3 Liga 2017/2018

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    • DarthRaven schrieb:

      Der Tiefpunkt ... traurig, aber irgendwie auch abzusehen. Das ganze Gewurschtel die Jahre über musste wohl zwangsläufig mal so enden. Nun hat man natürlich das Stadion (was ja damals unbedingt sein mußte!) an der Backe, mal sehn, welche Lösung man da noch findet.

      Und so unvermeidlich die Anmeldung jetzt wohl war (Stichwort Insolvenzverschleppung), aber Fakt ist natürlich auch, dass man jetzt noch massiv in den Aufstieg und die Abstiegsfrage eingreift, denn welcher Erfurter wird jetzt noch motiviert sein? Die werden jetzt schleunigst einen neuen Klub für nächste Saison suchen, aber nicht an das nächste Spiel denken. Vielleicht wacht aber jetzt auch mal der DFB endlich auf, denn sein so hochgepriesenes Produkt "3.Liga" ist und bleibt bei ausbleibenden Veränderungen weiterhin eine "Pleiteliga", auch wenn die Klubs wie im vorliegenden Fall natürlich eine erhebliche Mitschuld trifft.

      Nur ändert das nichts daran, dass der (finanzielle) Unterschied zur zweiten Liga (und damit zur DFL) einfach viel zu enorm ist und dringend einer Überarbeitung und Angleichung bedarf. Wenn nicht, war Erfurt nur das vorläufig letzte Exemplar einer aussterbenden Gattung.
      Ist der finanzielle Unterschied wirklich so groß?
      Allein die drei Aufsteiger in die 2. Liga (Regensburg, Duisburg, Kiel) hatten letztes Jahr einen Drittligakader hatten also die finanziell, strukturelle und sportlich qualitativ schlechtere Basis als die Zweitligsten und spielen jetzt weit oben im einstelligen Tabellenplatzbereich. Regensburg kommt zudem von einem Durchmarsch aus Liga 4.

      Andersum sind es aktuell nicht viel schlimmer aus, wenn man sich das Beispiel KSC anschaut. Abgestiegen und nun wieder im Afstiegsrennen voll dabei.

      Ich sehe eher Ursachen am schlechten Management oder schlechter Entscheidung liegen, hinzukommend, bei Erfurt, an einer eher strukturschwachen Gegend sowie neuem (teurerem) Stadion und weniger an der Umverteilung von Sponsoren- und Fernsehgeldern. Gerade an Erfurt sieht man es doch am besten: Sind steigen finanziell und sportlich ab.

      Der HSV steigt ja auch nicht aus dem Grund ab, dass die Gelder in der Bundesliga schlecht verteilt werden.
    • Adi schrieb:

      DarthRaven schrieb:

      Der Tiefpunkt ... traurig, aber irgendwie auch abzusehen. Das ganze Gewurschtel die Jahre über musste wohl zwangsläufig mal so enden. Nun hat man natürlich das Stadion (was ja damals unbedingt sein mußte!) an der Backe, mal sehn, welche Lösung man da noch findet.

      Und so unvermeidlich die Anmeldung jetzt wohl war (Stichwort Insolvenzverschleppung), aber Fakt ist natürlich auch, dass man jetzt noch massiv in den Aufstieg und die Abstiegsfrage eingreift, denn welcher Erfurter wird jetzt noch motiviert sein? Die werden jetzt schleunigst einen neuen Klub für nächste Saison suchen, aber nicht an das nächste Spiel denken. Vielleicht wacht aber jetzt auch mal der DFB endlich auf, denn sein so hochgepriesenes Produkt "3.Liga" ist und bleibt bei ausbleibenden Veränderungen weiterhin eine "Pleiteliga", auch wenn die Klubs wie im vorliegenden Fall natürlich eine erhebliche Mitschuld trifft.

