Ostküstentour vom 12. Oktober bis 24. Oktober

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    • Ostküstentour vom 12. Oktober bis 24. Oktober

      Hallo zusammen,

      wir haben heute unseren Ostküstentrip ab Donnerstag relativ spontan gebucht. Start ist in Amsterdam mit WOW Air über Island nach Washington (Flughafen Baltimore). Von Donnerstags bis Sonntag morgen haben wir 3 Nächte in Washington gebucht. Sonntag morgen soll es um 9 Uhr mit dem Greyhound nach Baltimore gehen. 10:15 Uhr in Baltimore. Von der Greyhound Station bis zum Stadion sind es nur 15 Minunten zu Fuss. Praktisch auf der Hälfte liegt unser Hotel. Also Koffer ins Hotel und von da zum Stadion. Nach dem Spiel mal ein wenig in Baltimore umgucken. Montags morgens soll es dann mit Greyhound weiter gehen nach Philadelphia. Donnerstags mit Greyhound von Philly nach New York. Da noch 5 Nächte und am 24. Oktober von New York über Island zurück nach Amsterdam.

      Zu dem Trip ergeben sich noch einige Fragen:

      • Wir planen eigentlich die Touren zwischen den Städten mit Greyhound. Zum einen liegen die Busstationen relativ zentral, dazu kommt der günstige Preis (zwischen 10-15 Dollar pro Tour). Der Mietwagen ist garnicht soooo viel teurer, allerdings kommen ja noch immer Parkgebühren in Hotels und am Stadion dazu. Hat jemand Erfahrungen mit den Greyhound Bussen gemacht?
      • In New York waren wir schon in 2013. Philly (2 volle Tage) und Washington (2 volle Tage) sind für uns Neuland. Passt das jeweils von den eingeplanten Tagen oder ist dies für die Städte zu lang oder deutlich zu kurz? Was sollte man aus eurer Sicht in den Städten auf jeden Fall mitnehmen an Sehenswürdigkeiten?
      • Kann man sich in Baltimore ohne Probleme am Gameday um und im Stadion mit Kleidung des gegnerischen Teams bewegen, oder sollte man das lieber lassen? Ich war bis jetzt noch nicht beim Football. Aber zumindest beim Baseball in LA war es überhaupt kein Problem, wenn Fans mit Mets Kappen im Stadion durch die Gegend liefen.
      • Karten würde ich mir über Ticketmaster besorgen. Die liegen aktuell um die 90 - 150 Dollar für günstige bis ordentliche Plätze. Ok? Oder sollte man das vor Ort erledigen? Es gibt bei Ticketmaster verified resale Tickets und Standard Tickets. Die Resale Tickets kosten nur 2/3 vom Standard Ticket und liegen noch besser. Gibt es da irgendwelche Nachteile?
      "Einmal Borusse, immer Borusse!" (Alois Scheffler)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von urlacher54 ()

    • DWDawson schrieb:

      Ich finde 2 Tage für Philie und DC okay. Solltet ihr aber z.B. auf Museen stehen könntet ihr wohl auch eine Woche in DC verbringen.
      Das klingt schonmal ganz gut. Wir sind jetzt nicht wirklich Fans von ausgedehnten Touren durch Museen, sondern lassen uns bei unseren Trips eigentlich mehr durch die Städte treiben. Dabei in der Regel viel zu Fuss oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Danke für die Info. :)
      "Einmal Borusse, immer Borusse!" (Alois Scheffler)
    • Habe erst einen ähnlichen Trip hinter mir. Washington kann ich nur empfehlen, besonders natürlich die National Mall. Aber unterschätzt die Entfernungen zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten nicht, mir haben jeden Abend die Füße gequalmt.
      Philly waren wir selbst nicht, aber schon öfters gelesen das hier wohl ein Tag reicht. Ich persönlich würde also 3 Tage Washington und einen Tag Philly machen, aber ist natürlich auch abhängig von euren persönlichen Interessen.

      In Baltimore waren wir beim Spiel gegen die Browns, hier habe ich nicht einmal aggressives Verhalten beobachtet, und es waren doch einige Browns Fans im Stadion. Allgemein ist die Gegend ums Stadion sicher.

      Die Ticketpreise sind vernünftig, wenn du dafür gute Plätze bekommst greif zu. Meine Erfahrung war, lieber etwas mehr für die Tickets ausgeben und dafür näher dran sein. Der Urlaub ist teuer genug, spar da nicht am falschen Ende.
    • Hast Du Stop Over in Island ? Da könnte ich Dir was zu sagen... ;)
      "It's like we're a whole new f*ckin team. It's embarrassing... It's sad. It's sad that we went from being a championship-caliber team to a team that stinks and nobody respects."Derek Wolfe:
    • freshprince85 schrieb:

      Mile High 81 schrieb:

      Hast Du Stop Over in Island ? Da könnte ich Dir was zu sagen... ;)
      ?(
      :madness

      Geht für mich aus seinem Post nicht heraus ob er noch in Island umsteigt oder ggf. ein paar Tage (um in die Blaue lagune zu gehen reichen ggf. ja sogar ein paar Stunden aufenhalt ) bleibt. Zur Ostküste kann ich nix sagen, aber Island :heart:
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    • Mile High 81 schrieb:

      Hast Du Stop Over in Island ? Da könnte ich Dir was zu sagen... ;)
      Wir fliegen direkt durch. Jeweils nur 1,5 Stunden Aufenthalt. Wir sind nach hinten raus mit dem Urlaub etwas begrenzt... klar hätte man noch 2 Tage Island einschieben können, aber dafür hätte ich dann 2 Tage USA opfern müssen und dazu hatte ich dann irgendwie keine Lust. :D Nach Island komme ich auch anders nochmal. Zumal zumindest der Hinflug aufgrund der kurzfristigen Zeit relativ teuer war und Stop over ist dann meist nochmal etwas teurer.

      @freshprince85: Falls du dich fragst, was Stop Over ist: Man macht im Grunde einen Zwischenstop beim Umstieg für eine gewisse Zeit und fliegt nicht direkt weiter.
      "Einmal Borusse, immer Borusse!" (Alois Scheffler)
    • urlacher54 schrieb:


      • Wir planen eigentlich die Touren zwischen den Städten mit Greyhound. Zum einen liegen die Busstationen relativ zentral, dazu kommt der günstige Preis (zwischen 10-15 Dollar pro Tour). Der Mietwagen ist garnicht soooo viel teurer, allerdings kommen ja noch immer Parkgebühren in Hotels und am Stadion dazu. Hat jemand Erfahrungen mit den Greyhound Bussen gemacht?
      • Kann man sich in Baltimore ohne Probleme am Gameday um und im Stadion mit Kleidung des gegnerischen Teams bewegen, oder sollte man das lieber lassen? Ich war bis jetzt noch nicht beim Football. Aber zumindest beim Baseball in LA war es überhaupt kein Problem, wenn Fans mit Mets Kappen im Stadion durch die Gegend liefen.
      • Karten würde ich mir über Ticketmaster besorgen. Die liegen aktuell um die 90 - 150 Dollar für günstige bis ordentliche Plätze. Ok? Oder sollte man das vor Ort erledigen? Es gibt bei Ticketmaster verified resale Tickets und Standard Tickets. Die Resale Tickets kosten nur 2/3 vom Standard Ticket und liegen noch besser. Gibt es da irgendwelche Nachteile?

