexibilität: Mit dem Power-Runner Barber und dem Speed-Rusher Felix Jones haben die Boys eine gefährliche Blitz und Donner Kombination. Durchaus denkbar ist auch, dass beide Backs gleichzeitig auf dem Feld stehen - z.B. mit Jones im Slot.

      Schwäche: Das Risiko bei so jungen RBs ist immer das schnelle Lernen der Offense und dabei das Verhalten während der Blitze. Wie schnell können Jones und Choice hier den Sprung in die NFL schaffen und das Vertrauen der Coaches gewinnen?

      und dann ist da noch...: Keon Lattimore - im Kampf um einen Rosterspot. Das wäre nichts besonderes, wäre er nicht der Halbbruder eines der größten Superstars der NFL: Baltimores MLB Ray Lewis!


      Wide-Receiver:


      Keine Position in Dallas weist eine solche Diskrepanz zwischen dem Top-Spieler und dem Rest auf. Mit anderen Worten da gibt es Terrell Owens, und dann gibt es den Rest. Owens zeigte letztes Jahr wieder eindrucksvoll, dass selbst sein hohes Alter von 35 Jahren keinerlei Grund für einen Leistungseinbruch war. Ganz im Gegenteil: Mit über 1300 Yds und 15 TDs knüpfte er an seine glorreichen Zeiten im Dress der San Francisco 49ers ein, und hätte wohl ohne Verletzung im vorletzten Saisonspiel neue persönliche Bestleistungen aufgestellt. Garrett nutzte Owens auf den verschiedenen WR-Positionen aus, und machte ihn somit wieder zu dem Playmaker der Cowboys-Offense. Auch persönlich scheint sich TO gewandelt zu haben - im Team ist er mittlerweile als Leader akzeptiert, und seine Eskapaden hat er fast völlig eingestellt. Mit Romo versteht er sich nicht nur auf dem Platz blendend. Auch das erwartete Theater um eine Vertragsverlängerung blieb komplett aus. Owens und Dallas - das scheint zu passen!

      Dahinter allerdings fehlt ein kongenialer Partner - letztes Jahr zeigte Patrick Crayton dort durchaus ansprechende Leistungen, allerdings bleiben auch ein paar Fehlgriffe in Erinnerung. Crayton selber weiß, was von ihm abhängt und dass er in den Playoffs letztes Jahr Mist gebaut hat. Es bleibt abzuwarten ob die zusätzliche Motivation zu einer weiteren Leistungssteigerung führt. Hinter Crayton rangeln sich junge Talente wie Sam Hurd, Miles Austin und der von QB zu WR umgeswitchte Isiah Stanback um Rosterplätze. Austin und Stanback bieten vor allem Speed, der nach der Entassung von Terry Glenn dem WR-Corps sonst abhanden gekommen ist. Ihnen fehlt allerdings die Erfahrung, daher wird spannend zu beobachten sein, wie die jungen Wilden sich präsentieren. Ein weiterer interessanter Name ist Danny Amendola - ein Rookie, der mit Wes Welker verglichen wird. Ob er das Roster schafft, ist allerdings offen.

      Stärken: Ganz klar - TO. Alles steht und fällt mit dem 35jährigen. Wenn er auf dem Platz steht, wirkt die Cowboys Offense gleich zigmal stärker als ohne ihn. Defenses müssen sich nach ihm ausrichten, ansonsten nimmt er sie nach Strich und Faden auseinander.

      Schwächen: Hinter TO ist zwar eine Menge Potential, aber ein WR-Corps um Crayton, Hurd, Austin und Stanback dürfte keinem DC ernsthaft Schlaf kosten. Und da TO seit 2001 keine Saison mehr ohne Verletzung überstand, ist hier durchaus eine Problemstelle zu sehen. Eine weitere Frage: Wer sorgt für den zusätzlichen Speed?

      und dann ist da noch...: Todd Lowber - er hat das, was die Boys dieses Jahr anstreben: Einen Superbowl-Ring! Den bekam er als Practise-Squad Mitglied der New York Giants letztes Jahr. Seine Chancen auf einen Rosterspot sind allerdings eher minimal.


      Tight Ends:


      Eine weitere Stärke der Offense findet sich auf der TE-Position: Jason Witten hat sich mittlerweile als einer der Besten seines Faches etabliert, ja man mag sogar argumentieren, dass er die beste Kombination aus Blocker/Receiver überhaupt ist, der derzeitig in der Liga aktiv ist. Letzes Jahr fing Witten 96 Pässe und stellte damit einen neuen Franchise-Rekord auf und wurde zusätzlich erst der dritte TE der NFL mit 96 oder mehr Passfängen. Sein Catch gegen die Eagles, als er ohne Helm und mit blutender Nase sich nicht davon abhalten ließ Richtung Endzone zu sprinten, fand den Weg in die Saison-Highlights. Witten ist nicht nur fangsicher und tough, sondern zusätzlich einer der besseren Blocker der Liga. Mit gerade mal 26 Jahren hat er zudem seinen Karrierehöhepunkt noch lange nicht erreicht.

