UFL 2011

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    • Nach der Saison ist vor der Saison! :rockon:



      Drum dachte ich mir, es sei opportun, für die anstehende Saison wieder einen Thread zu eröffnen. Warum jetzt schon? Weil es zum einen schon genug Entwicklungen für 2011 gibt und zum anderen die Expansion Draft und eventuelle Expansion Teams im Januar/Februar erwartet werden. Das ist ja schon in ein paar Wochen!

      Die Virginia Destroyers sind als sechstes Team bestätigt, eine siebte Franchise laut Commissioner in trockenen Tüchern. Findet sich noch Nummer 8, wird es zwei Expansion Teams geben. Neben den üblichen Verdächtigen (Portland, SLC, Texas) liest man auch wieder vermehrt Gerüchte über LA und NYC ("Rückkehr" der Sentinels?). Auch Honolulu ist im Gespräch.

      Ich denke aber, die UFL wird bei "kleineren" Märkten im Kernland bleiben. In Omaha und Hartford lief es ja gut bis super. Auch Sacramento kam gut an, nur die beiden Finalisten könnten mehr Attendance an den Start bringen.

      Wird es endlich jemand schaffen, den Locos den Titel abzunehmen? Und wie viele Spieler sehen wir nächstes Jahr wieder? Die ersten Wechsel in die NFL sind ja schon wieder gemacht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Falk ()

    • Teams in LA wären schon geil. Da die dort keine anderen Profifootballteams haben denke ich das das auch einige Zuschauer anziehen könnte.

      NY braucht definitiv kein neues Football Team. Da ist man mit den Jets und Giants mehr als bedient.

      Die angesprochenen kleineren Märkte wären aber Interessant. Portland, San Antonio oder Honolulu. Alles gute möglichkeiten die funktionieren könnten.

      Einfach nicht zu viele auf einmal. Das könnte nach hinten losgehen.

      Egal ich freu mich auf die neue Season
      Baltimore Ravens
      R.I.P. Tray Walker 1992-2016
      R.I.P. Konrad Reuland 1987-2016

      #30 Kenneth Dixon (Yard Tracker: 382 Yards)
    • LA und NYC hat die UFL wohl vor allem wegen den TV-Verträgen im Auge. Da bringen die größeren Märkte mehr Verhandlungsspielraum. Eventuell ist eine Kombination aus lokal gut laufenden Teams in kleineren Städten und überregional interessanteren Teams aus größeren Städten der richtige Weg.

      Bei LA ist halt das Problem, dass es auch immer wieder Gerüchte über einen Umzug eines NFL-Teams dorthin gibt - und wenn das in den nächsten Jahren anstehen würde, sähe die UFL alt aus.
    • ekat schrieb:

      Teams in LA wären schon geil. Da die dort keine anderen Profifootballteams haben denke ich das das auch einige Zuschauer anziehen könnte.


      Naja, dafuer hat es viel andere Konkurrenz (USC und UCLA sowie natuerlich Lakers und die anderen Teams der Profiligen). Ausserdem Entertainment, etc. Dennoch denke auch ich dass es eine gewissen Nachfrage geben wird, die XFL hat es ja bewiesen. Wenn ein Team dann nicht gleich ins Coliseum oder den Rose Bowl geht sondern in ein kleines Stadion, dann kann das funktionieren :ja: .

      ekat schrieb:

      LA ist die 7. Mannschaft in der UFL

      :bounce: Freut mich sehr, die Entwicklung werde ich genau verfolgen. Habe mir zwar nun gerade ein Sac-Mountain-Lions-Shirt besorgt, aber nun gehen die Sympathien gerade direkt nach LA :mrgreen: .
      RAIDER NATION - the team’s roots might be in Oakland, but this is California’s NFL team.
    • ja das wäre einfach die beste Möglichkeit. Aber irgendwie funktioniert das ja nicht :madness

      Man wird aber irgendwann nicht drummum kommen. Entweder während der NFL Offseason oder man stellt die Liga ein. Schade eigentlich. Die Liga gefällt. Besonders von den Hawks bin ich in den Bann gezogen worden.
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      #30 Kenneth Dixon (Yard Tracker: 382 Yards)
    • Hmm, last mal überlegen. Spring-Ligen sind alle mehr oder weniger deutlich gefloppt. Die UFL gibt es noch und es geht ihr den Verhältnissen entsprechend ganz gut.

