New Orleans Saints Preview 2008

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    • New Orleans Saints Preview 2008

      NEW ORLEANS SAINTS PREVIEW 2008
      by Deuce & Deuce#26

      Rückschau:
      Mit unglaublich großen Erwartungen starteten die New Orleans Saints in die Saison 2007. Niemand hatte geahnt, dass 2006 die beste und schönste Saison in der Franchise-Geschichte werden würde und natürlich hofften alle auf eine Fortsetzung dieser hollywoodreifen Saison. Diese Hoffnungen wurden sehr schnell zerstört. Schon in Woche 1 bekam man vom defending Champion, den Indianapolis Colts, mit einer 10:41 Niederlage die Grenzen aufgezeigt. Nun gut, dachte man, das waren eben die Colts, da kann man verlieren. Jedoch folgten drei weitere teilweise katastrophale Niederlagen gegen die Buccaneers, im Home Opener Monday Night gegen die Titans und nach der bye-week gegen die Panthers.
      Nach Woche 5 waren die Saints also sieglos und im Grunde schon aus dem Playoffrennen. Viel größere Sorge als die Bilanz machte das Angriffsspiel der Saints. Drew Brees, immerhin runner-up für den MVP-Award 2006, hatte zu diesem Zeitpunkt ein QB-Rating von 57,4 mit einem Touchdown-Pass bei 9 Interceptions. Auch das Laufspiel kam nicht in Schwung und in Woche 3 verletzte sich Deuce McAllister so schwer am Knie, dass er wie schon 2005 den Rest der Saison von der Seitenlinie verfolgen musste.
      Und just als man glaubte, „the good old Aints are back“, fing sich das Team. Es folgten vier Siege gegen die Seahawks, Falcons, 49ers und Jaguars, bei denen das Team zumindest weitestgehend überzeugen konnte. Plötzlich stand man bei 4-4 und in der schwachen NFC South war wieder alles möglich. Was dann jedoch folgte, ist schwer zu erklären. Mit vier Siegen im Rücken traf man zu Hause in Woche 10 auf die 0-8 St. Louis Rams und blamierte sich bis auf die Knochen. Die 29:37 Niederlage hört sich knapper an, als sie in Wirklichkeit war, die Rams führten Anfang des letzten Viertels mit 34:7. Von dieser Niederlage erholte sich das Team nicht mehr. Der endgültige Todesstoß folgte dann in Woche 13 gegen die Buccaneers, als man mit einem Sieg Tampa Bay gefährlich nah auf die Pelle hätte rücken können. Die Saints machten ein furchtbares Spiel, aber Tampa Bay schien New Orleans den Sieg schenken zu wollen. Als es wirklich drauf ankam, machte die Saints-Defense die besten plays des Jahres. Zuerst trug Mike McKenzie eine Interception 53 yards zurück zur Führung, die dann durch einen Sack von Will Smith in der gegnerischen Endzone auf 3 Punkte ausgebaut wurde. Alles was die Offense tun musste, war die restlichen 3:30 von der Uhr zu nehmen. Beim 2ten Versuch und 10 entschied sich Sean Payton für einen Endaround, der nicht schlimmer hätte enden könne. Die Ballübergabe von Bush zu Henderson ging in die Hose, die Buccaneers recoverten den Ball und erzielten mit 17 Sekunden auf der Uhr die Entscheidung für Tampa Bay.
      New Orleans gewann zwar die nächsten beiden Spiele und hatte dadurch bis zum letzten Spieltag die theoretische Chance in die Playoffs einzuziehen, aber in den letzten beiden Spielen versagte das Team erneut auf ganzer Linie. Die enttäuschende Saison endete wie auch schon 2006 in Chicago. Der einzige Vorteil der beiden Niederlagen zum Schluss war, dass die Saints durch eine 7-9 Bilanz auf den dritten Platz der NFC South abrutschten und die 10. Position im Draft erlangten.

      Wichtigste Abgänge:
      Jeff Faine – C – Tampa Bay Buccaneers
      Olindo Mare – K – Seattle Seahawks
      Steve Gleason – ST - Retirement

      Das war es dann auch tatsächlich schon an bemerkenswerten Abgängen. Faine hat sich für das große Geld entschieden und wird in Tampa Bay vollkommen überbezahlt. Die leidige Geschichte Olindo Mare hat zum Glück ein Ende. Er wird als einer der schlechtesten Spieler in die Geschichte der New Orleans Saints eingehen und von niemandem vermisst.
      Der Verlust von Gleason ist schmerzhaft. Einer der sympathischsten Spieler überhaupt muss leider seine Karriere beenden, nachdem er die gesamte Saison 2007 verpasst hat. Sein geblocketer Punt gegen die Falcons 2006 wird für immer unvergessen bleiben.


      Wichtigste Neuzugänge:
      Jonathan Vilma – MLB – New York Jets
      Jeremy Shockey – TE – New York Giants
      Randall Gay – CB – New England Patriots
      Bobby McCray – DE – Jacksonville Jaguars
      Mark Brunell – QB – Washington Redskins

      Das Hauptaugenmerk der Offseason lag auf Verstärkungen in der Defensive. Vilma ist ein namhafter MLB, der in der 4-3 Defense zu alter Stärke zurückfinden soll. McCray könnte die Überraschung der Saison werden. Die CB-Position wurde neben Gay auch noch mit Aaron Glenn und im Draft durch Tracy Porter aufgeladen.
      Wenige Tage vor dem Trainingscamp wurde TE Jeremy Shockey in einem Trade aus New York geholt. Er vergrößert das Waffenarsenal der Saints-Offense enorm.

      Draft:
      1st round (#7 ovr): Sedrick Ellis, DT, USC
      2nd round (#40 ovr): Tracy Porter, CB, Indiana
      5th round (#144 ovr): DeMario Pressley, DT, North Carolina State
      5th round (#164 ovr): Carl Nicks, OT, Nebraska
      6th round (#178 ovr): Taylor Mehlhaff, K, Wisconsin
      7th round (#237 ovr): Adrian Arrington, WR, Michigan

      Die Saints wollten unbedingt entweder Glenn Dorsey oder Sedrick Ellis. Schenkt man der Gerüchteküche Glauben, so muss man dankbar sein, dass die Chiefs das Tradeangebot der Saints nicht angenommen haben, denn der Preis für Dorsey wäre eindeutig zu hoch gewesen. So tradete man drei Positionen nach oben mit den Patriots und musste dafür „nur“ einen 3rd-rounder opfern.

