The Calvin Johnson Rule

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    • Nicht wirklich. Cruz fängt den Ball mit dem Rücken zur Endzone, dreht sich, wird getackelt und streckt sich mit dem Fang - completed Catch, Football-Move, Endzone TD.
      Johnson fängt den Ball zwar ebenfalls im Flug, hier fehlt allerdings der zusätzliche Football-Move (er fliegt ja schon Richtung Endzone), deswegen muss er den Ball beim Landen unter Kontrolle bringen - Catch - going to the ground, must complete the catch. (siehe Packers WR Jordy Nelson gegen die Niners an der Sideline - genau das gleiche).

      Eigentlich simpel.

      Nehmen wir die Endzone aus dem Spielfeld raus und sagen, die Goal-Line wäre eine imaginäre First Down Markierung, dann wäre Cruz' Ballverlust ein Fumble, während bei CJ ein Incomplete Catch die korrekte Regelung gewesen wäre.
      UCLA - where Chip happens!
    • aikman schrieb:

      Football-Move

      Die Regel gibt es seit Jahren nicht mehr.

      Und außerdem wäre das in beiden Fällen NIEMALS ein Fumble gewesen, sondern bestenfalls Down by Contact.

      [edit] Für mich sind beide incomplete.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von zugschef ()

    • zugschef schrieb:

      Die Regel gibt es seit Jahren nicht mehr.

      Und außerdem wäre das in beiden Fällen NIEMALS ein Fumble gewesen, sondern bestenfalls Down by Contact.


      Letzteres stimmt. Ersteres nicht.

      Aus dem aktuellen Regelbuch:
      COMPLETED OR INTERCEPTED PASS
      Article 3
      Completed or Intercepted Pass.
      A player who makes a catch may advance the ball. A forward pass is complete (by
      the offense) or intercepted (by the defense) if a player, who is inbounds:
      (a)
      secures control of the ball in his hands or arms prior to the ball touching the ground; and
      (b)
      touches the ground inbounds with both feet or with any part of his body other than his hands; and
      (c)
      maintains control of the ball long enough, after (a) and (b) have been fulfilled, to enable him to perform any act
      common to the game
      (i.e., maintaining control long enough to pitch it, pass it, advance with it, or avoid or ward off an
      opponent
      , etc.)

      Das ist der Unterschied bei Cruz und Johnson.

      Link: static.nfl.com/static/content/…dPass_BackPass_Fumble.pdf
      UCLA - where Chip happens!
    • aikman schrieb:

      Letzteres stimmt. Ersteres nicht.

      Aus dem aktuellen Regelbuch:

      Das ist der Unterschied bei Cruz und Johnson.

      Link: static.nfl.com/static/content/…dPass_BackPass_Fumble.pdf

      Wo bitte kommt da das Wort "football-move" vor? Das wurde extra deshalb aus den Regeln entfernt, weil es nirgendwo definiert war, was ein "football-move" genau sein soll, und weil es noch viel mehr Interpretationsspielraum zuließ. Deshalb geht es um den "process of the catch", der bei Cruz genausowenig abgeschlossen war.

      Die Drehung, die Cruz vollzog, hatte er schon begonnen, bevor er den Ball überhaupt berührte, und der Tackle begann als er noch in der Luft war, ergo muss er den Ball beim Aufkommen unter Kontrolle behalten. Tat er nicht. Als er die Linie zur Endzone durchbrach hatte er definitiv den "process of the catch" nicht beendet. Wenn doch, dann hätte das Johnson genauso getan. Der zieht den Ball genauso zur Brust und hält ihn dann von der Brust weg in die Endzone, etwas das er nur tun kann, wenn er den Ball fest in Händen hält. Zählt aber eben nicht, weil der "process of the catch" abgeschlossen sein muss.

      Ich hab kein Problem damit, dass Johnsons Touchdown wieder nicht zählt (das passt zu der Regelauslegung 2010), aber ich hab ein Problem damit, dass Cruz Touchdown nicht incomplete gegeben wurde.

