Allgemeiner Fragethread

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  • Scipio schrieb:

    Eine Frage zur Offense Pass Interference: Es ist ja eine OPI, wenn ich den Verteidiger daran hindere, den Pass zu fangen. Soweit klar. Aber mir fällt es gerade schwer zu differenzieren, wann ich als Offensivspieler den Verteidiger "legal" daran hindern kann, den Ball zu fangen.
    Für Offensivspieler gelten die selben Regeln wie für Defensivspieler. Es gibt kein "Vorrecht" auf den Ball für die Angreifer. Wer in Position ist und versucht, diesen zu fangen, darf an dem Versuch nicht gehindert werden - offiziell...

    Auf deutsch: Du darfst den Gegenspieler (egal, ob Offensivspieler oder Verteidiger) dann versuchen, am Ballfang zu hindern, sobald er die Möglichkeit hatte, ihn zu fangen, de facto also erst nach der Ballberührung durch diesen.

    Eine Ausnahme ist es, wenn beide gleichzeitig "zum Ball" gehen, da darf man sich schon berühren und eine Behinderung des anderen ist dann oft unvermeidlich. Deshalb versuchen die Coaches ja geraden unerfahrenen CBs einzubläuen, dass sie zum Ball schauen, wenn sie den WR "stören". Wenn Du als CB irgendwoanders hinschaust als zum Ball und dann den WR berührst, ist die Flagge vorprogrammiert.
    Minnesota Vikings Offensive Line starting combinations:

    2015: 1
    2016: 8

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Johnny No89 ()

  • Danke! Also wenn klar ersichtlich ist, dass entweder der Offensivspieler oder der Verteidiger versuchen, den Ball zu fangen, ohne dass beide es parallel versuchen, dann darf ich nicht daran hindern? Und dann nur, wenn der Fangversuch fehlschlägt?
  • Wenn nur einer versucht, den Ball zu fangen, darf ihn der andere erst an diesem Versuch hindern, sobald der potenzielle Fänger auch die (ungehinderte) Chance zum Fang gehabt hat. Im Ligalltag wird es so gehandhabt, dass der "Fänger" den Ball zumindest berühren können muss, bevor er gestört werden darf.

    Ein Klassiker hierbei ist der WR, der im vollen Lauf versucht, den Ball über die Schulter zu fangen, während der hinterher rennende CB versucht, ihm von hinten einen Arm wegzuschlagen (idR von oben nach unten). Oder der sich umdrehende und hoch springende Receiver, der versucht den Ball am höchsten Punkt zu erwischen, während der Verteidiger versucht, mit seiner nach oben gestreckten Hand/Faust den Ball wieder aus den Händen des Receivers zu boxen. Das Timing ist dabei dann eben alles.
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    2016: 8
  • freshprince85 schrieb:

    Raider11 schrieb:

    freshprince85 schrieb:

    Raider11 schrieb:

    freshprince85 schrieb:

    Mit 0:03 auf der Uhr läuft die Gameclock aus und die Falcons kassieren ein Delay of Game.

    WARUM geht aber danach dann die Uhr wieder los und wir enden ohne Punt im Quarterbreak?? Müsste die Uhr nicht erst mit dem Punt weiterlaufen?
    Ryan wurde im Spielzug davor sacked, also lief die Uhr.Nach der delay of game Strafe läuft die Uhr weiter sobald die Refs anpfeifen.Das ganze (delay of game) kann man 2x nacheinander machen um die Uhr runterlaufen zu lassen, für das dritte delay of game in Folge gibt es eine unsportsmanlike conduct penalty welche die Uhr stoppt.
    Danke, das hab ich mitlerweile auf Mike Pereira's Twitter-Acc gelesen: twitter.com/MikePereira/status/828427693645557762Es macht aber so gar keinen Sinn IMO. Kann man dann einfach nicht, besonders zum Schluss des Spiels, immer so eine Strafe kassieren und somit 1:20 statt 0:40 von der Uhr nehmen??Oder hab ich nen Denkfehler?
    Scheinbar wurde die Regel nochmal geändert wenn Pereira sagt, dass bereits beim zweiten aufeinanderfolgenden DOG die Uhr anhält. Man kann also "nur" zusätzliche 40 Sekunden runterlaufen lassenda die Defense die DOG penalty nicht ablehnen kann.
    Somit müsste man ein Spiel auch schon 2:40 Minuten vor Ende quasi beenden können wenn der Gegner keine TO mehr hat.
    Nicht sogar 4:00 vor Ende?Hast den Ball und beendest die Aktion im Feld, Uhr läuft runter zur DoG. 3:20. Lässt die Uhr dann bis 2:40 laufen und spielst dein 1st Down.
    Lässt dann die Uhr bis zum 2min-Warning.
    Dann spielst dein 2nd Down.
    Bei 1:20 kassierst die nächste DoG.
    Lässt dann bis 0:40 laufen und machst dein 3rd Down.
    Bis 0:00 läuft jetzt die Uhr beim 4th Down runter.

