Fasten

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    • Da jetzt der letzte Monat im Jahr angebrochen ist, habe ich über 2018 nachgedacht.
      Ich spiele mit dem Gedanken im nächsten Jahr eine Woche komplett ohne Handy und Internet zu verbringen.
      Einfach mal wie in den 90er nur Radio, TV, Zeitung und Festnetzanschluss.
      Ich verspreche mir eine andere Wahrnehmung der Umgebung und hoffe auf Entschleunigung.
      Aber von 52 Wochen bereits eine zu wählen ist schwierig.
      Es soll auch bewusst keine Urlaubswoche sein.

      Hat schon jemand die Erfahrung gemacht?

    • LuckySpike schrieb:

      Einfach mal wie in den 90er nur Radio, TV, Zeitung und Festnetzanschluss.
      Ich verspreche mir eine andere Wahrnehmung der Umgebung und hoffe auf Entschleunigung.
      Aber von 52 Wochen bereits eine zu wählen ist schwierig.
      Es soll auch bewusst keine Urlaubswoche sein.

      Hat schon jemand die Erfahrung gemacht?
      ja klar alle die die 80er noch bewusst erlebt haben wissen wie es ist ohne Handy und Internet ;) wir im Osten hatten ja nicht mal Festanschluss Telefon bis auf wenige Ausnahmen,wenn man da mal einen Anruf bekam wurde man zur örtlichen Post bestellt um telefonieren zu können und der Gesprächspartner saß natürlich seinerseits auch auf der örtlichen Post und das wurde auch nur genehmigt wenn es ganz wichtig war.da war man noch stolz wenn man einen dicken Telefonhörer in der Hand hatte und kam sich richtig cool vor,so selten war das ;) da musste alles noch wenn man sich sah abgesprochen werden und das musste dann auch klappen, denn sich Zwischendurch mal verständigen war nich.Ausnahme der Brief,aber der war damals noch 3 oder 4 Tage unterwegs.wenn man zurück denkt dann war das eine ganz andere Welt,aber auch keine schlechtere was das betrifft.
      denke dein Vorhaben dürfte Anfangs schwieriger werden als gedacht,weil das tägliche aufs Handy schaun schon so in einem drin steckt das es schon eine richtige Umstellung werden dürfte.aber mit jedem Tag den du ganz ohne alles geschafft hast dürfte es leichter werden.aber wie auch immer,wäre schön wenn du nachher berichten könntest wie es war :bier:

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Honka ()

    • Das machen wir im Sommerurlaub. Wir waren im Juni zwei Wochen auf Menorca und als wir dort im Hotel angekommen sind, gab es eine Nachricht an die Famile in .de, dass wir gut angekommen sind und dann ging das Handy bis zum letzten Urlaubstag aus und zwischendurch auch nicht mehr an. Die ganze Zeit und Aufmerksamkeit galt meiner Frau und unseren beiden Kindern. Nichtmal Zeitung, kein TV ... ich hab nicht mal mitbekommen, dass Peter Bosz Trainer vom BVB wird :D Es war einfach herrlich ...
      Der Urlaub für nächstes Jahr im Juni ist bereits gebucht und dort wird es wieder so sein. Zwei Wochen ohne jeglich Medien ... ich freu mich drauf. Mal sehen, wer dann neuer Trainer beim BVB ist ;)

      Und unabhänging davon gilt bei uns die eiserne Regel, dass das Handy Abends in der Küche liegen bleibt, wenn wir auf dem Sofa sind. Ich hab da abends einfach keinen Bock mehr drauf, das 1000. Bild in irgend einer WhatsApp Gruppe zu sehen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Benno ()

    • So ganz ohne ist schon eine extreme Umstellung. Ich selber habe mich aber zumindest dazu verdonnert, mir weniger den Tag von der permanenten Medienbedröhnung versauen zu lassen und habe konsequent fast alle Newsfeeds abbestellt oder in der Frequenz gnadenlos reduziert. Das entschleunigt auch schon
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Benno schrieb:

