DFB Pokal 17/18

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    • ganz schön dramatische Spiele heute :) als neutraler Beobachter eine feine Sache,schade das es für RWE nicht ganz gereicht hat am Ende und der KSC scheint die Pillen auch ganz schön ins schwitzen zu bringen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Honka ()

    • Das war heute für den Saisonverlauf von unschätzbarem Wert!!! Ist man heute doch hoch verdient weiter gekommen. In Hz 1 war man trotz des 11ers für den BTSV drückend überlegen und bis auf die ersten 20 Minuten in Hz 2 auch!
      Heute hat man das Ding endlich gezogen.
      Hach was bin ich glücklich :thumbsup:
      Der Mensch muss ein ungeheurer Ignorant sein, der auf jede Frage eine Antwort weiss. Voltaire (1694-1778)
    • Da wurde mein Gesicht heute auch im länger, was den Zustand des Platzes anging. Da darf der VfL am Sonntag gegen Nöttingen auf absolutem Ackergeläuf noch ran. Verstehe nicht, warum man zwei Spiele in so kurzem Abstand in gleichem Stadion genehmigen kann.
      "If you aren't going all the way, why go at all?"
      - Joe Namath
    • freeman schrieb:

      Da wurde mein Gesicht heute auch im länger, was den Zustand des Platzes anging. Da darf der VfL am Sonntag gegen Nöttingen auf absolutem Ackergeläuf noch ran. Verstehe nicht, warum man zwei Spiele in so kurzem Abstand in gleichem Stadion genehmigen kann.
      genau das macht es doch auch aus,bei klein gegen groß ;) auch ein Acker gehört dazu wenn der Underdog den Favoriten stellen will,aber klar alles sollte in Maßen sein :)
    • Was das angeht, bin ich schmerzfrei, in der Regel braucht der Underdog gegen Bochum nicht mal einen schlechten Platz, sondern man besiegt sich mit Überheblichkeit und Pomadigkeit einfach selbst ;) Mir geht's da hauptsächlich um Verletzungsgefahr, da sind wir in letzter Saison schon arg gebeutelt mit gewesen und das geht jetzt langsam schon wieder los. Wenn da einer in einem von den zig notdürftig geflickten Löchern hängenbleibt, gute Nacht, bei unserem Glück.
      "If you aren't going all the way, why go at all?"
      - Joe Namath
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      Und ich dachte gestern noch "wie langweilig, gibt gar keine Überraschungen" :hinterha:
      In Osnabrück rauszufliegen ist die eine Sache, das kann schon mal passieren. Aber bei 0:0 für 70 Minuten in Überzahl...? :dogeyes:
      Eines Tages, eines Tages, eines Tages wird's geschehn und
      dann fahren wir nach Mailand, um den FC Köln zu sehn!

      EUROPAPOKAAAL
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      Da wirds morgen ordentlich rascheln im Blätterwald! Ist ja auch ne Frechheit was der HSV da seinen Fans bietet und das nachdem man wieviele Mio investiert hat? Wenn Papadopolus und Mavray gegen einen Drittligisten schon nicht gut sind........
      Der Mensch muss ein ungeheurer Ignorant sein, der auf jede Frage eine Antwort weiss. Voltaire (1694-1778)
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      Dante LeRoi schrieb:

      Und ich dachte gestern noch "wie langweilig, gibt gar keine Überraschungen" :hinterha:
      In Osnabrück rauszufliegen ist die eine Sache, das kann schon mal passieren. Aber bei 0:0 für 70 Minuten in Überzahl...? :dogeyes:
      War jetzt auch nicht sooo toll mit den HSV Chancen. Zwar optisch haushoch überlegen, aber vor dem Tor relativ harmlos. Als wenn da einer nen Fluch auf Hamburg gelegt hätte.
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      [TheDude] schrieb:

      Ganz ehrlich. Welcher Schwachkopf ist denn auf die Idee gekommen, die beiden (sich nicht mögenden) Ultra-Gruppierungen 20 Meter nebeneinander zu setzen?
      normal ist das eigentlich anders. Der heimblock von Rostock ist eigentlich auf der anderen Seite.
      Aber die Suptras sind vor ein paar Jahren auf die andere Seite umgezogen..
      Was ist typisch deutsch? Wenn studierte Theaterwissenschaftler utopische Grenzwerte beschließen, Ingenieure und Automanager aus Feigheit vor einer öffentlichen Konfrontation kuschen und dann hintenrum versuchen, das Ding mit unlauteren Mitteln hinzubiegen.Vince Ebert
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      Serienjunkie schrieb:

      Ein Rostocker Heimspiel zur Prime-Time in der ARD ... da hätte man drauf wetten können, daß diese Bühne von den bekannten Gruppierungen gebührend mißbraucht "genutzt" werden würde ... selbst schuld, DFB.
      Ich weiß was du meinst und du hast im Grunde Recht (man konnte damit rechnen) Aber bei dem selbst schuld DFBgehe ich nicht mit. Rostock-hertha war mit Abstand die spannenste Partie (evtl. Osnabrück-HSV als alternative). Schuld sind die Leute die Pyro in andere fanblöckeballern. Nicht ein verband TV Anstalt, die ein Spiel zur zeit x ansetzt.
      Was ist typisch deutsch? Wenn studierte Theaterwissenschaftler utopische Grenzwerte beschließen, Ingenieure und Automanager aus Feigheit vor einer öffentlichen Konfrontation kuschen und dann hintenrum versuchen, das Ding mit unlauteren Mitteln hinzubiegen.Vince Ebert
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      Vielleicht mal etwas über die Hintergründe. Ich versuche es möglichst ohne jegliche Bewertung zu schreiben, ich habe keine Lust auf Endlosdiskussionen, bei denen die Argumente schon tausend mal ausgetauscht wurden.

      @Serienjunkie Die Partie wurde auf Wunsch der Polizei auf den Montag gelegt. Am Wochenende war in HRO die Hanse Sail und das bedeutet bereits genug Sicherheitsaufwand. Dementsprechend war übrigens klar, dass Schalke ebenfalls Montags spielen wird und man versucht, dass die Herthaner schon/noch auf Reisen sind, solange Schalke in der Stadt ist. Die sind ja nun beileibe auch keine Freunde. Wenn es denn unbedingt ein 20:15 Uhr Spiel auf einen Montag geben muss, dann wenigstens eins mit nur 2 Stunden An- und Abreise für die Gäste. Das waren wohl die Gründe für die Ansetzung. Mit "Bühne nutzen" hatten das gestern auch nichts zu tun. Jeder wusste, dass der Imageschaden durch die Übertragung umso größer sein würde. Aber das Banner besaß man halt schon seit drei Jahren und ob Hansa in den nächsten 20 Jahren nochmal gegen Hertha spielt, weiß niemand. Deshalb war es leider "logisch", dass das Banner präsentiert werden "musste", ehr trotz als wegen der Übertragung. Die Nürnberger und Schalker mit vergleichbaren Bannern von Bayern und Dortmund hatten aufgrund der vielen Spiele zwischen den Klubs Zeit, sich den passenden Augenblick auszusuchen.

      Allgemein zum Geschehenen: Herthas Pyroaktion zur 2.HZ will ich nicht thematisieren wegen Endlosdiskussionen. Tja und dann das Ostkurvenbanner. Der Hintergrund ist, dass es über die Jahre immer wieder Auseinandersetzungen zwischen beiden Fanlagern gab. Das kulminierte dann in einer Messerattacke auf einen Hansafan, als die Berliner Hansafraktion und die Herthaner auf dem Rückweg von einem Gastspiel des KSC (Fanfreundschaft mit Hertha) waren. Als Rache dafür wurde das Banner entwendet. Übrigens geklaut aus einem ziemlich geheim gehaltenen, von einem Sicherheitsdienst und mit Alarmsystem abgesichterten Container am Olympiastadion. Nützt halt nichts, wenn die Herthaszene nicht mitbekommt, dass ein Rostocker für den Sicherheitsdienst arbeitet. Vor der Präsentation des Banners wurde deshalb auch ein Spruchband Richtung Gästeblock gezeigt: "Kein Angriff auf Hansafans bleibt ungesühnt". Wird nur leider im Umkehrschluss bedeuten, dass sich nach gestern Hansafans in Berlin warm anziehen dürfen und der Waffenstillstand zwischen den Szeneangehörigen in der Stadt vermutlich nicht halten wird.
      Im Übrigen wusste gestern so gut wie jeder halbwegs Informierte auf der Südtribüne, was geschehen wird. Auch bei Hertha hat man es geahnt, das weiß ich aus persönlichen Gesprächen. Deshalb kann man davon ausgehen, dass auch die Vereine und die Polizei es über die Szenekundigen Beamten wussten.

