ESTA (Elektronische Einreisegenehmigung USA)

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    • ESTA (Elektronische Einreisegenehmigung USA)

      Hat schon jemand der kürzlich USA-Reisenden Erfahrung mit der neuen, elektronischen Einreisegenehmigung ESTA gemacht? Ist momentan noch freiwillig, ab Januar wohl obligatorisch zur Einreise in den USA uns ersetzt das bisher auszufüllende grüne "Visa Waiver"-Blatt.

      Infos: esta-usa.de
      Anmeldung: esta.cbp.dhs.gov
      RAIDER NATION - the team’s roots might be in Oakland, but this is California’s NFL team.
    • Lyle Alzado schrieb:

      frag mich mal nächste woche



      Mach ich dann :bier: .

      Hat sonst keiner der bisherigen USA-Reisenden die Möglichkeit ausprobiert :paelzer: ? Mir erscheint es eigentlich recht positiv (wobei ich auch keinen Verfolgungswahn bezüglich Datenschutz habe).
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    • Gefordert werden für die Ausstellung der Genehmigung neben persönlichen Angaben auch Informationen zum Gesundheitsstatus sowie über frühere polizeiliche Festnahmen, Visumsannullierungen oder rechtliche Verurteilungen. Das ESTA soll die Flugsicherheit erhöhen und mögliche Risikopassagiere frühzeitig erkennen. Wer als verdächtig erscheint, erhält schon im Vorfeld keine Einreisegenehmigung. Nach dem Ablauf von zehn Tagen kann erneut ein Antrag gestellt werden. Durch die Hintertür wird mit ESTA ein "Quasi-Visum" eingeführt. Dabei ist fraglich, in welchem Zusammenhang gesundheitliche Angaben mit möglichen terroristischen Absichten einer Person stehen.


      de.news.yahoo.com/12/20080730/…-einreisegen-a8a9a5f.html


      :hinterha: Ist ja nicht mehr soweit, bis Leute die einfach nur das Gen für überhöhte Gewalt in sich tragen nichts mehr dürfen, keinen Job kriegen ect., egal wie brav sie immer waren...

      Und aus dem nahen Osten (oder der Abstammung) darf ja sowieso keiner mehr rein, die ganze Welt ist ja sooo bööööse....

      Am besten wir bringen die ganzen Terorristen, Gewalttäter und Kriminellen direkt zur Steinigung und jeder der einen Lutscher klaut wird sofort hingerichtet, damit beugt man ja auch jeglicher Gewalt und Attentaten vor...

      Oder jeder Mensch kriegt direkt einen Chip eingepflanzt und sobald er nur daran denkt was böses zu tun, wie z.B. die Zahnpasta nicht zuzuschrauben, der kriegt einen tödlichen Stromschlag und wird vom Reinigungsdienst für Sondermüll schnell abgeholt.


      Die Gefahr sind weder Terroristen, noch Gewalttäter und ähnliches, die Gefahr sind gutgläubige Menschen, die den Systemen vertrauen, die sich alle zusammen immer mehr zu einem Überwachungsstaat Apparat wandeln.


    • Naja, der Artikel scheint mir zum USA-Bashing mal wieder etwas willkürlich zusammengestellt :madness . Nattürlich hat der Gesundheitszustand nichts mit Terrorgefahr zu tun - und das behauptet ja auch niemand. Es handelt sich einfach um verschiedene Fragen - so wie sie heute übrigens auch schon auf dem grünen "Visa Waiver"-Formular auszufüllen sind. Dabei werden eben verschiedene Themen abgehandelt.
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    • smavel.com/index.php?aid=172

      Bereits am 29. November 2007 wurde am Washingtoner Dulles International Airport das erste neue Scanner-System in Betrieb genommen. Anfang 2008 werden neun weitere internationale Flughäfen mit dem System ausgerüstet, bis Ende des Jahres sollen 278 US-Airports folgen. Der hierfür eingesetzte Scanner ist mit einer Datenbank vernetzt, die über eine Nummer mit den vorhandenen biometrischen und persönlichen Daten jeder Person verbunden wird.