      Das machen wir im Sommerurlaub. Wir waren im Juni zwei Wochen auf Menorca und als wir dort im Hotel angekommen sind, gab es eine Nachricht an die Famile in .de, dass wir gut angekommen sind und dann ging das Handy bis zum letzten Urlaubstag aus und zwischendurch auch nicht mehr an. Die ganze Zeit und Aufmerksamkeit galt meiner Frau und unseren beiden Kindern. Nichtmal Zeitung, kein TV ... ich hab nicht mal mitbekommen, dass Peter Bosz Trainer vom BVB wird :D Es war einfach herrlich ...
      Der Urlaub für nächstes Jahr im Juni ist bereits gebucht und dort wird es wieder so sein. Zwei Wochen ohne jeglich Medien ... ich freu mich drauf. Mal sehen, wer dann neuer Trainer beim BVB ist ;)

      Und unabhänging davon gilt bei uns die eiserne Regel, dass das Handy Abends in der Küche liegen bleibt, wenn wir auf dem Sofa sind. Ich hab da abends einfach keinen Bock mehr drauf, das 1000. Bild in irgend einer WhatsApp Gruppe zu sehen.
      Doppel Like!!! :bier:
    • Buccaneer schrieb:

      So ganz ohne ist schon eine extreme Umstellung. Ich selber habe mich aber zumindest dazu verdonnert, mir weniger den Tag von der permanenten Medienbedröhnung versauen zu lassen und habe konsequent fast alle Newsfeeds abbestellt oder in der Frequenz gnadenlos reduziert. Das entschleunigt auch schon
      Ähnlich habe ich es auch gemacht. Ich habe mir eine App fürs iPhone geholt mit der man seine "screen time" überwachen kann. Ich habe diese von 2 Stunden auf eine Stunde am Tag reduziert. Mir persönlich hilft so eine gamification immer ganz gut als Motivation. Da gibt es auch ein schönes "bootcamp" wo man Schritt für Schritt Aufgaben bekommt um seine Nutzung zu überwachen. (Da ich ja keinen persönlichen Vorteil habe, ist es denke ich keine Werbung -> Klick)

      Ganz ohne würde ich auch gerne mal ausprobieren, aber Freundin, Familie, Freunde und die Angst was zu verpassen halten mich noch davon ab.

      Warum eigentlich keine Urlaubswoche @LuckySpike ... wäre doch die beste Möglichkeit das ganz bewusst zu erleben.
    • [TheDude] schrieb:

      Ganz ohne würde ich auch gerne mal ausprobieren, aber Freundin, Familie, Freunde und die Angst was zu verpassen halten mich noch davon ab.

      Warum eigentlich keine Urlaubswoche @LuckySpike ... wäre doch die beste Möglichkeit das ganz bewusst zu erleben.
      Das ist der Grund.
      Ich möchte den Alltag mal wieder intensiver erleben.
      Ich frage mich, ob es eher eine Belastung oder Entlastung sein wird?
      Muss ich denn alles wissen von Familie und Freunde oder ist es nicht spannender sich Neuigkeiten zu erzählen, wenn man sich wiedersieht?

    • Du willst ne Woche drauf verzichten? Dann tu' es doch einfach.
      Je nachdem, was du arbeitest, wird es allerdings etwas schwierig bis unmöglich aufs Internet zu verzichten.

      Ansonsten würde ich eher schauen, an welchen Stellen dich die Smartphone-Nutzung (ich nehme mal an, dass es das hauptsächlich ist), daran hindert, den "Alltag intensiver zu erleben" und an diesen Stellen das Ganze bewusst einschränken.
    • ich glaube das schwierige daran ist eben auch das man auch in seinem ganzen Umfeld von dieser digitalen Welt umgeben ist(Familie,Freunde,Arbeit) und dem ist sich nur schwer zu entziehen.früher was es halt einfacher,niemand kannte diese Welt und demzufolge konnte man sie auch nicht vermissen ;) bei so einer Outback Tour durch Australien mit Freunden wäre es wohl kein Problem ein paar Tage drauf zu verzichten,aber das zuhause im heimischen Umfeld durch zu ziehen ist schon eine andere Nummer

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Honka ()

    • LuckySpike schrieb:

      Bay Araya schrieb:

      ich nehme mal an, dass es das hauptsächlich ist
      Dann hätte ich einen anderen Titel gewählt.Nein es ist so wie Benno es beschreibt.
      Nur ist es im Urlaub einfacher, da man durch eine andere Umgebung und Situation einfach abgelenkt ist.
      Es soll tatsächlich ein reiner Verzicht für 7 Tage sein.
      Benno hat aber auch auf Tv und Zeitung verzichtet.