      Wessen Einschätzung ist da plausibler - die von anonymen Football-Fans in einem deutschen Forum oder die des Commissioners?
      Schwierige Entscheidung, da muss ich echt paelzern. Und für einen Rheinhessen ist das eine furchterregend abstoßende Tätigkeit! :paelzer::paelzer::paelzer:
    • Falk schrieb:

      Hmm, last mal überlegen. Spring-Ligen sind alle mehr oder weniger deutlich gefloppt. Die UFL gibt es noch und es geht ihr den Verhältnissen entsprechend ganz gut.

      Wessen Einschätzung ist da plausibler - die von anonymen Football-Fans in einem deutschen Forum oder die des Commissioners?
      Schwierige Entscheidung, da muss ich echt paelzern. Und für einen Rheinhessen ist das eine furchterregend abstoßende Tätigkeit! :paelzer::paelzer::paelzer:


      :) Dein Argument ist schon schlüssig, fragt sich nur, ob der Zeitpunkt der Spiele der entscheidene Faktor ist oder die Kohle, die im Hintergrund vorhanden ist! Sowas kann man halt nicht aif EINE Sache reduzieren.

      Davon ab: Arena Football spielt auch im Frühjahr und mit einer Unterbrechung gibts das bald 30 Jahre lang, also eher ein Punkt FÜR den Frühling! ;)
    • Fireborg schrieb:

      :) Dein Argument ist schon schlüssig, fragt sich nur, ob der Zeitpunkt der Spiele der entscheidene Faktor ist oder die Kohle, die im Hintergrund vorhanden ist! Sowas kann man halt nicht aif EINE Sache reduzieren.

      Davon ab: Arena Football spielt auch im Frühjahr und mit einer Unterbrechung gibts das bald 30 Jahre lang, also eher ein Punkt FÜR den Frühling! ;)


      Sehe das ganze ähnlich. Denke auch, dass hat nicht unerheblich damit zu tun wieviel Kohle und Geduld die Investoren haben.

      Was hat die UFL denn bisher im Herbst erreicht was die "gefloppten" Spring Ligen nicht geschaft haben? Hohe TV Einschaltquoten? Hohes Medieninteresse? Hohe Zuschauerzahlen in den Stadien? Gut, sie ist (noch) am Leben, aber nicht weil sie so erfolgreich ist, sondern weil "Sugar daddy" Hambrecht offenbar bereit ist weitere Millionen zu versenken. Aber warten wir es mal ab ob er das auch noch ist wenn der Kelch des Streiks an der NFL vorbei geht.

      Was ich der UFL noch zu Gute halten würde ist das Produkt auf dem Feld. Da unterscheidet man sich (bis auf die USFL) von den Spring Ligen. Trotzdem werden die Spiele nicht gesehen. Weil es im Herbst einfach sonst zuviel Football zu sehen gibt? Sowohl die WLAF als auch die XFL haben gezeigt, dass durchaus Interesse des TV Zuschauers an Football im Frühjahr bestand. Die Einschaltquoten waren zu Beginn relativ hoch. Nachdem der Zuschauer das gesehene Produkt auf dem Feld als unansprechend und nicht interessant befand schaltete er in Woche Zwei nicht wieder ein.

      Hatte ja wirklich mal die Hoffnung, dass aus dieser Liga was werden wird. Aber ehrlich gesagt wurde diese Hoffnung im Laufe des vergangenen Jahres immer geringer und mittlerweile ist sie ganz geschwunden. Wie man dem Herrn Huyghue & Co. weiterhin die Stange halten und seinen Worten noch glauben schenken kann ist für mich nicht mehr nachvollziehbar. Der Mann ist für mich ein Lügner und Schönredner. Gut, in der Vergangenheit hätte ich es vielleicht etwas höfflicher ausgedrückt und gesagt der erzählt den Leuten gerne das, was sie hören wollen. ;)

      Fassen wir noch mal die Ereignisse der letzten Monate zusammen:

      Nach dem Hickhack im Sommer um die Expansion in Virginia (Investor Speros wurde vorgestellt, sprang dann wieder ab) schien im November alles Klar mit dem sechsten Team zu sein. Der Teamname wurde verkündet und Moglia als Head Coach und President vorgestellt. Beim Endspiel verkündigte Huyghue, dass man für 2011 bereits ein siebtes Team bereit habe und noch versuche ein achtes Team bis Ende Januar zu sichern. Sollte es nicht mit einem achten Team klappen bliebe es bei sechs.