      Als Ersatz für den nach Miami getradeten Fasano, verpflichteten die Cowboys im Draft Martellus Bennett. Der 21jährige gebürtige Texaner bringt eine Menge Athletik mit, und spielte im College auch Basketball. Seine Stärke dürfte seine Receiver-Fähigkeiten sein: Bei den Aggies fing er 105 Bälle und stellte damit einen Rekord für das College auf. Als dritter TE wird Tony Curtis gelistet. Er hatte letztes Jahr hauptsächlich blocking Aufgaben und fing nur drei mal den Ball - allesamt TDs.

      Stärken: Witten! Er ist neben Owens die zweite wichtige Anspielstelle für QB Tony Romo und muß von der Defense immer im Auge behalten werden. Ansonsten geht es den Defenses so wie den Lions, als Witten mit 15 Passfängen fast im Alleingang das Spiel drehte.

      Schwächen: Auch hier fehlt die erfahrene Tiefe - eine Verletzung von Witten können die Cowboys kaum auffangen. Bennett braucht noch Zeit, ehe er in der Garrett'schen Offense eine entscheidende Rolle spielen kann.

      und dann ist da noch...: Rookie Drew Atchinson - der im College von William & Mary sowohl Baseball, als auch Basketball und natürlich Football spielte.
      - where Chip happens!
    • Offense-Line:



      Es kommt nicht mehr all zu oft vor, dass eine O-Line 16 Spiele lang in der kompletten Besetzung durch die Saison kommt, aber den Cowboys gelang dieses Kunststück 2007. Mit der Verpflichtung von Leonard Davis als RG wurde die Line weiter verstärkt und vor allem die rechte Seite zum Prunkstück. Auch ein Verdienst des einstigen First-Round Picks Marc Colombo, der sich nach langwierigen Verletzungen jetzt endlich in der Form zeigt, wie man ihn sich in Chicago damals gewünscht hat. Colombo, Davis und Center Andre Gurode bilden eine gute Front, hinter der die RBs einiges an Lücken finden sollten.

      Mit LT Flozell Adams hat man in der Offseason verlängert, damit bleibt Romo der wichtige 'blindside'-Schutz erhalten. Adams bot während der regulären Saison starke Leistungen und ließ Leute wie Trent Cole oder Osi Umenyiora wie kleine Schulbuben aussehen. Allerdings spielte er dann in den Playoffs nicht auf seinem gewohnten Niveau - ob es an mangelnder Kondition, einer unbekannten Verletzung oder einfach schlechter Tagesform lag? Der Nachteil von Flo: Ein False-Start pro Spiel ist fast schon obligatorisch. Neben ihm steht Kyle Kosier, der sich im Camp von Joe Berger herausgefordert sieht, aber wohl seinen Stammplatz behalten wird.

      Hinten dran haben die Boys einige Talente auf der Tackle-Position, wie Doug Free oder James Marten (beide letztes Jahr in den mittleren Runden gedraftet), allerdings noch ohne NFL-Erfahrung. Etwas verloren hat dagegen Pat McQuistan, der einst von Parcells und Sporano in höchsten Tönen gelobt wurde. Weitere Back-ups sind Cory Procter und Joe Berger. Erster Kandidat für LT sollte Adams sich verletzen, dürfte allerdings Leonard Davis sein.

      Stärken: von Center bis right Tackle sind die Cowboys ausgesprochen gut besetzt. Auch Flozell darf man getrost zu den besseren der NFL zählen, wenn man mal von den mentalen Lapsen absieht. Davis ist als Run-Blocker ein echtes Tier.

      Schwächen: Einzige Schwachstelle dürfte LG Kyle Kosier sein, allerdings ist die Position nicht so wichtig, da Adams und auch Gurode ihm zur Seite stehen. Und auf den Back-up Positionen fehlt wie schon angesprochen die Erfahrung. Es ist nicht noch einmal davon auszugehen, dass man ohne
      Verletzungen in der Line bleibt.

      und dann ist da noch...: Cory Lekkerkerker, der Bruder von ex-Raider Brad Lekkerkerker - und wenn ihr meint, ich erwähne das nur, weil ich den Namen so geil finde...

