Lebenszufriedenheit, materielle Güter, Sparsamkeit

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    • was sagt ihr eigentlich zu Immobilien als Altersvorsorge?
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    • pmraku schrieb:

      was sagt ihr eigentlich zu Immobilien als Altersvorsorge?
      die meisten wären wohl froh wenn Sie sich eine leisten könnten ;) wenn man das Geld vorschießen kann oder man verdient dementsprechend um Sie zu finanzieren dann ist es eine feine Sache aber auch das können alleine nur die wenigsten stemmen, immer vorausgesetzt wir reden hier von etwas vernünftigen(Immobilie)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Honka ()

    • die preise sind halt großteils irre..

      Aber über vermietung ist es doch ein passiver Vermögensaufbau
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    • pmraku schrieb:

      was sagt ihr eigentlich zu Immobilien als Altersvorsorge?
      Woran denkst Du dabei konkret? Eigengenutzte Immobilie? Vermietungsobjekt als Kapitalanlage? Immobilienfonds?

      DWDawson schrieb:

      El_hombre schrieb:

      DWDawson schrieb:

      Chief schrieb:

      Johnny No89 schrieb:

      Ein Grund, warum ich mir bisher keine größeren Gedanken über Teilzeit gemacht habe, liegt in der Altersversorgung begründet. Als (Bundes-)Beamter werde ich meinen vollen Versorgungsanspruch nach 40 Dienstjahren erreichen, wobei Teilzeitzeiten entsprechend gekürzt werden (sprich: 1 Jahr 50% Teilzeit = 1 halbes Dienstjahr). Wenn ich Vollzeit durcharbeite, werde ich die 40 Dienstjahre trotz einer Lücke von ein paar Jahren erreichen - bei längerer Teilzeit eher nicht.
      Teilzeit geht immer auch zu Lasten der Zahlungsansprüche im Alter.
      ...... Womöglich sogar erst dann, wenn das eigene Vermögen aufgebraucht ist.
      Das ist kaum denkbar, da der Staat dann ein gewaltiges Problem bekommt, die zu schützen, die vorgesorgt haben. Beziehungsweise würden diese fluchtartig das Land verlassen.
      Ich mag mich täuschen, aber ist das bei Hartz4 nicht bereits auch so? Wenn kein Geld mehr da ist bekommen zuerst diejenigen etwas, die sonst garnichts haben. Und die, die etwas haben, müssen halt erstmal von ihren Ersparnissen leben. Nimmt eine Auslandsflucht zu große Züge an, hilft eine Besteuerung nach Staatsbürgerschaft (siehe USA). Ich glaube die Linken fordern das jetzt schon. Da findet man schon Mittel und Wege.
      Dass die wirtschaftlich Schwächsten von den anderen "durchgefüttert" werden, ist - jedenfalls in einem Sozialstaat - eine Binsenweisheit. Es liegt in der Natur der Sache, dass nur zahlen kann, wer etwas hat. Das hat nichts speziell mit "Hartz IV" zu tun. Über die Details kann man immer streiten, aber die Verhältnisse in Deutschland sind m. E. in keiner Richtung irgendwie extrem. Natürlich ist alles mögliche theoretisch denkbar: Enteignungen, erhebliche Anhebung der Steuern, Krieg, Bürgerkrieg, ... - aber die Frage ist doch, was halbwegs realistisch ist.

      Klar kann man nach Staatsbürgerschaft besteuern, aber erstens ist das per se nichts Schlimmes, und zweitens kann man auch die Staatsbürgerschaft wechseln.
    • @Chief eine Wohnung, die vermietet wird, zum Teil auf Kredit finanziert. Der mieter zahlt dann den Kredit und wenn die Wohnung abgezahlt ist, dann gehört mir die Miete

      Edit: damit wird auch der eigene Kapiteleinsatz besser verzinst...
      Problem ist halt eine Wohnung zu finden, die für dieses modell passt

      Details wenn es dich interessiert, gern per pn
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von pmraku ()

    • pmraku schrieb:

      die preise sind halt großteils irre..

      Aber über vermietung ist es doch ein passiver Vermögensaufbau

      pmraku schrieb:

      @Chief eine Wohnung, die vermietet wird, zum Teil auf Kredit finanziert. Der mieter zahlt dann den Kredit und wenn die Wohnung abgezahlt ist, dann gehört mir die Miete

      Edit: damit wird auch der eigene Kapiteleinsatz besser verzinst...
      Problem ist halt eine Wohnung zu finden, die für dieses modell passt

      Details wenn es dich interessiert, gern per pn

      Ich weiß jedenfalls, dass schon viele Leute in der Insolvenz gelandet sind, die daran geglaubt haben, dass der Mieter den Kredit abbezahlt. Das sind häufig Milchmädchenrechnungen, in denen zahlreiche Zusatzkosten oder Risiken einfach ignoriert werden. Wenn alles gut geht, wird man durch fast jedes Investment reich. Die zentrale Frage ist eher: Wie stehe ich da, wenn etwas schief geht?

      Im Durchschnitt sind die Renditen von Vermietern jedenfalls in Deutschland eher gering. Wenn man sich sehr gut auskennt, mag das funktionieren. Der "Investmentpunk" Gerald Hörhan schwört darauf. Aber es ist ein komplexes Zusammenspiel zwischen dem Erwerb günstiger Immobilien, einer teilweisen Kreditfinanzierung, einer hohen Vermietungsquote mit seriösen Mietern guter Bonität etc.

      Mir persönlich wäre es zu riskant. Die Immobilienpreise steigen vielleicht noch weiter - aber vielleicht eben auch nicht. Schon die Möglichkeit, dass die Zinsen steigen und der Immobilienmarkt einbricht, würde mir schlaflose Nächte bereiten. Wer dann noch Wert auf Diversifikation legt, hat ein zusätzliches Problem.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chief ()

    • ich denke es steht und fällt mit der richtigen immobile... lage,preis, Größe

      Kenn nur den markt bei uns relativ gut.. und da kriegt man nur durch Glück und zufall was passendes...
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    • Nur persönliche Erfahrungen, keine harten Fakten: Jeder Vermieter, den ich kenne, berichtet ausschließlich von Ärger und von sehr niedrigen Renditen, weil du bei allem möglichen – säumige Mieter, Schäden, Abnutzung etc. pp. – der Dumme bist. Außer man ist ein kompletter Arsch, der auf die Rechte der Mieter pfeift und sie für eine Bruchbude abzockt. Aber das geht nicht unbedingt auf Dauer gut und ich vermute, die meisten würden sich in so einer Rolle auch nicht besonders wohl fühlen.

      Im Hinblick auf ein selbstbewohntes Eigenheim bin ich allerdings sehr konservativ gestrickt und glaube, dass es keine bessere Altersvorsorge gibt. Statt Miete zahle ich den Kredit ab und im Alter lebe ich entweder mietfrei oder ich verkaufe die Bude und mache damit aller Voraussicht nach einen ordentlichen Gewinn.
    • Silversurger schrieb:

      Nur persönliche Erfahrungen, keine harten Fakten: Jeder Vermieter, den ich kenne, berichtet ausschließlich von Ärger und von sehr niedrigen Renditen, weil du bei allem möglichen – säumige Mieter, Schäden, Abnutzung etc. pp. – der Dumme bist. Außer man ist ein kompletter Arsch, der auf die Rechte der Mieter pfeift und sie für eine Bruchbude abzockt. Aber das geht nicht unbedingt auf Dauer gut und ich vermute, die meisten würden sich in so einer Rolle auch nicht besonders wohl fühlen.