      2008 Schedule:
      Week 1 – Sep 07 – Tampa Bay Buccaneers @ New Orleans Saints
      Week 2 – Sep 14 – New Orleans Saints @ Washington Redskins
      Week 3 – Sep 21 – New Orleans Saints @ Denver Broncos
      Week 4 – Sep 28 – San Francisco 49ers @ New Orleans Saints
      Week 5 – Oct 06 – Minnesota Vikings @ New Orleans Saints
      Week 6 – Oct 12 – Oakland Raiders @ New Orleans Saints
      Week 7 – Oct 19 – New Orleans Saints @ Carolina Panthers
      Week 8 – Oct 26 – San Diego Chargers @ New Orleans Saints (London, UK)
      Week 9 – Nov 02 – bye
      Week 10 – Nov 09 – New Orleans Saints @ Atlanta Falcons
      Week 11 – Nov 16 – New Orleans Saints @ Kansas City Chiefs
      Week 12 – Nov 24 – Green Bay Packers @ New Orleans Saints
      Week 13 – Nov 30 – New Orleans Saints @ Tampa Bay Buccaneers
      Week 14 – Dec 07 – Atlanta Falcons @ New Orleans Saints
      Week 15 – Dec 11 – New Orleans Saints @ Chicago Bears
      Week 16 – Dec 21 – New Orleans Saints @ Detroit Lions
      Week 17 – Dec 28 – Carolina Panthers @ New Orleans Saints

      Gibt es so etwas wie einen leichten Schedule in der NFL überhaupt? Auf den ersten Blick sieht der Spielplan der Saints in diesem Jahr nicht sonderlich kompliziert aus. Keine Patriots oder Colts und insgesamt nur 5 Spiele gegen letztjährige Playoff-Teams (inkl. 2x Tampa Bay). Erwischen die Saints gute Tage können sie jedes dieser 16 Spiele gewinnen, das Problem ist halt, dass sie an schlechten oder mittelmäßigen Tagen auch wirklich jedes dieser Spiele verlieren können. Die Saints sind wie eine „box of chocolate“, man weiß einfach nie, was man bekommt.
      Highlight für europäische Saints-Anhänger wird natürlich Woche 8 sein, wenn die Saints im Londoner Wembley-Stadium auf die Chargers treffen.

      Coaching Staff:
      Head Coach Sean Payton geht in seine dritte Saison als Hauptverantwortlicher an der Seitenlinie. Sein Name steht für aggressiven Offensivfootball. 2006 wurde er zum NFL Head Coach of the year ernannt, in 2007 schien er aber zeitweise sein mojo verloren zu haben. Seine Bilanz in zwei Jahren New Orleans steht bei 18-16 (inkl. Playoffs). Es wäre übertrieben, ihn jetzt bereits auf dem hot seat zu sehen, aber die Verstärkungen der Offseason und die Weggabe vieler 2009er Draftpicks verdonnern die Saints quasi zu instant success. Sollten sie die Playoffs zum zweiten Mal in Folge verpassen, wäre dies eine enorme Enttäuschung und Payton müsste damit rechnen, dass die Kritik an ihm lauter wird.
      Gary Gibbs kam zusammen mit Sean Payton von den Dallas Cowboys und geht somit ebenfalls in seine dritte Saison als Defensive Coordinator an der Golfküste. 2006 machte er einen großartigen Job, als er einen teilweise erst sehr kurz vor der Regular Season zusammengewürfelten Haufen zu einer ordentlichen NFL-Defense verwandelte. 2007 hingegen war die Saints-Defense eine einzige Enttäuschung. Zu wenig Druck auf die gegnerischen QB’s ließ die löchrige Secondary immer wieder ins Schwimmen geraten. Nun hat Gibbs mit Ellis, Vilma, Gay, Porter und McCray Verstärkungen in allen Mannschaftsteilen erhalten. Angesichts der starken Offensive erwartet niemand von Gibbs und der Saints-Defense Wunderdinge. Er soll eine solide Defense aufs Feld schicken, die nach Möglichkeit nicht viel mehr als 20 Punkte im Spiel abgibt. Das allein sollte reichen um genügend Spiele zu gewinnen.
      Offensive Coordinator Doug Marrone kam 2006 von den Jets nach New Orleans. Da Sean Payton das Playcalling übernimmt, besteht seine Hauptaufgabe in der Verbesserung der Offensive Line, die zwar die wenigsten Sacks der Liga abgibt, im Run Blocking aber Luft nach oben hat.
      Ein paar Verschiebungen hat es im Coaching Staff gegeben. Ed Orgeron, der bereits bei USC mit Sedrick Ellis zusammen gearbeitet hat, ist der neue Defensive Line Coach. Greg McMahon wurde zum Special Teams Coordinator befördert, Dennis Allen zum Secondary Coach. Reggie Bush und Deuce McAllister haben mit Aaron Kromer, der aus Tampa Bay kommt, einen neuen Running Backs Coach.
    • Die Offense


      Quarterbacks:
      Drew Brees geht in seine achte NFL-Saison, seine siebte als Starter, seine dritte als Saint. In den letzten vier Jahren hatte er jeweils mindestens ein QB-Rating von 89,2. Drew Brees ist die Franchise, das Team wäre nicht dasselbe ohne ihn. Man stelle sich die Euphorie in New Orleans vor drei Jahren vor, wenn ein Brett Favre auf den Markt gekommen wäre. Saints-Fans wären Amok gelaufen, um Favre, der aus Mississippi kommt, ein Saints-Trikot überzustreifen. Zu all dem ist es nicht gekommen in dieser Offseason, weil Drew Brees unumstritten der Leader ist.
      Für den Fall, dass Brees einmal ausfallen sollte, hat man sich auf der Backup-Position verstärkt. Statt bisher Jamie Martin hat man nunmehr Mark Brunell in der Hinterhand, der das Spiel zumindest verwalten können sollte, wenn er mal aufs Feld muss. Der dritte QB ist Tyler Palko.
      Ein Top 5 QB, einen erfahrenen Veteran-Backup und einen jungen Prospect. Was will man mehr?
      Schulnote: 1

      Running Backs:

      Vor zwei Jahren noch unumstritten das beste RB-Duo der NFC South, hat man als Saints-Fan jetzt doch einige Sorgenfalten auf der Stirn. Deuce McAllister hat seine zweite schwere Knieverletzung hinter sich, mit der er nach 2005 schon seine zweite Saison fast komplett ausgefallen ist. Von der ersten Verletzung hat er sich gut erholt, das hat er 2006 unter Beweis gestellt. Jedoch wird Deuce im Dezember 30 Jahre alt und damit auch nicht wirklich agiler. Mit Pierre Thomas steht der Ersatz, was den Power Running Style angeht, bereit.
      Reggie Bush wird von vielen Leuten als Bust abgetan. Da man die Meinung dieser Leute eh nicht ändern kann, versuche ich es erst gar nicht. Ohne Reggie wäre das Erreichen des NFC Championship games 2006 nicht möglich gewesen. 2007 plagte er sich mit Verletzungen rum. Es mag sein, dass er niemals der typische 20 carries for 100 yards RB wird, aber das ist auch gar nicht notwendig. Die Coaches müssen einen Weg finden, Reggie den Ball in besseren Situationen zu geben. Auffällig war die Verschlechterung seiner Stats bei den receptions 2007 (88 für 742 yards = 8,43 yards/catch 2006; 73 für 417 = 5,71 yards/catch 2007). Auf die kurzen Swingpässe haben sich die Gegner nun eingestellt, jetzt braucht es neue Ideen. Die Verpflichtung von Jeremy Shockey sollte gerade Bush zu Gute kommen.
      Neben den vorgenannten dürfte auch Aaron Stecker wieder einmal den 53-men-roster schaffen. Er ist vielseitig einsetzbar als RB, Receiver und in den Special Teams.
      Schulnote: 3

      Full Back:

      Die Saints haben den besten FB der NFL und das lustige daran? Niemand scheint das außerhalb von New Orleans zu realisieren. Mike Karney ist ein Blocking Beast, hat sichere Hände beim fangen und ist zuverlässig in short yardage situations.
      Schulnote: 1

