Pittsburgh Steelers Preview 2014

    • Pittsburgh Steelers Preview 2014

      Was erwartet ihr von den 2014er Steelers? 33
      1.  
        Obviously, wird das dann wohl ein Top Ten Pick (6) 18%
      2.  
        8-8 oder "The Standard is the Standard" (10) 30%
      3.  
        9+ Siege und "Black and Gold" zieht in die Playoffs ein (14) 42%
      4.  
        Die Steelers holen sich die AFC North und marschieren .... (1) 3%
      5.  
        Sevenburgh - Die siebte Trophäe! Was sonst? (2) 6%
      Pittsburgh Steelers Preview 2014

      Vor einigen Wochen hatte ich mich noch auf eine Kooperationsarbeit gefreut und würde das Preview eigentlich gerne damit beginnen mich für die Unterstützung durch meine Co-Autoren zu bedanken. Die Idee einen Podcast zu machen war grundsätzlich interessant, aber die Umsetzung hat halt nicht funktioniert. Ich habe dann lange überlegt ob ich überhaupt etwas mache, aber ich habe öffentlich den Finger gehoben und dann ziehe ich es auch durch. Da ich derzeit beruflich extrem eingebunden bin, muss sich der Aufwand im überschaubaren Rahmen halten und ich werde mich auf folgende Punkte beschränken.

      • Umfrage
      • Saisonrückblick
      • Nachwuchs
      • Roster
      • Saison 2014

      Ziel ist es bis zum Kickoff alles fertig zu haben. Sollte ich es zeitlich nicht schaffen, so Bitte ich dies zu entschuldigen.

      Saisonrückblick 2013/2014

      Nach einer 8-8 Saison und einer 0-4 Preseason gingen die Steelers nicht gerade mit breiter Brust in die neue Saison. Noch dazu standen einige langjährige Starter nicht mehr zur Verfügung und so musste man darauf hoffen, dass die Coaches das vorhandene Talent entwickeln und daraus ein funktionierendes Team formen konnten.

      Grund zum Optimus gaben hierbei insbesondere Rookie Le Veon Bell, welcher durch seine Camp Auftritte die Hoffnung nährte, das Laufspiel der Steelers zurück zu altem Glanz zu führen. Firstroundpick Jarvis Jones weckte zudem die Erwartung das der Passrush zu in Pittsburgh gewohnter Stärke finden würde.
      Allgemein war die Erwartung das es zwei oder drei Spiele dauern würde bis das Team sich gefunden hat. Auf Grund des Spielplans konnte man aber am Ende auf eine Saison setzen in der man mehr Siege als Niederlagen einfahren würde, um sich damit für die PO's zu qualifizieren.

      Persönlich hatte ich darauf gehofft aus den ersten fünf Spielen gegen die Tennessee Titans, Cincinnati Bengals, Chicago Bears und Minnesota Vikings mit drei Siegen zu gehen, um sich dann dem Dauerrivalen aus Baltimore zu stellen.

      Es sollte ein wenig anders kommen als geplant. Kurios begann das erste Spiel gegen die Titans als Darius Reynaud einen Safety verursachte und die Steelers mit 2-0 in Führung gingen. Im weiteren Verlauf des Spiels ging anschließend relativ viel daneben. Zunächst nahm Guard David deCastro den eigenen Center Maurkice Pouncey durch einen selten dämlichen Cut Block für die komplette Saison (ACL) aus dem Spiel. Dadurch musste Offensive Line Swingman K. Beachum auf die Center Position und der Game Plan war damit hinfällig. Kurz nach der Halbzeitpause war dann auch für Backup RB LaRod Stephens-Howling (ebenfalls ACL) das Spiel beendet. Da es aber immer noch freie Plätze im Lazarett gab, gesellte sich der Signal Caller der D# Larry Foote mit gerissenem Bizeps kurz vor Ende des Spiels ebenfalls dorthin. Am Ende ging der Season Opener mit 16 zu 9 an die Titans.

      Eine Woche später ging es zum Monday Night Game zum Divisionsrivalen nach Cincinnati. In Erinnerung bleibt ein 61 Yard TD von TE Tyler Eifert bei dem die Steelers Veteranen Ryan Clark und Ike Taylor ziemlich alt aussahen. Zudem sah die notdürftig geflickte O-Line nicht unbedingt NFL tauglich aus und dies resultierte am Ende in Sacks und einer üblen Interception von Big Ben. Letzterer hinterließ nach der 10:20 Niederlage zudem einen leicht frustrierten Eindruck, da die Bengals nicht viel mehr tun mussten als auf die Fehler der Steelers zu warten.

      Noch größer dürfte der Frust nach der 40 zu 23 Niederlage gegen die Chicago Bears gewesen sein. Eine ganze Reihe Turnovers erleichtert den Bears das Spiel ungemein. Neben den beiden Interceptions war insbesondere das Fumble von RB Felix Jones zu Beginn des dritten Viertels ein Tiefpunkt. Nach drei Spielen waren die Steelers ganz weit unten angekommen und die Wende sollte beim Spiel gegen die bis dato ebenfalls sieglosen Minnesota Vikings im Wembley Stadion in London kommen.

      Die Wende kam aber auch in London nicht. In London wurde ein durchaus möglicher Sieg leichtfertig verschenkt, in dem man den Vikings ein ums andere Bigplay schenkte. Dazu noch ein weiterer schwacher Auftritt von LT Mike Adams gegen Jared Allen, welcher ihm seinen Starter Posten kostete. Eigentlich ein Wunder das man am Ende noch die Chance hatte im finalen Drive den Ausgleich und somit eine Overtime zu erzwingen. Aber passend zu den gezeigten Leistungen wurde diese Chance vergeben und erstmalig seit 1968 starteten die Steelers 0-4 in eine Saison. Wenn es etwas Positives aus London mitzunehmen galt, so waren dies die beiden TD's von Rookie Runningback Le Veon Bell, welcher nach einer Knöchelverletzung ein verheißungsvolles Debüt gab.

      Das es kein 0-5 wurde ist wohl dem Umstand zu verdanken das Woche 5 die Bye Week für die Steelers war und Coach Tomlin und sein Staff die zusätzliche Auszeit tatsächlich dazu nutzen konnten das Team für den ersten Saisonsieg bereit zu machen. Überhaupt war es zu diesem Zeitpunkt sehr interessant Coach Tomlin und sein Staff zu verfolgen. Man konnte deutlich erkennen das niemand bereit war die Saison abzuschenken und auf den First Overall Pick zu schielen. Im Gegenteil. So lange es möglich war theoretisch die PO's zu erreichen, war Coach T auf dieses Ziel fokussiert. Und am Ende war man tatsächlich nur ein Fieldgoal von den PO's entfernt.

      Die Bye Week wurde genutzt um LT Levi Brown von den Cardinals anzuheuern und zudem K. Beachum auf diese Position vorzubereiten. Levi Brown schaffte es kurioserweise nicht über das Aufwärmprogramm gegen die Jets hinaus (Bizeps) und der "kleine" Beachum übernahm auf LT. Am Ende sollte es Kicker Shaun Suisham sein, welcher sicher vier Fieldgoals verwandelte, dem man den ersten Sieg zu verdanken hatte. Aber auch die ersten Interceptions durch Ryan Clark(!) und Lawrence Timmons waren natürlich wichtig. Nicht zu vergessen der super Pass von #7 auf #88.

