Oakland Raiders Offseason 2017

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  • Chief schrieb:

    Zu O'Neal: Ich habe bislang noch nie gehört, dass O'Neal ein fauler Spieler gewesen wä
    Reden wir vom selben ONeal? Der immer mit reichlich Übergewicht aus der Sommerpause kam und die halbe NBA Saison brauchte um in Form zukommen. Sicher ist KB was O Neal angeht kein guter (da befangener) Kronzeuge, aber Shaqs Traingsfoulheit war nun wirklich kein Geheimnis


    Chief schrieb:

    Mir ging es mit meinem Beispiel nur darum, dass Teams eben auch Nachteile in Kauf nehmen, wenn sie die Vorteile für wichtiger halten. Das wäre selbst dann der Fall, wenn sie eine (unterstellte) Trainingsfaulheit von O'Neal in Kauf genommen hätten
    Klar haben die Lakers das in Kauf genommen. O Neal war der überragende Spieler seiner Genration auf seiner Position, Hätte er diese eklatante Freiwurfschwäche nicht gehabt wäre er komplett unstopbar gewesen.

    Holger Geschwinder (Coach von Nowitzki) sagte, dass man jedem von der Straße beibringen kann (bei entsprechendem Training) 50 % Freiwürfe zu schiessen.
    Das passt dann auch dazu

    Wikipedia schrieb:

    "In der Saison 2000/01 erreichte O’Neal bis Mitte Dezember mit 38 % von der Freiwurflinie seine bisher schlechteste Quote. Da sich für die Lakers damit ein ernsthaftes Problem ergab, stellten sie mit Ed Palubinskas einen Freiwurftrainer für O’Neal ein, der als Spieler 99 % seiner Freiwürfe verwandelte. Das Training schien sich auszuzahlen und O’Neal traf in den letzten 15 Saisonspielen fast 68 % von der Linie.

    Trotzdem beendete O’Neal die Zusammenarbeit mit Ed Palubinskas und konnte seitdem die Quote von Anfang 2001 nicht wieder erreichen. Er traf zwar in den nächsten beiden Jahren etwas besser als in seiner bisherigen Karriere, brachte es aber nur in der Saison 2002/03 auf einen Schnitt von über 60 %. Nach dieser Saison blieb er dauerhaft bei unter 50 %, lehnte aber trotzdem weiteres Spezialtraining ab."

    Und was das fangen angeht. Natürlich muss ein NFL Spieler das trainieren. Das er es kann steht ausser frage, sonst wäre er nicht in der NFL. Aber es gehört ja zum catch wesentlich mehr dazu: Route laufen, Ball finden usw. Das kann und muss man üben.
    Rod Smith von den Broncos ist auch ein gutes Beispiel. Der hatte zu Beginn seiner Karriere massiv Probleme mit Drops. Frag ihn mal über Mike Heimerdinger (RIP). Der hat ihm als WR Coach unheimlich besser gemacht. Nach 3-4 Jahren in der NFL waren Drops bei Smith kein Thema mehr.
    "It's like we're a whole new f*ckin team. It's embarrassing... It's sad. It's sad that we went from being a championship-caliber team to a team that stinks and nobody respects."Derek Wolfe:
  • Hallo erstmal

    Wollte jetzt nicht nochmal alles zitieren was da oben geschrieben wird daher einfach so

    Zum Thema "Fachkompetenz"
    Dies ist doch ein Forum in den Football Fans ihre Meinung sagen und schreiben somit können Sie doch auch schreiben dürfen der Trainer muss raus...

    Zum Thema Training von Basics
    Ich weiß nicht ob du schon mal Fußball gespielt hast aber selbst da beginnt (auch in der Bundesliga) mit Basics wie Pass Übungen und der gleichen

    Zum Thema o'niel
    Saq war ein faules Stück! Wenn er wirklich freiwurfe trainiert hätte wäre seine Quote besser geworden. Bsp. Dazu ein Schröder hatte eine unglaublich miese 3er Quote und mittlerweile ist sie doppelt so gut wie vor 2 Jahren durch ständiges Training
  • Chief schrieb:

    Martin1107 schrieb:

    Chief schrieb:

    Ohne Dich damit irgendwie persönlich angreifen zu wollen: Ich habe generell den Eindruck, dass viel zu viele Menschen (z. B. Sportfans) ihre eigene Fachkompentenz über- und die Fachkompetenz der Experten (z. B. Profitrainer) unterschätzen.
    Darin liegt doch grade die Freude und das Diskussionspotentiall in so einem Forum. Lustig wir hatten GENAU die selbe Diskussion damals schonmal wo auch jemand meinte, dass wir Fans ja alles garnicht die Rechte Fachkompetenz hätten überhaupt über die Trainer und deren Entscheidungen mitreden zu können. Das ist doch Kappes. Wir sehen die Spiele und die Zahlen einige hier im Forum schauen sich die Spielzüge sogar detailiert im einzelnen an, um ihre Meinung möglichst fachlich unterlegt vorzubringen. Zu diesen sogenannten Experten: Football ist keine Wissenschaft sondern ein Sport. Wenn jetzt pro Tag 32 Lokal Pressen der Teams inklusive NFL.com PFF.com und und und ihre eigenen Experten und Meinungen losfeuern oder sogar Analysten der NFL verpflichtet sind irgend einen scheiss zu den Spielen und Spielern vorzutragen, dann ist das doch nur bedingt fachlich kompetenter, als ein Fan, der sich nur auf EIN einziges Team fokusiert. Nach McGloins benching haben einige gesagt, dass das Texans Spiel ungewinnbar wird, weil Oakland mit der #3 antritt, obwohl dieser sich alleine im Denver Spiel viel besser verkauft hat. Allein daran merkt man doch schon wie schwammig diese Experten Meinungen sind.

    Chief schrieb:

    Speziell zu der von Dir angesprochenen Problematik: Ich bin kein Footballtrainer, aber glaubst Du wirklich, dass man mit einem Footballprofi noch "Fangtechnik" übt?
    Es gibt zig Videos von Trainings von Leuten wie Charles Woodson, der mit 39 noch jedes Training 30 minuten vor der Jugg Maschine stand und fangen geübt hat. Auch von Terrell Pryor gibt es solche Videos und die komplette Green Bay WR Unit hat ein Video gepostet, wo sie catches direkt vor der Maschine trainieren. Daher ist das doch absolut valide und natürlich trainieren die fangen. Es gibt Receiver wie Crabs die sind in erster Linie Talentierte Fänger und eben welche wie Heyward-Bey die sind athletische Freaks haben aber Probleme mit den Händen soll man solchen jetzt sagen "Ne Fangen ist Basic sowas trainieren wir hier nicht"? Außerdem hatte Tobi ja vor allem auch die Probleme des "in bounds" bleibens angesprochen und da wird es ja nun WIRKLICH eindeutig, dass das Training ist.