      Nur ändert das nichts daran, dass der (finanzielle) Unterschied zur zweiten Liga (und damit zur DFL) einfach viel zu enorm ist und dringend einer Überarbeitung und Angleichung bedarf. Wenn nicht, war Erfurt nur das vorläufig letzte Exemplar einer aussterbenden Gattung.
      Ist der finanzielle Unterschied wirklich so groß?Allein die drei Aufsteiger in die 2. Liga (Regensburg, Duisburg, Kiel) hatten letztes Jahr einen Drittligakader hatten also die finanziell, strukturelle und sportlich qualitativ schlechtere Basis als die Zweitligsten und spielen jetzt weit oben im einstelligen Tabellenplatzbereich. Regensburg kommt zudem von einem Durchmarsch aus Liga 4.
      Ich denke nicht, dass es an den Kosten für den Kader liegt, sondern am drumherum. Wer aus einer Regionalliga in die 3. Liga aufsteigt, hat auf einen Schlag deutlich höhere Kosten, weil die Reisekosten schlagartig ansteigen und man jetzt nicht mehr zwischen Frankfurt und Nürnberg, sondern Haching und Rostock hin- und herpendeln muss. Dazu die fehlenden Derbys, die die Zuschauer eher anlocken als die Zweitvertretung eines Bundesligisten. Ob das durch die TV-Peanuts ausgeglichen werden kann, glaube ich da eher nicht. Ich denke, dass es auf lange Sicht einfach zu schwierig ist, finanziell in der dritten Liga zu überleben. Für drei bis fünf Jahre sicherlich machbar, aber danach wird auch der Effekt der neuen und namhafteren Gegner ausbleiben und damit auch die Zuschauer bei Heimspielen. Wenn man dazu noch Glück haben muss, in den Pokal zu kommen (nur vier über die 3. Liga, der Rest waren zwei Zweitligaabsteiger und sieben Landespokalgewinner) um vielleicht ein Heimspiel gegen einen Bundesligisten zu erhaschen, dann passt mMn was nicht bei der "Profi-Liga".
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      From 2006 to 2016 known as Big O.
    • Heeeath schrieb:

      Adi schrieb:

      DarthRaven schrieb:

      Der Tiefpunkt ... traurig, aber irgendwie auch abzusehen. Das ganze Gewurschtel die Jahre über musste wohl zwangsläufig mal so enden. Nun hat man natürlich das Stadion (was ja damals unbedingt sein mußte!) an der Backe, mal sehn, welche Lösung man da noch findet.

      Und so unvermeidlich die Anmeldung jetzt wohl war (Stichwort Insolvenzverschleppung), aber Fakt ist natürlich auch, dass man jetzt noch massiv in den Aufstieg und die Abstiegsfrage eingreift, denn welcher Erfurter wird jetzt noch motiviert sein? Die werden jetzt schleunigst einen neuen Klub für nächste Saison suchen, aber nicht an das nächste Spiel denken. Vielleicht wacht aber jetzt auch mal der DFB endlich auf, denn sein so hochgepriesenes Produkt "3.Liga" ist und bleibt bei ausbleibenden Veränderungen weiterhin eine "Pleiteliga", auch wenn die Klubs wie im vorliegenden Fall natürlich eine erhebliche Mitschuld trifft.

      Nur ändert das nichts daran, dass der (finanzielle) Unterschied zur zweiten Liga (und damit zur DFL) einfach viel zu enorm ist und dringend einer Überarbeitung und Angleichung bedarf. Wenn nicht, war Erfurt nur das vorläufig letzte Exemplar einer aussterbenden Gattung.
      Ist der finanzielle Unterschied wirklich so groß?Allein die drei Aufsteiger in die 2. Liga (Regensburg, Duisburg, Kiel) hatten letztes Jahr einen Drittligakader hatten also die finanziell, strukturelle und sportlich qualitativ schlechtere Basis als die Zweitligsten und spielen jetzt weit oben im einstelligen Tabellenplatzbereich. Regensburg kommt zudem von einem Durchmarsch aus Liga 4.
      Ich denke nicht, dass es an den Kosten für den Kader liegt, sondern am drumherum. Wer aus einer Regionalliga in die 3. Liga aufsteigt, hat auf einen Schlag deutlich höhere Kosten, weil die Reisekosten schlagartig ansteigen und man jetzt nicht mehr zwischen Frankfurt und Nürnberg, sondern Haching und Rostock hin- und herpendeln muss. Dazu die fehlenden Derbys, die die Zuschauer eher anlocken als die Zweitvertretung eines Bundesligisten. Ob das durch die TV-Peanuts ausgeglichen werden kann, glaube ich da eher nicht. Ich denke, dass es auf lange Sicht einfach zu schwierig ist, finanziell in der dritten Liga zu überleben. Für drei bis fünf Jahre sicherlich machbar, aber danach wird auch der Effekt der neuen und namhafteren Gegner ausbleiben und damit auch die Zuschauer bei Heimspielen. Wenn man dazu noch Glück haben muss, in den Pokal zu kommen (nur vier über die 3. Liga, der Rest waren zwei Zweitligaabsteiger und sieben Landespokalgewinner) um vielleicht ein Heimspiel gegen einen Bundesligisten zu erhaschen, dann passt mMn was nicht bei der "Profi-Liga".
      Moment. Wir reden doch eigentlich immer noch über Erfurt, oder. Die sind, als einziger Verein seit Ligagründung in der 3. Eine Fallhöhe durch auf- und abstieg gab es somit für die Rot-weissen nicht und das Sponsoring hat sich in all den jahren der 3. Liga nicht signifkant verändert. Auch die Derbies, die das Kraut sicherlich nicht fett machen, finden für RWE auch alle in der 3. Liga statt (Ostvereine, allem voran Jena, Chemnitz, Halle, Magdeburg).
    • Adi schrieb:

      Heeeath schrieb:

      Adi schrieb:

      DarthRaven schrieb:

      Der Tiefpunkt ... traurig, aber irgendwie auch abzusehen. Das ganze Gewurschtel die Jahre über musste wohl zwangsläufig mal so enden. Nun hat man natürlich das Stadion (was ja damals unbedingt sein mußte!) an der Backe, mal sehn, welche Lösung man da noch findet.

      Und so unvermeidlich die Anmeldung jetzt wohl war (Stichwort Insolvenzverschleppung), aber Fakt ist natürlich auch, dass man jetzt noch massiv in den Aufstieg und die Abstiegsfrage eingreift, denn welcher Erfurter wird jetzt noch motiviert sein? Die werden jetzt schleunigst einen neuen Klub für nächste Saison suchen, aber nicht an das nächste Spiel denken. Vielleicht wacht aber jetzt auch mal der DFB endlich auf, denn sein so hochgepriesenes Produkt "3.Liga" ist und bleibt bei ausbleibenden Veränderungen weiterhin eine "Pleiteliga", auch wenn die Klubs wie im vorliegenden Fall natürlich eine erhebliche Mitschuld trifft.

      Nur ändert das nichts daran, dass der (finanzielle) Unterschied zur zweiten Liga (und damit zur DFL) einfach viel zu enorm ist und dringend einer Überarbeitung und Angleichung bedarf. Wenn nicht, war Erfurt nur das vorläufig letzte Exemplar einer aussterbenden Gattung.
      Ist der finanzielle Unterschied wirklich so groß?Allein die drei Aufsteiger in die 2. Liga (Regensburg, Duisburg, Kiel) hatten letztes Jahr einen Drittligakader hatten also die finanziell, strukturelle und sportlich qualitativ schlechtere Basis als die Zweitligsten und spielen jetzt weit oben im einstelligen Tabellenplatzbereich. Regensburg kommt zudem von einem Durchmarsch aus Liga 4.
      Ich denke nicht, dass es an den Kosten für den Kader liegt, sondern am drumherum. Wer aus einer Regionalliga in die 3. Liga aufsteigt, hat auf einen Schlag deutlich höhere Kosten, weil die Reisekosten schlagartig ansteigen und man jetzt nicht mehr zwischen Frankfurt und Nürnberg, sondern Haching und Rostock hin- und herpendeln muss. Dazu die fehlenden Derbys, die die Zuschauer eher anlocken als die Zweitvertretung eines Bundesligisten. Ob das durch die TV-Peanuts ausgeglichen werden kann, glaube ich da eher nicht. Ich denke, dass es auf lange Sicht einfach zu schwierig ist, finanziell in der dritten Liga zu überleben. Für drei bis fünf Jahre sicherlich machbar, aber danach wird auch der Effekt der neuen und namhafteren Gegner ausbleiben und damit auch die Zuschauer bei Heimspielen. Wenn man dazu noch Glück haben muss, in den Pokal zu kommen (nur vier über die 3. Liga, der Rest waren zwei Zweitligaabsteiger und sieben Landespokalgewinner) um vielleicht ein Heimspiel gegen einen Bundesligisten zu erhaschen, dann passt mMn was nicht bei der "Profi-Liga".
      Moment. Wir reden doch eigentlich immer noch über Erfurt, oder. Die sind, als einziger Verein seit Ligagründung in der 3. Eine Fallhöhe durch auf- und abstieg gab es somit für die Rot-weissen nicht und das Sponsoring hat sich in all den jahren der 3. Liga nicht signifkant verändert. Auch die Derbies, die das Kraut sicherlich nicht fett machen, finden für RWE auch alle in der 3. Liga statt (Ostvereine, allem voran Jena, Chemnitz, Halle, Magdeburg).
      Jetzt trifft es Erfurt, aber ich habe es eher allgemein ausgelegt.
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    • Ja, auf das von Heath Geäußerte wollte ich hinaus, das ist ein strukturelles Problem in der Liga. Wo Adi Recht hat ist, dass es im Fall Erfurt letztendlich auf internes Missmanagement und eine langanhaltende Fehlerkette hinausläuft, die irgendwann (im jetzt eingetretenen Fall) automatisch für den großen Knall sorgen mußte. Falsche Kaderstruktur, diverse Trainer-Rauswürfe, überschätzte Zuschauerkalkulationen, teurer Stadionneubau mit dementsprechender Stadionmiete .. das kostet ja alles Geld und das in einem sowieso schon sponsorenarmen Umfeld.