      Ich persönlich finde solche Entwicklungen wirklich bedenklich. Meiner Meinung nach wird man immer mehr für solche Dinge desensibilisiert und es macht einem immer weniger aus, wie das mit der Privatsphäre ect. ist. Es ist ja alles nur zu unserem besten.
    • thekîng schrieb:

      Ich persönlich finde solche Entwicklungen wirklich bedenklich.


      Der von dir zitierte Absatz bezieht sich auf einen Fingerabdruck-Scanner. Dass die Fingerabdrücke mit den Personendaten verbunden sind, macht ja durchaus Sinn - sonst sind sie relativ sinnlos :madness .

      Klar sollte man solchen Entwicklungen mit einer gewissen Skepsis gegenüberstehen - aber übertriebene Panikmache muss auch nicht sein. Und ich persönlich bin froh drum, wenn es mir elektronische Systeme (wieder) vereinfachen :ja: .
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    • mir erschiesst sich der grund fuer die aufregung nicht - die fragen sind identisch mit dem gedruckten I94, wie ich es seit 20 jahren ausfuelle. die elktronische variante wollte von mir nichts anderes mehr wissen - ausser meiner e-mail-adrsse. aber bei meiner einreise in memphis gestern abend konnte damit keiner etwas anfangen, ich habe noch die "print-variante" nutzen muessen.
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    • thekîng schrieb:


      Ich persönlich finde solche Entwicklungen wirklich bedenklich. Meiner Meinung nach wird man immer mehr für solche Dinge sensibilisiert und es macht einem immer weniger aus, wie das mit der Privatsphäre ect. ist. Es ist ja alles nur zu unserem besten.

      ein ring sie zu knechten

      aber du hast nicht unrecht. als ich zum ersten mal nach moskau reiste, habe ich über die KGB methoden bei der einreise nur den kopf geschüttelt. als sogenannter "freier" bürger der "freien" welt war man das ja nicht gewohnt und hat ja täglich von unseren systemmedien eingetrichtert bekommen, wieviel besser wir gegenüber solche totalitären systemen doch sind.

      gegen heutzutage waren die KGB und Stasi methoden ja kindergeburtstag ...
      und wir leben angeblich immer noch auf der "freien" seite der welt ...
      25 minuten im europäischen fußballhimmel ...
      danke den besten fans der welt
    • Lyle Alzado schrieb:

      bei meiner einreise in memphis gestern abend konnte damit keiner etwas anfangen, ich habe noch die "print-variante" nutzen muessen.


      Das war eigentlich das, was ich "befürchtet" habe und daher kam meine Nachfrage. Dann werden wir es mal ausprobieren und parallel im Flieger das I94 ausfüllen, falls der Herr bei der Immigration dann mit dem ESTA nix anfangen kann.
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    • …und bitte bei der Einreise nicht lächeln sondern normal in die Kamera gucken.

      Vielleicht jetzt zur Halloween Zeit kriegt Ihr einen INS Customs officer der mit Cowboy Hut & Peitsche…behind the yellow line…steht. Dann braucht Ihr nur noch Muhhhh rufen wenn Ihr durchgeschleisst werdet.
    • trosty schrieb:

      Das war eigentlich das, was ich "befürchtet" habe und daher kam meine Nachfrage. Dann werden wir es mal ausprobieren und parallel im Flieger das I94 ausfüllen, falls der Herr bei der Immigration dann mit dem ESTA nix anfangen kann.


      Du musst momentan das I94 noch im Flieger ausfuellen. Wann und ob das I94 wegfaellt steht bislang noch nicht fest.
      Vor allem frage ich mich, wie das dann bei Leuten aussieht die mit Visum einreisen. ESTA muss ich ja nicht ausfuellen, dafuer das weisse I94. Ich kann mir nicht vorstellen dass das gruene I94 wegfaellt und das weisse bleibt :paelzer:

      Die Aufregung ueber ESTA kann ich allerdings auch nicht verstehen. Ob ich die Daten jetzt im Internet eingebe oder im Flugzeug reinschreibe ist doch voellig gleichgueltig.
      -- Die zweite Heirat ist der Triumph der Hoffnung über die Erfahrung --
    • Ich stehe dem ganzen eher positiv gegenüber: letztendlich wird nur das erfasst, was man auf dem I94 eh schon immer angeben musste (selbst die e-mail Adresse ist bei ESTA freiwillig).
      Gut fände ich, wenn man auch den Customs-Teil zukünftig vorab online machen könnte, dann müsste man nicht mehr im Flieger mit den Formularen, Pass und Stift rumjonglieren.

