Kansas City Chiefs 2017

    • NordicByNature schrieb:

      Ich denke da Angebot und Nachfrage ja den Preis festlegen, kann ein 1. Round Pick für Smith drin sein. Und ich würde ihn traden. Nicht weil ich ihn nicht mag oder so, sondern einfach nur desshlab, dass man nun noch was bekommt. Smith hat gezeigt, dass er auch nicht "Die" Lösung ist, der ein Spiel schultern kann (und das nicht zum ersten mal). Da ich eh keine Ansprüche an das erste Jahr von Mahomes stelle, wäre mir der Firstrounder lieber als Smith ein weiteres Jahr. So könnte man noch ihm einen großen WR zur Seite stellen, der ein andere Typ als Hill wäre...2.3 Runde kann man dann auf MLB gehen und einen DJ Nachfolger holen.

      Da nun fast die Hälfte aller NFL Teams einen QB suchen, und sagen wir mal 4 Instant Starter im Draft (Darnold, Rosen, Mayfield, Allen) was schon optimistisch ist, und mit Cousin und Smith "nur" zwei gute QB´s auf dem Markt sind, kann es sein, dass die Nachfrage sehr hoch wird,...ich habe da die Browns im Auge, da die auch 2 Firstrounder haben und evtl einen Abgeben für einen QB bei dem sie wissen was sie bekommen?

      zu mal kommt hinzu, dass selbst Mannschaften die nicht zwingend einen QB brauchen, gerne einen neuen hätte. Gehört habe ich das von den Saints, Bengals und den Bills.

      Denke da geht schon was.

      Ein Traum wäre:
      - 1.Round (Durch Smith trade) WR
      - 2.Round CB / MLB
      - 3.Round MLB / CB
      - 4.Round Runstopper / D-Line
      - 6.Round Safty
      Naja du kannst die Liste der brauchbaren QB um Bradford, Bridgewater und Keenum erweiteren. Haben zwar alle Fragezeichen wegen Verletzungen und weniger guten Vorjahren sind aber auch keine schlechten Lösungen.

      Die Saints werden doch nach dieser Saison Brees nicht abgeben, der muss schon von alleine aufhören.

      Ich weiß nicht, die Niederlage ist ziemlich bitter und ich kann verstehen wenn man was ändern will. Aber rational betrachtet tradet man einen QB der momentan den 10 besten der Liga gehört und legt die Geschicke in die Hände eines Mannes mit 0 spielen. Sicher hat Smith nicht den Killerinstinkt wie Brady, Rodgers, Wilson und Brees aber ich finde er ist nicht das Problem der Franchise.

      Den QB will man abgeben aber den Coaching Staff der mind. genauso viel Anteil am enttäuschenden Play-off aus hat, will man behalten.

      Hätten die Titans nicht das Glück mind. 3 spielen würde man am Samstag gegen die Patriots spielen.
    • NordicByNature schrieb:

      Chief schrieb:

      kein teurer Starter
      Wenn ich mich nicht täusche, dann bekommt er nächsten Jahr 14 Mio?? Das ist nicht grade wenig
      Alex Smith hat in seinem laufenden Vertrag ein Durchschnittsgehalt von 17 Mio. Auch wenn das für mich (und vermutlich auch für Dich), ja selbst für einen durchschnittlichen NFL-Spieler viel Geld ist - für einen starting QB in der NFL ist es das nicht. Er ist damit gerade einmal die #18 im Gehaltsranking. Von denen, die keinen Rookie-Vertrag spielen, kommen hinter ihm nur Dalton, Taylor und Glennon. Cutler bekam "nur" 10 Mio., war aber eigentlich auch nur Backup für Tannehill, der 19,25 Mio. im Schnitt verdient. Trubinsky ist der teuerste Spieler mit einem Rookie-Vertrag (7,26 Mio. im Durchschnitt).
    • NordicByNature schrieb:

      Matt Nagy ist neuer Headcoach bei den Bears!!! Wirklich schade!

      nfl.com/news/story/0ap30000009…sf178606954&sf178606954=1
      Ja, einerseits sehr schade, aber ich sehe so eine Entwicklung immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es ist ja auch schön, wenn ein aufstrebender Coach für seine guten Leistungen belohnt wird. Außerdem ist er ein echtes Andy-Reid-Coaching-Produkt und verdeutlicht einmal mehr, was für ein furchtbar schlechter Coach Andy Reid doch ist (Achtung! Dieser Satz kann Spuren von Sarkasmus enthalten ;) ). Für die Chiefs wäre es besser, wenn sie nicht so früh aus den Playoffs ausgeschieden wären, denn dann hätten die anderen Teams unsere Assistenten nicht interviewen können und sich vielleicht für jemand anderen entschieden. Aber so ist es nun mal. Reid hat ihn ja geradezu für einen Headcoaching-Job empfohlen. Auch ST-Coordinator Dave Toub ist ein Headcoaching-Kandidat.

