Revolution oder Wunderkind

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    • Revolution oder Wunderkind

      Silversurger schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      Silversurger schrieb:

      Dagobert schrieb:

      sportlichkiel schrieb:

      illwill schrieb:

      Justin Tucker hat beim PB Training einen 70 Yarder verwandelt. Schon beeindruckend und man sieht das der psychische Druck während eines Spiels enorm viel höher ist als beim Training.
      Daraufhin hat M.Prater mal geschmeidig einen 71er nachgelegt :D ;) .Hab mich schon ein paar mal gefragt wann der Kicker kommt der verlässlich 70 er kickt und vor allem was der dann verdient?! Das wäre wie ein 6er+Zusatzzahl!! FG targetline an der eigenen 48 8| , der feuchte Traum eines jeden GM/HC/STC :thumbsup: !
      ich denke wenn verlässlich 70 Yard getroffen werden, dann wird es eine entsprechende Regeländerung geben. Somit brauchen die Trainer und Manager gar keine feuchten Träume haben.
      Ich glaube nicht, dass man wegen eines einzelnen Wunderkindes gleich die Regeln ändern würde. Und falls doch, wie sollte so eine Regel denn aussehen?
      Einfachste Änderung wäre Stangen dichter zusammen.
      Könnte man machen, aber sicher nur, wenn sich der Eindruck aufdrängt, das Kicken sei insgesamt zu einfach geworden. Das interessante Gedankenspiel wäre ja, was passieren würde, wenn ein einzelner Spieler auftaucht, der in einem Aspekt des Spiels – Kicken ist im Football das einfachste Beispiel, weil es gut isolierbar ist – alle anderen deutlich überragt. Erfahrungsgemäß kommt das nicht vor, weil zwar jeder Mensch anders ist, aber keiner ganz anders als alle anderen. Wenn doch mal eine Zeitlang einer klar dominiert, dann stecken in der Regel neue Trainings- oder Ausführungsmethoden dahinter, die flugs von anderen kopiert werden. Aber wie gesagt: Interessant finde ich den Gedanke schon, welche Auswirkung eine Laune der Natur in Form eines quasi unvergleichbar starken Spielers auf einen Sport insgesamt haben würde. Gab es so etwas in einer Sportart schon mal, speziell in einem Teamsport? Das Thema könnte einen eigenen Thread wert sein, oder?
      Sehe ich wie du silversurger und habe das mal eröffnet und hoffe es ist hier richtig.
      Der Mensch muss ein ungeheurer Ignorant sein, der auf jede Frage eine Antwort weiss. Voltaire (1694-1778)
    • Ist kein Teamsport aber Usain Bolt ist schon schnell unterwegs!
      Zudem würde ich den Bomber der Nation nennen. Seine Torquote ist überragend! Auch Ronaldo und Messi sind für sich genommen Ausnahmetalente!
      Dieser Norweger beim Schach und M.Phelps im Schwimmen.
      Es gibt also schon einzelne Personen die in ihrem Sport einer Laune der Natur am nächsten kommen! Und diese junge US Turnerin, die war auch krass im Turnen.
      Ich glaube das es durchaus möglich ist einen Kicker zu erleben der 70 er mühelos trifft! Zumindest in mittelbarer Zukunft. Natürlich ist es im Spiel schwerer zu treffen aber das wäre der heilige Gral und ich hoffe Quin findet ihn als erstes :D .
      Stellt euch das mal vor, kommst du an die 50 hast du das FG in der Tasche. DAS würde das Spiel von diesem Team komplett ändern und wie verteidigt man sowas? Jeder halbwegs guter return 3 Punkte, ja das könnte gefallen.
      Der Mensch muss ein ungeheurer Ignorant sein, der auf jede Frage eine Antwort weiss. Voltaire (1694-1778)
    • sportlichkiel schrieb:

