Salary Cap

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  • es gibt ja in der NFL die Regrel, dass man eine Minimum Salary ausgeben muss - aktuell sind die Raiders und Jaguars davon betroffen.
    Was passiert eigentlich, wenn sie das Geld weiterhin nicht ausgeben können/wollen?
    Ich bin mir nicht sicher, ob sich die NFL mit der Regel nicht ein Eigentor schießt. Natürlich ist klar, dass man verhindern will, dass Teams Geld / Gewinne horten, aber gleichzeitig versaut man sich doch den Markt und die Preise. :paelzer:
  • DU-TH schrieb:

    es gibt ja in der NFL die Regrel, dass man eine Minimum Salary ausgeben muss - aktuell sind die Raiders und Jaguars davon betroffen.
    Was passiert eigentlich, wenn sie das Geld weiterhin nicht ausgeben können/wollen?


    Das Minimum sind ja 89% des Salary Caps über einen 4-Jahres-Zeitraum, einmal 2013-2016 und einmal 2017-2020. Die Teams haben also noch etwas Zeit, morgen sind wir ja erst bei der Hälfte des ersten Fensters.

    Sollten es Teams bis zum Ende des League Years 2016 nicht schaffen, über diese 89% zu kommen, müssen sie den Differenzbetrag an die Spieler ausschütten, die von 2013 bis 2016 irgendwann bei diesem Team unter Vertrag waren. Verteilungsschlüssel legt die NFLPA fest.

    DU-TH schrieb:

    Ich bin mir nicht sicher, ob sich die NFL mit der Regel nicht ein Eigentor schießt. Natürlich ist klar, dass man verhindern will, dass Teams Geld / Gewinne horten, aber gleichzeitig versaut man sich doch den Markt und die Preise. :paelzer:


    Geh mal davon aus, dass die meisten Owner liebend gerne auf diese Regel verzichtet hätten. Aber zumindest das kann die NFLPA aus den letzten CBA-Verhandlungen als Erfolg verbuchen.
    "I'm not really into solving the world's problems and all that. I'm just trying to coach our football team." - Bill Belichick
  • German_Patriot schrieb:

    Das Minimum sind ja 89% des Salary Caps über einen 4-Jahres-Zeitraum, einmal 2013-2016 und einmal 2017-2020. Die Teams haben also noch etwas Zeit, morgen sind wir ja erst bei der Hälfte des ersten Fensters.


    Naja, aber wenn man in der ersten Hälfte bei um die 80% angekommen ist, dann kann man recht leicht ausrechnen dass man die zweite Hälfte ziemlich nah an die 100% rankommen muss um das Minumum zu erreichen ;) .
    RAIDER NATION - the team’s roots might be in Oakland, but this is California’s NFL team.
  • trosty schrieb:

    Naja, aber wenn man in der ersten Hälfte bei um die 80% angekommen ist, dann kann man recht leicht ausrechnen dass man die zweite Hälfte ziemlich nah an die 100% rankommen muss um das Minumum zu erreichen ;) .


    Klar, aber das ist kein großes Problem. Es geht ja um Cash Spending. Der Cap Hit kann dann auch nach 2016 kommen. Da gibt es dann einfach gegen Ende der Saison 2016 nen neuen Vertrag für den QB mit dickem Signing Bonus und die Sache ist erledigt.

    Teams wie die Patriots, die ohnehin immer recht nah am Cap sind, haben sowieso kein Problem. Wenn das Team kaum Cap Space hat, wird das Geld ja irgendwann ausgegeben. Und wenn dann mal zwei Jahre mit geringerem Cash Spending dabei sind, müssen auch wieder Jahre mit hohem Cash Spending kommen.
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    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von German_Patriot ()

  • ist eine echt blöde Situation.
    Nehmen wir Trostys Team, die Raiders. Die müssen dieses Jahr Geld ausgeben. Das ist prinzipiell nicht schlimm, wenn man sich dann vornimmt, Top-FAs zu verpflichten. Dumm nur, wenn die nicht zu einer aktuellen Kellerkind-Franchise wollen. Heraus kommt dann, dass man Verträge anbieten muss, die im Preis-Leistungs-Vergleich keinen Sinn mehr machen, um das Geld loswzuwerden.
    Wirtschaftlich sinnvoll wäre, dass man Geld nur ausgibt, wenn der Gegenwert dies rechtfertigt. D.h. findet ein Team keine FAs/ eigene Spieler, die leistungsmäßig Gehalt x rechtfertigen, dann gebe ich das Geld besser nicht aus. Macht man das zwei Jahre lang, dann zwingt einen die NFL, Geld auszugeben, was ein Team im Aufbau bestimmt nicht besser macht...
  • Haben die Raiders nicht ohnehin schon das Problem der vergleichsweise hohen State Income Tax?

