Dallas Cowboys 2017 Preview

    • Dallas Cowboys 2017 Preview


      DALLAS COWBOYS 2017
      Daks.jpg



      RÜCKBLICK:
      Vor 12 Monaten starteten die Cowboys in eine ungewisse Saison. Aus einer 4-12 Spielzeit kommend verletzte sich Starting QB Tony Romo bereits im zweiten Pre-Season Game und der vorgesehene Back-Up Kellen Moore war bereits für das Jahr außer Gefecht. So begannen die Cowboys mit einem Rookie under Center - einem Viert-Runden Pick namens Rayne Dakota Prescott, zuletzt im College von Mississippi State. Es folgte prompt die (zu erwartende) Niederlagegegen die Giants... es sollte für die nächsten 11 Spiele die einzige bleiben. Erst beim Rückspiel gegen erneut diese vermaldeiten Giganten setzte es die zweite Pleite. Zu diesem Zeitpunkt waren die Cowboys allerdings bereits so gut wie sicher NFC East Champion und jener Rayne Dakota - kurz Dak - Prescott die Story des Jahres. Nach einer 13-3 Saison gab es dann das (wohl zu erwartende) Aus gegen Green Bay in einem der spannendsten Playoff-Spiele der gesamten Runde.

      Und Tony Romo? Der bekam noch einen Einsatz gegen Philadelphia, warf mit seinem letzten Pass einen weiteren TD und ist nun der neue CBS-Co-Commentator. Verrückt.


      OFFSEASON:
      Wie so oft ging es turbulent in der Zeit zwischen Februar bis August zu. Die Cowboys verloren einige Starter in der Free Agency-Phase: DT McClain ist jetzt in Washington, Safety Church in Jacksonville, Safety Wilcox in Tampa... denkste - bereits weiter getradet nach Pittsburgh. Die CBs Claiborne und Carr bekommen neue Gelegenheitenden WR hinterherzuhecheln in New York (Jets) und Baltimore. Wichtige Veränderungen auch in der O-Line: LG Leary blockt nun in Denver und RT Doug Free darf seinen Ruhestand genießen. Diese Abgänge versuchen die Boys hauptsächlich durch Draft-Picks zu kompensieren, so wurden für das Defensive Backfield gleich 4 Spieler gezogen: CB Chidi Awuzie, CB Jourdan Lewis, CB Marquez White (schaffte den Rosterspot nicht auf Anhieb und wird erstmal auf der Practice Squad auf einen möglichen Einsatz vorbereitet) und S Xavier Woods. Zudem holte man CB Nolan Carroll aus Philadelphia via Free Agency. Für die Line wurde DT Stephen Paea (zuletzt Cleveland) und DE Damonte Moore (Seattle) verpflichtet. Und die Offense bekam mit dem vielseitig einsetzbaren O-Liner Byron Bell nötige Tiefe. Ein ganz wichtiger Bestandteil des neuen Teams soll zudem DE Taco Charlton als neue Pass-Rush Hoffnung sein. Er wurde in der ersten Runde des Drafts gezogen. Und in der dritten Runde holte man WR/KR Ryan Switzer.

      Drama gab es allerdings auch reichlich: Packers-Schreck David Irving (DE/DT) wurde für 4 Spiele gesperrt, Neu-Zugang Damonte Moore für ein Vergehen aus Seahawks-Zeiten 2 Wochen. Offen ist nach wie vor die Geschichte um Ezekiel Elliott. Letztes Jahr neben Prescott der zweite Top Leistungsträger als Rookie wurde er zunächst für 6 Spiele gesperrt, doch Eliott legte vor einem ordentlichen Gericht in Texas eine einstweilige Verfügung dagegen ein und darf wohl nun die Saison durchspielen. Da die ganze Sache für einen Außenstehenden sehr schwer zu beurteilen ist nur kurz der Hintergrund: Ezekiel wurde von einer ehemaligen Freundin beschuldigt, sie geschlagen zu haben. Allerdings gibt es erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Anklägerin (Lt Zeugenaussagen habe sie u.a. Erpressungspläne bereits vorher publik gemacht).

      Die Pre-Season brachte dann eine weitere unerwartete Geschichte - wieder ein Rookie, der für Furore sorgte: Der ungedraftete QB Cooper Rush bestach in den Spielen mit Übersicht und Pass-Genauigkeit und sorgte dafür, dass die Cowboys wider Erwarten mit 3 QB in die Saison starten. Dabei ist noch offen, ob Kellen Moore oder Cooper Rushtatsächlich der Back-up für die ersten Spiele sein wird. Rush ist der einzige undrafted Rookie, der es dieses Jahr auf das 53-Man Roster geschafft hat.