      [edit] football.about.com/od/frequent…a/What-Is-A-Reception.htm
      If a player goes to the ground in the act of catching a pass (with or without contact by an opponent), he must maintain control of the ball after he touches the ground, whether in the field of play or the end zone. If he loses control of the ball, and the ball touches the ground before he regains control, the pass is incomplete. If he regains control prior to the ball touching the ground, the pass is complete.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von zugschef ()

    • zugschef schrieb:

      Wo bitte kommt da das Wort "football-move" vor? Das wurde extra deshalb aus den Regeln entfernt, weil es nirgendwo definiert war, was ein "football-move" genau sein soll, und weil es noch viel mehr Interpretationsspielraum zuließ. Deshalb geht es um den "process of the catch", der bei Cruz genausowenig abgeschlossen war.

      Football Move = to enable him to perform any act common to the game

      Ich hätte auch Second Act schreiben können oder Football-Act oder was auch immer. Aber das ist genau das entscheidende. Nach dem Catch muss noch etwas kommen. Bei Johnson kommt nichts mehr. Der Flug in die Endzone beginnt bereits vor dem Catch. Bei Cruz kommt der "second Act" oder wie es in den Regeln heißt "act common to the game" - er dreht sich am Defender vorbei und streckt sich in die Endzone. Sobald der Ball dann die Endzone passiert (bereits in der Luft) ist es ein Touchdown.

      Oder wie es in den Regeln steht:
      in the end zone, the same action is a touchdown, since the receiver completed the catch beyond the goal line prior to the loss of possession, and the ball is dead when the catch is completed.

      Das meinte ich mit meinem Satz im ersten Posting - hätte er den Ball verloren, bevor er auf dem Boden aufgekommen wäre und er wäre bereits in der Endzone gewesen, wäre es trotzdem ein TD. Genau das Gleiche, wenn ein Runner sich streckt und den Ball über die Line streckt. Der Receiver hat den Catch bereits durch den [del]Football Move[/del] act common to the game vollendet. Und der ist in dem Beispielvideo genau bei 0:21 passiert, als Allen ihn tackeln will, Cruz sich aus dem Tackle dreht und den Ball über die Goalline hält. Der Touchdown ist bereits passiert, bevor der Ball den Boden berührt. Bei Calvin gibt es diesen Move nicht, er muss den Catch vollenden:

      Player Going to the Ground.
      If a player goes to the ground in the act of catching a pass (with or without contact by an opponent), he must maintain control of the ball throughout the process of contacting the ground, whether in the
      field of play or the end zone. If he loses control of the ball, and the ball touches the ground before he regains control, the pass is incomplete.
      (Item 1)

      und
      The requirements for a catch in the end zone are the same as the requirements for a catch in the field of play(Item 3)
      UCLA - where Chip happens!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von aikman ()

    • Habe dazu gerade ein Bonmot gelesen, das muss ich einfach posten:

      There's a reason they call it the Calvin Johnson rule. It's not just because the Detroit Lions wide receiver was the first to make the rule go viral. Apparently, he's also one of the few that gets called for it.

      Quelle
    • Pereira sieht keinen Unterschied. Cruz und Johnson.

      Mike Pereira @MikePereira
      The Cruz catch was ruled complete. It should not have. Ball came lose when he hit the ground. He did not complete the process.


      sowieso sehr schlechte Woche der Refs.

      - SF-GB mehrfach falsch beim Matthews play

      - Texans 4 Punkte mehr, TD statt dem erzielten FG (foul gegen long snapper)
      jetzt zugegeben von der NFL kein foul

      und new helmet rule
      - wenn das vom Giants RB als no-call gesehen wird...
      dann wird es nicht oft Strafen geben
      grad das play erneut gesehen: war Cowboys RB und gut doch ganz knapp zuerst die Schulter voran

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Mark Bavaro ()

    • 1. Ich weiss nicht ob das gestern die Anwendung der "Calvin Johnson rule" war oder ob der Sachverhalt hier anders ist:

      Chargers - Raiders. 3:21 minutes left im 4th quarter. WR Streater fängt ca. an der 4 Yard Line der Chargers den Ball, hat komplett posession, läuft in die Endzone und geht dort down by contact. Nachdem er down war verliert er den Ball und recovered ihn wieder.

      Entscheidung: Incomplete pass (Challenge, upheld).
      Die Kommentatoren hatten unterschiedliche Meinungen (incomplete/TD).