      Kicker Suisham sollte in Woche 7 beim ersten Aufeinandertreffen mit den Ravens eine noch entscheidendere Rolle spielen als er 3 Sekunden vor dem Ende das entscheidende Fieldgoal aus einer Distanz von 42 Yard verwandelte. Wie so oft beim Duell Ravens gegen Steelers wurde das Spiel von den Defensivreihen bestimmt, die wenig Raumgewinne zuließen. Unvergessen ist der Return von E. Sanders nach dem 16:16 Ausgleich durch die Ravens. Es wäre ein TD gewesen wenn .... Ja, wenn.

      Nach dem Sieg gegen die Ravens konnte man die Steelers wieder auf der Rechnung haben. 2-4 und als nächstes die Raiders. Da sollte das 3-4 doch nur Formsache sein. Abhaken! Ein Totalausfall der Defense und Raiders QB Terelle Pryor läuft über 93 Yards in die Endzone der Steelers. Ein geblockter Punt und die Raiders nutzen die gute Feldposition für einen TD durch McFadden. Schwups steht es zu Halbzeit 21 zu 3 für die Raiders, welche es schaffen den Vorsprung zu einem 21:18 Sieg über die Zeit zu retten. Im Hause Hombre herrscht großer Frust und der Ausblick am kommenden Wochenende gegen die Pats zu spielen verursacht latente Depressionen.

      Tom Brady und Ben Roethlisberger machen das Spiel dann zu einem Arena League Spiel und schießen sich auf 432 bzw. 400 Yards und je 4 Touchdownpässe. Nach der Pause gleichen die Steelers dann zunächst durch zwei TD's von Cotchery aus, bevor es zur Kernschmelze kommt und am Ende 55 Punkte für die Partioten auf dem Scoreboard stehen. Ein Negativrekord für die Steelers und ein Rekord den die Pats bis in alle Ewigkeit halten mögen.
      In Woche zehn kamen dann die Buffalo Bills zu Besuch nach Pittsburgh und zeigten sich als richtiger Gegner zum richtigen Zeitpunkt. Rookie QB EJ Manuel fand ebenso wie die Groundattack der Bills in Form von CJ Spiller und Fred Jackson gegen eine gut aufgelegte Steelers D' nie wirklich ins Spiel. Den Rest erledigte die Offense. 23:10 für die Steelers. Übrigens sollte es das letzte Spiel von Lamarr Woodley als Steeler sein, der sich zum wiederholten Male eine kleine Verletzung einhandelte. Die führte zum Ende der Saison zum Ende seiner Karriere in Black and Gold.

      Woche 11. Detroit Lions. Bumble Bees Jerseys!
      Vermutlich waren es die Jerseys die Stafford und Megatron am Ende so verwirrten das die Lions das Spiel nach starker erster Hälfte noch verloren. Ich behaupte noch immer das die Lions ohne den Unfug mit dem Fake beim Fieldgoal Versuch, welcher mit einem Fumble bestraft wurde, dieses Spiel nie verloren hätten. Aber gut. Mir war es recht.
      Es war aber auch ein starker Auftritt von Big Ben der mit 367 Yards und vier Touchdowns ein weiteres Mal seine Klasse zeigte. Ganz stark auch der Auftritt von Antonio Brown, der zu Pro Bowl Form auflief.

      Mit den Cleveland Browns stand ein weiterer Divisionsrivale auf dem Spielplan. In diesem Spiel lief dann ziemlich viel genau so wie man es sich vorstellt. Die Defense übt Druck auf den bzw. die gegnerischen Quarterbacks (Weeden und Campbell) aus. Man erzielt die notwendigen Sacks und verursacht zwei/drei Fumbles. Schon wird so ein NFL Spiel zu einer relativ einfachen Angelegenheit. Unterstützt die Offensivabteilung das durch eine solide Leistung geht man am Ende als Sieger vom Feld. Sehr schöner Auftritt der Männer aus Pittsburgh der Hoffnung für das anstehende Match in Baltimore machte.

      "It's never over when you play the Steelers, it's never over when you play the Ravens. That's why these games are so great," Baltimore coach John Harbaugh said.

      Besser kann man es eigentlich nicht beschreiben. Wie üblich ein enges Spiel, um dessen Ausgang bis zum Ende gefightet wurde. In Erinnerung bleiben wird ein auf dem Feld herumstehender Coach Tomlin, der hierdurch Jacoby Jones beim Return behinderte. Ebenso der völlig vergurkte 50 Yards Fieldgoalversuch, bei welchem das Timing zwischen Kicker und Holder einfach nicht passte. Beim Endergebnis von 20 zu 22 natürlich ein Desaster. Entscheidend dürfte aber ein Mal mehr gewesen sein, dass man einfach nicht gut ins Spiel kam und zum wiederholten Male einem Rückstand hinterherlaufen musste.

      Die Dolphins standen dann zum Dezemberbesuch in Pittsburgh an. Weiße Flocken fielen vom Himmel und ich zweifelte zu Spielbeginn keine Sekunde an einem Sieg der Steelers. Man kann sich irren. In Erinnerung bleiben wird der Lateralspielzug am Ende des Spiels. Gleich zwei Punkte wurden tagelang diskutiert. War Bens lateral ein Vorwärtspass? War AB tatsächlich außerhalb des Spielfelds. (Ja, er war!) Respektieren muss man sicherlich das von Dolphins QB Ryan Tannehill gezeigte Spiel, aber irgendwie sollte es an diesem Tag auch einfach nicht sein.

      Mund abwischen, weitermachen und den zuletzt gezeigten Aufwärtstrend fortsetzen. Tatsächlich konnten die Coaches das Team auch für die letzten drei Spiele motivieren und aus dem 5-8 Zwischenstand noch ein 8-8 Endergebnis machen. Gegen Bengals, Packers und Browns wurden drei Siege eingefahren die Hoffnung auf eine bessere Zukunft aufkommen ließen. Le Veon Bell, Antonio Brown , die von Big Ben geführte No Huddle Offense, so wie das eine oder andere Splash Play der Defense sorgten für ein versöhnliches Ende der Saison. Endlich lief man keinen Rückständen mehr hinterher und die O-Line ließ nur noch wenige Sacks zu. In den Ergebnissen schlug sich dies mit 30:20 gegen die Bengals, 38:31 gegen die Packers und 20:7 gegen die Browns nieder.

      Kann man in der anstehenden Saison darauf aufbauen? Nur bedingt. Es gab doch einige erhebliche Veränderungen im Team. Wir werden andere Passempfänger sehen. M. Pouncey wird auf die Position des Centers zurückkehren. Die Verteidigungsreihen der Steelers werden künftig ohne FS Ryan Clark und LaMarr Woodley auskommen müssen.

      Mehr darüber in den kommenden Teilen der Saisonvorschau.