      DAS TEAM

      COACHES:
      Bei den Coaches gibt es weiter Kontinuität: HC Jason Garrett geht in sein mittlerweile 7. volles Jahr als Chef. Ihm untergeben sind Defensive Coordinator Rod Marinelli (5. Jahr in Dallas) und Offensive Coordinator Scott Linehan (seit 2014 in Dallas, seit 2015 OC). Für die Special Teams bleibt in seinem fünften Jahr Rich Bisaccia zuständig. Nach dem letzten Jahr gab es hier auch keinen Grund für eine Änderung.


      OFFENSE - Wenn die Cowboys im Ballbesitz sind:
      Das Spiel der Cowboys steht und fällt mit der 'Wall' - den fünf Mann, welches die beste Offense Line der Liga bilden: LT Tyron Smith, C Travis Frederick und RG Zack Martin bleiben auf ihren Positionen, alle drei gehören zum Besten was die Liga zu bieten hat. Die Position des RT übernimmt La'el Collins, der vor allem im Run Blocking ebenfalls zur NFL-Elite gehört. Was das Pass-Blocking anbelangt, wird man sehen wie er sich macht - die Fähigkeiten bringt er mit, allerdings haben technische Unsauberkeiten zu einigen Flags in der Pre-Season geführt. Sollte mit Coaching allerdings zu beheben sein. Ein Fragezeichen bleibt auf der Position des LG: Chaz Green wäre hier die erste Wahl, allerdings war er zuletzt zu oft verletzungsanfällig und so droht er für den Saisonstart erneut auszufallen. So würde Jonathan Cooper diesen Posten übernehmen. Im Camp hatte sich allerdings keiner wirklich aufgedrängt.

      Hinter dieser Wall sind die Cowboys ein Run-First Team: Ezekiel Elliott gewann letztes Jahr mit 1,631 Yards den Rushing Title (erst der 5. Rookie seit der NFL Merger dem dies gelang). Eliott ist ein echter Three-Down Back, der auch als Receiver aus dem Backfield eingesetzt werden kann und wohl dieses Jahr dort auch häufiger Verwendung finden dürfte. Und er ist ein exzellenter Blocker wenn es darum geht dem QB zusätzlich Zeit zum Werfen in Blitz-Situationen zu ermöglichen.



      Bei einem Ausfall werden die Cowboys hauptsächlich auf die Routiniers Darren McFadden und Alfred Morris setzen. Keith Smith fungiert als Fullback, wobei die Cowboys auch gerne mit 2 TE oder 3 WR ohne FB agieren.

      Aufgrund dieser Stärke im Laufspiel und dem exzellenten Blocking up-front sind die Play-Action Pässe äußerst gefürchtet. Prescott hatte hierbei deswegen auch das höchste Passer-Rating aller QBs im letzten Jahr: 124.6.

      Bei Passing Downs bauen die Cowboys weiterhin auf drei Säulen: Da ist zum einen WR Dez Bryant, der im one-on-one oftmals nur schwer bis gar nicht zu stoppen ist. Viele Teams sehen sich gezwungen Bryant in Doppel-Deckung zu nehmen, da seine Physis und Fähigkeit lange Bälle aus der Luft zu pflücken (in Cowboy Kreisen oft als 'Doing Dez-Things' bezeichnet) berüchtigt ist.


      Zum anderen ist in den letzten Jahren Slot-WR Cole Beasley mehr und mehr in den Blickpunkt gerückt. Beasley Stärken sind mit denen eines Julian Edelman in New England zu vergleichen - flink an der Line findeter schnell offene Räume und gibt seinem QB so Gelegenheit mit kurzen Pässen ein neues First Down zu erzielen. Dieses Jahr nun ergänzen die Cowboys Beasley mit Ryan Switzer - einem ähnlichen Typ von WR. Leider konnte Switzer aufgrund Oberschenkel-Problemen in den Pre-Season-Spielen nicht auflaufen, so dass man abwarten muss, wie das Zusammenspiel mit Dak Prescott funktionieren wird.

      Und dann wäre da natürlich noch der Senior des Teams: TE Jason Witten. Der geht mittlerweile in seine 15. Saison und hat bisjetzt nur ein einziges Spiel verpasst: Sein allererstes als Rookie. Witten bietet seinem QB eine wichtige Anspielstation über die Mitte, in Kombination mit Beasley immens schwer zu verteidigen. Witten hat sichere Hände und immer noch genug athletisches Vermögen um den ein oder anderen Linebacker in Verlegenheit zu bringen. Mit seiner Erfahrung kann er Lücken in der Verteidigung ahnen und finden.