      Im Hinblick auf ein selbstbewohntes Eigenheim bin ich allerdings sehr konservativ gestrickt und glaube, dass es keine bessere Altersvorsorge gibt. Statt Miete zahle ich den Kredit ab und im Alter lebe ich entweder mietfrei oder ich verkaufe die Bude und mache damit aller Voraussicht nach einen ordentlichen Gewinn.
      ich sehe bei mir in der Arbeit schon viele Kunden, die sehr erfolgreich und problemlos vermieten.. liegt aber sicher auch dran, dass die Preise bei uns nicht sooo extrem sind wie in Deutschland


      schwarze Schafe gibt's leider immer auf beiden Seite.. Vermieter und Mieter

      das die Renditen nicht passen, liegt an den übertrieben hohen Preisen.. und bei der Miete ist irgendwo dann aus mit dem Leistbaren Regionen...
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    • Chief schrieb:

      pmraku schrieb:

      was sagt ihr eigentlich zu Immobilien als Altersvorsorge?
      Dass die wirtschaftlich Schwächsten von den anderen "durchgefüttert" werden, ist - jedenfalls in einem Sozialstaat - eine Binsenweisheit. Es liegt in der Natur der Sache, dass nur zahlen kann, wer etwas hat. Das hat nichts speziell mit "Hartz IV" zu tun. Über die Details kann man immer streiten, aber die Verhältnisse in Deutschland sind m. E. in keiner Richtung irgendwie extrem. Natürlich ist alles mögliche theoretisch denkbar: Enteignungen, erhebliche Anhebung der Steuern, Krieg, Bürgerkrieg, ... - aber die Frage ist doch, was halbwegs realistisch ist.
      Klar kann man nach Staatsbürgerschaft besteuern, aber erstens ist das per se nichts Schlimmes, und zweitens kann man auch die Staatsbürgerschaft wechseln.
      Ich wollte darauf hinaus, dass bei Hartz 4 gilt, dass es egal ist, wieviel du vorher in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hast. Wenn du in die Situation kommst und selber noch Geld hast, bekommst du erst mal nichts. Wieso sollte es komplett unrealistisch sein, dass man dies auch irgendwann bei der Rente macht?

      Was die Staatsbürgerschaft angeht. Eine Staatsbürgerschaft wechselt der Durchschnittsverdiener und auch ein Gutverdiener nicht mal einfach so nebenbei. Das erfordert entweder einige Jahre Zeit (die du auch nicht einfach nur irgendwo sein kannst) oder mehrere Hunderttausend EUR.

      An Enteignung (also direkte Enteignung), Krieg oder Bürgerkrieg glaube ich auch nicht. Dann ändert sich sowieso alles. Aber eine erhebliche Steuererhöhung ist aus meiner Sicht immer realistisch. Die letzte ist noch garnicht so lange her, 2009.
    • pmraku schrieb:

      was sagt ihr eigentlich zu Immobilien als Altersvorsorge?
      Das Problem bei Immobilien ist die geringe Risikostreuung. Da hast du dann 100k € (um mal eine Zahl zu nennen) in nur ein Investment gesteckt. Für die Kohle kannst du locker zwanzig verschiedene Aktien, Anleihen, Fonds oder ETF kaufen. Wenns gut geht, mit der Wohnung ok, wenns nicht gut geht bekommst du halt schnell Probleme. Außerdem hast du bei Immobilien überdurchschnittlich hohe Erwerbskosten (Makler, Grundsteuer, Notar), die du erstmal wieder erwirtschaften musst, um überhaupt Rendite zu erzielen. Außerdem sind Immobilien sehr unflexibel.
    • Erzwolf schrieb:

      pmraku schrieb:

      was sagt ihr eigentlich zu Immobilien als Altersvorsorge?
      Das Problem bei Immobilien ist die geringe Risikostreuung. Da hast du dann 100k € (um mal eine Zahl zu nennen) in nur ein Investment gesteckt. Für die Kohle kannst du locker zwanzig verschiedene Aktien, Anleihen, Fonds oder ETF kaufen. Wenns gut geht, mit der Wohnung ok, wenns nicht gut geht bekommst du halt schnell Probleme. Außerdem hast du bei Immobilien überdurchschnittlich hohe Erwerbskosten (Makler, Grundsteuer, Notar), die du erstmal wieder erwirtschaften musst, um überhaupt Rendite zu erzielen. Außerdem sind Immobilien sehr unflexibel.
      ich arbeite selbst in der Finanzbranche.. ich verstehe deine Ansichz zur Risikostreuung...
      Anleihen bringen aktuell wenig bis nix, Aktien haben enorme Schwankungen - Erfolge von Betrieben eigentlich keine richtigen Auswirkungen

      ETFs, weiß nicht, damit werde ich noch nicht richtig warn,, gibt viele nicht voll replizierende,,,

      Betreffend Erwerbskosten: die hast du doch auch, zum Teil bei Wertpapieren..
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    • pmraku schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      pmraku schrieb:

      was sagt ihr eigentlich zu Immobilien als Altersvorsorge?
      Das Problem bei Immobilien ist die geringe Risikostreuung. Da hast du dann 100k € (um mal eine Zahl zu nennen) in nur ein Investment gesteckt. Für die Kohle kannst du locker zwanzig verschiedene Aktien, Anleihen, Fonds oder ETF kaufen. Wenns gut geht, mit der Wohnung ok, wenns nicht gut geht bekommst du halt schnell Probleme. Außerdem hast du bei Immobilien überdurchschnittlich hohe Erwerbskosten (Makler, Grundsteuer, Notar), die du erstmal wieder erwirtschaften musst, um überhaupt Rendite zu erzielen. Außerdem sind Immobilien sehr unflexibel.
      ETFs, weiß nicht, damit werde ich noch nicht richtig warn,, gibt viele nicht voll replizierende,,,
      Betreffend Erwerbskosten: die hast du doch auch, zum Teil bei Wertpapieren..
      Ich kann ohne Probleme Wertpapiere nahezu ohne Erwerbskosten erwerben. Jedenfalls deutlich unter 1%. Nicht alle, aber viele. Bei Immobilien geht das grundsätzlich nicht.
    • DWDawson schrieb:

      pmraku schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      pmraku schrieb:

      was sagt ihr eigentlich zu Immobilien als Altersvorsorge?
      Das Problem bei Immobilien ist die geringe Risikostreuung. Da hast du dann 100k € (um mal eine Zahl zu nennen) in nur ein Investment gesteckt. Für die Kohle kannst du locker zwanzig verschiedene Aktien, Anleihen, Fonds oder ETF kaufen. Wenns gut geht, mit der Wohnung ok, wenns nicht gut geht bekommst du halt schnell Probleme. Außerdem hast du bei Immobilien überdurchschnittlich hohe Erwerbskosten (Makler, Grundsteuer, Notar), die du erstmal wieder erwirtschaften musst, um überhaupt Rendite zu erzielen. Außerdem sind Immobilien sehr unflexibel.
      ETFs, weiß nicht, damit werde ich noch nicht richtig warn,, gibt viele nicht voll replizierende,,,Betreffend Erwerbskosten: die hast du doch auch, zum Teil bei Wertpapieren..
      Ich kann ohne Probleme Wertpapiere nahezu ohne Erwerbskosten erwerben. Jedenfalls deutlich unter 1%. Nicht alle, aber viele. Bei Immobilien geht das grundsätzlich nicht.
      das stimmt schon, aber findest du nicht, dass eine Immobilie Wertbeständiger ist als die aktuelle von Politik getriebene Börse?
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    • Dafür das Geld angeblich nicht glücklich machen soll, gehts hier aber viel zu oft ums Geld ;)

