Revolution oder Wunderkind

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    • Hier ist noch einer: de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Alexandrowitsch_Karelin

      Der hat 13 Jahre lang alles gewonnen, darunter sämtliche Welt- und Europameisterschaften sowie Olympischen Spiele; die einzige Niederlage erlitt er in seinem letzten Olympiafinale 2000. Sein Erfolgsfaktor war zwar eine bestimmte Technik, die er aber nur deshalb so erfolgreich einsetzen konnte, weil er als einziger superschwergewichtiger Ringer körperlich in der Lage war, sie anzuwenden.

      Ein interessanter Typ ist er obendrein:

      Wikipedia schrieb:

      Neben der einmaligen Erfolgsbilanz, die sportartübergreifend nach wie vor wohl ihresgleichen sucht, trug auch das äußere Erscheinungsbild zum Mythos dieses Athleten bei. Dabei faszinierte die Menschen vor allem der Gegensatz zwischen dem einerseits Furcht einflößenden Kämpfer, zu dessen Training u. a. Dauerläufe mit geschulterten Baumstämmen durch knietief verschneite sibirische Wälder gehörten, und dem feingeistigen Privatmann andererseits, der aus seiner Vorliebe für Literatur und klassische Musik keinen Hehl machte.
      Darüber hinaus sitzt Karelin in der Duma und hat zwischendurch promoviert und habilitiert. Angeblich waren sowohl Hollywood als auch die Dallas Cowboys mal an ihm dran, aber er wollte nicht weg aus Russland.
    • Weezle schrieb:

      Im Fussball gab oder gibt es in jeder Generation Spieler, die den Unterschied machen.
      Messi und Ronaldo würde ich nicht miteinander vergleichen wollen. Beide in Ihrer Spielweise Weltklasse.
      Genau wie früher Zidane, Maradonna, Platini, Cruyff oder Beckenbauer. Ausnahmespieler.

      Für mich sind zwei Große des Sports Muhammad Ali und Alessandro Zanardi .
      An Ali (Clay) hatte ich auch schon gedacht. Seine Meidbewegungen waren phänomenal (später ähnlich: Roy Jones jr.) . Aber auch er hat selbst zu seiner Glanzzeit zweimal verloren (gegen Joe Frazier und Ken Norton). Zanardi ist ein sympathischer Mensch und sportlicher Allrouder, passt aber kaum in die hier gesuchte Kategorie.
    • Weezle schrieb:

      Im Fussball gab oder gibt es in jeder Generation Spieler, die den Unterschied machen.
      Messi und Ronaldo würde ich nicht miteinander vergleichen wollen. Beide in Ihrer Spielweise Weltklasse.
      Genau wie früher Zidane, Maradonna, Platini, Cruyff oder Beckenbauer. Ausnahmespieler.
      Natürlich sind die alle "Weltklasse" und "Ausnahmespieler", aber wir suchen hier jemanden, der aufgrund einer bestimmten Fähigkeit oder ganz allgemein schlichtweg dominant ist oder war. Platini, Cruyff, Messi und Ronaldo waren nicht mal Weltmeister.
    • Silversurger schrieb:

      Hier ist noch einer: de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Alexandrowitsch_Karelin

      Der hat 13 Jahre lang alles gewonnen, darunter sämtliche Welt- und Europameisterschaften sowie Olympischen Spiele; die einzige Niederlage erlitt er in seinem letzten Olympiafinale 2000. Sein Erfolgsfaktor war zwar eine bestimmte Technik, die er aber nur deshalb so erfolgreich einsetzen konnte, weil er als einziger superschwergewichtiger Ringer körperlich in der Lage war, sie anzuwenden.