      • Greyhound ist ok. aber du solltest dir darueber im Klaren sein, dass die Busstation in der Regel nicht in den besten Gegenden liegen. Da kann man schon mal sehr "interessante" Beobachtungen machen. Es kann wohl schon mal vorkommen, dass die Busse nicht puenktlich sind. Das weist du aber vorher nicht, da erlebst du die UEberraschung wenn du am Terminal ankommst und der Bus ist nicht da, oder der Fahrer. Als Altrnative kannst du dir auch mal Megabus.com angucken, oder du faehrst mit dem Zug, siehe amtrak.com
      • Da es ja kein Fussball ist, ist es normalerweise kein Problem mit Kleidung des Gegners aufzutauchen. Eventuell ein bisschen Trash Talk und das wars
      • Resale Tickets sind wie der Name schon sagt, Tickets die wiederverkauft werden. In der Regel Season Ticket Holder die nicht koennen oder wollen und versuchen ihre Tix daher zu verkaufen. Wenn dir der Preis zusagt und du sicher sein willst dass du ein Ticket hast kannst du da ohne Probleme kaufen. Vielleicht kannst du am Stadion noch was guenstigeres scalpen, aber das ist eben immer mit Risiko verbunden. Speziell wenn du wenig Zeit vorher hast wuerde ich bei Ticketmaster kaufen.

      Longhorn schrieb:

      Habe erst einen ähnlichen Trip hinter mir. Washington kann ich nur empfehlen, besonders natürlich die National Mall. Aber unterschätzt die Entfernungen zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten nicht, mir haben jeden Abend die Füße gequalmt.
      Philly waren wir selbst nicht, aber schon öfters gelesen das hier wohl ein Tag reicht. Ich persönlich würde also 3 Tage Washington und einen Tag Philly machen, aber ist natürlich auch abhängig von euren persönlichen Interessen.
      Dem kann ich mich nur anschliessen
      -- Die zweite Heirat ist der Triumph der Hoffnung über die Erfahrung --
    • texansnfl schrieb:

      urlacher54 schrieb:


      • Wir planen eigentlich die Touren zwischen den Städten mit Greyhound. Zum einen liegen die Busstationen relativ zentral, dazu kommt der günstige Preis (zwischen 10-15 Dollar pro Tour). Der Mietwagen ist garnicht soooo viel teurer, allerdings kommen ja noch immer Parkgebühren in Hotels und am Stadion dazu. Hat jemand Erfahrungen mit den Greyhound Bussen gemacht?
      • Kann man sich in Baltimore ohne Probleme am Gameday um und im Stadion mit Kleidung des gegnerischen Teams bewegen, oder sollte man das lieber lassen? Ich war bis jetzt noch nicht beim Football. Aber zumindest beim Baseball in LA war es überhaupt kein Problem, wenn Fans mit Mets Kappen im Stadion durch die Gegend liefen.
      • Karten würde ich mir über Ticketmaster besorgen. Die liegen aktuell um die 90 - 150 Dollar für günstige bis ordentliche Plätze. Ok? Oder sollte man das vor Ort erledigen? Es gibt bei Ticketmaster verified resale Tickets und Standard Tickets. Die Resale Tickets kosten nur 2/3 vom Standard Ticket und liegen noch besser. Gibt es da irgendwelche Nachteile?

      • Greyhound ist ok. aber du solltest dir darueber im Klaren sein, dass die Busstation in der Regel nicht in den besten Gegenden liegen. Da kann man schon mal sehr "interessante" Beobachtungen machen. Es kann wohl schon mal vorkommen, dass die Busse nicht puenktlich sind. Das weist du aber vorher nicht, da erlebst du die UEberraschung wenn du am Terminal ankommst und der Bus ist nicht da, oder der Fahrer. Als Altrnative kannst du dir auch mal Megabus.com angucken, oder du faehrst mit dem Zug, siehe amtrak.com
      • Da es ja kein Fussball ist, ist es normalerweise kein Problem mit Kleidung des Gegners aufzutauchen. Eventuell ein bisschen Trash Talk und das wars
      • Resale Tickets sind wie der Name schon sagt, Tickets die wiederverkauft werden. In der Regel Season Ticket Holder die nicht koennen oder wollen und versuchen ihre Tix daher zu verkaufen. Wenn dir der Preis zusagt und du sicher sein willst dass du ein Ticket hast kannst du da ohne Probleme kaufen. Vielleicht kannst du am Stadion noch was guenstigeres scalpen, aber das ist eben immer mit Risiko verbunden. Speziell wenn du wenig Zeit vorher hast wuerde ich bei Ticketmaster kaufen.

      Longhorn schrieb:

      Habe erst einen ähnlichen Trip hinter mir. Washington kann ich nur empfehlen, besonders natürlich die National Mall. Aber unterschätzt die Entfernungen zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten nicht, mir haben jeden Abend die Füße gequalmt.
      Philly waren wir selbst nicht, aber schon öfters gelesen das hier wohl ein Tag reicht. Ich persönlich würde also 3 Tage Washington und einen Tag Philly machen, aber ist natürlich auch abhängig von euren persönlichen Interessen.
      Dem kann ich mich nur anschliessen
      Super, danke für die Antwort.

      Ja das mit der interessanten Gegend hab ich mir auch gedacht und daher mal die Gegenden auf der Karte gecheckt.
      Washington: Mitten in der Stadt an der Union Station
      Baltimore: In direkter Umgebung zum Stadion und 5 Minuten bis zum Hotel. Was auf Google Maps auch alles ok ausgesehen hat
      Philly: Direkt nebenan ist das Convetion Center, ein Marriott Hotel und ein Hard Rock Cafe
      New York: Mitten in Downtown Manhatten in direkter Umgebung zum Times Square
      Sieht erstmal alles solide bis gut aus.

      Trash Talk sollte kein großes Problem sein, da ist man als Fußballfan schlimmeres gewohnt. :D

      Die Entscheidung mit den Tickets ist auch gefallen, die werden vorab gekauft

      Mit Washington muss ich mal gucken, wie ich das regel, da wir ja Sonntags zum Spiel fahren sind wir ja schon in Baltimore und aufm direkten Weg nach Philly. :paelzer: Ich hab meine Dame ja vom Football überzeugt, da das ohnehin auf der Durchreise von Washington nach Philadelphia liegt. Lotse ich die am Sonntag Abend zurück nach Washington guckt die mich wahrscheinlich erstaunt an. :D

      Edit: Gerade mal durch 1-2 Threads gelesen. Da wird Washington ja wirklich gelobt und Philly stinkt da eher ab. Ggfs. storniere ich das Hotel in Baltimore und wir fahren Sonntags zurück nach Washington um da noch den Montag zu verbringen um von dort für einen kurzen Abstecher nach Philly zu fahren.

      Wäre dann:
      Donnerstag: Reisetag
      Freitag: Washington
      Samstag: Washington
      Sonntag: Baltimore inkl. Spiel
      Montag: Washington
      Dienstag: weiterfahrt nach Philly
      Mittwoch: Philly
      Donnerstag: weiterfahrt nach NY
      Freitag: NY
      Samstag: NY
      Sonntag: NY
      Montag: NY
      Dienstag abend: Rückreise
      "Einmal Borusse, immer Borusse!" (Alois Scheffler)

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    • Kleines Update:
      Gestern über Amsterdam, nach Island, weiter nach Baltimore, mit dem Zug nach Washington und komplett abgekämpft nach 21 Stunden (von Haustür zu Haustür) im Hotel angekommen. Aber wenn du dann die Union Station betrittst und beim rausgehen dir die angestrahlte Kuppel des Capitols entgegen scheint, entschädigt das sofort für den Weg.

