Colin Kaepernick und die Nationalhymne

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    • Die Arbeitslosigkeit könnte vielleicht schon bald enden, wenn man Mike Florio glaubt (ich tus nicht): profootballtalk.nbcsports.com/…could-be-the-quarterback/

      "This means that A.J. McCarron would take over, if Dalton is indeed benched. But there’s a feeling among some of the players that the Bengals should go off the board and consider bringing in Colin Kaepernick."
      Keep Fantasy Football out of the Teamthreads!

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      From 2006 to 2016 known as Big O.
    • aol.com/article/news/2017/10/1…owners-meetings/23244173/

      Now Kaepernick’s grievance will be a significant topic of interest, too, putting owners on the spot against allegations that amount to blackballing. And while the NFLPA isn’t expected to take an active role in Kaepernick’s grievance, the union will be keeping a close eye on his fight with the league.


      Da der andere Thread zu ist, hier ein interessanter Brief von ex-Green Berret Nate Boyer, der mit Kaepernick über seinen Hymnen-Protest gesprochen hat und ihn quasi dazu angeregt hat, sich hinzuknien, anstelle einfach sitzen zu bleiben:

      espn.com/nfl/story/_/id/210039…nfl-united-states-america
      Colin Kaepernick and President Trump should be the ones uniting our country together. Wait...what? I know it sounds crazy, but maybe that's exactly what we need to see. Maybe that's how we start to heal. Two men sit in a room and talk, simple as that.That's how it all started with Colin and I, neither of us knew that kneeling would be the result of our conversation. Colin wanted to sit, I wanted him to stand, and so we found a common ground on a knee alongside his teammates. I believe that progress and real change happens in this world when you reach across the divide, you build a bridge, you swallow your pride, you open your mind, you embrace what you don't understand, and ultimately you surrender.
    • Nein, imho das ist Windmacherei.
      im gegensatz zu dem was er behauptet beweist ein nichtsigning überhaupt nichts...ausser eben dass er nicht gesigned wurde.
      Die collusionklage vielmehr, da muss dieser Lawyer beweisen, dass hier eine Verabredung zur Verschwörung stattfand.
      Good luck doing that.

      Sofern es nicht irgendwelche Gesprächsmitschnitte von Treffen gibt, die dazu verwendet werden können alá Weinstein jemanden auffliegen zu lassen, gibt es keinerlei Anhaltspunkte für einen Verstoss irgendeiner Art.

      Mit dieser dünnen Äußerung ist für mich auch erwiesen, dass man praktisch im Trüben fischt.

      Ich finde die Logik dahinter auch reichlich absurd, jetzt wo er die Liga verklagt, soll sich einer genötigt fühlen ihn zu signen?
      Warum? Aus Angst?

      Und was ist das für ein Arbeitsmarkt-Modell, wenn der Kläger nicht wirklich etwas in der Hand hat?'
      "Some people have no idea what they're doing - and a lot of them are really good at it." - George Carlin

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Exodus1028 ()

    • ja das wäre aber doch so anti-amerikanisch wie es nur gänge...das wäre so anti-corporate wie es nur geht.
      einfach einen diffusen grund der nicht bewiesen werden muss erfinden und zack ich hab nen job.

      das ist nicht dasselbe wie sich nachweislich an nem kaffee verbrennen und dann jemanden wegen mangelnder sorgfaltspflicht verklagen.
      Das ist genau umgedreht, man hat den beweis schon, erfindet aber den zusammenhang.
      Bei Kaepernick will man den zusammenhang haben, aber den Beweis erfinden.

      Jedenfalls versteh ich das so ;)
      "Some people have no idea what they're doing - and a lot of them are really good at it." - George Carlin
    • In der aktuellen Spiegelausgabe vom 28.10 ist ein Bericht/Kommentar über Kaepernick verfaßt.