      Was meint ihr bzw. gabs dazu schon eine Stellungnahme der NFL?

      2. Packers-Steelers, blocked field goal und danach gabs die "illegal batting" Strafe gegen die Steelers. Gibt es eigentlich ein legal betting ?
      Offensichtlich wussten selbst viele Spieler nicht dass die Aktion eine Flagge mit sich bringt.
    • Raider11 schrieb:



      Chargers - Raiders. 3:21 minutes left im 4th quarter. WR Streater fängt ca. an der 4 Yard Line der Chargers den Ball, hat komplett posession, läuft in die Endzone und geht dort down by contact. Nachdem er down war verliert er den Ball und recovered ihn wieder.

      Entscheidung: Incomplete pass (Challenge, upheld).
      Die Kommentatoren hatten unterschiedliche Meinungen (incomplete/TD).

      Was meint ihr bzw. gabs dazu schon eine Stellungnahme der NFL?


      Das war bei 4:45, hat gedauert bis ich es gefunden hab. ;)

      Ist ne ganz enge Kiste, ich denke egal wie man es pfeift, nach dem Review muss man beim Call bleiben, weil es eben nicht eindeutig ist, in beide Richtungen. Ich würde trotzdem eher zu catch+fumble+TD tendieren, weil der WR erst nach dem Catch zu Boden geht, und auch nur, weil ihn der Defender hittet. Er fängt also den Ball, macht zwei Schritte, catch abgeschlossen.

      Ich hab ne andere Frage:
      Ein RB wird getackelt, unübersichtliche Situation, der Ball ist frei, die Refs sagen down by contact. Es wird reviewt, man sieht GANZ KLAR, dass es ein Fumble war, der aber dadurch entstanden ist, dass ein Defender eine face mask Penalty begangen hat. Was machen die Refs? Penaltys sind ja nicht reviewable, gibt man da den Fumble, obwohl es klar ist, dass es "unfair" war?
    • DJS schrieb:

      Ist ne ganz enge Kiste, ich denke egal wie man es pfeift, nach dem Review muss man beim Call bleiben, weil es eben nicht eindeutig ist, in beide Richtungen.


      Das stimme ich dir zu.


      DJS schrieb:

      Ich würde trotzdem eher zu catch+fumble+TD tendieren, weil der WR erst nach dem Catch zu Boden geht, und auch nur, weil ihn der Defender hittet. Er fängt also den Ball, macht zwei Schritte, catch abgeschlossen.


      Wenn es ein Catch war, dann ist der Spielzug in dem Moment zu Ende wo er die Goalline berührt und demnach wäre es TD. Das war auch die Meinung des einen Kommentartor: Catch im Feld completed, danach die Goalline überschritten und daher TD egal was danach passiert. Dem schliesse ich mich mittlerweile an :ja:

      Wenn man den Catch im Feld vor der Endzone nicht sieht, dann ist es in meinen Augen nach der "Calvin Johnson Rule" wirklich incomplete :madness .
      RAIDER NATION - the team’s roots might be in Oakland, but this is California’s NFL team.
    • Raider11 schrieb:

      2. Packers-Steelers, blocked field goal und danach gabs die "illegal batting" Strafe gegen die Steelers. Gibt es eigentlich ein legal betting ?
      Offensichtlich wussten selbst viele Spieler nicht dass die Aktion eine Flagge mit sich bringt.

      Einen ähnlichen Fall gab es diese Saison schonmal bei den Dolphins, da wurde auch eine Flagge geworfen. Legal batting (wenn man das so nennen kann) ist es glaube ich nur, wenn es unabsichtlich ist. Also beim Versuch den Ball zu recovern schlägt man ihn vor oder ins Aus.
      Ansonsten wird da wohl noch unterschieden, ob das Team (das das illegal batting begangen hat) vorher full possession hatte oder noch nicht. Wenn ja, gibt es nur eine Yard-Strafe, wenn nein gibt es ein 1st Down für den Gegner. So hat es jedenfalls ein Kommentator erklärt.
      Und deswegen war der Call von den Refs in dem Fall auch falsch, weil ja ein Steelers-Spieler den Ball schon unter Kontrolle hatte und dann nach hinten geworfen hat.
    • Hm ... Da war doch was ... :paelzer:


      Der Vollständigkeit halber: Meinem Empfinden nach sind das erfolgreiche Catches, aber die NFL ist halt (nicht nur) da etwas eigen.
      Say not, 'I have found the truth,' but rather, 'I have found a truth.'