      Zu Wow Air: Kann man machen. Zwischenstopp in Island ohne Probleme. Flieger spartanisch aber ok. Crew freundlich. Aber kein Entertainment an Board. Da werden 7 Stunden lang. Vorallem wenn dann nach 30 Minuten die Offline Funktion von Sky Go abschmiert. Ich kann nur jedem empfehlen mit einer Körpergröße > 1,90 m... Aufpreis für XXL Sitze am Notausgang buchen.

      Hotel: Homewood Suites at Union Station kann ich empfehlen. Ist zwar nicht ganz so nah zur Union Station wie der Name suggeriert, aber: modern eingerichtet, riesige Zimmer. Wir haben im 7 Stock direkten Blick aufs Capitol. Gute ausgestatteter Gym, Pool und kostenloser Shuttle zur und von der Union Station. Inkludiertes Frühstück wird gleich getestet. Preis ist für US Verhältnisse mit 160 Euro für das gebotene schon sehr gut. Für den gleichen Preis haben wir in Monterey vor 2 Jahren nur nen relativ altes Motel bekommen.

      Heute und morgen wird Washington erkundet und Sonntag geht's Bears Football gucken. Aktueller Forecast: 28 Grad und strahlender Sonnenschein... wir müssen noch Sonnencreme besorgen vermute ich :D
      "Einmal Borusse, immer Borusse!" (Alois Scheffler)
    • Viel Spaß auf der Reise! Washington ist eine tolle Stadt und mit super Wetter natürlich nochmal schöner. Wir waren da auch Ende Oktober und hatten da 25 Grad und Sonne und hatten keine Sonnencreme bei Redskins Spiel. :mrgreen: Da war der Sonnenbrand vorprogrammiert. :mrgreen:

      Am besten alles zu Fuß machen. Man kann die Sehenswürdigkeiten, Washington Monument, die ganzen Skulpturen, Capitol schön ablaufen. Auch wenn es am Abend bissl weh tun wird, es ist es wert. :bier:
      Zumal das einfach da schön ist, mit den kleinen Seen oder Basins wie die das nennen.

      Und das National History Museum ist wirklich interessant. Zumal es kostenlos ist, kann man das schonmal mitnehmen, wenn das Wetter schlechter ist. Aber ein Tag länger in Washington werdet ihr nicht bereuen. :bier:
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    • Der Museumstipp kam für uns etwas spät. Gerade erst gelesen. ;) Inzwischen hier mit schmerzenden Füßen ins Bett gefallen und jetzt noch ein wenig Cubs @ Dodgers... wobei ich in den letzten 2 Tagen beim Abendspiel immer nur die ersten Innings geschafft habe. Zum einen die weiten Touren zu Fuß, zum anderen führt der Jetlag dazu, dass ich meistens gegen 4 Uhr wach werde und dann gegen 21 Uhr US Zeit immer extrem müde werde. :D

      Mein Fazit zu Washington ist am Ende gemischt: National Mall, Capitol, etc. Ist großartig. Die Führung im Capitol gestern mitgemacht. Einfach nur super und auch noch kostenlos. Heute Vormittag Air & Space war auch gut. Sind vom Hotel die letzten beiden Tage immer mit Mietfahrrädern in die Stadt gefahren... super.

      Heute Mittag dann über Potomac zum Pentagon Shopping Center. Die Gegend fand ich jetzt nicht wirklich schön. Das Shopping Center ist so wie jedes anderen und eher eins der schlechteren. Die Viertel nordöstlich vom weißen Haus waren nicht so unser. Arlington wollten wir uns angucken, aber die Tore waren alle dicht. Also wieder mit Uber über Potomac zum Fish Market. Das fanden wir dann wieder ganz nett. Krass der Unteschied zwischen dem alten Fishmarket und ein paar Meter weiter alles neu und renoviert.

      Fazit: 2 Tage habe uns für Washington ausgereicht. Wir sind jetzt aber auch nicht dafür gemacht 3 Museen am Tag zu besuchen. Die National Mall ist natürlich beeindruckend und alles was drum rum ist. Der Rest war für uns relativ austauschbar. Die Stadt sollte man auf jeden Fall mal besucht habe, müsste bei mir jetzt nicht ständig auf der Reiseroute liegen.

      Morgen gehts dann weiter nach Baltimore zum Football.
      "Einmal Borusse, immer Borusse!" (Alois Scheffler)
    • Gestern morgen von Washington nach Baltimore innerhalb einer Stunde mit Greyhound. Das war top. Rein in den sauberen Bus inkl. W-LAN und Ladestation. Ein Zwischenstopp und 5 Minuten vom Hotel wieder raus aus dem Bus.

      Zum Stadiontrip hab ich ja schon ein wenig was im Bears Thread geschrieben, vorallem zum Spiel.

      Zum drumherum:
      • Sehr faire Fans auf beiden Seiten. Nie die Grenzen überschritten. Aber die Fankultur ist eine ganz andere wie in Europa.
      • Als regelmäßiger Stadiongänger interessiert mich ja auch immer die Art von Support für die Teams und die ist in Amerika eine komplett andere. Die Stimmung ist insgesamt spielbezogener als zum Beispiel beim Fußball in Dortmund und deutlich animiert von offiziellen Einblendungen und dem Stadionsprecher. Viel mit Musik auch mitten im Spiel.
      • Stadion hatte was durch diesen Backstein-Stil passte es gut zur Umgebung und zum Oriole Park. Der von außen schon top aussieht.
      • Preise im Stadion total abgehoben. In Deutschland beschwert man sich über nen Bier für 4 Euro und ne Bratwurst für 3 Euro. Hier haben wir gestern für ne kleine Flasche Wasser, nen mittelmäßigen Hamburger mit Pommes mal eben knapp 20 Dollar bezahlt, also ca. 17 Euro. Ne Flasche light Bier für über 8 Dollar und die Amis sind trotzdem nonstop am konsumieren.
      • Tickets hab ich ne Woche vorher über Ticketmaster gekauft. Wir saßen direkt auf Höhe der Mittellinie, allerdings relativ weit oben. Aber ich fand die Übersicht von da ganz cool und man hat Dinge gesehen die man vorm Fernseher sonst nie sieht. Stimmung war da oben ebenfalls top.
      • Im Nachhinein hätte ich auch etwas pokern können. Samstag hat man für 100 Dollar locker Plätze im Unterrang bekommen. Das haben wir für die Tickets im Oberrang ne Woche vorher bezahlt. Aber wie gesagt unsere Plätze fand ich alles andere als schlecht.
      • Wir waren relativ zeitig im Stadion. Somit konnte man auch mal im Unterrang rein und den Spielern aus ein paar Metern Entfernung beim aufwärmen zugucken.
      • Insgesamt ein toller und interessanter Tag im Stadion, gekrönt von einem sensationellen Spiel.
      Ich wusste ja immer schon, dass die Amis sehr patriotisch sind, stolz auf ihr Militär sind und auf heroischen Geschichten stehen. Das wird beim Football dann allerdings auf die Spitze getrieben, wenn in den Spielunterbrechungen immer wieder auf den Screens Veteranen ihre Kriegsgeschichten erzählen oder Krebskranke von ihrer Krankheit erzählen. Sowas kenne ich aus europäischen Stadien garnicht. Es war mal interessant zu beobachten, aber es bleibt irgendwie etwas fremd.