    Chief schrieb:

    man denke beispielsweise an die Freiwurfschwäche des früheren NBA-Stars Shaquille O'Neal.
    Das ist jetzt wieder Basketball. Ich verstehe zwar den Vergleich, dass ein Athlet nicht in allen Bereichen gut sein kann finde es aber merkwürdig, dass man permanent Beispiele aus anderen Sportarten nennt und einem Fan im Forum dann aber vorwirft er habe nicht genug Expertenwissen um die Profi Trainer zu bewerten. Einige dieser Trainer sind ehemalige Spieler oder einfach Profilierte. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die teilweise nicht so viel Verständnis von Football haben wie der ein oder andere europäische Fan der aber einfach nie die Möglichkeit eines solchen Postens haben wird. Darum geht es aber auch hier nicht. Das ist ein Forum hier steht das Diskutieren und der Spaß daran im Mittelpunkt.

    pointi schrieb:

    Chief schrieb:

    Ich bin kein Footballtrainer, aber glaubst Du wirklich, dass man mit einem Footballprofi noch "Fangtechnik" übt? Meines Erachtens gehört das zu den Basisfähigkeiten, die man einfach mitbringen muss
    dazu fällt mir spontan tiki barber ein, der ein fumble problem hatte. mit der hilfe von coughlin hat er das ganze relativ gut in griff bekommen. man kann also bei bedarf sehrwohl bei den basics ansetzen und die besseren coaches machen das auch.tackling fällt ebenfalls in die kategorie basics und eine zimmer defense ist diesbezüglich (egal wo und wen der gerade coacht) immer vorne dabei. ich glaube nicht, dass sich der einfach nur hinstellt und die spieler daran erinnert, was sie diesbezüglich in der high school/im college gelernt haben. man kann also offensichtlich auch bei profis noch was rausholen, wenn man die probleme erkennt und daran arbeitet.

    klar, aus einem roberts kann man keinen "sure handed" receiver basteln, aber sich nur darauf zu berufen, dass der das schon längst können sollte, ist mit sicherheit nicht die richtige einstellung und so wird das auch keiner der verantwortlichen bei den teams sehen
    Ich sehe da schon einen Unterschied: Fangen kann man im Prinzip oder nicht. Da läßt sich vielleicht noch etwas feinjustieren, aber was man da an der Technik noch groß erlernen soll, wenn man in der NFL ist, erschließt sich mir nicht so ganz. Dagegen gehört das Tackling zu den dynamischen und komplexen Vorgängen und muss ständig geübt werden. Gerade weil sie die Tackling-Techniken immer weiter verbessert haben und insbesondere der organisiert-gezielte Versuch, den Ball freizuschlagen, eine relativ moderne Entwicklung ist, muss man natürlich auch das Festhalten des Balles trainieren.

    trosty schrieb:

    Chief schrieb:

    Ich bin kein Footballtrainer, aber glaubst Du wirklich, dass man mit einem Footballprofi noch "Fangtechnik" übt? Meines Erachtens gehört das zu den Basisfähigkeiten, die man einfach mitbringen muss, so wie ein Bundesligafußballer den Ball stoppen und ein Bundesligahandballer den Ball fangen können muss. Es würde mich ehrlich gesagt wundern, wenn man selbst in der Kreisklasse im Handball noch "Fangtechnik" üben würde - das lernt man in der Schüler- oder Jugendmannschaft (oder man lernt es eben nicht, aber dann spielt man eher gar nicht mehr, jedenfalls aber nicht im Profiteam).
    Die "Basisfähigkeit" muss vorhanden sein, das ist klar. Ich habe vor kurzen gelesen dass es zu einem Profispieler (NHL) 10'000 Trainingsstunden braucht - da werden solche Dinge sicherlich zum Exzess wiederholt und gelernt. Trotzdem ist auch weiterhin wichtig hier Wiederholungen zu haben und sich immer wieder zu verbessern! Genau dazu ist ja das Training (vor allem das Positionstraining) da! Da werden die Routen verbessert, das Fangen geübt, etc.! Vor ein paar Jahren hab ich einen Bericht über Peyton Manning gesehen - darin wurde betont dass er JEDEN TAG mindestens 1'000 Bälle wirft, egal ob Offseason oder sonstwas. Man sollte meinen der kann das schon und muss das nicht mehr üben ;) .
    Volle Zustimmung! Ich meinte aber die Fangtechnik, nicht das Fangen an sich. Natürlich konnte ich als 18-jähriger einen Ball (z. B. Handball, Football) viel besser werfen und fangen als heute, weil ich es wöchentlich gemacht habe. Die Abläufe müssen automatisiert werden. Aber dass man als WR in der NFL täglich Bälle fängt, setze ich mal als Selbstverständlichkeit voraus.

    Tobi schrieb:

    Bay Araya schrieb:

    trosty schrieb:

    Chief schrieb:

    Ich bin kein Footballtrainer, aber glaubst Du wirklich, dass man mit einem Footballprofi noch "Fangtechnik" übt? Meines Erachtens gehört das zu den Basisfähigkeiten, die man einfach mitbringen muss, so wie ein Bundesligafußballer den Ball stoppen und ein Bundesligahandballer den Ball fangen können muss. Es würde mich ehrlich gesagt wundern, wenn man selbst in der Kreisklasse im Handball noch "Fangtechnik" üben würde - das lernt man in der Schüler- oder Jugendmannschaft (oder man lernt es eben nicht, aber dann spielt man eher gar nicht mehr, jedenfalls aber nicht im Profiteam).
    Die "Basisfähigkeit" muss vorhanden sein, das ist klar. Ich habe vor kurzen gelesen dass es zu einem Profispieler (NHL) 10'000 Trainingsstunden braucht - da werden solche Dinge sicherlich zum Exzess wiederholt und gelernt. Trotzdem ist auch weiterhin wichtig hier Wiederholungen zu haben und sich immer wieder zu verbessern! Genau dazu ist ja das Training (vor allem das Positionstraining) da! Da werden die Routen verbessert, das Fangen geübt, etc.! Vor ein paar Jahren hab ich einen Bericht über Peyton Manning gesehen - darin wurde betont dass er JEDEN TAG mindestens 1'000 Bälle wirft, egal ob Offseason oder sonstwas. Man sollte meinen der kann das schon und muss das nicht mehr üben ;) .
    Diese 10.000h Regel ist glaube ich so eine grobe Faustregel für alles. Hab das gleiche schon für jedes x-beliebige Instrument gehört, dass man dieses nach 10.000h vollständig beherrscht. Was natürlich ziemlicher Quark ist. :)
    Haben wir soviel Footballverstand wie Andy Reid oder Jack Del Rio? Wahrscheinlich nicht, aber diskutieren kann man deren Entscheidung trotzdem. Die Grenze wird dann überschritten wenn es polemisch wird.

    Chief schrieb:

    Speziell zu der von Dir angesprochenen Problematik: Ich bin kein Footballtrainer, aber glaubst Du wirklich, dass man mit einem Footballprofi noch "Fangtechnik" übt? Meines Erachtens gehört das zu den Basisfähigkeiten, die man einfach mitbringen muss, so wie ein Bundesligafußballer den Ball stoppen und ein Bundesligahandballer den Ball fangen können muss. Es würde mich ehrlich gesagt wundern, wenn man selbst in der Kreisklasse im Handball noch "Fangtechnik" üben würde - das lernt man in der Schüler- oder Jugendmannschaft (oder man lernt es eben nicht, aber dann spielt man eher gar nicht mehr, jedenfalls aber nicht im Profiteam).
    Ja, da bin ich mir zu 100% sicher. Ich hatte das Glück mal für 1 Woche auf einem College hospitieren zu dürfen und das Football Training zu verfolgen. Ich war damals mit jemanden dort der auch in der NFL hospitieren durfte. Natürlich werden dort "Basics" trainiert. Wie bereits geschrieben macht es der neue CBA für Coaches wahnsinnig schwer an basics zu arbeiten, da die Zeit immer weniger wird aber getan wird es immer noch.Als zweites Beispiel kann ich erzählen dass ich mal einen Coach hatte, der Mr. Irrelevant bei den Raiders war und anschließend in Indy gespielt hat. Er war DE und er hat mir oft erzählt dass SIe im Camp viel Swim und Rip Moves trainiert haben - also absolute Basics.

    Chief schrieb:

    Es gibt seit jeher erstklassige Sportler, die in einzelnen Teilaspekten ihrer Aufgabe auffällig schwach sind - man denke beispielsweise an die Freiwurfschwäche des früheren NBA-Stars Shaquille O'Neal. Keine NFL-Franchise kann sich Top-Stars auf allen Positionen leisten, d. h. Kompromisse sind unabdingbar.
    Aus meiner Sicht hast du da ein schlechtes Beispiel gewählt. O´Neal galt immer als fauler Spieler der mit Übergewicht ins Trainingcamp kam. Kobe Bryant hat nach seiner Karriere mal zum besten gegeben dass ihn die Faulheit von O´Neal viele Nerven gekostet hat. Also hat die Freiwurf Schwäche bei O´Neal vll. eher mit mangelndem Trainingsergeiz zu tun als mit fehlendem Talent.

    Chief schrieb:

    Daher: Wenn meine WR zu viele Bälle fangen lassen, ist das m. E. in erster Linie einmal ein Grund, die Receiver in Frage zu stellen, nicht deren Coach
    Gebe ich dir vollkommen recht, man muss immer zuerst den Spieler zur Verantwortung ziehen. Aber wenn es eine Gruppe betrifft und die Spieler kollektiv schlechter werden muss man schon fragen was da falsch läuft.

    Naja als ob man irgendwelche Fähigkeiten nicht auch noch im NFL-Alter erlernen kann.
    Außerdem ist jetzt ein Catch auch nicht so undynamisch, wie du es jetzt im Vergleich zum Tackling beschreibst. Auch hier ändern sich je nach Wurf, Route, Coverage, Position, Höhe und was weiß ich was, die Gegebenheiten komplett. Und auch das sollte man durchaus noch als NFL-Profi verbessern können, indem man immer wieder in die Situation gebracht wird.
    Man kann's auch so sehen, dass der athletische Freak aus dem College weder im Training noch im Spiel überhaupt jemals in die Bedrängung gekommen ist, seine "In Traffic-Catch Ability" auszuprägen, weil er schlicht durch seine Größe und Schnelligkeit soweit den anderen voraus war, dass er nur einfache Catches hatte. Dann wird er in der NFL plötzlich gefordert und lässt viel fallen, warum soll ich mit ihm dann nicht genau sowas trainieren?

    Oder warum soll ich mit einem Receiver, der im College nur geradeaus gelaufen ist, nicht auch Routen trainieren?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bay Araya ()

  • Tobi schrieb:

    Ein RB muss den QB Exchange also ca. 5.000 üben bevor er nicht mehr über ihn nachdenken muss, ist das geschehen kann er bereits beim loslaufen die O-Line lesen.
    üben üben üben! So isses Das ist NFL Niveau. Es gibt kein Talent ohne Training. Klar es gibt gott gegeben athleten wie Randy moss aber ein Jerry Rice der mal sagte er sei Moss vom Talent her unterlegen hat durch biss und training bis zum verrecken zurecht den Namen als unglaublichster Athlet der NFL aller Zeiten.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Martin1107 ()

  • Nochmal zur Entlassung von Marcus Robertson. Bruce Irvin hat getwittert, dass wenn alle das Spielsystem in der Defense akzeptieren würden, funktioniert es auch. Ob es da wohl internen Zwist gab und Robertson da sabotiert hat?

    P.S. Könnte bitte jemand den Titel ändern? In Oakland fehlt das L. :xywave:
    ...the silver and black of the Raiders, we want that flag to be the dominant flag over the sports world.