      Aufgrund der sehr guten O-Line hat der QB oftmals viel Zeit um das Spielfeld zu lesen und den offenen WR zu finden. Und für den Fall der Fälle gibt es da noch Terrance Williams, der fast jedes Jahr mit spektakulären Catches auffällt. Oftmals nur die 3. oder 4. Option im Pass-Spiel ist er dennoch für den ein oder anderen wichtigen Catch im Spiel gut. Und er ist ein bereitwilliger und guter Blocker, der schon viele Big Plays so ermöglicht hat (siehe Screen-Pass TD gegen Pittsburgh).


      Zur Überraschung vieler schlug er bessere Angebote in der Free Agency Phase aus um in Dallas zu bleiben.

      In der zweiten Saisonhälfte können die Cowboys dann noch zusätzlich auf TE Rico Gathers hoffen. Der wurde zunächst auf Reserve/Injured gesetzt, nach dem er im Training eine hartnäckige Gehirnerschütterung erlitt. Gathers ist vor allem eins: Roh. Ein ehemaliger Basketballspieler am College von Baylor der vor einem Jahr noch nie ein Football-Spiel bestritt. Nach einem Jahr Practice Squad nun fiel er durch seine Hände und Athletik positiv in den Pre-Season-Spielen auf, hat aber nach wie vor Defizite im Blocking u.a.

      Und damit zu der Entdeckung des letzten Jahres QB Dak Prescott. Was ihn vor allem auszeichnet ist eine für einen so jungen Spieler unübliche Haltung auf dem Feld. Er wirkt einfach nie überfordert oder overmatcht. Je länger die Saison dauerte, desto besser wurde zudem sein Spielverständnis mit Dez Bryant und das machte sich auch in der Pre-Season wieder bemerkbar. Er hat nicht den stärksten Arm der Liga, kann aber jeglichen Pass anbringen und war hinter Tom Brady der zweit-akkurateste QB bei Bällen über 20 Yards. Dazu hat er selber noch eine gewisse Athletik die es ihm ermöglicht in kritischen Situationen selber das Ei unter den Arm zu nehmen und per Lauf das ein oder andere First Down oder einen TD zu erzielen. Prescott ist immer lernwillig und immens fleißig diesbezüglich. Auch das ist ein Geheimnis seines Erfolgs. Und er ist ein Natural Leader, ein nicht zu unterschätzender Faktor für einen QB.



      Wahrscheinlich ist es unrealistisch noch eine weitere Saison wie die letzte zu erwarten, als er 23 TDs und nur 4 mal den Ball zum Gegner warf. Aber eine komplette Regression wäre ein Schock, dafür wirkt er einfach zu ausgeglichen und machte auch in der Pre-Season wieder einen bärenstarken Eindruck.


      DEFENSE - Wenn der Gegner im Ballbesitz ist:
      Rod Marinelli spielt in erster Linie eine 4-3 Defense mit einem Mix aus Zone und Man-Coverage im Backfield. Da den Cowboys seit dem Abgang von DeMarcus Ware ein echter Pass-Rush Monster fehlt (oder wie Jerry Jones sie nannte - ein 'War-Daddy') nutzt er vor allem Twists & Stunts, sowie diverse Blitze um Druck auf den gegnerischen Passer auszuüben. Wichtig dabei ist DT Maliek Collins, der bereits in seinem ersten Jahr zum Leistungsträger avancierte und von innen die gegnerischen Offense-Reihen in Probleme brachte. Neben ihm wird die Position des NT frei, da McClain nun für den Rivalen in der Hauptstadt spielt. Deswegen entschloss man sich noch kurz vor Saisonbeginn Brian Price aufs Roster zu holen, er bringt die nötige Masse und Power mit um sich in der Mitte der Verteidigung festzusetzen. Bei den Packers spielte Price zwischen Center und Guard - die sogenannte Two-Gap, bei den Cowboys wird er direkt vor dem Center Aufstellung finden (1-Technique).

      Außen setzen die Boys vor allem auf zwei Neuzugänge: Rookie Firstrounder Taco Charlton soll in Rotation als Pass-Rushing End fungieren. Dazu holte man aus Seattle Damonte Moore, der aber zunächst wegen eines Vergehens noch aus Seahawks-Zeiten zwei Spiele pausieren muss. Als Starter sind zunächst DeMarcus Lawrence und Tyrone Crawford vorgesehen - letzterer kann auch inside aufgestellt werden.