      Ist kein Teamsport aber Usain Bolt ist schon schnell unterwegs!
      Zudem würde ich den Bomber der Nation nennen. Seine Torquote ist überragend! Auch Ronaldo und Messi sind für sich genommen Ausnahmetalente!
      Dieser Norweger beim Schach und M.Phelps im Schwimmen.
      Es gibt also schon einzelne Personen die in ihrem Sport einer Laune der Natur am nächsten kommen! Und diese junge US Turnerin, die war auch krass im Turnen.
      Ich glaube das es durchaus möglich ist einen Kicker zu erleben der 70 er mühelos trifft! Zumindest in mittelbarer Zukunft. Natürlich ist es im Spiel schwerer zu treffen aber das wäre der heilige Gral und ich hoffe Quin findet ihn als erstes :D .
      Stellt euch das mal vor, kommst du an die 50 hast du das FG in der Tasche. DAS würde das Spiel von diesem Team komplett ändern und wie verteidigt man sowas? Jeder halbwegs guter return 3 Punkte, ja das könnte gefallen.
      wieviele XPs sind dieses Jahr verballert worden?
      Ist noch ein langer Weg bis jemand regelmäßig/mühelos 70er macht.
      Hinzu kommt die Feldposition für den Gegner wenn der Kick nicht verwandelt wird.
    • Sollten wirklich solche Kicker, am bestem wohl noch per Dropkick :yau: dermaßen dem Spiel ihren Stempel aufdrücken, dann hätte die NFL vom Regelwerk die Möglichkeit, einen TD aufzuwerten, neun Punkte z.B., um eine Ausgewogenheit wiederherzustellen.

      Interessant wäre vielleicht, die Präzision beim Fieldgoal zu belohnen,
      indem z.B. zwei inneliegende rote Pfosten zwischen den gelben Torstangen sich noch befinden. Auch so ein gegnerisches Maskotchen mit Teamemblem (speziell für die Kids :robin: ist eine Gaudi), welches Extrapoints bei Abschuß gibt.
      Möglichkeiten gibt es da viele, sollte natürlich nicht zu kitschig wirken, die Attraktivität des Spiel erhöhen und Zuschauer gewinnen.
    • Sehe das so wie Raider11 , diese Season wurden echt viele Extrapunkte und Fieldgoals daneben geschossen . Selbst wenn Kicker X jetzt 4-5 Fieldgoals aus 55+ Yards schießen würde, dass wären immer nur Möglichkeiten in den letzten Sekunden der Halbzeit / kurz vor Spielende....dann muß das Team auch so gut sein das du dadurch dann auch die 4-5 Spiele gewinnst ..sonst bringts ja nix..dann lieber den TD versuchen..
      Zudem wäre das Risiko , dass er es nicht schafft zu groß ..wer geht das ein? Ich glaube es gibt da einige Kicker die das schaffen ..die Treffer Quote ist halt zu schlecht..
    • Ich schrieb ja einer der zuverlässig trifft.
      Natürlich ist die Präzision entscheidend, aber wie gesagt gehe ich davon aus das er zuverlässig trifft vllt um die 90% Quote.
      Es geht immer noch um TD! Wenn man aber ab der 50 weiss das du ein FG fast in der Tasche hast könnte das vllt Auswirkungen auf die Offense generell haben! Zumindest dieses Team kann dann das Auge aufs Laufspiel legen wenn jedes Yrd extra die Wahrscheinlichkeit erhöht das dass FG sitzt.
      Trotz des Risikos wäre das Gold wert!
      Der Mensch muss ein ungeheurer Ignorant sein, der auf jede Frage eine Antwort weiss. Voltaire (1694-1778)
    • sportlichkiel schrieb:

      Ist kein Teamsport aber Usain Bolt ist schon schnell unterwegs!
      Zudem würde ich den Bomber der Nation nennen. Seine Torquote ist überragend! Auch Ronaldo und Messi sind für sich genommen Ausnahmetalente!
      Dieser Norweger beim Schach und M.Phelps im Schwimmen.
      Es gibt also schon einzelne Personen die in ihrem Sport einer Laune der Natur am nächsten kommen! Und diese junge US Turnerin, die war auch krass im Turnen.
      Ich glaube das es durchaus möglich ist einen Kicker zu erleben der 70 er mühelos trifft! Zumindest in mittelbarer Zukunft. Natürlich ist es im Spiel schwerer zu treffen aber das wäre der heilige Gral und ich hoffe Quin findet ihn als erstes :D .
      Stellt euch das mal vor, kommst du an die 50 hast du das FG in der Tasche. DAS würde das Spiel von diesem Team komplett ändern und wie verteidigt man sowas? Jeder halbwegs guter return 3 Punkte, ja das könnte gefallen.
      Die Ausgangsfrage war, ob es Spieler gibt, die bezüglich eines Aspekts einer Sportart - vorzugsweise einer Teamsportart - den Rest deutlich überragen. Das hängt m. E. maßgeblich davon ab, wie "kleinteilig" man den jeweiligen Aspekt definiert. Sprechen wir beispielsweise im Fußball von "spielen", "offensiv spielen", "Tore schießen" oder von "Tore per Fallrückzieher von außerhalb des Strafraums mit den linken Fuß ins rechte obere Toreck schießen"? Je präziser und einschränkender die Definition, desto eher wird man jemanden finden, der unter diesem Gesichtspunkt deutlich besser war oder ist als die anderen. Aber das ist dann möglicherweise im Ergebnis auch sportlich irrelevant, weil die konkret definierte Fähigkeit zugleich von geringer Bedeutung sein kann. Bei "Fallrückzieher" denke ich beispielsweise ausschließlich an Klaus Fischer, aber würde irgendjemand bei ihm an Dominanz denken?

