Concussions

    • aikman schrieb:


      Ich frage mich seit einiger Zeit etwas anderes: Wenn Helme solch einen Aufprall wie z.B. den von Tyrod Taylor nicht verhindern oder entscheidend abmindern können, wozu sind sie denn dann überhaupt gut?
      DAS frage ich mich auch schon länger...bei all dem technischen Fortschritt heutzutage ist es nicht möglich, bessere Helme zu bauen (und verpflichtend einzuführen)?
      Kann ich nicht verstehen...
      #Shalieve #prayfor50
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      Dante LeRoi schrieb:

      DAS frage ich mich auch schon länger...bei all dem technischen Fortschritt heutzutage ist es nicht möglich, bessere Helme zu bauen (und verpflichtend einzuführen)?
      Kann ich nicht verstehen...
      Es gibt ja Versuche, da Fortschritte zu machen. Luke Kuechly trägt eine recht neue Entwicklung, die versucht über Druck auf die Adern im Nacken das Gehirn anschwellen zu lassen und so Gehirnerschütterungen zu vermeiden. Er hat diese Saison trotzdem ein Spiel mit ner Concussion verpasst.
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      Das it - wenn ich es richtig verstehe - das Problem: Dass sich das Gehirn innerhalb des Schädels bewegt, weil es da "flüssig gelagert" ist. Man kann also relativ leicht den Impact eines Aufpralls vom Schädel selbst nehmen bzw. umverteilen, die Beschleunigung des Gehirns innerhalb des Schädels aber nicht so leicht verlangsamen. Oder rede ich da jetzt Nonsens? ;)
      Minnesota Vikings Defensive Ranks 2017:

      Yards per game against: #1 (275.9)
      Points per game against: #1 (15.8)
      3rd down conversions allowed: #1 (25.2 %)
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      Johnny No89 schrieb:

      Das it - wenn ich es richtig verstehe - das Problem: Dass sich das Gehirn innerhalb des Schädels bewegt, weil es da "flüssig gelagert" ist. Man kann also relativ leicht den Impact eines Aufpralls vom Schädel selbst nehmen bzw. umverteilen, die Beschleunigung des Gehirns innerhalb des Schädels aber nicht so leicht verlangsamen. Oder rede ich da jetzt Nonsens? ;)
      nein, dass ist kein Nonsens... taylor ist ja im WC-Spiel halt so doof gelandet, dass der helm nunmal nicht verhindern kann, dass das hirn gegen den Schädel schlägt.
      die Polsterung im helm vermindert ja auch nur die kinetische Energie, die auf den Schädel einwirkt und das Gehirn in Schwingung versetzt.
      das wird man nie verhindern können; Sport und das Leben im allgemeinen ist nunmal mit Risiko behaftet.
      "omaha....means actually a runplay... but i could be also mean a passplay...it depends on the current score, the fieldposition and the wind"
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      Bay Araya schrieb:

      Gonzales schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      Thurman34 schrieb:

      Und Buck und Aikman bzw Meyers sagen auch noch nicht mal was dazu sondern reden von seinem Visor im Helm... :jeck:
      Nach all den recht seltsamen Entscheidungen bezüglich Concussions ( Wilson ins Zelt, direkt wieder raus ) usw. Ist es schon krass das es trotzdem wieder vorkommt.
      Scheinbar hat die NFL nicht wirklich ein Interesse daran, das die Sache in vernünftigen Bahnen läuft. Auch das Spieler bei derben Hits für ein Spiel gesperrt werden, ist ja nicht nachzuvollziehen. So kriegt man das Problem nicht in den Griff
      Ich bin ja ganz klar dafür hier das Auge um Auge Prinzip anzuwenden. Der Defender der die Gehirnerschütterung auslöst muss einfach genau so lange aus dem Spiel bleiben wie sein Opfer.Ich glaube damit könnte man schon sehr viel Intention aus dem Spiel nehmen. Das problem was ich seit dem eintreten des Concussion protokoll sehe ist nämlich, das die Defender gerade jetzt und deswegen einen zusätzlichen Anreiz haben auf den Kopf zu zielen. gefühlt ist seitdem doch alles viel schlimmer geworden. Mit Kopftreffern kann man dem Gegner jetzt so richtig schön weh tun, weil der Spieler ganz aus dem Spiel genommen wird. Scheiss was auf die 15 yards. Wenn jemand den Gegner für 2 Spiele raushaut, dann soll er selbst auch 2 Spiele draussen bleiben. Bringt er ihn in den Rollstuhl bitte, dann soll seine Karriere auch beendet werden. Absicht oder nicht sollte dabei nichtmal eine Rolle spielen. vielleicht kann man den geschädigten zusprechen den gegner zu begnadigen. Die Opfer haben dann trotz allem immer noch den größeren Schaden, aber vielleicht zieht der ein oder andere Defender dann mal zurück anstatt durch zu ziehen. Und der Auffassung war Ich auch schon vor dem Hit an Kelce. Regeltechnisch war der Hit vielleicht Ok, aber der Verteidiger tut nichtmal im Ansatz etwas dafür ihn nicht am Kopf zu treffen. Sowas könnte sich dann ändern.
      1. glaube ich, dass dich dein Gefühl da täuscht.2. Ist das Auge im Auge prinzip zwar in der Bibel irgendwie haltbar, aber hier doch nicht. Gerade bei deinen Extrembeispielen müsstest du das ja merken. Was machst'n bei Shazier? Soll Malone jetzt gesperrt werden, weil Shazier ihn unglücklich getacklet hat?
      Bei einem regeltechnischen Hit, kannst du kaum den Defender bestrafen.

      Erst muss die Regel verändert werden. Hab mich schon immer gefragt, warum man einem Ball-Carrier den Kopf abschrauben darf, weil der ja nicht Defenseless ist, aber keinen, der gerade einen Ball fängt? Das hätten sie auch damals gleich mit in die Regeln schreiben können. Bei den Geschwindigkeiten, der Masse und den Kräften die bei so einem Hit wirken, ist das langfristig auch nicht wirklich unschädlich, wenn ich was gegen die Birne bekomme, selbst wenn ich mich auf so ein Tackle gegen den Kopf vorbereiten kann.
      ich finde den Ansatz aber gut, dass wenn durch eine Einwirkung eines Gegenspielers das concussionprotokoll greifen muss, der spieler, der es "verursacht" hat, auch für die zeit aus dem spiel genommen wird.
      das ist sicher auch nicht der Weisheit letzter schluss, aber es dürfte schon den Ansatz verringern, gezielt auf den kopf zu gehen...
      was sind da schon 15y, wenn ich einen playmaker aus dem spiel nehmen kann.
      wegen mir kann ja dann einer der 100 schiris oder officials während des spiels entscheiden, ob der verursacher wieder rein darf, wenn es unabsichtlich war oder so...
      "omaha....means actually a runplay... but i could be also mean a passplay...it depends on the current score, the fieldposition and the wind"
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      sesso schrieb:

      Bay Araya schrieb:

      Gonzales schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      Thurman34 schrieb:

      Und Buck und Aikman bzw Meyers sagen auch noch nicht mal was dazu sondern reden von seinem Visor im Helm... :jeck:
      Nach all den recht seltsamen Entscheidungen bezüglich Concussions ( Wilson ins Zelt, direkt wieder raus ) usw. Ist es schon krass das es trotzdem wieder vorkommt.
      Scheinbar hat die NFL nicht wirklich ein Interesse daran, das die Sache in vernünftigen Bahnen läuft. Auch das Spieler bei derben Hits für ein Spiel gesperrt werden, ist ja nicht nachzuvollziehen. So kriegt man das Problem nicht in den Griff
      Ich bin ja ganz klar dafür hier das Auge um Auge Prinzip anzuwenden. Der Defender der die Gehirnerschütterung auslöst muss einfach genau so lange aus dem Spiel bleiben wie sein Opfer.Ich glaube damit könnte man schon sehr viel Intention aus dem Spiel nehmen. Das problem was ich seit dem eintreten des Concussion protokoll sehe ist nämlich, das die Defender gerade jetzt und deswegen einen zusätzlichen Anreiz haben auf den Kopf zu zielen. gefühlt ist seitdem doch alles viel schlimmer geworden. Mit Kopftreffern kann man dem Gegner jetzt so richtig schön weh tun, weil der Spieler ganz aus dem Spiel genommen wird. Scheiss was auf die 15 yards. Wenn jemand den Gegner für 2 Spiele raushaut, dann soll er selbst auch 2 Spiele draussen bleiben. Bringt er ihn in den Rollstuhl bitte, dann soll seine Karriere auch beendet werden. Absicht oder nicht sollte dabei nichtmal eine Rolle spielen. vielleicht kann man den geschädigten zusprechen den gegner zu begnadigen. Die Opfer haben dann trotz allem immer noch den größeren Schaden, aber vielleicht zieht der ein oder andere Defender dann mal zurück anstatt durch zu ziehen. Und der Auffassung war Ich auch schon vor dem Hit an Kelce. Regeltechnisch war der Hit vielleicht Ok, aber der Verteidiger tut nichtmal im Ansatz etwas dafür ihn nicht am Kopf zu treffen. Sowas könnte sich dann ändern.
      1. glaube ich, dass dich dein Gefühl da täuscht.2. Ist das Auge im Auge prinzip zwar in der Bibel irgendwie haltbar, aber hier doch nicht. Gerade bei deinen Extrembeispielen müsstest du das ja merken. Was machst'n bei Shazier? Soll Malone jetzt gesperrt werden, weil Shazier ihn unglücklich getacklet hat?Bei einem regeltechnischen Hit, kannst du kaum den Defender bestrafen.

      Erst muss die Regel verändert werden. Hab mich schon immer gefragt, warum man einem Ball-Carrier den Kopf abschrauben darf, weil der ja nicht Defenseless ist, aber keinen, der gerade einen Ball fängt? Das hätten sie auch damals gleich mit in die Regeln schreiben können. Bei den Geschwindigkeiten, der Masse und den Kräften die bei so einem Hit wirken, ist das langfristig auch nicht wirklich unschädlich, wenn ich was gegen die Birne bekomme, selbst wenn ich mich auf so ein Tackle gegen den Kopf vorbereiten kann.
      ich finde den Ansatz aber gut, dass wenn durch eine Einwirkung eines Gegenspielers das concussionprotokoll greifen muss, der spieler, der es "verursacht" hat, auch für die zeit aus dem spiel genommen wird.das ist sicher auch nicht der Weisheit letzter schluss, aber es dürfte schon den Ansatz verringern, gezielt auf den kopf zu gehen...
      was sind da schon 15y, wenn ich einen playmaker aus dem spiel nehmen kann.
      wegen mir kann ja dann einer der 100 schiris oder officials während des spiels entscheiden, ob der verursacher wieder rein darf, wenn es unabsichtlich war oder so...
      Vor allem müssen die Strafen verschärft werden. Wenn ich sehe ( ohne die Diskussion um Zeke wieder aufleben zu lassen ) das Zeke 6 Spiele Sperre bekommt und ein Spieler für einen absichtlichen Hit ein Spiel Sperre dann passt da was nicht. Und zudem muss es empfindliche Strafen geben, wenn man das Concussion Protokol mit faulen Ausreden umgeht. Eine Franchise, die Millionen umsetzt, bekommt eine Strafe von 100.000 Dollar. Das ist fast zu lustig um wahr zu sein
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
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      aikman schrieb:

      Man liebäugelt ja die Targeting Regel wie im College einzuführen. Allerdings sind Runner auch dort von der Regel ausgenommen.