      Ein interessanter Typ ist er obendrein:

      Wikipedia schrieb:

      Neben der einmaligen Erfolgsbilanz, die sportartübergreifend nach wie vor wohl ihresgleichen sucht, trug auch das äußere Erscheinungsbild zum Mythos dieses Athleten bei. Dabei faszinierte die Menschen vor allem der Gegensatz zwischen dem einerseits Furcht einflößenden Kämpfer, zu dessen Training u. a. Dauerläufe mit geschulterten Baumstämmen durch knietief verschneite sibirische Wälder gehörten, und dem feingeistigen Privatmann andererseits, der aus seiner Vorliebe für Literatur und klassische Musik keinen Hehl machte.
      Darüber hinaus sitzt Karelin in der Duma und hat zwischendurch promoviert und habilitiert. Angeblich waren sowohl Hollywood als auch die Dallas Cowboys mal an ihm dran, aber er wollte nicht weg aus Russland.
      Das ist für einen Einzelsportler ein tolles Beispiel. Die einzige internationale Niederlage beruhte zudem auf einem Strafpunkt, den sein Gegner glücklich über die Zeit rettete. Bei uns im Fernsehen hat man ihn leider nur selten gesehen.

      Hier ein paar Beispiele zu seiner Spezialtechnik ("Karelin lift").


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chief ()

    • Ich schmeisse mal Edwin Moses ins Rennen, von 1975 bis 1987 dominant und dabei in 122 Rennen hintereinander ungeschlagen über 400m Hürden. Er war unter anderem der erste der einen 13er Schritt zwischen den Hürden laufen konnte. In der Leichtathletik muss man natürlich immer ein wenig vorsichtig sein, da können auch Leute einfach Ihrer Zeit chemisch ein wenig voraus gewesen sein, aber Moses würde wohl in das Schema dieses Threads passen.
      When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
      game, announced by the ESPN Sunday night crew,
      for all eternity. Paul Zimmerman
    • Chief schrieb:

      An Ali (Clay) hatte ich auch schon gedacht. Seine Meidbewegungen waren phänomenal (später ähnlich: Roy Jones jr.) . Aber auch er hat selbst zu seiner Glanzzeit zweimal verloren (gegen Joe Frazier und Ken Norton).
      Kaum reden wir mal über gute Boxer kommt ein weißes Ar...... daher und fängt mit Rocky Marciano an

      So irgendwie war die Aussage bei Prinz aus Zamunda... :)
    • #67 schrieb:

      Ich schmeisse mal Edwin Moses ins Rennen, von 1975 bis 1987 dominant und dabei in 122 Rennen hintereinander ungeschlagen über 400m Hürden. Er war unter anderem der erste der einen 13er Schritt zwischen den Hürden laufen konnte. In der Leichtathletik muss man natürlich immer ein wenig vorsichtig sein, da können auch Leute einfach Ihrer Zeit chemisch ein wenig voraus gewesen sein, aber Moses würde wohl in das Schema dieses Threads passen.
      Posting #7 ;)
    • Chief schrieb:

      #67 schrieb:

      Ich schmeisse mal Edwin Moses ins Rennen, von 1975 bis 1987 dominant und dabei in 122 Rennen hintereinander ungeschlagen über 400m Hürden. Er war unter anderem der erste der einen 13er Schritt zwischen den Hürden laufen konnte. In der Leichtathletik muss man natürlich immer ein wenig vorsichtig sein, da können auch Leute einfach Ihrer Zeit chemisch ein wenig voraus gewesen sein, aber Moses würde wohl in das Schema dieses Threads passen.
      Posting #7 ;)
      Hatte ich glatt übersehen :madfan:

      Wenigstens konnte ich mit dem 13er Schritt ja noch einen Beitrag zum Punkt "Revolution" in seinem Zusammenhang anbringen ;)
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    • Spannendes Thema.

      Ein Punkt, der mir hier viel zu kurz kommt ist der mentale Faktor. Wenn ich an All-Time Greats denke, zeichnet die nicht in erster Linie Körperliche überlegenheit aus, sondern eher ein eiserner Will, großartie Work Ethic, und unglaublicher Ehrgeiz. Jordan, Ali, Watt, Phelps oder wie sie heißen, sind sicherlich körperlich überdurchschnittlich talentiert, aber keine absoluten physischen Freaks. Über viele Jahre dominant sind/waren sie weil sie jeden Tag von früh bis spät an sich arbeiten, nie mit sich selbst zufrieden sind, sich immer körperlich und mental perfekt auf jeden Wettkampf vorbereiten, und in entscheidenden Momenten auch ihre Nerven im Griff haben. Voraussetzung ist dafür wohl auch eine gewisse intelligenz, sowie bei Teamsportarten auch noch soziale Kompetenz, um auch aus den Teamkollegen alles raus zu holen.