      Wide Receiver:

      Es ist eigentlich unfassbar, dass Marques Colston nicht in den Pro Bowl berufen wurde. In den ersten beiden Jahren seiner Karriere hat er mehr Bälle gefangen (168) als jeder andere Receiver in der Geschichte der NFL. Er konnte seine Statistiken gegenüber der Rookie-Saison noch mal deutlich verbessern. In der Offseason hat er seinen Vertrag verlängert und bleibt mindestens bis 2011 ein Saint.
      Colston also ist der unbestrittene #1 WR. Was kommt dahinter? Ein wirklicher position battle mit gleich mehreren Kandidaten. David Patten verbuchte im letzten Jahr 54 gefangene Bälle für 792 yards. Er ist der man-to-beat um den #2 spot. Patten ist der mit Abstand erfahrenste Receiver der Saints und dürfte auch im nächsten Jahr eine sichere Bank sein, auch wenn nicht davon auszugehen ist, dass er wieder so viel Einsatzzeit wie letztes Jahr erhält, denn die Konkurrenz ist größer als im letzten Jahr.
      Da wäre zunächst einmal der 2007 First-round-pick Robert Meachem. Meachem war der einzige Pick der ersten Runde, der keinen einzigen Snap in seiner Rookie-Saison miterleben durfte. Mit Übergewicht ins Trainingscamp gekommen plagte er sich mit einer Verletzung und durfte sich, obwohl nicht auf IR, kein einziges Mal am Spieltag die Pads anziehen. Auf Meachem ruhen zunächst einmal die Hoffnungen, dass er eine zuverlässige Deep Threat wird. Die wäre unbedingt notwendig, um Druck auf Devery Henderson zu machen. Henderson geht in sein fünftes NFL-Jahr und konnte seine hohe Draftposition nie rechtfertigen. Er kann QBs und Coaches zur Verzweiflung bringen mit gedroppten Bällen. In meinen Augen ist Henderson der man on the hot seat. Dieses Jahr muss er zuverlässig sein sonst könnte seine NFL-Karriere sich dem Ende nähern. Zunächst einmal gilt es für ihn, das Camp zu überstehen.
      Die Überraschung überhaupt könnte ein 7th-round-pick werden und damit ist nicht Colston gemeint. Der Draft 2008 war für die Saints schon vorbei, als sie einen nächstjährigen Pick nach Green Bay tradeten, um in der siebten Runde Adrian Arrington zu draften. Glaubt man den Berichten aus dem Camp hat der Junge das Zeug zu einer wirklichen Verstärkung zu werden. Eine Verletzung in der Presason (Turf Toe) hat ihn jedoch in der Vorbereitung zunächst zurückgeworfen. Leider ist nicht vollends auszuschließen, dass Arrington das erste Jahr seiner Profikarriere auf der Injured Reserve List verbringt.
      Für Terrance Copper wird es angesichts dieser Konkurrenz immer schwieriger auf den Roster zu kommen. Sein Vorteil ist, dass er ein zuverlässiger Special Teamer ist.
      Für Lance Moore, Curtis Hamilton, Todd Blythe und Skyler Green wird es nicht reichen. Wenn es überhaupt einer dieser Spieler ins Team schafft, dann Moore. Green konnte sein Potential als angeblich hervorragender Return-man in der Preseason nicht unter Beweis stellen.
      Schulnote: 3+ (ohne Colston wäre es eine 4)

      Tight Ends:

      Hat sich da was getan? Schon im Februar begannen die Spekulationen, dass New Orleans an einer Verpflichtung von Jeremy Shockey interessiert sei. 1000 wilde Gerüchte und 10000 Threads im Ami-Board später trägt Shockey tatsächlich black & gold. Nach vielen Jahren haben die Saints damit erstmals einen namhaften Spieler auf dieser Position, nachdem in den letzten 5 Jahren Spieler kamen und gingen.
      Shockey wird vor allem einen großen psychologischen Einfluss auf das Spiel nehmen. Der Gegner weiß, dass Shockey Bälle fangen kann und er weiß, dass Brees TEs auf dem Spielfeld finden kann. Lässt man Shockey also keine große Beachtung im Gameplan zukommen, werden die Saints das hoffentlich gnadenlos bestrafen. Gibt der Gegner Shockey die Beachtung, die er verdient, sollte dies den Receivern, und hier allen voran Colston, zu Gute kommen. Zeigt mir ein besseres TE/WR-Duo in der Liga als Shockey/Colston! Gates/Chambers? Gonzalez/Bowe? Moss/Watson? Clark/Wayne? Könnte noch ein bisschen weiter machen (Miller/Ward; Witten/Owens…) und werde wahrscheinlich viel Gegenwind von einigen Lesern bekommen, aber diese Aussage werde ich (unabhängig von Statistiken) verteidigen. Nebenbei soll Shockey natürlich auch das Running game dadurch verbessern, dass er ein hervorragender Blocker ist. Hiervon sollten Bush & co. profitieren.
      Das große Fragezeichen bei Shockey ist natürlich seine Gesundheit. Er galt schon seine ganze Karriere als relativ verletzungsanfällig und nun kommt er zurück von einer Beinfraktur. Bisher konnte man ihn noch nicht in Aktion für die Saints betrachten, nach drei Preseason-Partien ist er noch ohne Einsatz. Ob er in Woche 1 gegen die Bucs aufläuft steht noch in den Sternen.
      Angst und Bange muss einem aber auch dann nicht werden. Mit Mark Campbell und Billy Miller haben die Saints zwei ausgezeichnete Backups zur Verfügung. Allerdings plagt auch Campbell sich dauernd mit Wehwehchen herum. Manchmal hat man das Gefühl, er habe gläserne Knochen, den nach jedem etwas härteren Hit muss er vom Feld begleitet werden. Billy Miller hat immer dann, wenn er gefordert war, seine Leistungen gebracht. Ein höchst zuverlässiger Spieler mit wenigen Aussetzern und auch mit Shockey vor der Nase wird er seine Einsatzzeiten bekommen.
      Schulnote: 1-

      Offensive Line:

      Kommen wir zum großen Sorgenkind der Saints-Offense. Immer wieder hört man von gegnerischen Fans, die O-Line der Saints sei weit unterschätzt. Respekt ist zwar schön, er rührt aber nur von dem Blick auf die nackte Statistik, die besagt, dass die Saints in den letzten beiden Jahren die wenigsten Sacks der Liga abgegeben haben. Aber diese Statistik trügt. Dass Drew Brees so selten mit Ball zu Boden gebracht wird liegt vor allem an einem Mann: An Drew Brees selbst nämlich. Er ist ein Meister des quick release, er befreit sich hervorragend aus Drucksituationen und behält immer einen kühlen Kopf. Und wenn der Sack dann doch unausweichlich ist, schmeißt er den Ball auch gerne mal ins Aus oder zu Boden oftmals mit dem Risiko, dafür eine Flagge zu bekommen. Zugegeben, schlecht ist die O-Line bei der Pass Protection nicht, aber sie ist nicht so gut, wie sie von vielen gehalten wird. Ich würde sie im Bereich Top 10 ansiedeln, weiter oben aber nicht.
      Die Top 10 ist beim Thema Run Blocking aber weit entfernt. Ich gehe soweit und sage, dass die O-Line da zu den 10 schlechtesten der NFL gehört. Wenn ich einen Cent bekommen würde, immer wenn jemand sagt: „Reggie Bush can’t run between the Tackles!“ wäre ich ein reicher Mann. Reggie Bush läuft deshalb so selten durch die Mitte, weil da einfach kein Platz ist. McAllister, Stecker und Pierre Thomas haben einfach mehr Kraft hinter ihren Läufen und können aus eine Raumgewinn von 2 Yards auch mal 4 Yards machen, einfach weil sie den Defender ein Stück mitschleppen oder sich nach vorne fallen lassen können. Bush kann das nicht und so wird, wenn die Defense nicht mehr zulässt, aus 2 Yards Raumgewinn eben nur 2 Yards Raumgewinn. Bush gibt sich aber nicht damit zufrieden und würde am liebsten jedes Mal den Big Run erzielen. In der Gewissheit, dass in der Mitte kein Loch entstehen wird, rennt er nach außen, nur dass die Leute da draußen eben auch schnell sind und tacklen können.
      Mit großem Neid schaue ich nach Minnesota und sehe da schon kurz nach dem Snap Tanklasterwagengroße Löcher in der Mitte aufgehen, durch die auch O.J. Simpson noch durchlaufen könnte, wenn er nicht gerade im Knast sitzt. Bei den Saints entstehen diese Löcher nur äußerst selten und manchmal lassen sich die Jungs richtig rumschubsen. Und wenn Bush dann wieder ein Spiel mit einem Schnitt von 2 Yards pro Run macht, schreien wieder alle laut Bust!
      Man merkt, dass mich dieses Thema ein wenig aufregt. Ich warte weiterhin darauf, dass sich die O-Line, die jetzt mit einer einzigen Veränderung im dritten Jahr ununterbrochen zusammenspielt, signifikant verbessert. Sollte dies auch 2008 nicht der Fall sein, muss man grundsätzlich, nachdenken, wie es (auch mit Coach Marrone) in Zukunft weitergeht.
      Kommen wir zu den einzelnen Spieler: Aller Voraussicht nach wird die Starting Offensive Line von links nach rechts folgendermaßen aussehen: Jammal Brown, Jamar Nesbit, Jonathan Goodwin, Jahri Evans, Jon Stinchcomb. Die J-Line bleibt damit auch nach dem Weggang von Jeff Faine bestehen, denn auch der Vorname von Herrn Goodwin beginnt mit einem Buchstaben zwischen I und K. Jammal Brown fuhr 2006 nach Hawaii zum Pro Bowl, konnte diese Form 2007 aber nicht wirklich abrufen. Zu Gute muss man ihm halten, dass er sich das ganze Jahr mit einer Verletzung rumplagte, die er sich schon im Camp zuzog. Er gilt als einer der besten jungen LT der Liga. Hoffen wir, dass wir das 2008 zu sehen bekommen.
      Jamar Nesbit wird seit einigen Jahren im Kader „mitgeschleppt“. Irgendwie wartet man nur darauf, dass ihn jemand im Camp von der Starterposition verdrängt, aber es geschieht einfach nicht. Man weiß, was man an Nesbit hat, weiß aber auch, dass seine Fähigkeiten beschränkt sind. Jonathan Goodwin geht in seine erste Saison als Starter. Als Faine im letzten Jahr ein paar Spiele ausfiel wurde er sehr gut von Goodwin vertreten, das Laufspiel kam sogar deutlich besser in Schwung, sodass sich damals schon einige Leute fragten, warum Faine überhaupt wieder startete, als er wieder fit war. Das Vertrauen in Goodwin scheint groß zu sein, es bleibt abzuwarten, ob er die guten Leistungen des Vorjahres über eine ganze Saison bestätigen kann.
      Sollte jemand von Euch den Namen Jahri Evans noch immer nicht gehört haben, scheint er sich für Offensive Line Spieler in der Liga nicht wirklich zu interessieren. Evans wurde 2005 in der vierten Runde gedraftet und ist seitdem in jedem Spiel als Starter auf RG aufgelaufen. In meinen Augen ist er der talentierteste Spieler der Offensive Line und gehört schon jetzt in (für O-Line Verhältnisse) jungen Jahren zur absoluten NFL-Elite auf seiner Position. Ein wenig wünscht man sich als Saints-Fan, dass sich das nicht zu sehr herumspricht in Fankreisen. Eine Pro Bowl Nominierung würde eine Vertragsverlängerung wohl deutlich erschweren, denn kaum ein Spieler hat sich das dicke Geld des kommenden Vertrages in den letzten beiden Jahren so sehr verdient wie Evans.
      Jon Stinchcomb ist neben Nesbit das zweite Sorgenkind der O-Line. Er hat gute Spiele, in denen sein Gegenspieler wenig Licht sieht. Aber gegen die richtig guten DEs der NFL wirkt er langsam, träge und schwächlich. Auch hier wartet man darauf, dass ihn jemand vom Starterposten verdrängt und ich wage vorherzusagen, dass er bei wenig ansprechenden Leistungen am meisten Gefahr läuft, auch mal den Beginn eines Spiels von der Seitenlinie zu betrachten.
      Backup-Material ist durchaus vorhanden, jedoch scheint man Jermon Bushrod, Zach Strief , Andy Alleman und Carl Nicks noch nicht zuzutrauen, besser zu sein als Nesbit und Stinchcomb. Rookie Nicks gilt als einer der besten Run Blocker des Draftjahrgangs und rutschte angeblich wegen Charakterproblemen in die fünfte Runde des Drafts. Ich persönlich würde ihn gerne mal als LG sehen, bezweifele jedoch, dass es dazu kommt.
      Bei Veteran C/G Matt Lehr hoffe ich ehrlich, dass er den cut nicht übersteht. Der Mann zieht irgendwie Negativ-Schlagzeilen an wie Paris Hilton Paparazzi. Tim Duckworth kann sich nur mit viel Glück Hoffnung auf einen Rosterplatz machen.

      Schulnote: 4
    • Die Defense
      by Deuce


      Voransicht der heiligen Verteidigung (<---- ich wollte ganz ungewohnt mal auf Anglizismen verzichten, gefällt mir soweit... weiter geht’s :D)

      Vorwort (positionsunabhängig):

