UFL 2009 - die erste (und letzte?) Saison

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    • UFL 2009 - die erste (und letzte?) Saison

      überlebt die UFL länger als eine Saison? 47
      1.  
        ja (25) 53%
      2.  
        nein (22) 47%
      am 18.Juni hat die UFL ja einen gewaltigen Schritt Richtung organisierten Spielbetrieb getan indem eine sogenannte "Player Selection" abgehalten wurde was einfach nur eine andere Bezeichnung für eine Art Draft darstellt,

      warum dieses mittlere Event nicht besser und breiter publiziert wurde, gerade in & während einer Dürreperiode in der NFL wird wohl das Geheimnis der Liga bleiben, der ligaeigene PR-Staff bedarf jedoch allerdings noch einmal einer Generalüberholung ...

      was jedoch angemerkt werden muß ist daß einige Spieler der gehobenen Leistungsklasse überhaupt nicht vertreten waren, das lag einerseits daran daß sie den Teams bereits via "regional protection" zugeordnet wurden oder sich andererseits noch in NFL-Minicamps bzw. dann Training Camps um Rosterspots prügeln ...

      daher ging es bei der Veranstaltung im wesentlichen darum substanziellen "Depth" aufzubauen und die Teams in der Breite konkurrenzfähig aufzustellen ...

      trotzdem ein paar Bemerkungen zu ausgewählten Selektionen der einzelnen Teams ...


      New York

      HC Teddy Cotrell sicherte sich die Rechte von QB Brian Johnson von den Utah Utes, dem MVP des Sugar Bowls 2009 ... Johnson führte Utah 2008 zu einem 13-0 Rekord (einziges ungeschlagenes Team in der FBS) und einem Upset gegen Alabama,

      die RBs LaBrandon Toefield und Cecil Sapp kommen ebenfalls in den "Big Apple" ... Toefield spielte in Jacksonville hinter Taylor und Jones-Drew (also spielte nicht) und kam dort ebensowenig wie 2008 in Carolina hinter Williams/Stewart zum Zug ... Sapp war in Denver & Houston meist als FB aktiv ...

      auf Wide Receiver hat man mit Steve Sanders (Thunder) und Noriaki Kinoshita (Admirals) zwei Ex-NFL Europe Spieler gepickt ...


      Orlando:

      HC Jimmy Haslett überträgt seine Vorliebe für pure Athleten auch in sein neues Aufgabengebiet, TE Germaine Wiggins ist dafür ein recht gutes Beispiel obwohl einige Körperteile bei ihm nur noch eingeschränkt funktionieren, ein Journeyman (6 NFL-Teams), aber immerhin mit einem Ring am Finger (Patriots 2001) ...

      mit RB Christopher Perry gibt sich sogar ein früherer Erstrundenpick (Bengals, 2004) die Ehre, leider lieferte er dann pro Spielzeit 126 Yards und 0.4 TD ab, ein wenig dürftig sodaß er nun die zweite Liga bereichern darf ...

      mit QB Brookie Bollinger wurde außerdem ein Spielmacher verpflichtet der sich in seiner Zeit bei den Jets, Vikings und Cowboys vor allen Dingen durch störungsfreie Handoffs zu den RBs auszeichnete und zudem bei seiner letzten Station im Verbund mit Brad Johnson das Erfordernis Tony Romo in Plüschwatte zu packen eindrucksvoll dokumentierte ...

      auch S Mikey Doss kann auf einige NFL-Erfahrung verweisen ... der Ex-Colt hat immerhin 7 INT zu Buche stehen und auch einen SB-Ring (2006) ...

      andere Namen die schon mal NFL-Gras gerochen haben sind FB Ron Cruz (Chiefs, Cowboys), OT Seth Wand (Texans, Titans, Raiders), Rob Petitti (Rams, Saints, Cowboys), Zachie Pilar (u.a. Titans), Bo Schobel (auch Titans) und Desean Tribble (Chargers) ...

      der vielleicht bekannteste Name könnte DT Larry Tripplett sein (Colts, Bills, Seahawks), ein Zweitrundenpick von 2002 der immerhin mehrere Jahre Starter war ...

      insgesamt wäre es nach sorgsamer Abwägung sämtlich relevanter Kriterien sicher beileibe nicht vermessen zu behaupten daß Orlando den stärksten Draft der vier Teams für sich verbuchen konnte ...