      Die Anmoderation in der Überschrift mit "einer der besten Footballspieler Amerikas" finde ich etwas unglücklich, weil es direkt die Leser spalten könnte.

      Für mich war neu, dass seine Freundin so großen Einfluß in dieser ganzen Sache hat, Zitat Spiegel: eine Hip-Hop-Moderatorin, aus Ägyten stammende Muslimin und Aktivistin der Bewegung Black Lives Matter. Er lernte sie in Berkeley als Student während seiner aktiven Profizeit über Professoren kennen.

      Neu für mich auch, das Kap einer der besten seines Jahrgangs im Fach Wirtschaft damals war.
      Die Franchise machen mit jedem Spieler den sie verpflichten einen IQ-Test, zumindest die 49ers. Hintergrund ist, intelligente Spieler können komplexe Spielzüge besser verstehen. Bei seiner Einstellung damals als 20-jähriger stellten die Ärzte einen IQ von 148 fest.

      Ich persönlich würde Kap gerne nochmal aktiv sehen, andere nicht.
    • halfback option play schrieb:

      Für mich war neu, dass seine Freundin so großen Einfluß in dieser ganzen Sache hat,
      Das ist so ein bißchen das Problem.
      Sehr viele Leute interessiert nur er hat gekniet und damit was tolles bewirkt.
      Aber nur weil ich eine Aufmerksamkeit ähnlich der Icebucket-Challenge erregt habe, heißt das nicht dass ich ob jeglicher Kritik erhaben bin.
      Ständig kommen prominente Leute aus ihren Löchern und lobpreisen ihn, wo jeder halbgebildete Footballfan sofort erkennt dass deren Agenda NICHTS aber auch GAR nichts mit sportlichem zu tun hat.
      Es geht nur darum auf nen Zug der political correctness aufzuspringen und damit der Fraktion "das sind die Guten" anzugehören.
      Sobald du Kritik übst gehörst du zu den Bösen.

      Ich finde solche Menschen wie seine Freundin wichtig für die Balance der Gesellschaft. Provokativ, leicht radikal (nicht verwechseln mit extremistisch!), rigoros.
      Ich halte das aber nur schwer vereinbar manchmal.

      Schön, dass er einen hohen IQ hat. Ich kenne noch einige Mitschüler von mir, die waren reine Intelligenzbestien - aber menschliche Vollversager und sozial hochgradig inkompetent.
      Es mag sein dass eine erhöhte Intelligenz häufiger zu besseren Entscheidungen führt, aber als Gradmesser taugt sie trotzdem wenig.
      Intelligenz ist das Gegenteil von Emotion und das Thema Gleichberechtigung IST hochgradig emotional.

      Anders ausgedrückt, ich weiß nicht ob er schlau oder dumm ist.
      Ich halte einige seiner Begleitaktionen für dumm. Auch denke ich, dass der Tweet *seiner Freundin* über den Baltimore-Owner nicht gerade geistreich war, wenn der Freund dort anheuern will.
      Ich halte diesen Einleitungssatz deiner Spiegelausgabe für dumm. Er schürt nur eine Erwartungshaltung an der Kaepernick letztlich nur scheitern kann.

      Aber das ist eben nicht media-gen (gibts das Wort?), das taugt nicht zur Massenvermarktung.

      Der Held der Unterdrückten macht keine Fehler und genau deswegen MÜSSEN sich ja alle gegen ihn verschworen haben, anders ist das ja nicht zu erklären.
      "Some people have no idea what they're doing - and a lot of them are really good at it." - George Carlin
    • Nöp, warum?

      Mir schon klar, das ich mein europäisches Leit- und Kulturbild nicht 1:1 auf die USA applizieren kann, falls du darauf hinauswillst.
      Ich hab auch nichts dagegen, dass er breitflächig Unterstützung widerfährt, falls du DARAUF hinauswillst ;)

      Ich hab was dagegen, dass er sofort mit jedem halbwegs vakanten Job in Verbindung gebracht wird, obwohl 90% davon aus verschiedensten Gründen abwegig sind, OHNE dass das irgendwas mit dem knien zu tun hat.
      Und weil es bei der Masse nicht klappt wird groß Verschwörung geschrien.