      Die Menschen halten ihr Land für das großartigste Land auf der Welt, geben ohne mit der Wimper zu zucken Mondpreise für Konsum im Stadion aus und in den Nebenstraßen stehen mitten in den Städten Zeltdörfer unter Brücken. In Washington sitzt ein Obdachloser geistig verwirrt mitten in Downtown auf einem Abluftschacht in Unterhose, seift sich mit Shampoo ein und schreit umher und für die Leute die um ihn herum laufen scheint es vollkommen normal zu sein. Die Infrastruktur ist teilweise echt marode und das in Städten wie Washington. In vielen Städten stehen in soliden Wohngegenden ganze Häuserblocks leer und alte Läden gammeln vor sich hin. Sowas kenne ich in Deutschland nicht mal von Berlin oder Problemvierteln im Ruhrgebiet.

      Ich finde dieses Land zum reisen echt interessant, sonst wäre ich ja nicht zum dritten mal hier. Aber am Ende muss ich jedes mal feststellen, dass ich froh bin in Deutschland zu wohnen. Wenn wir in Deutschland von einer Schere zwischen arm und reich sprechen, die es unstrittig gibt, dann ist die Schere bei uns noch sehr sehr klein im Gegensatz zu Amerika.

      Heute geht es dann weiter nach Philly. Dort lassen wir es mal ein wenig ruhiger angehen. Gutes Hotel, Fitnessstudio inklusive, ein wenig Shoppen und das was wir sehen wollen, gut fußläufig zu erreichen.
      "Einmal Borusse, immer Borusse!" (Alois Scheffler)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von urlacher54 ()

    • Update zu Geyhound: Der Bus heute von Baltimore nach Philly hat 2 Stunden Verspätung. Ist natürlich ärgerlich, allerdings kann dir das bei der Deutschen Bahn auch passieren. Allerdings waren die Mitarbeiter in der Station sehr freundlich und man hat direkt einen Gutschein für eine Mahlzeit im Restaurant der Station erhalten.

      Beeindruckend finde ich die Distanzen die solche Busse zurück legen. Zum Teil knapp 30 Stunden zwischen Atlanta und Boston. Und das bei den Preisen für inländische Flüge.

      Uber und Lift sind übrigens der Hammer und es wird einem klar, warum die Taxiunternehmer in Deutschland sich so dagegen stemmen. Dagegen hätten Taxen in Deutschland kaum mehr einen Chance, außer ggfs bei den älteren Menschen die lieber bar zahlen statt per App.


      Was mich noch immer beschäftigt ist die sozialen Strukturen und das Verhältnis der Menschen hier zu ihrem Land. Sehen die Menschen die Dinge die hier schief laufen und überspielen Sie ein Stück weit mit ihrem Patriotismus und dem stolz auf ihr Militär, oder sind sie tatsächlich überzeugt, dass hier alles great, great, great ist? Man hat zumindest das Gefühl, dass es beides in diesem Land gibt, allerdings habe ich bis jetzt nicht das Gefühl, dass man hier mit den Menschen ohne Probleme zwanglos darüber sprechen kann und es viele sogar als Beleidigung auffassen würden.

      Es mag auch sein, dass meine Eindrücke nur einen Teil der Wirklichkeit wiederspiegeln, aber der Eindruck hat sich bei meinen letzten Trips eher verstärkt. Ganz egal ob es in NY, Washington, Baltimore, Miami, Los Angeles, San Francisco oder Las Vegas war.
      "Einmal Borusse, immer Borusse!" (Alois Scheffler)

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    • Erstmal freut es mich, das du ein tolles Erlebnis im Stadion hattest. Da man nicht oft die Gelegenheit drüben "sein" Team zu sehen sind Siege doppelte schön. Da man anders als in D halt nicht nächste Woche jede die Chance hat wieder ins Stadion zu gehen. Ein paar Dinge an deinem Bericht wundern mich dann aber schon wo ich gerne ein paar Anmerkungen zu machen möchte.

      urlacher54 schrieb:

      Preise im Stadion total abgehoben. In Deutschland beschwert man sich über nen Bier für 4 Euro und ne Bratwurst für 3 Euro. Hier haben wir gestern für ne kleine Flasche Wasser, nen mittelmäßigen Hamburger mit Pommes mal eben knapp 20 Dollar bezahlt, also ca. 17 Euro. Ne Flasche light Bier für über 8 Dollar und die Amis sind trotzdem nonstop am konsumieren.
      Na ja. ist ein bisschen Äpfel Birnen, oder ? Nen Burger (auch wenn er lausig war das sind viele Würste in Deutschlands Buden auch ;) ) würde ich jetzt nicht mit ner Wurst vergleichen. Wenn du dir in nem Stadion in Deutschland Burger, Pommes + Wasser bestellst landest du geschätzt bei: Burger 5-6 Euro, Pommes 3 Euro+ Wasser 3,50-4 Euro. Also zwischen 12 und 13 Euro. immer noch billiger als in den Staaten aber beweiten nicht so deutlich wie bei der Rechnung die du da aufgemacht hast.

      urlacher54 schrieb:

      Ich wusste ja immer schon, dass die Amis sehr patriotisch sind, stolz auf ihr Militär sind und auf heroischen Geschichten stehen. Das wird beim Football dann allerdings auf die Spitze getrieben, wenn in den Spielunterbrechungen immer wieder auf den Screens Veteranen ihre Kriegsgeschichten erzählen oder Krebskranke von ihrer Krankheit erzählen. Sowas kenne ich aus europäischen Stadien garnicht. Es war mal interessant zu beobachten, aber es bleibt irgendwie etwas fremd.
      Was den Patriotismus angehst hast du recht. Das ist drüben einfach besonders bzw. da sind wir hier aufgrund unserer Vergangenheit einfach anders gepolt. in Deutschland hat Nationalismus zwei mal in die absolute Katastrophe geführt, andere Länder (und damit meine ich nicht nur die USA haben da eine andere Beziehung zu; in Polen z.B. hat der Nationalismus m.E.erst den Weg in die Freiheit ermöglich), aber ich denke man kann auch hier schlicht keinen Vergleich zur Bundesliga ziehen. Im Football gibts deutlich mehr Pausen. In der HZ in der Buli gibts auch Aktionen in der HZ Pause in denen Menschen mit Benachteiligungen geehrt werden (ich denke nur an den Torschützen des Monats) usw. Nur da fällt es einem nicht so auf, da man meisten in der Pause auf dem Weg zum Essen/Klo ist.

      urlacher54 schrieb:

      oder sind sie tatsächlich überzeugt, dass hier alles great, great, great ist? Man hat zumindest das Gefühl, dass es beides in diesem Land gibt, allerdings habe ich bis jetzt nicht das Gefühl, dass man hier mit den Menschen ohne Probleme zwanglos darüber sprechen kann und es viele sogar als Beleidigung auffassen würden.
      ist das den bei "uns" Deutschen so viel anders? Sehe ich ehrlich gesagt nicht.

      urlacher54 schrieb:

      Die Infrastruktur ist teilweise echt marode und das in Städten wie Washington.

      Ähm ich glaube gerade bei diesem Infrastruktur Ding (die in den USA zweifellos überholungsbedürftig ist) sollte man in Deutschland ganz vorsichtig sein auf andere Länder zu zeigen.