      Ja wo fängt man eigentlich an? Überhaupt werden viele sagen, dass Schreiben einer Voransicht über eine der wohl schlechtesten Defense der letzten Dekade, sei eher ein Martyrium ... doch wählte ich diesen Weg ohne Pistole auf der Brust.
      Wie dem auch sei... trotz des Gefasels müsst ihr ja auch informiert werden.
      Die ganze Misere in wenigen Sätzen zu erklären ist fast unmöglich, es sei mir deshalb verziehen wenn ich ein wenig abschweife.
      Vor zwei Jahren nahm Payton die Zügel in die Hand und brachte mehr und mehr eigene Spieler ein. Simoneau und Shanle kamen per Trade und stellten ab sofort MLB und WLB. Fujita wurde per FA von den Boys weggelotst, nachdem er dort einem Systemwechsel zum Opfer fiel und stellte von nun an den neuen SLB. hinzu kam DT Hollis Thomas, der mit Brian Young das neue DT Duo stellte.
      Einige Safeties wurden für die Competition eingeholt per Trade und FA Verpflichtungen, die jedoch das Camp oder die darauf folgende Offseason nicht überstanden und nicht weiter erwähnt werden müssen. Ach ja: Jason David lebt auch noch.
      Nach 2006 wurden die Stimmen um die Versagerdefense etwas leiser, hat man sich doch bis ins CCG pfuschen können. Doch die fortweilenden Schwächen wurden in der Saison 2007, aber auch schon im besagten CCG gnadenlos offenbart:
      Kaum Passrush, daraus resultierende Schwäche gegen den Pass, speziell bei 3rd and long. Fehlender Speed und magere Turnover-Ausbeute. All dies wurde zwar offensiv in 2006 schon kaschiert, aber die nahezu arrogante Offseason (Derek Brown verzeihe mir an der Stelle) danach strafte das Team in vielerlei Belangen. So wurde nur beiläufig für die Tiefe gedraftet und die wahren Schwächen (nämlich Starter auf nun mehr 7 Positionen) wurden verkannt.
      2007 ist schnell erzählt. Die Defense musste viel auf dem Feld stehen und wurde so ihrer einzigen Chance beraubt, das Team im Spiel zu halten.
      2008 wurde ganz anders gehandelt. aggressiv ging man hier zu Werke. Man lotste MLB Jonathan Vilma nach NO, zog Randall Gay ans Land, schaffte mit Bobby McCray einen Passrushspezialisten an die Golfküste, gab dem Halbinvaliden Dan Morgan die Möglichkeit an seine alten Zeiten anzuknüpfen. Im Draft sorgte man mit einem weiteren Kracher dafür, dass Top-DT Sedrick Ellis nun schwarz und gold tragen darf, pickte Pressley für die Tiefe und ein agiler Man-to-Man-Corner in Form von Tracy Porter fiel dem FO in Runde 2 auch noch in die Hände.

      Auf dem Papier MUSS das eine Verbesserung sein.

      Mehr kann ich hier auch nicht umschreiben... nackte Zahlen, schwarz auf weiß... Der Koffer ist die Reise usw...


      Die Einzelnen Positionen

      Fangen wir mit der D-Line an.

      Randinfos: Der Linecoach wurde zur Offseason hin ausgetauscht, Passrush Guru Ed Orgeron bekleidet nun das Amt, nachdem er als HC in Mississippi keine Erfolge verbuchen konnte, er war auch maßgeblich an den starken Bemühungen um Sedrick Ellis beteiligt, coachte er Big Sed doch bis 2004 bei USC. Der Draht war also von vornherein hergestellt.
      Interessant ist auch seine Philosophie. Unsere DEs spielten in den letzten Jahren noch zum größten Teil containment und run support, Charles Grant und Will Smith (das teuerste DE-Duo der Liga) waren angehalten ordentlich Masse aufzulegen um die schwachen DTs und LBs voll gegen die starken RBs der South unterstützen zu können. Grant florierte ein klein wenig darunter und machte seine Seite weitestgehend dicht. Smith hingegen schien die Umstellung nicht zu schmecken, konnte er doch nicht an sein gutes 2006er Jahr anknüpfen.

      Trotz alledem bekam auch er einen neuen Vertrag und muss sich nun keine Sorgen mehr machen. Orgeron spielt kein containment, viel lieber lässt er permanent rushen, hoffen wir, dass alleine die Umstellung ein paar Sacks produziert.

      Aufdröselung:
      DE: Will Smith, Bobby McCray
      DT: Brian Young, DeMario Pressley, Orien Harris
      DT: Hollis Thomas/ Sedrick Ellis, Kendrick Clancy, Antwan Lake
      DE: Charles Grant, Bobby McCray


      DE:
      Die Starter dürften ziemlich sicher feststehen, McCray wird bei offensichtlichen Passing-Situationen aufs Feld kommen, außerdem Teil der Rotation und Premium Backup bekleiden. Charles Grant würde bei solchen Umstellungen in die Mitte rücken, so hätte man drei gute Passrusher auf dem Feld. Das ist aber alles graue Theorie der Saints-Fans, wie die Rotation am Ende aussieht weiß nur Payton, klar ist nur, dass hier keine großen Rostercuts stattfinden, da die Position schon sehr dünn ist bzw. die DT als 4.DE auflaufen. Jerremy Geathers und Marcus Pittman sind wohl eher camp fodder und müssten theoretisch jeweils einen DT ersetzlich machen um einen platz zu bekommen, tippe mal auf PS.

      Schulnote : 4


      DT:
      Eine der größten Schwächen, nicht nur letztes Jahr, sondern seit dem Abgang von LeRoi Glover vor einigen Jahren. Man investierte viel Geld und Picks in Jonathan Sullivan, indem man zwei first rounder herschenkte. Sullivan hatte kaum Spielzeit und hatte große Probleme sich in Form zu halten, nach nur drei Jahren trennten sich die Wege und die Suche ging von neuem los. Jetzt schlug man aber wieder per Trade (nur viel billiger) zu und ergatterte Sedrick Ellis, seines Zeichens Top 2 DT des Jahrgangs. Ellis Stärke ist das "Wühlen", er ist am besten darin, wenn er tief bullrushen kann, da ist er für sein Gewicht relativ flink und ein unangenehmer Gegenpart für die OL. Ich erwarte nicht weniger als ein direktes Upgrade und alleine wegen der Tatsache, dass Hollis Thomas keine 60 Snaps durchpowern kann, wird Sedrick seinen weg aufs Feld finden. Die Giants haben vorgemacht, dass man nie genug gute DLer für die Rotation haben kann.

      Einen kleinen Rückschlag erlitt die Position gleich zu Beginn des TC als sich Demario Pressley erneut an seinem angeschlagenen Bein verletzte und nun die Saison vom Feldesrand aus beobachten und daraus lernen kann.

      Schulnote : 5

      Die Linebacker

      WLB: Scott Shanle/Mark Simoneau, Jo-Lonn Dunbar
      MLB: Jonathan Vilma/Mark Simoneau, Marvin Mitchell
      SLB : Scott Fujita , Troy Evans


      Randinfos: 2006 zumindest noch durch den Blitz erfolgreich (vor allem Shanle) versagte diese Unit auf ganzer Linie im vergangenen Jahr. Die Blitze wurden zu Gunsten der runcontain defense fasst völlig gestrichen und somit auch die einzige Stärke von Shanle. Simoneau startete in jedem spiel letztes Jahr und in 13 spielen im Vorjahr und trotz mangelnder Konkurrenz konnte er nie mehr als 70 Tackles verbuchen. Ich weiß zwar, dass Tackles in der Regel kein besonders toller Indikator ist, dennoch sollte ein MLB in der NFL die 100 kratzen und genau das fehlt uns seit Jahren. Das fast in jedem der letzten 4-5 Jahre ein Safety das Tableau anführt, sollte ein Wegweiser zu den wahren Problemen sein. In den Trenches fehlte einfach die Toughness, jemand der mal Lust hat den Running Back in den Dreck zu malmen. Vilma ist so einer, man hat den Eindruck, dass er gerne tacklet, außerdem ist er ein guter cover corner und somit hat man zwei Fliegen mit einer Klatsche geschlagen, denn die Tightzzz Endzzz machten uns regelmäßig zur Schnecke. Speziell Harper (sehr oft auf den TE abgestellt ...dazu später mehr) sah manchmal relativ hilflos aus und hatte nur ein besonders gutes spiel gegen Alge Crumpler.
      Fujita rundet die Unit ab, man darf ihn ruhig zum oberen drittel der SLB zählen.
      Die Competition ist jedoch in der Form wie ich persönlich sie mir gewünscht hätte noch nicht vorhanden. Marvin Mitchell reiht sich in die Riege der gedrafteten LBs ein, die nie aufs Feld finden. Gut im Gegensatz zur Vergangenheit ist er nur ein 6th rounder, jedoch floriert er nicht gerade in den STs da er für seine Größe eigentlich viel zu langsam ist. er wird es schwer haben den cut zu überstehen, da Evans als guter STeamer fast schon gesetzt ist und Dunbar evtl. ein Kandidat für die WLB Rotation sein könnte. William Kershaw aus der Freakshow Maryland wurde erst gar nicht von mir gelistet, da wir dieses Jahr mit ungewöhnlich vielen DBs in die Saison gehen, wird es auch ihn treffen. Wenn Vilma fit ist, wird der Journeyman keine rolle spielen.