      Ich kann nur für mich sprechen, aber für mich hängt die Lebenszufriedenheit zum Teil schon auch vom verfügbaren Geld ab. Klar sind andere Dinge wichtiger und alles Geld nutzt dir nichts wenn der Rest nicht passt, aber warum sollte ich auf Dinge die mir Spaß machen und mein Leben bereichern verzichten? Natürlich habe ich es einfach, ich kann mir im Prinzip alles leisten was ich möchte, wann immer ich es haben will.
      Ein ganz profanes Beispiel, mir schmeckt je nach Lust und Laune ein guter Döner genauso gut wie ein Wagyu Filet, aber wenn ich mir überlege das ich in Zukunft auf Wagyu verzichten müsste weil ich nur noch Geld für Döner habe, würde das meine Lebensqualität einschränken und für mich hängt das Glücksempfinden doch schon zu einem guten Teil von der Lebensqualität ab.
      Ohne Wagyu hätte ich immer noch ein gutes Leben, aber mit Wagyu ist es einfach noch schöner :)
      [SIZE="4"]In Peyton we trust!! [/SIZE]
    • DWDawson schrieb:

      Chief schrieb:

      pmraku schrieb:

      was sagt ihr eigentlich zu Immobilien als Altersvorsorge?
      Dass die wirtschaftlich Schwächsten von den anderen "durchgefüttert" werden, ist - jedenfalls in einem Sozialstaat - eine Binsenweisheit. Es liegt in der Natur der Sache, dass nur zahlen kann, wer etwas hat. Das hat nichts speziell mit "Hartz IV" zu tun. Über die Details kann man immer streiten, aber die Verhältnisse in Deutschland sind m. E. in keiner Richtung irgendwie extrem. Natürlich ist alles mögliche theoretisch denkbar: Enteignungen, erhebliche Anhebung der Steuern, Krieg, Bürgerkrieg, ... - aber die Frage ist doch, was halbwegs realistisch ist.Klar kann man nach Staatsbürgerschaft besteuern, aber erstens ist das per se nichts Schlimmes, und zweitens kann man auch die Staatsbürgerschaft wechseln.
      Ich wollte darauf hinaus, dass bei Hartz 4 gilt, dass es egal ist, wieviel du vorher in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hast. Wenn du in die Situation kommst und selber noch Geld hast, bekommst du erst mal nichts. Wieso sollte es komplett unrealistisch sein, dass man dies auch irgendwann bei der Rente macht?
      Im Prinzip macht man es doch bei Leuten mit Rente unter der Grundsicherungsgrenze jetzt schon so. Wer einen so geringen Anspruch an die Rentenkasse hat, seinen es wenige Beitragsjahre oder Erwerbsminderungsrente, muss sein Erspartes bis auf das Schonvermögen aufbrauchen, ehe er Anspruch auf eine Zahlung hat. Denkt man also deinen Gedankengang weiter, müsste man nur an der Bezugsgrenze etwas ändern. Aktuell gilt, wer unter 773 Euro Einkommen hat, wird unterstützt. Allerdings darf er nur 2.600 Euro Schonvermögen halten (im Gegensatz zu 150 Euro je volles Lebensjahr bei ALGII).
    • pmraku schrieb:

      DWDawson schrieb:

      pmraku schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      pmraku schrieb:

      was sagt ihr eigentlich zu Immobilien als Altersvorsorge?
      Das Problem bei Immobilien ist die geringe Risikostreuung. Da hast du dann 100k € (um mal eine Zahl zu nennen) in nur ein Investment gesteckt. Für die Kohle kannst du locker zwanzig verschiedene Aktien, Anleihen, Fonds oder ETF kaufen. Wenns gut geht, mit der Wohnung ok, wenns nicht gut geht bekommst du halt schnell Probleme. Außerdem hast du bei Immobilien überdurchschnittlich hohe Erwerbskosten (Makler, Grundsteuer, Notar), die du erstmal wieder erwirtschaften musst, um überhaupt Rendite zu erzielen. Außerdem sind Immobilien sehr unflexibel.
      ETFs, weiß nicht, damit werde ich noch nicht richtig warn,, gibt viele nicht voll replizierende,,,Betreffend Erwerbskosten: die hast du doch auch, zum Teil bei Wertpapieren..
      Ich kann ohne Probleme Wertpapiere nahezu ohne Erwerbskosten erwerben. Jedenfalls deutlich unter 1%. Nicht alle, aber viele. Bei Immobilien geht das grundsätzlich nicht.
      das stimmt schon, aber findest du nicht, dass eine Immobilie Wertbeständiger ist als die aktuelle von Politik getriebene Börse?
      Das kommt auf die Immobilie an. Aber man sollte schon Bedenken, dass die Preise bei den Immobilien genauso in die Höhe geschossen sind wie bei den Aktien. Wenn sich die Zinsen dann wieder nach oben bewegen wird das Einfluß sowohl auf Aktienkurse als auch auf Immobilienpreise haben. Und gerade bei Immobilien habe ich schon mehrfach das Wort Blase gelesen.

      Ich will dir Immobilien jetzt nicht madig reden, man kann da sicherlich drüber nachdenken. So ganz ohne Risiko sind die auch nicht (Stichwort Mietnomaden). Ich würde nicht meine ganzen Ersparnisse auf ein Objekt setzen.
    • pmraku schrieb:

      DWDawson schrieb:

      pmraku schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      pmraku schrieb:

      was sagt ihr eigentlich zu Immobilien als Altersvorsorge?
      Das Problem bei Immobilien ist die geringe Risikostreuung. Da hast du dann 100k € (um mal eine Zahl zu nennen) in nur ein Investment gesteckt. Für die Kohle kannst du locker zwanzig verschiedene Aktien, Anleihen, Fonds oder ETF kaufen. Wenns gut geht, mit der Wohnung ok, wenns nicht gut geht bekommst du halt schnell Probleme. Außerdem hast du bei Immobilien überdurchschnittlich hohe Erwerbskosten (Makler, Grundsteuer, Notar), die du erstmal wieder erwirtschaften musst, um überhaupt Rendite zu erzielen. Außerdem sind Immobilien sehr unflexibel.
      ETFs, weiß nicht, damit werde ich noch nicht richtig warn,, gibt viele nicht voll replizierende,,,Betreffend Erwerbskosten: die hast du doch auch, zum Teil bei Wertpapieren..
      Ich kann ohne Probleme Wertpapiere nahezu ohne Erwerbskosten erwerben. Jedenfalls deutlich unter 1%. Nicht alle, aber viele. Bei Immobilien geht das grundsätzlich nicht.
      das stimmt schon, aber findest du nicht, dass eine Immobilie Wertbeständiger ist als die aktuelle von Politik getriebene Börse?
      Auch der Wert von Immobilien kann sich in recht "kurzer" Zeit drastisch ändern. Ich könnte knapp 20 KM von mir entfernt jederzeit wahre Paläste mit 300 qm Wohnfläche und 2500 qm Grundstück für 800.000 € kaufen, welche vor 20 Jahren für eben genau dieses Geld oder mehr errichtet wurden, weil im Gegensatz zu vor 10-15 Jahren als alles dorthin strömte und heute niemand mehr am Ende der Welt leben will.

      Für mich sind Immobilien nix, zu viel unflexibeles Kapital und viel zu hohe Kosten für eine ganz überschaubare Rendite.
      [SIZE="4"]In Peyton we trust!! [/SIZE]
    • Silversurger schrieb:

      Nur persönliche Erfahrungen, keine harten Fakten: Jeder Vermieter, den ich kenne, berichtet ausschließlich von Ärger und von sehr niedrigen Renditen, weil du bei allem möglichen – säumige Mieter, Schäden, Abnutzung etc. pp. – der Dumme bist. Außer man ist ein kompletter Arsch, der auf die Rechte der Mieter pfeift und sie für eine Bruchbude abzockt. Aber das geht nicht unbedingt auf Dauer gut und ich vermute, die meisten würden sich in so einer Rolle auch nicht besonders wohl fühlen.

