(Ex)Patriots TE Hernandez wegen Mord verurteilt und jetzt tot

    • Ich finde, dass - wie so oft - die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt. Jeder der impliziert das hat mit dem Mord nichts zu tun hat vermutlich genau so unrecht, wie diejenigen die ihn vollständig damit erklären.

      Hernandez ist seit seiner Zeit in Florida immer wieder in dubiose Stories verwickelt gewesen und soll auch Mitglied der Bloods gewesen sein. Wenn er, wie vielfach behauptet, auch chemische Drogen wie PCP genommen hat, könnte das auch zu Psychosen, schizophrenen Schüben und auch Hirnschäden führen (Quelle).

      Was ich damit sagen will: meiner (Laien-)Meinung nach kann es ja durchaus sein, dass durch CTE bestimmte Verhaltensweisen verstärkt werden können bzw. gewisse Veranlagungen aktiviert werden. Ich glaube aber nicht, dass man einen vollkommen psychisch gesunden Menschen aus gutem Hause dadurch zum Mörder macht.

      Im Endeffekt sind das aber alles Spekulationen, die weder Odin Lloyd noch Aaron Hernandez wieder lebendig machen und das Geschehene rückgängig machen. Ein Mord ist auch schlimm, wenn die Schuldfähigkeit vom Täter eingeschränkt ist!
    • Warum führt eigentlich diese Frau Dr. Ann McKee immer die Autopsien durch? In dem Film über Mike Webster war sie doch recht politisch gegen die NFL aktiv. Es gibts ja Studien, nach denen Ärzte tendenziell Krankheiten diagnostizieren, auf die sie sich spezialisiert haben. Wenn sie dann immer die Autopsien macht, wird ihre Glaubwürdigkeit doch ein wenig angreifbar- in meinen Augen unnötigerweise.
      GM von den Indianapolis Colts in der IMT Madden Dynasty League
    • [TheDude] schrieb:

      Ich finde, dass - wie so oft - die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt. Jeder der impliziert das hat mit dem Mord nichts zu tun hat vermutlich genau so unrecht, wie diejenigen die ihn vollständig damit erklären.

      Hernandez ist seit seiner Zeit in Florida immer wieder in dubiose Stories verwickelt gewesen und soll auch Mitglied der Bloods gewesen sein. Wenn er, wie vielfach behauptet, auch chemische Drogen wie PCP genommen hat, könnte das auch zu Psychosen, schizophrenen Schüben und auch Hirnschäden führen (Quelle).

      Was ich damit sagen will: meiner (Laien-)Meinung nach kann es ja durchaus sein, dass durch CTE bestimmte Verhaltensweisen verstärkt werden können bzw. gewisse Veranlagungen aktiviert werden. Ich glaube aber nicht, dass man einen vollkommen psychisch gesunden Menschen aus gutem Hause dadurch zum Mörder macht.

      Im Endeffekt sind das aber alles Spekulationen, die weder Odin Lloyd noch Aaron Hernandez wieder lebendig machen und das Geschehene rückgängig machen. Ein Mord ist auch schlimm, wenn die Schuldfähigkeit vom Täter eingeschränkt ist!
      Das man einen psychischen Gesunden aus gutem Haus zum Mörder machen kann, durch wiederkehrende Hirnschädigungen... Da bin ich mir sehr sicher, das das funktioniert. Nicht unmittelbar, aber gibt man der Schädigung genug Zeit sich zu entfalten... Glaub mir, ich habe genau solche Patienten schon gehabt. Wenn die Schädigung nur stark genug ist, kann man nichts dagegen machen, da man keinerlei(!!)Regulation mehr besitzt.

      Das bei Hernandez sicher noch seine Sozialisation und Drogenkonsum dazu kommen, bestreitet keiner. Aber man muss Bedenken, das er ab dem 6 Lebensjahr Football spielte. Und sich da schon den Kopf evtl verletzt hat. Was dann in jungen Jahren evtl auch in die Gangzugehörigkeit geführt haben könnte.