      Bei den Linebacker fehlt den Cowboys zunächst MLB Anthony Hitchens, der sich in der Pre-Season eine Knieverletzung zuzog und voraussichtlich 4-5 Wochen aussetzen muss. An seiner Stelle ist eine Doppel-Besetzung in der Mitte vorgesehen - zum einen Veteran Justin Durant, zum anderen Jaylon Smith, der sich in seinem letzten College-Spiel eine schwere Knie-Verletzung zuzog und deswegen letztes Jahr pausieren musste. Auf Smith ist man ganz besonders gespannt, besitzt er doch (gesund) über eine besondere Explosivität und könnte so im Laufe der Saison ein echter Difference-Maker sein. Allerdings wird man am Anfang der Spielzeit auch in der ein oder anderen Situation mit einem verpassten Tackle, einem overpursuit oder ähnlichen rechnen müssen - wie gesagt, er hat seit über einem Jahr kein echtes Spiel (Pre-Season jetzt mal ausgenommen) mehr absolviert.

      Der andere Schlüsselspieler der Defense ist ohne Frage Sean Lee - der Kopf und verlängerte Arm von Marinelli. Lee erkennt Tendenzen des Gegners blitzschnell und ist daher unersetzlich für die Verteidigung. Er ist ständig aktiv und immer noch immens athletisch und das trotz mehrer Verletzungen in den letzten Jahren.


      Er und Durant werden auch zunächst bei Nickel-Defense als Linebacker auf dem Feld stehen. Bleibt die Strong-Side: Die gehört zunächst Damien Wilson - wobei hier noch eine Sperre folgen könnte. In der Offseason geriet er mit dem Gesetz in Konflikt und wurde deswegen kurzzeitig verhaftet. Fällt er aus kommt Kyle Wilber hier voraussichtlich zum Einsatz.

      Und damit kommen wir zum Enigma der Cowboys 2017: Das Defensive Backfield. Hier müssen mit Strong Safety Barry Church und den Cornerbacks Mo Claiborne und Brandon Carr gleich drei Starter des Vorjahres ersetzt werden. Der ursprüngliche Plan sah eine sehr junge Secondary vor, doch die gedrafteten Spieler CB Chidobe Awuzie, CB Jourdan Lewis und S Xavier Woods konnten in der Pre-Season kaum eingesetzt werden, da ständig angeschlagen und so wird es wohl ein 2-Stufen Plan: Zu Beginn werden die Veterans Nolan Carroll (kam aus Philadelphia), Orlando Scandrick und Vorjahres-Rookie Anthony Brown eingesetzt werden, im Laufe der Spielzeit dürften Awuzie, Lewis und wohl auch Woods zum Einsatz kommen. Für den Fall der Fälle hat man noch Veteran Bené Benwikere von den Bengals ertradet, so haben die Rookies mehr Zeit sich einzugewöhnen. Letztendlich will man vor allem eins erreichen: Mehr Interceptions und Big Defensive Plays. Zudem war Claiborne in seiner Zeit als Cowboy nie für 16 Spiele einzuplanen, da er sich immer irgendeine Verletzung während der Saison zuzog. Carroll hat zudem eine höhrere Grundschnelligkeit, kann so WR vor allem bei Crossing-Routes besser covern, eine Schwäche von Carr. Scandrick wird voraussichtlich in der Nickel-Defense im Slot spielen.

      Bei den Safetys wird zunächst Jeff Heath Barry Church als Strong Safety ersetzten. Heath war in den letzten Jahren vor allem bei den Special-Teams in Coverage ein ausgezeichneter Spieler, bringt also die nötige Range mit. Aber wie auch bei den anderen jungen Spielern muss man hier wohl den ein oder anderen Fehler in Kauf nehmen. Auf Free Safety bleibt Byron Jones gesetzt. Er kann im Fall eines Falles auch CB spielen oder einen TE in Manndeckung nehmen. Wie die Secondary letztendlich zusammenspielen wird, ist eines der großen offenen Fragen dieses Jahr und kann möglicherweise entscheidend für das Wohl und Wehe der Dallas Cowboys 2017 sein.

      Letztendlich ist für dieses Team allerdings eine gute Offense die beste Verteidigung: Denn wenn die Cowboys lange im Ballbesitz sind, Time of Posession deutlich zu ihren Gunsten entscheiden, dann wird Marinelli's 'Bend but don't Break' Defense genau so entlastet, wie sie es braucht. Das ein oder andere Turnover mehr darf es aber sein.