      (Khalil Gibrani)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kevin Faulk #33 ()

    • Die NFL legt doch diese Regel regelmäßig aus wie es ihr gerade passt, damit die Refs nicht schlecht ausschauen.

      Gestern Bryant: macht zwei Schritte mit dem Ball, danach streckt er sich Richtung Goalline. Das wäre nach dem was ich in 30 Jahren NFL gesehen habe das, was man gemeinhin als den sagenumwobenen "Football Move" bezeichnet. Damit wäre das Play vorbei, in dem Moment, in dem Bryants Ellbogen auf dem Rasen landet. Jetzt plötzlich gilt das laut Steratore aber nicht als "Football Move", sondern er braucht "possession through the whole process....".

      Das schöne an so einem schwachsinnig-schwammigen, an keiner Stelle näher definierten Begriff wie "Football Move" ist, dass sich die NFL ihren shit bei jedem Spiel so zurechtlegen kann, wie es gerade genehm ist und alle so tun können, als wären wir Fans zu blöde, die Regeln zu kapieren.
      "In football, I root for the Oakland Raiders because they hire castoffs, outlaws, malcontents, and f*ck -ups, they have lots of penalties, fights, and paybacks, and because Al Davis told the rest of the pig NFL owners to go get f*cked... Someday, the Raiders will be strong again, and they will dip the ball in sh*t and shove it down the throats of the wholesome, white, heartland teams that pray together and don't deliver late hits" – George Carlin
    • Ich schreibe es auch hier gerne noch einmal: Die Entscheidung der Refs war in diesem Fall regelkonform.

      Entscheidend ist, dass Bryant versucht hat den Ball zu fangen und infolge dessen zu Boden ging. Ob er im Verlauf des Hinfallens einen, zwei oder zwanzig Schritte macht, ist laut der entsprechenden Regel vollkommen unerheblich, solange er nicht seine Balance wiederfindet und daraufhin eben nicht (verursacht durch den Fangversuch) hinfällt.

      Kurz gesagt: Wenn Du nach einem Passfang hinfällt, behalte den Ball sicher, bis Du still liegst bzw. wieder aufgestanden bist. Sollte nach der Calvin Johnson-Geschichte eigentlich jeder WR wissen.
      Minnesota Vikings Defensive Ranks 2017:

      Yards per game against: #1 (275.9)
      Points per game against: #1 (15.8)
      3rd down conversions allowed: #1 (25.2 %)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Johnny No89 ()

    • Vielleicht liege ich (regeltechnisch) meilenweit daneben , aber für mich kann man den catch gestern incomplete geben , der von Johnson war und ist für mich complete.
      Ich hab´mir das gestern nochmal 4-5 x angeschaut und mehr als ein Kopfschütteln (Johnson-catch) bleibt mir einfach nicht......
      -Joe Banner: “Since Mike Lombardi and I are Moe and Larry, we set out to find Curly."
      (J.Banner at the press conference regarding the endless coach search)

      -Funny, so many Browns fans still clamor for the "safe pick" ignoring that all we've done for 15 years is the "safe pick".

      "And when that turnaround happens, wherever I am, I will smile – more than a little bittersweetly – and say, to myself, “Go Browns!”
      Sashi Brown. A Cleveland Brown,bleeding brown an orange.
    • Johnny No89 schrieb:

      Kurz gesagt: Wenn Du nach einem Passfang hinfällt, behalte den Ball sicher, bis Du still liegst bzw. wieder aufgestanden bist. Sollte nach der Calvin Johnson-Geschichte eigentlich jeder WR wissen.


      oder wie es ein Kommentator mal ausdrückte: Wenn du nach dem catch den Ball dem Ref übergibst, dann ist es ein completed pass.
    • Amend_24 schrieb:

      Die NFL legt doch diese Regel regelmäßig aus wie es ihr gerade passt, damit die Refs nicht schlecht ausschauen.

