Was darf Presse? / Qualität von Journalismus

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    • kbenzema schrieb:

      Silversurger schrieb:

      kbenzema schrieb:

      Da ist es natürlich Schwierig , den nach Syrien wird man sie nicht abschieben können. Aber das kann ja so nicht stehen bleiben.
      Wir haben für solche Fälle ein Strafrecht und das gilt für abschiebbare Menschen genauso wie für nichtabschiebbare. Den richtigen Umgang mit solchen Leuten zu finden ist schwer, da gebe ich dir Recht. Aber das gilt in meinen Augen völlig unabhängig von deren Nationalität oder Herkunft.


      Die Frage kam ja bei der Amok Fahrt schon auf , und da wurde ja meinerMeinung nach zurecht gesagt das man Terrorismus wohl kaum durchZuwanderungsstop vermeiden kann . Aber wie verhält es sich den in dem jetzigenFall ? Und wie kann man hier dafür sprechen das diese Leute hier bleiben dürfen?Ganz banal gesprochen wäre das nicht passiert wenn sie nicht ins Land gelassenworden wären.
      Und woher hätte man bei der Einreise wissen sollen, dass diese 7 Personen eine solche Tat begehen werden? Oder sollte man deshalb gar keine Flüchtlinge mehr ins Land lassen? Dann würde man ja alle anderen Flüchtlinge für die Tat dieser 7 Personen bestrafen.

      Man muss das einfach trennen. Der weitaus größte Teil der Zuwanderer verhält sich gesetzeskonform. Es sind immer nur ein paar Idioten, die andere in Mißkredit bringen. Ist wie bei Fußballfans: da randalieren auch immer nur ein paar Hools. Die anderen Zuschauer verhalten sich auch ordentlich.

      Man kann immer nur die Täter bestrafen. Außerdem kann man versuchen die Personenkreise, aus denen die Täter stammen können, zu erreichen. Beim Fußball wird sowas über Fanprojekte versucht, bei Flüchtlingen muss man eben durch entsprechende Integrationsmaßnahmen versuchen da was zu machen. In beiden Fällen sind die Täter junge Männer, die in der Gruppe auftreten, mit dem überschüssigen Testoteron in ihrem Körper wohl nicht klarkommen und sich gegenseitig anstacheln.

      Der Berliner Obdachlose ist mit Sicherheit auch nicht der erste Obdachlose, dem im Schlaf Gewalt angetan wurde und er wird wohl auch nicht der letzte bleiben.
    • Erzwolf schrieb:

      kbenzema schrieb:

      Silversurger schrieb:

      kbenzema schrieb:

      Da ist es natürlich Schwierig , den nach Syrien wird man sie nicht abschieben können. Aber das kann ja so nicht stehen bleiben.
      Wir haben für solche Fälle ein Strafrecht und das gilt für abschiebbare Menschen genauso wie für nichtabschiebbare. Den richtigen Umgang mit solchen Leuten zu finden ist schwer, da gebe ich dir Recht. Aber das gilt in meinen Augen völlig unabhängig von deren Nationalität oder Herkunft.
      Die Frage kam ja bei der Amok Fahrt schon auf , und da wurde ja meinerMeinung nach zurecht gesagt das man Terrorismus wohl kaum durchZuwanderungsstop vermeiden kann . Aber wie verhält es sich den in dem jetzigenFall ? Und wie kann man hier dafür sprechen das diese Leute hier bleiben dürfen?Ganz banal gesprochen wäre das nicht passiert wenn sie nicht ins Land gelassenworden wären.
      Und woher hätte man bei der Einreise wissen sollen, dass diese 7 Personen eine solche Tat begehen werden? Oder sollte man deshalb gar keine Flüchtlinge mehr ins Land lassen? Dann würde man ja alle anderen Flüchtlinge für die Tat dieser 7 Personen bestrafen.
      Man muss das einfach trennen. Der weitaus größte Teil der Zuwanderer verhält sich gesetzeskonform. Es sind immer nur ein paar Idioten, die andere in Mißkredit bringen. Ist wie bei Fußballfans: da randalieren auch immer nur ein paar Hools. Die anderen Zuschauer verhalten sich auch ordentlich.