      Aber ich vertraue darauf, dass Andy Reid auch in der nächsten Saison wieder für vernünftige Assistenten sorgen wird.
    • okoye schrieb:

      Das mit der Technik ist ein gutes Stichwort (wenn auch ein bisschen Off-Topic). Ich frage mich regelmäßig, wie jemand eine FBS College-Karriere als Starter durchlaufen kann und dann
      solche technischen Defizite aufweist. Die Frage ist auch gar nicht zynisch oder ironisch gemeint. Vielleicht überschätze ich den Coaching-Staff im College auch nur maßlos, und es ist eben
      doch wie in den deutschen Amateurligen ("Der Andy macht nächstes Jahr OC und die QB, der kann gut Madden"; so oder so ähnlich wirklich gehört). Ansonsten frage ich mich allerdings, was
      die bis zu vier Jahre mit den Talenten gemacht haben, wenn dann solche groben technischen Fehler noch korrigiert werden müssen.
      Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Die Aufgabe der College Coaches ist es nicht einen Spieler für die NFL ready zu machen, sondern ihn einfach nur so zu formen, dass er in ihrem System funktioniert. Dazu muss man wissen, dass das College-Game vielfach ein anderes ist als das der NFL - das fängt mit den Hashmarks an und hört mit dem Talent-Level auch noch nicht auf. Viele QBs im College spielen nie NFL-ähnliche Systeme, sie stehen 99% der Spielzüge in der Shotgun, nehmen also den Ball nie oder ganz selten vom Center direkt ab. Sie müssen selten selber die Plays ansagen (das machen die Coaches an der Sideline mit Signalen oder Schildern vielfach), Spielzüge an der Line wechseln oder Defenses lesen auch nicht, auch das nehmen ihnen die Coaches ab (man sieht das oft gut, wenn die QBs sich nach der Aufstellung zur Sideline drehen um zu sehen, ob der Coach den Spielzug ändern will oder nicht). Audibles führt nur selten ein College QB selber aus.

      Deswegen ist es auch so schwer diese QBs zu evaluieren, wieviel nehmen die Coaches ihnen ab (ich habe einen interessanten Bericht diesbezüglich gelesen, wo College QBs für einige Offense Coaches einfach nur wie Joysticks funktionieren, die Coaches spielen, die Spieler führen aus), wieviel kommt vom Spieler selber. Wieviel verstehen sie vom Spiel und wo muss man eventuell ganz von 0 anfangen. Kann man das den College Coaches vorwerfen? Nein, denn sie werden nicht dazu angestellt ihre Spieler für die NFL vorzubereiten, sondern selber mit dem Material möglichst viele Siege herauszuholen, ansonsten sind sie ihren Job schnell los. Deswegen sind diese 3-4 Jahre auch für viele zu wertvoll, sie auf ein System vorzubereiten, dass im College kaum noch selber gespielt wird.

      Die Folge ist, dass mehr und mehr vom College Spiel in die NFL einfließt, weil es anders gar nicht mehr geht - man sieht vermehrt Read-Options oder RPO (Run/Pass-Options), das kommt aus dem College. McVay hat dieses Jahr ja auch noch das College Prinzip des Audibles an der Line selber durchsagen mit Erfolg durchgeführt. Fullbacks sieht man nur noch selten (ebenfalls ein Resultat aus dem College Game, weil in den Spread Formations diese Position vielmals gar nicht mehr existiert). Je einfacher das System, desto einfacher die Umstellung für einen College QB - aber auf lange Sicht muss der eben dann doch auch selber lernen die Defenses zu lesen, die Blitze zu erkennen, die Audibles zu machen ansonsten wird es nichts mit einer NFL Karriere. Und das daurt eben bei manchen länger, beim ein oder anderen geht's schneller.