      ...dann habt ihr Recht! :D


      DEFENSE

      Defense Line:


      Eine der größten Überraschungen letztes Jahr fand sich auf der NT Position wieder. Nach der Verletzung von Jason Ferguson, herrschte schon so ein bisschen Panik in und um Dallas, da dieser Posten als einer der wichtigsten der 3-4 überhaupt gilt. Deshalb verpflichtete man während der Saison auch Tank Johnson. Doch das wäre nicht mal nötig gewesen, denn Jay Ratliff switchte von End auf Nose und machte seine Sache mehr als gut. Obwohl nur knappe 300 Pfund wiegend (was verdammt wenig für einen NT ist), stopfte er das gegnerische Laufspiel und verdiente sich noch während der Saison einen neuen 5-Jahres-Vertrag. Dieses Jahr nun zeigte sich Tank Johnson im Training deutlich verbessert und gilt als einer der großen Gewinner in der Offseason. Es ist daher durchaus möglich, dass der einstige Chicago Bear eine größere Rolle spielt und sich mit Ratliff abwechselt. Auf den Endpositionen hatte Chris Canty endlich eine gute Saison, nicht nur weil er gegen die Vikings ein FG blockte und den anschließenden TD per Return ermöglichte, sondern weil er als bester Linemen auch 3.5 Sacks beisteuerte. Da in der von den Cowboys praktizierten 3-4 die Ends nicht so große Zahlen haben, ist dies durchaus bemerkenswert. Auf der anderen Seite versucht Marcus Spears weiter seinen hohen Draftstatus zu rechtfertigen, dies gelang ihm bis jetzt nur sporadisch. Möglich, dass Ratliff ihn ersetzt, falls Tank Johnson seine Trainingsleistungen rechtfertigt und auf NT rückt.

      Hinter den Startern haben die Boys mit Jason Hatcher und Stephen Bowen zumindest brauchbares Material. In der Nickel-D rücken die LB Ware und Ellis als DE an die Line und sorgen so für einen verstärkten Pass-Rush.

      Stärken: Johnson könnte sich als Top-Verpflichtung erweisen, im Training dominiert er teilweise die Konkurrenz nach Belieben, und auch im ersten Pre-Season-Spiel steuerte gleich im ersten Drive einen Sack bei. Insgesamt sind die Boys auf den interior Positionen gut besetzt. Ratliff besitzt genug Flexibilität um sowohl als End oder Tackle aufzulaufen.

      Schwächen: Von Marcus Spears erwarte man in Dallas etwas mehr. In manchen Spielen verschwindet der 25jährige fast spurlos, in anderen Spielen zeigt er dann wieder, warum die Boys ihn in der ersten Runde gedraftet haben. Ein bisschen mehr Konstanz wäre wünschenswert.

      und dann ist da noch...: Junior Siavii (gebürtiger Saousoalii Poe Siavii Jr), der einst von den Chiefs in der zweiten Runde gedraftet wurde, aber seit 2006 keinen Football mehr in der NFL gespielt hat - Longshot!


      Linebacker:



      Wenn man in Dallas fragt, wer denn der beste Cowboy auf dem aktuellen Roster sei, dann kommt man an einem Namen nicht vorbei: DeMarcus Ware! Ware hat sich in den ersten drei Jahren seiner NFL Karriere bereits einen Ruf als einer der gefährlichsten Pass-Rusher der Liga gemacht. Letzte Saison bedeuteten seine 14 Sacks die Einstellung der Cowboys-Bestmarke, gehalten von Jim Jeffcoat aus dem Jahre 1986. Ware ist aber nicht nur einer der besten Pass-Rushers der Liga, sondern als allround OLB unverzichtbar, egal ob gegen den Run oder als Defender gegen den Pass. Phillips, der zuvor auch Merriman trainierte, bezeichnete Ware als den 'besten OLB der NFL'.
      Dass die Gegner sich nicht komplett auf den 26jährigen einstellen können, verdankt er seinem genialen Counterpart auf der anderen Seite und Cowboy Veteran Greg Ellis. Obwohl dieser bereits in seine elfte NFL-Spielzeit geht, ist er nach wie vor so gefährlich wie eh und je und steuerte 12.5 Sacks bei und das obwohl er im Jahr davor erst einen Achillessehnenriss erlitt und es fraglich war, wie fit er zu Saisonbeginn sein konnte. Daher drafteten die Boys auch Anthony Spencer um im Falle eines Falles gerüstet zu sein. Spencer hofft auf mehr Einsatzzeit dieses Jahr, aber wenn Ellis so weiter macht, wie letzte Saion, dann wird es schwer für ihn aufs Feld zu kommen. Andererseits hat man nun wirklich gute Tiefe auf OLB.