      Man kann immer nur die Täter bestrafen. Außerdem kann man versuchen die Personenkreise, aus denen die Täter stammen können, zu erreichen. Beim Fußball wird sowas über Fanprojekte versucht, bei Flüchtlingen muss man eben durch entsprechende Integrationsmaßnahmen versuchen da was zu machen. In beiden Fällen sind die Täter junge Männer, die in der Gruppe auftreten, mit dem überschüssigen Testoteron in ihrem Körper wohl nicht klarkommen und sich gegenseitig anstacheln.

      Der Berliner Obdachlose ist mit Sicherheit auch nicht der erste Obdachlose, dem im Schlaf Gewalt angetan wurde und er wird wohl auch nicht der letzte bleiben.
      Vollkommen richtig !! Ich will es ja trennen .

      Im Fussball werden dann ja auch Stadion Verbote asugesprochen .

      Mir geht es eben jetzt um diesen Fall . Was passiert jetzt mit den 5 ? Können sie überhaupt Abgeschoben werden ? wenn ja wohin . Nach Syrien wird man sie wohl kaum schicken können . Werden sie überhaupt abgeschoben ? oder gibts das ein oder andere Jahr Knast (wenn überhaupt ) und dann ?
      I can, I will
    • kbenzema schrieb:

      Silversurger schrieb:

      kbenzema schrieb:

      Da ist es natürlich Schwierig , den nach Syrien wird man sie nicht abschieben können. Aber das kann ja so nicht stehen bleiben.
      Wir haben für solche Fälle ein Strafrecht und das gilt für abschiebbare Menschen genauso wie für nichtabschiebbare. Den richtigen Umgang mit solchen Leuten zu finden ist schwer, da gebe ich dir Recht. Aber das gilt in meinen Augen völlig unabhängig von deren Nationalität oder Herkunft.
      Ich versuche auch nur irgendwie zu verstehen wie Menschen denen die Fluchtaus der Hölle nach Deutschland oder sonst wohin gelungen ist auf so eineabartige Idee kommen können. Und danach eben locker flockig lachend in der UBahn stehen.
      Ob sich aus einem einmaligen traumatischen Erlebnis, wenn es denn überhaupt eins gegeben hat, eine lebenslängliche Moralität ergibt, sei mal dahingestellt, aber das dt. Strafrecht sieht auch keine besondere Verantwortung vor für Asylanten. Ob man das für sich selbst auf einer moralischen Ebene anders sieht ist Ansichtssache, aber irgendwo auch realitätsfern. Irgendeine "Hölle" mag Bestandteil von Asylgesuchen sein, sowas ergibt sich eben aus den inneliegenden Zwängen; der Realität wird sie in vielen Fällen nicht entsprechen. Für Syrer gibt es ja in der Praxis ein Blankoasyl aufgrund der Kriegssituation. Bei einer solchen Abkehr vom individuellen Verfolgungsgrundsatz kann man dann auch ehrlicherweise keine moralischen Ansprüche stellen.

      kbenzema schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      kbenzema schrieb:

      Silversurger schrieb:

      kbenzema schrieb:

      Da ist es natürlich Schwierig , den nach Syrien wird man sie nicht abschieben können. Aber das kann ja so nicht stehen bleiben.
      Wir haben für solche Fälle ein Strafrecht und das gilt für abschiebbare Menschen genauso wie für nichtabschiebbare. Den richtigen Umgang mit solchen Leuten zu finden ist schwer, da gebe ich dir Recht. Aber das gilt in meinen Augen völlig unabhängig von deren Nationalität oder Herkunft.
      Die Frage kam ja bei der Amok Fahrt schon auf , und da wurde ja meinerMeinung nach zurecht gesagt das man Terrorismus wohl kaum durchZuwanderungsstop vermeiden kann . Aber wie verhält es sich den in dem jetzigenFall ? Und wie kann man hier dafür sprechen das diese Leute hier bleiben dürfen?Ganz banal gesprochen wäre das nicht passiert wenn sie nicht ins Land gelassenworden wären.
      Und woher hätte man bei der Einreise wissen sollen, dass diese 7 Personen eine solche Tat begehen werden? Oder sollte man deshalb gar keine Flüchtlinge mehr ins Land lassen? Dann würde man ja alle anderen Flüchtlinge für die Tat dieser 7 Personen bestrafen.Man muss das einfach trennen. Der weitaus größte Teil der Zuwanderer verhält sich gesetzeskonform. Es sind immer nur ein paar Idioten, die andere in Mißkredit bringen. Ist wie bei Fußballfans: da randalieren auch immer nur ein paar Hools. Die anderen Zuschauer verhalten sich auch ordentlich.