      Diese Kombination aus nicht-körperlichen Talenten und Physis ist wohl die wirkliche Seltenheit.
    • Chief schrieb:

      Weezle schrieb:

      Im Fussball gab oder gibt es in jeder Generation Spieler, die den Unterschied machen.
      Messi und Ronaldo würde ich nicht miteinander vergleichen wollen. Beide in Ihrer Spielweise Weltklasse.
      Genau wie früher Zidane, Maradonna, Platini, Cruyff oder Beckenbauer. Ausnahmespieler.
      Natürlich sind die alle "Weltklasse" und "Ausnahmespieler", aber wir suchen hier jemanden, der aufgrund einer bestimmten Fähigkeit oder ganz allgemein schlichtweg dominant ist oder war. Platini, Cruyff, Messi und Ronaldo waren nicht mal Weltmeister.
      Will Grigg :partyman:
      it ain´t over till the fat lady sings
    • L.Armstrong hat zwar die Tour gewonnen wäre ohne Doping ein schlechterer Wasserträger gewesen!
      War da nicht mal ein Eisschnellläufer der alles gewonnen hat?
      Der Mensch muss ein ungeheurer Ignorant sein, der auf jede Frage eine Antwort weiss. Voltaire (1694-1778)
    • sportlichkiel schrieb:

      L.Armstrong hat zwar die Tour gewonnen wäre ohne Doping ein schlechterer Wasserträger gewesen!
      Ach bitte, als ob die anderen weniger eingeworfen hatten :rolleyes: ... aber das wurde ja schon zur Genüge diskutiert hier im Board.
      When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
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    • #67 schrieb:

      sportlichkiel schrieb:

      L.Armstrong hat zwar die Tour gewonnen wäre ohne Doping ein schlechterer Wasserträger gewesen!
      Ach bitte, als ob die anderen weniger eingeworfen hatten :rolleyes: ... aber das wurde ja schon zur Genüge diskutiert hier im Board.
      Kann ich mich gar nicht mehr dran erinnern - war da was? :jeck:
      Minnesota Vikings Offensive Line starting combinations:

      2015: 1
      2016: 8
    • Johnny No89 schrieb:

      #67 schrieb:

      sportlichkiel schrieb:

      L.Armstrong hat zwar die Tour gewonnen wäre ohne Doping ein schlechterer Wasserträger gewesen!
      Ach bitte, als ob die anderen weniger eingeworfen hatten :rolleyes: ... aber das wurde ja schon zur Genüge diskutiert hier im Board.
      Kann ich mich gar nicht mehr dran erinnern - war da was? :jeck:
      Ich sage nur Omas Butterkuchen :jeck:
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    • Nachdem ich die Diskussion ihr schon über ein paar Tage verfolge habe ich jetzt auch mal Zeit meinen Senf dazu beizutragen ;)

      Die Frage die ich mir stelle ist wie man entscheiden soll ob ein Sportler ein Wunderkind ist?
      Muss er das Spiel revolutioniert haben?
      Muss er der beste gewesen sein?
      Oder ist vielleicht auch die Spiel Intelligenz relavant

      In Sachen Revolution fällt mir als erstes Dirk nowitzki ein. Er hat die PF Position revolutioniert. Das Anforderung'sprofil eines PF war blocken und aus der Zone zu treffen. Mittlerweile muss ein PF aus allen Distanzen treffen.

      In Sachen der beste gewesen sein finde ich muss man darüber nachdenken wie man das definiert. Für mich z.b. ist im Fußball ein Ronaldo ein guter Fußballer aber einer der besten eher nicht. Die Zeiten von zidane, cruff, Gardiola, Beckenbauer waren für mich die Zeiten in denen die besten Fußballer gespielt haben.
      In Sachen Spiel Intelligenz kann man viele Sportler nennen aber diese sind für mich auch meistens das Mosaiksteinchen in einem Team