      Mir gings eher darum, warum du das denn machen willst und da meintest du „um den Alltag bewusster wahrzunehmen“. Ich wollt halt schauen, ob das auch geht, ohne ganz zu fasten. Bzw. Das eben langfristig und zeitgemäß zu optimieren und nicht einfach ne Woche abschalten und dann wieder voll dazu. Ich nahm an, dass das Smartphone dabei der größte Killer wäre.

      Wenn du beruflich nix mit dem Internet zu tun hast und es dir nur ums Fasten geht, dann picke dir doch einfach random eine Woche raus, schalte Smartphone und router aus und los geht’s. :ja:
    • Also nach den zwei Wochen ohne Medien, die ich oben beschrieben habe, hab ich nix verpasst. Mein Bruder hatte eine OP am Fußnagel ... gut, hab ihm verzögert gute Besserung gewünscht. Aber ansonsten war echt nix .... gar nix.

      Die 200 Mails und 400 WhatsApp Nachrichten lassen zwar anderes vermuten, aber es war wirklich NIX wichtiges, was nicht 14 Tage warten konnte. Seitdem ist mir das Smartphone auch relativ egal geworden.

      @LuckySpike hat total Recht. Es macht viel mehr Spaß, sich Neuigkeiten zu erzählen, wenn man sich sieht.
    • Ich kapere diesen Thread mal, um den Titel wörtlich zu nehmen: Hat hier jemand nennenswerte Erfahrung mit den zurzeit viel gerühmten Konzepten intermittierenden Fastens wie 5/2 oder 16/8? Ich finde die Vorstellung, Gewichtsprobleme dadurch in den Griff zu bekommen, dass man seinem Körper regelmäßig längere Esspausen verschafft, außerhalb dieser aber nach Belieben isst, sehr reizvoll. Ich bin nämlich beim Essen generell recht undiszipiniert, FDH bekomme ich definitiv nicht hin, jedenfalls nicht auf Dauer und somit ohne Jojo. Von ca. 20 Uhr bis ca. 12 Uhr überhaupt nichts zu essen und nur Wasser zu trinken, klappt bei mir schon eher. Ich ziehe das jetzt seit fünf Wochen durch (mit vereinzelten Ausnahmen wie einer Familienfeier und einer Hotelübernachtung mit Frühstück). Abgenommen hat in dieser Zeit allerdings in erster Linie meine Laune, während sich auf der Waage so gut wie nichts bewegt. Wenn sich nicht bald erste Erfolge einstellen, werde ich die Sache wohl beenden.
    • Am Ende ist fürs Abnehmen ja entscheidend wieviele Kalorien du über den Tag zu dir nimmst und wieviel du verbrauchst.

      Bei mir klappt das eigentlich auch ganz gut, aber das liegt daran das ich dann auch meine Ernährung ein wenig umstelle. Esse mittags dann so 250g Quark mit ein wenig Obst oder Müsli und abends dann Salat. Dazu meist eine Aktivität die viele Kalorien verbraucht wie zb 18 Loch Golf (~ 1500kcal)

      Habe das vor 3 jahren mal gemacht und so von 95kg auf 82kg beim Gewicht runtergekommen, doch dann leider wieder in den alten Trott zurückgefallen und wieder auf 95kg. Problem ist halt bei mir dann meist der Winter wenn die Aktivitäten weniger werden und man aus Langeweile ist.
      Jetzt vor 2 Wochen wieder mit dem Intervallessen angefangen und in der Zeit 5kg verloren.Aber für meine Frau ist das immer ein Graus , da meine Laune wie bei dir auch rapide abnimmt.
    • Bilbo schrieb:

      Am Ende ist fürs Abnehmen ja entscheidend wieviele Kalorien du über den Tag zu dir nimmst und wieviel du verbrauchst.
      Das ist so nicht richtig...