    - Al Davis -
  • ich glaube nicht, dass robertson irgendwas sabotiert hat. die defense war schwach, irgendwer musste den kopf dafür hinhalten und nachdem er schon vor norton und del rio im staff war, ist er sowas wie der logische fall guy.

    zu irvin, ja klar funktionieren diverse systeme, aber man muss eben auch die passenden spieler dafür haben. die alte leier...
  • Tobi schrieb:

    Nochmal zur Entlassung von Marcus Robertson. Bruce Irvin hat getwittert, dass wenn alle das Spielsystem in der Defense akzeptieren würden, funktioniert es auch. Ob es da wohl internen Zwist gab und Robertson da sabotiert hat?

    P.S. Könnte bitte jemand den Titel ändern? In Oakland fehlt das L. :xywave:
    Ist schon richtig so, nächste Season wird es kein L sondern nur Ws geben. :tongue2:
  • Bay Araya schrieb:

    Tobi schrieb:

    Nochmal zur Entlassung von Marcus Robertson. Bruce Irvin hat getwittert, dass wenn alle das Spielsystem in der Defense akzeptieren würden, funktioniert es auch. Ob es da wohl internen Zwist gab und Robertson da sabotiert hat?

    P.S. Könnte bitte jemand den Titel ändern? In Oakland fehlt das L. :xywave:
    Ist schon richtig so, nächste Season wird es kein L sondern nur Ws geben. :tongue2:
    Da müsst ihr aber arg aufpassen, das es nach euren SB-Sieg 2018 kein 'Oak-Wand-Gate' gibt. Es reicht schon, wenn sich die Pats-Fans dieser Welt ungerecht von Rodgi behandeln fühlen... :madness
  • Martin1107 schrieb:

    Wade Phillips hat als DC in LA für die Rams unterschrieben.

    Sehr traurig, der wäre wohl absolut zu haben gewesen.
    Ja, finde ich aus sehr schade. Der hätte den Raiders sicherlich sehr gut getan und bestimmt eine sofortige Verbesserung erzielt. Aber wir wissen nicht ob die Raiders es nicht versucht haben und der Geldbeutel von Kronke einfach größer war. :madness
    ...the silver and black of the Raiders, we want that flag to be the dominant flag over the sports world.

    - Al Davis -
  • Bay Araya schrieb:

    Chief schrieb:

    Martin1107 schrieb:

    Chief schrieb:

    Ohne Dich damit irgendwie persönlich angreifen zu wollen: Ich habe generell den Eindruck, dass viel zu viele Menschen (z. B. Sportfans) ihre eigene Fachkompentenz über- und die Fachkompetenz der Experten (z. B. Profitrainer) unterschätzen.
    Darin liegt doch grade die Freude und das Diskussionspotentiall in so einem Forum. Lustig wir hatten GENAU die selbe Diskussion damals schonmal wo auch jemand meinte, dass wir Fans ja alles garnicht die Rechte Fachkompetenz hätten überhaupt über die Trainer und deren Entscheidungen mitreden zu können. Das ist doch Kappes. Wir sehen die Spiele und die Zahlen einige hier im Forum schauen sich die Spielzüge sogar detailiert im einzelnen an, um ihre Meinung möglichst fachlich unterlegt vorzubringen. Zu diesen sogenannten Experten: Football ist keine Wissenschaft sondern ein Sport. Wenn jetzt pro Tag 32 Lokal Pressen der Teams inklusive NFL.com PFF.com und und und ihre eigenen Experten und Meinungen losfeuern oder sogar Analysten der NFL verpflichtet sind irgend einen scheiss zu den Spielen und Spielern vorzutragen, dann ist das doch nur bedingt fachlich kompetenter, als ein Fan, der sich nur auf EIN einziges Team fokusiert. Nach McGloins benching haben einige gesagt, dass das Texans Spiel ungewinnbar wird, weil Oakland mit der #3 antritt, obwohl dieser sich alleine im Denver Spiel viel besser verkauft hat. Allein daran merkt man doch schon wie schwammig diese Experten Meinungen sind.

    Chief schrieb:

    Speziell zu der von Dir angesprochenen Problematik: Ich bin kein Footballtrainer, aber glaubst Du wirklich, dass man mit einem Footballprofi noch "Fangtechnik" übt?
    Es gibt zig Videos von Trainings von Leuten wie Charles Woodson, der mit 39 noch jedes Training 30 minuten vor der Jugg Maschine stand und fangen geübt hat. Auch von Terrell Pryor gibt es solche Videos und die komplette Green Bay WR Unit hat ein Video gepostet, wo sie catches direkt vor der Maschine trainieren. Daher ist das doch absolut valide und natürlich trainieren die fangen. Es gibt Receiver wie Crabs die sind in erster Linie Talentierte Fänger und eben welche wie Heyward-Bey die sind athletische Freaks haben aber Probleme mit den Händen soll man solchen jetzt sagen "Ne Fangen ist Basic sowas trainieren wir hier nicht"? Außerdem hatte Tobi ja vor allem auch die Probleme des "in bounds" bleibens angesprochen und da wird es ja nun WIRKLICH eindeutig, dass das Training ist.

    Chief schrieb:

    man denke beispielsweise an die Freiwurfschwäche des früheren NBA-Stars Shaquille O'Neal.
    Das ist jetzt wieder Basketball. Ich verstehe zwar den Vergleich, dass ein Athlet nicht in allen Bereichen gut sein kann finde es aber merkwürdig, dass man permanent Beispiele aus anderen Sportarten nennt und einem Fan im Forum dann aber vorwirft er habe nicht genug Expertenwissen um die Profi Trainer zu bewerten. Einige dieser Trainer sind ehemalige Spieler oder einfach Profilierte. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die teilweise nicht so viel Verständnis von Football haben wie der ein oder andere europäische Fan der aber einfach nie die Möglichkeit eines solchen Postens haben wird. Darum geht es aber auch hier nicht. Das ist ein Forum hier steht das Diskutieren und der Spaß daran im Mittelpunkt.

    pointi schrieb:

    Chief schrieb:

    Ich bin kein Footballtrainer, aber glaubst Du wirklich, dass man mit einem Footballprofi noch "Fangtechnik" übt? Meines Erachtens gehört das zu den Basisfähigkeiten, die man einfach mitbringen muss
    dazu fällt mir spontan tiki barber ein, der ein fumble problem hatte. mit der hilfe von coughlin hat er das ganze relativ gut in griff bekommen. man kann also bei bedarf sehrwohl bei den basics ansetzen und die besseren coaches machen das auch.tackling fällt ebenfalls in die kategorie basics und eine zimmer defense ist diesbezüglich (egal wo und wen der gerade coacht) immer vorne dabei. ich glaube nicht, dass sich der einfach nur hinstellt und die spieler daran erinnert, was sie diesbezüglich in der high school/im college gelernt haben. man kann also offensichtlich auch bei profis noch was rausholen, wenn man die probleme erkennt und daran arbeitet.
    klar, aus einem roberts kann man keinen "sure handed" receiver basteln, aber sich nur darauf zu berufen, dass der das schon längst können sollte, ist mit sicherheit nicht die richtige einstellung und so wird das auch keiner der verantwortlichen bei den teams sehen
    Ich sehe da schon einen Unterschied: Fangen kann man im Prinzip oder nicht. Da läßt sich vielleicht noch etwas feinjustieren, aber was man da an der Technik noch groß erlernen soll, wenn man in der NFL ist, erschließt sich mir nicht so ganz. Dagegen gehört das Tackling zu den dynamischen und komplexen Vorgängen und muss ständig geübt werden. Gerade weil sie die Tackling-Techniken immer weiter verbessert haben und insbesondere der organisiert-gezielte Versuch, den Ball freizuschlagen, eine relativ moderne Entwicklung ist, muss man natürlich auch das Festhalten des Balles trainieren.

    trosty schrieb:

    Chief schrieb:

    Ich bin kein Footballtrainer, aber glaubst Du wirklich, dass man mit einem Footballprofi noch "Fangtechnik" übt? Meines Erachtens gehört das zu den Basisfähigkeiten, die man einfach mitbringen muss, so wie ein Bundesligafußballer den Ball stoppen und ein Bundesligahandballer den Ball fangen können muss. Es würde mich ehrlich gesagt wundern, wenn man selbst in der Kreisklasse im Handball noch "Fangtechnik" üben würde - das lernt man in der Schüler- oder Jugendmannschaft (oder man lernt es eben nicht, aber dann spielt man eher gar nicht mehr, jedenfalls aber nicht im Profiteam).
    Die "Basisfähigkeit" muss vorhanden sein, das ist klar. Ich habe vor kurzen gelesen dass es zu einem Profispieler (NHL) 10'000 Trainingsstunden braucht - da werden solche Dinge sicherlich zum Exzess wiederholt und gelernt. Trotzdem ist auch weiterhin wichtig hier Wiederholungen zu haben und sich immer wieder zu verbessern! Genau dazu ist ja das Training (vor allem das Positionstraining) da! Da werden die Routen verbessert, das Fangen geübt, etc.! Vor ein paar Jahren hab ich einen Bericht über Peyton Manning gesehen - darin wurde betont dass er JEDEN TAG mindestens 1'000 Bälle wirft, egal ob Offseason oder sonstwas. Man sollte meinen der kann das schon und muss das nicht mehr üben ;) .
    Volle Zustimmung! Ich meinte aber die Fangtechnik, nicht das Fangen an sich. Natürlich konnte ich als 18-jähriger einen Ball (z. B. Handball, Football) viel besser werfen und fangen als heute, weil ich es wöchentlich gemacht habe. Die Abläufe müssen automatisiert werden. Aber dass man als WR in der NFL täglich Bälle fängt, setze ich mal als Selbstverständlichkeit voraus.

    Tobi schrieb:

    Bay Araya schrieb:

    trosty schrieb:

    Chief schrieb:

    Ich bin kein Footballtrainer, aber glaubst Du wirklich, dass man mit einem Footballprofi noch "Fangtechnik" übt? Meines Erachtens gehört das zu den Basisfähigkeiten, die man einfach mitbringen muss, so wie ein Bundesligafußballer den Ball stoppen und ein Bundesligahandballer den Ball fangen können muss. Es würde mich ehrlich gesagt wundern, wenn man selbst in der Kreisklasse im Handball noch "Fangtechnik" üben würde - das lernt man in der Schüler- oder Jugendmannschaft (oder man lernt es eben nicht, aber dann spielt man eher gar nicht mehr, jedenfalls aber nicht im Profiteam).
    Die "Basisfähigkeit" muss vorhanden sein, das ist klar. Ich habe vor kurzen gelesen dass es zu einem Profispieler (NHL) 10'000 Trainingsstunden braucht - da werden solche Dinge sicherlich zum Exzess wiederholt und gelernt. Trotzdem ist auch weiterhin wichtig hier Wiederholungen zu haben und sich immer wieder zu verbessern! Genau dazu ist ja das Training (vor allem das Positionstraining) da! Da werden die Routen verbessert, das Fangen geübt, etc.! Vor ein paar Jahren hab ich einen Bericht über Peyton Manning gesehen - darin wurde betont dass er JEDEN TAG mindestens 1'000 Bälle wirft, egal ob Offseason oder sonstwas. Man sollte meinen der kann das schon und muss das nicht mehr üben ;) .
    Diese 10.000h Regel ist glaube ich so eine grobe Faustregel für alles. Hab das gleiche schon für jedes x-beliebige Instrument gehört, dass man dieses nach 10.000h vollständig beherrscht. Was natürlich ziemlicher Quark ist. :)
    Haben wir soviel Footballverstand wie Andy Reid oder Jack Del Rio? Wahrscheinlich nicht, aber diskutieren kann man deren Entscheidung trotzdem. Die Grenze wird dann überschritten wenn es polemisch wird.

    Chief schrieb:

    Speziell zu der von Dir angesprochenen Problematik: Ich bin kein Footballtrainer, aber glaubst Du wirklich, dass man mit einem Footballprofi noch "Fangtechnik" übt? Meines Erachtens gehört das zu den Basisfähigkeiten, die man einfach mitbringen muss, so wie ein Bundesligafußballer den Ball stoppen und ein Bundesligahandballer den Ball fangen können muss. Es würde mich ehrlich gesagt wundern, wenn man selbst in der Kreisklasse im Handball noch "Fangtechnik" üben würde - das lernt man in der Schüler- oder Jugendmannschaft (oder man lernt es eben nicht, aber dann spielt man eher gar nicht mehr, jedenfalls aber nicht im Profiteam).
    Ja, da bin ich mir zu 100% sicher. Ich hatte das Glück mal für 1 Woche auf einem College hospitieren zu dürfen und das Football Training zu verfolgen. Ich war damals mit jemanden dort der auch in der NFL hospitieren durfte. Natürlich werden dort "Basics" trainiert. Wie bereits geschrieben macht es der neue CBA für Coaches wahnsinnig schwer an basics zu arbeiten, da die Zeit immer weniger wird aber getan wird es immer noch.Als zweites Beispiel kann ich erzählen dass ich mal einen Coach hatte, der Mr. Irrelevant bei den Raiders war und anschließend in Indy gespielt hat. Er war DE und er hat mir oft erzählt dass SIe im Camp viel Swim und Rip Moves trainiert haben - also absolute Basics.

