Cologne Falcons ziehen sich zurück

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Cologne Falcons ziehen sich zurück

      Das Kölner American Football Team "Cologne Falcons" muss aus finanziellen Gründen aufgeben. Der Bundesligist nimmt ab sofort nicht mehr in der "German Football League" teil.

      Anfang März war den Cologne Falcons der Hauptsponsor weggebrochen. Der Berliner Wirtschafts- und Finanzstiftung, die den Club mit 500 000 Euro unterstützen wollte, wird von der Staatsanwaltschaft gewerbsmäßiger Betrug und ein Verstoß gegen das Kreditwesengesetz vorgeworfen. Seitdem hatten die Falcons vergeblich versucht, den Mindestbetrag von 200 000 Euro, der nach Angaben von Martin Hanselmann für die Durchführung einer Erstliga-Saison nötig gewesen wäre, aufzutreiben. Bis Freitag hatten sich die Falcons Zeit gegeben, das Finanzloch zu stopfen. Doch bei Ablauf der Deadline hatten sie laut Hanselmann lediglich 100 000 Euro zusammen. Ein Schreiben an Oberbürgermeister Jürgen Roters war ebenso erfolglos geblieben wie Anfragen bei namhaften Unternehmen wie der Sparkasse Köln-Bonn oder der Rheinenergie.


      rundschau-online.de/sport/amer…ck,15184898,30116744.html

      Letzte Saison fast im German Bowl gestanden und nun weg vom Fenster. Sehr traurig, nicht nur für die Kölner Umgebung. Zeigt leider den Stellenwert, den Football in Deutschland hat. :(
    • Buccaneer schrieb:

      Ich frage mich wozu ein Amateursport 500K Euro braucht (Eintrittsgelder nicht inbegriffen)

      200.000,-€ sind ja genannt worden als Mindestbetrag um die Saison durchzuführen.
      Soweit ich informiert bin betragen die Lizenzkosten 50.000,-€ für die GFL.
      Reisekosten, Aussen-Camps, Kosten für Spieler und Coaches, Kosten für die Betriebsstätte. Bezogen auf die restlichen 150.000,-€ sind das bei 50 Personen 250,-€/Monat. Das ist nicht viel
    • Aufwandsentschädigung nennt man sowas. Selbst im Fussball werden in der 6. und 7. Liga 250 € für Spitzenspieler bezahlt, pro Spiel, versteht sich. Und die 4-6 US-Importe pro Team zuzüglich 6-8 Euro-Spieler und noch ein paar aus Deutschland, die nicht in der Nähe wohnen, wollen alle nicht nur Handgeld. Kost und Logis sollte möglichst auch frei sein. Da sind 200T€ nicht viel.
      [CENTER]SUPPORTING THE TEAM OF THE DECADES
      SUCCESSOR - SUPERBOWL XI, XV, XVIII![/CENTER]
    • 200 oder 500 K - da frage ich mich wirklich, auf welchem Planeten die Falcons leben. Das sind Summen, die zu Hochzeiten in Hamburg gehändelt wurden - aber da hat man auch vor 10.000+ Zuschauern gespielt. Wenn es ums reine Überleben gilt, muss man auch mal ohne Importe an den Start gehen.
      [SIGPIC][/SIGPIC]
    • Lyle Alzado schrieb:

      200 oder 500 K - da frage ich mich wirklich, auf welchem Planeten die Falcons leben. Das sind Summen, die zu Hochzeiten in Hamburg gehändelt wurden - aber da hat man auch vor 10.000+ Zuschauern gespielt. Wenn es ums reine Überleben gilt, muss man auch mal ohne Importe an den Start gehen.


      Leider fehlte und fehlt den Falcons jeder Bezug zur Realität. Diese Vernunft die du da erhoffst ist zwar sehr löblich aber schau dir bitte mal die GFL Vereine an und wie die agieren. Egal ob Braunschweig, Berlin oder Rhein Neckar. Da kracht es an allen Ecken. Schwäbisch Hall ist die große Ausnahme.