      Ich frage mich seit einiger Zeit etwas anderes: Wenn Helme solch einen Aufprall wie z.B. den von Tyrod Taylor nicht verhindern oder entscheidend abmindern können, wozu sind sie denn dann überhaupt gut?
      Naja so ein Helm ist dazu da, den Kopf vor Außeneinwirkungen zu schützen. Das Problem ist, wie bei Concussions generell, dass die meines relativ unfundierten Wissens nach dadurch entstehen, dass das Gehirn im Hirnwasser schwimmt und bei einem Aufprall dann gegen die Schädeldecke knallt. So ein Helm kann natürlich den Impact des Aufpralls hemmen, aber letztendlich geht es dem Hirn so wie einem Passagier, wenn ein Busfahrer einen Auffahrunfall baut oder richtig hart in die Eisen steigt.
    • Neu

      @Johnny No89 hats auf den Punkt gebracht. Die Helme heute sind ja schon sehr gut im Vergleich zu denen vor 10 Jahren, das wird jeder aktive hier bestätigen können. Aber die Bewegung des Hirns kann nur bis zu einem gewissen Grad damit verhindern können.
      Ich hab in meinem Bekanntenkreis einige die jahrelang Football und Rugby gespielt haben und diese sind sich einig dass (neben der geringeren Impactgeschwindigkeit) das Nichttragen des Helms im Rugby ein Grund für weniger Verletzungen ist, da hier bewusst die Birne aus dem Tackleprozess genommen wird und somit der Einsatz des Kopfes als Waffe ausfällt.
      Darum wird auch das Rugby-Style ("Hawk-Tackling", "Hawk&Role" oder wie immer man das nennt was P. Carroll bei SC und den Seahawks eingeführt hat) Tackling gerade im AF-Nachwuchssport immer beliebter.

      Ich denke dass aus dem ganzen Thema über kurz oder lang hervorgehen wird, dass man den Kickoff in der heute Form streichen oder wesentlich ändern wird.
      GO Irish!
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      Ich denke über kurz oder lang wird der Kickoff auch ersetzt werden. In 95% der Fälle endet der ja eh mit einem Touchback oder Lauf bis zur 30 Yard Linie. Mit einem Punt bei 4th&15 würde man die Verletzungsgefahr erheblich reduzieren. Dazu sind die Chancen einer Mannschaft auf Ballbesitz durch einen ausgespielten Versuch höher als durch einen Onside Kick. Fände ich sogar besser als der oft dröge Kickoff.

      Ansonsten würde ich bei einem Tackling die das Concussion Protocol auslöst (und was bestraft wird) neben der 15 Yard Strafe auch den Verursacher für den Rest des Spiels ejecten. Je nach schwere des Fouls kann man dann auch über Spielsperren nachdenken.
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      Rupi#57 schrieb:

      @Johnny No89 hats auf den Punkt gebracht. Die Helme heute sind ja schon sehr gut im Vergleich zu denen vor 10 Jahren, das wird jeder aktive hier bestätigen können. Aber die Bewegung des Hirns kann nur bis zu einem gewissen Grad damit verhindern können.
      Ich hab in meinem Bekanntenkreis einige die jahrelang Football und Rugby gespielt haben und diese sind sich einig dass (neben der geringeren Impactgeschwindigkeit) das Nichttragen des Helms im Rugby ein Grund für weniger Verletzungen ist, da hier bewusst die Birne aus dem Tackleprozess genommen wird und somit der Einsatz des Kopfes als Waffe ausfällt.
      Darum wird auch das Rugby-Style ("Hawk-Tackling", "Hawk&Role" oder wie immer man das nennt was P. Carroll bei SC und den Seahawks eingeführt hat) Tackling gerade im AF-Nachwuchssport immer beliebter.

      Ich denke dass aus dem ganzen Thema über kurz oder lang hervorgehen wird, dass man den Kickoff in der heute Form streichen oder wesentlich ändern wird.
      Plus restliche Rüstung. Man tacklet auch vermutlich härter, wenn man von so einem Schildkrötenpanzer geschützt wird.
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