    Oder hab ich nen Denkfehler??
    So oder so, klingt die Regel ziemlich dumm.

    Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass die Uhr die letzten zwei Minuten der ersten HZ und die letzten 4(?) der zweiten HZ bei DOG nicht anhält weiterläuft. Ich finde das aber auf die schnelle nicht wieder.
    Kurzfristig anberaumte Thanksgiving Tour 2016:
    23.11. Nowitzki vs. Clippers, 24. Nov 2016 REDSKINS@COWBOYS, 25. Nov 2016 BAYLOR@TEXAS TECH (Thxgivn Spezial in Dallas) oder TCU@TEXAS, (26. Nov 2016 NAVY@SMU), 27. Nov 2016 CHARGERS@TEXANS

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gronk ()

  • Andersrum wird ein Schuh draus ;)

    Die Gameclock läuft in den letzten 2 Minuten des zweiten und in den letzten 5 Minute des vierten Quarters nach der Freigabe des Balles nicht mehr los, wenn sie zum Ende des Plays gestoppt wurde (Runner oob oder incomplete Pass z.B.). Für Sacks gilt dies glaube ich nicht...bin mir da aber nicht 100-%ig sicher.

    Deshalb dauert das vierte Viertel ja auch gegen Ende immer eine gefühlte Ewigkeit...das liegt nicht immer nur an der Spannung :tongue2:
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  • Johnny No89 schrieb:

    Die Gameclock läuft in den letzten 2 Minuten des zweiten und in den letzten 5 Minute des vierten Quarters nach der Freigabe des Balles nicht mehr los, wenn sie zum Ende des Plays gestoppt wurde (Runner oob oder incomplete Pass z.B.). Für Sacks gilt dies glaube ich nicht...bin mir da aber nicht 100-%ig sicher.
    Gab es nicht vor zwei, drei Jahren eine Regeländerung dahingehend, dass die Uhr nach Sacks generell nicht mehr angehalten wird?
  • Scipio schrieb:

    Eine Frage zur Offense Pass Interference: Es ist ja eine OPI, wenn ich den Verteidiger daran hindere, den Pass zu fangen. Soweit klar. Aber mir fällt es gerade schwer zu differenzieren, wann ich als Offensivspieler den Verteidiger "legal" daran hindern kann, den Ball zu fangen.
    bei den OPIs muss man zwei Fälle unterscheiden:
    1) Die klassischen Crossing Route/Pick Plays, wo der eine WR seinen CB-Gegenspieler blockt (oftmals bevor der Ball bei seinem Kollegen angekommen ist) um einen CB Switch zu verhinden. Das wird inzwischen häufiger gepfiffen, so auch im SB einmal gegen einen Pats WR (ich glaube Hogan). Ein WR darf erst blocken, wenn sein Kollege das Ei gefangen hat. Grauzone ist dann wieder der übliche "Nahkampf" in den ersten 5 Yards.
    2) Klassische Fangsituation. Hier gelten prinzipiell die gleichen Rechte wie hier schon beschrieben. D.h. wenn der CB die bessere Position hat, dann darf auch er erst nachdem der Ball bei ihm ist am finalisieren des Catches gehindert werden. In meiner Wahrnehmung wird hier aber die OPI seltener gepfiffen als umgekehrt, selbst wenn der WR schon vorher Ankommen des Balles den CB massiv stört.
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