      @[TheDude] Ich versuche es kurz zu halten. Das Ostseestadion hat eigentlich zwei Stehecken für Heimfans. Eine davon war seit jeher der Supportbereich (8/9). Als sich in Rostock eine Ultraszene etablierte, hatte diese aber schnell den Eindruck, dass man sich in diesem Block nicht weiterentwickeln und wie gewünscht supporten kann. Deshalb wechselte man in die gegenüberliegende Ecke (27a). Dort sammelten sich über die Jahre immer mehr supportwillige Fans (27, dann 26). 2011 kam dann der Entschluss in Abstimmung mit dem Verein daraus einen Supportbereich hinter dem Tor zu machen (23 bis 27, der Rest der Südtribüne ist bis heute Puffer zum Gästeblock). Das ging gut bis zu einem Heimspiel gegen St.Pauli, dann Schließung der Süd. Daraufhin erhöhnte die Fanszene natürlich den Druck auf den Vorstand enorm und erreichte letztlich dessen Rücktritt. Es gab den Plan, auf der Nordtribüne eine Hintertor-Supportbereich zu eröffnen. Dafür wurden die Dauerkarteninhaber der Nordtribüne befragt, ob sie zu einem Platzwechsel bereit wären. Das wurde mehrheitlich abgelehnt, weshalb es nicht umgesetzt wurde. Unter dem neuen Vorstand wurde die Südtribüne dann wieder geöffnet und auch wenn es alle 1 bis 2 Jahr Vorfälle wie gestern gibt, ist sie für die Ultras ein Heiligtum, das sie sich über Jahre erkämpft haben und in meinen Augen niemals zugunsten eines Wechsels auf die Nordtribüne aufgeben würden. Eine Verlegung des Gästeblocks in Block 1/2 oder 8/9 ist nicht möglich, da die Gäste in den Shuttlebussen dann genau über die Hauptanreisewege der Hansafans fahren müssten und am Einlass enorme bauliche Veränderungen notwendig wären. Deshalb sind die Gegebenheiten im Stadio wie sie sind, und realistisch betrachtet ziemlich alternativlos. Jeder Vorstand, der die Südtribüne wieder schließen würde, wäre auf Dauer wieder nicht mehr im Amt und das weiß dort auch jeder.
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      sorry. Wenn ich schon lese, " das Banner musste gezeigt werden" .. "musste". Meine Güte, das sind alles Erwachsene Menschen und die spielen "capture the flag". Peinlich und Fremdschämen zu gleich.

      Ich selbst bin Herthafan, seit ich denken kann. Aber das gestern war einfach nur peinlich. "Ultras" wollen Gespräche über Pro Pyro führen und wundern sich, dass es keine Kompromissbereitschaft gibt?

      Das ich das mal sage, hätte ich nicht für möglich gehalten, aber langsam sollte man die Diskussion führen, wie man solche Fangruppen aus dem Fußball bekommt. Vielleicht durch Preisanhebung? Warum sollte ich solch Fans das Privileg gewähren für <12 Euro ein Heimspiel zu besuchen? Mindestens verdoppeln. Punkt.
      Oder die Selektion am Eingang. Wie in jeder halbwegs guten Diskothek, da wird auch vorher selektiert.

      Aus Herthasicht würde ich mindestens 2 Spiele ohne Ostkurve spielen (ohne finanziellen Nachlass) sowie keine Auswärtsfans.

      So bitter es für die ganzen möchtegern Fanboys und superstarken, maskulinen Ultras auch klingen mag, der Fußball lebt auch ohne euch. Diese Fanszene will meinem Club vorschreiben, welche Trikotfarben als Ausweichtrikot getragen werden soll, wo das neue Stadion stehen soll und welche Marketingstrategie die beste ist? Nein Danke, und ein gepflegtes "verpisst euch".