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    • Pittsburgh Steelers Preview 2014 - Teil II

      Pittsburgh Steelers Preview 2014 - Teil II

      Der Nachwuchs

      Niemand dürfte in Frage stellen, dass die Steelers im Zeitraum seit QB Ben Roethlisbergers Debüt im Jahr 2004 bis zum verlorenen Super Bowl im Jahr 2010 ein sehr erfolgreiches Team waren. Ein Grund für diese erfolgreiche Zeit war sicherlich das mit Talent gespickte Roster, welches im Kern (insbesondere die Defense) über den genannten Zeitraum zusammengehalten werden konnte. Allerdings geht die Zeit nicht spurlos vorüber und in den vergangenen Jahren verließ mehr Qualität das Team als man ersetzen konnte. Musste man im oben genannten Zeitraum das Team nur punktuell ergänzen, ist man inzwischen an einem Punkt an dem ganze Mannschaftsteile ihr Gesicht komplett verändern. Die Konstante ist derzeit Big Ben, der noch ein paar Jahre spielen und nach Möglichkeit einen dritten SB-Ring erobern möchte. Für dieses schwierige Unterfangen müssen jedoch die Nachwuchskräfte ihren Beitrag leisten.

      Werfen wir daher einen Blick auf die Hoffnungsträger. Da ich gestern ein wenig Zeit hatte und sowohl der 2013er als auch der 2014er Jahrgang für die kommende Saison (meiner bescheidenen Meinung nach) eine wichtige Rolle spielen wird, ein Blick auf beide Jahrgänge.

      Rookies 2013

      Runde 1
      Jarvis Jones - OLB - Georgia
      Über keinen Pick wurde und wird mehr diskutiert als über JJ. Durch die lange Tradition sehr erfolgreicher OLB in Pittsburgh liegt die Messlatte hier extrem hoch und ein junger Spieler wie Jones muss sich ständig den Vergleichen stellen.
      Allerdings sind die Entwicklungsbereiche für ihn offensichtlich. Sowohl an seiner Physis als auch an seiner Technik muss er weiter hart arbeiten. Es gab zuletzt einige Videoanalysen die auf seine technischen Schwächen eingingen. Es war teilweise erschreckend, aber ich denke es lässt sich korrigieren. Macht er in den kommenden zwei Jahren in diesen Bereichen entsprechende Fortschritte, so könnte er sich in die Reihe legendärer Steelers OLB's einreihen. Einfach wird es nicht und wir werden uns ein wenig in Geduld üben müssen.

      Runde 2:
      Le'Veon Bell - RB - Michigan State
      Bell hat uns alle begeistert und neben guten Läufen, waren es insbesondere seine sicheren Hände die ihn zu einer vielgenutzten und vielseitigen Waffe machen. Bei vielen Laufversuchen konnte er mit seiner Geduld und Vision überzeugen. Es gab allerdings auch Laufversuche bei denen ich dachte: "Wo will er denn jetzt hin?"
      Insgesamt aber ein großer Hoffnungsträger, der sich dummerweise zusammen mit RB Kollege LeGarrette Blount bei einer Polizeikontrolle mit verbotenen Rauchwaren im Auto erwischen ließ.
      Die Scharte sollte er zügig auswetzen und in der kommenden Saison nur noch durch positive Leistungen auffallen.

      Runde 3
      Markus Wheaton - WR - Oregon State
      Bei Wheaton bin ich mir völlig im Unklaren wo die Reise hinführt. Seine erste Saison in Black and Gold war von kleinen Verletzungen geprägt, aus dem diesjährigen Camp kam dann viel Lob und gegen die Eagles stimmte dann die Chemie zwischen ihm und Big Ben überhaupt nicht. Aktuell unser Nummer 2 Receiver aber mit drei ???

      Runde 4
      Shamarko Thomas - S - Syracuse (Pick from CLE)
      Als es an der Zeit war sich die Dienste von Sharmarko Thomas zu sichern fackelten die Verantwortlichen nicht lange und setzten einen 2014er Pick ein. Alles was ich bisher von ihm gelesen und gesehen habe rechtfertigt dies. Thomas wird wohl früher oder später der Nachfolger von Troy Polamalu werden und wenn er sich entsprechend weiterentwickelt, wird er uns den früher oder später bevorstehenden schmerzlichen Abschied von #43 deutlich erleichtern.

      Runde 4
      Landry Jones - QB - Oklahoma
      Landry Jones wurde von den Steelers geholt nachdem sich zeigte das man mit den Veteranen Batch und Leftwich nicht mehr weitermachen konnte. Die Absicht war wohl einen jungen Quarterback zu einem brauchbaren Backup zu entwickeln. Bisher ist das leider nicht zu erkennen .....

      Runde 5
      Terry Hawthorne - CB - Illinois
      Es war einen Versuch wert auf einen talentierten, aber durch Verletzungen zurückgeworfenen Spieler zu wetten. Die Steelers haben die Wette verloren und er war einer der ersten Cuts 2013.

      Runde 6
      Justin Brown - WR - Oklahoma
      Mit 1,91m ein recht großer Receiver dem große Fortschritte bescheinigt wurden. Ich bin gespannt ob er sich dauerhaft im Team etablieren kann.

      Runde 6
      Vince Williams - LB - Florida State (Compensatory)
      Seine Rookie Saison verlief mehr als ungewöhnlich. Bereits früh sprach man von einem "High Character Guy" mit Führungsqualitäten. Allerdings war auf Grund seiner körperlichen Voraussetzungen auch klar das er kein Inside Linebacker für die Passverteidigung ist, sondern seine Stärken in der Laufverteidigung und Goal Line Situationen liegen würde. Durch die Verletzung von Larry Foote im ersten Spiel wurde er Starter in der D#. Mit allen zugehörigen Höhen und Tiefen. Zum Ende seiner Rookiesaison zeigte die Lernkurve allerdings deutlich nach oben und lässt einiges erhoffen.

      Runde 7
      Nicholas Williams - DT - Samford

      In der letzten Runde investierte man auf Empfehlung eines ehemaligen Spielers einen Pick in N. Williams. Ein Projekt. Leider früh am Knie verletzt und die 2013er Saison über auf IR.

      Die ersten vier Picks des 2013er Drafts sollten auf Dauer Verstärkungen für das Team sein. Bewahrheitet sich dies, so war der Draft ein gelungener. Sollten Brown, V. Williams oder N. Williams dauerhaft eine Rolle in Planungen der Steelers spielen, wird der 2013er Jahrgang sicherlich lange positiv in Erinnerung bleiben.

      Gehen wir nun zurück ins Frühjahr 2014 und den Pre Draft Diskussionen unter dem Anhang der Pittsburgh Steelers. Nachdem früh klar war das FS Ryan Clark nicht zurückkehren würde, wurde viel über HaHa Clinton Dix und Calvin Pryor spekuliert. Nach dem Vertragsabschluss mit Mike Mitchell der 2013 für die Carolina Panthers auflief, rückten die Top Cornerbacks der 2014er Klasse in den Mittelpunkt. Großes Interesse verursachte auch die mit Talent gespickte Wide Receiver Gruppe. (Evans, Benjamin, etc.) Allerdings tauchte auch die Namen Mosley und Shazier schon früh in den Diskussionen der Fans auf und Letzterer sollte es letztlich werden.