    Chief schrieb:

    Es gibt seit jeher erstklassige Sportler, die in einzelnen Teilaspekten ihrer Aufgabe auffällig schwach sind - man denke beispielsweise an die Freiwurfschwäche des früheren NBA-Stars Shaquille O'Neal. Keine NFL-Franchise kann sich Top-Stars auf allen Positionen leisten, d. h. Kompromisse sind unabdingbar.
    Aus meiner Sicht hast du da ein schlechtes Beispiel gewählt. O´Neal galt immer als fauler Spieler der mit Übergewicht ins Trainingcamp kam. Kobe Bryant hat nach seiner Karriere mal zum besten gegeben dass ihn die Faulheit von O´Neal viele Nerven gekostet hat. Also hat die Freiwurf Schwäche bei O´Neal vll. eher mit mangelndem Trainingsergeiz zu tun als mit fehlendem Talent.

    Chief schrieb:

    Daher: Wenn meine WR zu viele Bälle fangen lassen, ist das m. E. in erster Linie einmal ein Grund, die Receiver in Frage zu stellen, nicht deren Coach
    Gebe ich dir vollkommen recht, man muss immer zuerst den Spieler zur Verantwortung ziehen. Aber wenn es eine Gruppe betrifft und die Spieler kollektiv schlechter werden muss man schon fragen was da falsch läuft.

    Naja als ob man irgendwelche Fähigkeiten nicht auch noch im NFL-Alter erlernen kann.Außerdem ist jetzt ein Catch auch nicht so undynamisch, wie du es jetzt im Vergleich zum Tackling beschreibst. Auch hier ändern sich je nach Wurf, Route, Coverage, Position, Höhe und was weiß ich was, die Gegebenheiten komplett. Und auch das sollte man durchaus noch als NFL-Profi verbessern können, indem man immer wieder in die Situation gebracht wird.
    Man kann's auch so sehen, dass der athletische Freak aus dem College weder im Training noch im Spiel überhaupt jemals in die Bedrängung gekommen ist, seine "In Traffic-Catch Ability" auszuprägen, weil er schlicht durch seine Größe und Schnelligkeit soweit den anderen voraus war, dass er nur einfache Catches hatte. Dann wird er in der NFL plötzlich gefordert und lässt viel fallen, warum soll ich mit ihm dann nicht genau sowas trainieren?

    Oder warum soll ich mit einem Receiver, der im College nur geradeaus gelaufen ist, nicht auch Routen trainieren?
    Okay, wenn es so sein sollte, habe ich mich geirrt. Ich finde es weiterhin verwunderlich, was man da groß an Fangtechnik üben will. Wenn hier ein Trainer im Forum ist, der mir mal erklären kann, was man da üben will, wäre ich daran interessiert. Vielleicht bin ich da zu sehr Handballer, als dass ich es mir vorstellen könnte.

    Ich hätte erwartet, dass man mit einem WR (neben Geschwindigkeit, Muskulatur, Athletik) in erster Linie Routen und Koordination trainiert.

    Martin1107 schrieb:

    Wade Phillips hat als DC in LA für die Rams unterschrieben.

    Sehr traurig, der wäre wohl absolut zu haben gewesen.
    Als Chiefs-Fan bin ich nicht böse drum ;)
  • Chief schrieb:

    Wenn hier ein Trainer im Forum ist, der mir mal erklären kann, was man da üben will, wäre ich daran interessiert.
    Also Trainer bin ich nicht aber ich hab mal WR im Flag Football gespielt und trainiert. Grundsätzlich übt man beim Fangen Technicken, die Fehler minimieren sollen. Beispiel bei einer vertical route wo man den ball mit Blick nach vorne (über kopf sozusagen) fängt die Arme so halten, dass der Ball nicht dazwischen durchfallen kann (übrigens einer der häufigsten Drop Gründe am College). Den Ball in die Pocket schauen also solange die Augen drauf lassen, bis der sicher gefangen ist, wie man die Hände positioniert und eben wie alle schon sagen das so etwa 100 mal am Tag am besten.

    Schwer wird das ganze natürlich erst so richtig, wenn du es alles full speed machen musst. Dadurch entsteht dann nochmal ein zusätzlicher Übungsbedarf und natürlich auch das, was man bei WR und QB gespannen als Timing bezeichnet sprich wann und wo werfe ich den Ball so hin, dass mein Receiver ihn maximal effizient fangen kann. All das hat mit Fangen zu tun, weil jeder Catch sozusagen einer individuelle Körper und Handstellung bedarf. DAs klingt jetzt komplizierter als es ist, da den Körper bewegen ja wirklich basic ist. Aber wie schon einige hier sagten NFL Receiver können alle fangen. Die Differenz zwischen den Coopers und Roberts ist dann eben die Präzision und Sicherheit.
  • Tobi schrieb:

    Martin1107 schrieb:

    Wade Phillips hat als DC in LA für die Rams unterschrieben.