      Im Dezember gab es dann die Posse um die Ablösesummern für Spieler die in die NFL wechseln wollten. Da hatte man ursprünglich den Spielern versichert sie könnten Ablösefrei wechseln. Nach der Saison erhob die UFL dann die $150.000 Ablösen. Es gab einigen Ärger darum und letztlich wurde die Ablöse drastisch reduziert und die Spieler konnten sie selbst übernehmen.

      Mitte des Monats gab es dann die Meldungen, die Liga habe die letzten Spielergehälter noch nicht gezahlt. Ebenso gab es Gerüchte die Liga würde den Front Office Angestellten an den diversen Team Standorten kein Gehalt mehr zahlen. Wurde von den UFLA "Cheerleaders" natürlich alles als Quatsch abgetan.

      Ende Dezember berichte dann ein Radiosender in Virginia über den bevorstehenden Wechsel von Moglia zu einen andereren UFL Team. Spekuliert wurde über Omaha, aber da war ja noch Jeff Jagodzinksi im Amt. Auch das wurde wieder alles abgetan. Anfang Januar feuert die Liga Jagodzinski. Na welch Überraschung! Der Weg für Moglia "nach Hause" war frei. Aber was sagte die Liga dazu? Alles reine Spekulation. Darauf riefen dann wohl einige Facebookies eine Aktion "Holt Moglia nach Omaha" ins Leben. Waren bestimmt die gleichen Nasen die "Zombies" als Teamnamen haben wollten. :hinterha: Na ja, es kam wie es offensichtlich schon seit Dezember feststand: Moglia wurde als Head Coach in Omaha installiert. Und Mr. Huyghue stellte sich hin und behauptete doch tatsächlich, man habe wieder mal auf die Fans gehört und Moglia aufgrund dessen von Virginia nach Omaha beordert. Der Mann war tatsächlich so dreist und stellte das ganze so hin als wurde der Wechsel zur Liebe der Fans gemacht, obwohl das ganze offensichtlich schon im Dezember feststand.

      Dann kam der nächste Hammer: Mark Cuban, bisher immer ein Fan der Liga und seit letzen Frühjahr auch finanziell beteiligt, verklagte die UFL, oder besser gesagt den Ligagründer Bill Hambrecht, auf Rückzahlung seiner fünf Millionen Dollar. Das Geld habe er Hambrecht nur geliehen und die Summe hätte bereits im Oktober zurückbezahlt werden sollen.

      Weiter ging es dann mit der überraschenden Schliessung des Standorts Orlando. Das Team wurde nach Virginia transferiert. Jay Gruden war somit neuer Head Coach der Destroyers, welche mittlerweile nicht mehr ein Expansion Team sondern die Reinkarnation der FL Tuskers waren. Somit Stand die UFL also wieder mit fünf Teams da. Gruden ist bekanntlich kurz darauf als Offensive Coordinator zu den Bengals in die NFL gewechselt. Die Destroyers suchen also bereits den dritten HC. Eine Lösung könnte eventuell auch der GM Doug Williams sein. Aber auch um den gibt es nun Gerüchte, dass seine alte Uni Grambling State Interesse an ihm haben soll.

      Ende letzter Woche gab Huyghue dann dem Las Vegas Review-Journal ein Interview. In diesem nannte er die folgenden Zahlen: 2009 belief sich das Minus auf $32 Millionen USD. Im abgelaufenen Jahr erzielte die Liga einen Verlust von $45-50 Millionen USD. Zudem gestand er ein, dass die Liga aktuell noch Schulden in Höhe von $6 Millionen USD zu begleichen habe. Dazu zählen Spielergehälter und die Gehälter von Office Angestellten. Den letzteren wurde offenbar im Dezember gekündigt und die ausstehenden Gehälter bisher nicht bezahlt. Zumindest erging es so dem PR Boss der Las Vegas Locomotives Jeff Mackel. Und die UFL hat natürlich auch gleich wieder eine nette Entschuldigung parat: Die böse, böse Buchhaltung in Florida war an allem schuld. Hambrecht & Co. haben wohl schon mit dem Gedanken gespielt die Liga einzustellen, aber mittlerweile habe man sich geeinigt weiter zu machen und die $6 Mio USD Schulden zu begleichen. Da frag ich mich doch glatt, was wäre denn gewesen wenn man nicht weitergemacht hätte? :paelzer:

      Na ja, kommen wir noch mal auf die Verluste des Jahres 2010 zurück - $45-50 Mio USD. Bisher wurde Mr. Hambrecht immer als das grosse Finanzgenie dargestellt und sein Business Plan für die UFL sei so Klasse. Dummerweise hat die Liga in den letzten drei Jahren kaum Interesse von Investoren erzielt. Mr. Huyghue behauptet zwar immer wieder das Gegenteil (die Investoren stehen quasi Schlange), die Realität sieht aber anders aus. Hambrecht soll Milliadär sein, und aus meiner Sicht hält er den UFL Laden finanziell allein am Laufen. Da gibt es seine beiden alten Buddies, Paul Pelosi und Bill Meyer, und noch den ein oder anderen kleineren lokalen Investor. Pelosi und Meyer sind aber "nur" kleine Millionäre. Die können es sich nicht erlauben zich Millionen in die UFL zu versenken. Und was andere Investoren so bezahlt haben kann man ja sehen: 2009 galten die Tampa Bay Rays aus der MLB als "Owner" der FL Tuskers. Wie sich hinterher herausstellte hatten die aber nur $2 Millionen USD investiert und wollten ihr Geld Anfang 2010 wieder zurück. Auch die Rays klagten gegen die UFL weil diese das Geld nicht zurückzahlen wollten. Letzten Herbst wurde Joe Theisman als neuer "Owner" der Tuskers mit viel Tamtam vorgestellt. Mittlerweile ist das Team Geschichte. Also allzuviel kann er ja auch nicht investiert haben. Mark Cuban hat man nun auch verprellt. Die Liga findet einfach keine neuen Investoren. Und nun schauen wir mal woran das liegen könnte. Der von der UFL so hoch gelobte Finanzplan sah folgendermassen aus: Verluste in Höhe von $30 Mio USD in Jahr 1 (2009), Halbierung der Verluste, also $15 Mio USD in Jahr 2 (2010) und das erreichen der Gewinnschwelle in Jahr 3 (2011). Wie mann nun an den jüngsten Aussagen sehen kann wurde das Ziel für Jahr 2 drastisch ($45-50 Mio statt $15 Mio Verlust) verfehlt. Da müsste man sich doch eigentlich eingestehen das es keinen Zweck hat weiterzumachen, oder? Mann macht aber trotzdem weiter und hofft auf einen Lockout der NFL.

      Die Lage der UFL sieht also nicht sonderlich gut aus. Hinzu kommt noch der Umstand, dass man derzeit ohne TV Vetrag dasteht. Ich denke mal die UFL sieht den NFL Lockout als letzten Strohhalm und klammert sich daran. Mich würde es nicht mehr überraschen, wenn kurz nach einer Einigung zwischen der NFL und der NFLPA das Aus der UFL kommt.

      Von den vielen Versprechungen, dass man aus den Fehlern anderer Ligen gelernt habe und alles anders machen wird, ist nix mehr übrig geblieben. Die Liga tritt von einem Fettnäpfchen ins andere. Und für mich sieht es derzeit aus als ob die UFL in nicht allzu ferner Zukunft das Schicksal ihrer Vorgänger teilen wird.

      Ja ich weiss, der olle Borg wird jetzt bestimmt sagen: Das hätte ich Dir auch schon viel früher sagen können! ;)

      So, habe fertig! :xywave:
    • Armchair QB schrieb:


      Ja ich weiss, der olle Borg wird jetzt bestimmt sagen: Das hätte ich Dir auch schon viel früher sagen können! ;)


      Nö, sagt er nicht, weil ich nach den beiden ersten Saisons den Eindruck hatte, die könnten sich noch einige Jahre durchwurschteln.

      Aber erstmal Hut ab für diese Zusammenfassung, der Großteil davon ist völlig an mir vorbei gegangen!

      Ich glaube auch, das sie einen Lockout herbeisehnen, wenn der nicht kommt wird der Stecker gezogen. Andererseits: selbst WENN er kommt rettet sie das für ein Jahr, im Jahr drauf krebst man wieder rum, oder glauben sie dann, sie können wirklich mit den großen Kindern spielen? Ich denke nicht.