      Rookies 2014

      Runde 1
      Ryan Shazier - Linebacker - Ohio State
      Mich hat der Pick überrascht, da ich dachte wir können mit den vorhandenen Insidelinebackern durch die kommende Saison kommen. Mit Lawrence Timmons, Vince Williams, Terence Garvin und der Rückkehr von Sean Spence sah das eigentlich nicht so aus, als müsste man hier unbedingt First Round Talent ergänzen. Auf den zweiten Blick macht der Pick allerdings sehr viel Sinn. Seit Jahren sehen wir gegen Spread Offenses und Tight Ends wie Gronkowski einfach schlecht aus. (Aber, wer sieht gegen Gronk schon gut aus?) Somit gilt es Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Shazier ist ein Spieler der sowohl bei Lauf- als auch Passspielzügen auf dem Feld bleiben kann. Sein Speed und Größe geben ihm von Seitenlinie zu Seitenlinie alle Möglichkeiten in der Passverteidigung. Da die NFL heutzutage ganz klar passlastig ist und die Anzahl von Passversuchen auch beim ersten und zweiten Down immer weiter ansteigt, werden solche Spieler immer wichtiger. Shazier sollte uns in Kombination mit LT viel Spass bereiten. Noch ein paar Auftritte wie bei seinem Pre Season Debüt gegen die Bills und die Fans der Steelers liegen ihm geschlossen zu Füssen. :tongue2:

      Runde 2
      Stephon Tuitt - Defensive End - Notre Dame
      Nachdem sowohl Ziggy Hood, Al Woods als auch Brett Keisel nicht mehr in Diensten der Steelers standen, war mit dem Pick eines Defensive Ends zu rechnen. Das es dann Stephon Tuitt wurde bezeichne ich als Glücksfall und man konnte ihn als er verfügbar war einfach nicht liegen lassen. Allgemein wird ihm First Round Talent bescheinigt und nur auf Grund einer Verletzung rutschte er vielen Experten zu Folge bis in Runde 2. Bleibt er verletzungsfrei und erfüllt die Erwartungen können wir uns wohl glücklich schätzen.
      Aber auch hier sah ich eigentlich größere Needs, da es ja noch Leute wie Brian Arnfelt und N. Williams in der Hinterhand gab. Wie gesagt, als Tuitt verfügbar war musste man halt zugreifen.

      Runde 3
      Dri Archer - Running back - Kent State
      Der schnellste Spieler des Combines. Immer noch kein Widereceiver. Immer noch kein Cornerback. Ein winziger, sauschneller Change of Pace Hybrid RB/WR/KR ließ ein weiteres WTF :eek: aufkommen. Aber auch hier sieht es im Nachgang so aus als hätten unsere Draftverantwortlichen alles richtig gemacht.
      Die gegnerischen Defensive Koordinatoren und Spieler werden sich Gedanken machen müssen, wenn Dri auf dem Feld steht. Eine weitere Offensivwaffe für die Steelers, die zum Alptraum für die Gegner werden kann.

      Runde 4
      Martavis Bryant - Wide receiver - Clemson
      In Runde 4 kam dann mit Bryant der erhoffte 1,93m große Receiver. Allerdings im Rohzustand. Zum Glück haben wir mit Coach R. Mann jemanden im Trainerstab, der in der Lage sein sollte den Rohdiamanten in Form zu bringen. In ein oder zwei Jahren wissen wir mehr.

      Runde 5
      Shaquille Richardson - Cornerback - Arizona
      Der ersehnte Cornerback wurde dann in Rund 5 geholt. Auch hier ein Projekt, welches hoffentlich auf die Worte und Drills von Defensive Backs Coach Carnell Lake anspringt und sich entsprechend entwickelt.

      Runde 5
      Wesley Johnson - Offensive tackle - Vanderbilt
      Nachdem sich Kelvin Beachum vom Mann für alle Fälle zum Starting Left Tackle gemausert hat, musste ein neuer vielseitiger Spieler für die O-Line her. Hier ist er.

      Runde 6
      Jordan Zumwalt - Linebacker - UCLA
      In der sechsten Runde wurden gleich zwei Spieler geholt die mir bereits im Vorfeld des Drafts aufgefallen waren. Jordan Zumwalt ist eine Kampfsau. Ich hoffe das er sich 2015 in die NFL kämpft. 2014 verbringt er erst ein Mal ein "Redshirt Jahr" auf IR.

      Runde 6
      Daniel McCullers - Defensive tackle - Tennessee
      Shade Tree, Big Dan sind Spitznamen die für McCullers verwendet werden. Er ist mir vor dem Draft sicherlich nicht durch seine Spielweise und sein Talent aufgefallen. Nein, die schiere Größe von 6'7" (2,01m) bei rund 160 kg sind seine auffallenden Merkmale. Für einen NT eigentlich fast zu groß, aber wenn er seine Technik und seinen Pad Level weiter verbessert, könnte er der künftige Starter auf NT werden. 2014 sollte er bereits bei Fieldgoalversuchen und Goal Line Situationen zum Einsatz kommen. (Ich gebe es zu, ich bin auch bereits ein Fan von ihm)

      Runde 7
      Rob Blanchflower - Tight end - Massachusetts
      Früher oder später wird man sich in Pittsburgh Gedanken über einen Nachfolger für Heath Miller machen müssen. Bevor man in zwei oder drei Jahren in einen Erst- oder Zweitrundenpick investieren muss, versucht man mit Rob Blanchflower sein Glück in Runde 7.

      Insgesamt ein gelungener Draft der den Steelers wohl 3-5 künftige Stammspieler bringen sollte. Damit sollte ein wichtiger Schritt bei der Verjüngung des Teams erfolgt sein. Das Team wurde aber nicht nur mit jungem Talent bestückt. Die Steelers waren im Frühjahr 2014 auch auf dem Free Agent Markt für Pittsburgher Verhältnisse sehr aktiv. Mehr darüber gibt es in Teil III des Previews.
    • El_hombre schrieb:

      Danke! War nicht einfach, aber für sein Team muss man zur Not Opfer bringen. lol

      Mit der Umfrage ergeht es mir ähnlich. Ich werde wohl auch erst nach dem letzten Teil abstimmen.


      Ich hab für den Division-Sieg und durchmarsch getippt. Natürlich ist da viel Fanbrille mit dabei. Aber die Steelers dieses Jahr scheinen mir eine Wundertüte zu sein. 8-8 wird es mindestens.
    • Shazier :3ddevil: den Pick nehme ich euch echt übel. War guter Hoffnung, dass wir unsere Misere auf ILB mit diesem Mann beenden können und dann......

      Danke für die Arbeit bisher, liest sich interessant. die Umfrage ist natürlich schwierig, nicht nur, dass sich das Team nur schlecht einschätzen lässt, auch die Division finde ich recht schwierig vorherzusagen.
    • Just|Me schrieb:

      Shazier :3ddevil: den Pick nehme ich euch echt übel. War guter Hoffnung, dass wir unsere Misere auf ILB mit diesem Mann beenden können und dann......


      Ich denke er wäre wohl ein Cowboy geworden, wenn wir nicht zugegriffen hätten. :mrgreen:

      Just|Me schrieb:


      Danke für die Arbeit bisher, liest sich interessant. die Umfrage ist natürlich schwierig, nicht nur, dass sich das Team nur schlecht einschätzen lässt, auch die Division finde ich recht schwierig vorherzusagen.