      Bsp. Carb Back Loading mit 5500kcal /Tag hat mir erfolge gebracht normal konnte ich sonst so 4500kcal essen ;)

      Einfach nur eine Diät zu machen weil sie gerade in ist, ist quatsch @Silversurger lese dich erstmal in die verschiedenen IF Varianten ein, Wie Carb back loading IF usw. und entscheide dann welche zu dir passt...
      FDH ist totaler Müll und nicht mehr Zeitgemäß. Krafttraining ist ideal zum Fettverbrennen, vll mal in einem Gym anmelden oder einen guten CrossfitStudio/ Gewichtheberverein mit 3 Einheiten die Woche wirst du sehr gute Ergebnisse erzielen können.
      Dazu noch als Ergänzung Cardio, entweder nen Stepper Fahrrad oder einfach joggen,...

      Eine normale 5 Mahlzeiten Ernährung klappt im Zusammenspiel mit Cardio + Krafttraining sehr gut, wenn man weiß an welchen Schrauben man Woche für Woche schrauben muss :)
    • Ich mache 16/8 seit Anfang März diesen Jahres. Es hat mir jemand empfohlen weil es die Abwehrkräfte stärken soll.

      Und interessanter Weise habe ich genau die gegenteiligen Erfahrungen wie Surger gemacht.
      Mein Wohlbefinden (weniger Völlegefühle tagsüber und auch nachts ... obwohl ich seitdem beim Abendessen noch mehr futtere als bis dato ohnehin schon) hat sich gesteigert.
      Allerdings habe ich leider (!) seitdem 3 Kg abgenommen. Und darum ging es mir nicht, bzw. wollte ich (1,77m, nun wieder 73 Kg) auch nicht.

      Ich mache aber trotzdem weiter da für mich die Vorteile die Nachteile überwiegen.
      Bei der Arbeit ist es täglich ein kleiner Kampf bis 11 Uhr nichts zu essen. Aber wenn es dann soweit ist verspüre ich gar keinen großen Appetit. Und ich bin auch schon mal um 12 zum Fitness gefahren OHNE vorher überhaupt etwas gegessen zu haben ... und fühlte mich topfit.

      Oder letzte Woche zweimal erst um 14 Uhr gegessen weil ich vorher jeweils 1 Runde Golf gespielt hatte.
      Und ich fühlte mich großartig. :)
      schaun mer mal
    • Bilbo schrieb:

      Am Ende ist fürs Abnehmen ja entscheidend wieviele Kalorien du über den Tag zu dir nimmst und wieviel du verbrauchst.
      Weitgehend ja, aber erstens soll 16/8 die Fettverbrennung ankurbeln und somit selbst bei gleicher Kalorienaufnahme einen Effekt haben und zweitens geht man davon aus, dass man quasi automatisch insgesamt weniger Kalorien zu sich nimmt, wenn das Zeitfenster so klein ist und man außerhalb des Fensters bewusst auf jegliche Energiezufuhr verzichtet. Für mich klingt das alles sehr plausibel, was mich zu folgendem Punkt bringt:

      Elmo_Corleone schrieb:

      Einfach nur eine Diät zu machen weil sie gerade in ist, ist quatsch @Silversurger lese dich erstmal in die verschiedenen IF Varianten ein, Wie Carb back loading IF usw. und entscheide dann welche zu dir passt...
      Nee, ich mache das nicht weil es gerade in ist, allenfalls bin ich dadurch darauf aufmerksam geworden. Ich habe mich durchaus ein bisschen eingelesen und 16/8 als das Konzept identifiziert, das sich für mich am leichtesten umsetzen lässt – übrigens nicht als "Diät", sondern mit der Perspektive, dauerhaft dabei zu bleiben (natürlich nur, wenn es etwas bringt). Ein großer Frühstücker war ich ohnehin nie, da kann ich es auch ganz sein lassen. Und nach 20 Uhr war bislang die Zeit, in der ich am meisten Knabber- und Süßkram zu mir genommen habe und gelegentlich auch mal ein Bier oder ein Glas Wein. Das wegzulassen müsste sich eigentlich deutlich auswirken, tut es bisher aber nicht. Vielleicht bin ich auch nur zu ungeduldig nach all den begeisterten "jede Woche ein Kilo weniger"-Berichten, die ich gelesen habe. Bei mir sind es nach fünf Wochen gerade mal 2 Kilo und als Statistiknerd weiß ich, dass das im Bereich nicht seriös interpretierbarer Schwankungen liegt.