      Spontan hätte ich an keinen der von Dir genannten Sportler gedacht, wobei Gerd Müller unter dem Gesichtspunkt "effizienter Torschütze" durchaus in Betracht käme. Dagegen würde ich Ronaldo - ich vermute, Du meinst Christiano Ronaldo - und Messi tendenziell in die gleiche Kategorie packen, so dass schon die Existenz des einen ausschließt, dass der andere deutlich überragend wäre.

      "Dieser Norweger beim Schach" dürfte Magnus Carlsen sein. Der ist zwar aktuell der weltbeste Spieler, aber nicht außergewöhnlich überragend. Wenn ich einmal allein die jüngere Schachgeschichte betrachte, dann ist er sicher nicht dominanter, als es jeweils zu ihrer Glanzzeit Bobby Fischer, Anatoly Karpow oder Garri Kasparow waren.

      Es liegt in der Natur der Sache, dass Dominanz eher in einer Einzelsportart - und dort vermutlich eher in Randsportarten - in Betracht kommt. Da fällt mir spontan Edwin Moses ein, der annähernd 10 Jahre lang jedes Rennen über 400 Meter Hürden gewonnen hat. Richtig dominant war auch Sergey Bubka im Stabhochsprung, wobei es vielleicht in der Natur dieser technisch komplexen Sportart liegt, dass er trotz seiner Dominanz selbst in seiner Glanzzeit vereinzelte Niederlagen einstecken mußte. Wenn wir "Schach" auf "Frauen-Schach" beschränken, dann war Judith Polgar über 25 Jahre hinweg dominant.

      In Teamsportarten ist das ungleich schwieriger. Meistens diskutiert man schon lange und breit, wer der aktuell beste Spieler auf einer konkreten Position ist. Das liegt nicht zuletzt daran, dass es meist auch auf die Leistungen der Mitspieler ankommt - und auf die der Gegner. Es spielen ja nicht "Ronaldo gegen Messi" oder "Brady gegen Rodgers" - letztere stehen nicht einmal gleichzeitig auf dem Platz. Um so schwieriger ist es, wenn man den Blickwinkel (zeitlich, qualitativ oder die Position betreffend) ausweitet. Für meinen Geschmack wäre Babe Ruth im Baseball so einer, weil er im Grunde das Spiel geändert hat: Vor ihm war der Homerun mehr oder weniger ein Zufallsprodukt, während er ihn direkt angestrebt hat. Zudem war er gleichzeitig ein hervorragender Pitcher, ohne dass er sich unter diesem Aspekt von anderen erstklassigen Pitchern unterschieden hätte. Michael Jordan war ein überragender Basketballer, aber im Grunde fällt es mir bei ihm schon schwer zu definieren, in welchem Aspekt er den Rest deutlich überragt haben sollte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chief ()

    • Nimmermehr schrieb:

      Michael Jordan hat zu seiner Zeit einen Teamsport dominiert....
      aber auch nicht mehr als das ein Kobe oder ein LeBron in ihrer Prime taten. Im Basketball wirds mMn einen Spieler geben der ausser Konkurrenz ist, da Teamsport.