      San Francisco

      SF holt mit QB Shayne Boyd einen NFL Europe Bekannten (Centurions) in die "Bay Area", FB Obafemi Ayanbadejo hat gar mit Baltimore mal was gewonnen (2001), außerdem hat man einen Fitzgerald, sogar einen WR, leider nur Marcus (der Bruder), nicht Larry, zudem in OT Cory Lekkerkerker jemand mit einem ulkigen Namen der neben Teilnahme an NFL-Spielen (Chargers, Dolphins, Cowboys) eine gewisse Ähnlichkeit mit Shrek vorzuweisen hat ...

      auf defensiver Seite ist einzig S Marviellus Underwood eine Erwähnung wert der mal die jeweiligen Kader der Packers, Broncos & Raiders auffüllen durfte ...

      folglich hat sich HC Denny Green bei der Auswahl nicht gerade mit Ruhm bekleckert ... "maybe they are what we think they are" ...


      Las Vegas

      Las Vegas hat passend zur Stadt den wohl schillerndsten Namen der Spielerauswahl zu bieten ... DB Adam Archuleta ...

      für den Pick Nr.20 von 2001 war die Cover-2 Defensive von Lovie Smith ein Geschenk Gottes ... so baute er sich eine Reputation als ein Top Safety auf die in einem der wahnwitzigen Angebote des Herrn Daniel Snyder aus Washington gipfelte was ihn zum bestbezahlten Safety aller Zeiten machte ...

      nachdem er aber vom Fossil Troy Vincent ersetzt wurde und zudem Coach Gibbs von der Seite dumm anmachte war es vorbei und der Weg führte ihn zum Ex-Coach nach Chicago ... leider war dieser jetzt Headcoach und konnte auf irgendwelche Befindlichkeiten oder Versuche von "ressurecting careers" keine Rücksicht mehr nehmen und so wurde der Spieler wo von 2001 nur noch die Hülle übrig war recht schnell wieder abserviert ...

      negativer Höhepunkt war dann der Cut in Oakland als gleich 53 Mann anscheinend besser waren ...

      auch noch ein Begriff könnte evtl. DT Wendell Bryant sein, ein First Rounder der Cardinals von 2002 der aber seit 2004 wegen Medikamentenmißbrauchs kein Bein mehr auf die Erde bekam ... zwei Ex-Broncos könnte man noch erwähnen, TE Nathaniel Jackson (auch 49ers) und WR David Kircus (auch Lions und Dolphins) der gern mal um sich schlägt ... und auch die LB Brandon Moore (49ers) und Gary Stills (Rams, Chiefs, Ravens) ...

      HC Jim Fassel hat sich da eine recht lustige Clique zusammengeschustert, passend zur Stadt wird das wohl der versauteste Locker Room der Liga werden, man hat den reichsten Spieler mit der schärfsten Spielerfrau, einen Schläger, einen Ex-Abhängigen und noch ein paar Andere mit "Mary Jane Vergangenheit" ... zumindest ist Spektakel garantiert ...
      #SagJazuRB

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von DarthRaven ()

    • Verstehe nicht ganz, warum man in San Francisco und New York mit einem Team plant. Da dürfte die Konkurrenz doch sehr groß sein mit einer bzw. zwei NFL Franchises. Auch der Spielplan zeitgleich zu NFL - Wären Spiele in der NFL-Offseason nicht besser?
    • Darthraider schrieb:

      am 18.Juni hat die UFL ja einen gewaltigen Schritt Richtung organisierten Spielbetrieb getan indem eine sogenannte "Player Selection" abgehalten wurde was einfach nur eine andere Bezeichnung für eine Art Draft darstellt,

      warum dieses mittlere Event nicht besser und breiter publiziert wurde, gerade in & während einer Dürreperiode in der NFL wird wohl das Geheimnis der Liga bleiben


      Das hat mich auch gewundert, hier hätte man sicherlich etwas mehr machen können (wobei ich aber auch nicht weiss, was man alles gemacht hat und wie es von den Medien dann verarbeitet/weitergegeben wurde :madness ).