      Fazit:
      Sollte es mal einen Kicker geben der die 70 yards sicher kickt ist es für mich eine Revolution die mit der Zeit wsl voran schreitet und wir uns irgendwann darüber unterhalten Warum diese 70 yarder sein müssen ^^
    • #67 schrieb:

      sportlichkiel schrieb:

      L.Armstrong hat zwar die Tour gewonnen wäre ohne Doping ein schlechterer Wasserträger gewesen!
      Ach bitte, als ob die anderen weniger eingeworfen hatten :rolleyes: ... aber das wurde ja schon zur Genüge diskutiert hier im Board.
      Und damit willst du was sagen? Weil es viele gemacht haben war das schon ok und seine Siege zu Unrecht aberkannt? Versteh ich nicht!!!
      Der Mensch muss ein ungeheurer Ignorant sein, der auf jede Frage eine Antwort weiss. Voltaire (1694-1778)
    • sportlichkiel schrieb:

      #67 schrieb:

      sportlichkiel schrieb:

      L.Armstrong hat zwar die Tour gewonnen wäre ohne Doping ein schlechterer Wasserträger gewesen!
      Ach bitte, als ob die anderen weniger eingeworfen hatten :rolleyes: ... aber das wurde ja schon zur Genüge diskutiert hier im Board.
      Und damit willst du was sagen? Weil es viele gemacht haben war das schon ok und seine Siege zu Unrecht aberkannt? Versteh ich nicht!!!
      Nein,aber Dein Statement das er ohne Doping ein besserer Wasserträger gewesen sei ist einfach absurd. Er hat sich und sein Team einfach konsequent und gnadenlos auf ein Event vorbereitet,und das hat er dominiert. Wären alle ohne Doping gefahren hätte sich daran mit ziemlicher Sicherheit nichts geändert.
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    • #67 schrieb:

      sportlichkiel schrieb:

      #67 schrieb:

      sportlichkiel schrieb:

      L.Armstrong hat zwar die Tour gewonnen wäre ohne Doping ein schlechterer Wasserträger gewesen!
      Ach bitte, als ob die anderen weniger eingeworfen hatten :rolleyes: ... aber das wurde ja schon zur Genüge diskutiert hier im Board.
      Und damit willst du was sagen? Weil es viele gemacht haben war das schon ok und seine Siege zu Unrecht aberkannt? Versteh ich nicht!!!
      Nein,aber Dein Statement das er ohne Doping ein besserer Wasserträger gewesen sei ist einfach absurd. Er hat sich und sein Team einfach konsequent und gnadenlos auf ein Event vorbereitet,und das hat er dominiert. Wären alle ohne Doping gefahren hätte sich daran mit ziemlicher Sicherheit nichts geändert.
      Im Leben nicht! Die Rechnung das alle gleich waren und jeder nur durch Dope So schnell war und ohne wären alle gleich langsam geworden geht nicht auf! Doping wirkt auf jeden Körper anders! Die einen kitzeln 20% raus andere schaffen gerade mal 10%! Das ist abhängig vom Körper und auch was du diesem zumutest! Vor seiner Hodenkrebs Geschichte ist er ein bestenfalls mittelmässiger Fahrer gewesen! Ohne Dope wäre ich schneller gewesen! Vor so einem habe ich 0 Achtung! Der ist ein Lebensversager! Ich kann mich noch an seinen ersten Auftritt bei Oprah erinnern nachdem alles aufflog! Reue? Keine Spur, es wurde eine Lance Show! Das er bewusst Leben und Karrieren zerstört hat? Schwamm drüber, reden wir über mich und wie cool reumütig ich bin!
      Es gibt tatsächlich nicht viele Menschen denen ich eine Wellblechhütte in Lagos gönne, er gehört defenitiv dazu!!!
      Der Mensch muss ein ungeheurer Ignorant sein, der auf jede Frage eine Antwort weiss. Voltaire (1694-1778)
    • sportlichkiel schrieb:

      #67 schrieb:

      sportlichkiel schrieb:

      #67 schrieb:

      sportlichkiel schrieb:

      L.Armstrong hat zwar die Tour gewonnen wäre ohne Doping ein schlechterer Wasserträger gewesen!
      Ach bitte, als ob die anderen weniger eingeworfen hatten :rolleyes: ... aber das wurde ja schon zur Genüge diskutiert hier im Board.
      Und damit willst du was sagen? Weil es viele gemacht haben war das schon ok und seine Siege zu Unrecht aberkannt? Versteh ich nicht!!!
      Nein,aber Dein Statement das er ohne Doping ein besserer Wasserträger gewesen sei ist einfach absurd. Er hat sich und sein Team einfach konsequent und gnadenlos auf ein Event vorbereitet,und das hat er dominiert. Wären alle ohne Doping gefahren hätte sich daran mit ziemlicher Sicherheit nichts geändert.
      Im Leben nicht! Die Rechnung das alle gleich waren und jeder nur durch Dope So schnell war und ohne wären alle gleich langsam geworden geht nicht auf! Doping wirkt auf jeden Körper anders! Die einen kitzeln 20% raus andere schaffen gerade mal 10%! Das ist abhängig vom Körper und auch was du diesem zumutest! Vor seiner Hodenkrebs Geschichte ist er ein bestenfalls mittelmässiger Fahrer gewesen! Ohne Dope wäre ich schneller gewesen! Vor so einem habe ich 0 Achtung! Der ist ein Lebensversager! Ich kann mich noch an seinen ersten Auftritt bei Oprah erinnern nachdem alles aufflog! Reue? Keine Spur, es wurde eine Lance Show! Das er bewusst Leben und Karrieren zerstört hat? Schwamm drüber, reden wir über mich und wie cool reumütig ich bin!Es gibt tatsächlich nicht viele Menschen denen ich eine Wellblechhütte in Lagos gönne, er gehört defenitiv dazu!!!
      Ich habe nie behauptet dass ich ihn sympathisch finde :D Was die Heuchelei angeht, in diesem Fall bei Oprah, oder den Mangel an Reue, darf ich Dich an einen Eric Zabel oder Jan Ullrich erinnern und wie die aufgetreten sind? Da ist Armstrong bei weitem kein Einzelfall.

      Sicher mag Doping nicht für jeden gleich wirken, allerdings hat er sich nunmal so wie kein anderer jedes Jahr auf die Tour vorbereitet, und seine Helfer waren ja nun auch nicht unbedingt alles Unbekannte die sich ohne weiteres einem "bestenfalls mittelmäßigen Fahrer" unterordnen wenn ihnen quasi die gleichen Mittel zur Verfügung stehen.
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    • Sorry fürs OT.
      Vor der "Hodenkrebsgeschichte" war er schon Strassenweltmeister, Tour-Etappensieger und Klassikerspezialist.
      Man kann von ihm halten was man will, aber mit Ausdrücken wie "Lebensversager" wäre ich sehr vorsichtig, vor allem wenn man betrachtet wie vielen Millionen kranken Menschen seine Foundation geholfen hat.
      GO Irish!
    • Sireugalot schrieb:

      In Sachen Revolution fällt mir als erstes Dirk nowitzki ein. Er hat die PF Position revolutioniert. Das Anforderung'sprofil eines PF war blocken und aus der Zone zu treffen. Mittlerweile muss ein PF aus allen Distanzen treffen.
      Vor Nowitzki gab es aber schon einen Kevin Garnett, der nicht nur in der Zone gespielt hat. Und ein Jahr vor Nowitzki wurde ein gewisser Keith Van Horn an 2 gedraftet mit ähnlicher Prämisse.
      Wenn man so will, war ein Robert Horry auch ein Dreierschütze auf Power Forward, von Larry Bird, der auch PF gespielt hat, ganz zu schweigen. Auch ein Charles Barkley hat gerne von der Dreierlinie geschossen.
      Dirk war "nur" der erste 7-Footer mit Dreierwurf und hat dadurch andere große Spieler inspiriert, auch mal den Dreier zu versuchen, aber seine Position revolutioniert hat er dadurch mMn nicht.
      Die Revolution hin zum heutigen "positionslosen" Basketball sehe ich eher durch die 7-seconds-or-less-Suns um Steve Nash.
      Keep Fantasy Football out of the Teamthreads!

      GNP1.de - die deutschsprachige Nummer 1 für MMA, K-1 und Co.