      Erst heute wieder gab es einen größeren Artikel in einem der größten Sportportale hierzulande.
      Dort fand man unter anderem den Satz "seit dieser Aktion [das knien] hat er keinen Job mehr und niemand will ihn verpflichten".

      Das ist faktisch SOWAS von falsch, dass es weh tut.
      Ich kann dann einfach meine Klappe nicht mehr halten.
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    • Das ist Deine Sichtweise, ich habe eine andere. Und by the way, mir tut nichts weh.
      Schade, dass du diesen Ausdruck gebrauchst, nur weil ich eine andere Meinung vertrete.

      Ich denke, Kap hat eine 2. Chance verdient, wie sie so manch anderer in der NFL auch bekommen hat.
      Das er auf jede freigewordene QB-Position gerufen wird, das teile ich auch nicht.

      Der Spiegelartikel beleuchtet ein wenig den Background, deswegen finde ich ihn ganz informativ.
    • halfback option play schrieb:

      In der aktuellen Spiegelausgabe vom 28.10 ist ein Bericht/Kommentar über Kaepernick verfaßt.

      Die Anmoderation in der Überschrift mit "einer der besten Footballspieler Amerikas" finde ich etwas unglücklich, weil es direkt die Leser spalten könnte.
      Also allein wenn man in der NFL spielt, gehört man damit zu den besten Footballspielern Amerikas. Deswegen ist diese Aussage voll und ganz richtig.
    • @halfback option play
      Wieso beziehst du das "wehtun" auf dich??
      Das bezog sich eindeutig auf den angesprochenen Artikel aus jenem Sportportal.

      War das so sch*** und mißverständlich geschrieben oder hast du einfach nur schlampig gelesen?

      Ich hab dich nirgendwo auch nur ansatzweise kritisiert und daher auch keinen Schimmer warum du dich persönlich angegangen fühlst?
      :madness :paelzer:

      Ich hab auch nichts dagegen, dass er irgendwo nochmal aufläuft, hab ich nie getan bzw gesagt?
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    • Du brauchst mir nicht zu unterstellen, schlampig zu lesen. Durch Einbeziehung deiner, du hättest es nicht klar formuliert, rechtfertigt dieses "schlampig-Unterstellung" auch nicht.

      Ich teile die Meinung, dass Kap natürlich auch geschnitten wird wegen seiner Proteste während der Sportübertragungen und er schon eine Chance verdient hätte. Somit vertrete ich eher die Gegenseite, die "weh tut".
      Vielleicht sind aber unsere Meinungslager gar nicht so weit entfernt voneinander ("er paßt nicht überall hin").

      Mir würden ein/zwei Franchise einfallen, wo Kap eine gute Option wäre.

      Generell halte ich Protestaktionen im Sport für ungünstig, in der Bundesliga ist es auch untersagt worden, beim Torjubel unterm Trikot politische Botschaften beim Hochheben des Trikots zu senden.
      Die Spieler können das gerne privat machen z.B auf ihren Accounts oder sich auch sozial engagieren (machen ja auch viele). Herthas Kniefall dagegen fand ich eher peinlich.

      In den USA gibt es Rassimus genauso wie bei uns. Vielleicht ist er in den Vereinigten Staaten sogar noch extremer, so wie die größere Schere zwischen arm und reich. Somit sind auch die Spannungen höher.
      Das ist in den USA ein hochsensibles Thema, was keiner so gerne sehen will, das sagt auch die Mutter von Kap, die ihn adoptiert hat, welches im Artikel des Spiegels nachzulesen ist.
      Wer schon einmal in den USA war, der bekommt es früher oder später selbst mit (als dritter), daher auch meine Frage, ob du schon "über´n Teich" gewesen bist.
    • ich verstehe hier nur eins, nämlich dass du glaubst ich denke Rassismus existiere nicht. Oder wäre so marginal dass ich ihn quasi verleugne.
      Oder daran kann man nur glauben wenn man dort gewesen ist.