      Man kann immer nur die Täter bestrafen. Außerdem kann man versuchen die Personenkreise, aus denen die Täter stammen können, zu erreichen. Beim Fußball wird sowas über Fanprojekte versucht, bei Flüchtlingen muss man eben durch entsprechende Integrationsmaßnahmen versuchen da was zu machen. In beiden Fällen sind die Täter junge Männer, die in der Gruppe auftreten, mit dem überschüssigen Testoteron in ihrem Körper wohl nicht klarkommen und sich gegenseitig anstacheln.

      Der Berliner Obdachlose ist mit Sicherheit auch nicht der erste Obdachlose, dem im Schlaf Gewalt angetan wurde und er wird wohl auch nicht der letzte bleiben.
      Mir geht es eben jetzt um diesen Fall . Was passiert jetzt mit den 5 ? Können sie überhaupt Abgeschoben werden ? wenn ja wohin . Nach Syrien wird man sie wohl kaum schicken können . Werden sie überhaupt abgeschoben ? oder gibts das ein oder andere Jahr Knast (wenn überhaupt ) und dann ?
      Vorraussetzung ist erstmal eine gewisse Befriedung Syriens, ansonsten wird da ein Gericht immer noch seinen Daumen drauf haben.
      Darüber hinaus ist das eher ein politische Frage. Rot-Rot-Grün in Berlin sind eher "Abschiebungsskeptiker", zumindest war das die Haltung von vor ein paar Wochen (eine ähnliche Haltung gabs auch mal in NRW, seit der Silvesternacht gabs da auch Veränderungen). Die Frage ob diese Personen abgeschoben werden ist garnicht mal so interessant. Die werden aufgrund der entstandenen Öffentlichkeit ganz oben auf der Liste stehen. Es geht ja vielmehr um Straftäter die nicht so in der Öffentlichkeit stehen. Die Haltung der Parteien zu Abschiebung lässt sich an solchen Fällen jedenfalls besser ablesen. Es ist schlussendlich eine Praxis, die sich aus Weisungen aus der Politik zusammensetzt. Man hat verschiedene Mittel (Härtefallregelung, Duldung) die relativ viel Platz lassen im rechtsstaatlichen Gerüst. Es lässt sich ziemlich simple zusammenfassen: Abschiebungen gibt es, wenn die jeweils Regierenden sie wollen.
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      Team Goff

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    • kbenzema schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      kbenzema schrieb:

      Silversurger schrieb:

      kbenzema schrieb:

      Da ist es natürlich Schwierig , den nach Syrien wird man sie nicht abschieben können. Aber das kann ja so nicht stehen bleiben.
      Wir haben für solche Fälle ein Strafrecht und das gilt für abschiebbare Menschen genauso wie für nichtabschiebbare. Den richtigen Umgang mit solchen Leuten zu finden ist schwer, da gebe ich dir Recht. Aber das gilt in meinen Augen völlig unabhängig von deren Nationalität oder Herkunft.
      Die Frage kam ja bei der Amok Fahrt schon auf , und da wurde ja meinerMeinung nach zurecht gesagt das man Terrorismus wohl kaum durchZuwanderungsstop vermeiden kann . Aber wie verhält es sich den in dem jetzigenFall ? Und wie kann man hier dafür sprechen das diese Leute hier bleiben dürfen?Ganz banal gesprochen wäre das nicht passiert wenn sie nicht ins Land gelassenworden wären.
      Und woher hätte man bei der Einreise wissen sollen, dass diese 7 Personen eine solche Tat begehen werden? Oder sollte man deshalb gar keine Flüchtlinge mehr ins Land lassen? Dann würde man ja alle anderen Flüchtlinge für die Tat dieser 7 Personen bestrafen.Man muss das einfach trennen. Der weitaus größte Teil der Zuwanderer verhält sich gesetzeskonform. Es sind immer nur ein paar Idioten, die andere in Mißkredit bringen. Ist wie bei Fußballfans: da randalieren auch immer nur ein paar Hools. Die anderen Zuschauer verhalten sich auch ordentlich.