      Auch inside ist reichlich Material vorhanden, angefangen mit dem mittlerweile 34jährigen Zach Thomas, der sich zu Ende seiner Karriere einen Traum erfüllt und in den Farben seines Lieblingsteams antreten darf. Als gebürtiger Texaner entschied sich der mehrfache Pro-Bowler für Dallas und hofft nun auf einen Ring in seiner möglicherweise letzten Saison. Die Frage ist allerdings wie fit ist er wirklich, nachdem er letztes Jahr lange wegen einer Gehirnerschütterung pausieren mußte. Und auch ob er tatsächlich ein Fit für die 3-4 ist, wurde und wird heftig diskutiert, obwohl er diese Positon schon in Miami einnahm. Neben ihm spielt der Leader der Cowboys Defense Bradie James. Er trägt dieses Jahr den neuen Helm, der ihm im Spiel ermöglicht Calls des eigenen DC zu hören und umzusetzen. James war zum drittenmal in Folge der beste Tackler der Cowboys mit mindestens 100 Tackles. Auf dem Feld wie auch im Lockerroom gilt der 27jährige als unverzichtbar - es sei denn es handelt sich um Passing Downs, dann kommt sein Vertreter Kevin Burnett aufs Feld. Der einstige 2nd Rounder hat das bessere Stellungsspiel in Sachen Pass-Defense und übernimmt auch den Helm mit Lautsprecher in diesen Fällen, da ja nur ein Spieler einen solchen während des Spielzuges tragen darf. Neben Burnett haben die Boys dann noch Bobby Carpenter - immerhin ein First Round Pick von 2006 - so dass die Linebacker-Position über große Tiefe verfügt.

      Stärken: Mit Ware und Ellis hat man eine starke Pass-Rush-Zange, James und Thomas sollten in der Mitte wenig anbrennen lassen und dank Carpenter, Spencer und Burnett ist auch auf der Bank massig Tiefe vorhanden. Mehr kann man sich eigentlich als Kassenpatient nicht wünschen.

      Schwächen: Lediglich das Fragezeichen um den Gesundheitszustand von Zach Thomas - eine weitere Gehirnerschütterung könnte das Karriere-Aus bedeuten.

      und dann ist da noch...: Tyson Smith - der erste Berühmtheit als Opfer des Barbarian erlangt hat - guckstu!


      Secondary:



      Das defensive Backfield war letztes Jahr eine der großen Schwächen der Cowboys. Vor allem weil sich Starter Terence Newman früh eine Fersenverletzung zuzog, die ihn das ganze Jahr über behinderte. Danach mußte auch noch Anthony Henry verletzungsbedingt pausieren und die Ersatzspieler wurden gnadenlos von den gegnerischen QBs getestet, zumal man mit Jacques Reeves und Nathan Jones alles andere als überragend besetzt war. Dieses Jahr nun sieht es deutlich besser aus - Reeves und Jones sind Geschichte (bzw in Houston und Miami), stattdessen holte man in der ersten Runde des Draftes Mike Jenkins, in der fünften Orlando Scandrick und per Trade Adam 'Pacman' Jones. Letzterer muß allerdings noch von Roger Goodell reinstated werden, nach dem er in der Vergangenheit zu oft mit dem Gesetz in Konflikt kam und deshalb gesperrt wurde.
      Starter dürften aber weiterhin Terence Newman und Anthony Henry bleiben, auch wenn Newman zur Zeit wegen einer Muskelverletzung pausieren muß. Dies ermöglicht den jungen Spielern wie Jenkins oder Scandrick zusätzliche Reps während des Training-Camps und beide machen einen durchaus guten Eindruck. Geschlagen werden sie allerdings von Eric Oglesby, der in den ersten Wochen im Camp alles dominierte und von Coaches und Spielern ausdrücklich gelobt wurde. Jedenfalls gibt es dieses Jahr einen harten Kampf um die Rosterplätze - und das auf hohem Niveau.

      Kommen wir zu den Safetys und damit zum Sorgenkind der Cowboys: Roy Williams. Der hat dieses Jahr seine College-Nummer 38 angenommen und hofft damit an seine Leistungen in Oklahoma anzuknüpfen. In Dallas erwartet niemand mehr, dass Roy urplötzlich zu einem neuen Rod Woodson wird, was die Cover-Fähigkeiten anbelangt, aber es wäre schön, wieder ein paar dieser Hits zu sehen, die Gegner und Ball erschüttern und so für einige Turnover sorgen. Für Roy ist dieses Jahr jedenfalls richtungsweisend und wenn er keine Verbesserung zeigt, dann könnte dies seine letzte Saison im Cowboys-Trikot sein. Auf FS hat man sich für weitere 6 Jahre die Dienste von Ken Hamlin alias 'the Hammer' gesichert. Hamlin spielte eine erste gute Saison im Dress der Boys und wurde daher auch per Franchise-Tag daran gehindert zu einem anderen Team zu wechseln. Kurz vor der Deadline konnte man sich dann auf eine Vertragsverlängerung einigen. Zwar gilt auch Hamlin nicht als bester Cover-Safety, aber sein Stellungsspiel ist schon deutlich besser als das von Williams. Hintendran hofft Pat Watkins auf weitere Einsatzzeit, vor allem als Nickel-Safety bei Passing Downs - dann wenn Roy auf Grund seiner Schwäche vom Feld muß.