      Dennoch denke ich, dass die ligaweite Finanzierung grundlegend überarbeitet werden muss. Hochgejubelte Erfolgsmeldungen sind im Vergleich dann doch nur Peanuts und nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein ...

      Die Vereine der 3. Liga sollen ab der Saison 2018/19 jeweils deutlich über eine Million Euro für die Fernsehrechte erhalten, etwa 40 Prozent mehr als bisher. Bei der Einführung der 3. Liga hatten die Vereine insgesamt 10 Millionen Euro erhalten. Seit der Saison 2009/10 betrug die jährliche Ausschüttung 12,8 Millionen Euro.


      Klingen vierzig Prozent vielleicht recht viel, so relativiert sich das mit Blick auf Liga 2 ...





      Die drei Aufsteiger mit nahezu 10x! mehr Fernsehgeld als letzte Saison. In Liga 3 muss man dann mit dementsprechend erheblich reduzierten finanziellen Spielräumen die erforderlichen Lizenzbedingungen einhalten:

      Neben der sportlichen Qualifikation müssen die betreffenden Vereine auch die vom DFB-Präsidium zwingend vorgeschriebenen wirtschaftlichen und technisch-organisatorischen Voraussetzungen erfüllen.


      Zudem ist Erfurt ja beileibe nicht der erste (und wohl auch nicht letzte) Pflegefall, der eine Spielzeit in der dritten Liga überschattet ...

      Für eine Reihe von Vereinen endete ihre Teilnahme an der 3. Liga dennoch mit großen finanziellen Problemen. 2009 stiegen die Stuttgarter Kickers ab, nachdem der DFB einen Drei-Punkte-Abzug wegen eines nicht rechtzeitig zurückgezahlten Darlehens verhängt hatte. Zudem musste Kickers Emden aus wirtschaftlichen Gründen seinen Antrag auf Erteilung einer Lizenz für die 3. Liga zurückziehen. 2010/11 hatte die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens den Zwangsabstieg für Rot Weiss Ahlen zur Folge. In selbiger Saison verzichtete die TuS Koblenz wegen Finanzierungsengpässen auf ihr Startrecht für die folgende Drittliga-Spielzeit.

      2013 stand Alemannia Aachen nach der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens frühzeitig als Absteiger fest und auch Kickers Offenbach wurde die Drittligalizenz entzogen. 2016/17 stellten der VfR Aalen und der FSV Frankfurt Insolvenzanträge. Beiden Vereinen wurden neun Punkte abgezogen, was für den FSV Frankfurt den Abstieg bedeutete.

      Zur kleinen Ehrenrettung der Liga muss man natürlich auch erwähnen, dass die größten Finanzierungslücken vor allem Zweitligaabsteiger (Aachen, Aalen, FSV Frankfurt, Rostock, auch Paderborn) betreffen, die mit einer Zweitliga-Infrastruktur dann nicht mehr mit den finanziellen Gegebenheiten in Liga 3 zurechtkommen. Entweder in Form der Steine (teures Stadion, NLZ, etc.) oder bezüglich der Beine (zu teurer Spielerkader, eventuell kostspielige Neuzugänge, um den sofortigen Wiederaufstieg zu schaffen). Oder gar beides zusammen.

      Vereine wie Lotte, Grossaspach, Haching oder Zwickau werden sicher wenig Probleme haben mit den Finanzen in Liga 3 zu haushalten, aber für Kaliber wie eben Paderborn, Karlsruhe, Münster, Osnabrück oder einzelne Ostvereine wie Halle und Chemnitz ist das ein ständiges Wandeln am Abgrund.
    • Für Hansa war es das jetzt wohl leide mit dem Aufstiegsrennen. Auch das Nachholspiel nicht gewonnen, seit fünf Spielen ohne Sieg und jetzt neun Punkte Rückstand auf die Relegation. Schade, vor gut einem Monat sah es mal richtig gut aus, aber die Formkrise dauert, ausgerechnet jetzt, leider zu lange :(
    • Ja, Hansa hat sich seine Schwächephase zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt genommen, vor allen Dingen die Torarmut (in drei der letzten vier Spiele kein Treffer) lässt die Aufstiegshoffnungen nun wohl zerstauben.