      Deinem letzten Absatz kann ich aber uneingeschränkt zustimmen.
    • ich will gar nicht in Erklärungsansätze für seinen Mord(e) einsteigen. Unabhängig von seinen Hirnschädigungen hat er sich ja Zeit seines Lebens in einem Milieu aufgehalten, dass solche Extremtaten eher fördert als verhindert.
      Schlimm finde ich, das sein Mittzwanziger schon schwere Schädigungen im Hirn hat, und ich vermute, das ssie vom Football kommen. Da CTE erst postmortem diagnostiziert werden kann, muss eigentlich jedem Spieler klar sein, dass er mit seinem (gesundheitlichen) Feuer spielt. :(
    • DU-TH schrieb:

      Schlimm finde ich, das sein Mittzwanziger schon schwere Schädigungen im Hirn hat, und ich vermute, das ssie vom Football kommen.
      Der Schluß ist natürlich naheliegend und wahrscheinlich auch zu einem guten Teil berechtigt, aber gerade Hernandez hatte ja auch eine Historie von Konsum verbotener Substanzen, und als Footballer sicherlich auch von Einnahme von Schmerzmitteln und ähnlichem. Wurde bereits in größerem Rahmen untersucht in wie weit solche Mittel zu CTE beitragen bzw. vielleicht den Effekt noch verstärken? Ich habe dazu noch keinerlei Info gefunden. Verständlicherweise liegt der Fokus auf den Schädeltraumate durch Sport, aber wieso sollen nicht auch chemische Auslöser mit verantwortlich sein?
      When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
      game, announced by the ESPN Sunday night crew,
      for all eternity. Paul Zimmerman
    • #67 schrieb:

      DU-TH schrieb:

      Schlimm finde ich, das sein Mittzwanziger schon schwere Schädigungen im Hirn hat, und ich vermute, das ssie vom Football kommen.
      Der Schluß ist natürlich naheliegend und wahrscheinlich auch zu einem guten Teil berechtigt, aber gerade Hernandez hatte ja auch eine Historie von Konsum verbotener Substanzen, und als Footballer sicherlich auch von Einnahme von Schmerzmitteln und ähnlichem. Wurde bereits in größerem Rahmen untersucht in wie weit solche Mittel zu CTE beitragen bzw. vielleicht den Effekt noch verstärken? Ich habe dazu noch keinerlei Info gefunden. Verständlicherweise liegt der Fokus auf den Schädeltraumate durch Sport, aber wieso sollen nicht auch chemische Auslöser mit verantwortlich sein?
      Man weiß, das Drogen, Alkohol oder Medikamentenmißbrauch einen Hirnschäden fördern. Man weiß aber auch, das ein Hirnorgansicher Schaden eben auch die Anfälligkeit für einen anhaltenden Substanzmissbrauch erhöht. Also ist es eine Henne und Ei Frage.

      Grundsätzlich ikann man die CTE ja in die gleiche Krankheitsklasse wie Alzheimer/Demenz einzuordnen. Hier trifft es aber bis auf wenige Ausnahmen Personen über 65.

      Die Gefahr an diesen Krankheiten zu erkranken, ist bei Substanzmissbrauch höher. Allerdings hat hier der Missbrauch über einen längeren Zeitraum stattgefunden. Bei CET reden wir von deutlich jüngeren Patienten. Und hier ist der größte Risikofaktor definitiv die wiederkehrenden (Mikro) Verletzungen des Gehirns mit anschließenden Blutungen im selben. Dies führt zu einem Absterben des Gehirngewebes. Daraus resultierenden dann die Symptome.

      Ob da andere Faktoren eine Rolle spielen, ist für den Verlauf meines Wissens nach völlig irrelevant, da die Verletzungen im Gehirn irreparabel sind. Ein weiteres voran treiben des ganzen Prozesses durch ungesunde Lebensweise ist sicher möglich und folgerichtig. Aber wenn ist es ist nur ein beschleunigen des Krankheitsverlaufes. Auch bei gesunder Lebensweise wären diese Symptome aufgetreten, wenn auch evtl. vielleicht eine kurze Zeit später.
    • Guybrush schrieb:

      #67 schrieb:

      DU-TH schrieb:

      Schlimm finde ich, das sein Mittzwanziger schon schwere Schädigungen im Hirn hat, und ich vermute, das ssie vom Football kommen.
      Der Schluß ist natürlich naheliegend und wahrscheinlich auch zu einem guten Teil berechtigt, aber gerade Hernandez hatte ja auch eine Historie von Konsum verbotener Substanzen, und als Footballer sicherlich auch von Einnahme von Schmerzmitteln und ähnlichem. Wurde bereits in größerem Rahmen untersucht in wie weit solche Mittel zu CTE beitragen bzw. vielleicht den Effekt noch verstärken? Ich habe dazu noch keinerlei Info gefunden. Verständlicherweise liegt der Fokus auf den Schädeltraumate durch Sport, aber wieso sollen nicht auch chemische Auslöser mit verantwortlich sein?
      Und hier ist der größte Risikofaktor definitiv die wiederkehrenden (Mikro) Verletzungen des Gehirns mit anschließenden Blutungen im selben. Dies führt zu einem Absterben des Gehirngewebes. Daraus resultierenden dann die Symptome.
      Ob da andere Faktoren eine Rolle spielen, ist für den Verlauf meines Wissens nach völlig irrelevant, da die Verletzungen im Gehirn irreparabel sind. Ein weiteres voran treiben des ganzen Prozesses durch ungesunde Lebensweise ist sicher möglich und folgerichtig. Aber wenn ist es ist nur ein beschleunigen des Krankheitsverlaufes. Auch bei gesunder Lebensweise wären diese Symptome aufgetreten, wenn auch evtl. vielleicht eine kurze Zeit später.
      Das ist Deine Meinung, eventuell basierend auf einigen persönlichen/beruflichen Erfahrungen, oder? Ersetzt aber nun mal keine wissenschaftliche Studie, und alles was ich in der Hinsicht zu CTE bisher gesehen habe geht auf andere Faktoren nicht wirklich ein.

