Angepinnt NFL-Talk Mockdraft 2017 - Diskussion

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    • Star du Nord schrieb:

      cooler Pick der Eagles! Hätte zwar mit Secondary gerechnet aber Wentz würde es wohl freuen.
      Nur eine Frage: ist er vom Spielertyp nicht auch mit den bestehenden RB der Eagles, vor allem Sproles, vergleichbar?
      Man liest über ihn ja auch die ein oder andere Westbrook comp. Von daher würde er schon gut zu den Eagles passen....
    • OlympicHero schrieb:

      Naja, ich halt mich dann hier mal raus, dann sind wir sicher wieder einen Schritt entfernt vom Weltuntergang.
      Natürlich ist es recht unsinnig, Strafen zu fordern, aber sich jetzt hier als Opfer zu gerieren, muss nun auch nicht unbedingt sein.

      Wie jedes andere Spiel (auch Football) hat diese Mock Regeln. Und diese Regeln wurden mehrfach und in dick gepostet. Kann sicher mal vorkommen, dass man das überliest, aber da nun mit einem angeblich zu verhindernden Weltuntergang anzukommen, ist nun wirklich übertrieben. Dennoch halte ich es für sinnvoll, dass auf diese - immer wieder vorkommenden - Regelverstöße deutlich hingewiesen wird. So wie die gelbe Flagge im Football: Die verhindert nämlich auch keinen Weltuntergang, wird aber dennoch ab und an geworfen :)
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    • Also wie man sich denken konnte ist mir die Wahl nicht ganz leicht gefallen, aber das heißt nicht dass ich McCaffrey nicht haben wollen würde. Ganz im Gegenteil er ist DER HB dieser class, der zu der Eagles Offense passt wie Arsch auf Eimer. Ich hätte ihn nur gerne später gepickt und einen zusätzlichen Pick eingestrichen. Aber wie ich schon selber erklärt habe, finde ich das dieses Jahr nicht so einfach. Von den Optionen die ich halbwegs real eingestuft habe, wäre nur OJ Howard vor ihm gewesen, da Doug Pederson auch gern mit 2 TE spielt und Howard einfach nur eine Traumkombination mit Ertz gewesen wäre. Mike Williams wäre übrigens nur als Notlösung für mich denkbar gewesen, das hängt mit vielen Faktoren zusammen, aber unter anderem mit dem Eagles Roster nach dieser Free Agency.

      So nun aber warum McCaffrey und nicht andere HBs die nicht Fournette heißen? (den ich übrigens auch nicht gepickt hätte, wäre er zu haben gewesen, auch hier wieder ne System/Scheme fit Sache). Die Auflistung ist nicht gewichtet und sortiert!

      1. Athletik:
      mockdraftable.com/embed/christ…position=HB&page=GRAPHIch weiß man sollte nicht zu viel auf die Combine Werte geben, aber manche Sachen können einen auf einem Niveau wie der NFL hindern. Zumindest aber schadet es nicht wenn die Athletik da ist. Für mich ist der 3 cone drill die mit Abstand wichtigste Metrik, knapp dahinter der 20 shuttle und danach dann 40er Zeit, BJ und VJ. In all diesen Aspekten ist er mindestens Durchschnitt. Gerade weil seine Explosivität in Frage gestellt wurde, finde ich es gut, dass er zumindest auf diesem Weg Zweifel abbaut.

      2. Scheme Fit:
      Doug Pederson ist von der Andy Reid Schule. Wenn es etwas gibt was diese Coaches brauchen, dann HBs die Vielseitig sind und vorallem eben gefährliche Passempfänger. Genau soetwas:

      erwarte ich damit in Zukunft bei den Eagles

      Es ist kein Zufall, dass Reid immer einen RB im Team hatte, der darin gut war. Ich schwelge immer noch in den Zeiten eines Westbrook oder McCoy :(

      Ebenso ist es kein Zufall dass er eben genau diese Stärke beim Stanford Pro Day unter Beweis stellen wollte und bei den Receiver Drills mitgemacht hat. Und das hat er sehr beeindruckend gemacht!