    Aber ja, das ist natürlich ein Problem für das Team. Andererseits will natürlich die NFLPA auch sicherstellen, dass die Spieler das Geld bekommen, dass ihnen laut CBA zusteht und da nicht Millionenbeträge an Cap Space von Jahr zu Jahr durchgereicht werden.
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  • Adlerträger schrieb:

    Hab mal ne andere Frage zum Salary Cap bzw. eher zum Dead Money:

    Das Dead Money wird bei einem Cut direkt für die aktuelle Saison komplett gegen den Cap gerechnet und nicht über die restlichen Vertragsjahre verteilt?


    Ja, wird es. Außer der Spieler wird nach dem 1. Juni gecuttet, dann wird es auf die nächsten 2 Spielzeiten verteilt. Dead Money Cap Hit im ersten Jahr wie wenn er im Roster wäre, den Rest im zweiten Jahr. Es sei denn ich habe eine Rule Change nicht mitbekommen ;)
    Vamos, vamos Chilenos
    esta noche tenemos que ganar

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von GilbertBrown ()

  • Auch wenn die Diskussion hier schon eine Weile her ist, hätte ich eine Verständnisfrage, die dazu anschließt:

    Ich verstehe, dass der Signing Bonus was den Salary Cap betrifft gleichmäßig auf die Jahre der Vertragslaufzeit aufgeteilt wird. Z.B. bei einem Signing Bonus von 10 Mio. und einer Vertragslaufzeit von 5 Jahren beträgt der jährliche Cap Hit pro Jahr 2 Mio. Hinzu kommt noch das jährliche Gehalt (Salary). Addiert zum Signing Bonus ergibt sich dadurch der jährliche Cap Hit eines Spielers. Weiters ist mir klar, dass wenn der Spieler zb Beispiel vor dem 1. Juni 2016 gecuttet wird, der noch ausstehende Signing Bonus komplett in die bevorstehende Saison 2016 fällt, wird er z.B. erst im Oktober 2016 gecuttet wird die Hälfte des ausstehendne Signing Bonus in die Saison 2016 gerechnet, die andere Hälfte in die Saison 2017. Soweit glaube ich es zu verstehen. Bitte um Korrektur, falls irgendwo ein Denkfehler vorliegt. ;)

    Meine eigentliche Frage lautet nun: Aus welchem Grund bieten Vereine Spielern teilweise einen so hohen Signing Bonus an, der teilweise sogar über dem Salary über die Gesamtlaufzeit liegt? Mir ist natürlich klar, dass ein Spieler vielleicht einen Vertrag eher (zu einem geringeren Gesamtvolumen) unterschreibt, wenn ein großer Teil davon garantiert ist und er diesen unter allen Umständen bezieht, auch wenn er z.B. gecuttet wird. Ist das der Einzige Grund, warum teilweise sehr hohe Signing Bonus gezahlt werden oder hat das auch irgendeinen anderen/positiveren Einfluss auf den Salary Cap / Cap hit als das nicht garantierte Gehalt/Salary?

    Hintergrund für meine Frage stammt von einem Artikel in dem ich vor kurzem gelesen habe, dass Tom Bradys aktuelle Verlängerung den Cap Hit bei den Patriots massiv reduziert, da er nur 1 Mio Gehalt 2016 und 2017 bezieht und der vergleichsweise höhere Signingbonus den Salary Cap nicht belastet. Was meiner Meinung nach ja nicht stimmt, da der Signing Bonus wie oben beschrieben wird gleichmäßig auf die Jahre des Contracts aufgeteilt werden. Verstehe ich da was nicht richtig oder war der Artikel den ich gelesen habe was das betrifft Müll?
  • Robert84 schrieb:

    Hintergrund für meine Frage stammt von einem Artikel in dem ich vor kurzem gelesen habe, dass Tom Bradys aktuelle Verlängerung den Cap Hit bei den Patriots massiv reduziert, da er nur 1 Mio Gehalt 2016 und 2017 bezieht und der vergleichsweise höhere Signingbonus den Salary Cap nicht belastet. Was meiner Meinung nach ja nicht stimmt, da der Signing Bonus wie oben beschrieben wird gleichmäßig auf die Jahre des Contracts aufgeteilt werden. Verstehe ich da was nicht richtig oder war der Artikel den ich gelesen habe was das betrifft Müll?
    Bradys aktuelle Verlängerung hat die Cap "nur" um je 1 Mio in den nächsten beiden Jahren entlastet, da ist wahrscheinlich dein Verständnisfehler.
    Falls nein, dann poste deine Frage nochmal im Patriots Thread, German_Patriot ist in solchen Dingen ein Profi und antwortet dir vielleicht.
  • @Johnny No89 : ran.de/us-sport/nfl/nfl-news/t…des-neuen-vertrags-100948

    Auszug daraus: "Allein mit seiner Unterschrift hat sich Brady einen Bonus über 28 Millionen US-Dollar gesichert - dieser spielt für die Gehaltsobergrenze seines Klubs aber keine Rolle. Das gesamte Vertragsvolumen beträgt 60 Millionen US-Dollar - das sind umgerechnet etwa 54 Millionen Euro."

    Aus meiner Sicht absolut nicht nachvollziehbar. Wieso soll der Bonus (Signing Bonus) für die Gehaltsobergrenze keine Rolle spielen?

    @DU-TH: Ich sehs eigentlich auch so wie du, dann ist aber der Artikel von Ran NFL absoluter Käse oder ;)
  • ran halt :D

    Du liegst schon richtig, natürlich spielt der SB eine Rolle - muss man mit dem vorherigen Vertrag vergleichen, aber DU-TH hat ja oben schon erwähnt, dass die Pats dadurch nicht viel "sparen". Das haben die im Artikel wahrscheinlich gemeint (keine zusätzliche Cap-Belastung in 2016 und 2017), aber schlicht falsch rübergebracht.
    Minnesota Vikings Offensive Line starting combinations:

    2015: 1
    2016: 8
  • Johnny No89 schrieb:

    ran halt :D

    Du liegst schon richtig, natürlich spielt der SB eine Rolle - muss man mit dem vorherigen Vertrag vergleichen, aber DU-TH hat ja oben schon erwähnt, dass die Pats dadurch nicht viel "sparen". Das haben die im Artikel wahrscheinlich gemeint (keine zusätzliche Cap-Belastung in 2016 und 2017), aber schlicht falsch rübergebracht.
    Wundert mich eh, das der gute TB nicht bereit ist, für "etwas" weniger Geld zu spielen um dem Team den Cap zu erhöhen. Nötig kann ers ja nicht mehr haben. Aber falscher Thread ich weiß :)
    „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

    Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
  • Ausbeener schrieb:

    Johnny No89 schrieb:

    ran halt :D

    Du liegst schon richtig, natürlich spielt der SB eine Rolle - muss man mit dem vorherigen Vertrag vergleichen, aber DU-TH hat ja oben schon erwähnt, dass die Pats dadurch nicht viel "sparen". Das haben die im Artikel wahrscheinlich gemeint (keine zusätzliche Cap-Belastung in 2016 und 2017), aber schlicht falsch rübergebracht.
    Wundert mich eh, das der gute TB nicht bereit ist, für "etwas" weniger Geld zu spielen um dem Team den Cap zu erhöhen. Nötig kann ers ja nicht mehr haben. Aber falscher Thread ich weiß :)
    Wie mans nimmt. Wenn man Bradys Gehalt mit dem anderer QB's in der NFL vergleicht, ist sein Gehalt eigentlich gering. Da verdienen einige deutlich weniger erfolgreiche QB's wesentlich mehr. Brady ist was das betrifft eh schon sehr mannschaftsdienlich. Aber natürlich könnte er in anbetracht seiner finanziellen Verhältnisse auch für noch deutlich weniger Geld spielen. Macht er vielleicht in Zukunft noch, wer weiß wie lange er noch spielt ;)
  • Robert84 schrieb:

    1. Juni 2016 gecuttet wird, der noch ausstehende Signing Bonus komplett in die bevorstehende Saison 2016 fällt, wird er z.B. erst im Oktober 2016 gecuttet wird die Hälfte des ausstehendne Signing Bonus in die Saison 2016 gerechnet, die andere Hälfte in die Saison 2017. Soweit glaube ich es zu verstehen. Bitte um Korrektur, falls irgendwo ein Denkfehler vorliegt. ;)