      Die Klitschkos oder Roger Federer sind da mMn in ihrer Prime auf einer ganz anderen Ebene angekommen. Auf einer, bei dem die Zuschauer die Lust verloren haben zu schauen weil das Ergebniss von vornerein klar war.
      Baltimore Ravens
      R.I.P. Tray Walker 1992-2016
      R.I.P. Konrad Reuland 1987-2016

      #30 Kenneth Dixon (Yard Tracker: 382 Yards)
    • Nimmermehr schrieb:

      Michael Jordan hat zu seiner Zeit einen Teamsport dominiert....
      Selbst der hat aber keine Änderungen im Regelwerk verursacht, die das Spiel zu seinen Ungunsten erschwert haben. Dann doch eher Wilt Chamberlains Parken in der Zone (-> Erweiterung der offensive 3 seconds rule), George Mikans Blocks (-> Goaltending) oder Kareem Abdul-Jabbars Dominanz im College (-> Dunk-Verbot).
      Meistens reagieren Ligen dann, wenn sich Teams nur durch sport-schädigende Manöver gegen die Dominanz eines Einzelspielers wehren. Da fällt mir im Basketball die jahrelange Diskussion um Hack-a-Shaq ein oder die Einführung des Flagrant Fouls in der NBA, wahrscheinlich als Antwort auf Detroits Defensiv-Stil gegen Michael Jordan.
      Keep Fantasy Football out of the Teamthreads!

      GNP1.de - die deutschsprachige Nummer 1 für MMA, K-1 und Co.

      From 2006 to 2016 known as Big O.
    • Barry Bonds (Baseball) war Anfang der 00er Jahre sicher jemand der extrem dominiert hat. Wobei Baseball da eine Sonderrolle ein nimmt, da es zwar ein Teamsport ist aber nicht besonders viel interaktion zwischen den Spielern eines Teams stattfindet und dadurch das Team um ihn herum nicht so eine Rolle spielt.
      Football ist auch schwierig da imo nur der ein QB ein Spiel soweit dominieren kann, dass er über Jahre ein Team (allein) Erfolgreich führt. Spontan fällt mir da außerhalb von QB`s nur Jim Brown ein. Wobei mir auch hier etwas das Hintergrundwissen zu den Teams fehlt.
      Einzelsportarten im Moment am ehesten Marcel Hirscher ( Ski Alpin) er dominiert seit Jahren ´mit unfassbarer Konstanz Riesenslalom und Slalom und gewinnt mit fast 100% sicherheit im März seinen sechsten Gesamtweltcup in Folge.
    • Thurman34 schrieb:

      Barry Bonds (Baseball) war Anfang der 00er Jahre sicher jemand der extrem dominiert hat. Wobei Baseball da eine Sonderrolle ein nimmt, da es zwar ein Teamsport ist aber nicht besonders viel interaktion zwischen den Spielern eines Teams stattfindet und dadurch das Team um ihn herum nicht so eine Rolle spielt.
      Football ist auch schwierig da imo nur der ein QB ein Spiel soweit dominieren kann, dass er über Jahre ein Team (allein) Erfolgreich führt. Spontan fällt mir da außerhalb von QB`s nur Jim Brown ein. Wobei mir auch hier etwas das Hintergrundwissen zu den Teams fehlt.
      Einzelsportarten im Moment am ehesten Marcel Hirscher ( Ski Alpin) er dominiert seit Jahren ´mit unfassbarer Konstanz Riesenslalom und Slalom und gewinnt mit fast 100% sicherheit im März seinen sechsten Gesamtweltcup in Folge.
      Die sind alle sehr gut, aber ich sehe bei keinem - möglicherweise abgesehen von Jim Brown zu seiner Zeit - eine solche Dominanz, wie es mit der Fragestellung impliziert wird. Hirscher ist hervorragend, aber er wird nicht ansatzweise jedes Rennen gewinnen. Barry Bonds war phasenweise - aus welchen Gründen auch immer - der beste Hitter der Liga, aber er hat beispielsweise nicht fünfmal in Folge die Homeruns geschlagen oder den Batting Title gewonnen o. ä.