      Letzer Ausweg wären zwei Siege in den direkten Duellen gegen die Konkurrenten aus Karlsruhe und Wehgen, gegen die man noch spielt, aber die liegen derzeit eben vorne und können notfalls auch auf Remis spielen. Sieht daher wohl eher nach einer weiteren Saison in Liga 3 aus, aus der man ja gerade nach dem Schuldenschnitt eher heute als morgen rauswill.
    • Ja, leider. Wobei man fairerweise bzw. optimistisch betrachtet auch sagen muss, dass Hansa in den Letzten Jahren immer kurz vor dem Abstieg stand oder zumindest immer im Abstiegskampf war .Insofern war/ist die akt. Saison eigentlich sehr erfolgreich. Nur hat(te) man eben vor 4-5 Wochen wirklich mal das Gefühl, dass da auch mehr drin gewesen wäre diesmal
    • Zumal es nächste Saison ja nicht einfacher wird ... gerade, sollte es Schwergewichte wie Darmstadt (finanzielles Polster) und den FCK (Umfeld, Potential) treffen, die sofort wieder hochwollen. Dazu ist ja nicht gesagt, dass Magdeburg, Wehen, Paderborn oder der KSC die Relegation für sich entscheiden .. das könnte ebenfalls wieder einen (neuen, alten) Aufstiegskonkurrenten in der neuen Spielzeit bedeuten. Dann noch Vereine wie Cottbus, 1860 oder Saarbrücken, die diese Liga auch eher als Durchgangsstation sehen und dementsprechend investieren werden und schon hat man wieder (mindestens) eine Handvoll Vereine, die auf den Aufstieg drängen.

      Heißt dann für Rostock wieder eine Saison, die ihnen alles abverlangen wird.
    • oje, Chemnitz ... war wohl die Vorentscheidung in Sachen Abstieg, sieben Punkte Rückstand + schlechteres Torverhältnis bei noch 21 zu vergebenden Punkten ... das wird wohl nichts mehr :(

      natürlich übel, dass diesmal mit Erfurt und ihnen wohl gleich zwei traditionsreiche Ossi-Klubs eine Liga tiefer müssen, da kann man aus dunkeldeutscher Sicht nur hoffen, dass Cottbus aufsteigt, um das entstehende Vakuum etwas auszugleichen.

      Auch beim CFC denkt man wohl beim Abstieg an eine Planinsolvenz ... wie also in Thüringen auch hier wieder alles auf Anfang und total vom scratch starten. Nur wird jedes Jahr in der Regionalliga ein verlorenes Jahr sein, gerade mit der nach nächster Saison wieder ungewissen Aufstiegsregelung.
    • Bei aller Ossi-Jammerei in Sachen Abstiegskampf geht fast ein wenig unter, dass mit der zweiten Mannschaft von Werder ab nächster Saison nun keine zweite Vertretung eines Bundesligisten mehr in Liga 3 zu finden sein wird (die Relegation mit HSV II mal abgewartet, wobei da auch erst noch geklärt werden muß, ob die Truppe bei eigener sportlicher Qualifikation, aber einem wahrscheinlichen Abstieg der ersten Mannschaft in Liga 2, überhaupt dann drittklassig antritt).

      Das war ja auch immer mal wieder ein negativer Dorn in den Augen vieler Traditionalisten, dass bis vor ein paar Jahren noch drei oder gar vier U23-Abteilungen (Stuttgart, Dortmund, Mainz, Werder) in der Liga vertreten waren und ihnen häufiger fehlende Attraktivität (aufgrund ausbleibendem Auswärtsmob - wobei aber z.B. Dortmund teilweise schon recht ansehnlich auswärts vertreten war) und mitunter auch Wettbewerbsverzerrung (aufgrund eingesetzter Spieler "von oben") vorgeworfen wurde.