      3. Production

      Ich weiß, viele sehen PFF kritisch, nichts destotrotz finde ich folgende Grafik sehr interessant (großes Bild deswegen nur als Link) media.profootballfocus.com/2017/03/McCaffreys-Spider.png

      Wenn man sich noch die Signature Stats anschaut, dann wird einem einiges deutlicher. Aber ich brauche den Experten hier nicht zu erklären wie gut seine College Production war!

      4. Keine (gravierenden) gesundheitlichen oder Off-field Probleme

      5. Sehr, sehr jung:

      Trotz seiner Workload (die manche kritisch sehen), wird er im Sommer erst 21 Jahre alt!

      Wie gesagt, ich bin sehr zufrieden, meine Meinung spiegelt sich ziemlich genau auch im Scouting Bericht vom Boyli wieder ;)


      Trotzdem gab es natürlich Spieler (3 in engerer Auswahl) die ich mir überlegt hab, aber aus verschiedensten Gründen logischerweise nicht genommen habe, dazu dann mehr wenn die gepickt worden sind
    • 12to83 schrieb:

      OlympicHero schrieb:

      Naja, ich halt mich dann hier mal raus, dann sind wir sicher wieder einen Schritt entfernt vom Weltuntergang.
      Natürlich ist es recht unsinnig, Strafen zu fordern, aber sich jetzt hier als Opfer zu gerieren, muss nun auch nicht unbedingt sein.
      Wie jedes andere Spiel (auch Football) hat diese Mock Regeln. Und diese Regeln wurden mehrfach und in dick gepostet. Kann sicher mal vorkommen, dass man das überliest, aber da nun mit einem angeblich zu verhindernden Weltuntergang anzukommen, ist nun wirklich übertrieben. Dennoch halte ich es für sinnvoll, dass auf diese - immer wieder vorkommenden - Regelverstöße deutlich hingewiesen wird. So wie die gelbe Flagge im Football: Die verhindert nämlich auch keinen Weltuntergang, wird aber dennoch ab und an geworfen :)
      Ich wollte mich nicht als Opfer darstellen, ledeglich die Forderung der Strafe, so nochmal stilisieren.

      Dennoch denke ich, dass es sinnvoll ist die Leute drauaf hinzuweisen, dass will ich nicht in Abrede stellen.

      So, jetzt aber genug. Es soll hier schließlich um den Mockdraft gehen und nicht um mein oder irgendwens Geweine ;)
    • Die Frage die ich mir bei McCaffrey immer stelle ist, ob er die Workload eines Starting RB in der NFL schafft. Kann er 20+ Runs lange durchhalten? Wäre er mir für einen Pass Catching, 3rd Down RB (er ist sicherlich mehr als das!) einen Top 15 oder 20 Pick wert? Auf meine letzte Frage würde ich mit ja antworten, der Typ ist einfach ein Playmaker.

      Cold as Ice schrieb:

      So nun aber warum McCaffrey und nicht andere HBs die nicht Fournette heißen? (den ich übrigens auch nicht gepickt hätte, wäre er zu haben gewesen, auch hier wieder ne System/Scheme fit Sache). Die Auflistung ist nicht gewichtet und sortiert!
      Wie meinst du das genau? Ich denke das System in dem ein Spieler wie Fournette nicht funktionieren kann ist schwer zu finden.
    • quatschi schrieb:

      Wäre er mir für einen Pass Catching, 3rd Down RB (er ist sicherlich mehr als das!) einen Top 15 oder 20 Pick wert? Auf meine letzte Frage würde ich mit ja antworten, der Typ ist einfach ein Playmaker.
      Aber damit hast dus dir doch selbst beantwortet ;)
      Sicher wird niemand McCaffrey als Bellcow einplanen - zumindest nach aktuellem Stand. Aber 12-15 Rushes (als complement zu einem Inside the Tackles RB), 6-8 Targets und alle (Punt-)Returns können schon einen gewaltigen Impact haben. Es ist ja auch nicht so, dass McCaffrey eine totale Graupe ist, wenn es um Inside Runs geht. Da er auch im Hole derart slippery ist und diese unfassbare lateral quickness aufweist, gibt er Defendern ja seltener Gelegenheit für einen richtigen Killshot. Dürfte eher darum gehen, ihn da nicht zu sehr zu verheizen. NFL-Front Sevens sind eben ne ganz andere Hausmarke, erst recht verglichen mit den löchrigen Defenses der Pac-12...
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    • 12to83 schrieb:

      Warum werden eigentlich fast alle quick & undersized RB automatisch mit Sproles vergleichen? Zwischen McCaffrey und Sproles gibt es nun wirklich nicht so überragend viele Gemeinsamkeiten...
      hätte ich auf sein Pass Catching bezogen und die Möglichkeit als special Teams Player (returner) zu helfen. Das sind ja auch Stärken von Sproles. Ob die Laufstile ähnlich sind kann ich nicht beurteilen.
    • quatschi schrieb:

      Die Frage die ich mir bei McCaffrey immer stelle ist, ob er die Workload eines Starting RB in der NFL schafft. Kann er 20+ Runs lange durchhalten? Wäre er mir für einen Pass Catching, 3rd Down RB (er ist sicherlich mehr als das!) einen Top 15 oder 20 Pick wert? Auf meine letzte Frage würde ich mit ja antworten, der Typ ist einfach ein Playmaker.

      Cold as Ice schrieb:

      So nun aber warum McCaffrey und nicht andere HBs die nicht Fournette heißen? (den ich übrigens auch nicht gepickt hätte, wäre er zu haben gewesen, auch hier wieder ne System/Scheme fit Sache). Die Auflistung ist nicht gewichtet und sortiert!
      Wie meinst du das genau? Ich denke das System in dem ein Spieler wie Fournette nicht funktionieren kann ist schwer zu finden.
      Die Frage ist, was erwarte ich von einem RB?

      Will ich ein System haben wie die Steelers mit Bell, der von anderen RBs und einem starken Passspiel komplementiert wird (wo er natürlich auch selber eine gewichtige Rolle spielt) oder eines wie sagen wir mal mit Adrian Peterson/Ezekiel Elliot?

      Ersterer hat ca 1/4 - 1/5 seiner plays als receiver (ca 900 rushing attempts vs 250 receptions), wenn man die incompletitions miteinrechnet ist die quote noch höher. 20+ Runs sind heutzutage eh selten, und jetzt zu diskutieren ob mein RB 15 oder 20 Runs aushält ist natürlich ne Glaskugel frage, so richtig garantieren kann dir das niemand, aber eben auch nicht bei Fournette. Ich bin mal so bold und sage dass letzterer (vielleicht auch weil es nicht von ihm erwartet wurde) der schlechtere Receiver ist/war als McCaffrey. Bei Peterson und Elliot ist die Quote von oben ziemlich genau bei 1/10-1/11 wenn es um die Receptions geht. Und ich denke, so sieht auch eher die Zukunft von Fournette aus, wenn ich schonmal die Glaskugel auspacke ;)
    • Cold as Ice schrieb:

      quatschi schrieb:

      Die Frage die ich mir bei McCaffrey immer stelle ist, ob er die Workload eines Starting RB in der NFL schafft. Kann er 20+ Runs lange durchhalten? Wäre er mir für einen Pass Catching, 3rd Down RB (er ist sicherlich mehr als das!) einen Top 15 oder 20 Pick wert? Auf meine letzte Frage würde ich mit ja antworten, der Typ ist einfach ein Playmaker.

      Cold as Ice schrieb:

      So nun aber warum McCaffrey und nicht andere HBs die nicht Fournette heißen? (den ich übrigens auch nicht gepickt hätte, wäre er zu haben gewesen, auch hier wieder ne System/Scheme fit Sache). Die Auflistung ist nicht gewichtet und sortiert!
      Wie meinst du das genau? Ich denke das System in dem ein Spieler wie Fournette nicht funktionieren kann ist schwer zu finden.
      Ersterer hat ca 1/4 - 1/5 seiner plays als receiver (ca 900 rushing attempts vs 250 receptions), wenn man die incompletitions miteinrechnet ist die quote noch höher. 20+ Runs sind heutzutage eh selten, und jetzt zu diskutieren ob mein RB 15 oder 20 Runs aushält ist natürlich ne Glaskugel frage, so richtig garantieren kann dir das niemand, aber eben auch nicht bei Fournette. Ich bin mal so bold und sage dass letzterer (vielleicht auch weil es nicht von ihm erwartet wurde) der schlechtere Receiver ist/war als McCaffrey. Bei Peterson und Elliot ist die Quote von oben ziemlich genau bei 1/10-1/11 wenn es um die Receptions geht. Und ich denke, so sieht auch eher die Zukunft von Fournette aus, wenn ich schonmal die Glaskugel auspacke ;)
      Stimme dir grundsätzlich zu: Fournette hat sicherlich nicht die Pass Catching und In Space-Skills von McCaffrey. Nur würde ich hier AD und Zeke nicht unbedingt vergleichen wollen (außer dass die Stats sich evtl ähneln). Receiving war sicherlich nie die große Stärke von AD. Bei Zeke liegt es IMO eher am System, der ist ein wahnsinnig kompletter Back (was Blocking und Receiving angeht eben auch kompletter als Fournette, der ihm jedoch im puren Running und in der Physis ein wenig voraus ist).