      Aus deutscher Sicht ist mir noch Steffi Graf eingefallen, die in zwei Phasen insgesamt 377 Wochen als #1 der Weltrangliste verbracht hat. Aber ich denke, dass auch das keine Dominanz im Sinne der Fragestellung war. Sie hat das Spiel nicht grundlegend verändert und jedenfalls ihre stärksten Gegnerinnen auch nicht einfach vom Platz gefegt, obwohl eine Serie von 66 Siegen in Folge schon sehr beachtlich war. Ähnlich würde ich Leute wie Tiger Woods oder Michael Schumacher einordnen.
    • Solche Dominanzen werden eher durch Technik verursacht als durch einzelne Akteure. In der Formel 1 kommt es ja immer mal wieder vor, dass einzelne Teams über Jahre deutlich überlegen sind, bis irgendwann eine Reglementsveränderung dafür sorgt, dass diese Dominanz aufgebrochen wird. Auch im Roldeln gab es schon eine solche Dominanz, weil der Hackl die Schlitten so präparieren konnte, dass da immer die Deutschen gewannen.

      Im Teamsport ist Basketball für überragende Spieler natürlich anfälliger als Football, Rugby etc. weil ein Spieler in einer 5er Mannschaft mehr Unterschied macht als in einem 11er oder 15er Team.
    • Also ich gebe mich mit C.Ronaldo und L.Messi noch nicht geschlagen. Gerade Ronaldo ist in meinen Augen in einem Atemzug mit Beckenbauer, Cruyff und Pele nennen die in ihrer Zeit das Spiel revolutioniert haben. Die Torquote von Ronaldo ist echt Wahnsinn und die meisten hat er aus dem Spiel heraus und die wenigsten aus Freistößen. Seine Handlungsschnelligkeit auf dem Platz ist echt heftig! Manchmal 3 Aktionen in 1 Sek. mit Ballannahme, Spielsituation erkennen und passen/Schuss/Dribbling, das macht er alles schon in einem Tempo was legendär ist.
      Aber ich verstehe das da die Meinungen variieren.
      W.Gretzky im Eishockey war auch so eine Erscheinung. Hab es nicht so mit Eishockey, aber war der nicht für sich genommen auch so einer?
      @Chief, 1a Beiträge!!!! :thumbup:
      Der Mensch muss ein ungeheurer Ignorant sein, der auf jede Frage eine Antwort weiss. Voltaire (1694-1778)
    • Fast vergessen, weswegen ich Ronaldo und Messi nenne ist auch dem Umstand geschuldet das die zwar keine neue Regeln erspielt haben aber eine neue Position im Fussball, die falsche 9. Von den Spaniern erfolgreich in der Nationalmannschaft kopiert waren es Messi und Ronaldo die diese Position in ihren Mannschaften erfunden haben.
      Der Mensch muss ein ungeheurer Ignorant sein, der auf jede Frage eine Antwort weiss. Voltaire (1694-1778)
    • sportlichkiel schrieb:

      Fast vergessen, weswegen ich Ronaldo und Messi nenne ist auch dem Umstand geschuldet das die zwar keine neue Regeln erspielt haben aber eine neue Position im Fussball, die falsche 9. Von den Spaniern erfolgreich in der Nationalmannschaft kopiert waren es Messi und Ronaldo die diese Position in ihren Mannschaften erfunden haben.
      Hier reden alle von Ronaldo und Messi....

      Ich sage... der beste Fussballer war Zinedine Zidane... ohne Zidane wäre Frankreich nie Weltmeister geworden. Mit ihm war jede Mannschaft gleich eine Klasse stärker und ich denke, er hat den Fussball mehr dominiert als heute Ronaldo oder Messi.

      Und als ehemaliger Torhüter... Lew Jaschin. Nicht nur gut, sondern auch das Torwartspiel revolutioniert.

      Als Österreicher... Ernst Happel.

      Im Skisport Marcel Hirscher, weil er aktuell die große Kugel sammelt wie noch keiner zuvor. Aber... Hermann Maier. Hätte er nicht den Unfall gehabt, wäre er über eine noch längere Zeit nicht zum Schlagen gewesen. Und nach diesem schweren
      Unfall nochmal den Gesamtweltcup holen, ist wohl eines der grössten Comebacks (größer als das von Jordy Nelson gg).