      Stärken: Wenn es noch so etwas wie einen Shutdown-CB gibt, dann ist es ein Newman in Bestform. Gegnerische QB werfen meist gar nicht erst auf seine Seite, daher sind auch die Zahlen nicht überragend - aber jeder DC weiß, was Newman aus macht. Mit Jenkins, Scandrick, Pacman/Adam Jones und Oglesby ist ein starker Konkurrenzkampf auf den weiteren Posten entbrannt; Tiefe ist dieses Jahr also mehr als vorhanden.

      Schwächen: SS Roy Williams muß besser in der Pass-Coverage werden, auch wenn er bei reinen Passing Downs nun immer seltener auf dem Feld ist. Letztes Jahr hatte er teilweise Angst, dass der Ball in seine Richtung kam - geradezu paradox, hat man doch den Williams in Erinnerung, der den gegnerischen Receiver allein durch seine Anwesenheit einschüchterte.

      und dann ist da noch...: Courtney Brown, der sich Hoffnungen macht das 53-Mann Roster als Back-up FS zu schaffen. Brown wurde 2006 als CB gedraftet, und hatte mit mehreren Verletzungen zu kämpfen.


      SPECIAL TEAMS


      Die Cowboys scheinen endlich einen Kicker gefunden zu haben. Wer hat nicht noch in Erinnerung wie Nick Folk gleich zweimal ein 53 Yard FG gegen die Bills genau in der Mitte der Stangen versenkte und den Boys so doch noch den Comeback-Sieg ermöglichte? Bleibt zu hoffen, dass Folk sich nicht als Eintagsfliege erweist und seine Leistungen konstant abrufen kann - bei Kickern ist man ja schon einiges gewohnt. Punter Mat McBriar ist mittlerweile längst in der Liga etabliert. Der gebürtige Australier verpaßte seinen zweiten Pro-Bowl nur knapp, schwächelte er doch leicht nach einem fulminanten Start in die Saison 2007. McBriar hat 275 ungeblockte Punts in Folge. Einer der unbekanntesten aber auf seiner Position besten Cowboys ist LongSnapper LP Ladouceur, der seinen Job in den letzten Jahren fehlerfrei und uhrwerkhaft durchführt. Dies brachte ihm zu Beginn des Jahres gleich mal einen neuen 5-Jahres Vetrag ein.

      Was die Returns anbelangt, so haben die Boys eine Reihe von Möglichkeiten: Adam Jones dürfte die besten Chancen haben, sollte er wieder spielen dürfen. In seiner kurzen NFL Karriere hat Jones bereits 4 Punt-Returns zum TD zurückgetragen. Weitere Kandidaten sind Orlando Scandrick, Felix Jones und Miles Austin.

      Größtes Problemkind bleibt die Coverage bei Kick-offs und Punts. Dort könnte sich vor allem das Fehlen von Keith Davis (jetzt Miami) bemerkbar machen. Die jungen Cowboys verlieren oft den Überblick und verlassen ihre Lanes. Im ersten Pre-Season-Spiel wurde dies mehr als nur einmal auffällig. Schon letztes Jahr hatte man große Probleme und erlaubte dem Gegner viel zu oft ein kurzes Feld.

      Stärken: McBriar ist einer der besten Punter der Liga - Länge, Hangtime und Genauigkeit - es ist alles vorhanden. Nur Kickoffs kann er keine ausführen, weil die Technik des Australiers eine andere ist. Adam Jones könnte den Cowboys endlich Gefährlichkeit im Return-Game geben.

      Schwächen: Die Coverage-Teams wirken unkordiniert und machen zu viele mentale Fehler. Mit dem Abgang von Keith Davis fehlt einer der wichtigsten Tackler.

      und dann ist da noch...: Jay Ottovegio - aber den Namen wird man sich nicht merken müssen, weil der Punter kaum eine Chance aufs Roster haben dürfte.
      - where Chip happens!
    • Spielplan:

      Quellcode

      1. Sun, Sep 7 @ Cleveland (FOX) 3:15 PM*
      2. [B]Mon, Sep 15 PHILADELPHIA (ESPN) 7:30 PM*
      3. Sun, Sep 21 @ Green Bay (NBC) 7:15 PM* [/B]
      4. Sun, Sep 28 WASHINGTON (FOX) 3:15 PM*
      5. Sun, Oct 5 CINCINNATI (CBS) 3:15 PM*
      6. Sun, Oct 12 @ Arizona (FOX) 3:15 PM*
      7. Sun, Oct 19 @ St. Louis (FOX) NOON*
      8. Sun, Oct 26 TAMPA BAY (FOX) NOON*
      9. Sun, Nov 2 @ New York Giants (FOX) 3:15 PM*
      10. Sun, Nov 9 BYE
      11. [B]Sun, Nov 16 @ Washington (NBC) 7:15 PM* [/B]
      12. Sun, Nov 23 SAN FRANCISCO (FOX) NOON*
      13. Thurs, Nov 27 SEATTLE (FOX) 3:15 PM*
      14. Sun, Dec 7 @ Pittsburgh (FOX) 3:15 PM*
      15. [B]Sun, Dec 14 NEW YORK GIANTS (NBC) 7:15 PM*
      16. Sat, Dec 20 BALTIMORE (NFLN) 7:15 PM*[/B]
      17. Sun, Dec 28 @ Philadelphia (FOX) NOON*
      18. [b]Primetime-Spiele[/b] / *Dallas Ortszeit (MEZ-7h)
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      Der Start hat es wahrlich in sich. In Cleveland und Green Bay und daheim gegen die immer unbequem zu spielenden Eagles - wenn man da nicht gleich mit 100% zur Sache geht, könnte ein Fehlstart drohen. Dafür hat man dann nach der Bye alles in eigener Hand mit 4 Heimspielen in den letzten 6 Partien. Insgesamt sollten mindestens 11 Siege machbar sein. Wichtig wird es dann aber im Januar...