      Schulnote: 3
    • Cornerbacks... oder: was machen die da?

      Randinfos: Nun, da bedarf es nicht vieler Worte, doch genau dafür bin ich hier. es kränkelt im Grunde an allem. Letzte Saison schimpfte ich über den gesamten Zustand: zu alt, kein Talent, keine Competition, es fehlt ein Starter und zwei vernünftige Dime bzw. Nickelbacks. Man lotste Randall Gay nach NO, der seit langem mal wieder einen relativ jungen Veteran mit Aussicht auf Starter stellt. Roderick Hood in 07 und Asante Samuel in 08 gaben uns jeweils einen Korb. Doch die Bedenken sind berechtigt. Gay war zumeist Ergänzungsspieler und ist ein völlig anderes System gewohnt, dasselbe Problem sagt man Jason David nach. Er ist schnell, fangsicher, athletisch und clever genug. Doch irgendwie versteht er seine Aufgaben nicht. Das Problem an der ganzen Sache ist die Systemumstellung. Bei den Colts hatte er tiefe Safety Unterstützung, in NO jedoch hilft Bullocks in der kurzen Zone aus und wird dazu angehalten recht aggressiv zu spielen. Das liegt vor allen Dingen an den Problemen der Linebacker mit den Running Backs oder kurzen Routen der Receiver. David macht immer den gleichen Fehler: Er dreht sich nach 10-15 Yards zum QB um -> mittlerweile so bekannt, dass der QB nur darauf wartet. Das ist natürlich kein Zustand, der für einen 16mio$ Mann und so heißt es make or break, wobei ich kaum damit rechne, dass er sicherer Starter ist , sollten alle anderen CBs gesund sein. Bei McKenzie sollte man den Fortlauf der Saison abwarten, ich bin kein Freund davon ihn jetzt schon zu pushen.
      Mit über dreißig Jahren sollte man mit einem am Knie verletzten Corner nichts erzwingen. Bezeichnend: McKenzie verletzte sich bei einem Fehler von Bullocks.
      Ist er jedoch fit und knüpft an die letzten beiden Jahre an, ist er ein Top 15 Mann. Er läuft unter dem Radar, da er wenige INTs bekommt. Das liegt an der Umstellung zu weniger Risiko. Mike war die ersten Jahre bei den Saints ein Gambler, doch die schwachen Leute drum herum ließen das nicht weiter zu. Ich bin sehr zufrieden mit dem Nummer 1 Corner, er ist für seine Statur auch ein erstaunlich guter Tackler.
      Jason Craft ist auch noch mit dabei, er ist pfeilschnell aber leider auch sehr klein und mittlerweile recht alt. Er hat, seitdem er per Trade von den Jaguars zu uns kam, eigentlich nie so recht den Starterposten attackiert. er fällt durch ein paar INTs hin und wieder auf, hat aber mit der Brot und Butter Coverage mittlerweile seine liebe Not und ist selbst gegenüber David keine echte Verbesserung.
      Usama Young ist die große Unbekannte. Groß, schnell, athletisch, aber wenig Football steckt in ihm. Ich würde mich nicht wundern, wenn Porter relativ fix an ihm vorbei zieht.
      Der alte Aaron Glenn wollte es auch noch mal wissen und hat auch die Hölle Payton-TC soweit überstanden. Mit seinen nunmehr 36 Jahren ist er natürlich schon lange über seinen Zenit hinaus, kann aber sicher den Jungens noch etwas zeigen und zur Not selber spielen. Interessant wäre hier die Erwägung ihn auf Safety zu stellen, so würde man sich den vierten Safety einsparen.
      Greg Fassit wurde ziemlich unmittelbar nach der Saison verpflichtet, wird aber wohl keine Rolle spielen, alleine weil wir nur 5 CBs und evtl. einen Mischling mitnehmen werden.

      Alles in allem muss das System funktionieren oder man unternimmt einen kompletten Umbruch im nächsten Jahr. David sehe ich dann schon nicht mehr bei uns und McKenzie wird auch irgendwann retiren, dann hätte man Gay und Craft als übrige Starter, aber das ist noch weit hin. Hoffnungsvoll schauen wir doch lieber auf die aktuelle Saison und mit viel hin und her bin ich der Ansicht das die Depth so ausschauen wird:

      Aufdröselung :

      1.McKenzie
      2.Gay/David (in der Reihenfolge)
      3.Craft/Porter/Young (gleiche Reihenfolge und Fassit als der odd-man out und Glenn nimmt die letzte übrig gebliebene Position)


      Schulnote 4

      Anmerkung: ich habe bei Porter ein gutes Gefühl, er wird seinen Weg gehen und ich hoffe einfach, dass man ihm die growing pains zugesteht. Wenn wir nach drei Spielen merken, dass David die gleichen Fehler begeht, wäre es sinnlos ihn weiter durchzuschleppen, da lasse ich lieber den Rookie Fehler machen, in der Hoffnung er zieht seine Lehren daraus.


      Safety

      Im gesamten ein junges Duo mit Strong Safety Roman Harper und Free Safety Josh Bullocks. Letzterer hingegen wartet auf seinen endgültigen Durchbruch, geht er doch nun in sein viertes Jahr und dürfte davon im Normalfall drei unter Gibbs verbracht haben. Danach ist er erstmal FA, d.h. bei Bullocks heißt es nun: klotzen. Als er aus dem College kam galt er als einer der besten Ballhawks des Jahrgangs, pickte er doch in seinem letzten College Jahr 10 INTs für Nebraska vom Himmel. Diesem guten Ruf konnte er ehrlicherweise eigentlich nie gerecht werden, INTs klatschen von seinen Händen ab, wenige Deflections, zwei dropped onside kicks in EINEM Spiel. Auf der anderen Seite kommen langsam Qualitäten hervor, die man so nicht erwarten konnte. Bullocks ist mittlerweile ein guter Box-Safety und solider hitter. Die Grundschnelligkeit besitzt er ebenso und ihm wurde eine gute 2007er Kampagne seitens der Coaches bescheinigt. Viele Fans sahen das anders, sie sahen nur den Bullocks der auf die Playaction plays anbeisst, der in der kurzen Zone stand wenn David mal wieder getoasted wurde. Gebencht wurde am Ende jedoch sein Gegenpart Roman Harper. Dieser hat ein sehr hohes Standing bei der breiten Saints Fangemeinschaft. Sohn eines Coaches, Captain der sehr starken 2005er Alabama Crimson Tide Defense, harter Hitter , fleißiger Arbeiter und General auf dem Felde. Jedoch fehlt ihm eine gewisse Beweglichkeit um ein ganz großer zu werden. Bei der Coverage ist er oft ungestüm und selbst seine Paradedisziplin Tackling ging 2007 oft in die Leere. So zog Payton die Konsequenz und nahm ihn ein halbes Spiel lang vom Feld.