      Ich verstehe weiterhin, dass es völlig egal ist was medial in den Äther geblasen wird. Zumindest wenn man es dazu verwenden kann der eigenen Entrüstung Luft zu verschaffen.

      Oki, danke. Dann hab ich heute so einiges über mich erfahren :)
      "Some people have no idea what they're doing - and a lot of them are really good at it." - George Carlin
    • [TheDude] schrieb:

      halfback option play schrieb:

      In der aktuellen Spiegelausgabe vom 28.10 ist ein Bericht/Kommentar über Kaepernick verfaßt.

      Die Anmoderation in der Überschrift mit "einer der besten Footballspieler Amerikas" finde ich etwas unglücklich, weil es direkt die Leser spalten könnte.
      Also allein wenn man in der NFL spielt, gehört man damit zu den besten Footballspielern Amerikas. Deswegen ist diese Aussage voll und ganz richtig.
      Naja, perfekt ist die Beschreibung nicht. Man könnte anhand dieser Darstellung zur Ansicht kommen es gäbe überhaupt keine sportlichen Gründe für seine "Arbeitslosigkeit".
      Wer denkt denn schon bei "einem der besten Fussballer der Welt" an irgendeinen Topspieler im Bereich der 100 Besten, ala Javi Martinez? Man denkt an Messi und Ronaldo. Und Kaep ist ja nichtmal in der Top100

      Ich kenn den Artikel ja nicht, aber eine genauere Darstellung der Umständen würden sich für das mehrheitlich fachfremde Publikum natürlich anbieten. Die genau Beschreibung wäre halt: "sportlich irgendwo an der Grenze zwischen backup und starter bei einem Team, bei dem sich der erste QB verletzt hat." Daraufhin müsste dann der Schreiber (genauso wie wir) spekulieren, ob es seine anderweitigen Unternehmungen sind, die verhindern das er irgendwo unterkommt. Aber sowas würde natürlich ordentlich Schwung aus dem Artikel nehmen, genauso wie Erläuterung zur allgemeinen "no distractions"-Politik einer Mehrzahl von NFL Teams.
      -------------
      Team Goff
    • absolut exakt formuliert, doyle.

      Der Satz klingt gut... Und richtig. So wie ein ideal an was wir glauben wollen.

      In sich beweist dieses konstrukt aber gar nichts.streng genommen widerlegt er sich bzw sein anliegen sogar.

      Kaep spielt doch gerade nicht in der NFL, ergo gehört er nicht zu den besten footballern? Beweisen, ob er dahin gehört kann er so für sich Ja eigentlich nicht.

      Das ist genau der Beef den ich mit dieser ganzen Causa habe. Unreflektierter Umgang mit dem Thema kann niemals zielführend sein. Er wird nur Emotionen schüren und Emotionen sind meistens schlechte Ratgeber.

      Irgendwer sagte letztens.

      If you are angry you are not part of the solution, you are part of the problem.

      Ich finde diesen Satz extrem weise.
      Aber naja. Deflektion war schon immer einfacher als Reflektion.
      "Some people have no idea what they're doing - and a lot of them are really good at it." - George Carlin

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Exodus1028 ()

    • Doylebeule schrieb:

      [TheDude] schrieb:

      halfback option play schrieb:

      In der aktuellen Spiegelausgabe vom 28.10 ist ein Bericht/Kommentar über Kaepernick verfaßt.