      Hätte man dieses Spielniveau im Frühjahr gehabt hätte man denke ich ne Chance gehabt, fraglich nur ob diese Spieler dann auch gekommen wären oder nicht doch auf einen Anruf der NFL gewartet hätten?

      Irgendwie dreht man sich im Kreis, wissen wird man es nie!
    • Fireborg schrieb:

      Hätte man dieses Spielniveau im Frühjahr gehabt hätte man denke ich ne Chance gehabt, fraglich nur ob diese Spieler dann auch gekommen wären oder nicht doch auf einen Anruf der NFL gewartet hätten?


      Das denke ich auch. Gerade die dortigen Topspieler sind diejenigen knapp auf dem Spring in ein NFL-Roster. Die sind ihm Frühjahr eben in den Camps statt in einer Minor League zu spielen. Das war ja wohl einer der Gründe warum die bisherigen Spring Leagues eben keine so guten Spieler bekommen haben.
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    • Sagt was ihr wollt, aber Huyghue ist ein PR-Gott. :mrgreen:

      Ich bin sehr schwankend, was die Einschätzung der Liga angeht. Während der Saison sah es meines Erachtens ziemlich gut aus, aber danach wurde das Chaos etwas zu arg. Dass die Tuskers irgendwann abhauen würden, war klar angesichts der Zuschauerzahlen. Die Locos wären auch schon weg, wenn sie nicht zufällig die Endspiele gewonnen hätten und ihre Heimatstadt nicht ein gewisses Prestige mitbringen würde.
      Grundsätzlich denke ich, dass die UFL überleben kann, wenn sie sich auf Märkte wie Omaha konzentrieren und konsequent alles dicht machen, das nicht funktioniert. Finde diese Relocaterei zwar nervig, aber die bisherigen Saisons zeigen deutlich, dass Märkte, die nicht von Anfang an Begeisterung zeigen, nicht mehr gewonnen werden können.

      Blöd nur, dass das Hickhack potentielle Owner/Sponsoren/Broadcaster nicht gerade anziehen wird.
    • Meine Herren, Jerry Glanville, lang ist es her! Da bekomme ich ja richtig nostalgische Gefühle. :mrgreen: Wundert mich das der Mann noch ein Begriff ist. Anfang der 90er war er ja noch eine Nummer in der NFL. Als ich damals zum Football kam, waren die Falcons mein Team: "Neon" Deion "Prime time" Sanders, Jerry Glanville, die Run-and-Shoot Offense und natürlich die schicken neuen schwarzen Unis. ;) Alles sehr spektakulär aber leider nicht sonderlich erfolgreich. Ende 1993 war er ja dann auch weg vom Fenster. Mal kurz nachrechnen, jep, doch tatsächlich schon über 17 Jahre her. Als ich heute laß, daß Glanville neuer neuer HC in Hartford wird dachte ich zuerst: Jetzt muss man bei der UFL aber wirlich verzweifelt sein. Aber dann sah ich die Meldung über Marty Schottenheimer und das relativierte das ganze doch wieder etwas.

      Keine Frage, Schottenheimer ist eine gute Verpflichtung. Die passt zu denen von Fassel, Green, Haslett und Palmer. Wo er in der NFL gecoacht hat war er erfolgreich (nur halt nicht in den Playoffs, aber das Schicksal teilt er ja mit Denny Green). Er soll scheinbar auch Paul Hackett als OC mitbringen.

      Glanville ist für mich dagegen eine etwas "merkwürdige" Verpflichtung. Wie schon erwähnt hat er das letzte mal vor 18 Jahren in der NFL gecoacht, war dann lange Zeit als TV Kommentator unterwegs und zuletzt hat er dann noch mal drei Jahre den HC bei Portland State in der Championship Subdivision, quasi 2. Liga des College Footballs, gegeben. Aber er ist halt eine schillernde Persönlichkeit. Und mit Sicherheit wird er die Run-and-Shoot mitbringen. Ist einer der noch wenigen verbliebenen Anhänger der Offense. Im Profi-Football ist sie ja doch gescheitert.