      Danke! Immer schön wenn es ein Feedback gibt. Das Umfrageergebnis werde ich wohl kommendes Jahr zum Saisonrückblick heranziehen, um darüber abzulästern was wir "Footballexperten" doch für Hochstapler sind. :jeck:
    • Pittsburgh Steelers Preview 2014 - Teil III

      Free Agency

      Die Zeit ist knapp, sie muss genutzt werden. Werfen wir einen Blick auf die Free Agency Aktivitäten der Steelers. In den vergangenen Jahren waren die Pressemeldungen im Zusammenhang mit Free Agency und den Pittsburgh Steelers ungefähr so aufregend wie das stundenlange Studium eines Telefonbuchs. Im Frühjahr 2014 ist GM Kevin Colbert dann in eine Betriebsamkeit ausgebrochen, dass man fast von einer Revolution sprechen konnte. Zunächst wurden Verträge umgebaut (Polamalu und Taylor) und drastische Cuts (Woodley) vorgenommen, um dann sofort den geschaffenen finanziellen Handlungsspielraum wieder auf dem Markt zu investieren. Obenauf half auch noch eine Erhöhung der Salary Cap die Möglichkeiten zu erweitern. Am Ende war es im Vergleich zu anderen Teams immer noch kleines Geld, aber folgende Spieler konnten unter Vertrag genommen werden.

      Zugänge:

      FS Mike Mitchell - Carolina Panthers - 5 year/$25 million

      Nachdem der Vertrag mit FS Ryan Clark nicht verlängert wurde, rätselte die Anhängerschaft eine Weile darüber, welcher Draftpick seinen Nachfolger bringen würde. Dann wurde uns Mike Mitchell als Antwort präsentiert. 2009 von den Oakland Raiders in der zweiten Runde gedraftet und in der Saison 2013 in den Diensten der Carolina Panthers bringt er bereits einiges an NFL-Erfahrung mit. Der bisherige Eindruck ist das er ein Upgrade gegenüber der 2013er Version von Ryan Clark darstellt. Ob er auch ein Upgrade gegenüber den Ryan Clark früherer Jahre darstellt, werden wir erst noch in Erfahrung bringen müssen.

      DE/NT Cam Thomas - San Diego Chargers - 2 year/$4 million

      Nach den Abgängen von Hood & Woods bestand Veteran Bedarf auf DE und Cam Thomas scheint nicht die schlechteste Wahl gewesen zu sein. Es schadet sicherlich auch nicht das man ihn auch auf der Nose Tackle Position einsetzen kann.

      WR Lance Moore - New Orleans Saints - 2 year/$3 million
      Er soll den zu den Panthers abgewanderten Jericho Cotchery ersetzen. Moore war lange Jahre für die Saints tätig bevor er den Weg nach Pittsburgh fand. Spielt er eine solide Rolle als Slot Receiver sind wir wohl alle zufrieden.

      OLB Arthur Moats - Buffalo Bills - 1 year/$795,000
      Mit Moats wurde ein weiterer Need bedient und ein Backup für Worilds und JJ angeheuert. Sollte er einen der beiden genannten länger ersetzen müssen, bin ich gespannt wie er die Aufgabe bewältigt.

      RB LeGarrette Blount - New England Patriots - 2 year/$3.85 million

      "Le Backfield" schrieben die Beatwriter als sich Le Blount zu LeVeon Bell gesellte. Mehr zu ihm dann beim Roster.

      Weitere wichtige Needs wurden mit CB Brice McCain (Houston Texans - 1 year/$795,000), WR Darrius Heyward-Bey (Indianapolis Colts - 1 year/$795,000) und P Adam Podlesh (Chicago Bears - 1 year/$855,000) bedient. Bis auf Podlesh, der auf Grund einer Risikoschwangerschaft seiner Frau nie im Camp erschien, sind alle angeheuerten Free Agents aktuell auf dem 53er Roster.

      Insgesamt gute Arbeit unseres Front Office, die hoffentlich Früchte tragen wird. Abschließend noch die wichtigsten Abgänge:

      Abgänge:

      DE/NT Al Woods - Tennessee Titans - 2 year/$4 million
      TE David Johnson - San Diego Chargers - 2 year/$1.7 million
      DE Ziggy Hood - Jacksonville Jaguars - 4 year/$16 million
      WR Emmanuel Sanders - Denver Broncos - 3 year/$15 million
      WR Jerricho Cotchery - Carolina Panthers - 2 year/$8.015 million
      RB Jonathan Dwyer - Arizona Cardinals - 1 year/$790,000

      Ex-Erstrundenpick Ziggy Hood wird künftig in einer 4-3 Defense spielen und es gibt nicht wenige die erwarten das er dort aufblühen wird. Wirklich schade finde ich den Abgang von Cotchery. Lange Zeit war ich auch ein großer Befürworter von Dwyer, denke aber das Blount hier ein deutliches Upgrade darstellt.

      Nennenswerte Entlassungen:
      OLB LaMarr Woodley
      ILB Larry Foote

      CB Curtis Brown
      LT Levi Brown

      Auch wenn es reichlich Dead Money bedeutet, kam die Entlassung von LaMarr Woodley nicht unerwartet. In den letzten zwei/drei Jahren warfen ihn kleine Verletzungen immer wieder aus Bahn und er konnte nicht mehr an seine Glanzleistungen anknüpfen. Preis/Leistung passten nicht mehr und so entschied man sich für eine vorzeitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Überraschender war die Trennung von Larry Foote. Dies ließ bei mir das Gefühl aufkommen, dass man in Pittsburgh künftig auf Williams, Garvin und Spence setzen wollte, bis dieses Gefühl in der ersten Runde des 2014er Draft ad absurdum geführt wurde.

      Im nächsten Teil werde ich mich dann mit dem Roster beschäftigen. Das dürfte dann allerdings Samstag werden.

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    • Danke für den klasse Bericht. Wie ausführlich sähe der denn aus, wenn du zeit gehabt hättest? :tongue2:
      Kurzfristig anberaumte Thanksgiving Tour 2016:
      23.11. Nowitzki vs. Clippers, 24. Nov 2016 REDSKINS@COWBOYS, 25. Nov 2016 BAYLOR@TEXAS TECH (Thxgivn Spezial in Dallas) oder TCU@TEXAS, (26. Nov 2016 NAVY@SMU), 27. Nov 2016 CHARGERS@TEXANS
    • Gronk schrieb:

      Danke für den klasse Bericht. Wie ausführlich sähe der denn aus, wenn du zeit gehabt hättest? :tongue2:


      Ebenfalls Danke für die Rückmeldung. Schön das hier doch einige mitlesen. :xywave:

      Zum Glück geht mir das formulieren und schreiben relativ leicht von der Hand. Zudem bin ich immer am Team dran und gut informiert. Somit muss ich nicht alles querprüfen. Mehr Zeit würde wohl in erster Linie bedeuten an Details feilen zu können und sich nicht zwangsläufig auf den Umfang auswirken.
    • Schöne Preview. Da ich LeVeon Bell dieses Jahr in 2 Fantasy Teams habe, werde ich wohl häufiger mal auf Spiele der Steelers schielen. Ich hoffe es läuft ;)


      +++NFL-Talk Pickem 2014 Champion+++
      +++NFL-Talk-Fantasy E-Liga 2014 Champion+++
      +++ NFL-Talk-WM-Tippspiel 2014 Champion+++
    • Pittsburgh Steelers Preview 2014