      Dies ist dann erst einmal vorbei ... ob es tatsächlich zu finanzieller Gesundung der gesamten Liga beiträgt sei mal dahingestellt. In Sachen zusätzlicher Attraktivität könnte es da aber tatsächlich zu einem echten Zugewinn kommen. Diverse Ostderbys wegen Erfurt und Chemnitz nach unten + vielleicht Magdeburg nach oben fallen zwar erst einmal weg, aber eventuell rückt ja Cottbus nach, um die ostdeutsche Diaspora zu beleben, dazu klopfen ja auch Mannheim, Offenbach, Saarbrücken, 60 und Uerdingen an. Durchaus klangvolle Namen mit einigem (Zuschauer)Potenzial ... kombiniert mit eventuell prominenten Absteigern aus Liga 2 könnte die dritte Spielklasse in 2018/19 tatsächlich, zumindest von der reinen Besetzung her, in Sachen Image und Akzeptanz durchaus punkten.
    • DarthRaven schrieb:

      (die Relegation mit HSV II mal abgewartet, wobei da auch erst noch geklärt werden muß, ob die Truppe bei eigener sportlicher Qualifikation, aber einem wahrscheinlichen Abstieg der ersten Mannschaft in Liga 2, überhaupt dann drittklassig antritt).
      Ich meine das wäre gar nicht erlaubt das Reservemannschaften von Zweitligisten in der 3. Liga spielen dürfen, da muss immer eine Liga zwischen sein.
      KEIN WILLE TRIUMPHIERT
    • Ja, ich glaube das stimmt, auch wenn ich noch nichts endgültiges dazu im Netz gefunden habe.

      Wäre natürlich blöd, wenn der HSV II die RL Nord gewinnt und dann schon im vorhinein ohne Aussicht auf Erfolg an den Aufstiegsspielen teilnimmt ...
    • DarthRaven schrieb:

      Ja, ich glaube das stimmt, auch wenn ich noch nichts endgültiges dazu im Netz gefunden habe.

      Wäre natürlich blöd, wenn der HSV II die RL Nord gewinnt und dann schon im vorhinein ohne Aussicht auf Erfolg an den Aufstiegsspielen teilnimmt ...
      Sie müssen nicht daran teilnehmen. Wenn sie verzichten, dann rückt der Zweitplazierte nach.

    • Go Packs 96 schrieb:

      HSV II darf aufsteigen in die 3. Liga.
      Da der HSV in Liga stand jetzt 18.Platz ist, darf HSV 2 nicht aufsteigen. Zwischen zwei Profi-Mannschaften müssen immer 2 Ligen glaub ich liegen, außer der DFB hat wieder etwas geändert..

      Ich glaub ab Bezirksliga/-Klasse dürfen auch beide Teams in einer Liga spielen, bin mir da aber nicht so sicher.
    • FlashPaddy schrieb:

      Go Packs 96 schrieb:

      HSV II darf aufsteigen in die 3. Liga.
      Da der HSV in Liga stand jetzt 18.Platz ist, darf HSV 2 nicht aufsteigen. Zwischen zwei Profi-Mannschaften müssen immer 2 Ligen glaub ich liegen, außer der DFB hat wieder etwas geändert..
      Ich glaub ab Bezirksliga/-Klasse dürfen auch beide Teams in einer Liga spielen, bin mir da aber nicht so sicher.
      Bekomme gerade übers Handy den Link nicht rein :madness

      Steht auf DFB.de

      HSV II darf aufsteigen, auch beim Abstieg der ersten Mannschaft.
    • Doch, die Zweite des HSV dürfte auf jeden Fall aufsteigen, da erst ab der 3. Liga gilt, dass Zweitmannschaften zwei Klassen darunter spielen müssen.

      Allerdings hat man beim HSV schon angedeutet, dass man aufgrund der steigenden Kosten der U23 in Liga 3 (Lizenzauflagen!) auf einen Aufstieg möglicherweise verzichten würde.
    • BEI BUNDESLIGA-ABSTIEG: WAS PASSIERT MIT ZWEITEN MANNSCHAFTEN?

      Die Frage kommt immer wieder auf - spätestens, wenn es in der Saison auf die Zielgerade geht: Welche Auswirkungen hat es auf eine zweite Mannschaft in der 3. Liga, wenn das Profiteam desselben Klubs aus der Bundesliga absteigt? Konkretes Beispiel in der laufenden Spielzeit: Was passiert, wenn Werder Bremen absteigt? Oder wenn der Hamburger SV in die 2. Bundesliga muss und die zweite Mannschaft des HSV gleichzeitig sportlich den Aufstieg in die 3. Liga schafft. Worauf ist bei der Klassenzugehörigkeit von zweiten Mannschaften grundsätzlich zu achten? DFB.de liefert alle wichtigen Antworten.