      SPECIAL TEAMS: Wenn der Ball gekickt wird:
      Keine Fragezeichen gibt es dagegen hier - Kicker Dan Bailey ist einer der präzisesten Kicker in der NFL-Geschichte und nur Justin Tucker von den Ravens hat eine höhere Genauigkeit über seine NFL-Karriere gemessen. Letztes Jahr hatte er mit einer Rückenverletzung zu kämpfen, was auch die hohe Fehlerquote von 5 missed FG erklärt. Als Punter steht bei den Cowboys Chris Jones unter Vertrag - spätestens seit seinem Tackle gegen Detroit auch weniger informierten Cowboys-Fans als 'PunTisher' ein Begriff.


      Longsnapper bleibt L.P. LaDouceur - auch hier gibt es keinen Grud für eine Änderung, alle Snaps kommen präzise und genau.

      Erster Kick/Punt-Returner wird nach dem Abgang von Unlucky Whitehead Rookie WR Ryan Switzer. Beasley und Bryant könnten im Fall der Fälle auch bei Punts eingesetzt werden.


      SPIELPLAN:
      Die Cowboys eröffnen zum -zigsten Mal die Saison gegen die New York Giants, das einzige Team welches sie letztes Jahr nicht bezwingen konnten. Der Auftakt liest sich besonders
      schwer mit Auswärtsspiele in Denver und den immer unbequemen Cardinals ehe dann Back-to-Back Home Games gegen die Rams (Wiedersehen mit Ex-Coach Wade Phillips) und Rodgers Packers
      auf dem Terminplan stehen. Danach folgt in Woche 6 die Bye bevor es im Oktober noch zweimal auswärts in San Francisco und Washington zu spielen gilt. Dafür darf man im November
      die Koffer getrost im Schrank stehen - lediglich die Falcons stehen auswärts an, davor gibt es gleich 4 Heimspiele: Kansas City und nach den Falcons Philadelphia, San Diego (Thanksgiving)
      und Washington innerhalb von 10 Tagen. Im Dezember wird es dafür wieder richtig ungemütlich: Erst nach New York, dann einmal quer über den Kontinent nach Oakland, zu Weihnachten
      ist man zu Hause gegen Seattle und Silvester feiert man dort, wo unter anderem die Glocke einen Sprung hat - Philadelphia. Ob man dann in 2018 noch weitere Partien hat, wird sich zeigen.


      FAZIT:
      Nach einem unglaublichen Jahr dürfte es dieses Jahr doch um einiges schwerer werden - keiner wird die Cowboys mehr unterschätzen. Daher wird sehr vieles von Dak Prescott abhängen. Kann
      er die Leistungen des Rookie-Jahres bestätigen oder gar noch einen draufsetzen? Heißt die Antwort 'Ja', dann wird man auch 2017 wieder ein entscheidendes Wort bei der Vergabe um die
      Playoffs mitsprechen. Ist die Antwort dagegen 'Nein', dann dürfte es eher wieder in Richtung einer ausgegeglichenen oder gar negativen Bilanz gehen. Entscheidend auch die Verteidigung:
      Wie schnell wird sich das Defensive Backfield einspielen? Kann man mehr Turnover forcieren als in den Vorjahren? Wie wird Jaylon Smith im Laufe der Saison spielen? Und vor allem: Kann die Line
      endlich mehr Druck auf den QB ausüben, als noch im letzten Jahr?


      Mit all diesen Fragezeichen erwarte ich eine Saison zwischen 7-9 und 10-6 evtl im besten Falle 11-5.
      Übrigens konnte seit 2004 kein Team mehr seinen NFC East Titel verteidigen (Eagles 02, 03, 04)´
      und auch dieses Jahr wird das kein einfaches Unterfangen, dazu sind die Teams in der East zu Nahe beieinander. Aber ein Sieg gegen NY in Woche 1 wäre schon mal ein gelungener Anfang dieses
      schwierigen Unterfangens.

      Die Planwagen sind geladen, die Pferde gesattelt - Let's Go COWBOYS!




      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von aikman ()

    • Vielen Dank, wie immer informativ und gut zu lesen.

      Ich hoffe auf die Verteidigung des Division Title, würde aber auch eine Wildcard nehmen. Die sollte, ohne Verletzungen, auf jeden Fall drin sein.
      Richtig gespannt bin ich auf Jaylon Smith. Ich denke er kann uns viel Freude machen.

      Die größten Frage für mich sind:
      • Ist die O-Line weiter so dominant wie in den letzten Jahren?
      • Was bringen die Rookies in Defense Backfield?