      Aber immerhin hat der Jerry mehr HC Erfahrung als der Herr Moglia. Btw. Im November hiess es noch von Moglias Seite er würde nicht in die UFL investieren, da es sonst heissen könnte er habe sich den HC Job erkauft. Mittlerweile schliesst er es aber nicht mehr aus die Nighthawks zu kaufen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt... :hinterha:
    • Darthraider schrieb:

      tut sich was in der (Pleite)Liga ...


      Totgesagte leben länger! Fragt sich nur wie lange. ;)

      Nein ernsthaft, habe keine grossen Hoffnungen mehr, aber schauen wir mal was sich in den nächsten Monaten da noch tut. Hatte wirklich nicht damit gerechnet, daß es die NFL in Sachen CBA soweit kommen lassen würde. Vielleicht birgt das eine Chance für die UFL, aber glauben tue ich nicht wirklich daran.
    • gerade jetzt machen die mir viel zu wenig PR und Publicity um ihr Produkt als ernsthafte Alternative anzubieten ... gut, ist schwierig wenn man kein Geld hat :tongue2:

      aber da stimmt doch das Finanzierungskonzept von vorne bis hinten nicht wenn sich schon jetzt solche Lücken auftun ... und dann will man noch ernsthaft weiter expandieren?

      und nur für eine gute Aussicht werden auch Glanville und "Schotti" nicht da anfangen ...
    • Wie erwartet wurde Schottenheimer heute als HC der Virginia Destroyers vorgestellt.

      Virginia hires Marty Schottenheimer


      Zum Thema Expansion Team in Chattanooga:

      UFL confirms future Chattanooga interest

      Nix Konkretes also, ein Kandidat für 2011 wie die bisherigen üblichen Verdächtigen Los Angeles, Portland, Salt Lake City und San Antonio.

      Toller Kommentar vom PR-(English)man Mike Preston (war auch mal in der NFLE tätig):

      “We would rather survive as a five-team league than be overly ambitious and have it all go wrong,” Preston said.


      Ein Artikel aus Hartford zur Verpflichtung von Glanville, allerdings geht es am Ende wieder mal darum, daß die Liga immer noch nicht ihre Schulden beglichen hat (bspw. Stadionmieten):

      Glanville Takes Over As Colonials Coach

      Eine erschreckende Aussage von Colonials owner Bill Mayer:

      "All I can tell you is, we went from central to local control less than two months ago," Mayer said. "I found out a lot of things I was not aware of. I'm pretty good, but I'm not a miracle worker. I don't walk on water. So I'm slogging through this. This will get done."

      Ich meine der Mann ist einer der Hauptinvestoren und weiß nicht was da in dem Laden los ist?


      Und noch ein Artikel aus Las Vegas mit einer mal überraschenden Aussage aus dem Munde von Lügenbaron Huyghue:

      UFL's survival might depend on gain from NFL's labor pains

      Something has to happen and happen soon, because even the normally optimistic Huyghue said the league can't go on with suspicious minds wondering if/when they will be paid.

      "I think one of the (potential) revenue streams has to start hitting or it will be difficult to continue," Huyghue said.


      Und...

      When asked how long the league could survive without generating new revenue streams, Fassel was succinct.

      "Not long."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Armchair QB ()

    • gestern fand auch hier der draft statt, hier die picks, ein paar aus meiner sicht interessante namen fett:


      First round

      • Hartford: Jerrod Johnson, QB, Texas A&M
      • Omaha: Reynaldo Hill, CB, Florida
      • Sacramento: Ryan Colburn, QB, Fresno State
      • Virginia: Martail Burnett, DE, Utah
      • Las Vegas: Joel Bell, OT, Furman

      Second round

      • Hartford: Kurt Quarterman, OG, Louisville
      • Omaha: Jamie Cumbie, DE, Clemson
      • Sacramento: Ugo Chinasa, DE, Oklahoma State
      • Virginia: Ryan Sims, DT, North Carolina
      • Las Vegas: Lawrence Wilson, DE, Ohio State

      Third round

      • Hartford: Cecil Newton Jr., C, Tennessee State
      • Omaha: Joe Toledo, OT, Washington
      • Sacramento: Derrick Roberson, CB, Rutgers
      • Virginia: Adrian Peterson, RB, Georgia Southern
      • Las Vegas: Eric Peterman, WR, Northwestern