      Bell ist sowieso eine völlig eigene Kategorie.
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    • Cold as Ice schrieb:

      quatschi schrieb:

      Die Frage die ich mir bei McCaffrey immer stelle ist, ob er die Workload eines Starting RB in der NFL schafft. Kann er 20+ Runs lange durchhalten? Wäre er mir für einen Pass Catching, 3rd Down RB (er ist sicherlich mehr als das!) einen Top 15 oder 20 Pick wert? Auf meine letzte Frage würde ich mit ja antworten, der Typ ist einfach ein Playmaker.

      Cold as Ice schrieb:

      So nun aber warum McCaffrey und nicht andere HBs die nicht Fournette heißen? (den ich übrigens auch nicht gepickt hätte, wäre er zu haben gewesen, auch hier wieder ne System/Scheme fit Sache). Die Auflistung ist nicht gewichtet und sortiert!
      Wie meinst du das genau? Ich denke das System in dem ein Spieler wie Fournette nicht funktionieren kann ist schwer zu finden.
      Die Frage ist, was erwarte ich von einem RB?
      Will ich ein System haben wie die Steelers mit Bell, der von anderen RBs und einem starken Passspiel komplementiert wird (wo er natürlich auch selber eine gewichtige Rolle spielt) oder eines wie sagen wir mal mit Adrian Peterson/Ezekiel Elliot?

      Ersterer hat ca 1/4 - 1/5 seiner plays als receiver (ca 900 rushing attempts vs 250 receptions), wenn man die incompletitions miteinrechnet ist die quote noch höher. 20+ Runs sind heutzutage eh selten, und jetzt zu diskutieren ob mein RB 15 oder 20 Runs aushält ist natürlich ne Glaskugel frage, so richtig garantieren kann dir das niemand, aber eben auch nicht bei Fournette. Ich bin mal so bold und sage dass letzterer (vielleicht auch weil es nicht von ihm erwartet wurde) der schlechtere Receiver ist/war als McCaffrey. Bei Peterson und Elliot ist die Quote von oben ziemlich genau bei 1/10-1/11 wenn es um die Receptions geht. Und ich denke, so sieht auch eher die Zukunft von Fournette aus, wenn ich schonmal die Glaskugel auspacke ;)
      Naja, Glaskugel ist dann aber Vieles (v.a. hier bei uns im Amateur Mock Draft). Ich denke schon dass man darüber diskutieren kann (soll?), ob ein +-200lbs Back eine gewisse Workload bei den Pros schultern kann. Selbst Le'Veon Bell hat trotz seiner vielen Receptions einen Karriereschnitt von knapp 20 Runs pro Spiel. Dass McCaffrey ein Playmaker ist und vielseitig verwendbar ist (siehe Post von @12to83) ist ne andere Sache.
      Auch für ich halte McCaffrey für den geeigneteren (besser würd ich nicht mal sagen) Passcatcher aus dem Backfield. Einen Fournette als Complementary Back zu Bell hätte aber schon was in meinen Augen.
    • Da sich die Diskussion nun langsam aber sicher wieder dem eigentlichen Thema dieses Threads zuwendet, hau ich auch noch ein paar Worte zum Bengals Pick raus:

      Der Draftverlauf hat mich ehrlicherweise ziemlich überrascht mit den beiden frühen Safety Picks und dem kleinen Slide von Thomas und Allen. Insbesondere Solomon Thomas hat es mir beim diesjährigen Scouting besonders angetan und ich war überzeugt, dass er hier im Mock auf jeden Fall in den Top 4 weggeht und ich somit keine realistische Chance hatte ihn zu bekommen, ohne Haus und Hof zu vertraden. Als er dann nach den ersten 4 Picks immer noch an Board war, hab ich ein eigentlich unwiderstehliches (gell @Zab007 :xywave: )Trade Angebot für Pick #5 geschnürt. Das Browns Angebot war dann allerdings definitiv besser als meines und in Ermangelung von Zeit konnte ich keinen weiteren Uptrade Versuch auf Pick#6 wagen.