      Im Hinblick auf ein selbstbewohntes Eigenheim bin ich allerdings sehr konservativ gestrickt und glaube, dass es keine bessere Altersvorsorge gibt. Statt Miete zahle ich den Kredit ab und im Alter lebe ich entweder mietfrei oder ich verkaufe die Bude und mache damit aller Voraussicht nach einen ordentlichen Gewinn.
      Zum ersten Teil stimme ich Dir uneingeschränkt zu.

      Zum zweiten Teil: Ursprünglich war ich genau Deiner Meinung. Heute sehe ich in einer selbstgenutzten Immobilie kein Investitionsobjekt mehr, sondern in erster Linie ein (teures) Konsumgut. Zu der Problematik empfehle ich Gerd Kommer, "Kaufen oder mieten?" (sachlich) und eines der zahlreichen youtube-Videos von Gerald Hörhan (polemisch).

      Hörhan hält die privat genutzte Immobilie als Investitionsobjekt für den größten Unsinn.

      Selbst wenn man nicht so polemisiert, ist die langfristige Rendite in der Regel nicht besser, als wenn man zur Miete wohnt und das gesparte Geld sinnvoll anlegt.

      Dennoch hat der Erwerb einer selbstgenutzten Immobilie unbestreitbare Vorteile: Man muss keine Kündigung befürchten, hat keinen Ärger mit dem Vermieter und kann (fast) tun und lassen, was man will. Gerade wenn man Kinder hat, ist das bestimmt ein großer Vorteil. Unter dem Gesichtspunkt der Kapitalanlage hat die (kreditfinanzierte, selbstgenutzte) Immobilie immerhin einen großen psychologischen Vorteil: Die Verpflichtung, einen großen Teil des Einkommens in die Abzahlung des Kredits zu stecken, diszipliniert ganz außerordentlich. Nur wenige Menschen, die nicht unter diesem Äußeren Zwang stehen, sind in der Lage, die Disziplin aufzubrigen, einen vergleichbaren monatlichen Betrag zu sparen und anzulegen.
    • pmraku schrieb:

      DWDawson schrieb:

      pmraku schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      pmraku schrieb:

      was sagt ihr eigentlich zu Immobilien als Altersvorsorge?
      Das Problem bei Immobilien ist die geringe Risikostreuung. Da hast du dann 100k € (um mal eine Zahl zu nennen) in nur ein Investment gesteckt. Für die Kohle kannst du locker zwanzig verschiedene Aktien, Anleihen, Fonds oder ETF kaufen. Wenns gut geht, mit der Wohnung ok, wenns nicht gut geht bekommst du halt schnell Probleme. Außerdem hast du bei Immobilien überdurchschnittlich hohe Erwerbskosten (Makler, Grundsteuer, Notar), die du erstmal wieder erwirtschaften musst, um überhaupt Rendite zu erzielen. Außerdem sind Immobilien sehr unflexibel.
      ETFs, weiß nicht, damit werde ich noch nicht richtig warn,, gibt viele nicht voll replizierende,,,Betreffend Erwerbskosten: die hast du doch auch, zum Teil bei Wertpapieren..
      Ich kann ohne Probleme Wertpapiere nahezu ohne Erwerbskosten erwerben. Jedenfalls deutlich unter 1%. Nicht alle, aber viele. Bei Immobilien geht das grundsätzlich nicht.
      das stimmt schon, aber findest du nicht, dass eine Immobilie Wertbeständiger ist als die aktuelle von Politik getriebene Börse?
      Schwierig. Eine Immobilie in einer Millionenstadt wird aus meiner Sicht halbwegs wertbeständig sein. Der Markt ist eigentlich immer halbwegs liquide und es gibt wenig Anzeichen, dass die nicht gerade erst gestern begonnene Urbanisierung weiter zunimmt. Und in Deutschland leben die Leute sogar noch halbwegs verteilt. Aber auch wenn man die niedrigen Zinsen mit einbezieht, sind die Kaufkosten hier halt auch sehr hoch. In Hamburg z.B. ist man mittlerweile bei 30 Jahresmieten Kaufpreis. Ohne Erwerbskosten, Zinsen und Instandhaltung. Das ist eine Hausnummer. Bei Wohnungen kommt noch die Ungewissheit der Eigentümergemeinschaft hinzu.

      Ich sehe bei mir im Bekanntenkreis aber z.B. auch einen praktischen Vorteil bei Immobilienkäufern. Sie verschwenden kein Geld. Weil sie alles in die Tilgung stecken. Sie geben einfach weniger Geld für nicht notwendige Dinge aus. Was durchaus ein finanzieller Vorteil ist.

      Am Ende muss das jeder für sich selbst beurteilen. Ich persönlich bin kein Freund von Immobilien. Ich mag es aber auch gerne sehr flexibel. Unflexibilität behagt mir nicht. Deshalb wäre es alleine schon aus dem Grunde schlecht für mich, in eine Immobilie zu investieren. Wer z.B. wenn er Wertpapiere erwerben würde aufgrund der Varianzen sehr schnell Angst bekommt, sollte sicherlich auch nicht in Wertpapiere investieren. Denn im Endeffekt wirkt sich ein gutes Gefühl bei der Geldanlage sicherlich positiv auf die Lebensqualität aus.
    • pmraku schrieb:

      DWDawson schrieb:

      pmraku schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      pmraku schrieb:

      was sagt ihr eigentlich zu Immobilien als Altersvorsorge?
      Das Problem bei Immobilien ist die geringe Risikostreuung. Da hast du dann 100k € (um mal eine Zahl zu nennen) in nur ein Investment gesteckt. Für die Kohle kannst du locker zwanzig verschiedene Aktien, Anleihen, Fonds oder ETF kaufen. Wenns gut geht, mit der Wohnung ok, wenns nicht gut geht bekommst du halt schnell Probleme. Außerdem hast du bei Immobilien überdurchschnittlich hohe Erwerbskosten (Makler, Grundsteuer, Notar), die du erstmal wieder erwirtschaften musst, um überhaupt Rendite zu erzielen. Außerdem sind Immobilien sehr unflexibel.
      ETFs, weiß nicht, damit werde ich noch nicht richtig warn,, gibt viele nicht voll replizierende,,,Betreffend Erwerbskosten: die hast du doch auch, zum Teil bei Wertpapieren..
      Ich kann ohne Probleme Wertpapiere nahezu ohne Erwerbskosten erwerben. Jedenfalls deutlich unter 1%. Nicht alle, aber viele. Bei Immobilien geht das grundsätzlich nicht.
      das stimmt schon, aber findest du nicht, dass eine Immobilie Wertbeständiger ist als die aktuelle von Politik getriebene Börse?