      Das ist insofern erwähnenswert, weil Roman eine ganze Weile lang als DER Payton Spieler galt und Leute wie Simoneau, Shanle oder Jason David weiter ihr Unwesen treiben durften.

      Bei den Backups haben sich zu dem, in der letzten Saison erworbenen Ex-Bengal Kevin Kaesviharn und NFL-Europe Spieler Chris Reis, mittlerweile UDFA David Roach, Veteran Lance Schulters und Special Teams Journeyman Curome Cox gesellt.

      Vier Safeties ist der Standard seit zwei Jahren. Der vierte ist im besten Falle ein guter STeamer. Ehrlich gesagt weiß ich nicht ob Reis ein solcher ist, war er doch eher unscheinbar und bei seiner Einsatzzeit auf dem Felde (in der Regular Season) sah er sehr hilflos aus. Kaesviharn hat einen sehr guten Ruf, ist aber meines Erachtens nach nicht gefährlicher als Bullocks, Roach ist der berühmte gehypte Rookie, den es jedes Jahr zu genießen gibt. Schulters ist wohl eher Camp Fodder, auch wenn Payton von ihm schwärmt.

      Insofern kämpfen Cox und Reis um den STeamer Platz und Kaesviharn mit Schulters um den Backup.


      Aufdröselung :
      FS: Josh Bullocks (wohl zum letzten Male), Chris Reis, Schulters
      SS: Roman Harper (steht unter Beobachtung), Schulters, Reis

      Schulnote : 4



      Gesamteinschätzung:
      Wenn DC Gibbs seine halbwegs kreativen Blitzschemata aus dem Jaguars oder Seahawks Spiel öfters auspacken kann, können wir in Kombination mit der Offense die NFC South holen. Alles andere wäre Zubrot. Nur glaube ich kaum daran, es gibt halt keine Ausreden mehr: 3 gute DE, einen potentiellen Franchise DT, einen richtigen Captain in Form von Vilma, mehr Spielzeug auf den DB Positionen.
      Es liegt an Gibbs hier die markanten Schwächen im Tackling und dem Speed bei den LBs bzw. Safeties auszugleichen. Der Blitz mit Smith und Harper auf der Seite des LTs hat gut funktioniert.

      Auch könnte Smith mit McCray in der Formation öfters wieder aus dem Stand in den Passrush wechseln, ich glaube das liegt ihm hin und wieder ganz gut. Grant und auch Smith werden als leichter und agiler gemeldet, wobei ich mir mehr Effektivität erhoffe. McKenzie ist angeblich wieder fit und kann von Woche 1 an starten, hier wäre es mir lieber wenn man ihn auf die PUP-Liste setzt, damit sein Knie vernünftig ausheilen kann. Gay ist ein solider Nickel/Starter, der schmerzlich vermisst wurde, Porter ist der talentierte man-cover corner, den wir lange nicht mehr hatten, Usama Young das große Fragezeichen. Craft und David haben mehr Konkurrenz und sollte David mit der Leistung die er bisher in der Preseason zeigt wieder der clear cut Starter sein (Verletzungen mal ausgeschlossen), würde dies einem Skandal sehr nahe kommen. Die Competition muss leben, jeder von den jungen wilden braucht jetzt Einsatzzeit, sonst steht man nächstes Jahr wieder vor gähnender Leere. Die DT Position sollte durch Ellis beflügelt werden und hoffentlich nicht wieder wie ein Kartenhaus zusammenstürzen. Die LBs sollten durch Vilma eine andere Präsenz erlangen, gleichzeitig kann Ex-MLB Simoneau dem WLB Shanle ein wenig Konkurrenz machen. Sollte dieses Jahr ähnlich verlaufen wie das letzte, so rechne ich mit einem Umbruch. Zugegeben: Mit den Verträgen von Smith und Grant hat man sich sein eigenes Grab geschaufelt. Speziell wenn das „worst case szenario“ einsetzt und man kaum Geld für sinnvolle Verbesserungen hat. Für DL ist dies also make or break. Für die Safeties und Corners ein Aufbruchjahr und zumindest WLB Shanle läuft Gefahr nächstes Jahr ersetzt zu werden.

      Mein Gefühl ist recht gemischt, ich denke man wird im Detail kleine Verbesserungen erkennen dürfen, aber das Gesamtpaket ist zu schwach und ohne echte tragende Säulen. Die Schwächen sind ausgemacht, das ändert auch ein Rookie DT kaum. Vilma ist ein Lichtblick, der Rest ist voller fragender Blicke.

      Fazit: leichte Verbesserung und ne handvoll mehr Turnover , aber am Ende nicht effektiv genug .

      Insgesamtnote: 4

      Damit verabschiedet sich Deuce in den lang ersehnten Urlaub, das Jahr war nervig genug, jetzt kommen zwei Wochen Frankreich. Ein Pool, ein Chateau, ein Tennisplatz, alles was das Herz begehrt. Man sieht sich!
    • Special Teams