      So wurde es also mit Derek Barnett die Nr. 2 auf meinem Draft Board (nach Thomas und ja, noch vor Garrett). Allerdings musste ich auch hier etwas zittern, da ich nach dem Uptrade der Saints die Befürchtung hatte, dass er mir vor der Nase weggepickt wird. Foster wäre dann mein Notfallplan geworden - umso besser das er bei den Saints gelandet ist. Dort passt er mMn wie Arsch auf Eimer und wenn man Robbes Ausführungen so liest, dann dürfte er auch nicht ganz unglücklich mit seinem Pick sein. :tongue2:

      Und nun zu Barnett, bzw. wieso ich ihn so hoch gerankt hab: Ich steh einfach wahnsinnig auf Spieler mit einer solchen consistency!
      Barnett hat vom ersten Snap als True Frosh (der erste Start eines True Freshman D-Liners bei den Vols überhaupt!) konsequent für Terror im Backfield seiner Gegner gesorgt. Egal ob im ersten, zweiten oder vierten Quarter, egal ob gegen die O-Line Mammuts aus Alabama oder gegen North Texas, er hat immer produziert und produziert und produziert - wie das Duracell Häschen. Das schlägt sich auch in seinen beeindruckenden Stats wieder, die ich hier nicht extra aufzählen muss.

      Barnett ist ein natural Passrusher wie er im Buche steht, sein Knee Bending, sein Shoulder Dip und seine Hip flexibility sind exzellent. Ebenso wie seine violent Hands. Das liest man ja gerne mal beim einen oder anderen Passrusher, wer allerdings ein Paradebeispiel sehen will, darf gerne mal in Barnetts Tape reinschnuppern. Außerdem ist mir noch seine außergewöhnlich gute Ball/Pocket Awareness aufgefallen - selbst im größten Chaos behält er die Übersicht und weiß wo der Ball ist. Weiters ist er ein guter Tackler mit solider Technik, bringt den QB zu Fall ohne auf den Killshot zu gehen.

      Der Hauptgrund warum viele Experten ihn dennoch eher als Pick in der Mitte bzw. manchmal sogar am Ende der ersten Runde sehen, ist seine mangelnde Athletik. Auf Tape wirkt er weder quick noch fast, auch seine Beweglichkeit bei Richtungsänderungen ist eingeschränkt. Seinen lahmen first step macht er an der Line allerdings häufig mit aggressiver Snap Count Antizipation wett. Dadurch kommt es zwar hie und da zu Offside Penaltys, in vielen Fällen bringt er den gegnerischen LT so allerdings schon von der ersten Sekunde an ins Schwimmen. Aufgrund seiner unterentwickelten Beweglichkeit im open field kann ich mir daher ähnlich wie @12to83 auch keinen Einsatz fernab der Line als 3-4 OLB vorstellen:

      12to83 schrieb:

      Und zu Barnett: Bin froh, dass er bei einem 4-3-Team gelandet ist. Die Diskussionen um 3-4 OLB kann ich nicht so ganz nachvollziehen, denke hier kommen seine Stärken wesentlich besser zur Geltung. Nick Gates wird immer noch Albträume haben...
      Ähnlich wie @Defsoul hatte ich vor dem Draft gewisse Bedenken bezüglich des üblichen Beuteschemas der Bengals DE's:

      Defsoul schrieb:

      Wobei Barnett nicht 100% ins Beuteschema der Bengals passt. Die haben zuletzt vor 10 Jahren einen Defensive End gedrafted, der kleiner als 6'6'' war. Die Stichprobe ist aber auch nicht gewaltig groß. Michael Johnson, Carlos Dunlap, Margus Hunt und Will Clark.
      Dennoch denke ich mir, dass den Bengals ein "Out of the Box thinking" in dem Falle vielleicht ganz gut tun würde. Die beiden letzten Picks Hunt und Clarke haben in 7 Jahren NFL gerade mal 31 Tackles bzw. 5 Sacks gesammelt. Selbst Michael Johnson hat nach seinem Career Year 2012 eigentlich stetig underperformt.