      Nur als Beispiele

      Das Ruhrgebiet sollte dir selber bestens bekannt sein; wegen einem popeligem Sturm (wegen dem man sich drüben kaputt lachen würde) war 5 Tage lang der Bahnverkehr massiv gestört ist (und zwei Hautachsen mehr oder minder dicht ); duzende marode Autobahnbrücken usw.

      Und trotz dieser Dinge gehen Deutsche z.B. auf Volksfeste und zahlen da Literpreise von 11 Euro für den Liter Bier und 6, 50 für einen Backfisch in dem man den Fisch in der Panade suchen muss ;)
      "It's like we're a whole new f*ckin team. It's embarrassing... It's sad. It's sad that we went from being a championship-caliber team to a team that stinks and nobody respects."Derek Wolfe:
    • urlacher54 schrieb:

      Was mich noch immer beschäftigt ist die sozialen Strukturen und das Verhältnis der Menschen hier zu ihrem Land. Sehen die Menschen die Dinge die hier schief laufen und überspielen Sie ein Stück weit mit ihrem Patriotismus und dem stolz auf ihr Militär, oder sind sie tatsächlich überzeugt, dass hier alles great, great, great ist? Man hat zumindest das Gefühl, dass es beides in diesem Land gibt, allerdings habe ich bis jetzt nicht das Gefühl, dass man hier mit den Menschen ohne Probleme zwanglos darüber sprechen kann und es viele sogar als Beleidigung auffassen würden.
      Ich weiss ja nicht mit wem du dich ueber die Probleme im Land unterhalten hast. Natuerlich sieht man auch hier die Probleme. Aber, zum einen wird hier so viel ueber PRobleme gesprochen wie in D, und zum anderen schon mal gar nicht mit einem Fremden. Dazu sind die Amerikaner i.d.R. zum einen sind sie in der Tat stolz auf ihr Land und zum anderen wird im Small Talk, und was anderes wird es wahrscheinlich nicht gewesen sein, nicht ueber negative Dinge gesprochen. If you don't have to say anything positive, don't say anything. Und schon mal gar dreimal nicht wird ueber Politik oder Religion gesprochen.
      Zum zweiten ist die Mentalitaet komplett anders. Wenn einem etwas nicht passt oder es nicht so gut geht wird nicht gejammert sondern es wird etwas unternommen um es besser zu machen. Dafuer wird dann eben ein zweiter Job angenommen oder von Miami nach Seattle umgezogen, oder ein Studium neben dem Beruf absolviert, oder was auch immer. Viele glauben immer noch an den American Dream und wenn es damit nicht wie geplant laeuft wird eben DT zum President gewaehlt. :lol1
      Nach meiner Meinung / Erfahrung wird in D eher nach dem Grund fuer einen Misserfolg gesucht, waehrend in den USA der Weg heraus gesucht wird. Und daher,

      urlacher54 schrieb:

      Aber am Ende muss ich jedes mal feststellen, dass ich froh bin in Deutschland zu wohnen.
      muss ich jedes mal wenn ich in D war, feststellen, dass ich froh bin in den USA zu wohnen.
      -- Die zweite Heirat ist der Triumph der Hoffnung über die Erfahrung --
    • Ich wollte garnicht so sehr mit dem Finger auf die USA zeigen. Wenn ich den Eindruck erwecke... sorry. Es gibt halt Dinge die hier für mich eher ungewohnt sind und die mir im direkten Vergleich zu Deutschland halt auffallen.

      Mile High 81 schrieb:

      Erstmal freut es mich, das du ein tolles Erlebnis im Stadion hattest. Da man nicht oft die Gelegenheit drüben "sein" Team zu sehen sind Siege doppelte schön. Da man anders als in D halt nicht nächste Woche jede die Chance hat wieder ins Stadion zu gehen.
      Ja das Erlebnis gestern war echt überragend im Stadion.

      Na ja. ist ein bisschen Äpfel Birnen, oder ? Nen Burger (auch wenn er lausig war das sind viele Würste in Deutschlands Buden auch ) würde ich jetzt nicht mit ner Wurst vergleichen. Wenn du dir in nem Stadion in Deutschland Burger, Pommes + Wasser bestellst landest du geschätzt bei: Burger 5-6 Euro, Pommes 3 Euro+ Wasser 3,50-4 Euro. Also zwischen 12 und 13 Euro. immer noch billiger als in den Staaten aber beweiten nicht so deutlich wie bei der Rechnung die du da aufgemacht hast.

      Ja ein wenig quer ist der Vergleich schon. Es war gestern auch eher ein subjektives Gefühl und relativ schnell überschlagen. Am meisten haben mich die Bierpreise überrascht, wwas dann aufs Essen abgefärbt hat. ;) Über 7 EUR für ne kleine Flasche Bier. In deutschen Stadien würde das wohl zu Tumulten führen. :D

      Was den Patriotismus angehst hast du recht. Das ist drüben einfach besonders bzw. da sind wir hier aufgrund unserer Vergangenheit einfach anders gepolt. in Deutschland hat Nationalismus zwei mal in die absolute Katastrophe geführt, andere Länder (und damit meine ich nicht nur die USA haben da eine andere Beziehung zu; in Polen z.B. hat der Nationalismus m.E.erst den Weg in die Freiheit ermöglich), aber ich denke man kann auch hier schlicht keinen Vergleich zur Bundesliga ziehen. Im Football gibts deutlich mehr Pausen. In der HZ in der Buli gibts auch Aktionen in der HZ Pause in denen Menschen mit Benachteiligungen geehrt werden (ich denke nur an den Torschützen des Monats) usw. Nur da fällt es einem nicht so auf, da man meisten in der Pause auf dem Weg zum Essen/Klo ist.
      Ja das wir Deutschen was das Thema Patriotismus angeht wohl das komplette Gegenteil sind ist klar. Ich finde das perse ja auch garnicht schlimm. Es ist mir hier nur etwas zu unkritisch... gefühlt zumindest. Man bekommt ja auch die Gespräche auf der Tribüne im Umfeld in diesen Momenten mit und da hört man halt häufig Dinge wie "really great", "a real hero" und das mit einer Inbrunst wo man das Gefühl hat, dass dies nur wenig Gegenstimmen zulässt. Aber da mag ich mich täuschen.

      Naja die Torschützen des Monats sind ja in der Regel vieles, aber mit Sicherheit nicht benachteiligt. :D
      Ich find solche Ehrungen ja auch nicht dramatisch. Ich nehme dadurch halt nur so einen Stadionbesuch ganz anders war. Es ist halt nochmal eine ganze Ecke mehr Event als jedes Bundesligaspiel. Ich glaube die Ultras in Deutschland würden ausrasten, wenn auch nur 10% der Dinge aus den USA übernommen werden. Auch das ist nicht perse dramatisch. Es war ja wie gesagt ein tolles Erlebnis. Aber müsste ich mich entscheiden, unabhängig vom Ort: Dauerhaft Stadionbesuche in Dortmund gegen dauerhafte Stadionbesuche in der NFL, rein vom drumherum und von der Stimmung würde es mich immer zum Fussball ziehen, unabhängig von meiner Leidenschaft für die Borussia oder meinen Wohnort.