      Gestern Bryant: macht zwei Schritte mit dem Ball, danach streckt er sich Richtung Goalline. Das wäre nach dem was ich in 30 Jahren NFL gesehen habe das, was man gemeinhin als den sagenumwobenen "Football Move" bezeichnet. Damit wäre das Play vorbei, in dem Moment, in dem Bryants Ellbogen auf dem Rasen landet. Jetzt plötzlich gilt das laut Steratore aber nicht als "Football Move", sondern er braucht "possession through the whole process....".

      Das schöne an so einem schwachsinnig-schwammigen, an keiner Stelle näher definierten Begriff wie "Football Move" ist, dass sich die NFL ihren shit bei jedem Spiel so zurechtlegen kann, wie es gerade genehm ist und alle so tun können, als wären wir Fans zu blöde, die Regeln zu kapieren.

      Dem kann ich mich nur komplett anschließen, möchte aber hinzufügen, dass das in USA vermutlich mehrheitlich komplett anders gesehen wird.

      Der Hang dort möglichst alles 10.000% objektiv wasserdicht zu haben, ist dort einfach gesellschaftlich tief verwurzelt, und dann kommt eben sowas dabei raus.

      Gutgemeint ist eben oft das Gegenteil von Gut.
    • Amend_24 schrieb:

      ...
      Gestern Bryant: macht zwei Schritte mit dem Ball, danach streckt er sich Richtung Goalline. Das wäre nach dem was ich in 30 Jahren NFL gesehen habe das, was man gemeinhin als den sagenumwobenen "Football Move" bezeichnet. ...


      so hatte ich das auch gestern zunächst gedacht

      die Mehrheit in diesem und anderen Foren und auf den diversen NFL-Webseiten sieht es aber anders und dann akzeptiere ich das auch, immerhin muss es ja so deutlich kein Football-Move gewesen sein, dass die Blandino-Crew REVERSEn konnte
    • The_Hawk schrieb:

      so hatte ich das auch gestern zunächst gedacht

      die Mehrheit in diesem und anderen Foren und auf den diversen NFL-Webseiten sieht es aber anders und dann akzeptiere ich das auch, immerhin muss es ja so deutlich kein Football-Move gewesen sein, dass die Blandino-Crew REVERSEn konnte

      Die zwei Schritte sind deshalb unwichtig, weil er sie im Fallen gemacht hat, welches durch den Ballfang ausgelöst wurde. Wenn man infolge eines Fanges zu Boden geht, muss man den Ball eben bis zum bitteren Ende sicher haben, und das hatte er nicht, da der Ball bei der "Landung" auf dem Boden aufschlug und sich dabei deutlich bewegte.

      Bryant hatte ja selbst keine Ahnung, worum es da ging. Der wollte ja sogar den Touchdown, so wie er da mit erhobenen Armen stand, bevor der Ref den Call machte :mrgreen:
      Minnesota Vikings Defensive Ranks 2017:

      Yards per game against: #1 (275.9)
      Points per game against: #1 (15.8)
      3rd down conversions allowed: #1 (25.2 %)
    • The_Hawk schrieb:

      .... immerhin muss es ja so deutlich kein Football-Move gewesen sein, dass die Blandino-Crew REVERSEn konnte


      Und genau das ist der Punkt, der mich an der Richtigkeit der Entscheidung etwas zweifeln lässt (plus der Umstand, dass ich dem Pack nicht den Dreck unter meinen Fingernägeln gönne :hinterha:)

      So ein ganz normales, einfaches Fallen nach dem Catch war es eben auch nicht. Manch einer argumentiert sogar, dass der Versuch, den TD noch irgendwie zu erzielen, an sich schon ein Football Move war.

      Mir war schon nach der ersten Zeitlupe klar, dass es overruled wird. Wirklich 100 % überzeugt bin ich allerdings nicht. Für mich hat er schon auch noch relativ deutlich versucht, weiter nach vorne zu kommen.

      Letztlich egal, da es ist, wie es ist. Go Hawks :hinterha:
      I started out with nothing and I still got most of it left.
    • Bear_Down schrieb:



      Mir war schon nach der ersten Zeitlupe klar, dass es overruled wird. Wirklich 100 % überzeugt bin ich allerdings nicht. Für mich hat er schon auch noch relativ deutlich versucht, weiter nach vorne zu kommen.