      Disastermaster schrieb:

      pmraku schrieb:

      DWDawson schrieb:

      pmraku schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      pmraku schrieb:

      was sagt ihr eigentlich zu Immobilien als Altersvorsorge?
      Das Problem bei Immobilien ist die geringe Risikostreuung. Da hast du dann 100k € (um mal eine Zahl zu nennen) in nur ein Investment gesteckt. Für die Kohle kannst du locker zwanzig verschiedene Aktien, Anleihen, Fonds oder ETF kaufen. Wenns gut geht, mit der Wohnung ok, wenns nicht gut geht bekommst du halt schnell Probleme. Außerdem hast du bei Immobilien überdurchschnittlich hohe Erwerbskosten (Makler, Grundsteuer, Notar), die du erstmal wieder erwirtschaften musst, um überhaupt Rendite zu erzielen. Außerdem sind Immobilien sehr unflexibel.
      ETFs, weiß nicht, damit werde ich noch nicht richtig warn,, gibt viele nicht voll replizierende,,,Betreffend Erwerbskosten: die hast du doch auch, zum Teil bei Wertpapieren..
      Ich kann ohne Probleme Wertpapiere nahezu ohne Erwerbskosten erwerben. Jedenfalls deutlich unter 1%. Nicht alle, aber viele. Bei Immobilien geht das grundsätzlich nicht.
      das stimmt schon, aber findest du nicht, dass eine Immobilie Wertbeständiger ist als die aktuelle von Politik getriebene Börse?
      Auch der Wert von Immobilien kann sich in recht "kurzer" Zeit drastisch ändern. Ich könnte knapp 20 KM von mir entfernt jederzeit wahre Paläste mit 300 qm Wohnfläche und 2500 qm Grundstück für 800.000 € kaufen, welche vor 20 Jahren für eben genau dieses Geld oder mehr errichtet wurden, weil im Gegensatz zu vor 10-15 Jahren als alles dorthin strömte und heute niemand mehr am Ende der Welt leben will.
      Für mich sind Immobilien nix, zu viel unflexibeles Kapital und viel zu hohe Kosten für eine ganz überschaubare Rendite.
      Dem stimme ich zu und kann noch ergänzen: Der Unterschied zwischen Börse und Immobilie besteht im Wesentlichen darin, dass Dir an der Börse jede halbe Minute "Mr. Market" einen neuen Preis "zuruft". Kein Mensch käme auf die Idee, auch nur einmal im Monat bei einem Makler oder Immobiliensachverständigen anzurufen und diesen um die Werteinschätzung der eigenen Immobilie zu bitten. Aber die Leute starren gebannt auf den "Ticker", um alle halbe Minute den Preis einer Coca-Cola-Aktie abzulesen. Würde man genauso in eine Aktie investieren, wie in eine Immobilie - nämlich kaufen und sich die nächsten 10 Jahre nicht um den Marktpreis kümmern -, dann hätte man das psychologische Problem nicht.
    • @DWDawson wieviele jahresmieten siehst du als angemessenen Kaufpreis? Inkl aller Nebenkosten
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    • Disastermaster schrieb:

      Dafür das Geld angeblich nicht glücklich machen soll, gehts hier aber viel zu oft ums Geld ;)

      Ich kann nur für mich sprechen, aber für mich hängt die Lebenszufriedenheit zum Teil schon auch vom verfügbaren Geld ab. Klar sind andere Dinge wichtiger und alles Geld nutzt dir nichts wenn der Rest nicht passt, aber warum sollte ich auf Dinge die mir Spaß machen und mein Leben bereichern verzichten? Natürlich habe ich es einfach, ich kann mir im Prinzip alles leisten was ich möchte, wann immer ich es haben will.
      Ein ganz profanes Beispiel, mir schmeckt je nach Lust und Laune ein guter Döner genauso gut wie ein Wagyu Filet, aber wenn ich mir überlege das ich in Zukunft auf Wagyu verzichten müsste weil ich nur noch Geld für Döner habe, würde das meine Lebensqualität einschränken und für mich hängt das Glücksempfinden doch schon zu einem guten Teil von der Lebensqualität ab.
      Ohne Wagyu hätte ich immer noch ein gutes Leben, aber mit Wagyu ist es einfach noch schöner :)
      Ja und nein. Das Problem ist, dass Du gerade "vergleichend" denkst und argumentierst. Das ist so wie bei jedem Haus, Auto oder technischen Produkt: Wenn Du die Leute fragst, ob das neue Haus, das neue Auto, der neue Fernseher, der neue Computer etc. besser ist als der alte, dann werden sie es Dir selbstverständlich bestätigen und aufzählen, was an A viel besser ist als an B. Nur: Wie oft am Tag denkst Du vergleichend an das letzte Haus, das letzte Auto, ...? Ganz am Anfang vielleicht gelegentlich, aber dann so gut wie nie! Das passt ganz wunderbar zu den Forschungsergebnissen, wonach anfangs ganz geringe und langfristig keine (messbaren) Unterschiede in der Gesamt-Lebenszufriedenheit entstehen.

      Ein einfaches Beispiel aus meinem Alltag: Natürlich ist es ganz nett, mit den Kollegen in die Kantine zu gehen oder beim Kartenspielen eine Pizza vom Lieferdienst zu bestellen. Aber wenn ich es nicht tue, empfinde ich keine Einschränkung meiner Lebensqualität.
    • Chief schrieb:

      pmraku schrieb:

      DWDawson schrieb:

      pmraku schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      pmraku schrieb:

      was sagt ihr eigentlich zu Immobilien als Altersvorsorge?
      Das Problem bei Immobilien ist die geringe Risikostreuung. Da hast du dann 100k € (um mal eine Zahl zu nennen) in nur ein Investment gesteckt. Für die Kohle kannst du locker zwanzig verschiedene Aktien, Anleihen, Fonds oder ETF kaufen. Wenns gut geht, mit der Wohnung ok, wenns nicht gut geht bekommst du halt schnell Probleme. Außerdem hast du bei Immobilien überdurchschnittlich hohe Erwerbskosten (Makler, Grundsteuer, Notar), die du erstmal wieder erwirtschaften musst, um überhaupt Rendite zu erzielen. Außerdem sind Immobilien sehr unflexibel.
      ETFs, weiß nicht, damit werde ich noch nicht richtig warn,, gibt viele nicht voll replizierende,,,Betreffend Erwerbskosten: die hast du doch auch, zum Teil bei Wertpapieren..
      Ich kann ohne Probleme Wertpapiere nahezu ohne Erwerbskosten erwerben. Jedenfalls deutlich unter 1%. Nicht alle, aber viele. Bei Immobilien geht das grundsätzlich nicht.
      das stimmt schon, aber findest du nicht, dass eine Immobilie Wertbeständiger ist als die aktuelle von Politik getriebene Börse?

      Disastermaster schrieb:

      pmraku schrieb:

      DWDawson schrieb:

      pmraku schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      pmraku schrieb:

      was sagt ihr eigentlich zu Immobilien als Altersvorsorge?
      Das Problem bei Immobilien ist die geringe Risikostreuung. Da hast du dann 100k € (um mal eine Zahl zu nennen) in nur ein Investment gesteckt. Für die Kohle kannst du locker zwanzig verschiedene Aktien, Anleihen, Fonds oder ETF kaufen. Wenns gut geht, mit der Wohnung ok, wenns nicht gut geht bekommst du halt schnell Probleme. Außerdem hast du bei Immobilien überdurchschnittlich hohe Erwerbskosten (Makler, Grundsteuer, Notar), die du erstmal wieder erwirtschaften musst, um überhaupt Rendite zu erzielen. Außerdem sind Immobilien sehr unflexibel.
      ETFs, weiß nicht, damit werde ich noch nicht richtig warn,, gibt viele nicht voll replizierende,,,Betreffend Erwerbskosten: die hast du doch auch, zum Teil bei Wertpapieren..
      Ich kann ohne Probleme Wertpapiere nahezu ohne Erwerbskosten erwerben. Jedenfalls deutlich unter 1%. Nicht alle, aber viele. Bei Immobilien geht das grundsätzlich nicht.
      das stimmt schon, aber findest du nicht, dass eine Immobilie Wertbeständiger ist als die aktuelle von Politik getriebene Börse?
      Auch der Wert von Immobilien kann sich in recht "kurzer" Zeit drastisch ändern. Ich könnte knapp 20 KM von mir entfernt jederzeit wahre Paläste mit 300 qm Wohnfläche und 2500 qm Grundstück für 800.000 € kaufen, welche vor 20 Jahren für eben genau dieses Geld oder mehr errichtet wurden, weil im Gegensatz zu vor 10-15 Jahren als alles dorthin strömte und heute niemand mehr am Ende der Welt leben will.Für mich sind Immobilien nix, zu viel unflexibeles Kapital und viel zu hohe Kosten für eine ganz überschaubare Rendite.
      Dem stimme ich zu und kann noch ergänzen: Der Unterschied zwischen Börse und Immobilie besteht im Wesentlichen darin, dass Dir an der Börse jede halbe Minute "Mr. Market" einen neuen Preis "zuruft". Kein Mensch käme auf die Idee, auch nur einmal im Monat bei einem Makler oder Immobiliensachverständigen anzurufen und diesen um die Werteinschätzung der eigenen Immobilie zu bitten. Aber die Leute starren gebannt auf den "Ticker", um alle halbe Minute den Preis einer Coca-Cola-Aktie abzulesen. Würde man genauso in eine Aktie investieren, wie in eine Immobilie - nämlich kaufen und sich die nächsten 10 Jahre nicht um den Marktpreis kümmern -, dann hätte man das psychologische Problem nicht.
      Genauso mache ich es mit 75% meiner Aktien, gekauft und nun lungern sie im Depot rum. Ich checke bei denen nur die Dividende und schau mir alle halbe Jahr mal den Kurs an, ansonsten gammeln die da vor sich hin. Die erben irgendwann mal meine Kinder :jeck:
      [SIZE="4"]In Peyton we trust!! [/SIZE]
    • Chief schrieb:

      Disastermaster schrieb:

      Dafür das Geld angeblich nicht glücklich machen soll, gehts hier aber viel zu oft ums Geld ;)

      Ich kann nur für mich sprechen, aber für mich hängt die Lebenszufriedenheit zum Teil schon auch vom verfügbaren Geld ab. Klar sind andere Dinge wichtiger und alles Geld nutzt dir nichts wenn der Rest nicht passt, aber warum sollte ich auf Dinge die mir Spaß machen und mein Leben bereichern verzichten? Natürlich habe ich es einfach, ich kann mir im Prinzip alles leisten was ich möchte, wann immer ich es haben will.
      Ein ganz profanes Beispiel, mir schmeckt je nach Lust und Laune ein guter Döner genauso gut wie ein Wagyu Filet, aber wenn ich mir überlege das ich in Zukunft auf Wagyu verzichten müsste weil ich nur noch Geld für Döner habe, würde das meine Lebensqualität einschränken und für mich hängt das Glücksempfinden doch schon zu einem guten Teil von der Lebensqualität ab.
      Ohne Wagyu hätte ich immer noch ein gutes Leben, aber mit Wagyu ist es einfach noch schöner :)
      Ja und nein. Das Problem ist, dass Du gerade "vergleichend" denkst und argumentierst. Das ist so wie bei jedem Haus, Auto oder technischen Produkt: Wenn Du die Leute fragst, ob das neue Haus, das neue Auto, der neue Fernseher, der neue Computer etc. besser ist als der alte, dann werden sie es Dir selbstverständlich bestätigen und aufzählen, was an A viel besser ist als an B. Nur: Wie oft am Tag denkst Du vergleichend an das letzte Haus, das letzte Auto, ...? Ganz am Anfang vielleicht gelegentlich, aber dann so gut wie nie! Das passt ganz wunderbar zu den Forschungsergebnissen, wonach anfangs ganz geringe und langfristig keine (messbaren) Unterschiede in der Gesamt-Lebenszufriedenheit entstehen.

      Natürlich ist am Anfang die Begeisterung etc größer, das ist ja nicht nur mit materiellen Dingen im Leben so. Nur zu sagen das Geld nur eine untergeordnete Rolle spielt, geht mir dann doch zu weit.
      [SIZE="4"]In Peyton we trust!! [/SIZE]
    • DWDawson schrieb:

      Chief schrieb:

      pmraku schrieb:

      was sagt ihr eigentlich zu Immobilien als Altersvorsorge?
      Dass die wirtschaftlich Schwächsten von den anderen "durchgefüttert" werden, ist - jedenfalls in einem Sozialstaat - eine Binsenweisheit. Es liegt in der Natur der Sache, dass nur zahlen kann, wer etwas hat. Das hat nichts speziell mit "Hartz IV" zu tun. Über die Details kann man immer streiten, aber die Verhältnisse in Deutschland sind m. E. in keiner Richtung irgendwie extrem. Natürlich ist alles mögliche theoretisch denkbar: Enteignungen, erhebliche Anhebung der Steuern, Krieg, Bürgerkrieg, ... - aber die Frage ist doch, was halbwegs realistisch ist.Klar kann man nach Staatsbürgerschaft besteuern, aber erstens ist das per se nichts Schlimmes, und zweitens kann man auch die Staatsbürgerschaft wechseln.
      Ich wollte darauf hinaus, dass bei Hartz 4 gilt, dass es egal ist, wieviel du vorher in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hast. Wenn du in die Situation kommst und selber noch Geld hast, bekommst du erst mal nichts. Wieso sollte es komplett unrealistisch sein, dass man dies auch irgendwann bei der Rente macht?
      Was die Staatsbürgerschaft angeht. Eine Staatsbürgerschaft wechselt der Durchschnittsverdiener und auch ein Gutverdiener nicht mal einfach so nebenbei. Das erfordert entweder einige Jahre Zeit (die du auch nicht einfach nur irgendwo sein kannst) oder mehrere Hunderttausend EUR.

      An Enteignung (also direkte Enteignung), Krieg oder Bürgerkrieg glaube ich auch nicht. Dann ändert sich sowieso alles. Aber eine erhebliche Steuererhöhung ist aus meiner Sicht immer realistisch. Die letzte ist noch garnicht so lange her, 2009.
      Hartz IV hat mit der Arbeitslosenversicherung auch nichts zu tun. Hartz IV greift ein, wenn der "Versicherungsschutz" abgelaufen ist. Insofern passt der Vergleich zur Rente nicht so richtig, denn nach Ablauf des (Renten-)Versicherungsschutzes lebt der Versicherte nicht mehr. Bei dem von Dir angedeuteten Szenario würde auch das Bundesverfassungsgericht nicht mitmachen - da brauchst Du vorher schon eine Revolution.

      Ich kann mir schon vorstellen, dass die Staatsquote weiter steigen könnte. Letztlich müssen die Staatsausgaben irgendwie finanziert werden. Es ist eher eine technische Frage, ob das durch direkte Enteignung, niedrige Zinsen, hohe Inflation oder Steuern geschieht. Aber andererseits sind das alles Selbstverständlichkeiten und m. E. kein Grund, in Panik zu geraten.
    • Disastermaster schrieb:

      Chief schrieb:

      pmraku schrieb:

      DWDawson schrieb:

      pmraku schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      pmraku schrieb:

      was sagt ihr eigentlich zu Immobilien als Altersvorsorge?
      Das Problem bei Immobilien ist die geringe Risikostreuung. Da hast du dann 100k € (um mal eine Zahl zu nennen) in nur ein Investment gesteckt. Für die Kohle kannst du locker zwanzig verschiedene Aktien, Anleihen, Fonds oder ETF kaufen. Wenns gut geht, mit der Wohnung ok, wenns nicht gut geht bekommst du halt schnell Probleme. Außerdem hast du bei Immobilien überdurchschnittlich hohe Erwerbskosten (Makler, Grundsteuer, Notar), die du erstmal wieder erwirtschaften musst, um überhaupt Rendite zu erzielen. Außerdem sind Immobilien sehr unflexibel.
      ETFs, weiß nicht, damit werde ich noch nicht richtig warn,, gibt viele nicht voll replizierende,,,Betreffend Erwerbskosten: die hast du doch auch, zum Teil bei Wertpapieren..
      Ich kann ohne Probleme Wertpapiere nahezu ohne Erwerbskosten erwerben. Jedenfalls deutlich unter 1%. Nicht alle, aber viele. Bei Immobilien geht das grundsätzlich nicht.
      das stimmt schon, aber findest du nicht, dass eine Immobilie Wertbeständiger ist als die aktuelle von Politik getriebene Börse?