      Die Bengals waren letzte Saison trotz Spielern wie Geno Atkins und Carlos Dunlap in vielen Defense Statistiken im hinteren Drittel der Liga zu finden - da ist ein Spieler wie Barnett genau das was der Arzt verschrieben hat.
      .... Suck again 2017.... :help
    • @quatschi

      Ich muss ja sagen, je länger ich über den Vergleich nachdenke, desto eher passt es. Bei den nfl.com Profiles haben sie ihn mit Tiki Barber verglichen. Das kommt zumindest vom Körperlichen sehr gut hin. Und ich weiß dass sich die NFL in den letzten 20 Jahren verändert hat, aber er hat ja auch die Belastung über sehr lange Zeit ausgehalten. Da waren auch 350 Carry Seasons dabei, sogar zum Herbst seiner Karriere.

      Das worauf ich hinaus will: Wenn er 20 Carries pro Spiel bekommt, dann ist es so, wenn es aber nur 12-15 sein sollten, auch kein Problem, weil er eben mehr ist. Ein Knackpunkt ist ja, ich kann McCaffrey bei allen Downs aufm Feld lassen, und der gegnerische DC kann an diesem Fakt alleine nicht ablesen ob es ein Run oder Pass Play sein wird. Man macht sich damit unberechenbarer. Und in Motion kann man ihn immer noch schicken wenn man ein Missmatch kreieren will. Jetzt zitiere ich doch Boyli

      He can be a third down running back, a slot receiver or wide receiver and a return man on the special teams. He can be a deep threat receiving the ball or your short yardage move the chains receiver. He can run between the tackles and corkscrew your linebackers into the ground while cutting through your defensive back field like a scissor cutting through ribbon...The smart thing to do is to keep him on the field for every down and move him all over your offense. The dumbest thing you can do is to pigeon hole this kid and think he is only a third down back.
    • Cold as Ice schrieb:

      Ich muss ja sagen, je länger ich über den Vergleich nachdenke, desto eher passt es. Bei den nfl.com Profiles haben sie ihn mit Tiki Barber verglichen. Das kommt zumindest vom Körperlichen sehr gut hin. Und ich weiß dass sich die NFL in den letzten 20 Jahren verändert hat, aber er hat ja auch die Belastung über sehr lange Zeit ausgehalten. Da waren auch 350 Carry Seasons dabei, sogar zum Herbst seiner Karriere.
      Den Barber-Vergleich sehe ich weniger. Haben zwar eine ähnliche Statur (Tiki war aber glaube ich noch ein wenig kleiner), aber doch einen sehr anderen Laufstil. Barber besaß zwar auch diese überragende Shortarea Quickness, aber nahm Inside viel eher den Kontakt an, als dies McCaffrey tut (dessen Laufstil sich inside/outside nicht so sehr verändert wie bei einigen anderen RBs). Andererseits fehlte Barber der Top Speed von McCaffrey, bei dem jeder Touch in Space ein Housecall sein kann.

      Mit Westbrook würde ich da schon eher konform gehen, obwohl ich bekanntermaßen ja kein besonderer Freund dieser Vergleiche bin :)
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    • Im Gegensatz zu vielen anderen trade ich in der ersten Runde ja verdammt ungern nach unten. Wie ich mein Glück kenne, wirds sicher schiefgehen :jeck:


      Kaum schreib ichs :3ddevil: :3ddevil: :3ddevil: :3ddevil: :3ddevil: :3ddevil: :3ddevil: :3ddevil: :3ddevil: :3ddevil: :3ddevil: :3ddevil: :3ddevil: :3ddevil: :3ddevil: :3ddevil:


      Hatte Reddick schon eingegeben, dann kam diese blöde Tradeanfrage. Anfängerfehler.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von 12to83 ()