      So on comes Olindo Mare to try a xx-yard FG attempt. He missed his first of the day from xx yards out. Here comes the snap, the ball is on its way… aaaaand, he missed it again.
      Liebe Seahawks-Fans, viel Spaß, denn diese Passage werdet Ihr, sollte Mare Euer Kicker werden, oft zu hören bekommen. Die Saints hingegen haben einen wirklichen Wettkampf um den Kicker-spot im diesjährigen Camp. Der Argentinier Martin Gramatica wurde verpflichtet, als Mare (endlich) verletzt war und hat als Saint in der verbleibenden Regular Season und in der bisherigen Preseason keinen einzigen Fehltritt verursacht. Das spricht eindeutig für ihn.
      Gegen ihn spricht, dass die Saints erstmals seit Morten Andersen wieder einen Kicker gedraftet haben. Taylor Mehlhaff heißt der Mann, kommt aus Wisconsin, und hat einen starken linken Fuß. Es ist beim besten Willen nicht vorherzusagen, wer sich am Ende durchsetzen wird. 2006 hatten die Saints teilweise mit Carney und Cundiff zwei Kicker gleichzeitig im 53-Mann Kader, wobei Cundiff der Spezialist für lange FGs und Kickoffs war. Es ist nicht völlig auszuschließen, dass man mit beiden Kickern in die Saison geht, wirklich vorstellen kann ich es mir aber nicht. Irgendwann wird man eine Entscheidung treffen müssen und ich lege mich einfach mal fest, dass sie für Mehlhaff und gegen Gramatica ausfallen wird.
      Unser Punter ist ein Beast! Steve Weatherford ist die Zuverlässigkeit in Person und hat die „nuts“ auch mal zum First Down zu rennen. Sean Payton läuft da schon mal die Weißglut ins Gesicht und als Weatherford gegen die Absprache den Ball immer wieder zu Devin Hester kickte und dafür erstmals mit einem Return-TD in seiner Karriere bestraft wurde, gabs auch mal nen mächtigen Einlauf an der Seitenlinie. Letztlich aber ist Weatherford in seinem dritten Jahr unbestritten der Mann auf dieser Position, da gibt’s nix zu rütteln.
      LS ist Veteran Kevin Houser. Der hat in seiner Karriere so viele Snaps versaut wie Daffyd Thomas homoerotische Erlebnisse hatte, nämlich gar nicht, der Mann arbeitet da wie eine Maschine und hätte sich eigentlich auch mal eine Pro Bowl Nominierung verdient.
      Als Holder werden Weatherford, Brunell und Palko agieren. Tony Romo hat den cut nicht überstanden.
      Was die Punt- und Kickoff-Coverage angeht, sind die Saints sehr ordentlich. Wirkliche Big Plays der Gegner gab es in den vergangenen zwei Jahren nur selten. Maurice Jones-Drew bei einem Kickoff und besagter Devin Hester bei einem Punt erzielten im letzten Jahr Touchdowns. Die Säulen der Special Teams stellen LB Troy Evans, WR Terrance Copper und S Chris Reis. Bei gegnerischen Returns tauchen ihre Namen am häufigsten als Tackler auf.
      Als Returner kommen mehrere Spieler in Frage. Reggie Bush möchte und wird gelegentlich als PR eingesetzt werden. Auch Tracy Porter kann dies übernehmen. Lance Moore, Aaron Stecker und Terrance Copper müssen alle erstmal die cuts überstehen. Gelingt ihnen das, sind sie die Anwärter auf den Job des KR. Vielleicht sieht man auch Devery Henderson oder Robert Meachem mal bei einem Return. Einen Devin Hester besitzen die Saints jedenfalls nicht, aber wer tut das schon außerhalb von Illinois?

      Schulnote: 3

      Fazit

      Zusammenfassung der (natürlich höchst objektiven) Benotungen und Prognose:
      QB: 1
      RB: 3
      FB: 1
      WR: 3
      TE: 1
      OL: 4
      DE: 4
      DT: 5
      LB: 3
      CB: 4
      S: 4
      ST: 3

      Das macht eine Durchschnittsnote von 3,00. Ich denke, dass ist eine recht realistische Betrachtung des gesamten Teams, auch wenn der gute Deuce die deutlich schlechteren verteilt hat, was aber nun mal schlichtweg daran liegt, dass er eben die Defense und ich den Rest übernommen habe.

      Wie schon einleitend gesagt, können die Saints alle Spiele gewinnen, aber auch alle verlieren. Spielt die Offense aber annähernd an den Erwartungen und tut die Defense wenigstens einigermaßen das, wofür sie bezahlt wird, ist vieles möglich. Wir Saints-Fans reden zwar gerne über den Superbowl, was wahrscheinlich daran liegt, dass wir aus eigener Erfahrung nicht wissen, was das überhaupt ist, aber diese Erwartung wäre vollkommen überzogen. Ich möchte nicht verhehlen, dass man so eine ganz leise Hoffnung vor der letzten Saison hatte, nachdem man nur ein FG und 1 ½ Viertel vom Superbowl entfernt gewesen war. Diese Hoffnung war schnell zerstört und auch ich bin auf dem Boden der Tatsachen angelangt. Aber ich sage auch nochmals: Alles andere als das Erreichen der Playoffs wäre maßlos enttäuschend. Brees, Colston, Karney, McAllister, Bush, Shockey, Brown, Evans. Wie viele Teams träumen nicht von solch einer Offensivachse. Man muss einfach verlangen dürfen, dass die Offense einen Punkt mehr erzielt als die Defense zulässt und dass die Defense es schafft, einen Punkt weniger zuzulassen, als die Offense erzielen kann.
      Ich sage voraus, dass bei realistischer Betrachtung zwischen 6-10 und 10-6 alles drin ist. 10 Siege sollten ausreichen, um die NFC South zu gewinnen oder zumindest eine Wild Card in der NFC zu erobern. Läuft alles ideal, sind auch mehr als 10 Siege drin, aber die Erfahrung zeigt, dass selten alles ideal läuft.
      Ich kann den 7. September jedenfalls nicht mehr abwarten. Schon das erste Spiel wird ein Wegweiser, wo die Reise dieses Jahr hingehen wird. Genießt Galloway mal wieder Narrenfreiheit in unserer Defense, oder werden die Bucs gezeigt bekommen, wem die NFC South Krone in diesem Jahr zusteht?

      Freuen wir uns auf die Saison 2008! Geaux Saints!
    • Sensationelle Arbeit, kann ich Euch beiden nur gratulieren und in allen Punkten zustimmen. Auch hinter der realistischen Selbsteinschätzung des Teams setze ich mein Agree.

      Nach den formschwachen letzten Jahren sehe ich die NFC South sogar wieder stark im Aufwind.
      Für mich sind die Panther das Team, das zu schlagen sind, dann die Bucs und letztendlich (aber nicht abgeschrieben) die Falcons. Den Platz 1 sehe ich nicht unbedingt, fände aber Platz 2 und Wildcard schon realistischer.
    • Klasse Preview!
      Da habt ihr eine Menge Arbeit reingesteckt!
      Einzig die Noten von Deuce bzgl. D-Line sind dann doch eine Nummer zu hart. Eine 3 für DE und ne 4 für DT sind dann doch meines Erachtens realistischer. Aber man kennt ihn ja, beim eigenen Team ist er dann noch einmal besonders kritisch!
      Insgesamt fällt mir aber nur folgendes dazu ein:
      :rockon:
    • Sehr unterhaltsam. Musste an der einen oder anderen Stelle doch laut auflachen :D Sehr informativ, sehr gut zu lesen. :respekt
      “Every year it’s just one goal: Win the Super Bowl. If you don’t win the Super Bowl it’s not a good year,” - Bruce Arians
    • Ich lese hier nicht wirklich viele Previews (da beschränke ich mich meist auf amerikanische Preview Magazine), aber die Saints konnte ich mir nicht entgehen lassen. Wirklich eine schöne Arbeit von euch beiden und sehr informativ. Was die Einschätzung des besten WR/TE Duos angeht habe ich zwar eine andere Meinung (was nicht bedeutet dass ich Colston und Shockey nicht für top befinde), aber ansonsten kann ich euch größtenteils zustimmen. Ich drücke besonders Reggie Bush und Robert Meachem diese Saison die Daumen und hoffe darauf dass sie überzeugen können. Ein Playoffplatz für die Saints wäre eine feine Sache.
    • Das soll jetzt kein Rumgejammer sein, aber über 400 Klicks und gerade mal 7 Kommentare? Sorry, aber da werd ich mir die Mühe nächstes Jahr nicht mehr machen :madness
      Hab bisher nur ne Handvoll Previews gelesen, aber hinterlasse bei denen dann einen Kommentar.

      Wie gesagt, soll nicht pampig klingen, aber dann ist es mir die Mühe doch nicht wert.
    • Schönes Preview. Werde meins Samstag basteln müssen.
      Aber nett, dass DU auch schon das Motto für das WE mitgegeben hast. Mit Vollgas durch die Mitte. Sowohl offensiv, als auch defensiv. :rockon:
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!