      Was es allerdings für einen Sinn macht, dass die Antowrt auf die Frage nach ansteckenden Krankheiten 2 Jahre gültig ist, sei mal dahingestellt.
      Und warum man neuerdings nicht mehr nur 2, sondern alle 10 Finger scannen lassen muss (und das jedesmal wieder), das wissen wohl auch nur die Hardcore-Paranoiker...
    • Also wie man so eine Entwicklung positiv finden kann ist mir absolut schleierhaft. Ich meine ich werde nun gezwungen wenn ich einreisen möchte meine allerpersönlichsten Daten auf einem Webserver zu hinterlassen. Ganz ehrlich, wer sich ein wenig besser mit IT Sicherheit auskennt wird sofort an "Man in the middle" Attacken oder gefälschte Webseiten denken oder gar Einbrüche in den dahinterliegenden Server. Man macht damit völlig unnötig ein riesieges Scheunentor auf das nur so zum Angriff einlädt.

      Als ich die Formulare ausgefüllt hab konnte ich selber kontrollieren wem ich das in die Hand gebe und auch wenn das Blatt dort evtl. in eine Datenbank eingepflegt wurde so hatte diese dann doch mit Sicherheit keine Internetanbindung.


      Hinzu kommt noch die Tatsache die Rede davon ist das der Online Antrag 72h vor Einreise spätestens gestellt werden muss. Allein ich kenn sicher erstmal ne ganze Hand voll Menschen denen die USA damit in weite ferne rücken weil sie mit Sicherheit mit solchen Prozederes überfordert sein werden und dann bleibt die Frage offen was wohl passiert wenn ich die Online Geschichte vergesse und erst 48h vorher dran denke? Auf der Website der Botschaft steht das es ein Prozedere für Notfälle geben soll. Doch was ist ein Notfall? Wer wird darunter fallen?

      Nee ganz ehrlich. Es gibt einfach Stellen an denen solche IT Techniken gänzlich fehl am Platz sind und diese gehört ganz sicher dazu.
      erstmals einen Beitrag wegzensiert bekommen. Bin ein Rebell :hinterha:
    • exit schrieb:

      Also wie man so eine Entwicklung positiv finden kann ist mir absolut schleierhaft. Ich meine ich werde nun gezwungen wenn ich einreisen möchte meine allerpersönlichsten Daten auf einem Webserver zu hinterlassen. Ganz ehrlich, wer sich ein wenig besser mit IT Sicherheit auskennt wird sofort an "Man in the middle" Attacken oder gefälschte Webseiten denken oder gar Einbrüche in den dahinterliegenden Server. Man macht damit völlig unnötig ein riesieges Scheunentor auf das nur so zum Angriff einlädt.

      Die Verbindung zu den ESTA-Seiten erfolgt per SSL. Wenn du da deine Bedenken hast, darfst du auch kein Online-Banking machen, keine Bestellungen bei amazon oder sonstwo aufgeben und auch ja nicht die Steuererklärung online abgeben.
      Und welche "allerpersönlichsten Daten" gibt man da schon an? Selbst Telefonnummer und e-mail sind optional.
      Die Antworten auf alle gestellten "persönlichen" Fragen müssen eh alle "No" lauten, damit man bei der Einreise keine Probleme bekommt.

      exit schrieb:


      Als ich die Formulare ausgefüllt hab konnte ich selber kontrollieren wem ich das in die Hand gebe und auch wenn das Blatt dort evtl. in eine Datenbank eingepflegt wurde so hatte diese dann doch mit Sicherheit keine Internetanbindung.