      Ähm ich glaube gerade bei diesem Infrastruktur Ding (die in den USA zweifellos überholungsbedürftig ist) sollte man in Deutschland ganz vorsichtig sein auf andere Länder zu zeigen
      Mit der Infrastruktur habe ich mich evtl. etwas falsch ausgedrückt. Ich sag es mal so: Hier wirken viele Dinge oft zweckmäßiger als in Deutschland. Wenn ich z. B. gehobene Mittelklassehotels in Deutschland oder den USA miteinander vergleiche. Dazu gibt es hier (ebenfalls gefühlt) einfach sehr viel mehr Gegenden wo Gebäude verfallen und das häufig nur in einer Nebenstraße zu einer sonst nett wirkenden Gegend. Diese Gegensätze so nah beieinander sind für mich einfach ungewohnt.


      texansnfl schrieb:

      urlacher54 schrieb:

      Was mich noch immer beschäftigt ist die sozialen Strukturen und das Verhältnis der Menschen hier zu ihrem Land. Sehen die Menschen die Dinge die hier schief laufen und überspielen Sie ein Stück weit mit ihrem Patriotismus und dem stolz auf ihr Militär, oder sind sie tatsächlich überzeugt, dass hier alles great, great, great ist? Man hat zumindest das Gefühl, dass es beides in diesem Land gibt, allerdings habe ich bis jetzt nicht das Gefühl, dass man hier mit den Menschen ohne Probleme zwanglos darüber sprechen kann und es viele sogar als Beleidigung auffassen würden.
      Ich weiss ja nicht mit wem du dich ueber die Probleme im Land unterhalten hast. Natuerlich sieht man auch hier die Probleme. Aber, zum einen wird hier so viel ueber PRobleme gesprochen wie in D, und zum anderen schon mal gar nicht mit einem Fremden. Dazu sind die Amerikaner i.d.R. zum einen sind sie in der Tat stolz auf ihr Land und zum anderen wird im Small Talk, und was anderes wird es wahrscheinlich nicht gewesen sein, nicht ueber negative Dinge gesprochen. If you don't have to say anything positive, don't say anything. Und schon mal gar dreimal nicht wird ueber Politik oder Religion gesprochen.Zum zweiten ist die Mentalitaet komplett anders. Wenn einem etwas nicht passt oder es nicht so gut geht wird nicht gejammert sondern es wird etwas unternommen um es besser zu machen. Dafuer wird dann eben ein zweiter Job angenommen oder von Miami nach Seattle umgezogen, oder ein Studium neben dem Beruf absolviert, oder was auch immer. Viele glauben immer noch an den American Dream und wenn es damit nicht wie geplant laeuft wird eben DT zum President gewaehlt. :lol1
      Nach meiner Meinung / Erfahrung wird in D eher nach dem Grund fuer einen Misserfolg gesucht, waehrend in den USA der Weg heraus gesucht wird. Und daher,

      urlacher54 schrieb:

      Aber am Ende muss ich jedes mal feststellen, dass ich froh bin in Deutschland zu wohnen.
      muss ich jedes mal wenn ich in D war, feststellen, dass ich froh bin in den USA zu wohnen.
      Ich glaube da haben wir uns missverstanden. Ich habe mich mit niemandem über meine Wahrnehmungen unterhalten, eben weil ich geahnt habe, dass ein solches Thema eher unpopulär ist.

      Bei der Mentalität sind wir uns einig. Aber genau das war eigentlich die Kernbotschaft meines Beitrags, dass wir halt in vielen Bereichen anders ticken und mir daher vieles ungewöhnlich vorkommt und ich über diese Dinge halt anfange nachzudenken. Allerdings gibt es ja in Deutschland ebenfalls genug Menschen mi einem Zweitjob und auch Menschen die nebenher studieren. Ich glaube, dass auch in den USA zum Teil nach Gründen für den Misserfolg gesucht wird, ebenso wie in Deutschland. Deswegen haben hier auf einmal Millionen die AFD gewählt und Trump ist Präsident in den USA geworden. Da er einfache Wahrheiten hatten, warum es vielen Menschen schlecht geht und schuld waren häufig die anderen und selten man selbst.

      Aber nochmal: Mir ging es nicht darum die USA schlecht zu reden. Es fallen einfach die Unterschiede auf und da ich es anders kenne, gefällt mir für meinen Lebensmittelpunkt persönlich besser. Damit sage ich nicht, dass Deutschland objektiv betrachtet das "bessere Land" ist.

      Eine Sache hab ich dann aber doch noch, wo ich einfach sage, dass Deutschland den Amis voraus ist: Der Umgang mit Ressourcen und vorallem wie viel Müll hier produziert wird. Auch hier ist ja der Trend in vielen kleinen Läden erkennbar: Nachhaltigkeit, healthy food etc. Und dennoch nutzen auch diese Länden Plastikgeschirr. Das war auch in allen Hotels in den letzten Tagen so.

      Was die USA vielen Deutschen aber voraus haben ist die Freundlichkeit: Man steht kurz fragend auf dem Gehweg und kann sicher sein, dass nach Sekunden jemand fragt, ob er einem helfen kann. Im Bus habe ich mich heute umgesetzt nach einigen Minuten. Mein neuer Vordermann hat gemerkt, dass der Sitz hinter ihm auf einmal belegt war und er fragte mich mit Sicherheit 3x ob ich auch wirklich genug Platz hätte, oder ob er den Sitz nach vorne stellen soll. Im Stadion muss man sich nicht an sitzenden Menschen zu seinem Platz quetschen, sondern die Leute stehen auf und wenn Sie einen übersehen und nicht direkt Platz machen wird sich sofort entschuldigt.
      "Einmal Borusse, immer Borusse!" (Alois Scheffler)

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    • urlacher54 schrieb:



      Ich wusste ja immer schon, dass die Amis sehr patriotisch sind, stolz auf ihr Militär sind und auf heroischen Geschichten stehen. Das wird beim Football dann allerdings auf die Spitze getrieben, wenn in den Spielunterbrechungen immer wieder auf den Screens Veteranen ihre Kriegsgeschichten erzählen oder Krebskranke von ihrer Krankheit erzählen. Sowas kenne ich aus europäischen Stadien garnicht. Es war mal interessant zu beobachten, aber es bleibt irgendwie etwas fremd.
      Ist im Okt/Nov besonders ausgeprägt und zwar wegen:
      -Salute to Service
      - NFL Pink, Aktion für den Kampf gegen Brustkrebs.

      Da wird zum Thema Patriotismus noch ne gewaltige Schippe draufgelegt ;)

      Als ich, im Frühjahr und auch September, bei Spielen aller Sportarten gewesen bin gab es nur die "normale" Dosis, also Flagge, Hymne und vielleicht noch die Ehrung eines Veteranen in irgendeiner Spielunterbrechung.
    • urlacher54 schrieb:

      Naja die Torschützen des Monats sind ja in der Regel vieles, aber mit Sicherheit nicht benachteili
      Da hab ich mich unklar ausgedrückt. ich meinte damit den Jungen mit Down Syndrom der zum Torschützen des Monats gewählt wurde
      bild.de/sport/fussball/tor-des…monats-40507070.bild.html

      um zu zeigen das es auh in Deutschland solche Aktionen gibt...
      "It's like we're a whole new f*ckin team. It's embarrassing... It's sad. It's sad that we went from being a championship-caliber team to a team that stinks and nobody respects."Derek Wolfe:
    • Ich führe mein Reisetagebuch mal ein wenig fort. Evtl. ist es ja für den ein oder anderen interessant oder gar hilfreich, wenn er mal eine Ostküstentour vor sich hat. ;)

      Die letzten 2 Tage jetzt also in Philly und ich war ja erst skeptisch ob 2 Tage nicht etwas lang sind für die Stadt. Heute muss ich sagen, dass wir es nicht bereut haben. Wir finden die Stadt großartig. Die meisten Ecken kann man bequem zu Fuß erreichen, die Stadt wirkt weniger hektisch und hat einige richtig schöne Ecken. Viele Bäumen in den Straßen. Viertel die sehr stark an Städte in Europa erinnern.