      Man kann immer nur die Täter bestrafen. Außerdem kann man versuchen die Personenkreise, aus denen die Täter stammen können, zu erreichen. Beim Fußball wird sowas über Fanprojekte versucht, bei Flüchtlingen muss man eben durch entsprechende Integrationsmaßnahmen versuchen da was zu machen. In beiden Fällen sind die Täter junge Männer, die in der Gruppe auftreten, mit dem überschüssigen Testoteron in ihrem Körper wohl nicht klarkommen und sich gegenseitig anstacheln.

      Der Berliner Obdachlose ist mit Sicherheit auch nicht der erste Obdachlose, dem im Schlaf Gewalt angetan wurde und er wird wohl auch nicht der letzte bleiben.
      Mir geht es eben jetzt um diesen Fall . Was passiert jetzt mit den 5 ? Können sie überhaupt Abgeschoben werden ? wenn ja wohin . Nach Syrien wird man sie wohl kaum schicken können . Werden sie überhaupt abgeschoben ? oder gibts das ein oder andere Jahr Knast (wenn überhaupt ) und dann ?
      Sieh es mal so. Zunächst werden sie ihr Urteil bekommen wie jeder andere Täter. Und zusätzlich zur normalen Strafe droht ihnen die Abschiebung. Sie haben also mehr zu verlieren als vergleichbare deutsche Straftäter. Was da am Ende rauskommt müssen Richter beurteilen. Und ob die am Ende wirklich auf versuchten Mord kommen..., man weiß es nicht.
    • Ich packs einfach mal hier rein:

      Daniel Albrecht, ein ehemaliger Schweizer Ski-Rennfahrer, ist ja, wie manche von Euch wissen, Anfang 2009 bei einem Trainingsunfall auf der "Streif" lebensgefährlich verletzt worden (ich poste jetzt mal mit Absicht kein Video vom Sturz).

      Anbei ein Auszug aus dem Zeitungsinterview von heute aus dem schweizer Newsportal "20 Minuten"

      Mich hats bei untenstehendem fast vom Stuhl gehauen:

      Frage: Was war das Schwierigste?
      Antwort: Am härtesten traf es mein Umfeld. Ich erkannte meine Freundin nicht wieder, als sie zu mir ans Krankenbett kam. Ich hielt sie für eine Therapeutin.

      Und jetzt kommts:

      Frage: Klingt nach Beziehungsstress.

      Antwort: Kerstin war gut zu mir. Ich konnte keine Gefühle empfinden. Ich musste Liebe neu lernen.

      :cards :madfan:

      Ich persönlich finde diese Frage, egal was für ein Portal das ist, sowas von niveaulos, und spiegelt die heutige Medienwelt am besten wieder. Auch ein Grund warum ich seit über 1 Jahr keine, überhaupt keine Nachrichten verfolge.

      Hier das ganze Interview: (sehr sehr bewegend)

      20min.ch/sport/ski/story/15705926
    • Silversurger schrieb:

      Ich kann dein Entsetzen über so eine dämliche und taktlose Frage komplett nachvollziehen, aber:

      chris49ers schrieb:

      Auch ein Grund warum ich seit über 1 Jahr keine, überhaupt keine Nachrichten verfolge.
      Ist das nicht ein bisschen wie das Kind, das sich beim Versteckspiel die Augen zuhält?
      wenn es mir dadurch im leben "besser" geht... Heisst ja nicht das ich nicht verfolge was auf der Welt passiert, aber ich suche halt direkt nach antworten auf meine Fragen, und lasse mich nicht davon beriesseln. Die Zeitung aus der ich das Interview habe wird bei uns auf der Arbeit täglich verteilt, und während der raucherpause schmökere ich durch den sportteil
    • Der Vorsitzende Richter am Bundesgerichtshof Fischer hat einen gewissen Hang zur Selbstdarstellung und ist durchaus - auch in den "eigenen Reihen" - nicht sonderlich beliebt. Seine Kolumne ist nicht selten polemisch. Dennoch ist er ein scharfsinniger Jurist. Seine kürzlich veröffentlichte Kolumne anlässlich einer "Maischberger"-Sendung beschäftigt sich u. a. mit der Art und Weise, wie "Talkshows" zustande kommen. Manches war mir schon aus anderen Quellen bekannt, aber der Artikel hat mir in besonderer Weise verdeutlicht, wie skandalös hier Zuschauerverdummung als vermeintlich seriös-politische Sendung verkauft wird.