    Meine eigentliche Frage lautet nun: Aus welchem Grund bieten Vereine Spielern teilweise einen so hohen Signing Bonus an, der teilweise sogar über dem Salary über die Gesamtlaufzeit liegt? Mir ist natürlich klar, dass ein Spieler vielleicht einen Vertrag eher (zu einem geringeren Gesamtvolumen) unterschreibt, wenn ein großer Teil davon garantiert ist und er diesen unter allen Umständen bezieht, auch wenn er z.B. gecuttet wird. Ist das der Einzige Grund, warum teilweise sehr hohe Signing Bonus gezahlt werden oder hat das auch irgendeinen anderen/positiveren Einfluss auf den Salary Cap / Cap hit als das nicht garantierte Gehalt/Salary?
    Die Sache mit dem post 1. Juni Cut ist nicht ganz korrekt. In diesem Fall werden alle garantierten Gelder Dead Money für die aktuelle Saison, der komplette Rest im Jahr danach. Ist also keine Halbierung.

    Hohe Garantien fordern die Spieler, da die Teams sie ja jederzeit cutten oder sie sich verletzen können. Wären die Verträge wie zB in der NBA garantiert, bräuchte man das wohl nicht in der Form. Alternativ müsste man entsprechende Grundgehälter garantieren, was aber Cap-technisch kein Unterschied wäre. Allerdings Cash-technisch, da das Geld nicht updront ist.

    Die 49ers haben Willis man in einem Jahr (so Mitte der Vertragslaufzeit) ein garantiertes Grundgehalt von über 17Mio gezahlt, weil sie die Summe in die Cap eingeplant hatten und so nur einen geringeren SB gezahlt.

    Die Spieler erwarten die Garantien, die Teams suchen einen Weg, die Cap zu managen. Daher wird oft der Weg üner diese hohen SB gewählt.
  • DU-TH schrieb:

    ist eine echt blöde Situation.
    Nehmen wir Trostys Team, die Raiders. Die müssen dieses Jahr Geld ausgeben. Das ist prinzipiell nicht schlimm, wenn man sich dann vornimmt, Top-FAs zu verpflichten. Dumm nur, wenn die nicht zu einer aktuellen Kellerkind-Franchise wollen. Heraus kommt dann, dass man Verträge anbieten muss, die im Preis-Leistungs-Vergleich keinen Sinn mehr machen, um das Geld loswzuwerden.
    Wirtschaftlich sinnvoll wäre, dass man Geld nur ausgibt, wenn der Gegenwert dies rechtfertigt. D.h. findet ein Team keine FAs/ eigene Spieler, die leistungsmäßig Gehalt x rechtfertigen, dann gebe ich das Geld besser nicht aus. Macht man das zwei Jahre lang, dann zwingt einen die NFL, Geld auszugeben, was ein Team im Aufbau bestimmt nicht besser macht...
    Ich weiß dass der Kommentar schon sehr alt war, aber es trifft so ziemlich genau auf die Frage, die ich mir schon seit langem stelle. In so einer Situation, was hindert es ein solches Kellerkind Team daran, folgendes zu tun:

    Ausgangsposition: schlechtes Team, viel Cap Space
    Ziel: Geld ausgeben

    Sie suchen sich die 3-4 Kernspieler in ihrem Team die sie gerne behalten möchten und geben Ihnen Verträge die überspitzt formuliert so lauten:

    Siging Bonus: 0 USD,
    1. Year Salary: 20 Mio USD (ersetzt quasi den SB, sorgt dafuer das Geld ausgegeben wird),
    2 - 4. Year: Salary: 1 Mio

    Dadurch hätten Sie Ihren Nukleus ans Team gebunden. Die Spieler sind happy, weil das meiste Geld wie bei einem SB garantiert ist.
    Das Team hat im nächsten Jahr wieder ordentlich Salary Cap Space
    Könnte sogar ggf. seine guten Spieler traden gegen sehr gute, weil ein Tradepartner einen guten Spieler mit niedrigem Cap Hit haben möchte und bereit ist einen sehr guten Spieler mit hohem Cap Space loszuwerden. Keine Ahnung ob Tom Brady eine Non-Trade Klausel in seinem Vetrag hat, aber wievieel 1st Rounder könnten die Pats für ihn abgreifen bei einem Trade, wenn Sie dem Tradepartner einen Tom Brady mit 1 Mio Salary Cap Hit pro Jahr traden. Oder muss der Tradepartner auch was vom SB übernehmen, bei einem Trade?