    Sehr traurig, der wäre wohl absolut zu haben gewesen.
    Ja, finde ich aus sehr schade. Der hätte den Raiders sicherlich sehr gut getan und bestimmt eine sofortige Verbesserung erzielt. Aber wir wissen nicht ob die Raiders es nicht versucht haben und der Geldbeutel von Kronke einfach größer war. :madness
    Leider (siehe Broncos Thread) haben unsere Beatwriter keine Eier in der Hose Elway danach zu fragen. Aber es gibt schon Gerüchte, dass Geld ein Grund war warum man nicht (es gab in der Serie wohl Gespräche) zusammengekommen ist. Das ist aber nur ne Vermutung/Gerüchte.
    Das macht auch irgendwo Sinn. Als Wade nach Denver kam , war er 1 Jahr arbeitslos. Sein Vertrag war bestimmt nicht sehr hoch. Durch den SB Run hat sich sein Marktwert imens verbessert. Dazu ist er 70. viele Verträge wird er nicht mehr machen. Denke also das Geld ein wichtiges Kriterium war und ihr da eher wenig Chancen gehabt hättet, insbesondere wenn jemand wie Kronke im Spiel ist...
    "It's like we're a whole new f*ckin team. It's embarrassing... It's sad. It's sad that we went from being a championship-caliber team to a team that stinks and nobody respects."Derek Wolfe:
  • Martin1107 schrieb:

    Chief schrieb:

    Wenn hier ein Trainer im Forum ist, der mir mal erklären kann, was man da üben will, wäre ich daran interessiert.
    Also Trainer bin ich nicht aber ich hab mal WR im Flag Football gespielt und trainiert. Grundsätzlich übt man beim Fangen Technicken, die Fehler minimieren sollen. Beispiel bei einer vertical route wo man den ball mit Blick nach vorne (über kopf sozusagen) fängt die Arme so halten, dass der Ball nicht dazwischen durchfallen kann (übrigens einer der häufigsten Drop Gründe am College). Den Ball in die Pocket schauen also solange die Augen drauf lassen, bis der sicher gefangen ist, wie man die Hände positioniert und eben wie alle schon sagen das so etwa 100 mal am Tag am besten.
    Schwer wird das ganze natürlich erst so richtig, wenn du es alles full speed machen musst. Dadurch entsteht dann nochmal ein zusätzlicher Übungsbedarf und natürlich auch das, was man bei WR und QB gespannen als Timing bezeichnet sprich wann und wo werfe ich den Ball so hin, dass mein Receiver ihn maximal effizient fangen kann. All das hat mit Fangen zu tun, weil jeder Catch sozusagen einer individuelle Körper und Handstellung bedarf. DAs klingt jetzt komplizierter als es ist, da den Körper bewegen ja wirklich basic ist. Aber wie schon einige hier sagten NFL Receiver können alle fangen. Die Differenz zwischen den Coopers und Roberts ist dann eben die Präzision und Sicherheit.
    Vielen Dank für die Beschreibung.

    Beim Handball würde ich ganz grob sagen: Den Ball wenn möglich vor Brust oder Kopf fangen. Beide Hände symmetrisch so halten, dass sie eine Art Halbkugel bilden, die etwas größer als der Ball ist. Die Daumen in die Mitte, damit der Ball nicht hindurch fällt. Während des Fangens die Hände schließen und dabei leicht nach hinten federn. Die Augen auf den Ball richten, bis er sicher gefangen ist (je besser man fängt, desto eher kann man hiervon absehen).

    Beim Football ist der Aspekt des Fangens natürlich schwieriger (Form des Balles, stärkere Bedrängnis), aber ein so grundsätzlicher Unterschied scheint mir das nicht zu sein.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Chief ()

  • Mile High 81 schrieb:

    Tobi schrieb:

    Martin1107 schrieb:

    Wade Phillips hat als DC in LA für die Rams unterschrieben.

    Sehr traurig, der wäre wohl absolut zu haben gewesen.
    Ja, finde ich aus sehr schade. Der hätte den Raiders sicherlich sehr gut getan und bestimmt eine sofortige Verbesserung erzielt. Aber wir wissen nicht ob die Raiders es nicht versucht haben und der Geldbeutel von Kronke einfach größer war. :madness
    Leider (siehe Broncos Thread) haben unsere Beatwriter keine Eier in der Hose Elway danach zu fragen. Aber es gibt schon Gerüchte, dass Geld ein Grund war warum man nicht (es gab in der Serie wohl Gespräche) zusammengekommen ist. Das ist aber nur ne Vermutung/Gerüchte.Das macht auch irgendwo Sinn. Als Wade nach Denver kam , war er 1 Jahr arbeitslos. Sein Vertrag war bestimmt nicht sehr hoch. Durch den SB Run hat sich sein Marktwert imens verbessert. Dazu ist er 70. viele Verträge wird er nicht mehr machen. Denke also das Geld ein wichtiges Kriterium war und ihr da eher wenig Chancen gehabt hättet, insbesondere wenn jemand wie Kronke im Spiel ist...
    Geld mag eine Rolle spielen, aber Wade Phillips ist - was immer man von ihm als HC hält - schon lange ein sehr angesehener DC und wird wohl kaum am Hungertuch nagen.
  • Chief schrieb:

    Mile High 81 schrieb:

    Tobi schrieb:

    Martin1107 schrieb:

    Wade Phillips hat als DC in LA für die Rams unterschrieben.

    Sehr traurig, der wäre wohl absolut zu haben gewesen.
    Ja, finde ich aus sehr schade. Der hätte den Raiders sicherlich sehr gut getan und bestimmt eine sofortige Verbesserung erzielt. Aber wir wissen nicht ob die Raiders es nicht versucht haben und der Geldbeutel von Kronke einfach größer war. :madness
    Leider (siehe Broncos Thread) haben unsere Beatwriter keine Eier in der Hose Elway danach zu fragen. Aber es gibt schon Gerüchte, dass Geld ein Grund war warum man nicht (es gab in der Serie wohl Gespräche) zusammengekommen ist. Das ist aber nur ne Vermutung/Gerüchte.Das macht auch irgendwo Sinn. Als Wade nach Denver kam , war er 1 Jahr arbeitslos. Sein Vertrag war bestimmt nicht sehr hoch. Durch den SB Run hat sich sein Marktwert imens verbessert. Dazu ist er 70. viele Verträge wird er nicht mehr machen. Denke also das Geld ein wichtiges Kriterium war und ihr da eher wenig Chancen gehabt hättet, insbesondere wenn jemand wie Kronke im Spiel ist...
    Geld mag eine Rolle spielen, aber Wade Phillips ist - was immer man von ihm als HC hält - schon lange ein sehr angesehener DC und wird wohl kaum am Hungertuch nagen.
    Aber Hungertuch nagt auch kein Spieler, der Team X für 500.000 mehr verlässt.

    Ich sage ja auch nicht, dass Wade nur des Geldes nach LA gegangen ist
    Aber Geld dürfte - insbesondere wenn die Broncos ihn Gelowballt haben- eine Rolle gespielt haben.
    "It's like we're a whole new f*ckin team. It's embarrassing... It's sad. It's sad that we went from being a championship-caliber team to a team that stinks and nobody respects."Derek Wolfe:
  • Mile High 81 schrieb:

    Chief schrieb:

    Mile High 81 schrieb:

    Tobi schrieb:

    Martin1107 schrieb:

    Wade Phillips hat als DC in LA für die Rams unterschrieben.