      Die Anmoderation in der Überschrift mit "einer der besten Footballspieler Amerikas" finde ich etwas unglücklich, weil es direkt die Leser spalten könnte.
      Also allein wenn man in der NFL spielt, gehört man damit zu den besten Footballspielern Amerikas. Deswegen ist diese Aussage voll und ganz richtig.
      Naja, perfekt ist die Beschreibung nicht. Man könnte anhand dieser Darstellung zur Ansicht kommen es gäbe überhaupt keine sportlichen Gründe für seine "Arbeitslosigkeit".Wer denkt denn schon bei "einem der besten Fussballer der Welt" an irgendeinen Topspieler im Bereich der 100 Besten, ala Javi Martinez? Man denkt an Messi und Ronaldo. Und Kaep ist ja nichtmal in der Top100
      Da hast Du natürlich recht, dass was anderes impliziert wird. Inhaltlich ist es aber vollkommen korrekt.

      Zudem hat Kaep ein besseres Carrer Passer Rating als 13 aktuelle starting QB's. (Klar ist auch diese Statistik nicht perfekt, aber sie ermöglicht einen Vergleich der QB's.) Demnach ist er statistisch unter den Top 20 QB's und damit besser als 13 Starter, ca. 50 Backups und unzähligen Free Agents. Dazu kommt auch noch seine zusätzliche Mobilität und die daraus resultierende Gefahr am Boden.

      Meiner Meinung nach spricht das für einen der besten Footballspieler der USA.

      Und im Gegensatz zu Dir finde ich nicht, dass es eine Spekulation ist, ob es an den anderweitigen Gründen gibt. Sportlich gibt es nämlich keinerlei Rechtfertigung, dass Spieler wie Hundley, Henne, Anderson, Cassel, Moore, Savage, Osweiler, Manuel, ... und auch Starter a la Cutler, Bradford, Bortles in der NFL spielen und Kaepernick nicht. Aber da sind wir schon wieder bei der grundsätzlichen Diskussion angelangt.
    • [TheDude] schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      [TheDude] schrieb:

      halfback option play schrieb:

      In der aktuellen Spiegelausgabe vom 28.10 ist ein Bericht/Kommentar über Kaepernick verfaßt.

      Die Anmoderation in der Überschrift mit "einer der besten Footballspieler Amerikas" finde ich etwas unglücklich, weil es direkt die Leser spalten könnte.
      Also allein wenn man in der NFL spielt, gehört man damit zu den besten Footballspielern Amerikas. Deswegen ist diese Aussage voll und ganz richtig.
      Naja, perfekt ist die Beschreibung nicht. Man könnte anhand dieser Darstellung zur Ansicht kommen es gäbe überhaupt keine sportlichen Gründe für seine "Arbeitslosigkeit".Wer denkt denn schon bei "einem der besten Fussballer der Welt" an irgendeinen Topspieler im Bereich der 100 Besten, ala Javi Martinez? Man denkt an Messi und Ronaldo. Und Kaep ist ja nichtmal in der Top100
      Sportlich gibt es nämlich keinerlei Rechtfertigung, dass Spieler wie Hundley, Henne, Anderson, Cassel, Moore, Savage, Osweiler, Manuel, ... und auch Starter a la Cutler, Bradford, Bortles in der NFL spielen und Kaepernick nicht. Aber da sind wir schon wieder bei der grundsätzlichen Diskussion angelangt.
      Ich möcht hier jetzt keine sportliche Diskusion draus werden lassen, aber wenn du Hundley in die Liste nimmst, dann darf auch Trubisky nicht fehlen! :P
      -------------
      Team Goff
    • Doylebeule schrieb:

      [TheDude] schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      [TheDude] schrieb:

      halfback option play schrieb:

      In der aktuellen Spiegelausgabe vom 28.10 ist ein Bericht/Kommentar über Kaepernick verfaßt.