      Disastermaster schrieb:

      pmraku schrieb:

      DWDawson schrieb:

      pmraku schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      pmraku schrieb:

      was sagt ihr eigentlich zu Immobilien als Altersvorsorge?
      Das Problem bei Immobilien ist die geringe Risikostreuung. Da hast du dann 100k € (um mal eine Zahl zu nennen) in nur ein Investment gesteckt. Für die Kohle kannst du locker zwanzig verschiedene Aktien, Anleihen, Fonds oder ETF kaufen. Wenns gut geht, mit der Wohnung ok, wenns nicht gut geht bekommst du halt schnell Probleme. Außerdem hast du bei Immobilien überdurchschnittlich hohe Erwerbskosten (Makler, Grundsteuer, Notar), die du erstmal wieder erwirtschaften musst, um überhaupt Rendite zu erzielen. Außerdem sind Immobilien sehr unflexibel.
      ETFs, weiß nicht, damit werde ich noch nicht richtig warn,, gibt viele nicht voll replizierende,,,Betreffend Erwerbskosten: die hast du doch auch, zum Teil bei Wertpapieren..
      Ich kann ohne Probleme Wertpapiere nahezu ohne Erwerbskosten erwerben. Jedenfalls deutlich unter 1%. Nicht alle, aber viele. Bei Immobilien geht das grundsätzlich nicht.
      das stimmt schon, aber findest du nicht, dass eine Immobilie Wertbeständiger ist als die aktuelle von Politik getriebene Börse?
      Auch der Wert von Immobilien kann sich in recht "kurzer" Zeit drastisch ändern. Ich könnte knapp 20 KM von mir entfernt jederzeit wahre Paläste mit 300 qm Wohnfläche und 2500 qm Grundstück für 800.000 € kaufen, welche vor 20 Jahren für eben genau dieses Geld oder mehr errichtet wurden, weil im Gegensatz zu vor 10-15 Jahren als alles dorthin strömte und heute niemand mehr am Ende der Welt leben will.Für mich sind Immobilien nix, zu viel unflexibeles Kapital und viel zu hohe Kosten für eine ganz überschaubare Rendite.
      Dem stimme ich zu und kann noch ergänzen: Der Unterschied zwischen Börse und Immobilie besteht im Wesentlichen darin, dass Dir an der Börse jede halbe Minute "Mr. Market" einen neuen Preis "zuruft". Kein Mensch käme auf die Idee, auch nur einmal im Monat bei einem Makler oder Immobiliensachverständigen anzurufen und diesen um die Werteinschätzung der eigenen Immobilie zu bitten. Aber die Leute starren gebannt auf den "Ticker", um alle halbe Minute den Preis einer Coca-Cola-Aktie abzulesen. Würde man genauso in eine Aktie investieren, wie in eine Immobilie - nämlich kaufen und sich die nächsten 10 Jahre nicht um den Marktpreis kümmern -, dann hätte man das psychologische Problem nicht.
      Genauso mache ich es mit 75% meiner Aktien, gekauft und nun lungern sie im Depot rum. Ich checke bei denen nur die Dividende und schau mir alle halbe Jahr mal den Kurs an, ansonsten gammeln die da vor sich hin.
      Das ist m. E. auch eine ganz hervorragende Strategie - nur haben die meisten Menschen nicht die Ruhe und Geduld dafür.


      Disastermaster schrieb:

      Chief schrieb:

      Disastermaster schrieb:

      Dafür das Geld angeblich nicht glücklich machen soll, gehts hier aber viel zu oft ums Geld ;)

      Ich kann nur für mich sprechen, aber für mich hängt die Lebenszufriedenheit zum Teil schon auch vom verfügbaren Geld ab. Klar sind andere Dinge wichtiger und alles Geld nutzt dir nichts wenn der Rest nicht passt, aber warum sollte ich auf Dinge die mir Spaß machen und mein Leben bereichern verzichten? Natürlich habe ich es einfach, ich kann mir im Prinzip alles leisten was ich möchte, wann immer ich es haben will.
      Ein ganz profanes Beispiel, mir schmeckt je nach Lust und Laune ein guter Döner genauso gut wie ein Wagyu Filet, aber wenn ich mir überlege das ich in Zukunft auf Wagyu verzichten müsste weil ich nur noch Geld für Döner habe, würde das meine Lebensqualität einschränken und für mich hängt das Glücksempfinden doch schon zu einem guten Teil von der Lebensqualität ab.
      Ohne Wagyu hätte ich immer noch ein gutes Leben, aber mit Wagyu ist es einfach noch schöner :)
      Ja und nein. Das Problem ist, dass Du gerade "vergleichend" denkst und argumentierst. Das ist so wie bei jedem Haus, Auto oder technischen Produkt: Wenn Du die Leute fragst, ob das neue Haus, das neue Auto, der neue Fernseher, der neue Computer etc. besser ist als der alte, dann werden sie es Dir selbstverständlich bestätigen und aufzählen, was an A viel besser ist als an B. Nur: Wie oft am Tag denkst Du vergleichend an das letzte Haus, das letzte Auto, ...? Ganz am Anfang vielleicht gelegentlich, aber dann so gut wie nie! Das passt ganz wunderbar zu den Forschungsergebnissen, wonach anfangs ganz geringe und langfristig keine (messbaren) Unterschiede in der Gesamt-Lebenszufriedenheit entstehen.
      Natürlich ist am Anfang die Begeisterung etc größer, das ist ja nicht nur mit materiellen Dingen im Leben so. Nur zu sagen das Geld nur eine untergeordnete Rolle spielt, geht mir dann doch zu weit.
      Ich nehme es zur Kenntnis. Meine persönliche Wahrnehmung und der Stand der Erkenntnis in der "Glücksforschung" ist anders.
    • pmraku schrieb:

      @DWDawson wieviele jahresmieten siehst du als angemessenen Kaufpreis? Inkl aller Nebenkosten
      Sorry, ich bin weder Immobilien- noch Finanzexperte. Aber ich weiß, dass es vor 10 Jahren deutlich weniger waren. Und bereits gesagt bin ich da auch persönlich etwas befangen. Du kannst ja selbst mal mit Annahmen rumspielen und rechnen.
    • DWDawson schrieb:

      pmraku schrieb:

      @DWDawson wieviele jahresmieten siehst du als angemessenen Kaufpreis? Inkl aller Nebenkosten
      Sorry, ich bin weder Immobilien- noch Finanzexperte. Aber ich weiß, dass es vor 10 Jahren deutlich weniger waren. Und bereits gesagt bin ich da auch persönlich etwas befangen. Du kannst ja selbst mal mit Annahmen rumspielen und rechnen.
      ich glaube diesen Anstieg sofort... ich habe auch bei uns schon neubauobjekte mit 30 Jahren gesehen... ich denke realistisch ist un die 22 jahre, mit viel Glück unter 20 jahren. Dann sieht die Rechnung wieder anderst aus..
      ------
      Live gesehen:
      Atlanta Falcons, Baltimore Ravens, Cleveland Browns, Detroit Lions, Houston Texans, Jacksonville Jaguars, Kansas City Chiefs, LA Rams, Miami Dolphins, Minnesota Vikings, New England Patriots, NY Giants, NY Jets, New Orleans Saints, Oakland Raiders , Pittsburgh Steelers, San Diego Chargers, San Francisco 49ers
    • Chief schrieb:

      Disastermaster schrieb:

      Chief schrieb:

      pmraku schrieb:

      DWDawson schrieb:

      pmraku schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      pmraku schrieb:

      was sagt ihr eigentlich zu Immobilien als Altersvorsorge?
      Das Problem bei Immobilien ist die geringe Risikostreuung. Da hast du dann 100k € (um mal eine Zahl zu nennen) in nur ein Investment gesteckt. Für die Kohle kannst du locker zwanzig verschiedene Aktien, Anleihen, Fonds oder ETF kaufen. Wenns gut geht, mit der Wohnung ok, wenns nicht gut geht bekommst du halt schnell Probleme. Außerdem hast du bei Immobilien überdurchschnittlich hohe Erwerbskosten (Makler, Grundsteuer, Notar), die du erstmal wieder erwirtschaften musst, um überhaupt Rendite zu erzielen. Außerdem sind Immobilien sehr unflexibel.
      ETFs, weiß nicht, damit werde ich noch nicht richtig warn,, gibt viele nicht voll replizierende,,,Betreffend Erwerbskosten: die hast du doch auch, zum Teil bei Wertpapieren..
      Ich kann ohne Probleme Wertpapiere nahezu ohne Erwerbskosten erwerben. Jedenfalls deutlich unter 1%. Nicht alle, aber viele. Bei Immobilien geht das grundsätzlich nicht.
      das stimmt schon, aber findest du nicht, dass eine Immobilie Wertbeständiger ist als die aktuelle von Politik getriebene Börse?

      Disastermaster schrieb:

      pmraku schrieb:

      DWDawson schrieb:

      pmraku schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      pmraku schrieb:

      was sagt ihr eigentlich zu Immobilien als Altersvorsorge?
      Das Problem bei Immobilien ist die geringe Risikostreuung. Da hast du dann 100k € (um mal eine Zahl zu nennen) in nur ein Investment gesteckt. Für die Kohle kannst du locker zwanzig verschiedene Aktien, Anleihen, Fonds oder ETF kaufen. Wenns gut geht, mit der Wohnung ok, wenns nicht gut geht bekommst du halt schnell Probleme. Außerdem hast du bei Immobilien überdurchschnittlich hohe Erwerbskosten (Makler, Grundsteuer, Notar), die du erstmal wieder erwirtschaften musst, um überhaupt Rendite zu erzielen. Außerdem sind Immobilien sehr unflexibel.
      ETFs, weiß nicht, damit werde ich noch nicht richtig warn,, gibt viele nicht voll replizierende,,,Betreffend Erwerbskosten: die hast du doch auch, zum Teil bei Wertpapieren..
      Ich kann ohne Probleme Wertpapiere nahezu ohne Erwerbskosten erwerben. Jedenfalls deutlich unter 1%. Nicht alle, aber viele. Bei Immobilien geht das grundsätzlich nicht.
      das stimmt schon, aber findest du nicht, dass eine Immobilie Wertbeständiger ist als die aktuelle von Politik getriebene Börse?
      Auch der Wert von Immobilien kann sich in recht "kurzer" Zeit drastisch ändern. Ich könnte knapp 20 KM von mir entfernt jederzeit wahre Paläste mit 300 qm Wohnfläche und 2500 qm Grundstück für 800.000 € kaufen, welche vor 20 Jahren für eben genau dieses Geld oder mehr errichtet wurden, weil im Gegensatz zu vor 10-15 Jahren als alles dorthin strömte und heute niemand mehr am Ende der Welt leben will.Für mich sind Immobilien nix, zu viel unflexibeles Kapital und viel zu hohe Kosten für eine ganz überschaubare Rendite.
      Dem stimme ich zu und kann noch ergänzen: Der Unterschied zwischen Börse und Immobilie besteht im Wesentlichen darin, dass Dir an der Börse jede halbe Minute "Mr. Market" einen neuen Preis "zuruft". Kein Mensch käme auf die Idee, auch nur einmal im Monat bei einem Makler oder Immobiliensachverständigen anzurufen und diesen um die Werteinschätzung der eigenen Immobilie zu bitten. Aber die Leute starren gebannt auf den "Ticker", um alle halbe Minute den Preis einer Coca-Cola-Aktie abzulesen. Würde man genauso in eine Aktie investieren, wie in eine Immobilie - nämlich kaufen und sich die nächsten 10 Jahre nicht um den Marktpreis kümmern -, dann hätte man das psychologische Problem nicht.
      Genauso mache ich es mit 75% meiner Aktien, gekauft und nun lungern sie im Depot rum. Ich checke bei denen nur die Dividende und schau mir alle halbe Jahr mal den Kurs an, ansonsten gammeln die da vor sich hin.
      Das ist m. E. auch eine ganz hervorragende Strategie - nur haben die meisten Menschen nicht die Ruhe und Geduld dafür.

      Disastermaster schrieb:

      Chief schrieb:

      Disastermaster schrieb:

      Dafür das Geld angeblich nicht glücklich machen soll, gehts hier aber viel zu oft ums Geld ;)

      Ich kann nur für mich sprechen, aber für mich hängt die Lebenszufriedenheit zum Teil schon auch vom verfügbaren Geld ab. Klar sind andere Dinge wichtiger und alles Geld nutzt dir nichts wenn der Rest nicht passt, aber warum sollte ich auf Dinge die mir Spaß machen und mein Leben bereichern verzichten? Natürlich habe ich es einfach, ich kann mir im Prinzip alles leisten was ich möchte, wann immer ich es haben will.
      Ein ganz profanes Beispiel, mir schmeckt je nach Lust und Laune ein guter Döner genauso gut wie ein Wagyu Filet, aber wenn ich mir überlege das ich in Zukunft auf Wagyu verzichten müsste weil ich nur noch Geld für Döner habe, würde das meine Lebensqualität einschränken und für mich hängt das Glücksempfinden doch schon zu einem guten Teil von der Lebensqualität ab.
      Ohne Wagyu hätte ich immer noch ein gutes Leben, aber mit Wagyu ist es einfach noch schöner :)
      Ja und nein. Das Problem ist, dass Du gerade "vergleichend" denkst und argumentierst. Das ist so wie bei jedem Haus, Auto oder technischen Produkt: Wenn Du die Leute fragst, ob das neue Haus, das neue Auto, der neue Fernseher, der neue Computer etc. besser ist als der alte, dann werden sie es Dir selbstverständlich bestätigen und aufzählen, was an A viel besser ist als an B. Nur: Wie oft am Tag denkst Du vergleichend an das letzte Haus, das letzte Auto, ...? Ganz am Anfang vielleicht gelegentlich, aber dann so gut wie nie! Das passt ganz wunderbar zu den Forschungsergebnissen, wonach anfangs ganz geringe und langfristig keine (messbaren) Unterschiede in der Gesamt-Lebenszufriedenheit entstehen.
      Natürlich ist am Anfang die Begeisterung etc größer, das ist ja nicht nur mit materiellen Dingen im Leben so. Nur zu sagen das Geld nur eine untergeordnete Rolle spielt, geht mir dann doch zu weit.
      Ich nehme es zur Kenntnis. Meine persönliche Wahrnehmung und der Stand der Erkenntnis in der "Glücksforschung" ist anders.
      Ich kann mir halt nicht vorstellen das Verzicht glücklicher machen soll - also bei mir funktioniert auf jeden Fall nicht. Ich sage auch nicht das ich heute nur weil ich so viel mehr Geld habe, glücklicher als vor 20-25 Jahren bin. Nur wenn ich jetzt wieder auf dieses Niveau zurück müsste, würde mir mit Sicherheit so vieles von den Dingen die ich mir jetzt leisten kann fehlen und dies würde zu einer Unzufriedenheit führen. Was man nicht kennt kann man logischerweise auch nicht vermissen :)
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