      From 2006 to 2016 known as Big O.
    • Rupi#57 schrieb:

      Sorry fürs OT.
      Vor der "Hodenkrebsgeschichte" war er schon Strassenweltmeister, Tour-Etappensieger und Klassikerspezialist.
      Man kann von ihm halten was man will, aber mit Ausdrücken wie "Lebensversager" wäre ich sehr vorsichtig, vor allem wenn man betrachtet wie vielen Millionen kranken Menschen seine Foundation geholfen hat.
      Zugegeben das hätte ich besser nachlesen müssen, ich hatte nur die Tour und Olympia aufm Zettel. Und seine Foundation hat bestimmt einer Menge Leute geholfen! Das stelle ich auch gar nicht in Frage! Und das neue Krebszentrum in Texas ist eine super Sache!
      Aber der Mensch LA ist für mich sehr wohl ein Versager! Frag mal F.Landis oder T.Hamilton. Die haben auch gedopt, ich weiß. Aber wie hat er die klein gemacht? Denen hat er ohne Rücksicht auf Verluste das Leben unnötig schwer gemacht. In der Doku über ihn kann die Frau des Einen detailliert darüber berichten wie er die Familie fertig gemacht hat! Natürlich hat das den Grund gehabt das seine Geschichte nicht auffliegt! Greift man deswegen zu solchen Mitteln? Das zeigt ganz deutlich aus welchem Holz der Mensch Armstrong geschnitzt ist!
      Dann hat der grössten Betrüger den der Sport allgemein jeher gesehen hat die einmalige Chance in aller Öffentlichkeit sich wenigstens zu entschuldigen und was macht er? Nutzt die Bühne um für Verständnis für den so zu unrecht drangsalierten zu werben! Schiebt seine Krankheit vor und überhaupt haben es doch alle getan und mir blieb doch nix anderes übrig.
      Entschuldige, wenn einer das Prädikat Versager verdient hat dann Lance Armstrong und das summa cum laude!!!!
      Der Mensch muss ein ungeheurer Ignorant sein, der auf jede Frage eine Antwort weiss. Voltaire (1694-1778)
    • sportlichkiel schrieb:

      Rupi#57 schrieb:

      Sorry fürs OT.
      Vor der "Hodenkrebsgeschichte" war er schon Strassenweltmeister, Tour-Etappensieger und Klassikerspezialist.
      Man kann von ihm halten was man will, aber mit Ausdrücken wie "Lebensversager" wäre ich sehr vorsichtig, vor allem wenn man betrachtet wie vielen Millionen kranken Menschen seine Foundation geholfen hat.
      Zugegeben das hätte ich besser nachlesen müssen, ich hatte nur die Tour und Olympia aufm Zettel. Und seine Foundation hat bestimmt einer Menge Leute geholfen! Das stelle ich auch gar nicht in Frage! Und das neue Krebszentrum in Texas ist eine super Sache!Aber der Mensch LA ist für mich sehr wohl ein Versager! Frag mal F.Landis oder T.Hamilton. Die haben auch gedopt, ich weiß. Aber wie hat er die klein gemacht? Denen hat er ohne Rücksicht auf Verluste das Leben unnötig schwer gemacht. In der Doku über ihn kann die Frau des Einen detailliert darüber berichten wie er die Familie fertig gemacht hat! Natürlich hat das den Grund gehabt das seine Geschichte nicht auffliegt! Greift man deswegen zu solchen Mitteln? Das zeigt ganz deutlich aus welchem Holz der Mensch Armstrong geschnitzt ist!
      Dann hat der grössten Betrüger den der Sport allgemein jeher gesehen hat die einmalige Chance in aller Öffentlichkeit sich wenigstens zu entschuldigen und was macht er? Nutzt die Bühne um für Verständnis für den so zu unrecht drangsalierten zu werben! Schiebt seine Krankheit vor und überhaupt haben es doch alle getan und mir blieb doch nix anderes übrig.
      Entschuldige, wenn einer das Prädikat Versager verdient hat dann Lance Armstrong und das summa cum laude!!!!
      OT: Die Kritik an Armstrongs Verhalten kann ich gut verstehen, aber "Versager" ist für meinen Geschmack nicht der treffende Ausdruck. Ein Versager ist jemand, der in seinen Leistungen deutlich unterhalb der Messlatte bleibt, wobei je nach Deutung die Messlatte sein eigenes Potential, der Durchschnitt oder möglicherweise auch externe Erwartungen sein können. Armstrong war im Radsport das Gegenteil eines Versagers, er war ein unglaublicher "Overachiever" (Überleister?). Das Problem sind nicht seine Leistungen, sondern seine Charakterschwächen.
    • sportlichkiel schrieb:

      Rupi#57 schrieb:

      Sorry fürs OT.
      Vor der "Hodenkrebsgeschichte" war er schon Strassenweltmeister, Tour-Etappensieger und Klassikerspezialist.
      Man kann von ihm halten was man will, aber mit Ausdrücken wie "Lebensversager" wäre ich sehr vorsichtig, vor allem wenn man betrachtet wie vielen Millionen kranken Menschen seine Foundation geholfen hat.
      Und seine Foundation hat bestimmt einer Menge Leute geholfen! Das stelle ich auch gar nicht in Frage! Und das neue Krebszentrum in Texas ist eine super Sache!

      sportlichkiel schrieb:

      Rupi#57 schrieb:

      Sorry fürs OT.
      Vor der "Hodenkrebsgeschichte" war er schon Strassenweltmeister, Tour-Etappensieger und Klassikerspezialist.
      Man kann von ihm halten was man will, aber mit Ausdrücken wie "Lebensversager" wäre ich sehr vorsichtig, vor allem wenn man betrachtet wie vielen Millionen kranken Menschen seine Foundation geholfen hat.
      Aber der Mensch LA ist für mich sehr wohl ein Versager!
      Diese beiden Argumente stechen sich für mich einfach, es gibt mMn nicht den bösen und guten LA sondern nur den einen.
      Ohne da was entschuldigen zu wollen, hat er wohl Teilen der Gesellschaft durchaus gutes getan, so pervers es klingt Selbst seine durch Doping erreichten Erfolge haben viele Spenden und Sponsoren lukriert.

      Ob sich das jetzt aufhebt oder ob jetzt die Krebsforschung nicht wesentlich wichtiger als ein paar Clowns auf Fahrräder ist, muss jeder selbst entscheiden. Aber wie @Chief schon schrieb, "Versager" finde ich eine unpassende Formulierung,
      GO Irish!
    • Rupi#57 schrieb:

      sportlichkiel schrieb:

      Rupi#57 schrieb:

      Sorry fürs OT.
      Vor der "Hodenkrebsgeschichte" war er schon Strassenweltmeister, Tour-Etappensieger und Klassikerspezialist.
      Man kann von ihm halten was man will, aber mit Ausdrücken wie "Lebensversager" wäre ich sehr vorsichtig, vor allem wenn man betrachtet wie vielen Millionen kranken Menschen seine Foundation geholfen hat.
      Und seine Foundation hat bestimmt einer Menge Leute geholfen! Das stelle ich auch gar nicht in Frage! Und das neue Krebszentrum in Texas ist eine super Sache!

      sportlichkiel schrieb:

      Rupi#57 schrieb:

      Sorry fürs OT.
      Vor der "Hodenkrebsgeschichte" war er schon Strassenweltmeister, Tour-Etappensieger und Klassikerspezialist.
      Man kann von ihm halten was man will, aber mit Ausdrücken wie "Lebensversager" wäre ich sehr vorsichtig, vor allem wenn man betrachtet wie vielen Millionen kranken Menschen seine Foundation geholfen hat.
      Aber der Mensch LA ist für mich sehr wohl ein Versager!
      Aber wie @Chief schon schrieb, "Versager" finde ich eine unpassende Formulierung,
      Depp, Idiot oder Arschloch wären sicher passender, das stimmt.