    Macht das nicht Sinn? Oder woran würde das scheitern?
  • schingeldi schrieb:

    DU-TH schrieb:

    ist eine echt blöde Situation.
    Nehmen wir Trostys Team, die Raiders. Die müssen dieses Jahr Geld ausgeben. Das ist prinzipiell nicht schlimm, wenn man sich dann vornimmt, Top-FAs zu verpflichten. Dumm nur, wenn die nicht zu einer aktuellen Kellerkind-Franchise wollen. Heraus kommt dann, dass man Verträge anbieten muss, die im Preis-Leistungs-Vergleich keinen Sinn mehr machen, um das Geld loswzuwerden.
    Wirtschaftlich sinnvoll wäre, dass man Geld nur ausgibt, wenn der Gegenwert dies rechtfertigt. D.h. findet ein Team keine FAs/ eigene Spieler, die leistungsmäßig Gehalt x rechtfertigen, dann gebe ich das Geld besser nicht aus. Macht man das zwei Jahre lang, dann zwingt einen die NFL, Geld auszugeben, was ein Team im Aufbau bestimmt nicht besser macht...


    Macht das nicht Sinn? Oder woran würde das scheitern?

    Das scheitert meiner Meinung daran, dass es Grenzen gibt mit denen Du Gehaltssprünge bauen darfst. Also die Differenz zwischen einem zum nächsten. Es müsste in etwa so sein:



    The rule states that these contracts cannot have an annual increase of more than 30% of the salary, excluding amounts treated as a signing bonus, provided for in the FINAL CAPPED YEAR

    Aber viel wichtiger - Kein Team hat die Motivation das zu tun. In Deinem Beispiel verdient der Spieler 23 Mio über 4 Jahre. 20 Mio davon bekommt er im ersten Jahr (damit garantiert). D.h. 86% seines Vertrages wären garantiert.
    Daraus resultieren folgende Probleme A) Motivation des Spielers - Warum sollte er sich nach Jahr 1 noch Mühe geben? - außer vielleicht in Jahr 4 für den neuen Vertrag B) Wenn sich der Spieler in Jahr 2 verletzt und nicht mehr spielen kann, habe ich 91% (Jahr 1 + jahr 2) des Vertrages ausgezahlt und nur 25% der Leistung bekommen.

    Das was du beschreiben möchtest machen NFL Teams, aber mit geringeren Differenzen. Wenn man sich NFL Verträge anschaut, dann sind viele so strukturiert, dass sie im ersten und zweiten Jahr viele garantierte Zahlungen haben und danach nur noch Team-Optionen auf weitere Jahre sind. Was bedeutet das? In den ersten beiden Jahren sind die Kosten sehr hoch einen Spieler zu cutten (dead money) und ab dem dritten Jahr sind die garantierten Bestandteile aufgebraucht und der Spieler kostet nur noch sein base-salary. Damit kann das Team ohne weitere Kosten gegen die Cap cutten.

    Das ganze Thema wird aber schnell auch sehr komplex. Das ist nur eine Vereinfachung.
    R.I.P J.Johnson
  • Warum willst Du auf einen SB verzichten? Die Berechnung des Salary Floor ist eine Cach und keine Cap Betrachtung. Mit anderen Worten, es geht um das gezahlte Geld, nicht um die Verteilung auf die Cap.

    In Deinem Beispiel würde ein SB von 20Mio$ den gleichen Effekt wie eine Base Salary von 20Mio$ haben. Und wenn Du am Ende nicht auf 89% kommst, zahlst Du die Differenz Cach an die NFLPA.
  • schingeldi schrieb:

    DU-TH schrieb:

    ist eine echt blöde Situation.
    Nehmen wir Trostys Team, die Raiders. Die müssen dieses Jahr Geld ausgeben. Das ist prinzipiell nicht schlimm, wenn man sich dann vornimmt, Top-FAs zu verpflichten. Dumm nur, wenn die nicht zu einer aktuellen Kellerkind-Franchise wollen. Heraus kommt dann, dass man Verträge anbieten muss, die im Preis-Leistungs-Vergleich keinen Sinn mehr machen, um das Geld loswzuwerden.
    Wirtschaftlich sinnvoll wäre, dass man Geld nur ausgibt, wenn der Gegenwert dies rechtfertigt. D.h. findet ein Team keine FAs/ eigene Spieler, die leistungsmäßig Gehalt x rechtfertigen, dann gebe ich das Geld besser nicht aus. Macht man das zwei Jahre lang, dann zwingt einen die NFL, Geld auszugeben, was ein Team im Aufbau bestimmt nicht besser macht...
    Oder muss der Tradepartner auch was vom SB übernehmen, bei einem Trade?
    Der Tradepartner übernimmt nie etwas vom Signing Bonus. Deshalb werden Spieler mit hohem Signing Bonus wenn überhaupt erst in der 2ten Hälfte der Vertragslaufzeit oder gar erst vor dem / im letzten Jahr der Vertragslaufzeit getradet. Auf dem Signing Bonus bleibt immer das Team sitzen, bei dem der Spieler den Vertrag unterschrieben hat.
  • frontmode schrieb:

    Warum willst Du auf einen SB verzichten? Die Berechnung des Salary Floor ist eine Cach und keine Cap Betrachtung. Mit anderen Worten, es geht um das gezahlte Geld, nicht um die Verteilung auf die Cap.

    In Deinem Beispiel würde ein SB von 20Mio$ den gleichen Effekt wie eine Base Salary von 20Mio$ haben. Und wenn Du am Ende nicht auf 89% kommst, zahlst Du die Differenz Cach an die NFLPA.
    Ich würde auf einen SB verzichten, weil ich ja z.B. in diesem Jahr viel Cap Space habe und laut der Situation in dem Kommentar den ich zitiert habe Geld ausgeben muss, aber mir nicht den Cap für die nächsten Jahre versauen möchte. Mit einem SB würde ich das Geld auf die nächsten Jahre verteilen und mich somit für die Zukunft schwächen. Bei einem hohen 1 year salary habe ich die Bedingungen erfüllt, dieses Jahr Geld auszugeben (wie das CBA fordert) aber nicht mit einem auf die nächsten Jahre verteilten Signing Bonus mir die Zukunft versaut.

    Ich sehe das Problem mit der Motivation des Spielers, daher würde ich es ja auch nur mit den 3-4 guten Spielern in meinem Team machen, bei denen ich weiß dass Sie Charcter Guys sind. z.B. bei den Patriots würde ich es den Tackles Vollmer und Solder geben, einem Ninkovich (wobei hier das Alter mich davon abhalten würde), einem Jamie Collins.

    Verletzungen sind natürlich ein Risiko bei dem Plan, das sehe ich ein. Aber wenn ich laut CBA Geld ausgeben muss, und es ist kein FA da, der zu mir als schlechtes Team will, ist es dann nicht ein viel höheres Risiko einen mittelmäßigen FA zu viel zu bezahlen der mir dann jedes Jahr mit 4-5 Mio Cap auf der Tasche sitzt?

    Und einen Gehaltssprung mache ich ja nicht, sondern einen Gehaltsdrop. Ist der auch verboten?
  • Genaugenommen muss ab dem dritten Jahr des aktuellen CBA Liga-weit 98% über 2x 4 Jahre (2013-2016 und 2017-2020) ausgegeben werden. Ein Team darf dabei nicht unter 89% sein.

    Wie ich schon mal geschrieben habe, ist das eine Cash und keine Cap Betrachtung. Sprich wenn eine hoher SB 2016 gezahlt wurde, zählt der komplett für das aktuelle 4-Jahres Fenster.

    Bezogen auf die adjusted Cap ist es aber nicht egal, ob Du 20Mio$ als pro-rated SB zahlst oder ein Grundehalt in der Höhe.

    Nehmen wir Dein Beispiel und vereinfachen das ein wenig.

    Du hast dieses Jahr 21Mio$ für den Spieler. NFL Cap im folgenden Jahr 160Mio$

    Jahr 1: Base 1Mio$, pro-rated 4Mio, Capwert 5Mio$, Cap Space 16Mio$
    Jahr 2: Adjusted Cap = NFL Cap + Carryover = 160Mio$ + 16Mio$ = 176Mio$

    Oder

    Jahr 1: Base 21Mio$, Capwert 21Mio$, Cap Space 0$
    Jahr 2: Adjusted Cap = NFL Cap + Carryover = 160Mio$ + 0$ = 160Mio$

    Wie Du siehst, durch den SB bekommst Du den Spieler, hast Flexibilität im ersten und zweiten Jahr und Du gibst das fehlende Geld für den Salary Floor aus.

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