      Fourth round

      • Hartford: Ricky Henry, OG, Nebraska
      • Omaha: Chris Smith, CB, Northern Illinois
      • Sacramento: Roberto Davis, DE, NW Missouri State
      • Virginia: Aundrae Allison, WR, East Carolina
      • Hartford: Brad Thorson, OL, Kansas
      • Virginia: Clint Ingram, LB, Oklahoma

      Fifth round

      • Hartford: Phillip Tanner, RB, Middle Tennessee State
      • Omaha: Mike Smith, OT, Nebraska
      • Sacramento: Spencer Paysinger, LB, Oregon
      • Virginia: Trevor Anderson, DT, Albany
      • Las Vegas: Kennedy Tinsley, FB, North Carolina

      Sixth round

      • Hartford: Ervin Baldwin, DE, Michigan State
      • Omaha: D.J. Jones, OT, Nebraska
      • Sacramento: Jamel Hamler, WR, Fresno State
      • Virginia: Ian Scott, DT, Florida
      • Las Vegas: Mike Teel, QB, Rutgers

      Seventh round

      • Hartford: Greg Smith, TE, Texas
      • Omaha: Kyle Nelson, TE, New Mexico State
      • Sacramento: Kainoa LaCount, OT, Hawaii
      • Virginia: Joe Monteverde, TE, Richmond
      • Las Vegas: Dave Philistin, LB, Maryland

      Eighth round

      • Hartford: Colby Whitlock, DT, Texas Tech
      • Omaha: Jeremiah Masoli, QB, Mississippi
      • Omaha: Brian Johnston, DE, Gardner Webb
      • Virginia: Wynel Seldon, RB, Wyoming
      • Las Vegas: Cameron Colvin, WR, Oregon

      Ninth round

      • Hartford: Jonathan Lewis, DT, Virginia Tech
      • Omaha: Derrick Locke, RB, Kentucky
      • Sacramento: Josh Gatlin, CB, North Dakota State
      • Virginia: Derek Devine, QB, Marshall
      • Las Vegas: Mario Fannin, RB, Auburn

      Tenth round

      • Hartford: Keith Grennan, DE, Eastern Washington
      • Omaha: Akiem Hicks, DT, University of Regina
      • Sacramento: Keanemana Silva, S, Hawaii
      • Virginia: David Pittman, CB, Northwestern State
      • Omaha: Mark Herzlich, LB, Boston College
      • Virginia: Jeff Maehl, WR, Oregon


      AP II spielte bei den bears, newton ist der bruder von cam.


      unterschreibt ein spieler seinen vertrag ist er die gesamte saison über an den klub gebunden, kann also nicht mehr zur NFL wechseln sollte der lockout irgendwann mal nach vertragsunterschrift aufgehoben werden, die spielzeit soll anfang august beginnen wenn die banken mitspielen.
    • Bringt der UFL aber viel. Ihm vielleicht auch wenn er dort Erfahrungen im Profi Football sammeln kann. Besser als auf die NFL Bank
      Baltimore Ravens
      R.I.P. Tray Walker 1992-2016
      R.I.P. Konrad Reuland 1987-2016

      #30 Kenneth Dixon (Yard Tracker: 382 Yards)
    • Masoli als late pick? Wäre schon sehr optimistisch gewesen.

      Schade, dass Big Bad Ricky nicht auch von Omaha gedraftet wurde, hätte ne geile O-Line gegeben mit Jones und Smith :rockon:

      Bin mal gespannt, wer da signt. Könnte mir gut vorstellen, dass Spieler wie Herzlich, Locke, Fannin, Gatlin, evtl. auch Maehl, Chinasa und Mana Silva erstmal abwarten. Sind mit ziemlicher Sicherheit high priority FA und auf der Liste so einiger Teams.
      Nun zu erreichen unter:
      Twitter
      Triple Option Blog
    • 12to83 schrieb:

      Bin mal gespannt, wer da signt. Könnte mir gut vorstellen, dass Spieler wie Herzlich, Locke, Fannin, Gatlin, evtl. auch Maehl, Chinasa und Mana Silva erstmal abwarten. Sind mit ziemlicher Sicherheit high priority FA und auf der Liste so einiger Teams.


      Das ist in meinen Augen auch der Grund, warum die alle sehr spät von den UFL Teams gedraftet wurden. Die rechnen vermutlich damit, dass die Spieler ihr Glück erst einmal in der NFL versuchen werden, sollten sie in naher Zukunft die Chance dazu bekommen.
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