      Pittsburgh Steelers 2014



      Le Roster



      Werfen wir einen Blick auf das Roster des sechsmaligen Lombardi Trophäen Gewinners. Da es mir (und offenbar nicht nur mir)

      OlympicHero schrieb:

      Aber die Steelers dieses Jahr scheinen mir eine Wundertüte zu sein. 8-8 wird es mindestens.
      2014 unendlich schwerfällt die einzelnen Mannschafteile zu beurteilen, verzichte ich in diesem Jahr darauf Wertungen (A,B,C bzw. 1-10 oder ähnliches) zu vergeben. Abgesehen vom Starting Quarterback gibt es überall so viele Fragezeichen, dass kaum Sinn macht einen Schuss ins Blaue zu wagen. Bei einigen Altstars wie Heath Miller, Troy Polamalu und Ike Taylor kann man mal mehr, mal weniger auf eine weitere starke Saison hoffen. Andere werden sich beweisen müssen. (Bell, Beachum, Wheaton, Moore, Mitchell, C. Thomas, Heyward-Bey, ...) Neben Big Ben kann man aktuell nur auf eine recht begrenzte Anzahl Spieler sicher bauen. Hier sehe ich neben Antonio Brown vor allem Maurkice Pouncey und David deCastro in der Offense. Auf der defensiven Seite müssen Lawrence Timmons, Cameron Heyward und Jason Worilds den notwendigen Halt geben. Wenn dazu noch ein oder zwei der jungen Kräfte den nächsten Schritt machen würden, wäre dies sicherlich ungemein hilfreich. Schauen wir uns das genauer an.



      Quarterbacks

      7 Ben Roethlisberger

      5 Bruce Gradkowski

      3 Landry Jones



      Big Ben dürfte inzwischen fast alle relevanten Franchise Rekorde auf dieser Position halten. Auf Dauer dürfte Terry Bradshaw wohl nur bei den Superbowlsiegen und den Pro Bowls die Nase vorne haben. Was soll man sonst noch zu ihm sagen. Jedes weitere Jahr, welches er bei den Steelers spielt, ist ein Jahr in dem wir wettbewerbsfähig sind. Insbesondere die letzten Spiele der vergangenen Saison zeigten sehr deutlich wie die verbleibenden Jahre seiner Karriere aussehen könnten. Durch den Einsatz von viel "No Huddle" Offensive und schnellen Pässen ging die Anzahl der Sacks drastisch zurück und die Produktion steil nach oben. Das verbesserte Spiel der O-Line hatte daran sicherlich seinen Anteil, aber natürlich auch das verbesserte Laufspiel mit Le'Veon Bell.



      Runningbacks

      26 Le'Veon Bell

      27 LeGarrette Blount

      13 Dri Archer RB/WR

      46 Will Johnson FB



      Zu Bell und Archer habe ich ja bereits bei den Rookies 2013 & 2014 einiges geschrieben, daher direkt zu LeGarrette Blount. Ursprünglich als Undrafted Rookie im Camp der Titans, hat dieser über Stationen bei den Buccs und den Pats seinen Weg zu den Steelers gefunden. Insbesondere bei den Pats konnte er mit ein paar Starken Auftritten Aufsehen erregen. Mit durchschnittlich 4,7 Yards pro Lauf und 20 Rushing TD's bringt er alles mit, um in Pittsburgh erfolgreich zu sein. Zusammen mit Bell dürfte er das beste Steelers Backfield seit einigen Jahren darstellen.

      Mit Will Johnson haben wir dann noch einen Fullback für die Blockarbeit an Bord, der aber auch als TE eingesetzt werden kann und wird. Da er brauchbare Hände hat kann man ihm durchaus auch Bälle zuwerfen und eröffnet dadurch weitere Optionen im Passspiel.



      Im Vergleich zum Vorjahr sehe ich hier eine deutlich verbesserte Unit.





      Wide Receivers


      84 Antonio Brown

      11 Markus Wheaton

      16 Lance Moore


      15 Justin Brown

      10 Martavis Bryant

      85 Darrius Heyward-Bey



      Pro Bowler Antonio Brown ist der letzte verbleibende Starter auf WR aus der vergangenen Saison. Er ist ein schneller, flinker Receiver der es immer wieder schafft sich von seinen Bewachern zu lösen und über sehr gute Hände verfügt. Auch wenn ich ihn nicht unbedingt als Punt Returner sehen möchte, wird man seine Qualitäten auf diesem Gebiet auch in der kommenden Saison wieder in Anspruch nehmen. Darüber hinaus ist er ein sehr ehrgeiziger, hart arbeitender Spieler von dem sich Andere einiges abschauen können. Unbestritten die wichtigste Komponente im Passspiel der Steelers. Die beiden anderen Starter sind Markus Wheaton und der von den New Orleans Saints geholte Lance Moorea als Slot Receiver. Sie ersetzen den zu den Denver Broncos abgewanderten E. Sanders und J. Cotchery, welcher nun in Diensten der Carolina Panthers steht. Im Prinzip sollte das machbar sein, aber der Nachweis steht noch aus.

      Die Stärke wird hier im Bereich der Ballfänge und der Fähigkeit liegen sich von den DB's abzusetzen. Vorbei sind die Zeiten als ein Hines Ward den entscheidenden Block setzte. Die Blocking Fähigkeiten der drei sind eher begrenzt.

      Auch die Coaches scheinen nicht vollkommen überzeugt zu sein das dies ausreicht und daher geht man mit sechs Receivern in die kommende Saison. Rookie Martavis Bryant wird sehr großes Potential bescheinigt ist aktuell aber verletzt. Justin Brown schließlich muss nachweisen, dass er die Trainingsleistungen auch ins Spiel transportieren kann und Heyward-Bey ist die Überraschung für mich. Allerdings ist er wohl der WR mit den besten Blocking Skills und auch in den Special Teams überzeugt er durch vollen Einsatz. Man setzt auf seine Routine und es würde mich nicht wundern, wenn er im Laufe der Saison das Depth Chart hochklettert.



      WR könnte, muss aber nicht und ist möglicherweise sogar ..... ???



      Tight Ends

      83 Heath Miller

      89 Matt Spaeth

      82 Michael Palmer

      Fanliebling Heath Miller scheint seine schwere Knieverletzung endgültig überwunden zu haben und seine Form wiederzufinden. Ein ganz wichtiger Spieler für die Steelers, der sowohl beim blocken als auch im Passspiel eine verlässliche Größe darstellt. Pässe sind weniger die Stärke von Matt Spaeth und Michael Palmer, aber wenn es um die Blockarbeit geht kann man auf sie zählen. Das sollte dem Laufspiel zu Gute kommen. Palmer hat in diesem Jahr David Paulson aus dem Roster verdrängt, welcher sich nicht wie erhofft entwickelte.

      Am Ende steht und fällt die Gruppe wohl mit der Leistung von Miller.