      Ein Frühstück im Reading Market war die letzten beiden Tage fester Bestandteil und wird es auch morgen sein, bevor es mit dem Greyhound Bus nach NY geht. Da gibt es eine solch großartige Auswahl an kleinen Ständen und Läden, dass man wahrscheinlich 2 Monate hier sein kann und nicht alles schafft. Großartige Sandwichläden und man hat die Wahl eher frisch und leicht oder das typische Frühstück mit French Friese und üppig belegten Sandwiches oder French Toast. Man sieht auch an vielen Ständen 2-3 Cops frühstücken und ich denke, die wissen wo man gut essen kann. :D

      Gestern waren wir anschließend im Museumsviertel, haben die Boathouserow besucht, sind die Rocky Stufen hoch gelaufen und waren anschließend im Eastern State Penitentiary inkl. einer Führung. Sehr interessant und das halb zerfallene Gefängnis wirkt auch im Tageslicht schon irgendwie morbide und etwas unheimlich. Nachmittags ein wenig Shoppen in der Walnut und Chestnut Street und dann überragend essen im Sampan. Einen modernen, sehr stylischen Asiaten, aber zu bezahlbaren Preisen. Am ersten Abend waren wir im Harp & Crown. Ebenfalls Bedenkens weiterzuempfehlen. Alter Backsteinbau mit offenen Stahlträgern und Vintage Look. Die beiden Locations waren komplett unterschiedlich und dennoch auf ihre Art beide super.

      Heute waren wir nach dem Frühstück Richtung Altstadt und Liberty Bell unterwegs. Um 11 Uhr kostenlose Tickets geholt für eine Führung durch die Liberty Hall und dann noch ein wenig durch die Altstadt. Die Führung durch die Liberty Hall war super gemacht. Kein eintöniger Monolog, sondern immer wieder ein Dialog mit der Gruppe. Fragen wurden beantwortet und dabei teilweise noch sehr lustig. Großartig vorallem die Zweitklässlern in unserer Gruppe die sowas von neugierig in amerikanischer Geschichte waren und den Guide Löchern in den Bauch gefragt haben. Vorallem Fragen auf die ein Erwachsener wohl nie kommen würde, aber die zeigen wie anders Kinder denken. (z. B.: Hat der Guide die Kinder gefragt, wer alles schon ein Smartphone hat und von allen Kindern gingen die Finger hoch. Frage einer 8-jährigen:"Wie haben Washington, Jefferson, Franklin & Co sich ausgetauscht ohne Smartphone und WhatsApp?" Antwort des Guide: "Sie haben sich getroffen und miteinander gesprochen oder Briefe geschrieben. Und eure Eltern haben das vor einigen Jahren genauso gemacht." Großes ungläubiges staunen. Im ersten Moment lustig, aber irgendwie auch krass wie normal Handy & Co für die Generation nach mir schon ist.)

      Insgesamt haben wir sowohl in Washington als auch in Philly den Eindruck gehabt, dass die jeweiligen Tourguides sehr viel Spaß an den Führungen hatten und diese nicht nur routiniert runtergeleiert haben. Sowohl im Capitol als auch gestern im Knast und heute in der Liberty Hall. Wirklich tolle Touren.

      Heute Nachmittag gings dann nach einem Tip von einem Freund in die South Street zu Jim`s Steaks. Lt. meinem Kumpel die besten Philly Cheesesteaks der Stadt. Von außen sehr geil fertig gemacht, von ihnen eher ein wenig Shabby-Look aber sauber. Fotos von Mister T, Ice T, Will Smith und vielen mehr an den Wänden mit persönlichen Widmungen für Jim`s Steaks. Ich meine Geschmack ist subjektiv, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Cheessteaks noch irgendwo übertroffen wird, mit Cheese Wiz und gebratenen Zwiebeln ÜBERRAGEND. Das Ding hat Glücksgefühle ausgelöst.

      Heute Abend noch ne Rooftop Bar mitgenommen im 51. Stock im Skygarten (nicht Garden). Alles auf Deutsch gemacht mit Oktoberfestbier und Bierbänken. Das Thema des Ladens war garnicht so meins, aber die Aussicht von da oben über Philly in der Dämmerung war super. In Philly gibt es meines Wissens keine Bar die höher liegt. Nen 5er Eintritt und nen 5er fürs Bier waren dafür ok, wenn man nicht allzu viel wert auf eine stylische Bar legt, sondern der Ausblick wichtiger ist.

      Morgen gehts dann weiter nach NY und Dienstag Abend dann zurück. Ich habe ja noch überlegt, das Spiel der Giants gegen die Seahawks am Sonntag mitzunehmen. Aber 1. hat meine Frau glaub nach Baltimore genug von einem Stadionbesuch wo sie 3 Stunden lang jeglichen Fortschritt hat vermissen lassen, beim lernen der Regeln 2. Liegen die Tickets deutlich über den Preisen in Baltimore und das dann für 2 Teams von denen ich kein Fan bin.
      "Einmal Borusse, immer Borusse!" (Alois Scheffler)

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    • Seahawk schrieb:

      Falls du dir es mit dem Spiel noch überlegst, können wir vor Ort nen Bier trinken.
      Klingt eigentlich ganz cool, aber wie schon gesagt. Die Chance ist sehr sehr gering aufgrund der 2 Gründe oben. Grund 1 ist dem zweiten Grund aktuell sogar noch deutlich überlegen. :P
      "Einmal Borusse, immer Borusse!" (Alois Scheffler)
    • urlacher54 schrieb:

      Die letzten 2 Tage jetzt also in Philly und ich war ja erst skeptisch ob 2 Tage nicht etwas lang sind für die Stadt. Heute muss ich sagen, dass wir es nicht bereut haben. Wir finden die Stadt großartig.
      Freut mich, dass es euch gefällt. Ich war ganz erstaunt, als ich hier die vielen Kommentare alà "für Philly brauchst du maximal einen Tag einplanen" gelesen habe. Mir hat die Stadt bei meiner letzten USA Reise nämlich ebenfalls sehr, sehr gut gefallen. Wir waren auch 2 Tage dort, und ich hätte kein Problem gehabt noch 1-2 Tage dran zu hängen. Aber so unterschiedlich sind halt die Geschmäcker.

      Wie ist denn deine Erfahrung mit den Greyhound Bussen bis jetzt? Sauberkeit der Busse? Ausstattung? Würd mich beruflich interessieren...

      Bezüglich Spiel in NY kann ich nur empfehlen: unbedingt hingehen! Egal, ob zwei Teams spielen, von denen du kein Fan bist - aber für mich persönlich ist so ein Stadionbesuch inkl. dem ganzen Drumherum an sich schon ein geiles Erlebnis. Da würde ich auf jeden Fall versuchen das Spiel noch mitzunehmen, wenn ich schon "zufällig" vor Ort bin. Zur Not halt alleine - deine bessere Hälfte wird in New York sicher ein akzeptables Ersatzprogramm finden (auch wenn deine KK danach evtl. glüht :tongue2: )
      .... Suck again 2017.... :help
    • Seahawk schrieb:

      Falls du dir es mit dem Spiel noch überlegst, können wir vor Ort nen Bier trinken.