      Zum Kicken... ich denke, bei dieser Distanz wird der Kick wohl mit einer flacheren Kurve getreten. Und im Spiel ist dann natürlich die D da, die den flach gekickten Ball leichter abfangen kann. (Bitte korrigiert mich, wenn ich mit meiner
      Vermutung falsch liege?) Also ist die Chance zu treffen im Spiel sicherlich kleiner als bei irgendwelchen Showevents.
    • Für mich sind alle genannten Beispiele zwar wirkliche Könner, doch einen derartigen Einfluss auf den jeweiligen Sport, wie im Ausgangspost beschrieben, haben / hatten auch die nicht.

      Mir ist da eher aus der Leichtathletik in Erinnerung, dass aufgrund von Wahnsinnsweiten die Speere umspezifiziert wurden, damit man nicht irgendwann jemanden auf der Tribüne trifft. Aber auch da waren es einige (nicht nur Jan Zelezny), die durch Talent und hartes Training dafür sorgten, dass diese Maßnahme nötig wurde.
    • Zidane konnte kicken, ok aber da fand ich Matthäus besser! Das sehe ich vllt auch durch die Fanbrille! Denn Matthäus war mein Idol! Ich habe den geliebt und seine Duelle gegen Maradona, welchen ich auch vor Zidane sehe.
      Messi und Ronaldo sehe ich lieber in meinem Team als Zidane! Aber ich merke das man da seine persönlichen Vorlieben hat und jeder für sich genommen ein Ausnahmetalent ist! Zidane hat mMn Real nicht so den Stempel aufgedrückt wie CR7! Aber das sieht bestimmt jeder anders.
      Hier würde mich mal deine Einschätzung interessieren @kbenzema. Du als Real Fan, welcher von Beiden ist der Bessere?
      Ich gehe mit CR7, wie gesagt ist die falsche 9 wegen ihm aus der Taufe gehoben worden. Ich finde auch das Ronaldo das Fussball spielen neu angestrichen hat. Aber vllt bin ich da auch zu sehr Fanboy?
      Der Mensch muss ein ungeheurer Ignorant sein, der auf jede Frage eine Antwort weiss. Voltaire (1694-1778)
    • Gitsche schrieb:

      Für mich sind alle genannten Beispiele zwar wirkliche Könner, doch einen derartigen Einfluss auf den jeweiligen Sport, wie im Ausgangspost beschrieben, haben / hatten auch die nicht.
      Wann hat dann ein Sportler wirklich großen Einfluss auf den Sport? Was muss er machen, damit man den Sport mit ihm bzw. seinem Namen verbindet?

      Im Skisport würden mir jetzt noch Franz Klammer und Alberto Tomba einfallen... die seinerzeit Massen bewegt haben. Oder Karl Schranz mit seiner Heimreise aus Sapporo...
      Also haben diese den Sport wohl stark beeinflusst, aufgrund von Talent und Training.

      Wirkliche Revolution könnte man bei nochmal bei Hermann Maier finden, der als Erster so richtig den Curvingstil beherrschte.

      Sonst fällt mir derweil niemand ein, der seinem Sport den Stempel aufdruckt... nicht mal Wayne Gretzky?
    • Ski Alpin Größen im Talk net. Love it :)
      Hab Hirschers Stats nicht direkt parat würde aber behaupten das er neben seinen 42 Weltcupsiegen in 90% der anderen Rennen die er gefahren ist auf dem Treppchen war. In einer Sportart die hohe Verletzungsgefahr mit sich bringt. Ihm fehlt halt zum Status greatest ever, Olympia Gold und Abfahrtssieg wobei ich ersteres bezüglich Dominanz als nicht so wichtig empfinde.
      Ingmar Stenmark passt denke ich auch sehr gut. Im Slalom und RS lange Zeit unschlagbar.
      Back to Football ;)
    • Ich habe ein bisschen recherchiert und bin auf einen sehr interessanten Fall gestoßen: Sir Don Bradman, australischer Cricketspieler in den 20er bis 30er Jahren. Ich habe von Cricket keine Ahnung, aber sein Karriere-"Test batting average" von 99.94 spricht wohl für extreme Dominanz, da die nächsten Spieler in der ewigen Rangliste bei diesem Wert allesamt um die 60 liegen. Ein Baseballer müsste, um sich statistisch mit ihm vergleichen zu können, auf einen Karriere-Batting-Average von .392 (Rekord: .366) kommen, ein Basketballer auf 43.1 Punkt pro Spiel (Rekord: 30.1).