      Elmo_Corleone schrieb:

      vll mal in einem Gym anmelden oder einen guten CrossfitStudio/ Gewichtheberverein mit 3 Einheiten die Woche wirst du sehr gute Ergebnisse erzielen können.
      Dazu noch als Ergänzung Cardio, entweder nen Stepper Fahrrad oder einfach joggen,...
      Hihi, der war gut. Kündige ich meinen Job oder verlasse ich lieber die Familie? Ich gehe drei- bis viermal die Woche in der Mittagspause laufen, mehr oder etwas anderes sind zeitlich nicht drin.
    • Elmo_Corleone schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Am Ende ist fürs Abnehmen ja entscheidend wieviele Kalorien du über den Tag zu dir nimmst und wieviel du verbrauchst.
      Das ist so nicht richtig...
      Bsp. Carb Back Loading mit 5500kcal /Tag hat mir erfolge gebracht normal konnte ich sonst so 4500kcal essen ;)
      Egal was Du für eine Ernährungsform wählst gilt auch für Dich der Energieerhaltungssatz. Wenn Du Energie zuführst und sie nicht verbrauchst muss sie schon irgendwo bleiben und führt nicht zur Gewichtsabnahme.
      Was natürlich passieren kann ist das Du mit verschiedenen Ernährungskonzepten und Krafttraining deinen Grundumsatz erhöhst und somit auch mehr Kalorien verbrennst obwohl Du nichts tust, aber wenn ich nun morgen einfach beschließe mehr Kohlenhydrate und 20% mehr Kalorien als vorher zu mir zu nehmen nehme ich sicher nicht ab.

      Die ganze Fastengeschichte kann man ja noch weiter treiben, ein Bekannter hat sich mal an der "One Meal A Day" (OMAD) Diät probiert und war damit recht erfolgreich, aber für mich wäre das nichts. Wer das noch nicht kennt kann sich z.B. mal dieses kurze Video ansehen

      erstmals einen Beitrag wegzensiert bekommen. Bin ein Rebell :hinterha:
    • Wie schon mehrfach geschrieben, ist die Kalorienbilanz am wichtigsten. Das heißt natürlich nicht, dass man nur auf die Kalorien schauen soll. Verteilung der Makronährstoffe, Deckung der Mikronährstoffe und Mealtiming spielen auch eine Rolle. Aber sie sind eben nicht so wichtig wie die Kalorienbilanz. Eric Helms hat das mMn ganz anschaulich in dieser Pyramide dargestellt.



      Ich habe persönlich auch gute Erfahrungen mit Intermitted Fasting (IF) in der Diät gemacht. Die Umstellung dauert immer ein paar Tage, aber dann gewöhnt sich mein Körper an das Fasten bis zum Mittag. Dabei habe ich mich an der Renegade-Diät orientiert, die das 8-Stunden-Fenster, in dem gegessen wird, noch einmal in zwei Phasen unterteilt. Die Undereating-Phase (z.Bsp. von 13 bis 17 Uhr) und die Overeating Phase (17-21 Uhr). In der Undereating Phasen werden Mahlzeiten (bei mir 2) mit kleinem Kaloriengehalt und etwas Protein gegessen. In der Overeating Phase ist man dann die restlichen Kalorien. Da mein Training immer nach der Arbeit folgt, wird somit der Großteil der Kalorien post workout konsumiert. Größter Vorteil für mich ist dabei, dass ich nicht hungrig ins Bett gehen muss.

      IF soll auch im Aufbau funktionieren. Bei mir hat es allerdings nicht geklappt. Ich schaffe es einfach nicht, 2500-plus Kalorien am Abend zu essen, wenn der Großteil davon "clean" sein soll.
    • Surger, ich habe positives dadruch erreicht bis mittags/nachmittags keine Kohlenhydrate zu essen und so die Fettverbrennung welche über Nacht einsetzt verlängert. Also morgens kein Brot, Zucker oder Müsli essen. Da kann man, je nachdem wie (stärkehaltige) Kohlenhydrate bei einem "anschlagen" einiges an Gewicht verlieren.
    • Interessantes Thema, welches mich auch lange beschäftigt hatte, da ich mit den Jahren deutlich an Gewicht zugelegt hatte. Letztlich habe ich mich dann für ein Konzept entschieden, welches am besten zu mir passen sollte - low carb. Anfangs war es durchaus ungewohnt, auf Brot, Nudeln (die konnte ich kiloweise in mich schaufeln)& Co. zu verzichten, aber mit der Zeit habe ich immer mehr Alternativen für mich entdeckt (Zucchini als Nudel- Ersatz).