      Offensive Linemen

      68 Kelvin Beachum LT

      73 Ramon Foster LG

      53 Maurkice Pouncey C

      66 David DeCastro RG

      77 Marcus Gilbert RT


      76 Mike Adams T

      74 Chris Hubbard G

      67 Wesley Johnson C/G

      72 Cody Wallace G



      Die Offensive Line machte zum Ende der 2013er Saison einen ordentlichen Job und durch die Anstellung von Mike Munchak als Coach erhoffen wir uns weitere Schritte in die richtige Richtung. Die Line hinterließ in der Vorsaison sehr durchwachsene Leistungen. Insbesondere die Backups sahen nicht gut aus. Auch LT K. Beachum sah im Spiel gegen die Eagles teilweise regelrecht verloren aus. Es gibt ohnehin Viele die ihn für "undersized" halten. Allerdings findet der ehemalige Steelers Pro Bowler Tunch Ilkin das Größe bei den Tackles überbewertet wird. Sein Argument ist das die OLB's und DE's 2014 auch nicht größer und stärker sind als zu seiner Zeit. Beachum sei in der Lage durch seine Technik, seine Spielintelligenz und seine gute Fussarbeit den Job zu erledigen. Bis zum Eagles Spiel war ich davon auch überzeugt, aber..... Nun gut. Das Problem ist, dass wir als Backup Mike Adams haben. Dieser macht leider auch unter Coach Munchak bisher nicht die notwendigen Fortschritte. Was man allerdings immer wieder zu hören bekommt ist das die Spieler vom neuen Positionscoach begeistert sind und insbesondere weisen sie in Interviews immer wieder darauf hin wie viel Deatailarbeit geleistet wird. Stellung der Füße, Haltung des Oberkörpers, die Arbeit mit den Händen etc. Die Jungs scheinen es zu lieben und ich bin wirklich gespannt wie die Gruppe sich entwickelt. Eigentlich kann der Pfeil nur nach oben weisen und ich freue mich auf die Läufe über Rechts und auch das bereits für 2013 geplante Zone Blocking sollte 2014 verstärkt zum Einsatz kommen.



      Defensive Linemen

      97 Cameron Heyward DE

      90 Steve McLendon NT

      99 Brett Keisel DE


      74 Daniel McCullers NT

      96 Cam Thomas DE/NT

      91 Stephon Tuitt DE



      Von der Offensive zur Defensive Line. Ich weiß noch immer nicht warum die Steelers es getan haben? Was haben sie getan? Sie haben auf den letzten Drücker Brett Keisel ins Team zurückgeholt! Da Beard ist ein super Typ und hat eine großartige Karriere in Pittsburgh gehabt, aber hat man Veteran Cam Thomas nicht von den Chargers verpflichtet und mit Stephon Tuitt einen vielversprechenden Rookie ins Team geholt, um die Nachfolge zu regeln? Sollte Cameron Heyward nicht die Seite wechseln? Hat Keisel noch Benzin im Tank? Irgendwie, war das Front Office hier ziemlich inkonsequent. Lange Jahre waren die drei Frontmänner der Defensive das Paradestück. 2014 erfüllt wohl einzig Cameron Heyward die hohen Anforderungen in Pittsburgh. NT Steve McLendon ist letzendlich wohl doch eher ein Defensive End und hatte in der vergangenen Saison auf NT deutlich mehr Probleme als erwartet. Nicht genügend Masse um Double Teams zu erzwingen und zu wenig Power, um die den Quarterback schützende Pocket zum Kollaps zu bringen. Man darf gespannt sein, ob er seine zweite Saison als Starter erfolgreicher gestalten kann?

      Einige Fans würden bereits gerne McCullers in der Startformation sehen. Er hat die Masse, er hat die Power aber insbesondere seine Technik ist noch sehr roh. Aktuell sehe ich in diesem Bereich keine Verbesserung gegenüber 2013, aber mit Tuitt und Shade Tree hat man zwei hoffnungsvolle junge Männer im Team und mit Josh Mauro und Nick Williams noch zwei weitere im Practice Squad.



      Linebackers

      93 Jason Worilds OLB

      95 Jarvis Jones OLB


      55 Arthur Moats OLB

      94 Lawrence Timmons ILB

      50 Ryan Shazier ILB


      57 Terence Garvin ILB/OLB

      51 Sean Spence ILB

      98 Vince Williams ILB



      Die Inside Linebacker sind wohl die Gruppe, die im Vergleich zum Vorjahr den größten Schritt nach vorne machen kann. Lawrence Timmons ist wohl einer der Linebacker die nie in einen Pro Bowl berufen werden, obwohl sie es verdient haben. Ein Linebacker der bei allen drei Versuchen auf dem Feld bleibt. Einer der sowohl beim Lauf als auch beim Pass seine Qualitäten hat, das Spiel lesen kann und regelmäßig gute Tackles setzt.

      Zu ihm gesellen sich mit Rookie Ryan Shazier, dem Wiedergenesenen Sean Spence und Vorjahresrookienotnagel Vince Williams drei junge Männer die diese Einheit nach vorne bringen werden. Insbesondere die Story von Sean Spence der vor zwei Jahren im dritten Preseason Spiel eine verheerende Knieverletzung erlitt, hat die Steelersnation bewegt. Er ist wieder voll hergestellt und wird in verschiedenen Aufstellungen eine wichtige Rolle spielen.

      Jason Worilds und Jarvis Jones heißen 2014 unsere Starter auf OLB. Beide wollen ihre zahlreichen Kritiker überzeugen und ich denke das es zumindest Worilds gelingen wird. Er spielt kommende Saison mit dem Transition Tag und sollte er an die Leistungen aus der 2 Saisonhälfte 2013 anknüpfen, zweifele ich nicht daran das die Steelers auch den Franchise Tag ausspielen werden. Was Jarvis Jones betrifft, so wird es die Zeit zeigen müssen. Als Backups fungieren auf OLB Arthur Moats und Hybrid ILB/OLB Terence Garvin.



      Grundsätzlich darf man darauf gespannt sein wie Mastermind Dick LeBeau und Keith Butler die Linebacker einsetzen werden. Wir sollten viele Variationen zu sehen bekommen und ein Feuerwerk unterschiedlichster Blitzkreationen.



      Warum haben die Seahawks den Super Bowl Titel gewonnen? Einer der Gründe hierfür war sicherlich ihr Defensive Backfield. In der heutigen sehr stark passlastigen NFL sind die DB für die Defense wichtiger den jemals zuvor da ein Luftkrieg nicht mit Runstoppern gewonnen werden kann. Entweder muss ich verhindern das der Ball überhaupt erst eine Flugbahn aufnimmt (QB Sacks, Pressure) oder ich benötige gute Abfangjäger.



      Defensive backs

      24 Ike Taylor CB

      28 Cortez Allen CB


      22 William Gay CB

      41 Antwon Blake CB

      25 Brice McCain CB

      -- B.W. Webb CB



      Was macht bei einem Cornerback den Unterschied aus? Er sollte schnell sein. Er muss muss beweglich sein und Richtungswechsel müssen fließend funktionieren. Er muss einen siebten Sinn für das eiförmige Spielgerät haben. Entweder bringt er dann im richtigen Moment eine Hand an den Ball und deflected ihn und die Könner unter den Cornerbacks und Safetys schaffen es sogar die Flugbahn des Balls durch eine kurze Drehung ihres Kopfes, innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde zu identifizieren und dass Ding wegzufangen.