      Internet vielleicht nicht. Trotzdem hattest du auch in der Vergangenheit keinerlei Kontrolle oder Gewissheit, was mit den (selben) Daten passiert. Keine große Änderung also.
      Welchen Nutzen hätte ein Hacker (welcher Art auch immer), die ESTA Daten abzugreifen? Was davon wäre für wen interessant?

      exit schrieb:

      Hinzu kommt noch die Tatsache die Rede davon ist das der Online Antrag 72h vor Einreise spätestens gestellt werden muss. Allein ich kenn sicher erstmal ne ganze Hand voll Menschen denen die USA damit in weite ferne rücken weil sie mit Sicherheit mit solchen Prozederes überfordert sein werden und dann bleibt die Frage offen was wohl passiert wenn ich die Online Geschichte vergesse und erst 48h vorher dran denke? Auf der Website der Botschaft steht das es ein Prozedere für Notfälle geben soll. Doch was ist ein Notfall? Wer wird darunter fallen?

      Die Preisgabe der Information ist allerdings ein im Wesentlichen einmaliger Vorgang: die Erlaubnis ist danach 2 Jahre gültig, sodass auch kurzentschlossene i.d.R. damit kein Problem haben sollten. Da gibt es Länder, wo sich die Einreiseformalitäten durchaus schwieriger gestalten.

      exit schrieb:

      Es gibt einfach Stellen an denen solche IT Techniken gänzlich fehl am Platz sind und diese gehört ganz sicher dazu.

      Versteh mich nicht falsch: ich finde diese ganze Datensammlungs-Paranoia der Amis auch völlig daneben, außerdem weitestgehend sinnfrei.
      Trotzdem denke ich nicht, dass die Möglichkeit dass zukünftig online statt auf Papier zu machen das ganze eher erleichtert und die Sache zumindest nicht schlimmer macht als sie eh schon ist.
    • Und warum man neuerdings nicht mehr nur 2, sondern alle 10 Finger scannen lassen muss


      das war in memphis letzte woche ganz merkwuerdig - an einigen cutoms-schaltern scannten sie alle 10 finger, an anderen nur die beiden zeigefinger :paelzer:

      zur datensammlungswut: ich finde das auch nicht besonders toll, aber ich bin mir sicher, das die "haendischen" formulare bisher auch schon irgendwie gespeichert wurden und man es sich seitens homeland security nun lediglich einfacher macht und das gleich online erfasst.
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    • exit schrieb:

      bleibt die Frage offen was wohl passiert wenn ich die Online Geschichte vergesse und erst 48h vorher dran denke? Auf der Website der Botschaft steht das es ein Prozedere für Notfälle geben soll. Doch was ist ein Notfall? Wer wird darunter fallen?


      Wenn du in anderen Ländern vergisst, dein Visum zu beantragen, dann bleibst auch auch draussen :madness . Und ich gehe davon aus, dass das Prozedere vor Ort sicherlich in fast jedem Fall gehen wird - das ist dann aber halt mit etwas Wartezeit und vor allem Gebühren verbunden ;) .


      GermanBuc schrieb:

      ich finde diese ganze Datensammlungs-Paranoia der Amis auch völlig daneben, außerdem weitestgehend sinnfrei.
      Trotzdem denke ich nicht, dass die Möglichkeit dass zukünftig online statt auf Papier zu machen das ganze eher erleichtert und die Sache zumindest nicht schlimmer macht als sie eh schon ist.


      Dem kann ich mich nur anschliessen :bier: . Ob und wofür die Daten gebraucht werden, erschliesst sich mir nicht - aber der elektroische Weg vorab die Daten abzugeben ist mir persönlich lieber als der "klassische". :madness
      RAIDER NATION - the team’s roots might be in Oakland, but this is California’s NFL team.
    • Lyle Alzado schrieb:

      das war in memphis letzte woche ganz merkwuerdig - an einigen cutoms-schaltern scannten sie alle 10 finger, an anderen nur die beiden zeigefinger :paelzer:

      Das ist in Houston genauso. Ich nehme an das sie mit der Lieferung der 10- Finger-Scanner nicht nachkommen :mrgreen:


      zur datensammlungswut: ich finde das auch nicht besonders toll, aber ich bin mir sicher, das die "haendischen" formulare bisher auch schon irgendwie gespeichert wurden und man es sich seitens homeland security nun lediglich einfacher macht und das gleich online erfasst.