      Letztlich egal, da es ist, wie es ist. Go Hawks :hinterha:


      Hat Johnny über dir gut geschrieben. Ist egal wie viele Bewegungen, Drehungen, Schritte er macht - es geht darum, dass er durch den Catch in eine Bewegung kam, die er zu ende führen muss, mit Ballbesitz, um als Catch zu gelten.
      Das macht die Regel nicht besser. Sprich, wenn ich so lange darüber diskutieren muss, dann ist sie schlicht schlecht.
      R.I.P J.Johnson
    • JimJohnson schrieb:

      Hat Johnny über dir gut geschrieben. Ist egal wie viele Bewegungen, Drehungen, Schritte er macht - es geht darum, dass er durch den Catch in eine Bewegung kam, die er zu ende führen muss, mit Ballbesitz, um als Catch zu gelten.
      Das macht die Regel nicht besser. Sprich, wenn ich so lange darüber diskutieren muss, dann ist sie schlicht schlecht.


      Grundsätzlich sind wir uns ja fast alle einig, dass die Regel, so wie sie ist, nonsens ist.

      Dennoch bin ich einer der wenigen, der sagt, dass man diesen "Catch" etwas differenzierter betrachten kann, vielleicht sogar muss. Bei vielen Catches dieser Art ist es doch so, dass der WR eben diese Schritte in dieser Form nicht mehr macht. Der Versuch hier sogar noch den TD zu machen, war im nachhinein dumm, kann aber auch als Football Move ausgelegt werden.
      Wenn das alles genau so in der Endzone an sich passiert wäre, wäre es eindeutiger. So sehe ich persönlich aber keine 100%-ige Grundlage, um den Call zu overrulen. Letztlich kann aber NUR dann overruled werden.

      Dass das nicht viele so sehen, weiß ich auch ;) :bier:
      I started out with nothing and I still got most of it left.
    • Bear_Down schrieb:

      Grundsätzlich sind wir uns ja fast alle einig, dass die Regel, so wie sie ist, nonsens ist.


      Dann nehme ich doch einfach mal die Kontra-Position ein und zitiere nur beispielhaft deinen Beitrag, er repräsentiert auf jeden Fall die hier im Forum überwältigende Mehrheit.

      Ich finde die Regel aber gut so wie sie ist. Und das aus verschiedenen Gründen:

      Irgendwo muss eine Linie gezogen werden. Und die hier ist absolut nachvollziehbar. Das habe ich bei vielen anderen Regeln nicht in dieser Deutlichkeit. Der einzige Grund, warum nämlich über diesen Call diskutiert wird, ist nicht weil die Regel unklar ist, sondern weil die Regel als unsinnig angesehen wird. Ein feiner, kleiner Unterschied.
      Die Regel gibt den Schiedsrichtern die Möglichkeit, relativ einfach zu entscheiden, ob es ein catch ist, oder nicht. Notfalls per Review.
      Und auch für die Spieler ist die doch absolut nachzuvollziehen. Die müssen doch nur wissen, dass sie dafür Sorge tragen sollten, wenn sie einen Ball fangen, dass der Boden ihn den nicht mehr aus der Hand schlagen darf. Da ist nichts kompliziertes dabei.

      Denn was wäre die Receiver-freundlichere Alternative? Wenn der Receiver scheinbar sicher den Ball hat, dann mit den Knien zuerst aufkommt und der Ball danach aus den Händen floppt = catch und down by contact? Wie soll man denn entscheiden, ob der Ball, während der receiver den in der Luft fängt, schon sicher in seinen Händen war? Das kann doch kein Mensch. Und wie soll der Receiver noch wissen was wann wie ein catch ist?

      Und was haltet ihr von folgendem Szenario: Ein Spieler "fängt" einen Ball, ohne vom Gegner berührt zu werden. Beim direkten Weg zum Boden (meinetwegen auch noch mit zwei abstützenden Schritten) tippt der Ball auf den Boden und verlässt die Hände des Receivers direkt wieder. Aber er hatte seine Hand auf jeden Fall "sicher" am Ball. Nach den Forderungen hier also catch mit anschließendem Fumble? Und das ist dann gewollt? :eek: