2015 San Diego Chargers Preview

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    • 2015 San Diego Chargers Preview

      2015 Chargers Preview




      Season Review 2014


      Nachdem man 2013 in den Divisional Playoffs an Denver gescheitert war, starteten die Chargers 2014 5-1, mit einem beeindruckenden Sieg gegen den amtierenden Superbowl-Champion Seattle Seahawks in Week 2.Nach 3 verlorenen Spielen inkl. eines peinlichen 0-37 gegen Miami und 3 gewonnen Spielen waren die Playoffchancen mit einem Record von 8-4 immer noch gut. Die nächsten 2 Spiele gegen die Patriots und die Broncos wurden aber verloren, und nur dank der Überwindung eines 21 Punkte-Halbzeitrückstandes, hätte man im letzten Spiel der Saison gegen die Chiefs den Playoffeinzug sicher machen können. Dieses Spiel wurde aber mit einer herzlosen Performance 7-19 verloren, so dass die Playoffs ohne die San Diego Chargers stattgefunden haben.

      Als Fan sucht man ja immer nach Gründen, warum es dieses Jahr nicht für den Superbowl gereicht hat und diese sind bei den Chargers auch nicht schwer zu finden: Verletzungen, Verletzungen und mangelndes Talent in der Front 7 und Interior Offensive Line. Nachdem sich im ersten Spiel Nick Hardwick, Urgestein und Anker der O-Line, am Nacken verletzte, gab es im Laufe der Saison 5 (!) verschiedene Center, von denen 3 auf der IR landeten. Dieser ständige Wechsel, zusammen mit unterdurchschnittlichen Guards, führte zu einem schlechten Rungame (31st in der NFL in Yards per Rush). Der zahnlose Pass-Rush (26 Sacks, 29th in der NFL) konnte auch nicht durch die starken Chargers DBs übertüncht werden. Große Hoffnung setzte ich da in Mike Nolan, den neuen Chargers Linebacker-Coach, der u.a. HC bei den 49ers war.


      Offseason


      Normalerweise sind die Chargers Offseason, abgesehen vom Draft und vereinzelten FA-Signings (quasi nie die Top-Fas), fast totenstill. Leider war es dieses Jahr anders und nicht im guten Sinne.

      Zunächst das kleinere Übel: Die Verträge der beiden besten und wichtigsten Chargers Spieler, QB Philip Rivers und FS Eric Weddle laufen nach dieser Saison aus. So weit so gut, allerdings kam es zu hässlichen Gerüchten, dass man Rivers für den 2nd Overall zu den Titans traden wollte, und der ähnlich hässlichen Aussage, dass Weddle zu alt für eine Vertragsverlängerung wäre. Nach ein wenig Geschacher von beiden Seiten hat Rivers allerdings einen 4-Jahresvertrag bekommen und ich gehe davon aus, dass man bei Weddle den Franchise Tag benutzen wird.

      Jetzt das große, das riesige Übel: Die Chargers planen San Diego zu verlassen und 150 km weiter nördlich nach Los Angeles zu ziehen. Man muss ganz klar sagen, dass das aktuelle Qualcomm Stadium mehr als baufällig ist und bei weitem nicht mehr den Ansprüchen eines NFL Teams genügt. Diese Geschichte und ein potentieller Neubau wurde aber schon seit immer vor sich her geschoben. Nun läuft aber mit Ende der nächsten Saison der Mitvertrag mit dem Stadion aus und die Chargers hätten gerne ein neues, etwas hübscheres Stadion. Hinzu kommt bei den Chargers auch noch der Umstand, dass einige Fans aus dem Umland des etwa 150 km nördlich gelegenen Los Angeles kommen, dass ja gerade auch von den Rams und den Raiders als mögliche neue Standorte in Betracht gezogen werden. So haben sich die Chargers mit den Raiders, eigentlich den „Erzfeinden“ zusammengetan und planen nun ein gemeinsames Stadion im Großraum Los Angeles. In San Diego hat die Ankündigung nur zu begrenztem Maße zu Hektik geführt, man hat sich nach ca. 15 Jahren auf einen Standort geeinigt (Nicht in der Innenstadt, in der Nähe des Convention Centers und dem Baseballstadion, sondern in der Nähe des alten Stadions). Die Politik tut sich schwer damit die gewünschten Gelder aus dem Stadtbudget bereitzustellen und es gibt auch wenig potente Unternehmen in San Diego, die da Geld bereitstellen könnten.Zudem habe ich als „Außenstehender“ auch nicht das Gefühl das die Chargers und die Stadt, im Sinne der Bewohner, so stark miteinander verwachsen sind, wie es z.B. an der East Coast oder als krasses Beispiel in Green Bay ist. Dennoch sind die Owner, die Spanos Familie, San Diego zugeneigt, haben aber betont, die Chargers zu einem gewissen Teil als Business zu sehen.

      Um es kurz zu machen: Die Chargers drohen mit einem Umzug nach Los Angeles, viele wirtschaftliche Gründe sprechen aus Sicht des Owners dafür und deshalb haben auch einige Chargers Fans schon innerlich Abschied genommen.


      Wichtige Zugänge:

      Orlando Franklin, Guard

      Stevie Johnson, Wide Receiver

      Jacoby Jones, Wide Receiver

      Jimmy Wilson, Saftey

      Patrick Robinson, Cornerback

      Joe Barksdale, Tackle

      Zudem unterschrieben LT King Dunlap, DT Corey Liuget und CB Brandon Flowers längerfristige Verträge.


      Wichtige Abgänge:

      Eddie Royal, WR, zu den Bears

      Ryan Mathews, RB, zu den Eagles

      Shareece Wright, CB, zu den 49ers

      Marcus Gilchrist, SS, zu den Jets

      Wie häufig waren die Chargers zurückhaltend in der FA-Phase und haben sich eher darauf fokussiert die eigenen Leistungsträger zu erhalten. So wurden die meisten Abgänge in meinen Augen adäquat ersetzt oder das Team verbessert. Die einzige wirkliche (nominelle) Verbesserung, da aber um Welten, ist das Signing von Guard Orlando Franklin.


      Draft

      1st Round: Melvin Gordon, RB, Wisconsin
      2nd Round: Denzel Perryman, ILB, Miami
      3rd Round: Craig Mager, CB, Texas State
      5th Round: Kyle Emanuel, OLB, North Dakota State
      6th Round: Darius Philon, DE, Arkansas


      UDFA, die es in das Roster geschafft haben:
      Nick Dzubnar, ILB
      Tyrell Williams, WR
      Josh Lambo, K
      Tyreek Burwell, OT (War zunächst im Roster, wurde am Donnerstag releast)

      Die Chargers haben mit ihrem 1st Rounder Melvin Gordon die große Schwäche im Running game angegangen. Meiner Meinung nach muss man für einen guten RB keinen 1st Rounder mehr ausgeben und weil man um upzutraden noch einen 4th Rounder in Gordon investiert hat, stehe ich persönlich dem Pick eher kritisch gegenüber. Auch mit Perryman (Große Konkurrenz auf der ILB Position) und Mager (Sehr raw) hat man nicht die sofortigen Starter geholt, die ich mir von frühen Picks erhoffe. Allerdings bin ich mit den UDFAs und den späteren Picks, insbesondere Kyle Emanuel sehr zufrieden.


      Offense



      Quarterback: Phillip Rivers, Kellen Clemens


      Rivers hat es unter Mike McCoy wieder zu alter Stärke gebracht und ist einer der Top 10 QBs der Liga. Er ist der uneingeschränkte Chef der Offense und das Gesicht der Franchise. Nur dank und nur mit Philip Rivers haben die Chargers eine Chance auf die Playoffs und darüber hinaus. Obwohl Rivers mittlerweile in ein „reiferes“ Alter kommt (33) und er sich letzte Saison mit einer Rippenverletzung rumgeplagt hat, ist und bleibt er ein „tough competitor“, der sich immer reinhängen wird, nie einem Trash Talk aus dem Weg geht und andere mitreißt.
      Wertung: 8/10


      Running Back: Melvin Gordon, Danny Woodhead, Brandon Oliver, Donald Brown

      Wie gesagt war das Running game in der letzten Saison eine große Schwäche der Chargers. Dementsprechend wurde mit dem 1st Rounder Melvin Gordon aus Wisconsin geholt. Leider hat er in der Preseason noch nicht zeigen können, dass er dieses Investment wert war. Danny Woodheads Verletzung in der dritten Woche der letzten Saison hatte einen merklichen Einfluss auf die Offense, da er als Third Down Back ein Lieblingsziel von Rivers war und seine patentierten Wheel-Routes 2013 für einige TDs gesorgt haben. Brandon Oliver war die Undrafted Rookie Überraschung der Chargers und war aufgrund der zahlreichen Verletzungen in der zweiten Saisonhälfte der produktiveste RB. Nicht nur weil er ähnlich groß (5‘8) und dieselbe Rückennummer hat, errinnert the Human Bowling Kugel an Darren Sproles. Brown kann man nur unter Fehleinkauf verbuchen. Im ersten Jahr seines 12 Millionen Contracts Contracts brachte er es auf ganze 223 Yards bei 85 Carries.
      Wertung: 6/10


      Wide Receiver: Keenan Allen, Malcolm Floyd, Stevie Johnson, Jacoby Jones, Dontrelle Inman, Tyrell Williams

      Keenan Allen hatte nach seiner herausragenden Rookie Saison, einen kleinen Sophomore Slump, ist aber weiterhin die unumstrittene #1. Malcolm Floyd ist in seiner wohl letzten Saison in der NFL immer noch der „Vertical Threat“, wobei er seine Größe dort einsetzen kann. Stevie Johnson wurde als Ersatz für Eddie Royal geholt und ist mein Favorit für die große Überraschung im Chargers Team. Sein Routerunning und seine Erfahrung sollten gut zu einem QB wie Phillip Rivers passen und nach den ersten Preseasonspielen scheint die Chemie auch zu stimmen. Jacoby Jones wird v.a. die Returns machen, er wird wohl nur selten in die Offense eingebunden werden.
      Wertung: 7/10


      Tight End: Antonio Gates, Ladarius Green, David Johnson, Kyle Miller

      Antonio Gates ist immer noch ein Phänomen, wenn fit, einer der besten TE der Liga und kreiert mit seiner Größe und seinen Bewegungen immer noch Probleme für die gegnerische Defense. Er muss leider die ersten 4 Spiele wegen einer nicht näher beschriebenen PED-Sperre aussitzen. Dies sollte die Chance für Ladarius Green bieten, in diesen 4 Spielen endlich mal sein Potential zu zeigen. Athletisch bzw. körperlich ist er Gates auf keinen Fall unterlegen, aber irgendwie hat es zum Leidwesen zahlreicher Fantasy Owner nie zum Durchbruch gereicht. David Johnson und Kyle Miller sind mehr die Blocking TEs.
      Wertung: 6/10 (Weil Gates die ersten 4 Spiele verpasst)


      Offensive Line: King Dunlap (LT), Orlando Franklin (LG), Chris Watt (C), DJ Fluker (RG), Joe Barksdale (RT), Trevor Robinson, Johnnie Troutman, Chris Hairston, Tyreek Burwell

      Wie im Rückblick beschrieben war die Chargers O-Line letzte Saison der große Schwachpunkt der Offense, besonders bedingt durch die zahlreichen Verletzungen und das schwache Guardplay. Laut Pro Football Focus war RG Troutman der schlechteste Right Guard der Liga. Dementsprechend wurde Geld in die Hand genommen, um Orlando Franklin von den Broncos unter Vertrag zu nehmen. Joe Barksdale wurde, nachdem er aus seinem Contract bei den Rams ausgestiegen war, spät in der Free Agency Phase als RT unter Vertrag genommen. Seine Ankunft, zusammen mit einem gebrochenen Arm bei Johnnie Troutman führt dazu, dass der bisherige RT DJ Fluker auf die RG Position „rüberwanderte“. Somit bleibt bleibt von der letztjährigen Startingformation nur King Dunlap auf seiner Position übrig, obwohl Center Chris Watt im Laufe der letztjährigen Verletzungsserie auch einige Spiele startete. Diese vielen Veränderungen in einer so von der Zusammenarbeit abhängigen Unit haben sich auch schon in der Preseason gezeigt. Ich persönlich erwarte gerade am Anfang der Saison einige Probleme, wobei die linke Seite der O-Line sich rein nominell zu den Stärken entwickeln könnte.
      Wertung: 6/10


      Fazit Offense:

      In der heutigen QB-driven League hast du nur mit einem guten QB eine Chance. Phillip Rivers sei Dank sind die Chargers gut aufgestellt und er hat mit Keenan Allen, Antonio Gates und Stevie Johnson auch die „Waffen“ um die Offense zu tragen. Doch die O-Line muss zusammenwachsen und Melvin Gordon zeigen, warum er ein 1st Round Pick ist, damit die Offense von einer besseren zu einer sehr guten Offense werden kann.


      Defense



      Defensive Line: Kendall Reyes (DE), Sean Lissemore (NT), Corey Liuget (DE), Ricardo Mathews, Ryan Carrethers, Mitch Unrein, Darius Philon


      Die Chargers sind ein großer Freund von D-Line Rotation und dementsprechend ist der Kader auch aufgebaut. Abgesehen von Corey Liuget kann man alle getrost als Durchschnitt bezeichnen, die je nach Situation ihre Stärke einbringen sollten. Der stetige Wunsch der Chargers Fans nach einem neuen großem Nose Tackle im Stile eines Jamal Williams (Wer sich noch errinnert) oder Vince Wilforks wurde diese Offseason wieder nicht erfüllt. Wie sich das auf die in der letzten Saison recht schlechte Run-Defense auswirkt (4.5 YPC erlaubt), sei mal dahin gestellt. Wie gesagt, war Corey Liuget der Alleinunterhalter in der Front 7 der trotz konstanter Double Teams der Sack-Leader war. Seine Leistung wurde auch mit einem neuen 5-Jahresvertrag belohnt.
      Wertung: 5/10


      Linebacker: Melvin Ingram (OLB), Manti Teo (ILB), Donald Butler (ILB), Jeremiah Attachou (OLB), Kavell Connor (ILB), Denzel Perriman (ILB), Nick Dzubnar (ILB), Tourek Williams (OLB), Cordarro Law (OLB), Kyle Emanuel (OLB)

      Nach dem Abgang bzw. Retirement von Dwight Freeney und Jarret Johnson ist dies eine extrem junge Unit mit –in meinen Augen- viel Potential. Potential bedeutet allerdings auch, dass keiner der Spieler gezeigt hat, dass er der „Difference Maker“ sein kann, den diese Front 7 neben Corey Liuget so dringend braucht. Der frühere 1st Round Pick Melvin Ingram ist der heißeste Kandidat, hatte aber in seiner bisherigen Karriere immer mit Verletzungen zu kämpfen. Wie gesagt, erhoffe ich mir vom neuen LB-Coach Mike Nolan den Feinschliff um aus den Rohdiamanten erstklassige Spieler zu machen. Manti Teo hat in seiner zweiten Saison einen großen Schritt nach vorne gemacht und ist bereits einer der Anführer der Defense, Donald Butler konnte die hohen Erwartungen, die nach seinem neuen Vertrag in ihn gesetzt wurden nicht erfüllen.
      Wertung: 6/10


      Defensive Backfield: Jason Verrett (CB), Brandon Flowers (CB), Eric Weddle (FS), Jahleel Addae (SS), Patrick Robinson (CB), Steve Williams (CB), Craig Mager (CB), Jimmy Wilson (S), Darrell Stuckey(S)

      Jahrelang war das Defensive Backfield der Chargers eine offene Tür und Grund der Verzweiflung für jeden Chargers Fan. Meist war es der All-Pro Saftey Eric Weddle, der auf verlorenem Posten, die Fehler seiner Kollegen versuchte auszubessern. Doch dank des glücklichen Signings von Brandon Flowers und dem letztjährigem 1st Rounder Jason Verrett haben die Chargers zum ersten Mal, seit dem ich Fan bin, ein wirklich kompetentes CB-Paar. Endlich gibt es nicht mehr die Gewissheit, dass ein gegnerischer Spieler total allein auf dem Spielfeld rumsteht und in aller Ruhe den Ball fangen kann, sondern der Receiver muss für seinen Catch arbeiten.Allerdings ist die Depth hier ein großes Fragezeichen
      Wertung: 7/10


      Fazit Defense:

      Das Potential ist da. Ich glaub mit diesem Satz kann man die Chargers Defense am besten beschreiben. Sie ist jung, sie ist hungrig und DC John Pagano hat gezeigt, dass er seine Spieler mitreißen kann und auch vor ungewöhnlichen Spielzügen nicht zurückschreckt. Aber das Potential muss auch abgerufen werden. Und wenn das Potential doch nur Schall und Rauch ist, dann steht diese Defense nicht gut da.


      Special Teams:

      Josh Lambo (K), Mike Scifres (P), Mike Windt (LS)

      Überraschenderweise entschlossen sich die Chargers dazu Nick Novak als Stammkicker zu cutten, obwohl er die letzten Jahre mehr als 85% seiner Kicks verwandelte. Allerdings hatte er Schwächen beim Kick-Off, die zugunsten des UDFA Josh Lambo sprachen. Mike Scifres sollte nach seiner Schulteroperation wieder fit sein.


      Schedule:
      Week 1: vs. Lions
      Week 2: @ Bengals
      Week 3: @Vikings
      Week 4: vs. Browns
      Week 5: vs. Steelers
      Week 6: @ Green Bay
      Week 7: vs. Raiders
      Week 8: @ Ravens
      Week 9: vs. Bears
      Week 10: BYE
      Week 11: vs. Chiefs
      Week 12: @ Jaguars
      Week 13: vs. Broncos
      Week 14: @ Chiefs
      Week 15: vs. Dolphins
      Week 16: @ Raiders
      Week 17: @ Broncos


      Meinem Eindruck zu Folge ist die Schedule nicht einfach. Sowohl die NFC North als auch die AFC North sind ein hartes Pflaster, obwohl die Spiele dankenswerter Weise alle früh im Jahr sind. Die divisionsinternen Spiele sind fast alle in der zweiten Saisonhälfte. Allgemein würde ich sagen, dass die AFC West auf einem hohen Niveau immer ausgeglichener wird. Die Broncos sind zwar vielleicht nicht mehr so überlegen wie vor 2 Jahren, aber auch die Raiders sind nicht mehr der „automatische“ Win, der er lange Zeit war.


      Fazit:

      Schaffen es die Chargers aus dem Tal des Mittelmaßes oder kommt die dritte 9-7 Saison in Folge? Machen einige junge Spieler den nächsten Schritt und kann Phillip Rivers die Chargers in die Playoffs und vielleicht sogar zum ersten Superbowl Titel für die Chargers führen? Oder implodiert die junge Defense, zerfällt die O-Line in Einzelteile und das Verletzungspech greift wieder um sich? Und welche Rolle spielt der drohende Umzug? Mit den vielen unbekannten Faktoren ist nicht einfach für diese 2015 San Diego Chargers eine Voraussage zu treffen. Ich persönlich habe Vertrauen in die junge Defense und insbesondere in Phillip Rivers. Auch wenn ich nicht denke, dass die Chargers ein solides Runninggame rund um Melvin Gordon aufbauen können, denke ich, dass sein Namensvetter Melvin Ingram als OLB seinen Durchbruch feiern wird und die Defense auf das nächste Level katapultieren wird. Deshalb tippe ich auf ein 11-5 und einige Überraschungen in den Playoffs!



    • danke für die tolle Arbeit. wünsche den Bolts viel Erfolg für die neue Saison in einer sicherlich alles anderen als leichten Division
      “Every year it’s just one goal: Win the Super Bowl. If you don’t win the Super Bowl it’s not a good year,” - Bruce Arians
    • Sehr schön geschriebenes Preview, vielen Dank! Die Chargers sind eine der Mannschaften, denen ich dieses Jahr am meisten einen tiefen PO-Run wünsche, werde da sicherlich in das eine oder andere Spiel mehr reinschauen...

      Nur eins muss ich kurz kommentieren, weil sich mir da regelmäßig die Zehnägel hochstellen :)

      madbolt schrieb:


      Brandon Oliver war die Undrafted Rookie Überraschung der Chargers und war aufgrund der zahlreichen Verletzungen in der zweiten Saisonhälfte der produktiveste RB. Nicht nur weil er ähnlich groß (5‘8) und dieselbe Rückennummer hat, errinnert the Human Bowling Kugel an Darren Sproles.

      Branden Oliver und Darren Sproles haben außer der Rückennummer und der Größe wirklich nichts gemein. Komplett anderer Laufstil, deutlich unterschiedliche Stärken. Auch wenn die TV-Kommentatoren immer wieder diesen Vergleich ins Feld führen, wahrer wird er nicht :)
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