      zeit.de/gesellschaft/zeitgesch…elknaben-fischer-im-recht

      Lesenswert ist m. E. insbesondere alles, was auf die einleitend zitierten Zuschriften, die für sich sprechen, folgt.
    • Chief schrieb:

      Der Vorsitzende Richter am Bundesgerichtshof Fischer hat einen gewissen Hang zur Selbstdarstellung und ist durchaus - auch in den "eigenen Reihen" - nicht sonderlich beliebt. Seine Kolumne ist nicht selten polemisch. Dennoch ist er ein scharfsinniger Jurist. Seine kürzlich veröffentlichte Kolumne anlässlich einer "Maischberger"-Sendung beschäftigt sich u. a. mit der Art und Weise, wie "Talkshows" zustande kommen. Manches war mir schon aus anderen Quellen bekannt, aber der Artikel hat mir in besonderer Weise verdeutlicht, wie skandalös hier Zuschauerverdummung als vermeintlich seriös-politische Sendung verkauft wird.

      zeit.de/gesellschaft/zeitgesch…elknaben-fischer-im-recht

      Lesenswert ist m. E. insbesondere alles, was auf die einleitend zitierten Zuschriften, die für sich sprechen, folgt.
      Ich hab die Talkshow damals auch gesehen und das Urteil sei mir zugestanden: der Herr war mir in seiner rechthaberischen und unabwägenden Haltung auch ziemlich unsympathisch.

      Er war ein weniger twitter-Geschädigter Typus als Lauer, aber er hatte den gleichen 'got you'-Diskusionsstil, bei dem alles was er sagt völlig unbestreitbar ist und für Aussagen anderer Parteien nicht nur kein Verständnis aufgebracht wurde, sondern es immer in der möglichst unvorteilhaftesten Weise ausgelegt wurde. Die Talkshowkritik verpufft da für mich ein wenig, wenn er selbst quasi der Archetyp des poltischen (Parteien-)Talkshowgastes ist, der wenn der Gegenüber "Schokopudding für alle" fordert, dem mit dem Hinweis auf Diabetes vehement widerspricht.
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      Team Goff
    • Bedenkenswerte Ansichten über den modernen Journalismus (und andere Themen) von Tuvia Tenenbom:

      spiegel.de/kultur/literatur/tu…neuen-buch-a-1140837.html

      Das hat mich daran erinnert, dass ich mich kürzlich gefragt habe, warum man bei uns mehr oder minder darauf angewiesen ist, alternative Blickwinkel auf große politische Themen in einer Satiresendung wie "Die Anstalt" dargestellt zu sehen, statt sie in großen politischen Tageszeitungen lesen zu können.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chief ()

    • Chief schrieb:

      Bedenkenswerte Ansichten über den modernen Journalismus (und andere Themen) von Tuvia Tenenbom:

      spiegel.de/kultur/literatur/tu…neuen-buch-a-1140837.html

      Das hat mich daran erinnert, dass ich mich kürzlich gefragt habe, warum man bei uns mehr oder minder darauf angewiesen ist, alternative Blickwinkel auf große politische Themen in einer Satiresendung wie "Die Anstalt" dargestellt zu sehen, statt sie in großen politischen Tageszeitungen lesen zu können.
      Alternative Blickwinkel ist das eine (wobei ich das INterview und seine Sichtweise hier auch etwas grenzwertig finde).Aber was hier momentan völlig abgeht sind die Faktenabgleiche und die Überzeugungskraft des Faktischen. Das ist sicherlich alles noch mal interpretierbar, aber ich möchte doch zumindest die volle Datenlage haben, um wichten und werten zu können. Genau wie Du sagst, bekommen das anscheinend nur noch die Satiriker hin (in den USA ist da John Oliver natürlich eine Klasse für sich)
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Chief schrieb:

      Bedenkenswerte Ansichten über den modernen Journalismus (und andere Themen) von Tuvia Tenenbom:

      spiegel.de/kultur/literatur/tu…neuen-buch-a-1140837.html

      Das hat mich daran erinnert, dass ich mich kürzlich gefragt habe, warum man bei uns mehr oder minder darauf angewiesen ist, alternative Blickwinkel auf große politische Themen in einer Satiresendung wie "Die Anstalt" dargestellt zu sehen, statt sie in großen politischen Tageszeitungen lesen zu können.
      Sorry, ich kann das Geschriebene schwer ernst nehmen wenn er sinngemäß sagt "Bachmann und co muss man akzeptieren" aber sich selber als "armer Jude" hinstellt und somit faktisch seinen angeblich offenen Liberalismis dort abgrenzt wo es persönlich wird (Antisemetismus).
    • Buccaneer schrieb:

      Chief schrieb:

      Bedenkenswerte Ansichten über den modernen Journalismus (und andere Themen) von Tuvia Tenenbom:

      spiegel.de/kultur/literatur/tu…neuen-buch-a-1140837.html

      Das hat mich daran erinnert, dass ich mich kürzlich gefragt habe, warum man bei uns mehr oder minder darauf angewiesen ist, alternative Blickwinkel auf große politische Themen in einer Satiresendung wie "Die Anstalt" dargestellt zu sehen, statt sie in großen politischen Tageszeitungen lesen zu können.
      Alternative Blickwinkel ist das eine (wobei ich das INterview und seine Sichtweise hier auch etwas grenzwertig finde).Aber was hier momentan völlig abgeht sind die Faktenabgleiche und die Überzeugungskraft des Faktischen. Das ist sicherlich alles noch mal interpretierbar, aber ich möchte doch zumindest die volle Datenlage haben, um wichten und werten zu können. Genau wie Du sagst, bekommen das anscheinend nur noch die Satiriker hin (in den USA ist da John Oliver natürlich eine Klasse für sich)
      John Oliver ist in der Tat einfach grandios.

      freshprince85 schrieb:

      Chief schrieb:

      Bedenkenswerte Ansichten über den modernen Journalismus (und andere Themen) von Tuvia Tenenbom:

      spiegel.de/kultur/literatur/tu…neuen-buch-a-1140837.html

      Das hat mich daran erinnert, dass ich mich kürzlich gefragt habe, warum man bei uns mehr oder minder darauf angewiesen ist, alternative Blickwinkel auf große politische Themen in einer Satiresendung wie "Die Anstalt" dargestellt zu sehen, statt sie in großen politischen Tageszeitungen lesen zu können.
      Sorry, ich kann das Geschriebene schwer ernst nehmen wenn er sinngemäß sagt "Bachmann und co muss man akzeptieren" aber sich selber als "armer Jude" hinstellt und somit faktisch seinen angeblich offenen Liberalismis dort abgrenzt wo es persönlich wird (Antisemetismus).
      Ich finde das gerade konsequent. Er sagt ja, dass jeder das Recht haben soll, seine Meinung offen zu sagen, ohne verbal niedergeprügelt zu werden. Das gilt natürlich auch für ihn selbst. Bemerkenswert ist natürlich nicht die "Toleranz" gegenüber der eigenen Meinung, sondern die gegenüber Bachmann & Co.
    • Nachdem die US-Zeitung die diese Details veröffentlich hat, schon Einiges an Kritik einstecken musste, hat sich die BLÖD nicht abhalten lassen und unter der Überschrift:
      Skandal bei United-Airlines-Flug Die dunkle Vergangenheit des verprügelten Passagiers
      Details veröffentlicht, die nichts zur Sache tun. "victim shaming" ist nicht unter der Würde Springers.

      Auf der anderen Seite des Spektrums die Washington Post mit der einfallsreichen Überschrift zu einem Meinungsartikel im österlichen Gewand:
      Crucified man had prior run-in with authorities
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      Team Goff

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    • Nicht Der Postillon:

      Norwegens Fußballfrauen verdienen bald so viel wie die Männer

      Die Wohltätigkeit der norwegischen Fussballspieler in allen Ehren, aber wie hier unter Missachtung simpelster Logik eine "Ungerechtigkeit" konstruiert wird und vom mega-schwachsinnigen "gender pay gap" im Profifussball auch noch der Schwenk zum super-schwachsinnigen "gender pay gap" in Deutschland gemacht wird, da bleibt einem nur der positive Gedanke, das die großen Denker der SED heute zumindest nicht die Sozialsysteme belasten, sondern bei der schreibenden Zunft untergekommen sind.
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      Team Goff