      Darthraider schrieb:

      was jedoch angemerkt werden muß ist daß einige Spieler der gehobenen Leistungsklasse überhaupt nicht vertreten waren, das lag einerseits daran daß sie den Teams bereits via "regional protection" zugeordnet wurden oder sich andererseits noch in NFL-Minicamps bzw. dann Training Camps um Rosterspots prügeln ...


      Ich denke, da wird es dann auch nach den ersten Cuts nochmal spannend und der ein oder andere Spieler wird sich sicher noch einem UFL-Team anschliessen. Ich bin echt gespannt :ja: .
      The idea is to die young as late as possible :mrgreen: .
    • Defsoul schrieb:

      Verstehe nicht ganz, warum man in San Francisco und New York mit einem Team plant. Da dürfte die Konkurrenz doch sehr groß sein mit einer bzw. zwei NFL Franchises. Auch der Spielplan zeitgleich zu NFL - Wären Spiele in der NFL-Offseason nicht besser?


      Bei erstem könnte ich mir vorstellen, dass es da ums Fernsehn geht bzw. um den starken Fernsehmarkt. Der dürfte dort besser sein als in zB. Madison, Wisconsin oder so.

      Zweiteres ist entweder Realitätsverlust oder eiskalte Berechnung, denn nur wer sich mit dem Größten auf dessen Theritorium misst kann auch ernst genommen werden. Denn wen interessiert eine Sommerliga? Das ist einfach keine Footballzeit.
      Go Pack Go!!

      Beitrag von DarthRaven ()

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    • Darthraider schrieb:

      die ortsansässige Zeitung in Nevada sieht das PR-"Engagement" der neuen Liga kritisch und übt nachfragenden Widerspruch:

      UFL not promoting well


      und welch Zufall, prompt folgt eine offizielle Pressemitteilung die erst mal verdeutlicht um was es in etwa gehen soll ...


      Ich würde New York und den Großraum San Franzisco nicht unbedingt als "underserved by professional football" definieren. Ebbensowenig Orlando, da sind in knapp 4 Fahrstunden 3 NFL-Teams, eins in 2 Stunden. Merkwürdige Aussage!
    • Fireborg schrieb:

      Ich würde New York und den Großraum San Franzisco nicht unbedingt als "underserved by professional football" definieren. Ebbensowenig Orlando, da sind in knapp 4 Fahrstunden 3 NFL-Teams, eins in 2 Stunden. Merkwürdige Aussage!


      Naja, die Grossräume NYC und SF sind aber auch seeeehr gross und stellen vor allem auch riesen TV-Märkte dar (wenn man bei SF mal LA dazu nimmt und NYC auch bis Philly etc ausdehnt - das sind eben die US-Dimensionen).

      Das SF-Team soll ja zB auch in Los Angeles spielen (seit knapp 15 Jahren kein Pro-Football abgesehen von der LA Xtreme für ein Jahr). Genauso in Sacramento, wo es schon ein WLAF-Team hatte, Nachfrage/Interesse also da sind. Änliches gilt auch für Orlando, die schon "WLAF-gestestet" sind.
      The idea is to die young as late as possible :mrgreen: .

      Beitrag von DarthRaven ()

      Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.
    • trosty schrieb:

      Naja, die Grossräume NYC und SF sind aber auch seeeehr gross und stellen vor allem auch riesen TV-Märkte dar (wenn man bei SF mal LA dazu nimmt und NYC auch bis Philly etc ausdehnt - das sind eben die US-Dimensionen).

      Das SF-Team soll ja zB auch in Los Angeles spielen (seit knapp 15 Jahren kein Pro-Football abgesehen von der LA Xtreme für ein Jahr). Genauso in Sacramento, wo es schon ein WLAF-Team hatte, Nachfrage/Interesse also da sind. Änliches gilt auch für Orlando, die schon "WLAF-gestestet" sind.


      Sehr groß, ja. Deshalb haben die auch 2 NFL-Teams und nicht eins! :)

      Warum man nicht direkt nach LA gegangen ist verstehe ich deshalb nicht. Da "stören" nur die Chargers im Süden und das wars. Parallel zur NFL geht eh gar nicht, wenn dann im Frühjahr.