      Ich bestreite ja nicht dass z.B. Hernandez sein CTE durch Football sicherlich gefördert oder verschlimmert hat. Trotzdem halte ich es nicht für ausgeschlossen dass die ungewöhnlich hohe Stufe 3 in solch einem jungen Alter halt durch andere Faktoren bedingt sein könnte als nur durch Football.
      When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
      game, announced by the ESPN Sunday night crew,
      for all eternity. Paul Zimmerman
    • #67 schrieb:

      Guybrush schrieb:

      #67 schrieb:

      DU-TH schrieb:

      Schlimm finde ich, das sein Mittzwanziger schon schwere Schädigungen im Hirn hat, und ich vermute, das ssie vom Football kommen.
      Der Schluß ist natürlich naheliegend und wahrscheinlich auch zu einem guten Teil berechtigt, aber gerade Hernandez hatte ja auch eine Historie von Konsum verbotener Substanzen, und als Footballer sicherlich auch von Einnahme von Schmerzmitteln und ähnlichem. Wurde bereits in größerem Rahmen untersucht in wie weit solche Mittel zu CTE beitragen bzw. vielleicht den Effekt noch verstärken? Ich habe dazu noch keinerlei Info gefunden. Verständlicherweise liegt der Fokus auf den Schädeltraumate durch Sport, aber wieso sollen nicht auch chemische Auslöser mit verantwortlich sein?
      Und hier ist der größte Risikofaktor definitiv die wiederkehrenden (Mikro) Verletzungen des Gehirns mit anschließenden Blutungen im selben. Dies führt zu einem Absterben des Gehirngewebes. Daraus resultierenden dann die Symptome.Ob da andere Faktoren eine Rolle spielen, ist für den Verlauf meines Wissens nach völlig irrelevant, da die Verletzungen im Gehirn irreparabel sind. Ein weiteres voran treiben des ganzen Prozesses durch ungesunde Lebensweise ist sicher möglich und folgerichtig. Aber wenn ist es ist nur ein beschleunigen des Krankheitsverlaufes. Auch bei gesunder Lebensweise wären diese Symptome aufgetreten, wenn auch evtl. vielleicht eine kurze Zeit später.
      Das ist Deine Meinung, eventuell basierend auf einigen persönlichen/beruflichen Erfahrungen, oder? Ersetzt aber nun mal keine wissenschaftliche Studie, und alles was ich in der Hinsicht zu CTE bisher gesehen habe geht auf andere Faktoren nicht wirklich ein.
      Ich bestreite ja nicht dass z.B. Hernandez sein CTE durch Football sicherlich gefördert oder verschlimmert hat. Trotzdem halte ich es nicht für ausgeschlossen dass die ungewöhnlich hohe Stufe 3 in solch einem jungen Alter halt durch andere Faktoren bedingt sein könnte als nur durch Football.
      Es handelt sich um eine Kombination von beruflichen Erfahrungen, erlernten neurologischen Gegebenheiten und auch von mir bekannten Studien über derartige Erkrankungen, ja.

      Natürlich haben sich die Wissenschaftler, gerade auch die, die im Auftrag der NFL CTE untersucht haben sich mit dem Thema Substanzmissbrauch beschäftigt ;) Ist ja auch einfach, damit die Verantwortung auf den Spieler und seinen Lebensstill zu schieben.

      Bisher wurden keinerlei andere Risikofaktoren gefunden als wiederholte Gewalt gegen den Schädel. Allerdings ist hier noch gar nicht geklärt, warum manche erkranken, ander nicht. Dazu ist die Krankheit noch zu unbekannt.

