DFB Pokal 17/18

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    • FanMan schrieb:

      Kommen diese Rowdys (sorry für das veraltete Denglish 8o ) nicht eh aus allen Gesellschaftsschichten?
      Weil es Menschen sind die sich einfach gerne ... hauen?! :madness
      Spätestens ab diesem Punkt, wenn Hools& Ultras mal wieder pauschal in einen Topf geworfen werden, macht eine Diskussion doch sowieso mal wieder keinen Sinn.
    • "Die neue Generation des Kabaretts trägt Anzug statt Lehrerpulli wie Volker Pispers, jener zugewachsene Zausel, der über Jahrzehnte mit Kabarettpreisen überschüttet wurde für Thesen, die heutzutage jeder Pegida-Rentner überzeugender vertritt: Die USA sind eine Diktatur, die deutschen Medien sind gleichgeschaltet, und alle Parteien sind neoliberal. "Felix Dachsel
    • @Mile High 81 Ich hab doch versucht es zu beschreiben. Sperren die Vereine eine Tribüne, stellen sich die Ultras halt woanders hin und führen die Sperre ad absurdum. Dafür gibt es ja mittlerweile massenhaft Beispiele, wie solche Strafen umgangen wurden. Und um mal beim Beispiel Hansa zu bleiben: Selbst wenn der Verein jetzt festlegen würde, dass der Supportbereich fortan auf der Nordtribüne ist, könnte ja niemand verhindern, dass sich die Ultras weiterhin Karten für die Süd kaufen. Deswegen muss man sie mitnehmen im Dialog und ihnen auch entgegenkommen, was anderes bleibt den Vereinen nicht übrig. Man kann ihnen natürlich auch kollektiv Hausverbot erteilen, aber welcher Verein hat eine vollständige Namensliste seiner Ultras? Sind ja keine eingetragenen offiziellen Fanclubs.
    • Diesen guten Artikel über die aktuellen Entwicklungen will ich übrigens nicht unerwähnt lassen.
      Und ein passendes Zitat zur Diskussion, die auch hier auftauchte: "Die Szene ist so heterogen wie die Gesellschaft. Einige Ultras sind dumm, andere schlau. Einige sind friedlich, andere suchen Gewalt. Einige sind politisch engagiert, andere sozial, einige nichts von beiden. Es gibt Rechte und Linke, Verrückte und Spießer. Manche Gruppen sind verfeindet, andere kommen gut miteinander klar."
    • Ein wirklich guter Artikel, der die Ultras mal nicht als Randalebrüder, Hools oder Schwerverbrecher da stehen lässt und das ganze noch medial aufbauscht. Ich glaube man kriegt einfach einen anderen Standpunkt, wenn man sich mit dem Thema mehr auseinander setzt und sich nicht nur von Bild und Fernsehen zu einem Urteil verleiten lässt....
      #RiseUp
    • nineteen65 schrieb:

      Sperren die Vereine eine Tribüne, stellen sich die Ultras halt woanders hin und führen die Sperre ad absurdum. Dafür gibt es ja mittlerweile massenhaft Beispiele, wie solche Strafen umgangen wurden
      Wieso? Ich gehe grad noch mal von meiner Grundüberlegung aus.
      heim-und Auswärtsblock so dicht zusammen idiotisch (offensichtlich sieht das die Polizei ja nicht so, von daher ist die Diskussion eh für die Tonne ) .

      Die Ultras wollen nicht umziehen. bitte. Bock dicht machen, Angebot zum umzug an Stelle x. wenn das nicht angenommen wird, hindert niemand die Leute dran sich einzelnnen anderen Platz zu suchen. Aber ich bezweifle, dass es selbst im Ostseestadion - wenn nicht gerade Grosaspach kommt- so ohne weiteres 2-3000 zusammenhängende Plätze gibt.
      Ich hab auch nichts gegen Dialog mit den Leuten, nur auch Dialog hat Grenzen. und da gibts einfach Dinge wo der Veranstaler im Zweifel sein hausrecht durchsetzten muss.
      "Die neue Generation des Kabaretts trägt Anzug statt Lehrerpulli wie Volker Pispers, jener zugewachsene Zausel, der über Jahrzehnte mit Kabarettpreisen überschüttet wurde für Thesen, die heutzutage jeder Pegida-Rentner überzeugender vertritt: Die USA sind eine Diktatur, die deutschen Medien sind gleichgeschaltet, und alle Parteien sind neoliberal. "Felix Dachsel
    • nineteen65 schrieb:

      Diesen guten Artikel über die aktuellen Entwicklungen will ich übrigens nicht unerwähnt lassen.
      Und ein passendes Zitat zur Diskussion, die auch hier auftauchte: "Die Szene ist so heterogen wie die Gesellschaft. Einige Ultras sind dumm, andere schlau. Einige sind friedlich, andere suchen Gewalt. Einige sind politisch engagiert, andere sozial, einige nichts von beiden. Es gibt Rechte und Linke, Verrückte und Spießer. Manche Gruppen sind verfeindet, andere kommen gut miteinander klar."
      Das hatten wir ja oben schon erwähnt. Es ist eigentlich egal, ob es Hochschulprofessor oder Sozialversager ist. Derjenige, der Gewalt einsetzt oder andersweitig gegen das Gesetz verstößt, gehört des Stadions für immer verwiesen.
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Mile High 81 schrieb:

      nineteen65 schrieb:

      Sperren die Vereine eine Tribüne, stellen sich die Ultras halt woanders hin und führen die Sperre ad absurdum. Dafür gibt es ja mittlerweile massenhaft Beispiele, wie solche Strafen umgangen wurden
      Wieso? Ich gehe grad noch mal von meiner Grundüberlegung aus.heim-und Auswärtsblock so dicht zusammen idiotisch (offensichtlich sieht das die Polizei ja nicht so, von daher ist die Diskussion eh für die Tonne ) .