      Ps. Ich war selbst jahrelang ob Sommer oder Winter stehend in der Ostkurve. Da kriegen mich momentan keine 10 Pferde mehr rein, spätestens seit ich mitbekommen hab, dass letztes Jahr einer Person von allen Seiten Schläge angedroht wurden, weil die Person ein Pinkes Trikot getragen hat.
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      @Matzelinho Wenn ich "musste" ich Anführungszeichen schreibe, verstehst du aber schon, dass ich damit die Perspektive der Handelnden verdeutliche und nicht meine eigene, oder?

      Preisanhebungen in einer Kurve mit tausenden Plätzen, auf denen viele auch stehen, weil sie sich schlichtweg nichts teureres leisten können, sind jetzt eine schlaue Idee, weil...? Als die Südtribüne bei Hansa geschlossen war, haben sich unsere Ultras übrigens auf der Osttribüne direkt neben den Gästeblock gestellt. Du kannst dir die Begeisterung der Polizei vorstellen. Für ein Spiel wollte man dann sogar mal die feinen Herren auf der Westtribüne besuchen (so viel zum Kartenpreis), woraufhin der Verein komplett den Kartenverkauf gestoppt hat. Mit diesen ganzen Maßnahmen hat man sich einfach nur lächerlich gemacht und wurde von der Fanszene vor aller Öffentlichkeit am Nasenring durch die Manege gezogen. Glaubst du, dass bei geschlossener Ostkurve die Fanszene von Hertha keinen anderen Platz in dieser Schüssel mit 70.000 Plätzen findet? Kollektivstrafen haben sich die letzten Jahre ja als komplett ineffizient erwiesen und zu Solidarisierungseffekten geführt, aus denen die Ultras gestärkt hervorgehen. Wenn die Lösung tatsächlich so einfach wäre, wäre da in den letzten Jahren sicherlich schonmal jemand drauf gekommen, dass man ja einfach Kurven schließen muss.
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      Ist es denn wirklich so ultraschwer (kicher) diese Typen dingfest zu machen und entsprechend zu bestrafen? Egal ob sie im Stadion zündeln oder bei An- und Abreise Bahnwaggons zerlegen oder sonstwie kriminell aktiv werden.
      Schadenersatz plus Geld- oder Gefängnisstrafe sollten diesen Sumpf der Gewalt doch irgendwie trockenlegen können.
      schaun mer mal
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      FanMan schrieb:

      Ist es denn wirklich so ultraschwer (kicher) diese Typen dingfest zu machen und entsprechend zu bestrafen? Egal ob sie im Stadion zündeln oder bei An- und Abreise Bahnwaggons zerlegen oder sonstwie kriminell aktiv werden.
      Schadenersatz plus Geld- oder Gefängnisstrafe sollten diesen Sumpf der Gewalt doch irgendwie trockenlegen können.
      Bei Bahnfahrten werden von vielen Gruppen nach dem Einstieg direkt die Kameras in den Zügen abgeklebt. Gibt es dann keine Polizeibegleitung, gibt es keine Aufklärungschance.
      Im Stadion selbst geht die Chance zur Identifizierung ebenfalls gegen Null aufgrund von Vermummung und Einheitsklamotte, zumal sich vor und nach Pyroaktionen umgezogen wird und bei Riots außerhalb gerne auch mal Klamotten durchgewechselt werden. Damit sind selbst Kameraaufnahmen wenig wert und selbst wenn die Polizei der Meinung ist, jemanden anhand seiner Kleidung eindeutig identifiziert zu haben, gibt es viele Unwägbarkeiten. Dazu kommt, dass zum Beispiel bei grauen und schwarzen Hosen die Kameras Tonabstufungen nicht dermaßen scharf auflösen, dass es vor Gericht nicht anfechtbar wäre.
      Dann wird ja gerne mal gefordert, dass die Polizei doch einfach mal in die Blöcke gehen und Täter herausziehen soll. Man schaue sich jetzt diese Bilder an und stelle sich vor, in dieser Stimmung geht die Polizei in den Block. Das endet nicht gut. Im übrigen ist am Anfang des Videos auch zu sehen, wie ein Vermummter die Tür des nächstgelegenen Mundlochs verriegelt und somit bei einem Auftauchen der Polizei genug Zeit zum Untertauchen gewesen wäre.