      Ob es nun toll ist mit illegalen Mitteln einen guten Zweck zu unterstützen ist wieder ein ganz anderes Thema :bier: .
      RAIDER NATION - the team’s roots might be in Oakland, but this is California’s NFL team.
    • Armstrong finde ich eigentlich einen guten Aufhänger für das Thema. Er war ja bei weitem nicht der Einzige der gedopt hat und bei Ullrich liegt es mehr als nahe. Was ich mich dabei dann immer frage ist, wenn solche Athleten wie die beiden die Tour nur mit solchen Mitteln dominieren konnten, kann man dann irgendeinem anderen Fahrer abnehmen ähnliche Zeiten ohne Doping zu fahren und wenn ja, wäre das dann vielleicht schon der dominierende Sportler und das Ausnahmetalent das nur keinem auffällt bzw. aufgefallen ist weil die Konkurrenz durch die Pharmaindustrie mithalten oder noch besser sein kann?

      Btw. abwerten würde ich Armstrongs Leistungen trotzdem nicht. Mit oder ohne Doping fährt sich so eine Tour nicht von alleine und auch wenn er betrogen hat hat er schon anerkennenswerte Leistungen gebracht, auch wenn er evtl. andere Fahrer um den Sieg gebracht hat.
      erstmals einen Beitrag wegzensiert bekommen. Bin ein Rebell :hinterha:
    • exit schrieb:

      Er war ja bei weitem nicht der Einzige der gedopt hat und bei Ullrich ist es ebenfalls nachgewiesen.
      Ich habe Deine Aussage mal korrigiert ;)
      When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
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      for all eternity. Paul Zimmerman
    • Wenn ich mich nicht irre wurde der Gesamtdurchschnitt der TDF nach den Dopingjahren wieder langsamer. Außerdem wird mittlerweile "legal" gedopt im Radsport (TUE). Team Sky ist da ganz vorne mit dabei, immer schön "marginal gains".

      Beim Radsport kann man auch nicht einfach einen Fahrer ausmachen. Sprinter, Kletterer, Puncheur, Zeitfahrer. Das ultimative ist dann natürlich der Rundfahrer und da dominiert in letzter Zeit leider Froome. Allerdings hat sein Team da einen sehr großen Anteil daran.
    • Dann bleiben wir doch mal beim Radsport: In Teildisziplinen gab es immer mal wieder phasenweise Fahrer, die sehr viel gewonnen haben. Richtige Dominanz ist z. B. wegen der Möglichkeit des Windschattenfahrens und der Bedeutung des Teams in erster Linie im Einzelzeitfahren möglich. Aber selbst in dieser Teildisziplin ist im Straßenradsport niemand öfter als dreimal in Folge Weltmeister geworden.

      Dennoch gibt es einen Kandidaten für Dominanz: Eddy Merckx hat zwar nicht "alles" gewonnen, aber viel mehr, als man im Radsport aufgrund der völlig unterschiedlichen Anforderungen in den einzelnen Teildisziplinen je für möglich gehalten hätte.

      "Merckx ist – gemessen sowohl an der Quantität wie der Qualität seiner Siege – der erfolgreichste männliche Radrennfahrer der Radsportgeschichte. Überdies erbrachte er in allen Disziplinen des Radsports überragende Leistungen: Er gewann Klassiker, große Rundfahrten und Sechstagerennen, er dominierte bei Bergetappen, Zeitfahren und Sprints. Wegen seines Siegeshungers wurde er auch der Kannibale genannt." (Wikipedia)

      de.wikipedia.org/wiki/Eddy_Merckx

      Merckx hatte also nicht unbedingt die eine überragende Fähigkeit, die ihn von anderen unterschied - er war so überragend, weil er in allem sehr gut war, obwohl das in Radsportkreisen eigentlich als "unmöglich" gilt, weil man für die verschiedenen Teildisziplinen eigentlich völlig unterschiedliche Eigenschaften benötigt. Für Football-Verhältnisse war er also als QB, WR, FB, LT, NT, OLB und CB sowie als K und PR - jeweils auf Top-Niveau - einsetzbar ;)

      Ach ja: Ich persönlich gehe - ohne es beweisen zu können - davon aus, dass mehr oder minder alle berühmten Radprofis gedopt waren - oder zumindest Dinge getan haben, die heute als Doping gewertet würden, auch wenn sie zu ihrer Zeit vielleicht zum Teil noch nicht verboten waren. Das mindert für mich die sportliche Leistung nicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chief ()