      Die Ultras wollen nicht umziehen. bitte. Bock dicht machen, Angebot zum umzug an Stelle x. wenn das nicht angenommen wird, hindert niemand die Leute dran sich einzelnnen anderen Platz zu suchen. Aber ich bezweifle, dass es selbst im Ostseestadion - wenn nicht gerade Grosaspach kommt- so ohne weiteres 2-3000 zusammenhängende Plätze gibt.
      Ich hab auch nichts gegen Dialog mit den Leuten, nur auch Dialog hat Grenzen. und da gibts einfach Dinge wo der Veranstaler im Zweifel sein hausrecht durchsetzten muss.
      Die Polizei findet diese Anordnung auch nicht gut, versperrt sich aber anderen Lösungen (aus einsatztaktisch durchaus verständlichen Gründen).

      Es wird langsam mühsam. Hat es doch alles schonmal gegeben in Rostock, hat nicht funktioniert. Die Fanszene wird keinen anderen Standort als die Südtribüne akzeptieren, da haben sie eine ironische Gemeinsamkeit mit der Polizei. Sperrt man jetzt die Südtribüne, geht die Fanszene auf die Osttribüne direkt neben den Gästeblock und die Polizei bekommt sofort wieder Schnappatmung. Vom Platzangebot her bei einem Schnitt von 12000 Zuschauern und 22500 Plätzen übrigens kein Problem und wer doch eine Karte für den Bereich hat, der weicht dann schon von ganz alleine aus, wenn die Fanszene plötzlich anrückt oder wird in letzter Konsequenz "höflich" gebeten sich doch woanders hinzusetzen. Die Fanszene hat damals bei geschlossener Südtribüne einfach erst ein paar Tage vor einem Heimspiel verkündet, für welche Tribüne sich die Leute denn dieses mal Karten kaufen sollen. Am besten wurde es, als es hieß dieses mal gehen wir auf die Westtribüne zu den feinen Anzugträgern. Die Schweißperlen des Vereins und der Polizei konntest du durch die ganze Stadt riechen, weil das ist dann den Business Seats, Logen und dem Familienblock nicht zumutbar und der Eingang zur Polizeiwache im Stadion liegt auch noch dort. Damals hat der Verein dann den Kartenverkauf für die Westtribüne gestoppt. Dann waren schon zwei von vier Tribünen nicht im Verkauf. Was das an Einnahmeverlusten und Unruhe bei den übrigen Stadionbesuchern bedeutete, ist klar. Dann ist die Fanszene Spielen auch einfach mal fern geblieben. Zack, nur knappe 7.000 Zuschauer im Stadion, auf Dauer existenzbedrohend, zudem absolute Totenstille während des Spiels. Dieses "Bäumchen wechsel dich"-Spiel hat man durchgezogen und den Verein der Lächerlichkeit preisgegeben.

      Eine dauerhafte Schließung der Südtribüne löst das Problem nicht, außer man schließt die halbe Osttribüne gleich mit. Dann steigt Hansa vielleicht doch mal auf und spielt dann in einem für 29000 Zuschauer gebauten Stadion bei ausverkauftem Stadion vor 15.000 Leuten oder wie? Nicht praktikabel, zumal nicht lohnenswert, nur weil es alle zwei Jahre mal Vorfälle auf der Südtribüne gibt.

      Was ich jetzt nochmal versucht habe klar zu machen: "Der Verein darf sich nicht auf der Nase herumtanzen lassen" oder "Der Verein muss sein Hausrecht durchsetzen" sind absolute Plattitüden, die sich schnell mal in die Tastatur hämmern lassen, aber die Realität sieht ganz anders aus.
    • Buccaneer schrieb:

      nineteen65 schrieb:

      Diesen guten Artikel über die aktuellen Entwicklungen will ich übrigens nicht unerwähnt lassen.
      Und ein passendes Zitat zur Diskussion, die auch hier auftauchte: "Die Szene ist so heterogen wie die Gesellschaft. Einige Ultras sind dumm, andere schlau. Einige sind friedlich, andere suchen Gewalt. Einige sind politisch engagiert, andere sozial, einige nichts von beiden. Es gibt Rechte und Linke, Verrückte und Spießer. Manche Gruppen sind verfeindet, andere kommen gut miteinander klar."
      Das hatten wir ja oben schon erwähnt. Es ist eigentlich egal, ob es Hochschulprofessor oder Sozialversager ist. Derjenige, der Gewalt einsetzt oder andersweitig gegen das Gesetz verstößt, gehört des Stadions für immer verwiesen.
      Der DFB sieht übrigens Stadionverbote nicht als Bestrafung, sondern als Prävention. Deshalb werden ja auch massenhaft Personen mit Stadionverboten belegt, die nichtmal rechtskräftig verurteilt wurden oder gegen die oftmals nichtmal ermittelt wird. Aus diesem Blickwinkel geht es also überhaupt nicht um Bestrafung, weshalb dein Beitrag eigentlich am Thema vorbei geht. Ich weiß ja aber, wie du es meinst (und auch wie die Realität um die Stadionverbote aussieht, denn natürlich ist das Strafe). Lebenslange Strafen gibt es im Rechtssystem zum Glück nur für sehr wenige Vergehen und sollten auch von Vereinen nur selten ausgesprochen werden. Die Statuten der Verbände erlauben derzeit übrigens maximal 5 Jahre Stadionverbot. Es gehört grundsätzlich jeder Fall einzelnd betrachtet, denn es macht einen Unterschied, ob jemand durch das Zünden von Pyrotechnik gegen ein Gesetz verstößt, indem er eine Leuchtrakete in Menschengruppen schießt, indem er einen Aufkleber klebt, indem er einem Polizisten eine herausgerissene Sitzschale an den Kopf wirft . "Das Gesetz" gibt es ja nicht, von welchem genau redest du denn also? Oder gehörst du zu denen, die die genannten Vergehen über einen Kamm scheren und denen es egal ist, ob es ein 15-jähriger Ersttäter oder ein notorischer 35-jähriger bekannter Hooligan ist? Ich schließe gar nicht aus, dass es in besonders eklatanten Fällen die Möglichkeit eines lebenslangen Stadionverbots geben sollte. Mir geht nur dieses Raushauen irgendwelcher Forderungen, die das Problem nicht lösen, auf die Nerven. Stadionverbote haben eine ganze Reihe negativer Folgen und gehören zu den Maßnahmen, die das Problem nur verlagern anstatt es zu lösen.
    • Mile High 81 schrieb:

      nineteen65 schrieb:

      @Mile High 81

      Zu 1) Sicherlich richtig. Individuelle Verantwortung trägt jeder, der Grenzen übertritt. Doch der Hang dies zu tun entstammt ja einer entsprechenden Prägung. Natürlich lässt sich mein Geschriebenes nicht 1:1 auf Berlin übertragen, aber festzuhalten bleibt, dass Ultras als "outlaws" eine gewisse Anziehungskraft auf Jugendliche ausüben. Ein Stück gehört das zum Heranwachsen ja auch einfach mit dazu und in manchen Punkten sollten viele Teile der Öffentlichkeit auch ein bisschen lockerer bleiben.
      Zu 2) Ich habe heute erfahren, dass ein Wechsel der Ultras auf die Nord auch an der Polizei scheitert, weil die tatsächlich meint, die Ultras dort weniger unter Kontrolle zu haben (Wohngebiet, Vermischung mit "normalem" Publikum). Naja und letztlich sagt es sich so schön mit der Nase und dem Tanzen. Einfach Aussperren kann man Ultras rein logistisch schon nicht und tätesich damit aus Gründen der Stimmung auch keinen Gefallen. Es gehört ja auch zur Wahrheit, dass viele Stadionbesucher die Stimmung der Ultras als wichtigen Teil erachten.
      Zu 3) Beide Varianten sind nicht gut. Inzwischen heißt es ja, dass es in der Halbzeit aus einem eigentlich nicht zugänglichen Bereich unter der Tribüne hervorgeholt wurde. Ich bin mal gespannt, was da die Nachforschungen ergeben. Ich nehme dem Verein und auch der Polizei ein Interesse das Banner zu finden aber ab, sonst hätte man sich die Durchsuchungen des Stadions am Spieltag sparen können.

      aikman schrieb:

      [TheDude] schrieb:

      Ganz ehrlich bei den beschriebenen Zuständen, fange ich an die Kommerzialisierung nicht mehr so tragisch zu sehen. Bevor ich diesen Bodensatz der Gesellschaft für Stimmung sorgen lasse, verzichte ich lieber drauf.
      Den gleichen Gedanken hatte ich gestern auch...
      Klar. Weil die Leute lösen sich ja dann auch im Luft auf wenn sie nicht mehr im Stadion sind....
      Mir egal wo sie sich die Köpfe einschlagen, aber zumindest diese Öffentlichkeit ist dann weg. Ist doch kein Zufall, dass sowas immer bei landesweit augestrahlten Spielen passiert.
    • aikman schrieb:

      Mile High 81 schrieb:

      nineteen65 schrieb:

      @Mile High 81

      Zu 1) Sicherlich richtig. Individuelle Verantwortung trägt jeder, der Grenzen übertritt. Doch der Hang dies zu tun entstammt ja einer entsprechenden Prägung. Natürlich lässt sich mein Geschriebenes nicht 1:1 auf Berlin übertragen, aber festzuhalten bleibt, dass Ultras als "outlaws" eine gewisse Anziehungskraft auf Jugendliche ausüben. Ein Stück gehört das zum Heranwachsen ja auch einfach mit dazu und in manchen Punkten sollten viele Teile der Öffentlichkeit auch ein bisschen lockerer bleiben.
      Zu 2) Ich habe heute erfahren, dass ein Wechsel der Ultras auf die Nord auch an der Polizei scheitert, weil die tatsächlich meint, die Ultras dort weniger unter Kontrolle zu haben (Wohngebiet, Vermischung mit "normalem" Publikum). Naja und letztlich sagt es sich so schön mit der Nase und dem Tanzen. Einfach Aussperren kann man Ultras rein logistisch schon nicht und tätesich damit aus Gründen der Stimmung auch keinen Gefallen. Es gehört ja auch zur Wahrheit, dass viele Stadionbesucher die Stimmung der Ultras als wichtigen Teil erachten.
      Zu 3) Beide Varianten sind nicht gut. Inzwischen heißt es ja, dass es in der Halbzeit aus einem eigentlich nicht zugänglichen Bereich unter der Tribüne hervorgeholt wurde. Ich bin mal gespannt, was da die Nachforschungen ergeben. Ich nehme dem Verein und auch der Polizei ein Interesse das Banner zu finden aber ab, sonst hätte man sich die Durchsuchungen des Stadions am Spieltag sparen können.