      Ist jetzt ein bisschen ausführlicher geworden, aber ich hoffe du verstehst was der Unterschied zwischen College und NFL ist.
      - where Chip happens!
    • Chief schrieb:

      Gonzales schrieb:

      Wie sieht bei Euch so das Ranking aus?

      Gonzales schrieb:

      Aber trotzdem muss man sagen das die Refs wirklich episch unterirdisch waren. Das kann man ja wohl trotzdem mal ansprechen ohne hier direkt als Scheiss Verlierer da zu stehen. Mit Normalen Refs hätte man sich all die fehler erlauben können und trotzdem gewinnen können. Der erste Forward progress Call war mit das lächerlichste was ich jemals von refs gewehen habe. Nach seiner Interpretation der Regel dürfte es niemals mehr einen QB Fumble geben....
      Die konkrete Entscheidung fand ich auch nicht richtig, aber so grausam fand ich die Schiedsrichterleistung insgesamt nicht. Fehlentscheidungen passieren eben.
      Es gab noch einiges strittiges. Die Offsetting Personal Foul Strafe beim Running Into the Kicker. Der Fumble beim Kelce Knockout. Der Robinson Penalty beim Smith Scramble. Natürlich der zweite Forward progress Penalty bei der 2 Point Conversion. Mariota hat sich hier alles andere als aufgegeben und ist beim Versuch sich los zu reißen zu Boden gegangen und hat den Ball verloren.

      Mike Perreira hat übrigens auch getweetet:

      Mike Pereirra schrieb:

      Horrible way to start the playoffs. I hate to say it but this was not a good performance by the crew. Teams and fans deserve better.

      Nichtsdestotrotz. Triplette ist raus aus der NFL von daher nützt alles diskutieren nichts mehr. zeit nach vorne zu schauen. Offseason Threat ist eröffnet.
    • Chief schrieb:

      okoye schrieb:

      These Days schrieb:

      Da sind selbst wir an unsere Grenzen gestossen und konnten das nicht verlieren.
      :thumbsup:
      Ich sehe, du nimmst es auch mit dem notwenigen Humor. Bleibt uns ja auch nichts anderes übrig. Ich muss mir das auch Jahr für Jahr von meinen Kumpels anhören, was das für ne Gurkenfranchise ist.
      Zu gut für die Regular Season, zu schlecht für die Playoffs. Aber recht haben sie. So viele Play-Off Niederlagen, das kann nicht nur am aktuellen Personal liegen. Und wenn jemand schon Joe Mo ins Gespräch bringt: Auch damals war eigentlich mehr drin gewesen als "nur" das AFC Championship Game. 2003 fand ich persönlich auch besonders enttäuschend. 9-0 Start, Regular Season 13-3, NFL Offense Power House und dann Heimspiel gegen die Colts mit 31-38 verloren. Colts? Gutes Stichwort. 2013 und die 44-45 Niederlage, das war so der bitterste Chiefs Moment. Dagegen fand ich die Niederlage am Samstag noch harmlos dagegen (liegt aber wahrscheinlich daran, dass man sich an die Enttäuschungen ja schon gewöhnt hat).

      Ich hätte es Alex Smith so gegönnt, scheint echt ein fein
      Ich erinnere mich auch noch an das AFC Championship Game 1993/94 in Buffalo: Die erste Halbzeit war grausam schlecht. Man lag 6-20 zurück. Aber kurz vor der Halbzeit dirigiert Montana einen tollen Drive bis zur 5-yard-Linie der Bills und wirft bei 2nd & Goal einen "sicheren" TD-Pass (ich glaube auf Kimble Anders), was angesichts des Umstandes, dass die Chiefs zu Beginn der zweiten Halbzeit den Ball bekommen würden, das Spiel wieder äußerst spannend zu machen schien. Leider fing der Passempfänger den Ball beim "sicheren" TD nicht, sondern ließ ihn sogar so dämlich nach oben abprallen, dass die Bills ihn in der Endzone abfingen. Golden Joe zog sich im dritten Play der zweiten Halbzeit eine Gehirnerschütterung zu und konnte nicht mehr weiterspielen. Das wars.
      Es war Kimble Anders.
      Beim Stand von 0:7 stand man auch kurz vor der Endzone.
      Der Paß in die Endzone wurde leider nicht unter Kontrolle gebracht.
      Und die Gehirnerschütterung von Montana, da kamen gleich drei Mann deutlich zu spät.
      Da wäre mindestens einer vom Platz geflogen.
      Aber das waren noch andere Zeiten für QB.
      Wie ein Brady sich wohl da gemacht hätte, der angeblich beste QB aller Zeiten.
      Montana sind durch Verletzungen bestimmt 2 Ringe verlorengegangen.
      Auch wenn Brady noch mehr Titel holt.
      Für mich bleibt Montana der Beste QB aller Zeiten.
    • These Days schrieb:

      Chief schrieb:

      okoye schrieb:

      These Days schrieb:

      Da sind selbst wir an unsere Grenzen gestossen und konnten das nicht verlieren.
      :thumbsup: Ich sehe, du nimmst es auch mit dem notwenigen Humor. Bleibt uns ja auch nichts anderes übrig. Ich muss mir das auch Jahr für Jahr von meinen Kumpels anhören, was das für ne Gurkenfranchise ist.
      Zu gut für die Regular Season, zu schlecht für die Playoffs. Aber recht haben sie. So viele Play-Off Niederlagen, das kann nicht nur am aktuellen Personal liegen. Und wenn jemand schon Joe Mo ins Gespräch bringt: Auch damals war eigentlich mehr drin gewesen als "nur" das AFC Championship Game. 2003 fand ich persönlich auch besonders enttäuschend. 9-0 Start, Regular Season 13-3, NFL Offense Power House und dann Heimspiel gegen die Colts mit 31-38 verloren. Colts? Gutes Stichwort. 2013 und die 44-45 Niederlage, das war so der bitterste Chiefs Moment. Dagegen fand ich die Niederlage am Samstag noch harmlos dagegen (liegt aber wahrscheinlich daran, dass man sich an die Enttäuschungen ja schon gewöhnt hat).

      Ich hätte es Alex Smith so gegönnt, scheint echt ein fein
      Ich erinnere mich auch noch an das AFC Championship Game 1993/94 in Buffalo: Die erste Halbzeit war grausam schlecht. Man lag 6-20 zurück. Aber kurz vor der Halbzeit dirigiert Montana einen tollen Drive bis zur 5-yard-Linie der Bills und wirft bei 2nd & Goal einen "sicheren" TD-Pass (ich glaube auf Kimble Anders), was angesichts des Umstandes, dass die Chiefs zu Beginn der zweiten Halbzeit den Ball bekommen würden, das Spiel wieder äußerst spannend zu machen schien. Leider fing der Passempfänger den Ball beim "sicheren" TD nicht, sondern ließ ihn sogar so dämlich nach oben abprallen, dass die Bills ihn in der Endzone abfingen. Golden Joe zog sich im dritten Play der zweiten Halbzeit eine Gehirnerschütterung zu und konnte nicht mehr weiterspielen. Das wars.
      Da wäre mindestens einer vom Platz geflogen.Aber das waren noch andere Zeiten für QB.
      Früher war es nur "Roughing the passer", wenn Du den QB drei Sekunden nach dem Wurf kopfüber ungespitzt in den Boden gerammt hast ;) . So ändern sich die Zeiten.


      These Days schrieb:

      Chief schrieb:

      okoye schrieb:

      These Days schrieb:

      Da sind selbst wir an unsere Grenzen gestossen und konnten das nicht verlieren.
      :thumbsup: Ich sehe, du nimmst es auch mit dem notwenigen Humor. Bleibt uns ja auch nichts anderes übrig. Ich muss mir das auch Jahr für Jahr von meinen Kumpels anhören, was das für ne Gurkenfranchise ist.
      Zu gut für die Regular Season, zu schlecht für die Playoffs. Aber recht haben sie. So viele Play-Off Niederlagen, das kann nicht nur am aktuellen Personal liegen. Und wenn jemand schon Joe Mo ins Gespräch bringt: Auch damals war eigentlich mehr drin gewesen als "nur" das AFC Championship Game. 2003 fand ich persönlich auch besonders enttäuschend. 9-0 Start, Regular Season 13-3, NFL Offense Power House und dann Heimspiel gegen die Colts mit 31-38 verloren. Colts? Gutes Stichwort. 2013 und die 44-45 Niederlage, das war so der bitterste Chiefs Moment. Dagegen fand ich die Niederlage am Samstag noch harmlos dagegen (liegt aber wahrscheinlich daran, dass man sich an die Enttäuschungen ja schon gewöhnt hat).