      Die Anmoderation in der Überschrift mit "einer der besten Footballspieler Amerikas" finde ich etwas unglücklich, weil es direkt die Leser spalten könnte.
      Also allein wenn man in der NFL spielt, gehört man damit zu den besten Footballspielern Amerikas. Deswegen ist diese Aussage voll und ganz richtig.
      Naja, perfekt ist die Beschreibung nicht. Man könnte anhand dieser Darstellung zur Ansicht kommen es gäbe überhaupt keine sportlichen Gründe für seine "Arbeitslosigkeit".Wer denkt denn schon bei "einem der besten Fussballer der Welt" an irgendeinen Topspieler im Bereich der 100 Besten, ala Javi Martinez? Man denkt an Messi und Ronaldo. Und Kaep ist ja nichtmal in der Top100
      Sportlich gibt es nämlich keinerlei Rechtfertigung, dass Spieler wie Hundley, Henne, Anderson, Cassel, Moore, Savage, Osweiler, Manuel, ... und auch Starter a la Cutler, Bradford, Bortles in der NFL spielen und Kaepernick nicht. Aber da sind wir schon wieder bei der grundsätzlichen Diskussion angelangt.
      Ich möcht hier jetzt keine sportliche Diskusion draus werden lassen, aber wenn du Hundley in die Liste nimmst, dann darf auch Trubisky nicht fehlen! :P
      Habe Rookie QBs absichtlich nicht genannt. mMn ein Sonderfall
    • [TheDude] schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      [TheDude] schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      [TheDude] schrieb:

      halfback option play schrieb:

      In der aktuellen Spiegelausgabe vom 28.10 ist ein Bericht/Kommentar über Kaepernick verfaßt.

      Die Anmoderation in der Überschrift mit "einer der besten Footballspieler Amerikas" finde ich etwas unglücklich, weil es direkt die Leser spalten könnte.
      Also allein wenn man in der NFL spielt, gehört man damit zu den besten Footballspielern Amerikas. Deswegen ist diese Aussage voll und ganz richtig.
      Naja, perfekt ist die Beschreibung nicht. Man könnte anhand dieser Darstellung zur Ansicht kommen es gäbe überhaupt keine sportlichen Gründe für seine "Arbeitslosigkeit".Wer denkt denn schon bei "einem der besten Fussballer der Welt" an irgendeinen Topspieler im Bereich der 100 Besten, ala Javi Martinez? Man denkt an Messi und Ronaldo. Und Kaep ist ja nichtmal in der Top100
      Sportlich gibt es nämlich keinerlei Rechtfertigung, dass Spieler wie Hundley, Henne, Anderson, Cassel, Moore, Savage, Osweiler, Manuel, ... und auch Starter a la Cutler, Bradford, Bortles in der NFL spielen und Kaepernick nicht. Aber da sind wir schon wieder bei der grundsätzlichen Diskussion angelangt.
      Ich möcht hier jetzt keine sportliche Diskusion draus werden lassen, aber wenn du Hundley in die Liste nimmst, dann darf auch Trubisky nicht fehlen! :P
      Habe Rookie QBs absichtlich nicht genannt. mMn ein Sonderfall
      Jedes Team ist ein Sonderfall. Die Bears haben einen hochbezahlten QB und einen hochgedrafteten QB, man kann sie also völlig aus der Konkurrenz nehmen bei den Teams die sich an Kaep "vergangen" haben, oder?
      Man könnte auch argumentieren, das Kaep besser ist als alle beide, die Bears also sowohl einen hohen Draftpick, als auch jede Menge Kohle geopfert haben um Kaep nicht anstellen zu müssen.

      Natürlich ist das eine übertrieben eingeengte Perspektive, aber das persönliche Erleben durch die eigene Franchise eröffnet vielleicht ein wenig den Blick auf die Anmaßung, anderen Teams zu unterstellen sie beschäftigten lieber offensichtlich schlechtere QBs um Kaepernick aus dem Weg zu gehen. Du hast den Blick durch die Bears, ich hab den Blick durch die Packers und wir kriegen hier sicher eine Mehrheit zusammen durch weitere Forenmitglieder, die sportlich ausreichende Argumentationen für ihre Teams liefern können.
      -------------
      Team Goff
    • [TheDude] schrieb:

      Und im Gegensatz zu Dir finde ich nicht, dass es eine Spekulation ist, ob es an den anderweitigen Gründen gibt. Sportlich gibt es nämlich keinerlei Rechtfertigung, dass Spieler wie Hundley, Henne, Anderson, Cassel, Moore, Savage, Osweiler, Manuel, ... und auch Starter a la Cutler, Bradford, Bortles in der NFL spielen und Kaepernick nicht.
      Solange es nicht betätigt ist ist es eine Spekulation ;) .

      Abgesehen davon gibt es in meinen Augen mehrere Rechtfertigungen dass man Kaepernick nicht unter Vertrag nimmt - und nur eine davon hat mit seinem Protest zu tun:
      1) Kaepernick passt vom Spielstil nicht in das System des HC/OC (und da sind seine bisherigen Stats egal).
      2) Kaepernick passt mit seinen Gehaltsforderungen nicht zum Cap-Managemnt bzw. auch das Gehaltsgefüge des Teams (egal ob nun als Starter, Back-Up oder "Notnagel").
      3) Kaepernick passt von seiner Art / als Typ nicht ins Teamgefüge und man will das Team damit nicht belasten (Thema "lockerroom cancer" - da sind immer mal wieder gute Spieler "Opfer" geworden).
      4) Kaepernick und sein Protest sind aus "politischen Gründen" nicht in der Franchise gewünscht (auch wenn kontrovers finde ich das aus Sicht des Eigentümers legitim weil er es während der Ausübung seines Jobs macht).

      Eine gewisse Aufregung kann ich durchaus verstehen, dennoch gibt es trotz Stats und anderen Argumenten FÜR Kaepernick eben auch einige gegen eine Verpflichtung von ihm. Und man sollte auch nicht vergessen dass er es war der seinen Vertrag mit den 49ers gekündigt hat (bevor er entlassen wird) weil er sich davon einen Vorteil versprochen hat.
      RAIDER NATION - the team’s roots might be in Oakland, but this is California’s NFL team.
    • Doylebeule schrieb:

      [TheDude] schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      [TheDude] schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      [TheDude] schrieb:

      halfback option play schrieb:

      In der aktuellen Spiegelausgabe vom 28.10 ist ein Bericht/Kommentar über Kaepernick verfaßt.

      Die Anmoderation in der Überschrift mit "einer der besten Footballspieler Amerikas" finde ich etwas unglücklich, weil es direkt die Leser spalten könnte.
      Also allein wenn man in der NFL spielt, gehört man damit zu den besten Footballspielern Amerikas. Deswegen ist diese Aussage voll und ganz richtig.
      Naja, perfekt ist die Beschreibung nicht. Man könnte anhand dieser Darstellung zur Ansicht kommen es gäbe überhaupt keine sportlichen Gründe für seine "Arbeitslosigkeit".Wer denkt denn schon bei "einem der besten Fussballer der Welt" an irgendeinen Topspieler im Bereich der 100 Besten, ala Javi Martinez? Man denkt an Messi und Ronaldo. Und Kaep ist ja nichtmal in der Top100
      Sportlich gibt es nämlich keinerlei Rechtfertigung, dass Spieler wie Hundley, Henne, Anderson, Cassel, Moore, Savage, Osweiler, Manuel, ... und auch Starter a la Cutler, Bradford, Bortles in der NFL spielen und Kaepernick nicht. Aber da sind wir schon wieder bei der grundsätzlichen Diskussion angelangt.
      Ich möcht hier jetzt keine sportliche Diskusion draus werden lassen, aber wenn du Hundley in die Liste nimmst, dann darf auch Trubisky nicht fehlen! :P
      Habe Rookie QBs absichtlich nicht genannt. mMn ein Sonderfall
      Natürlich ist das eine übertrieben eingeengte Perspektive, aber das persönliche Erleben durch die eigene Franchise eröffnet vielleicht ein wenig den Blick auf die Anmaßung, anderen Teams zu unterstellen sie beschäftigten lieber offensichtlich schlechtere QBs um Kaepernick aus dem Weg zu gehen. Du hast den Blick durch die Bears, ich hab den Blick durch die Packers und wir kriegen hier sicher eine Mehrheit zusammen durch weitere Forenmitglieder, die sportlich ausreichende Argumentationen für ihre Teams liefern können.
      Ich hätte gar nichts gegen eine Verpflichtung von Kaepernick gehabt. Nur war das mit Glennon (und dann Mitch) schon so früh in der offseason, dass ich mich nicht daran erinnern kann dass überhaupt großartig Namen aufgezählt wurden.