      Du siehst, alles nicht so einfach, weil durch jahrelange Erfahrungen mittlerweile komplett durchorganisiert. Realistisch gesehen gibt es sowohl für die Vereine als auch für die Polizei keine wirkliche Chance Ultras wirklich aus den Stadien zu halten und solche Aktionen völlig zu verhindern. Andererseits sollte man froh sein, dass in einem Rechtsstaat auch für diese Leute eine zweifelsfreie Identifizierung und ein Schuldnachweis vonnöten sein sollte (gegenteilige Beispiele gibt es ja trotzdem). Selbst mit Maßnahmen wie seinerzeit in England würde man in Deutschland heutzutage kaum ein Verschwinden der Ultras bewirken können, dafür sind die Strukturen zu gefestigt. Es gab zum Beispiel gestern vor dem Spiel Gerüchte über Nacktzelte am Einlass. In diesem Fall hätte Hansas Fanszene das Stadion vermutlich nicht betreten, aber einen Haufen von hunderten Leuten, die auf 180 sind, weil sie das Banner nicht präsentieren konnten, will die Polizei auch wohl kaum über den ganzen Abend in Schach halten müssen.
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      nineteen65 schrieb:



      @[TheDude] Ich versuche es kurz zu halten. Das Ostseestadion hat eigentlich zwei Stehecken für Heimfans. Eine davon war seit jeher der Supportbereich (8/9). Als sich in Rostock eine Ultraszene etablierte, hatte diese aber schnell den Eindruck, dass man sich in diesem Block nicht weiterentwickeln und wie gewünscht supporten kann. Deshalb wechselte man in die gegenüberliegende Ecke (27a). Dort sammelten sich über die Jahre immer mehr supportwillige Fans (27, dann 26). 2011 kam dann der Entschluss in Abstimmung mit dem Verein daraus einen Supportbereich hinter dem Tor zu machen (23 bis 27, der Rest der Südtribüne ist bis heute Puffer zum Gästeblock). Das ging gut bis zu einem Heimspiel gegen St.Pauli, dann Schließung der Süd. Daraufhin erhöhnte die Fanszene natürlich den Druck auf den Vorstand enorm und erreichte letztlich dessen Rücktritt. Es gab den Plan, auf der Nordtribüne eine Hintertor-Supportbereich zu eröffnen. Dafür wurden die Dauerkarteninhaber der Nordtribüne befragt, ob sie zu einem Platzwechsel bereit wären. Das wurde mehrheitlich abgelehnt, weshalb es nicht umgesetzt wurde. Unter dem neuen Vorstand wurde die Südtribüne dann wieder geöffnet und auch wenn es alle 1 bis 2 Jahr Vorfälle wie gestern gibt, ist sie für die Ultras ein Heiligtum, das sie sich über Jahre erkämpft haben und in meinen Augen niemals zugunsten eines Wechsels auf die Nordtribüne aufgeben würden. Eine Verlegung des Gästeblocks in Block 1/2 oder 8/9 ist nicht möglich, da die Gäste in den Shuttlebussen dann genau über die Hauptanreisewege der Hansafans fahren müssten und am Einlass enorme bauliche Veränderungen notwendig wären. Deshalb sind die Gegebenheiten im Stadio wie sie sind, und realistisch betrachtet ziemlich alternativlos. Jeder Vorstand, der die Südtribüne wieder schließen würde, wäre auf Dauer wieder nicht mehr im Amt und das weiß dort auch jeder.
      Sorry, das hat nichts mit dir zu tun, sondern mit dem Inhalt, aber so ein gequirlter Mist. Wo sind wir denn? Da wird man freundlich gebeten die Plätze zu wechseln und wenn man das nicht möchte dann ist das halt so. Dann muss ein Vorstand gehen? Ich kann kaum glauben, was ich da insgesamt lese. Solche primitiven Idioten und die Vereinsführung und scheinbar auch Polizei und Stadt lassen sich von denen auf der Nase rumtanzen? Ganz ehrlich vielleicht sollten die ach so bösen Strafen mal drastisch verstärkt werden. Wär doch mal was so eine ganze Saison komplett vor leeren Rängen zu spielen...

      Ganz ehrlich bei den beschriebenen Zuständen, fange ich an die Kommerzialisierung nicht mehr so tragisch zu sehen. Bevor ich diesen Bodensatz der Gesellschaft für Stimmung sorgen lasse, verzichte ich lieber drauf.