      Ich hätte es Alex Smith so gegönnt, scheint echt ein fein
      Ich erinnere mich auch noch an das AFC Championship Game 1993/94 in Buffalo: Die erste Halbzeit war grausam schlecht. Man lag 6-20 zurück. Aber kurz vor der Halbzeit dirigiert Montana einen tollen Drive bis zur 5-yard-Linie der Bills und wirft bei 2nd & Goal einen "sicheren" TD-Pass (ich glaube auf Kimble Anders), was angesichts des Umstandes, dass die Chiefs zu Beginn der zweiten Halbzeit den Ball bekommen würden, das Spiel wieder äußerst spannend zu machen schien. Leider fing der Passempfänger den Ball beim "sicheren" TD nicht, sondern ließ ihn sogar so dämlich nach oben abprallen, dass die Bills ihn in der Endzone abfingen. Golden Joe zog sich im dritten Play der zweiten Halbzeit eine Gehirnerschütterung zu und konnte nicht mehr weiterspielen. Das wars.
      Wie ein Brady sich wohl da gemacht hätte, der angeblich beste QB aller Zeiten.Montana sind durch Verletzungen bestimmt 2 Ringe verlorengegangen.
      Auch wenn Brady noch mehr Titel holt.
      Für mich bleibt Montana der Beste QB aller Zeiten.
      Das sehe ich auch so. Es kommt natürlich auf den Maßstab an. Für mich zählt, wie stark jemand - professionelle Verhältnisse vorausgesetzt - in Relation zu seiner Zeit war. Um der Beste aller Zeiten zu sein, muss man zunächst einmal der klar beste seiner Generation sein. Ich finde Brady wirklich sehr gut, aber dass er klar besser wäre als Peyton Manning oder Aaron Rodgers, sehe ich nicht. Selbst Drew Brees oder Big Ben sind nicht so weit entfernt.

      Aber ich vermute, dass die Diskussion dadurch verzerrt wird, dass es der menschlichen Psyche entspricht, aktuelle Ereignisse überzubewerten. Als Troy Aikman, Steve Young und Brett Favre ihre Superbowls gewonnen haben, hat man auch jeweils diskutiert und verbreitet befürwortet, sie seien nun gleichauf oder vielleicht sogar besser als Joe Montana. Wer würde das heute im Rückblick und mit etwas Abstand noch behaupten?

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    • aikman schrieb:

      okoye schrieb:

      Das mit der Technik ist ein gutes Stichwort (wenn auch ein bisschen Off-Topic). Ich frage mich regelmäßig, wie jemand eine FBS College-Karriere als Starter durchlaufen kann und dann
      solche technischen Defizite aufweist. Die Frage ist auch gar nicht zynisch oder ironisch gemeint. Vielleicht überschätze ich den Coaching-Staff im College auch nur maßlos, und es ist eben
      doch wie in den deutschen Amateurligen ("Der Andy macht nächstes Jahr OC und die QB, der kann gut Madden"; so oder so ähnlich wirklich gehört). Ansonsten frage ich mich allerdings, was
      die bis zu vier Jahre mit den Talenten gemacht haben, wenn dann solche groben technischen Fehler noch korrigiert werden müssen.
      Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Die Aufgabe der College Coaches ist es nicht einen Spieler für die NFL ready zu machen, sondern ihn einfach nur so zu formen, dass er in ihrem System funktioniert.
      Ist jetzt ein bisschen ausführlicher geworden, aber ich hoffe du verstehst was der Unterschied zwischen College und NFL ist.
      Schöne Ausführung, aber Thema verfehlt würde ich sagen ;)
      Der strukturelle Unterschied zwischen College und NFL ist mir durchaus bewusst.
      Es ging mir bei meiner Frage aber nicht darum, ob Mahomes schon in der Lage ist, eine NFL Defense zu lesen, oder Spielzüge an der LOS zu ändern. Es ging mir um die grundlegenden technischen Fähigkeiten. Und die bleiben die gleichen, egal ob High-School, College, NFL. Der Körper der Spieler ändert sich nämlich von seiner Funktionsweise her nicht. Und ein Wurf vom back-foot, across the body oder ein low-release ist auf jedem Level nicht wünschenswert und sollte weg-gecoacht werden. Ich habe viele Jahre QB trainiert, und musste auch nie jemanden NFL-Ready machen, aber trotzdem gab es von mir Backenfutter (sprichwörtlich natürlich), wenn meine Jungs keinen sauberen Follow-Through oder sauberes Foot-Work hatten.
      ...and the Home of the C H I E F S

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