      Fall 1: Die zweite Mannschaft eines Bundesligisten spielt in der 3. Liga. Der Bundesligist steigt ab.

      Dieses Szenario hat keine Auswirkungen auf die Klassenzugehörigkeit der zweiten Mannschaft. Sie bleibt in der 3. Liga - vorausgesetzt, sie belegt sportlich einen Nichtabstiegsplatz und erhält die offizielle Zulassung nach der Prüfung der wirtschaftlichen und technisch-organisatorischen Leistungsfähigkeit durch den DFB. Bedeutet: Auch wenn Werder Bremen absteigt, würde Werder II in der 3. Liga bleiben - sofern die zweite Mannschaft der Bremer am Saisonende mindestens Platz 17 belegt. Aktuell liegt Werder II als 19. jedoch auf einem sportlichen Abstiegsplatz. Grundsätzlich gilt: Zweite Mannschaften von Lizenzvereinen dürfen in der 3. Liga spielen. Bei den Lizenzvereinen handelt es sich um alle Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga.

      Fall 2: Die zweite Mannschaft eines Zweitligisten spielt in der 3. Liga. Der Zweitligist steigt ab.

      In diesem Fall muss sich die zweite Mannschaft aus der 3. Liga verabschieden, da zwei Teams eines Klubs in derselben Spielklasse nicht erlaubt sind. Die zweite Mannschaft müsste dann sogar bis in die Oberliga (5. Liga) absteigen. Denn: Die Statuten sehen vor, dass zweite Mannschaften von Drittligisten nicht in der Regionalliga (4. Liga) spielen dürfen. Ein Beispiel: Würde die SpVgg Greuther Fürth aus der 2. Bundesliga absteigen, müsste die zweite Mannschaft der Fürther unabhängig von ihrer Platzierung automatisch die Regionalliga Bayern verlassen und in der Bayernliga an den Start gehen.

      Fall 3: Ein Bundesligist erhält keine Lizenz für die neue Saison, aber eine Zulassung für die 3. Liga. Was passiert mit seiner zweiten Mannschaft in der 3. Liga?

      Siehe Fall 2. Die zweite Mannschaft muss den Gang in die Oberliga antreten.

      Was ist bei zweiten Mannschaften von Drittligisten grundsätzlich zu beachten?

      Siehe Anmerkungen in Fall 2. Die zweiten Mannschaften von Drittligisten dürfen maximal in der Oberliga (5. Liga) antreten. Für die Regionalliga sind die zweiten Mannschaften von Drittligisten nicht zugelassen. Ein Aufstieg in die Regionalliga (und dann auch in die 3. Liga) ist erst möglich, wenn das Profiteam des betreffenden Klubs den Sprung in die 2. Bundesliga schafft.
      Was gilt für zweite Mannschaften von Amateurklubs?

      In der Regel dürfen bei den Männern sowie bei den Frauen zwei Teams eines Klubs nicht in derselben Spielklasse vertreten sein. Bedeutet: Die zweite Mannschaft eines Regionalligisten kann maximal in der Oberliga spielen, die zweite Mannschaft eines Oberligisten (5. Liga) maximal in der 6. Liga. Eine Ausnahme bildet die niedrigste Liga des jeweiligen Fußballkreises: Hier dürfen mehrere Teams eines Klubs antreten.
    • LuckySpike schrieb:

      DarthRaven schrieb:

      Ja, ich glaube das stimmt, auch wenn ich noch nichts endgültiges dazu im Netz gefunden habe.

      Wäre natürlich blöd, wenn der HSV II die RL Nord gewinnt und dann schon im vorhinein ohne Aussicht auf Erfolg an den Aufstiegsspielen teilnimmt ...
      Sie müssen nicht daran teilnehmen. Wenn sie verzichten, dann rückt der Zweitplazierte nach.

      Wäre dann Wolfsburg II ... die es dem HSV vielleicht nachmachen müssten :D ;)


      Danke für die Links und Erklärungen ... die U23 der Hamburger dürfte also trotz eventuellem Abstieg der ersten Mannschaft in der dritten Liga antreten, wenn sie a) die sportliche Quali schaffen und b) trotz Bedenken des Vereins weiter bestehen bleiben.