      Wenn ihr das macht, wird sich Urlacher sicher die Bierpreise aus Baltimore zurückwünschen :hinterha: :jeck: Das kostete vor 7 Jahren schon über $10 und wurde zwischenzeitlich bestimmt nicht billiger :tongue2:
      Vamos, vamos Chilenos
      esta noche tenemos que ganar
    • maruso schrieb:

      urlacher54 schrieb:

      Die letzten 2 Tage jetzt also in Philly und ich war ja erst skeptisch ob 2 Tage nicht etwas lang sind für die Stadt. Heute muss ich sagen, dass wir es nicht bereut haben. Wir finden die Stadt großartig.
      Freut mich, dass es euch gefällt. Ich war ganz erstaunt, als ich hier die vielen Kommentare alà "für Philly brauchst du maximal einen Tag einplanen" gelesen habe. Mir hat die Stadt bei meiner letzten USA Reise nämlich ebenfalls sehr, sehr gut gefallen. Wir waren auch 2 Tage dort, und ich hätte kein Problem gehabt noch 1-2 Tage dran zu hängen. Aber so unterschiedlich sind halt die Geschmäcker.
      Wie ist denn deine Erfahrung mit den Greyhound Bussen bis jetzt? Sauberkeit der Busse? Ausstattung? Würd mich beruflich interessieren...

      Bezüglich Spiel in NY kann ich nur empfehlen: unbedingt hingehen! Egal, ob zwei Teams spielen, von denen du kein Fan bist - aber für mich persönlich ist so ein Stadionbesuch inkl. dem ganzen Drumherum an sich schon ein geiles Erlebnis. Da würde ich auf jeden Fall versuchen das Spiel noch mitzunehmen, wenn ich schon "zufällig" vor Ort bin. Zur Not halt alleine - deine bessere Hälfte wird in New York sicher ein akzeptables Ersatzprogramm finden (auch wenn deine KK danach evtl. glüht :tongue2: )

      Greyhound fanden wir bis jetzt ok. Der erste Trip von Washington nach Baltimore war super. Relativ neuer, sauberer Bus und nicht ausgebucht. Bus ist pünktlich abgefahren und pünktlich angekommen.

      Beim zweiten Trip hatten wir ein wenig Pech. 2 Stunden Verspätung, zwischendurch Stadt in der App das der Bus gecancelt ist, dann hat man bei den freundlichen Mitarbeitern in der Station gefragt, etwas durcheinander. Irgendwann wurd man dann aufgerufen und in einen anderen Bus gesetzt, der auch über Philly fuhr. Der Bus war dann etwas älter und bis auf den letzten Platz gefüllt. Klimaanlage rappelte vor sich hin. Die eigentlich weiße Lüftung der Klima von Staub und Druck jetzt grau. Aber ich bin da nicht so empfindlich. Auch der Bus war noch ok und wir sind halt 2 Stunden später in Philly angekommen als geplant. Wenn einem sowas nichts aus macht, kann ich das für Kurse von 10 Dollar pro Fahrt ohne Probleme weiterempfehlen. Man muss halt bedenken, dass der Bus eher eine günstige Alternative ist zum Auto oder auch der Bahn und dementsprechend auch ein Teil des Publikums ist. Das soll nicht abfällig klingen und ich finde das auch nicht schlimm, aber den ein oder anderen könnte das evtl. etwas abschrecken wenn man Extrembeispiele erwischt. Aber auch diese Leute waren in der Regel immer nett, warum auch nicht.

      Zum Spiel in NY: Ich denke es wird eher auf Sportsbar hinauslaufen zumindest für die frühen Spiele um die Bears zu sehen. Das Erlebnis Stadion hatte ich ja auch in Baltimore. Meine Kreditkarte ist durch Flüge, Hotels etc. eh schon relativ gut ausgelastet, Madame würde alleine damit in NY das Limit wohl in kürzester Zeit sprengen und sich wundern, dass schon beim zweiten Geschäft das Limit überzogen wäre und das Ding "kaputt" ist. :D ;)
      "Einmal Borusse, immer Borusse!" (Alois Scheffler)
    • urlacher54 schrieb:

      Zum Spiel in NY: Ich denke es wird eher auf Sportsbar hinauslaufen zumindest für die frühen Spiele um die Bears zu sehen. Das Erlebnis Stadion hatte ich ja auch in Baltimore. Meine Kreditkarte ist durch Flüge, Hotels etc. eh schon relativ gut ausgelastet, Madame würde alleine damit in NY das Limit wohl in kürzester Zeit sprengen und sich wundern, dass schon beim zweiten Geschäft das Limit überzogen wäre und das Ding "kaputt" ist. :D ;)
      Das Erlebnis Stadion hattest du auch schon in Dortmund und sonstwo. Trotzdem gehst du auch in der BuLi immer wieder woanders hin. Ganz ehrlich: MACH DAS! Jedes Stadion ist anders, egal ob Tailgating vor dem Stadion, das Stadion selber oder die Atmosphäre. Und als "neutraler Zuschauer" kann man das nochmals ganz anders wahrnehmen. Ich schätze dich (aufgrund von Fan-Leidenschaft im Sport und bei Musik) so ein dass du da jede neue Erfahrung gerne und positiv aufnimmst und da musst du die Chance nutzen!

      Empfehlung: Such dir ne Verbindung/Shuttle zum Stadion, fahre 2-3 Stunden vor Spielbeginn hin und geniesse das Tailgating. Schau ob du ein preisweetes Ticket bekommst (egal wo im Stadion, einfach billig!), auch bei den grossen Tailgate-Parties einfach mal "Hallo" sagen und fragen (nicht vergessen zu erwähnen dass du aus Deutschland kommst und so gerne das Spiel sehen willst). Notfalls Spielbeginn vor den Eingängen warten, irgendwann gehen die Preise runter (und die Hymne musst du nicht sehen, auch nicht den Kick-Off). Deine Frau darf dann in der Zeit auch mal etwas Zeit für sich haben und was in NYC anschaun was du vielleicht nicht unbedingt willst. Oder einfach irgendwo im Central Park oder an einem Pier sitzen, ein Buch lesen und Getränk zu sich nehmen.

      MACH DAS!!! Die paar Dollar kannst du dir schin irgendwie leisten und wenn du hier ein Foto postest zahle ich dir das erste Bier im Stadion :bier: .
      RAIDER NATION - the team’s roots might be in Oakland, but this is California’s NFL team.
    • trosty schrieb:

      urlacher54 schrieb:

      Zum Spiel in NY: Ich denke es wird eher auf Sportsbar hinauslaufen zumindest für die frühen Spiele um die Bears zu sehen. Das Erlebnis Stadion hatte ich ja auch in Baltimore. Meine Kreditkarte ist durch Flüge, Hotels etc. eh schon relativ gut ausgelastet, Madame würde alleine damit in NY das Limit wohl in kürzester Zeit sprengen und sich wundern, dass schon beim zweiten Geschäft das Limit überzogen wäre und das Ding "kaputt" ist. :D ;)
      ..wenn du hier ein Foto postest zahle ich dir das erste Bier im Stadion :bier: .
      Korrektur: @Seahawk & @urlacher54 - das erste Bier im Stadion für euch beide geht auf mich :bier: .
      RAIDER NATION - the team’s roots might be in Oakland, but this is California’s NFL team.