    • Reddick hatte ich schon an 12 neben Davis in Erwägung gezogen, mich aus strategischen Gründen dann aber für Davis entschieden. Sehe ihn neck to neck mit Foster als besten LB der Draft. Unglaublich versatile mit starkem pass rushing Potenzial von der LB Position. Sonst zu Foster sehr ähnliches Skillset. Den Titans fehlt ein richtiger Impact Defender und Leader. Die Rolle soll Reddick übernehmen.
    • Reddick finde ich nen super Spieler. Unglaublich athletisch. Wo planst du ihn denn ein? Er muss ja zunächst mal die transition vom College DE zum NFL LB schaffen, aber das traue ich ihm zu. Denke er passt besser in eine 3-4 als in eine 4-3 (dort wäre sein pass-rushing Potenzial etwas verschenkt wenn er 4-3 WLB spielen sollte). In einer 3-4 kann ich ihn mir auf 3 der 4 LB Positionen vorstellen.
    • burnum schrieb:

      Reddick finde ich nen super Spieler. Unglaublich athletisch. Wo planst du ihn denn ein? Er muss ja zunächst mal die transition vom College DE zum NFL LB schaffen, aber das traue ich ihm zu. Denke er passt besser in eine 3-4 als in eine 4-3 (dort wäre sein pass-rushing Potenzial etwas verschenkt wenn er 4-3 WLB spielen sollte). In einer 3-4 kann ich ihn mir auf 3 der 4 LB Positionen vorstellen.
      Wir spielen ja ne 3-4, wobei mit vielen hybrid Elementen. Und da passt er ganz wunderbar rein. Primär natürlich als ILB. Aber so starr sollte man die Rollen in der heutigen NFL auch nicht mehr sehen. Das wichtigste ist erstmal sein Skillset und da hat er für einen LB alles drauf. Besonders wichtig für die Titans natürlich auch das covern von TE/HB was wir schon seit Bullucks retirement nicht mehr konnten.
    • Die Cardinals verstärken ihr Defensive Backfield. Vergangene Saison war man in Arizona eigentlich durchgehend auf der Suche nach einem Partner für Patrick Peterson und musste sich am Ende mit Brandon Williams (nach 2 Spielen in die Special Teams verbannt), Justin Bethel (reine Notlösung) und Marcus Cooper (mittlerweile als FA in Chicago unterschrieben) begnügen. Mit Humphrey bekommt man einen Corner, der ins klassische Beuteschema der Cardinals passt. Groß, lang, schnell und physisch. Zwar zweifelt man stellenweise an seinen Cover-Skills im Man-to-Man, aber mit den athletischen Voraussetzungen wird man auch auf dem nächsten Level einen starken Corner erleben.
      An #13 hätte ich ihn nicht genommen, da wäre wohl Mike Williams als BPA das Ziel gewesen, allerdings steht Wide Receiver auf der Need-Liste in Arizona nicht an oberster Stelle.
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    • Ohne es mit genauen Fakten belegen zu können, aber bei Bama CBs habe ich immer die Befürchtung, dass sie teilweise Produkt des Systems und des jedes Jahr dominanten Passrushes sind. Was können die Jungs außerhalb des "Saban-Systems"? Auf die Schnelle fallen mir mit Kirkpatrik, Milliner und Jackson 3 Bama Corners ein, die doch etwas hinter den Erwartungen geblieben sind (Milliner deutlich mehr als die 2 Anderen). Wie gesagt, ich kann es nicht durch Fakten belegen und lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, aber mir fällt spontan kein Alabama-Corner ein, der in der Saban-Ära den Sprung zum guten NFL Starter gepackt hat.