      Fazit:

      Für Dallas gibt es dieses Jahr nur ein Motto: 'Tampa ist Pflicht!'. Alles andere als das Erreichen des Superbowls wäre mit diesem Kader eine herbe Enttäuschung und würde zum Aus für Coach Wade Phillips führen. Das Team ist fast rundum mit Talent und Potential besetzt und außer Romo, Owens oder Witten sind alle Spieler irgendwie ersetzbar. Ausreden kann es dieses Jahr keine mehr geben, auch wenn die NFC East weiter eine der stärksten Divisionen der Liga ist. Dallas hat in den letzten beiden Jahren während der regulären Saison dreimal den späteren Superbowl-Champion geschlagen (2006 Indianapolis, 2007 die Giants sowohl zu Hause, als auch in NY), und dieses Jahr hat man sich in der Breite noch einmal verstärkt - vor allem auf der CB Position, der großen Schwachstelle 2007 - und mit Felix Jones eine weitere Offensive Waffe bekommen. Zudem ist die Defense im zweiten Jahr unter Phillips sicher in der Lage sich zu steigern, weil viele Spieler jetzt auch die Feinheiten der D verinnerlicht haben. Nicht zu vergessen die zu erwartenden Steigerungen von Leuten wie Anthony Spencer und vor allem Tank Johnson.

      Sollte es dieses Jahr nichts werden mit dem großen Wurf, dann wird Jerry Jones ab nächstes Jahr mit Jason Garrett einen neuen Anlauf nehmen - bis auf Ellis, Owens und Thomas sind die Boys immer noch ein relativ junges Team. Nicht zu vergessen, dass man ab nächstes Jahr im neuen Cowboys-Stadium in Arlington spielen wird, einem wahren Traumpalast für Football. Nichts desto trotz wäre es natürlich um so schöner, wenn man sich mit dem sechsten Titel aus der Erfolgsstätte verabschieden könnte - damit der liebe Gott noch einmal mit seinem Team feiern kann.

      (c)aikman 2008 - Veröffentlichung auch von Auszügen nur in Absprache
      - where Chip happens!
    • Ich sehe, da hat jemand Hard Knocks aufgesaugt :mrgreen:

      Meinst du, es gibt irgendein Szenario, in dem Wade nächste Saison noch Trainer ist? Entweder er packt es, dann ist es eigentlich der beste Zeitpunkt zu gehen oder er packt es nicht und wird zu einem netten Gespräch ins Büro von Jerry gebeten.

      Zur fehlende Tiefe auf vielen Position: Klar, wenn ein Romo sich verletzt, siehts schlecht aus, oder ein Ware oder ein Adams oder auch ein Folk. Aber du wirst kaum ein Team finden, dass soviele Probowler hat und dann auch noch Tiefe auf den Positionen. Sehe das auch nicht so dramatisch, die Colts oder Pats hätten genauso ein Problem wenn ihr QB drauf geht. Dieses Damoklesschwert schwebt über allen Teams
    • Romo, TO und Witten. Sollte einer lange ausfallen könnte es ne GAU-Saison werden.
      Aber ansonsten sehr geiles Preview :bier:
      Sehe euch ganz klar als NFC-Favourit (Giants waren ein blindes Huhn das auch mal ein Korn findet).

      PS: Barber vs Smith ist ja der Hammer :eek:
    • Sehr schönes und ausführliches Preview. Auch optsich sehr nett animiert durch die Fahndungs-Bilder.