      Auch wenn die 3.Liga aus meiner Sicht die ideale Klasse für eine Zweitvertretung ist, bleibt natürlich die Frage, ob sich das organisatorisch wie finanziell für einen Zweitligisten lohnt, diese dann auch tatsächlich dort antreten zu lassen. Andererseits wäre es aber auch schade, wenn es den (überwiegend) sehr jungen Spielern verwehrt bleiben würde, die Früchte einer harten und anspruchsvollen Saison ernten zu können, einen Erfolg in den beiden Rele-Spielen vorausgesetzt.

      Sollte es bei einem Abstieg tatsächlich zu einem grundlegenden Neuaufbau des HSV mit Schwerpunkt Jugend und Nachwuchsarbeit kommen, wäre eine regelmäßige Teilnahme der U23 in der "Profiliga" Nummer 3 vielleicht gar nicht so schlecht ... der Unterschied zur ersten Mannschaft wäre dann nicht mehr so groß und der Einbau bzw. die Durchlässigkeit von Talenten in die erste Mannschaft würde u.U. etwas leichter und zeitnaher vonstatten gehen.
    • Leider steht nun mit dem Chemnitzer FC, nach Erfurt, der nächste Absteiger fest, gestern wurde vom CFC der Insolvenzantrag gestellt, die nun wohl folgenden 9 Pkt. Abzug bedeuten den letzten Sargnagel in Sachen Hoffnung auf Klassenerhalt. Wie schon bei Erfurt, so nun auch bei Chemnitz wünsche ich den Fans dass sie es gemeinsam mit ihrem Verein durchstehen und irgendwann wieder zurückkehren können. Sowas wünscht man keinem und mir als Dresdner weint das Herz nun wieder einen großen Rivalen vor die Hunde gehen zu sehen.
    • Man könnte meinen, kurz vor Saisonschluss fast abgestiegen ist genau der richtige Moment für so ein Insolvenzverfahren

      Zufall ... purer Zufall ;)


      Auf jeden Fall eine schwarze Saison für den Fussballosten. Mit Erfurt und Chemnitz zwei (regionale) Schwergewichte nach unten. Wertet sicher die Regionalliga Nordost auf, aber das kann ja nun nicht der Anspruch sein, auf dann viertklassigem Terrain alte DDR-Duelle wiederzubeleben (mit Lok Leipzig, dem BFC, eventuell doch noch Cottbus, etc.) Hat sicher einen gewissen Charme, hilft aber in Sachen Weiterentwicklung und langfristiger Perspektive nur bedingt weiter, vor allem in finanzieller Hinsicht.

      Gestern dann im Tagesgeschehen ein derzeitiges sehr positives Beispiel aus dem Fussballosten, mit dem 1.FC Magdeburg als Hauptdarsteller. Ein Meilenstein in Richtung Direktaufstieg mit einem Auswärtssieg beim Konkurrenten in Wiesbaden. So sieht es nun danach aus, dass Paderborn und der FCM direkt hochgehen und Wehen sowie der KSC den Relegationsteilnehmer unter sich ausmachen.

      Einerseits schön, dass der FCM nach sehr langer Zeit auf die Zweitliga-Landkarte kommt und eine absolute Bereicherung in Sachen Mannschaft, Fans und Fussball-Atmosphäre sein wird, andererseits natürlich ein Verlust für die dritte Liga, die das dann aber eventuell mit einem oder zwei prominenten Absteigern aus Liga 2 "kompensieren" kann und wird. Dies in Kombination mit ein paar sehr prominenten Aufsteigern aus den Regionalligen könnte einen kleinen Schub in Sachen Bekanntheit und Attraktivität verleihen, ändert aber grundsätzlich nichts an der finanziellen Schieflage und Unausgewogenheit in der Ligastruktur.
    • sportlichkiel schrieb:

      Damit meine Lieblingsliga einen Thread hat bin ich mal so frei ;) .
      Freitag den 21.07 um 20.30 Uhr beginnt die Liga mit dem Spiel vom KSC - Osnabrück .

      Werde dieses Jahr mit Meppen gehen und hoffe das sie die Klasse halten. Um den Aufstieg werden der KSC, Paderborn, Magdeburg spielen, eine starke Rolle könnte auch Zwickau spielen die ich insgesamt sehr stark sehe und auch Wehen könnte überraschen.
      Um die 3 Tickets in die Regionalliga bewerben sich Hansa, Osnabrück, Lotte, Erfurt und so ziemlich alle anderen. Die Liga wird bestimmt wieder so eng beieinander liegen.
      So oder so wird auch dieses Jahr wieder eine geile Saison werden! :bounce:
      :thumbsup: Wer hats gewusst :D ;)
      ### SDL Liga Champion 2017 ###