      Hier ein Auszug aus einem wissenschaftlichen Artikel:

      One important challenge to accurately describing the clinical presentation and course of CTE are the lifestyle comorbidities associated with contact sport athletes and military veterans, in whom the disease has been most studied. Comorbidities such as alcohol abuse or dependence, recreational drug use, and performance enhancing drug use can all lead to personality changes and neuropsychiatric difficulties [48-51]. A non-negligible portion of individuals with neuropathologically confirmed CTE have had reported substance abuse [16••]. However, there are neuropathologically confirmed cases of CTE without a history of any of these afflictions, indicating that they are not causative factors. Therefore, understanding whether and to what extent lifestyle issues, such as those noted, influence the clinical manifestations of CTE is necessary.

      Quelle: ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4255271/

      Die CTE ist Einzug und allein durch Football ausgelöst worden. Es ist eine Krankheit die durch wiederholte Schläge auf den Kopf ausgelöst wird. Ob es verschlimmernte Faktoren gibt die die Krankheit möglicherweise verschlimmern, schneller voranschreiten lassen mag sein. Aber Football hat sie nicht nur gefördert oder verschlimmert. Football hat sie ausgelöst. Hätte er kein Football gespielt, wäre er nicht an dieser Krankheit erkrankt. Ausser er wäre Boxer geworden oder wäre Opfer von häufiger häuslicher Gewalt durch seine Frau geworden. Das ist der Stand der Wissenschaft im Moment.
    • Guybrush schrieb:

      #67 schrieb:

      Guybrush schrieb:

      #67 schrieb:

      DU-TH schrieb:

      Schlimm finde ich, das sein Mittzwanziger schon schwere Schädigungen im Hirn hat, und ich vermute, das ssie vom Football kommen.
      Der Schluß ist natürlich naheliegend und wahrscheinlich auch zu einem guten Teil berechtigt, aber gerade Hernandez hatte ja auch eine Historie von Konsum verbotener Substanzen, und als Footballer sicherlich auch von Einnahme von Schmerzmitteln und ähnlichem. Wurde bereits in größerem Rahmen untersucht in wie weit solche Mittel zu CTE beitragen bzw. vielleicht den Effekt noch verstärken? Ich habe dazu noch keinerlei Info gefunden. Verständlicherweise liegt der Fokus auf den Schädeltraumate durch Sport, aber wieso sollen nicht auch chemische Auslöser mit verantwortlich sein?
      Und hier ist der größte Risikofaktor definitiv die wiederkehrenden (Mikro) Verletzungen des Gehirns mit anschließenden Blutungen im selben. Dies führt zu einem Absterben des Gehirngewebes. Daraus resultierenden dann die Symptome.Ob da andere Faktoren eine Rolle spielen, ist für den Verlauf meines Wissens nach völlig irrelevant, da die Verletzungen im Gehirn irreparabel sind. Ein weiteres voran treiben des ganzen Prozesses durch ungesunde Lebensweise ist sicher möglich und folgerichtig. Aber wenn ist es ist nur ein beschleunigen des Krankheitsverlaufes. Auch bei gesunder Lebensweise wären diese Symptome aufgetreten, wenn auch evtl. vielleicht eine kurze Zeit später.
      Das ist Deine Meinung, eventuell basierend auf einigen persönlichen/beruflichen Erfahrungen, oder? Ersetzt aber nun mal keine wissenschaftliche Studie, und alles was ich in der Hinsicht zu CTE bisher gesehen habe geht auf andere Faktoren nicht wirklich ein.Ich bestreite ja nicht dass z.B. Hernandez sein CTE durch Football sicherlich gefördert oder verschlimmert hat. Trotzdem halte ich es nicht für ausgeschlossen dass die ungewöhnlich hohe Stufe 3 in solch einem jungen Alter halt durch andere Faktoren bedingt sein könnte als nur durch Football.
      One important challenge to accurately describing the clinical presentation and course of CTE are the lifestyle comorbidities associated with contact sport athletes and military veterans, in whom the disease has been most studied. Comorbidities such as alcohol abuse or dependence, recreational drug use, and performance enhancing drug use can all lead to personality changes and neuropsychiatric difficulties [48-51]. A non-negligible portion of individuals with neuropathologically confirmed CTE have had reported substance abuse [16••]. However, there are neuropathologically confirmed cases of CTE without a history of any of these afflictions, indicating that they are not causative factors. Therefore, understanding whether and to what extent lifestyle issues, such as those noted, influence the clinical manifestations of CTE is necessary.