      Die Zahlen habe ich hier abgeschrieben.
    • Erzwolf schrieb:

      Keine Ahnung mehr wie der hieß, aber der erste Skispringer im V Stil hat die Sportart sicherlich revolutioniert. Ebenso die ersten Skilangläufer im Schlittschuhschritt.
      Das müsste Jan Bokloev oder so gewesen sein, der dann, als "alle" anderen ihn kopiert haben, schnell der Musik wieder hinterher gesprungen ist (so aus der Erinnerung)
      KEIN WILLE TRIUMPHIERT
    • Buffalo schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      Keine Ahnung mehr wie der hieß, aber der erste Skispringer im V Stil hat die Sportart sicherlich revolutioniert. Ebenso die ersten Skilangläufer im Schlittschuhschritt.
      Das müsste Jan Bokloev oder so gewesen sein, der dann, als "alle" anderen ihn kopiert haben, schnell der Musik wieder hinterher gesprungen ist (so aus der Erinnerung)

      Genauso hieß er und genauso war es. Dieser V-Stil sah am Anfang wirklich schräg aus und ich dachte mir immer "Was zum Teufel macht er da?" :D Heute dagegen denke ich mir "Macht doch rein von der Aerodynamik viel mehr Sinn, warum sind die Trottel da nicht früher drauf gekommen?" :tongue2: :tongue2: Bokloev hat die Sportart also wirklich revolutioniert, genau wie Dick Fosbury damals den Hochsprung.
      Vamos, vamos Chilenos
      esta noche tenemos que ganar
    • GilbertBrown schrieb:

      Buffalo schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      Keine Ahnung mehr wie der hieß, aber der erste Skispringer im V Stil hat die Sportart sicherlich revolutioniert. Ebenso die ersten Skilangläufer im Schlittschuhschritt.
      Das müsste Jan Bokloev oder so gewesen sein, der dann, als "alle" anderen ihn kopiert haben, schnell der Musik wieder hinterher gesprungen ist (so aus der Erinnerung)
      Bokloev hat die Sportart also wirklich revolutioniert, genau wie Dick Fosbury damals den Hochsprung.
      Absolut. Aber nicht weil sie körperlich überlegen waren, sondern weil sie die "Technik" optimiert haben.
      The idea is to die young as late as possible :mrgreen: .
    • Das Problem an den technischen Neuerungen ist, dass die anderen sich in der Regel anschließen, wenn die neue Technik sich als erfolgreich erweist. Wie schon geschrieben wurde, war Bokloevs V-Stil zwar revolutionär, aber er hatte im Grunde nur eine überragende Saison. (Anmerkung: Den aerodynamischen Nutzen hat man übrigens schnell erkannt. Das Problem war damals, dass es für diesen Sprungstil erhebliche Abzüge in den Haltungsnoten gab, so dass man deutlich weiter springen mußte, um diesen Abzug auszugleichen.) Auch Fosbury wurde schnell kopiert.

      Bezüglich der Skating-Technik im Langlauf fällt mir Gunde Svan ein, wobei ich nicht sicher bin, ob er der erste war - jedenfalls war er am Anfang sehr erfolgreich.

      "Vorteil durch Technik" kann nur dann zu mehr als kurzfristiger Dominanz führen, wenn die Konkurrenz die neue Technik aus irgendwelchen Gründen nicht kopieren kann. Das ist in techniklastigen Sportarten i. e. S. (z. B. Motorsport, Bob-/Schlittensport) denkbar. Bei individuellen technischen Fertigkeiten ist so etwas m. E. selten. Wenn ich richtig informiert bin, hat beispielsweise Ted Williams (Baseball) seine Schlagstrategie erst nach seinem Karriereende veröffentlicht.
    • Ich glaub körperlich wird das nie gehen, dass einer alle so dominiert, dass die anderen da nie rankommen.
      Soviel kann man halt mit Genen/Doping/Trainingsmethoden nicht Voraus sein, bei Sportarten, die schon so weit "erschlossen" sind.

      Dass jemand einen Sport verändert, weil er etwas anders macht als die anderen oder sich einfach spezialisiert hat oder was weiß ich was, kommt ja immer wieder vor. Wenn man "The Blind Side" glauben schenkt, hat ja Lawrence Taylor auch den Football revolutioniert.
      Aber das sind dann - gerade im Teamsport - immer nur Phasen, bis die anderen Teams das adaptiert haben / selbst anwenden oder sich darauf einstellen. Bestes Beispiel ist die Wildcat-Offense, die - wenn ich mich recht erinnere - 7-10 Wochen absolut unstoppable war und jetzt nur noch sporadisch mal von einigen Teams eingesetzt wird.