      Auch das Fazit kann ich nur teilen. Sollte sich nicht irgendein Top-Leistungsträger der Hirten lange verletzen kann, wird, muss das Ziel der SB (dort dann die Packung gegen die Bolts :hinterha: ) sein
    • Sehr schöne Preview. Klar, das Ziel der Cowboys kann eigentlich nur der SB sein. Nur allein der Glaube daran fehlt mir. Ich sehe das WR Corps als Schwachstelle und nur wenn dort alles die ganze Saison passt, kann es klappen. Wenn nicht, wird die "Waffe" Romo plötzlich die Hälfte an Wert verlieren. Aber wie du schon schreibst, sollte es in diesem Jahr nicht klappen...auch ich sehe die Cowboys noch in diesem Jahrzehnt den SB gewinnen (auch wenn mir die Idee so gar nicht gefällt) :mrgreen:
      “Every year it’s just one goal: Win the Super Bowl. If you don’t win the Super Bowl it’s not a good year,” - Bruce Arians
    • Charger schrieb:

      Sehr schönes und ausführliches Preview. Auch optsich sehr nett animiert durch die Fahndungs-Bilder.

      Auch das Fazit kann ich nur teilen. Sollte sich nicht irgendein Top-Leistungsträger der Hirten lange verletzen kann, wird, muss das Ziel der SB (dort dann die Packung gegen die Bolts :hinterha: ) sein


      Ich kann dir eigentlich nur in jedem Punkt zustimmen :mrgreen:
    • Danke aikman. Inhaltlich so gut wie ich es von dir erwartet habe, optisch hast du mich echt überrascht. :respekt

      Ich würde mir zwar noch eine Verstärkung auf WR wünschen, aber man kann nicht alles haben. Das Erreichen der Playoffs könnte nur durch Verletzungen der Schlüsselspieler gefährdet werden. Ich denke 3 mal in Folge wird man in den Playoffs nicht versagen und dann ist alles drin.
    • Sehr geile Preview. Das macht echt lust auf mehr von den Cowboys ... und von Aikman. ( Ja, ich bin sein Fan. :xywave: :mrgreen: )
      Vorallem auf Pac - Attack bin ich gespannt. Aber auch auf F to the J, der sogar mehr rockt als Darren McDon... Fadden. :hinterha:
      Und Barber ist ja wohl der geilste. Ich hab so gelacht. :jeck:
      Werd sie mir auf jeden Fall, da der wahrscheinlich umfangreichen Übertragungen, mal genauer anschaun. Ich glaub hier wächst ne neuer Cowboys Fan ran. Auch wenn das mal so gar nicht zu meinem Fav. College passt.
      ...........

      Sche... drauf! :3ddevil: :rockon:
      Abschliessend bleibt nur zu sagen. Coole Preview macht bock auf mehr. :bier:

      Ps: Weiss jemand, woher man die komplette HardKnocks Staffel von diesem Jahr herbekommt. Als Vid. oder auch als Dvd?
      [SIGPIC][/SIGPIC]

      "FUCK THEM OR BY GOD THEY WILL FUCK YOU!!" - Sgt. A.Johnson
    • Sowohl inhaltlich als auch optisch ein klasse Preview :thup:

      Wenn die Cowboys dieses Jahr Probleme kriegen, dann wegen fehlender Depth. Sollte Romo mal länger ausfallen, sehe ich Probleme. Ebenso bei den WR, wenn TO ausfällt. Und was an Zach Thomas so toll sein soll, erschließt sich mir nicht, der wurde von den Dolphins aussortiert.

      Ich denke nicht, dass die Boys am Ende als #1 der NFC dastehen, allein schon deswegen, weil Jessica Simpson angekündigt hat, zu allen Heimspielen zu kommen. :mrgreen:
    • Takeshi schrieb:

      Sowohl inhaltlich als auch optisch ein klasse Preview :thup:

      Wenn die Cowboys dieses Jahr Probleme kriegen, dann wegen fehlender Depth. Sollte Romo mal länger ausfallen, sehe ich Probleme. Ebenso bei den WR, wenn TO ausfällt. Und was an Zach Thomas so toll sein soll, erschließt sich mir nicht, der wurde von den Dolphins aussortiert.

      Ich denke nicht, dass die Boys am Ende als #1 der NFC dastehen, allein schon deswegen, weil Jessica Simpson angekündigt hat, zu allen Heimspielen zu kommen. :mrgreen:


      Aber sag mir doch mal Teams bei denen es keine Probleme gibt wenn der Starting-QB ausfällt... das ist doch bei nahezu allen so außer wenigen Außnahmen die im Moment keinen Starting-QB haben!
      Auf WR ist das was anderes, sollte da TO ausfallen sehe ich auch größere Probleme auf die Cowboys zu kommen und das mit Thomas wird interessant zu beobachten sein...
    • Takeshi schrieb:

      Sowohl inhaltlich als auch optisch ein klasse Preview :thup:

      Wenn die Cowboys dieses Jahr Probleme kriegen, dann wegen fehlender Depth. Sollte Romo mal länger ausfallen, sehe ich Probleme.

      Tja und wenn Brady bei den Pats ausfällt oder Manning bei Indi oder LT bei den Chargers...Oh well. :gaehn
    • Takeshi schrieb:

      Und was an Zach Thomas so toll sein soll, erschließt sich mir nicht, der wurde von den Dolphins aussortiert.