      Quelle: ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4255271/
      Kann mir mal jemand was erklaeren? Wenn die Annahme ist das CTE durch haeufigen Schlaege gegen den Kopf ausgeloest wird, dann sehe ich ein, dass Footballer oder Boxer gefaehrdet sind. Aber wie passen denn da die Military Veterans rein? Die laufen ja nun nicht dauernd mit dem Kopf gegen die Wand oder pruegeln sich auf dem Schlachtfeld. Wo erhalten die denn die haeufigen Schlaege gegen den Kopf oder was loest CTE bei denen aus?
      -- Die zweite Heirat ist der Triumph der Hoffnung über die Erfahrung --
    • texansnfl schrieb:

      Guybrush schrieb:

      #67 schrieb:

      Guybrush schrieb:

      #67 schrieb:

      DU-TH schrieb:

      Schlimm finde ich, das sein Mittzwanziger schon schwere Schädigungen im Hirn hat, und ich vermute, das ssie vom Football kommen.
      Der Schluß ist natürlich naheliegend und wahrscheinlich auch zu einem guten Teil berechtigt, aber gerade Hernandez hatte ja auch eine Historie von Konsum verbotener Substanzen, und als Footballer sicherlich auch von Einnahme von Schmerzmitteln und ähnlichem. Wurde bereits in größerem Rahmen untersucht in wie weit solche Mittel zu CTE beitragen bzw. vielleicht den Effekt noch verstärken? Ich habe dazu noch keinerlei Info gefunden. Verständlicherweise liegt der Fokus auf den Schädeltraumate durch Sport, aber wieso sollen nicht auch chemische Auslöser mit verantwortlich sein?
      Und hier ist der größte Risikofaktor definitiv die wiederkehrenden (Mikro) Verletzungen des Gehirns mit anschließenden Blutungen im selben. Dies führt zu einem Absterben des Gehirngewebes. Daraus resultierenden dann die Symptome.Ob da andere Faktoren eine Rolle spielen, ist für den Verlauf meines Wissens nach völlig irrelevant, da die Verletzungen im Gehirn irreparabel sind. Ein weiteres voran treiben des ganzen Prozesses durch ungesunde Lebensweise ist sicher möglich und folgerichtig. Aber wenn ist es ist nur ein beschleunigen des Krankheitsverlaufes. Auch bei gesunder Lebensweise wären diese Symptome aufgetreten, wenn auch evtl. vielleicht eine kurze Zeit später.
      Das ist Deine Meinung, eventuell basierend auf einigen persönlichen/beruflichen Erfahrungen, oder? Ersetzt aber nun mal keine wissenschaftliche Studie, und alles was ich in der Hinsicht zu CTE bisher gesehen habe geht auf andere Faktoren nicht wirklich ein.Ich bestreite ja nicht dass z.B. Hernandez sein CTE durch Football sicherlich gefördert oder verschlimmert hat. Trotzdem halte ich es nicht für ausgeschlossen dass die ungewöhnlich hohe Stufe 3 in solch einem jungen Alter halt durch andere Faktoren bedingt sein könnte als nur durch Football.
      One important challenge to accurately describing the clinical presentation and course of CTE are the lifestyle comorbidities associated with contact sport athletes and military veterans, in whom the disease has been most studied. Comorbidities such as alcohol abuse or dependence, recreational drug use, and performance enhancing drug use can all lead to personality changes and neuropsychiatric difficulties [48-51]. A non-negligible portion of individuals with neuropathologically confirmed CTE have had reported substance abuse [16••]. However, there are neuropathologically confirmed cases of CTE without a history of any of these afflictions, indicating that they are not causative factors. Therefore, understanding whether and to what extent lifestyle issues, such as those noted, influence the clinical manifestations of CTE is necessary.
      Quelle: ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4255271/
      Kann mir mal jemand was erklaeren? Wenn die Annahme ist das CTE durch haeufigen Schlaege gegen den Kopf ausgeloest wird, dann sehe ich ein, dass Footballer oder Boxer gefaehrdet sind. Aber wie passen denn da die Military Veterans rein? Die laufen ja nun nicht dauernd mit dem Kopf gegen die Wand oder pruegeln sich auf dem Schlachtfeld. Wo erhalten die denn die haeufigen Schlaege gegen den Kopf oder was loest CTE bei denen aus?
      Man geht davon aus, das die nahen Granateneinschläge, etc. und die damit einhergehenden Erschütterterungen daran schuld sind. Durch die bei einer Explosion auftretenden Energie wird der Kopf auch immensen Druckbelastungen ausgesetzt.

      Edith: Hab nochmal den Artikel rausgesucht, aus dem ich meine Infos dahingehend habe:

      google.de/amp/s/amp.cnn.com/cn…-blast-variant/index.html

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