      Maximal 2 Seasons, dan ist auch diese Liga nur noch ne Fußnote im amerikanischen Profifootball.
    • Darthraider schrieb:

      die ortsansässige Zeitung in Nevada sieht das PR-"Engagement" der neuen Liga kritisch und übt nachfragenden Widerspruch:

      UFL not promoting well


      Denke die Liga hat schon einen Plan was das "PR Engagement" angeht. Da in der "Draft" eben nicht die grossen Namen vertreten waren (wie Du selbst schon angemerkt hast werden diese Spieler eher die "Depth" bilden) wollte man diese wohl nicht alzu sehr anpreisen.

      Zur Kritik es gab keine LV Press Conference auf der Fassel vorgestellt wurde: Im März wurden alle vier Head Coaches zusammen auf einer PC in San Francisco vorgestellt. Danach waren die Coaches in den jeweiligen Städten unterwegs wo sie Interviews bei TV Stationen und Radiosendern gaben. Beim Las Vegas workout waren die lokalen Medien eingelanden und Fassel gab auch dort interviews. Vor zwei Wochen gab es dann eine PC in Las Vegas wo Fassel und der Commisioner Huyghue eine Spende über 25.000 USD an die lokalen High Schools übergaben.

      Darthraider schrieb:


      und welch Zufall, prompt folgt eine offizielle Pressemitteilung die erst mal verdeutlicht um was es in etwa gehen soll ...


      Wie Du das jetzt hinstellts könnte man glatt auf die Idee kommen die Liga hätte das jetzt extra als Reaktion auf die Kritik veröffentlicht. Dabei handelt es sich lediglich um einen "Anhang" der bisher in jedem PR der von der Liga veröffentlicht wurde enthalten war (Versus deal, Vorstellung der Coaches, usw.).
    • Fireborg schrieb:

      Sehr groß, ja. Deshalb haben die auch 2 NFL-Teams und nicht eins! :)


      Und wo genau spielen die gleich nochmal? Und wie sieht es da mit der Ticketnachfrage aus? Und wie teuer sind die tickets?


      Fireborg schrieb:

      Parallel zur NFL geht eh gar nicht, wenn dann im Frühjahr.


      Sagst Du. Die Argumetation der UFL: Die Zuschauer wollen Football zur "traditionellen" Zeit im Herbst sehen und nicht im Frühjahr.
    • Darthraider schrieb:

      if the games are telecast/webcast they might capture a wider audience.


      Webstreams der Spiele wären natürlich auch für uns hier in Europa eine nette Sache (wobei die Zeit vor allem unter der Woche leider sehr ungünstig sein wird). Aber ich bin gespannt, wann/wie/wo man die Spiele sehen kann :ja: .

      Zu den Spielern: Losman geht wohl nach LV. Ich denke, dass nach den ersten Cuts in den NFL-Camps doch noch einige Namen folgen werden.
      The idea is to die young as late as possible :mrgreen: .
    • Armchair QB schrieb:

      Und wo genau spielen die gleich nochmal? Und wie sieht es da mit der Ticketnachfrage aus? Und wie teuer sind die tickets?


      Passend dazu auch die "Antwort" auf der UFL-eite: We selected San Francisco and New York as they have a rich sports history and devoted fan following. However, our San Francisco team will be playing downtown at AT&T Park, in the heart of the city, while the other teams are not as centrally located. There are no teams that play in metropolitan New York as both the Giants and Jets practice and compete in New Jersey. With our New York franchise, we plan to draw fans from the five boroughs, Long Island and Westchester who may have no other options but to go to New Jersey to watch professional football.
      The idea is to die young as late as possible :mrgreen: .
    • Armchair QB schrieb:


      Sagst Du. Die Argumetation der UFL: Die Zuschauer wollen Football zur "traditionellen" Zeit im Herbst sehen und nicht im Frühjahr.