      Aber eher weil man dort komplett auf Neuaufbau setzt und nicht weil er leistungstechnisch zu schwach war. Und dann ist natürlich die Frage wegen seinem Gesundheitszustand. Man wird sehen ob und wie er sich bemerkbar macht.

      Danke übrigens an alle für das Lob, geht runter wie Öl :D

      hessischCowboy schrieb:

      Meinst du, es gibt irgendein Szenario, in dem Wade nächste Saison noch Trainer ist? Entweder er packt es, dann ist es eigentlich der beste Zeitpunkt zu gehen oder er packt es nicht und wird zu einem netten Gespräch ins Büro von Jerry gebeten.

      Ich würde die Chancen auf 1:99 beziffern - nur wenn man knapp oder unglücklich im SB verliert, sehe ich noch ein weiteres Jahr für Wade. Ansonsten übernimmt ab nächstes Jahr Garrett. Ich glaube Phillips weiß das auch.

      CanesFan schrieb:

      und von Aikman. ( Ja, ich bin sein Fan. :xywave: :mrgreen: )

      :eek: - thanks! :D Autogramme gibts später :xmargevic
      - where Chip happens!
    • Takeshi schrieb:

      Colts und mit Abstrichen Pats haben aber bessere Backups.


      Aber es ging ja nicht um die besseren Back-Ups sondern um Probleme und wenn Sorgi oder Cassel spielen gibts auch für die Colts und Pats Probleme weil die beiden einfach lange nicht an die Leistung der Starter rankommen :smile2:
    • Spitzenmäßiges Preview...absoultes agree auf breiter Front...hier fühlt man sich heimisch. :) Ich sehe unser Team wirklich bestens aufgestellt, aber enttäuscht wäre ich nur wenn es erneut nicht zu einem PO Sieg reichen würde. SB...???...it`s a long way aber möglich ist es heuer. Phillips bleibt in Dallas wenn er es schafft eine Elite Defense zu formen oder wir ein PO Spiel gewinnen, und dann höchstens als DC und nicht mehr als HC.
      Auf einen neuen Anlauf....
      Go Boyz
      Eagles Fan Goes On Another Epic Rant
    • Super, Aikman, wieder sehr gut gemacht. :bounce: Bin auf die Saison heiß wie lange nicht mehr..... :mrgreen:

      They can
      be a great people, Kal-El. They wish to be. They
      only lack the light to show the way. For this reason
      above all - their capacity for good - I have sent them
      you. My only son.
    • Wie immer optisch nett gemachtes Preview. Eine Anmerkung habe ich aber doch:
      Finde, dass du dir die Aufzählung der "Schwächen" hättest sparen können, denn in gefühlten drei Vierteln der Fälle existieren eigentlich keine, außer, dass in der Tiefe die Erfahrung fehlt etc., was erstens ein bißchen eine Nullaussage ist (dürfte auf die meisten Teams in der Salary Cap-Ära zutreffen) und zweitens so klingt, als ob man fast perfekt aufgestellt ist - und so positiv würde ich dann die Boys doch nicht sehen, auch wenn sie sicherlich einer der Favoriten auf eine verlängerte Saison sind.
      Nun zu erreichen unter:
      Twitter
      Triple Option Blog
    • 12to83 schrieb:

      Wie immer optisch nett gemachtes Preview. Eine Anmerkung habe ich aber doch:
      Finde, dass du dir die Aufzählung der "Schwächen" hättest sparen können, denn in gefühlten drei Vierteln der Fälle existieren eigentlich keine, außer, dass in der Tiefe die Erfahrung fehlt etc., was erstens ein bißchen eine Nullaussage ist (dürfte auf die meisten Teams in der Salary Cap-Ära zutreffen) und zweitens so klingt, als ob man fast perfekt aufgestellt ist - und so positiv würde ich dann die Boys doch nicht sehen, auch wenn sie sicherlich einer der Favoriten auf eine verlängerte Saison sind.


      Außer bei QB, WR und TE habe ich die Tiefe nicht bemängelt, sondern andere Schwächen gefunden. Gerade auf den drei Positionen gibt es aber einen so großen Qualitätsunterschied zwischen Starter oder Nr.1 und dem Rest. Und bei TO ist es nun mal so, dass er kaum ohne Verletzung durch eine Saison kommt.

      Du kannst mir aber gern aufzählen, welche Schwächen ich vergessen habe - ich bin dafür durchaus dankbar. Perfekt aufgestellt? Nun, man hat ein 13-3 Team, welches nur einen Starter verloren hat (Akin Ayodele) und dafür aber gleichmäßigen oder gar besseren Ersatz gefunden hat. Die Erwartungshaltung ist sehr hoch in Dallas.
      - where Chip happens!