      Unterschreib
      -- Die zweite Heirat ist der Triumph der Hoffnung über die Erfahrung --
    • GermanBuc schrieb:

      Die Verbindung zu den ESTA-Seiten erfolgt per SSL. Wenn du da deine Bedenken hast, darfst du auch kein Online-Banking machen, keine Bestellungen bei amazon oder sonstwo aufgeben und auch ja nicht die Steuererklärung online abgeben.
      Und welche "allerpersönlichsten Daten" gibt man da schon an? Selbst Telefonnummer und e-mail sind optional.
      Die Antworten auf alle gestellten "persönlichen" Fragen müssen eh alle "No" lauten, damit man bei der Einreise keine Probleme bekommt.

      Na da gibst Du ja ne gute Steilvorlage ab. War es nicht eben genau die elektronische Steuererklärung über ELSTER die vor ca. zweieinhalb Jahren einen Riesen Aufschrei der Datenschützer durch die Republik geschickt hat weil sie eben nicht sicher war? Soweit ich mich erinnere konnte damals jeder die Stuerdaten von jedem ändern dessen Steuernummer er sich beschaffen konnte.
      Auch beim Banking passiert genug und auch die Banken wissen das, stellen aber bewusst ihre Systeme nicht auf sicherere Verfahren um weil man lieber die entstandenen Schäden ersetzt weil das günstiger ist. Das ganze Phising Phänomen will ich da gar nicht erst erwähnen und egal wie laut man nun schreien möchte das man da eben aufpassen muss es gibt leider genug Leute die immer wieder drauf reinfallen weil sie technisch einfach nicht so bewandert sind.
      Naja und was so bei Amazon passiert kann ich nicht sagen, aber soll es wirklich ein Argument sein das es schon so viel unsicheren Kram gibt das es da auf eine Seite mehr nicht ankommt? Die Einstellung kann ich leider wirklich nicht teilen.

      Findest Du Deine Personenbezogenen Daten nicht schützenswert? Ich schon und eigentlich sollte das niemandem anders gehen. Btw. ist noch nicht entschieden ob eMail nicht noch Pflicht wird und genau da fängt es ja schon an. Was ist mit alten oder technisch uninteressieretn Leuten die gar keine haben?
      Die persönlichen Fragen müssen mit "No" beantwortet werden, da hast Du recht, aber liegt nicht genau da auch eine potentielle Gefahr? Was ist denn wenn jemand deinen neuen "ePass", der ja wie wir alle wissen einen RFID Chip besitzt, per Funk ausliest, an deien Passnummer kommt und einfach mal für dich dort die Seite ausfüllt mit den Angaben das Du ansteckende Krankheiten, eigenartige Sexuelle Vorlieben und ehemaliger Spion bist? All sowas hat es ja in vergleichbaren Situationen schon gegeben.
      nun kann man sagen das so ein Vorgehen in den USA eine Straftat ist, aber die ESTA Seite erlaubt anonyme Proxies und auch Inet Cafes sind eine Möglichkeit der VErfolgung zu entgehen.


      Internet vielleicht nicht. Trotzdem hattest du auch in der Vergangenheit keinerlei Kontrolle oder Gewissheit, was mit den (selben) Daten passiert. Keine große Änderung also.
      Welchen Nutzen hätte ein Hacker (welcher Art auch immer), die ESTA Daten abzugreifen? Was davon wäre für wen interessant?

      Ja gut das man an irgendeiner Stelle immer Vertrauen haben muss ist ganz klar, aber genauso klar ist auch das die USA keinen Hehl draus machen das diese Daten nun Problemlos an zig Stellen für alle möglichen Zwecke weitergegeben werden und genaud as war vorher nicht der Fall. Auch behagt es mir nicht das nun schon bei meiner Anmeldung dort ich erstmal durch X Kriminaldateien gejagt und meine Daten abgeglichen werden. Das ist vorher definitiv nicht passiert und da auch bei sowas immer Fehler möglich sind ist es nur ein mögliches Problem mehr nicht reingelassen zu werden.
      Was man mit den Daten will? Datenhandel ist ein mehr als boomender Markt mit dem viel Geld gemacht werden kann und das beweisen nicht nur die Skandale der letzten Zeit.
      Letztendlich ist es aber auch vorstellbar das es Organisationen oder Geheimdienste gibt die versuchen könnten sich über diese Weise Informationen über den Aufenthalt bestimmter Personen zu verschaffen.
      Wozu es aber auch immer interessant ist klar ist doch das anfallende Daten auch immer Begehrlichkeiten wecken und das acuh die USA ihre Daten nicht vollständig sichern können. Das zeigte ja auch ind er Vergangenheit immer mal wieder die Tatsache das es dem eien oder anderen Gelang in Regierungsserver einzudringen. Doch ganz von soclhen Hackerangriffen ab weiß ja heute niemand so genau wer alles wirklich darauf legalen Zugriff haben wird. Es sind aber z.b. auch Fluggesellschaften berechtigt dazu und ob ich da nun zu jedem kleinen Mitarbeiter ein solches Gottvertrauen habe das er nicht mal eben ne schnelle Mark mit ner CD voller Daten machen will wie es z.B. bei T-Com der Fall war?!


      Die Preisgabe der Information ist allerdings ein im Wesentlichen einmaliger Vorgang: die Erlaubnis ist danach 2 Jahre gültig, sodass auch kurzentschlossene i.d.R. damit kein Problem haben sollten. Da gibt es Länder, wo sich die Einreiseformalitäten durchaus schwieriger gestalten.

      Ja gut aber das werde ich doch nun nicht pauschal einfach mal machen sonder eben wenns dann soweit ist. Genau da stört mich auch das immernoch nicht entschieden ist ob das nicht z.B. auch ein Reisebüro wird machen dürfen. Falls nicht geht man ja davon aus das jeder Mensch der in die USA will nicht nur einen Computer, sondern auch einen Internetanschluss haben MUSS und es gibt eben nicht nur junge intelligente Leute sondern auch alte, oder einfach nicht so intelligente Menschen die sich gar nicht für sowas interessieren und einfach nicht haben. Trotzdem wollten die vielleicht auch mal in die USA.
      btw. ist das ganze nicht quasi ein Visum durch die Hintertür für die Länder die iegentlich kein Visum brauchen?


      Versteh mich nicht falsch: ich finde diese ganze Datensammlungs-Paranoia der Amis auch völlig daneben, außerdem weitestgehend sinnfrei.
      Trotzdem denke ich nicht, dass die Möglichkeit dass zukünftig online statt auf Papier zu machen das ganze eher erleichtert und die Sache zumindest nicht schlimmer macht als sie eh schon ist.

      Also ich weiß nicht was an dem kleinen Zettel sos chlimm war. Man hat doch eh immer mindestens 6-7 Stunden Zeit und so ein riesiger Aufwand war das ja nun wirklich nicht.

      Die Fingerabdruckscanner sind die nächste riesige Unsitte, aber das Fass mach ich jetzt nicht auch noch auf.


      edit: ist eigentlich schon jemadem der nette Zusatz bei der BEschreibung des ESTA VErfahrens aufgefallen wo darauf hingewiesen wird das es momentan kostenlos ist aber das jederzeit eine Gebühr erhoben werden könne? Dann ist es endgültig wie eine Einreise in die ehemalige DDR nur elektronischer ;)
      erstmals einen Beitrag wegzensiert bekommen. Bin ein Rebell :hinterha:
    • exit schrieb:

      edit: ist eigentlich schon jemadem der nette Zusatz bei der BEschreibung des ESTA VErfahrens aufgefallen wo darauf hingewiesen wird das es momentan kostenlos ist aber das jederzeit eine Gebühr erhoben werden könne? Dann ist es endgültig wie eine Einreise in die ehemalige DDR nur elektronischer ;)

      In zig anderen Staaten kostet ein Visum schon seit langem Geld, na und? :madness
      Übrigens hat Australien kürzlich ein ganz ähnliches Sytsem eingeführt (eVisitor). Darüber regt sich niemand auf.
    • GermanBuc schrieb:

      In zig anderen Staaten kostet ein Visum schon seit langem Geld, na und? :madness
      Übrigens hat Australien kürzlich ein ganz ähnliches Sytsem eingeführt (eVisitor). Darüber regt sich niemand auf.

      Ja klar, ein Visum ist aber auch was anderes und mit einem Visum "erkaufe" ich mir ja auch wesentlich mehr Rechte als wenn ich nur Urlaub mache. Wenn ich mir ein Arbeitsvisum für die USA hole weiß ich ja auch das ich ca 130,- zahlen muss.

      Das mit den Aussies ist wahrscheinlich einfach weniger interessant da das Besuchsaufkommen aus Westeuropa sehr viel geringer als in den USA sein dürfte.
      erstmals einen Beitrag wegzensiert bekommen. Bin ein Rebell :hinterha:
    • es bleibt ja jedem selbst ueberlassen, ob er in die usa einreisen will oder nicht :madness die daten bekommen diejenigen, die sie haben wollen, offenscihtlich auch so. onlineshopping machts moeglich - hier drueben ist der adressenhandel leider deutlich ueblicher als bei uns, was auch fuer keine grosse aufgregung sorgt :eek: was hier schon wieder an post fuer mich aufgelaufen ist zeigt mir, das ich leider komplett erfasst bin, ob per papier oder per computer.
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    • Ich will mich ja davon nicht abhalten lassen auch mal wieder in die USA einzureisen, aber es ärgert mich einfach wie man gezwungen wird seine Daten völlig unnötig an nicht transparenten Stellen abzugeben und zumal wenn das Ganze dann noch als ach so tolle Erleichterung und Service für den Kunden angepriesen wird aber gleichzeitig im Kleingedruckten steht das die Daten an alle möglichen Stellen rausgegeben werden und ich nun immer per se schonmal unter Generalverdacht stehe.

      Im Netz geh ich entsprechend vorsichtig mit meinen Daten um und meist weiß ich sogar wer meine Daten weitergegeben hat wenn ich unerwünschte Werbung bekomme und kann da zumindest sturm laufen, aber an staatlichen Stellen kann man sich halt nicht wehren und das schlimmste ist das die Allgemeinheit dafür absolut desensibilisiert zu sein scheint und das gar nicht wahr nimmt. Das fängt ja schon bei PAyback an und hört beim elektronischen Perso auf.
      erstmals einen Beitrag wegzensiert bekommen. Bin ein Rebell :hinterha:
    • exit schrieb:

      Ja klar, ein Visum ist aber auch was anderes und mit einem Visum "erkaufe" ich mir ja auch wesentlich mehr Rechte als wenn ich nur Urlaub mache. Wenn ich mir ein Arbeitsvisum für die USA hole weiß ich ja auch das ich ca 130,- zahlen muss.

      Nö, es gibt auch etliche Länder, für die man ein kostenpflichtiges Visum braucht, um nur Urlaub zu machen. :madness
    • Im Netz geh ich entsprechend vorsichtig mit meinen Daten um und meist weiß ich sogar wer meine Daten weitergegeben hat wenn ich unerwünschte Werbung bekomme und kann da zumindest sturm laufen


      enstchuldige bitte wenn ich das fuer wunschdenken halte, ich habe da leider reichlich andere erfahrungenmit amazon, medimarkt, t-online etc. gemacht. sicher kann ich mich bei erhalt der werbung dagegen wehren, aber was mit meinen daten passiert, entzieht sich mehr und mehr meiner kontrolle, auch wenn das, was mit meinen daten passiert, alles andere als legal ist :(
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    • GermanBuc schrieb:

      Ab Montag wird ESTA jetzt "scharfgeschaltet". Ich habe meinen Flug (aus anderen Gründen) auf Sonntag umgebucht, was sicher nicht ganz schlecht ist - am ersten ESTA-Tag einreisen wollen, das kann nicht gut gehen...

      Ich fliege am 27. - bis dahin wird´s ja wohl funzen :madness :mrgreen:
      Je suis....
      87%
    • ich nehme mal den Thread, wollte keinen neuen aufmachen. bin demnächst mit ein paar Freunden im Urlaub in USA. bei der Diskussion bezüglich ESTA kam plötzlich die Frage auf ob es ein Problem ist, wenn das Paßbild im maschinenlesbaren Reisepass noch im Halbprofil gemacht wurde. mE nicht, aber Konkretes konnte ich jetzt dazu auch nicht finden. Hat da irgendwer mehr Erfahrung?
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