      Ansonsten gibt's auch Sportarten, bei denen das gar nicht geht. Lance Armstrong hat die Tour de France über sieben Jahre dominiert. Aber da kann man halt nicht auch noch alle Weltcuprennen gewinnen und Giro und Vuelta, das ist einfach in einer Saison überhaupt nicht möglich.
    • Im Fussball gab oder gibt es in jeder Generation Spieler, die den Unterschied machen.
      Messi und Ronaldo würde ich nicht miteinander vergleichen wollen. Beide in Ihrer Spielweise Weltklasse.
      Genau wie früher Zidane, Maradonna, Platini, Cruyff oder Beckenbauer. Ausnahmespieler.

      Für mich sind zwei Große des Sports Muhammad Ali und Alessandro Zanardi .
    • Silversurger schrieb:

      Ich habe ein bisschen recherchiert und bin auf einen sehr interessanten Fall gestoßen: Sir Don Bradman, australischer Cricketspieler in den 20er bis 30er Jahren. Ich habe von Cricket keine Ahnung, aber sein Karriere-"Test batting average" von 99.94 spricht wohl für extreme Dominanz, da die nächsten Spieler in der ewigen Rangliste bei diesem Wert allesamt um die 60 liegen. Ein Baseballer müsste, um sich statistisch mit ihm vergleichen zu können, auf einen Karriere-Batting-Average von .392 (Rekord: .366) kommen, ein Basketballer auf 43.1 Punkt pro Spiel (Rekord: 30.1).
      Ich habe von Cricket nur eine grobe Ahnung (aus Büchern und aus einer Handvoll Spielen) und kannte den Fall bislang nicht, aber ich kann bestätigen, dass ein 100er Schnitt in Testmatches "der Wahnsinn" ist.

      Zur Erläuterung:
      Cricket ist entfernt mit Baseball (oder auch mit "Brennball", was bei uns mancher aus der Schule kennt,) vergleichbar. In den USA spricht man spöttisch von "Baseball auf Valium" - wobei für die meisten Europäer Baseball an sich schon mit Valium zu vergleichen ist. Es ist für den Werfer (Bowler) deutlich schwieriger, ein Aus zu produzieren, als für den Pitcher im Baseball. Allerdings: Wer einmal "aus" ist, hat keinen weiteren Spielabschnitt mehr, in dem er wieder angreifen könnte. "Aus ist aus" - und wenn es beim ersten Wurf mit Null erzielten Punkten passiert.

      Ein "Testmatch" ist entgegen dem Eindruck, den der Begriff auf einen mit Fußball sozialisierten Sportfan machen mag, nicht mit einem Freundschafts-Länderspiel zu vergleichen. "Test Cricket" ist die traditionelle (und längste) Form, Cricket zu spielen. Ein Spiel auf höchsten Niveau dauert meist 3 Tage (- nach rund 1,5 Tagen wechselt meist das Angriffsrecht -), kann unter normalen Umständen bis zu 5 Tage dauern. Ein "Testmatch" dürfen nur "Testmatch Nations" spielen, was die (aktuell: zehn) besten Cricketnationen der Welt sind. Es gibt im Testmatch-Cricket keine Weltmeisterschaft. Mit anderen Worten: Im Grunde stellen die Testmatches im Vergleich zum Fußball eine Form des Wettbewerbs dar, die man entfernt mit einer aus den 10 besten Fußballnationen bestehenden WM vergleichen könnte.

      Wer in einem Testmatch ein "century" (ab 100 Punkte [Runs] in einem Spiel) schafft, dominiert am nächsten Tag die Schlagzeilen der Presse in einer Cricket-Nation (zum Vergleich: ein normales kumuliertes Ergebnis für 10 Angreifer liegt bei etwa 325). Vielleicht könnte man die Leistung entfernt mit einem triple-double in der NBA vergleichen. Don Bradman hat also die im Einzelfall schlagzeilenträchtige Ausnahmeleistung als Karrieredurchschnitt zu bieten.
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