      Um mich direkt selber zu entkräften muss ich allerdings sagen, dass ich bei Defensive Ends aus Clemson jahrelang die gleichen Bedenken hatte. Und dann kam Vic Beasley ;)
    • Als Spieler möchte ich nicht zu einem Team, dessen Office in aller Öffentlichkeit erklärt, Pick x,y ist eigentlich zu hoch gegriffen. Entweder man hat einen Plan oder man hat keinen. Bei den Colts könnte man den Eindruck haben, es wird sich mit einer anderen Franchise beschäftigt. :tongue2:
    • Noch ein paar Bemerkungen zum Pick der Redskins. Der kam wahrscheinlich nicht sehr überraschend, Cook konnte ich mir nicht entgehen lassen, Defense Needs hin oder her. 3 Spieler waren bei mir zuletzt noch in der Verlosung für den Pick an #17: Cook, McCaffrey und Reddick. Einige andere sehr interessante Spieler folgten mit etwas Abstand. McCaffrey und Reddick wurden kurz vorher gepickt, so fiel mir die Entscheidung nicht wirklich schwer. Bei Cook kamen aus meiner Sicht Value, Need und BPA zusammen. Dass wir uns auf der RB-Position deutlich verbessern könnten, dürfte unumstritten sein. Wie oft habe ich letzte Saison gedacht, dass wir mit einem überdurchschnittlichen RB so manche Situation in der Red Zone hätten zum Erfolg bringen und damit auch mehr Siege einfahren können. Cook ist ein Impact Player, ein home-run back, der uns sofort verstärken wird und ein every-down back sein könnte. Zunächst sollte er sich mit "Big Fat" Rob Kelley, den ich sehr mag, sowie Chris Thompson die Aufgaben teilen. Um gewisse Off Field Issues und Fumbles weiß ich, spätestens nach seinem Auftritt im Orange Bowl-Spiel gegen Michigan hatte ich ihn aber fest im Visier für diese Mock. Unser RB-Corps wäre mit seinem Zugang großartig aufgestellt und böte der Offense deutlich mehr Möglichkeiten sowie eine Entlastung von QB Cousins. Sollte dieser nächste Saison weg sein, hätten wir gleich die Option, deutlich mehr über den Lauf zu machen als bisher. Für einen der bisherigen RBs würde der Cook-Pick sicher das Aus bedeuten. Marshall und vielleicht sogar Matt Jones stünden auf der Kippe. Nun freue ich mich erstmal auf die 2. Round und hoffe, dass der ein oder andere Wunschspieler noch zu haben sein wird ;) .
    • Riggins44 schrieb:

      Noch ein paar Bemerkungen zum Pick der Redskins. Der kam wahrscheinlich nicht sehr überraschend, Cook konnte ich mir nicht entgehen lassen, Defense Needs hin oder her.
      Für mich war ein RB da schon überraschend aus externer Sicht muss ich sagen. Mit Kelley & Thompson habt ihr ein durchaus spannendes Duo, dass sich ganz gut ergänzt, während die Run-Defense doch enorm hakt bei den Redskins. Den Pick hätte ich eher auf LB vermutet...

      Dennoch ein sehr spannender Pick und klasse RB - auch wenn es etwas nach "Luxuspick" wirkt angesichts der Needs bei den Redskins...
    • burnum schrieb:

      Ohne es mit genauen Fakten belegen zu können, aber bei Bama CBs habe ich immer die Befürchtung, dass sie teilweise Produkt des Systems und des jedes Jahr dominanten Passrushes sind. Was können die Jungs außerhalb des "Saban-Systems"? Auf die Schnelle fallen mir mit Kirkpatrik, Milliner und Jackson 3 Bama Corners ein, die doch etwas hinter den Erwartungen geblieben sind (Milliner deutlich mehr als die 2 Anderen). Wie gesagt, ich kann es nicht durch Fakten belegen und lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, aber mir fällt spontan kein Alabama-Corner ein, der in der Saban-Ära den Sprung zum guten NFL Starter gepackt hat.

      Um mich direkt selber zu entkräften muss ich allerdings sagen, dass ich bei Defensive Ends aus Clemson jahrelang die gleichen Bedenken hatte. Und dann kam Vic Beasley ;)

      Also Karreem Jackson hat keine so schlecht Karriere bei den Texans und der ist auch schon aus der Saban Ära, wenn mich mein Zeitgefühl nicht trügt. :mrgreen: Sonst fällt mir aber spontan auch keiner ein.

      Zu Cook: rein sportlich gesehen, finde ich den eine Granate. Für mich ist der einfach richtig gut. Habe viele Spiele von FSU gesehen und der liefert und liefert und liefert.

      Aber je mehr ich über seine Probleme gelesen habe, desto besorgter wurde ich. Alleine das Scouts sagen, dass er immer eine Gruppe an "Gangbangers" dabei hat, lässt mich zweifeln.

      Plus die anderen Sachen, lassen mich da immer vorsichtig sein. Aber sportlich gesehen, kann man zu dem Pick, gerade an der Stelle, nur gratulieren. :bier:
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