    Sehr traurig, der wäre wohl absolut zu haben gewesen.
    Ja, finde ich aus sehr schade. Der hätte den Raiders sicherlich sehr gut getan und bestimmt eine sofortige Verbesserung erzielt. Aber wir wissen nicht ob die Raiders es nicht versucht haben und der Geldbeutel von Kronke einfach größer war. :madness
    Leider (siehe Broncos Thread) haben unsere Beatwriter keine Eier in der Hose Elway danach zu fragen. Aber es gibt schon Gerüchte, dass Geld ein Grund war warum man nicht (es gab in der Serie wohl Gespräche) zusammengekommen ist. Das ist aber nur ne Vermutung/Gerüchte.Das macht auch irgendwo Sinn. Als Wade nach Denver kam , war er 1 Jahr arbeitslos. Sein Vertrag war bestimmt nicht sehr hoch. Durch den SB Run hat sich sein Marktwert imens verbessert. Dazu ist er 70. viele Verträge wird er nicht mehr machen. Denke also das Geld ein wichtiges Kriterium war und ihr da eher wenig Chancen gehabt hättet, insbesondere wenn jemand wie Kronke im Spiel ist...
    Geld mag eine Rolle spielen, aber Wade Phillips ist - was immer man von ihm als HC hält - schon lange ein sehr angesehener DC und wird wohl kaum am Hungertuch nagen.
    Aber Hungertuch nagt auch kein Spieler, der Team X für 500.000 mehr verlässt.
    Ich sage ja auch nicht, dass Wade nur des Geldes nach LA gegangen ist
    Aber Geld dürfte - insbesondere wenn die Broncos ihn Gelowballt haben- eine Rolle gespielt haben.
    Klar, ich würde vermutlich schon für weniger als "500.000 mehr" schwach werden ;)
  • Chief schrieb:

    Klar, ich würde vermutlich schon für weniger als "500.000 mehr" schwach werden
    ja stimmt eigentlich bringt mich auf eine IDee! Ich unterzeichne den neuen DC Posten bei Oakland und ihr sagt mir hier im Forum was ich machen muss! Dann lernen wir alle bei einer OP am offenen Herzen was wir über Football noch nicht wissen :D
  • ich denke nicht, dass es bei phillips am geld gescheitert ist. davis hat zwar nicht die finanziellen mitteln von kroenke, aber die paar scheine für einen coordinator könnte er bestimmt auch locker machen, selbst wenn es top dc money sein sollte.

    ich vermute hier vielmehr, dass das ego von del rio im weg gestanden ist und der nicht unbedingt ein schwergewicht für "seinen" bereich verpflichten möchte. die vertragsverlängerung von norton ist trotzdem schwer nachzuvollziehen, sollte es mit der defense so weitergehen wird das nun komplett auf del rio zurückfallen. wenn er einen hampelmann in dieser position haben möchte, muss er entweder selbst hand anlegen oder mit den konsequenzen leben.
  • pointi schrieb:

    ich vermute hier vielmehr, dass das ego von del rio im weg gestanden ist und der nicht unbedingt ein schwergewicht für "seinen" bereich verpflichten möchte. die vertragsverlängerung von norton ist trotzdem schwer nachzuvollziehen, sollte es mit der defense so weitergehen wird das nun komplett auf del rio zurückfallen. wenn er einen hampelmann in dieser position haben möchte, muss er entweder selbst hand anlegen oder mit den konsequenzen leben.
    Das klingt nachvollziehbar und in dem Sinne hoffe ich dann einfach mal dass er die Schwächen erkannt hat und sich da nun stärker einbringen wird / Norton ein busschen Verantwortung wegnehmen wird!
    RAIDER NATION - the team’s roots might be in Oakland, but this is California’s NFL team.
  • Noch dazu ist Phillipis Del Rios direkter Nachfolger in Denver gewesen und hat bessere Ergebnisse erzielt. Man will sich hier vielleicht den Hahnenkampf ersparen. Nichts desto trotz wenn Norton weiter mit Buch in der Hand Coordinated, fehlt mir jegliches Verständnis. Wenn Del Rio jetzt den Hue Jackson der Defense macht fände ich das absolut in Ordnung.
  • pointi schrieb:

    ich denke nicht, dass es bei phillips am geld gescheitert ist. davis hat zwar nicht die finanziellen mitteln von kroenke, aber die paar scheine für einen coordinator könnte er bestimmt auch locker machen, selbst wenn es top dc money sein sollte.

    ich vermute hier vielmehr, dass das ego von del rio im weg gestanden ist und der nicht unbedingt ein schwergewicht für "seinen" bereich verpflichten möchte. die vertragsverlängerung von norton ist trotzdem schwer nachzuvollziehen, sollte es mit der defense so weitergehen wird das nun komplett auf del rio zurückfallen. wenn er einen hampelmann in dieser position haben möchte, muss er entweder selbst hand anlegen oder mit den konsequenzen leben.
    Das ist für mich auch die einzige Erklärung, warum Norton noch immer DC ist. Del Rio hat ja bereits in Jacksonville keine großen Namen verpflichtet. Wenn ihm das mal nicht auf die Füße fällt.

    Das Ego Ding habe ich aber eh noch nie verstanden. Ich bin eher der Typ der immer versucht die besten um sich zu bringen, dann kann man evtl. sogar noch was lernen...
    ...the silver and black of the Raiders, we want that flag to be the dominant flag over the sports world.

    - Al Davis -
  • Martin1107 schrieb:

    Tobi schrieb:

    dann kann man evtl. sogar noch was lernen...
    oder seinen Posten als HC einbüßen.
    den kannst du aber auch einbüßen, wenn du dich nur mit vollpfosten umgibst. falls die defense in der kommenden saison weiter so schwach performt, könnte es für del rio (unabhängig vom record) eng werden. jeder weiß, dass norton ein kasper ist, er wollte ihn behalten und irgendwann ist dann auch mal schluss mit ausreden. die defense war jetzt zwei jahre, trotz diverser investitionen, ein klotz am bein. für sowas braucht es keinen d-mind hc.