      trosty schrieb:

      [TheDude] schrieb:

      Und im Gegensatz zu Dir finde ich nicht, dass es eine Spekulation ist, ob es an den anderweitigen Gründen gibt. Sportlich gibt es nämlich keinerlei Rechtfertigung, dass Spieler wie Hundley, Henne, Anderson, Cassel, Moore, Savage, Osweiler, Manuel, ... und auch Starter a la Cutler, Bradford, Bortles in der NFL spielen und Kaepernick nicht.
      Solange es nicht betätigt ist ist es eine Spekulation ;) .
      Abgesehen davon gibt es in meinen Augen mehrere Rechtfertigungen dass man Kaepernick nicht unter Vertrag nimmt - und nur eine davon hat mit seinem Protest zu tun:
      1) Kaepernick passt vom Spielstil nicht in das System des HC/OC (und da sind seine bisherigen Stats egal).
      2) Kaepernick passt mit seinen Gehaltsforderungen nicht zum Cap-Managemnt bzw. auch das Gehaltsgefüge des Teams (egal ob nun als Starter, Back-Up oder "Notnagel").
      3) Kaepernick passt von seiner Art / als Typ nicht ins Teamgefüge und man will das Team damit nicht belasten (Thema "lockerroom cancer" - da sind immer mal wieder gute Spieler "Opfer" geworden).
      4) Kaepernick und sein Protest sind aus "politischen Gründen" nicht in der Franchise gewünscht (auch wenn kontrovers finde ich das aus Sicht des Eigentümers legitim weil er es während der Ausübung seines Jobs macht).

      Eine gewisse Aufregung kann ich durchaus verstehen, dennoch gibt es trotz Stats und anderen Argumenten FÜR Kaepernick eben auch einige gegen eine Verpflichtung von ihm. Und man sollte auch nicht vergessen dass er es war der seinen Vertrag mit den 49ers gekündigt hat (bevor er entlassen wird) weil er sich davon einen Vorteil versprochen hat.
      so gesehen hast du natürlich recht. Dann nehme ich es zurück dass es keine Spekulation ist. Meine persönliche Meinung ist dass er rein sportlich zumindest die Chance verdient hat. Und dass er grundsätzlich ein schwerer Charakter ist habe ich vor dem Protest nie mitbekommen. Er war doch eher die Kategorie everybody’s darling..
    • Gute Zusammenfassung @trosty.

      Was auch nicht zu unterschätzen ist, wäre das Medieninteresse dass eine Verpflichtung von ihm (den vielleicht nur zweiten oder dritten QB im Team) mitbringen würde.
      Selbst wenn er nicht das Problem wäre (Stichwort "lockerroom cancer", keine Ahnung ob er das war) oder eine seine politische Aktivität, dann würde es trotzdem die Ruhe im Team beeinflussen wenn Reporterschaaren nur wegen ihm bei den Trainings wären usw.
      Ich denke dass wollen sich viele Coaches und GMs nicht antun.
      GO Irish!
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