      aikman schrieb:

      [TheDude] schrieb:

      Ganz ehrlich bei den beschriebenen Zuständen, fange ich an die Kommerzialisierung nicht mehr so tragisch zu sehen. Bevor ich diesen Bodensatz der Gesellschaft für Stimmung sorgen lasse, verzichte ich lieber drauf.
      Den gleichen Gedanken hatte ich gestern auch...
      Klar. Weil die Leute lösen sich ja dann auch im Luft auf wenn sie nicht mehr im Stadion sind....
      Mir egal wo sie sich die Köpfe einschlagen, aber zumindest diese Öffentlichkeit ist dann weg. Ist doch kein Zufall, dass sowas immer bei landesweit augestrahlten Spielen passiert.
      Es war jetzt das vierte Spiel im Ostseestadion seit 2011, bei dem Leuchtraketen in gegnerische Blöcke geschossen wurden. Einmal nur gegen Gäste (St.Pauli), einmal nur von den Gästen (Dresden), zweimal beidseitig (Magdeburg, Hertha). Montag lief es in der ARD, gegen Magdeburg im NDR oder MDR, sonst maximal auf Sky. Damit wäre deine Behauptung eigentlich schon widerlegt. Es ist schlichtweg falsch zu glauben, dass es die Pyroshow von Hertha und das Präsentieren des Banners nicht gegeben hätte, wenn kein Fernsehen da gewesen wäre. Gerade das ganze Klauen von Material ist ein Schw***vergleich, für den es keine Öffentlichkeit braucht, sondern der nur zwischen den Ultraszenen Relevanz hat. Nur wie es dort bewertet wird, zählt letztendlich auch für die Gruppen selbst.

      Es ist lustig, wie sich viele Menschen immer über Politiker aufregen, die nur ihre eigenen, kurzfristigen Interessen im Blick haben, aber letztlich selbst nicht weiter denken. "Hauptsache ich kann im Stadion in Ruhe Fußball gucken und im Idealfall bietet mir der Bodensatz der Gesellschaft noch eine schöne Show auf den Rängen. Schlagen sollen sie sich bitte außerhalb, da kriege ich nichts davon mit, also existiert es in meiner Welt nicht. Dann brauche ich mir auch nicht Gedanken über Ursachen und Lösungen machen"
    • Halte den Vergleich für hanebüchen. Hier geht es um ein Hobby und nicht ums Wohl und Wehe oder gar Überleben. Und mit Selbstdarstellern kann ich einfach nichts anfangen, nirgends. Und für mich sind diese Leute einfach nur egoistische Selbstdarsteller, die sich am Rande für Fußball interessieren. Anders kann ich mir diese Aktionen nicht erklären.
    • nineteen65 schrieb:

      aikman schrieb:

      Mile High 81 schrieb:

      nineteen65 schrieb:

      @Mile High 81

      Zu 1) Sicherlich richtig. Individuelle Verantwortung trägt jeder, der Grenzen übertritt. Doch der Hang dies zu tun entstammt ja einer entsprechenden Prägung. Natürlich lässt sich mein Geschriebenes nicht 1:1 auf Berlin übertragen, aber festzuhalten bleibt, dass Ultras als "outlaws" eine gewisse Anziehungskraft auf Jugendliche ausüben. Ein Stück gehört das zum Heranwachsen ja auch einfach mit dazu und in manchen Punkten sollten viele Teile der Öffentlichkeit auch ein bisschen lockerer bleiben.
      Zu 2) Ich habe heute erfahren, dass ein Wechsel der Ultras auf die Nord auch an der Polizei scheitert, weil die tatsächlich meint, die Ultras dort weniger unter Kontrolle zu haben (Wohngebiet, Vermischung mit "normalem" Publikum). Naja und letztlich sagt es sich so schön mit der Nase und dem Tanzen. Einfach Aussperren kann man Ultras rein logistisch schon nicht und tätesich damit aus Gründen der Stimmung auch keinen Gefallen. Es gehört ja auch zur Wahrheit, dass viele Stadionbesucher die Stimmung der Ultras als wichtigen Teil erachten.
      Zu 3) Beide Varianten sind nicht gut. Inzwischen heißt es ja, dass es in der Halbzeit aus einem eigentlich nicht zugänglichen Bereich unter der Tribüne hervorgeholt wurde. Ich bin mal gespannt, was da die Nachforschungen ergeben. Ich nehme dem Verein und auch der Polizei ein Interesse das Banner zu finden aber ab, sonst hätte man sich die Durchsuchungen des Stadions am Spieltag sparen können.

      aikman schrieb:

      [TheDude] schrieb:

      Ganz ehrlich bei den beschriebenen Zuständen, fange ich an die Kommerzialisierung nicht mehr so tragisch zu sehen. Bevor ich diesen Bodensatz der Gesellschaft für Stimmung sorgen lasse, verzichte ich lieber drauf.
      Den gleichen Gedanken hatte ich gestern auch...
      Klar. Weil die Leute lösen sich ja dann auch im Luft auf wenn sie nicht mehr im Stadion sind....
      Mir egal wo sie sich die Köpfe einschlagen, aber zumindest diese Öffentlichkeit ist dann weg. Ist doch kein Zufall, dass sowas immer bei landesweit augestrahlten Spielen passiert.
      Es war jetzt das vierte Spiel im Ostseestadion seit 2011, bei dem Leuchtraketen in gegnerische Blöcke geschossen wurden. Einmal nur gegen Gäste (St.Pauli), einmal nur von den Gästen (Dresden), zweimal beidseitig (Magdeburg, Hertha). Montag lief es in der ARD, gegen Magdeburg im NDR oder MDR, sonst maximal auf Sky. Damit wäre deine Behauptung eigentlich schon widerlegt. Es ist schlichtweg falsch zu glauben, dass es die Pyroshow von Hertha und das Präsentieren des Banners nicht gegeben hätte, wenn kein Fernsehen da gewesen wäre. Gerade das ganze Klauen von Material ist ein Schw***vergleich, für den es keine Öffentlichkeit braucht, sondern der nur zwischen den Ultraszenen Relevanz hat. Nur wie es dort bewertet wird, zählt letztendlich auch für die Gruppen selbst.
      Es ist lustig, wie sich viele Menschen immer über Politiker aufregen, die nur ihre eigenen, kurzfristigen Interessen im Blick haben, aber letztlich selbst nicht weiter denken. "Hauptsache ich kann im Stadion in Ruhe Fußball gucken und im Idealfall bietet mir der Bodensatz der Gesellschaft noch eine schöne Show auf den Rängen. Schlagen sollen sie sich bitte außerhalb, da kriege ich nichts davon mit, also existiert es in meiner Welt nicht. Dann brauche ich mir auch nicht Gedanken über Ursachen und Lösungen machen"
      Ich muss an solchen Leuten kein langfristiges Interesse haben. Ich bin nämlich nicht für sie verantwortlich oder muss ihre Steuereinnahmen verwalten. Insofern passt der Politikervergleich überhaupt nicht. Ich bin egoistisch genug zu sagen, dass ich solche Leute nicht im Stadion haben will, die mitunter meine oder die Gesundheit anderer gefährden könnten, nur um ihre dämlichen Schwanzvergleiche in der Öffentlichkeit auszuleben. Und ich brauche die auch nicht zu meiner Brot und Spiele Unterhaltung. Es gab früher keine Choreos und es wäre mir völlig scheißegal, wenn es sie such zukünftig nicht mehr geben würde. Ich bin da wegen des Spiels und dem Mitfiebern mit meinem Team und wegen nichts anderem. Wenn sich da Leute unbedingt auf die Fresse hauen wollen: trefft Euch irgendwo im Wald und sagt vorher der Polizei Bescheid, wo sie nachher die Reste einsammeln kann.
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Also ohne Choreos würde mir im Stadion was fehlen ganz ehrlich, im allgemeinen finde ich auch die Sprechgesänge der Fans unverzichtbar - gerade dadurch kommt für mich diese Stadionatmosphäre zustande. Die die sich gegenseitig verkloppen brauche ich auch nicht. Die Ultras die alles für ihren Verein geben, auswärts oder daheim, sind für mich unverzichtbar und gehören zum Fußball dazu. Als ich in England war und mir Arsenal angeschaut habe war ich schockiert wie ruhig es dort ist - da kann ich mir auch daheim unseren Dorfklub anschauen.
    • Cheesesteak87 schrieb:

      Also ohne Choreos würde mir im Stadion was fehlen ganz ehrlich, im allgemeinen finde ich auch die Sprechgesänge der Fans unverzichtbar - gerade dadurch kommt für mich diese Stadionatmosphäre zustande. Die die sich gegenseitig verkloppen brauche ich auch nicht. Die Ultras die alles für ihren Verein geben, auswärts oder daheim, sind für mich unverzichtbar und gehören zum Fußball dazu. Als ich in England war und mir Arsenal angeschaut habe war ich schockiert wie ruhig es dort ist - da kann ich mir auch daheim unseren Dorfklub anschauen.
      Das gab es ehrlich gesagt alles schon vor den Ultras. Leute wie "Manolo" haben ganz alleine Stimmung gemacht. In UK ist wohl eher das Problem, dass der Eintritt inzwischen unbezahlbar ist und daher ein wohl eher distinguiertes Publikum vorherrscht
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Das kannst du natürlich recht haben, mir ist es jedenfalls erst so richtig in den letzten 15 Jahren aufgefallen - wie kreativ und überdimensional die Choreos geworden sind (und so was gefällt mir wirklich). Aber jeder hat dazu seine Meinung, dass Schlägereien im und auch außerhalb vom Stadion nichts verloren haben - dazu darf es allerdings keine 2 Meinungen geben. Bin wirklich gespannt wie dieses Problem gelöst werde und hoffe zumindest auf eine Lösung.
    • Cheesesteak87 schrieb:

      Das kannst du natürlich recht haben, mir ist es jedenfalls erst so richtig in den letzten 15 Jahren aufgefallen - wie kreativ und überdimensional die Choreos geworden sind (und so was gefällt mir wirklich). Aber jeder hat dazu seine Meinung, dass Schlägereien im und auch außerhalb vom Stadion nichts verloren haben - dazu darf es allerdings keine 2 Meinungen geben. Bin wirklich gespannt wie dieses Problem gelöst werde und hoffe zumindest auf eine Lösung.
      Was ich immer wieder witzig finde, viele derjenigen die diese Choreos und Bengalos beim Fussball toll und als wichtigen Teil des ganzen empfinden gehören in das selbe Lager das damals bei de NFLE über die "Eventfans" gelästert hat. Ist jetzt nicht auf Dich persönlich bezogen, aber die Schnittmenge kommt mir schon recht gross vor.

      Davon abgesehen warum man als so genannter Ultra die Unterstützung des eigenen Teams automatisch mit dem Hass auf einen oder alle anderen verbinden muss werde ich nie verstehen. Erst recht nicht warum man das Bedürfnis hat das ganze dann auch noch in Richtung Gewalt und potentieller Körperverletzung weiter zu treiben.
      When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
      game, announced by the ESPN Sunday night crew,
      for all eternity. Paul Zimmerman

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von #67 ()

    • FanMan schrieb:

      Warum man als Priester pädophil sein muss werde ich auch nie verstehen.
      Aber vielleicht sind ja auch längst nicht alle so.

      =O :)
      Sicherlich nicht alle, aber der Anteil der so genannten Ultras die die Unterstützung des eigenen Vereins als überproportionale Abneigung (um dasWort Hass zu vermeiden) gegen "nicht mein Verein" verbinden erscheint einem Außenstehenden Beobachter doch recht hoch. Oder der Anteil der das nicht tut grenzt sich nicht stark genug verbal ab. Selbst bei Leuten die sich wohl nicht dazu zählen beobachte ich einen sehr starken Hang dazu die Aktionen der Ultras zu relativieren. Das mit der mangelnden Abgrenzung sehe ich übrigens in Deinem Beispiel der katholischen Kirche sehr ähnlich.
      When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
      game, announced by the ESPN Sunday night crew,
      for all eternity. Paul Zimmerman
    • Cheesesteak87 schrieb:

      Also ohne Choreos würde mir im Stadion was fehlen ganz ehrlich, im allgemeinen finde ich auch die Sprechgesänge der Fans unverzichtbar - gerade dadurch kommt für mich diese Stadionatmosphäre zustande. Die die sich gegenseitig verkloppen brauche ich auch nicht. Die Ultras die alles für ihren Verein geben, auswärts oder daheim, sind für mich unverzichtbar und gehören zum Fußball dazu. Als ich in England war und mir Arsenal angeschaut habe war ich schockiert wie ruhig es dort ist - da kann ich mir auch daheim unseren Dorfklub anschauen.
      Was an diesem 90 minütigen sich selbstbeweihräucherten Dauersingsang stimmungsmäßig so toll sein soll, werde ich nie verstehen. Übrigens gibt es in England teilweise richtig tolle Atnosphäre, nur ist die eben Ereignisbedingt und nicht von vorne bis hinten durchorganisiert. In Deutschland wird 90 Minuten ununterbrochen vor sich hingesungen völlig egal was da auf dem Rasen passiert.

      Der NFLE Vergleich ist durchaus angebracht, auch dort hat ein großer Teil des Publikums sich selbst gefeiert
      [SIZE="4"]In Peyton we trust!! [/SIZE]
    • Disastermaster schrieb:

      Cheesesteak87 schrieb:

      Also ohne Choreos würde mir im Stadion was fehlen ganz ehrlich, im allgemeinen finde ich auch die Sprechgesänge der Fans unverzichtbar - gerade dadurch kommt für mich diese Stadionatmosphäre zustande. Die die sich gegenseitig verkloppen brauche ich auch nicht. Die Ultras die alles für ihren Verein geben, auswärts oder daheim, sind für mich unverzichtbar und gehören zum Fußball dazu. Als ich in England war und mir Arsenal angeschaut habe war ich schockiert wie ruhig es dort ist - da kann ich mir auch daheim unseren Dorfklub anschauen.
      Was an diesem 90 minütigen sich selbstbeweihräucherten Dauersingsang stimmungsmäßig so toll sein soll, werde ich nie verstehen. Übrigens gibt es in England teilweise richtig tolle Atnosphäre, nur ist die eben Ereignisbedingt und nicht von vorne bis hinten durchorganisiert. In Deutschland wird 90 Minuten ununterbrochen vor sich hingesungen völlig egal was da auf dem Rasen passiert.
      Der NFLE Vergleich ist durchaus angebracht, auch dort hat ein großer Teil des Publikums sich selbst gefeiert
      Aber du warst auch schon mal zu nem Fußballspiel im Stadion, oder?
    • Bay Araya schrieb:

      Disastermaster schrieb:

      Cheesesteak87 schrieb:

      Also ohne Choreos würde mir im Stadion was fehlen ganz ehrlich, im allgemeinen finde ich auch die Sprechgesänge der Fans unverzichtbar - gerade dadurch kommt für mich diese Stadionatmosphäre zustande. Die die sich gegenseitig verkloppen brauche ich auch nicht. Die Ultras die alles für ihren Verein geben, auswärts oder daheim, sind für mich unverzichtbar und gehören zum Fußball dazu. Als ich in England war und mir Arsenal angeschaut habe war ich schockiert wie ruhig es dort ist - da kann ich mir auch daheim unseren Dorfklub anschauen.
      Was an diesem 90 minütigen sich selbstbeweihräucherten Dauersingsang stimmungsmäßig so toll sein soll, werde ich nie verstehen. Übrigens gibt es in England teilweise richtig tolle Atnosphäre, nur ist die eben Ereignisbedingt und nicht von vorne bis hinten durchorganisiert. In Deutschland wird 90 Minuten ununterbrochen vor sich hingesungen völlig egal was da auf dem Rasen passiert.Der NFLE Vergleich ist durchaus angebracht, auch dort hat ein großer Teil des Publikums sich selbst gefeiert
      Aber du warst auch schon mal zu nem Fußballspiel im Stadion, oder?
      Natürlich nicht, ich schau mir das immer nur von der Couch aus an :saint: :bengal
      Eventuell verstehe ich unter Stimmung halt was anderes als du, kein Problem. Aber deine dummdoofe Pseudofrage kannst du ruhig stecken lassen :gaehn
      [SIZE="4"]In Peyton we trust!! [/SIZE]
    • Disastermaster schrieb:

      Bay Araya schrieb:

      Disastermaster schrieb:

      Cheesesteak87 schrieb:

      Also ohne Choreos würde mir im Stadion was fehlen ganz ehrlich, im allgemeinen finde ich auch die Sprechgesänge der Fans unverzichtbar - gerade dadurch kommt für mich diese Stadionatmosphäre zustande. Die die sich gegenseitig verkloppen brauche ich auch nicht. Die Ultras die alles für ihren Verein geben, auswärts oder daheim, sind für mich unverzichtbar und gehören zum Fußball dazu. Als ich in England war und mir Arsenal angeschaut habe war ich schockiert wie ruhig es dort ist - da kann ich mir auch daheim unseren Dorfklub anschauen.
      Was an diesem 90 minütigen sich selbstbeweihräucherten Dauersingsang stimmungsmäßig so toll sein soll, werde ich nie verstehen. Übrigens gibt es in England teilweise richtig tolle Atnosphäre, nur ist die eben Ereignisbedingt und nicht von vorne bis hinten durchorganisiert. In Deutschland wird 90 Minuten ununterbrochen vor sich hingesungen völlig egal was da auf dem Rasen passiert.Der NFLE Vergleich ist durchaus angebracht, auch dort hat ein großer Teil des Publikums sich selbst gefeiert
      Aber du warst auch schon mal zu nem Fußballspiel im Stadion, oder?
      Natürlich nicht, ich schau mir das immer nur von der Couch aus an :saint: :bengal Eventuell verstehe ich unter Stimmung halt was anderes als du, kein Problem. Aber deine dummdoofe Pseudofrage kannst du ruhig stecken lassen :gaehn
      Naja , was deiner Auffassung nach gute Stimmung oder schlechte Stimmung ist, war mir bei dem Beitrag eher sekundär. Es ging darum, was du so in den Stadien wahrgenommen hast, was da passiert. Deswegen war meine Frage sogar halb ernst gemeint, aber wir haben augenscheinlich grundsätzlich andere Spiele/Stadien gesehen, denn das, was du beschrieben hast :
      "In Deutschland wird 90 Minuten ununterbrochen vor sich hingesungen völlig egal was da auf dem Rasen passiert." Hab ich jetzt nicht so erlebt.

      Welches Lied wann angestimmt wird, ist wahrlich nicht völlig losgelöst vom Spielstand/Verlauf und es gibt auch diese "Ergebnisorientierten" Reaktionen, wie du sie von England beschrieben hast. Das war auch bei den zwei Malen, die ich in der Allianz-Arena war, so.
    • Also wenn zB. in Dortmund Schalke dass 0:1 erzielt, singen die BVB-Fans sicher nicht:vorwärts BVB noch ein Tor. Also die Lieder werden schon dem Spielverlauf angepasst :D . Und teilweise richtig tolle Atmosphäre war jetzt in London für mich nicht zu erkennen, einmal kurz aufstehen bei einem Tor und danach schweigen. In Deutschland wird die Mannschaft auch bei Rückstand weiter unterstützt. Aber jeder hat dazu seine Meinung ich finde zumindest Lieder und Gesänge im Stadion gut und einige wieder nicht, für mich aber auch kein Problem.
    • Bay Araya schrieb:

      Disastermaster schrieb:

      Bay Araya schrieb:

      Disastermaster schrieb:

      Cheesesteak87 schrieb:

      Also ohne Choreos würde mir im Stadion was fehlen ganz ehrlich, im allgemeinen finde ich auch die Sprechgesänge der Fans unverzichtbar - gerade dadurch kommt für mich diese Stadionatmosphäre zustande. Die die sich gegenseitig verkloppen brauche ich auch nicht. Die Ultras die alles für ihren Verein geben, auswärts oder daheim, sind für mich unverzichtbar und gehören zum Fußball dazu. Als ich in England war und mir Arsenal angeschaut habe war ich schockiert wie ruhig es dort ist - da kann ich mir auch daheim unseren Dorfklub anschauen.
      Was an diesem 90 minütigen sich selbstbeweihräucherten Dauersingsang stimmungsmäßig so toll sein soll, werde ich nie verstehen. Übrigens gibt es in England teilweise richtig tolle Atnosphäre, nur ist die eben Ereignisbedingt und nicht von vorne bis hinten durchorganisiert. In Deutschland wird 90 Minuten ununterbrochen vor sich hingesungen völlig egal was da auf dem Rasen passiert.Der NFLE Vergleich ist durchaus angebracht, auch dort hat ein großer Teil des Publikums sich selbst gefeiert
      Aber du warst auch schon mal zu nem Fußballspiel im Stadion, oder?
      Natürlich nicht, ich schau mir das immer nur von der Couch aus an :saint: :bengal Eventuell verstehe ich unter Stimmung halt was anderes als du, kein Problem. Aber deine dummdoofe Pseudofrage kannst du ruhig stecken lassen :gaehn
      Naja , was deiner Auffassung nach gute Stimmung oder schlechte Stimmung ist, war mir bei dem Beitrag eher sekundär. Es ging darum, was du so in den Stadien wahrgenommen hast, was da passiert. Deswegen war meine Frage sogar halb ernst gemeint, aber wir haben augenscheinlich grundsätzlich andere Spiele/Stadien gesehen, denn das, was du beschrieben hast :"In Deutschland wird 90 Minuten ununterbrochen vor sich hingesungen völlig egal was da auf dem Rasen passiert." Hab ich jetzt nicht so erlebt.

      Welches Lied wann angestimmt wird, ist wahrlich nicht völlig losgelöst vom Spielstand/Verlauf und es gibt auch diese "Ergebnisorientierten" Reaktionen, wie du sie von England beschrieben hast. Das war auch bei den zwei Malen, die ich in der Allianz-Arena war, so.
      Ok, wenn es eine ernstgemeinte Frage war, dann war meine Reaktion dummdoof :mrgreen:

      Um beim Beispiel Allianz Arena zu bleiben, da wurde von der Südkurve jeweils das gleiche Liedgut inthronisiert als man letzte Saison von Real vorgeführt wurde wie bei einem BL Spiel 2 Wochen vorher. Und in der 80 Minute bei einem 1-2 Rückstand im CL VF fängt man auf einmal an gegen Stadionverbote zu trällern :bengal

      Anderes Beispiel, gegen Köln letzte Saison: Ein Heimspiel bei dem es mal wirklich spannend und interessant bis zum Schluß ist und die Südkurve gibt in der Schlußphase des Spiels eine 15 Minuten Version von Schwabing früh am Morgen zum Besten.
      [SIZE="4"]In Peyton we trust!! [/SIZE]
    • Cheesesteak87 schrieb:

      Also wenn zB. in Dortmund Schalke dass 0:1 erzielt, singen die BVB-Fans sicher nicht:vorwärts BVB noch ein Tor. Also die Lieder werden schon dem Spielverlauf angepasst :D . Und teilweise richtig tolle Atmosphäre war jetzt in London für mich nicht zu erkennen, einmal kurz aufstehen bei einem Tor und danach schweigen. In Deutschland wird die Mannschaft auch bei Rückstand weiter unterstützt. Aber jeder hat dazu seine Meinung ich finde zumindest Lieder und Gesänge im Stadion gut und einige wieder nicht, für mich aber auch kein Problem.

      Honka schrieb:

      Cheesesteak87 schrieb:

      Also wenn zB. in Dortmund Schalke dass 0:1 erzielt, singen die BVB-Fans sicher nicht:vorwärts BVB noch ein Tor.
      ich bitte dich,die 60er sind nun auch schon längst vorbei ;)



      Hm...keine Ahnung zu welchen Mannschaften Ihr geht, aber "Auf geht's Gladbach, schießt ein Tor! (alternativ: "Die Kurve singt heute laut im Chor, auf gehts MGL schießt ein Tor!") ist ein ziemlich normaler Chorus im Stadion, wenn man sich gerade einen gefangen hat.

      Vielleicht bin ich da voreingenommen, aber eine Menge des Ultra-initiierten Sing-Sangs ist dermaßen a-tonal und metrisch, als auch textlich grottig, dass es sich von vornherein nicht als Kurvengesang eignet (dazu kommt noch, dass viele Leute noch niiht mal einen Takt halten können, was immer wieder dafür sorgt, dass zB "Die 11 vom Niederrhein" im Verlauf des Liedes in der Kurve immer schneller wird....altes Drummer-Problem!)

      Lustigerweise ist es nicht unüblich, dass für die Melodien gerne auch Vorbilder aus dem serbo/kroatischen Raum zitiert werden , deren Stimmung man anscheinend ja gerne in deutschen Stadien hätte. Die beißen sich allerdings schon kulturhistorisch mit dem westlichen Harmonieverständnis (musikalisch). Sieht man jedes Jahr beim ESC :mrgreen:

      Es gilt hier die einfache Regel: je einfacher, desto besser, desto mehr Unterstützung der ganzen Kurve!!
      Das gilt für oben genannte Anfeuerung, als auch für Gesänge die auf beliebten Fernsehserien basieren (Pippi Langstrumpf und Co)

      Diese Form des Supports gab es aber schon immer in den Kurven.
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!

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