      Liest sich dies wie das Profil von Ike Taylor? Sicherlich nicht. Und auch unsere Nummer 2 Cortez Allen fällt nicht unbedingt in diese Kategorie. Eventuell nutzt er ja sein Contract Year um in neue Dimensionen vorzudringen. Willi Gay ist unser Nickelcorner und anders als bei seinem ersten Stint in Pittsburgh inzwischen voll etabliert. Nebenbei ist er (auf Grund eigener Erlebnisse) noch ein aktiver Kämpfer auf dem Gebiet "Domestic Violence" und hat zuletzt sehr deutliche Worte für die "Ein Spiel Sperre" von Ray Rice gefunden. Doch zurück zum Roster. Vervollständigt wird die Cornerbacktruppe durch Special Team Ass Antwon Blake, Brice McCain und dem kurzfristig verpflichteten B.W. Webb.



      Gegenüber der Vorsaison darf man hier bestenfalls Stagnation erwarten und ich frage mich noch immer warum man Keenan Lewis nicht halten konnte? Die Achillesferse des Teams und ich denke das im kommenden Draft diese Problemzone nicht länger ignoriert werden kann und früh adressiert werden muss.



      Kommen wir zu den Sicherheitsfachkräften im Team.



      23 Mike Mitchell FS

      43 Troy Polamalu SS


      20 Will Allen S

      21 Robert Golden FS

      29 Shamarko Thomas SS



      Mike Mitchell war wie weiter oben beschrieben die wichtigste Neuverpflichtung der Offseason. Zeigt er ähnliche Leistungen wie 2013 in Carolina so werden alle zufrieden sein. 2013 waren es 3,5 Sacks, zwei Forced Fumbles und vier Interceptions. BTW. Für einen dieser Werte hat Ryan Clark 12 Jahre gebraucht.

      Schreibblockade! Was soll ich über Troy Polamalu schreiben? Lest einfach hier nach: [url]http://en.wikipedia.org/wiki/Troy_Polamalu[/URL]

      Bemerkenswert war sicherlich das Troy in dieser Offseason seinen designierten Nachfolger Sharmako Thomas zum privaten Training nach Kalifornien eingeladen hat. Thomas Reaktionen auf die Frage wie das Training war fielen in etwa wie folgt aus: "Großartig! Was wir da in Kalifornien gemacht haben war der reinste Ninja Kram."

      Hinzu gesellen sich mit Will Allen ein erfahrener Veteran und mit Robert Golden einer der Special Team Captains. Interessanter Junge der es 2012 als Undrafted Rookie ins Team geschafft hat.

      Ich denke in dem Bereich sind wir gut besetzt und hoffe darauf das die Safetys den Cornerbacks ein wenig unter die Arme greifen.



      Zum Abschluß die Jungs für die Sonderaufgaben.



      Special teams

      6 Shaun Suisham K

      In den vergangenen beiden Jahren hat er sich in Pittsburgh den Namen Mr. Automatic verdient und wurde mit einem 4-Jahresvertrag belohnt. Prompt gingen in der Preseason zwei oder drei Field Goal Attempts daneben und schon rumort es in der Fanszene. Hoffen wir das er nun mit den Fehlschüssen durch ist und zur bekannten Sicherheit zurückfindet.



      60 Greg Warren LS

      Hilfreich sollte sein das Longsnapper Greg Warren seine Meniskusverletzung überstanden hat und wieder einsatzbereit ist.



      9 Brad Wing P

      Mit Brad Wing versuchen wir einen Australier als Punter. Seine Hangtime lag im Camp immer so zwischen 4,5 und 5 Sekunden. Das ist ganz ordentlich, aber ich vermisse die Länge und vor allem die Präzision.



      Zum Abschluß des 2014er Previews folgt noch der Spielplan und ein paar abschließende Einschätzungen. Das schaffe ich aber Heute nicht mehr und ich benötige noch die eine oder andere Stunde Schlaf bevor der Wecker wieder klingelt. :snoop:

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    • Pittsburgh Steelers Preview 2014 - Teil V

      Der Schuss ins Blaue!

      Wo stehen die Steelers 2014? Müsste ich die Offense und die Defense unter den 32 Teams der NFL einordnen, würde ich die Offense irgendwo im Bereich zwischen 8 und 12 sehen. Mit Big Ben hat man einen der Top Quarterbacks der Liga, mit Antonio Brown mindestens einen Top Receiver und das Laufspiel hat jede Menge Potential. Die O-Line entwickelt sich in die richtige Richtung und die Offense insgesamt ist der Hoffnungsträger für diese Saison.

      Die große Frage ist wo steht die D#? Eine von Dick LeBeau gecoachte Verteidigungsreihe fällt nur selten aus den TopTen der Liga heraus. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, schon gar nicht zwei Mal in Folge. 2014 könnte dies dann wohl zum ersten Mal passieren, da ich die D# im Mittelfeld der Liga sehe. Positiv ist das ordentlich junges Talent ins Team gebracht wurde und es wohl nur eine Frage von ein oder zwei Jahren ist bis man wieder gewohnt starkes Verteidigungsspiel auf dem Heinz Field zu sehen bekommt.

      Doch wie schlägt sich dies auf den Saisonverlauf nieder? Ich rechne mit einem 4-2 bzw. 3-3 in der eigenen Division. Das sollte möglich sein. In den verbleibenden 10 Spielen erwarte ich ein 6-4 bzw. 5-5 so das am Ende ein leicht positiver Rekord herausspringen sollte. Der Spielplan lässt es auf jeden Fall zu. Was man sich aber keinesfalls erlauben sollte ist ein 0-4 Start, da es sonst sehr, sehr schwierig wird.

      1 September 7 -1:00 p.m. - Cleveland Browns - Win
      2 September 11 - 8:25 p.m. - at Baltimore Ravens - Loss
      3 September 21 - 8:30 p.m. - at Carolina Panthers - Loss
      4 September 28 - 1:00 p.m. - Tampa Bay Buccaneers - Win
      5 October 5 - 1:00 p.m. - at Jacksonville Jaguars - Win
      6 October 12 - 1:00 p.m. - at Cleveland Browns - Win
      7 October 20 - 8:30 p.m. - Houston Texans - Win
      8 October 26 - 4:25 p.m. - Indianapolis Colts - Loss
      9 November 2 - 8:30 p.m. - Baltimore Ravens - Win
      10 November 9 - 1:00 p.m. - at New York Jets - Loss
      11 November 17 - 8:30 p.m. - at Tennessee Titans - Win
      12 Bye
      13 November 30 - 1:00 p.m. - New Orleans Saints - Loss
      14 December 7 - 1:00 p.m. - at Cincinnati Bengals - Win
      15 December 14 - 1:00 p.m. - at Atlanta Falcons - Loss
      16 December 21 - 1:00 p.m. - Kansas City Chiefs - Win
      17 December 28 - 1:00 p.m. - Cincinnati Bengals - Loss

      Soweit mein Vorbericht zur 2014er Saison der Pittsburgh Steelers. Vielen Dank an alle Mitleser und vor allem auch an alle Schreiberlinge, die sich ebenfalls die Zeit genommen haben ein Preview zu verfassen.

      Auf eine spannende Saison ohne schwere Verletzungen, wenig fragwürdigen Schiedsrichterleistungen und am Ende hoffentlich auf einen würdigen Super Bowl Gewinner! :bier:

      ENDE
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