      Die NFL und NCAA verschlingt bereits so viel Freizeit das ich nicht glaube das man einen signifikanten Teil Zuschauer findet die bereit sind noch eine Liga aktiv zur gleichen Zeit mit zu verfolgen.
      erstmals einen Beitrag wegzensiert bekommen. Bin ein Rebell :hinterha:
    • exit schrieb:

      Die NFL und NCAA verschlingt bereits so viel Freizeit das ich nicht glaube das man einen signifikanten Teil Zuschauer findet die bereit sind noch eine Liga aktiv zur gleichen Zeit mit zu verfolgen.
      bin ich gegenteiliger Ansicht ...

      ohne (wieder einmal) zu tief in der Materie drin zu stecken vergleiche ich das gerne mit dem hiesigen Fußballligensystemaufbau ...

      Bundesliga = NFL, College = 2.Liga (zuschauertechnisch teilweise sogar vor der NFL), UFL = 3.Liga

      die Liga wird da bin ich mir einigermaßen sicher wenn sie sich nicht total dämlich anstellt schon ihr Publikum finden, die NFL will sie ja auch nicht angreifen, das ist Eventpublikum in einer gehobenen Preisklasse ... Collegezuschauer sind ebenfalls ein eigenes Spektrum, das sind gewachsene Strukturen denen zumindest im FBS-Bereich auch nur wenig Zuschauer abspenstig gemacht werden können ...

      und der Rest bedient sich eben bei der UFL, wenn die Ticketpreise moderat gestaltet sind, die Regeln einigermaßen 1:1 kopiert werden & noch ein wenig mehr Werbung veranstaltet wird denke ich schon daß die Liga eine Daseinsberechtigung und ein ausreichendes Publikum finden wird ... von den Spielern hier steht sie allemal über Arena League & CFL ...
      #SagJazuRB
    • Ich glaube nicht das man das an hiesige Fussball Maßstäbe angleichen kann, weil es halt dort insofern anders ist das es ja noch genug anderen US Sport gibt der daneben existiert und sich teilweise auch noch saisonal überschneidet. Dann kommt noch die von Dir angesprochene CFL dazu und daher glaube ich nicht das der Markt das noch hergibt. Einige würden es sicher schauen aber nicht genug als das sich damit wirklich Geld verdienen lassen wird.
      erstmals einen Beitrag wegzensiert bekommen. Bin ein Rebell :hinterha:
    • exit schrieb:

      Die NFL und NCAA verschlingt bereits so viel Freizeit das ich nicht glaube das man einen signifikanten Teil Zuschauer findet die bereit sind noch eine Liga aktiv zur gleichen Zeit mit zu verfolgen.


      Genau so sehe ich das auch. (Ausnahmsweise mal einer Meinung)

      Das die halt zentraler in ""Downtown" spielen kann in meinen Augen für die Amis kaum ein Argument sein, bei den Strecken die die gewohnt sind.

      Das man Football nur zu einer gewissen Jahreszeit sehen will ist zumindest bei mir anders. Ich will Football sehen. Im Herbst/Winter hat man das absolute Überangebot, um dannach dann gar nix zu gucken? Da halte ich eine zeitliche Aufteilung für sinnvoller. Mit High School/College/NFL gehts halt nicht, weil man in die jeweils "höhere" zu bestimmten Zeiten aufrückt. Also wäre da die Chance für die UFL. Naja, wir werden es sehen!

      Beitrag von DarthRaven ()

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    • Fireborg schrieb:

      Das die halt zentraler in ""Downtown" spielen kann in meinen Augen für die Amis kaum ein Argument sein, bei den Strecken die die gewohnt sind.


      Das ist aber etwas arg pauschalisiert. Nicht "alle Amis" sind die Strecken gewöhnt, haben ein Auto um diese zu bewältigen oder können sich ein NFL-Ticket (inkl. Drumherum) leisten :madness . Auch hat man zu einem Team evtl- mehr Bezug, wenn es eben "um die Ecke spielt". Dagegen spricht aber wieder, dass man die Teams ja teilweise in verschiedenen Orten spielen lassen will :paelzer: .

      Fireborg schrieb:

      Das man Football nur zu einer gewissen Jahreszeit sehen will ist zumindest bei mir anders. Ich will Football sehen. Im Herbst/Winter hat man das absolute Überangebot, um dannach dann gar nix zu gucken? Da halte ich eine zeitliche Aufteilung für sinnvoller.


      Das hat aber bei NFLE oder auch XFL auch nicht so überragend geklappt. Ausserdem musst du mal von der reinen Zuschauer-Sicht wegkommen und auch "an die Spieler denken". Die besten der Nicht-NFL-Spieler wollen ihre Chance auf die NFL nutzen - das heisst sie wären zu der Zeit, wenn die Liga spielt, nicht verfügbar, weil sie in NFL-Camps sind (oder sich dafür vorbereiten). Wenn sie sich über die neue Liga für ein NFL-Team empfehlen und die Chance bekommen, dann haben sie schon 8 Spiele in den Knochen, bevor die volle NFL-Saison (evtl. inkl. Camps) auf sie zukommt, das macht auch kein Körper mit. Spieler, die nach der NFL-Saison gecuttet werden, haben schon da eine lange Saison hinter sich und steigen sicher nicht ein paar Wochen später in die nächste Liga ein.

      Fazit daraus ist also, dass die Spieler der neuen Liga im Frühjahr einfach etwas schlechter sind, weil die besseren nicht verfügbar sind.
      The idea is to die young as late as possible :mrgreen: .
    • trosty schrieb:

      Das ist aber etwas arg pauschalisiert. Nicht "alle Amis" sind die Strecken gewöhnt, haben ein Auto um diese zu bewältigen oder können sich ein NFL-Ticket (inkl. Drumherum) leisten


      Wir reden hier ja nicht von 400 Meilen, sondern von kurz vor der Stadt. Ich hab auch kein Problem damit, ein Konzert im Umkreis von 50 km zu besuchen (und von Downtown SF zum Monster Park ist es wesentlich näher). Und ich bin nicht mal ein Ami! ;)

      Mit den Spielern: die talentierten aus der NFLE haben es trotzdem in die NFL geschafft, trotz Frühjahr. Das es die Sache nicht vereinfacht ist allerdings richtig. Nur denke ich halt, das ein Interesse bei Zuschauern und Medien größer ist, wenn die NFL nicht parallel läuft. Denn wenn keiner zuguckt werden sich auch Medien und Sposoren zurückziehen. Und damit wäre der Ofen wieder aus.
    • ich zähl einmal einige Pro Faktoren auf...

      - Das Team in Las Vegas wird sich wohl am ehesten durchsetzten. Viele Touris aus dem Ausland verbringen dort Zeit und wenn man in Amerika ist will man ja auch was erleben. So werden einige sich für ein Football Spiel entscheiden. Egal ob man jetzt die Regeln versteht oder nicht. Football ist ja auch zu einem Teil Show.

      - Das Prinzip der UFL ist wie das der NFLE. Man will sich zukünftige NFL Stars holen und sie für die NFL bereit machen. Also wie die NFLE. Das Motto der UFL lautet ja auch - Where the future stars come to play!

      - Orlando wird sicherlich einige Leute anziehen. Da wie bereits von einigen hier erwähnt nicht jeder bereit ist nach Tampa Bay oder Miami zu fahren. Deshalb wird vielleicht für viele Leute aus Orlando die UFL interessanter wirken als die NFL.

      - Die UFL sagt selbst das sie der NFL keine Konkurrenz bieten will. Das ist ja gut weil man sich kleinere Ziele setzt.

      - Soviel man gehört hat wollen sie ja durch die Woche die Spiele zeigen. Ein weiterer Vorteil. Da die NFL / College Spiele ja am Wochenende gezeigt werden. Jedenfalls die meisten.

      - Mit VERSUS hat man den idealen American Football TV Partner

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      Die Contra Arrgumente wurden schon von einigen hier aufgezählt, deshalb lass ich das mal. Ich finde die Idee dieser Liga recht gut. Egal wie lange sie jetzt durchstehen wird. Wie ich finde sieht das ganze sehr professionel aus (Logo/Trainer usw.). Wie sie sich hält werden wir schon bald wissen.

      Nur langsam sollte mal was mit den Teams passieren. Logos / Vereinsfarben und so weiter. Wie ich finde ist das ein wichtiger Aspekt für die Fans
      Baltimore Ravens
      R.I.P. Tray Walker 1992-2016
      R.I.P. Konrad Reuland 1987-2016

      #30 Kenneth Dixon (Yard Tracker: 382 Yards)
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