      Der Gewichtsverlust ging dann auch schnell voran und nach einem Jahr hatte ich knapp 30 Kilo weg. Sogar ohne Zusatz von Sport& Co, was mich am meisten überraschte.

      Das wichtigste ist natürlich, dass man auch nach Erreichen des Wunschgewichts nicht in alte Muster verfällt. Auch wenn ich mir mittlerweile wieder deutlich öfter was gönne - wer kann in Holland am Strand schon auf Pommes spezial verzichten - habe ich mein Gewicht so nun ziemlich im Griff und bin sogar trotz manchmal mehrerer "Cheat days" pro Woche konstant bei meinem Gewicht, mit dem ich mich deutlich besser und vor allem fitter fühle.
    • Silversurger schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Am Ende ist fürs Abnehmen ja entscheidend wieviele Kalorien du über den Tag zu dir nimmst und wieviel du verbrauchst.
      Hihi, der war gut. Kündige ich meinen Job oder verlasse ich lieber die Familie? Ich gehe drei- bis viermal die Woche in der Mittagspause laufen, mehr oder etwas anderes sind zeitlich nicht drin.

      Ich bin beruflich und privat auch zeitlich ziemlich eingeschränkt. Aus diesem Grund habe ich mir eine klappbare Hantelbank für zu Hause angeschafft. Dazu noch ein paar Hanteln, eine Klimmzugstange für die Tür, Liegestützgriffe, Doppelrad für Bauchmuskeltraining und eine Kettlebell. Ich habe zwar nicht die Möglichkeiten, die ich in einem Gym habe, aber so spare ich mir die Fahrtzeiten und kann sehr gut zwischendurch mal Trainingseinheiten zu Hause durchführen.

      Mit dem Equipment, welches ich zu Hause habe, habe ich schon ein paar ganz gute Möglichkeiten. Dazu gibt es ja auch noch viele Übungen, die man auch ohne Geräte durchaus machen kann.
    • Zur Ernährung gibt es so viele Konzepte - und jeder meint für sich, das Ei des Kolumbus gefunden zu haben. Ich wäre da mit allzu dogmatischen Ansätzen sehr vorsichtig.

      Ich bin eigentlich allen Diäten gegenüber sehr skeptisch. Letztes oder vorletztes Jahr habe ich allerdings mehr oder minder zufällig ein Buch von Peter Mersch

      amazon.de/Wie-%C3%9Cbergewicht…8-3&keywords=peter+mersch

      gelesen, in dem die Gründe für einen ketogenen Ansatz für mich überzeugend beschrieben waren. Ich war jedenfalls im Ergebnis erfolgreich, solange ich mich daran gehalten habe. Ich kann allerdings nicht beurteilen, ob es gewirkt hat, weil ich überhaupt auf meine Ernährung geachtet habe, oder ob es gerade an der konkreten ketogenen Ernährung lag. Es arbeitet im Kern mit drei Phasen:

      1. Umstellungsphase (ca. 1 Woche jeden Tag ketogen, um das Gehirn daran zu gewöhnen)
      2. Abnehmphase (mindestens jeden zweiten Tag ketogen)
      3. Haltephase (1-2 Tage pro Woche ketogen)
    • interessantes Thema,aber für mich ist das mal gar nichts.dafür esse ich einfach zu gerne,habe noch vor 4 Jahren um die 106kg(1,81m) gewogen was natürlich viel zu viel war.habe eigentlich nichts an der Ernährung umgestellt,einfach alles über den Sport geregelt(laufen).heute wiege ich 79kg was optimal für mich ist,muss aber immer weiter dran bleiben mit der Bewegung ansonsten gehts gleich wieder hoch.aber mittlerweile laufe ich so gerne fast täglich das es mir auch nicht mehr schwerfällt mich zu überwinden wie es in der Anfangsszeit noch der Fall war.aber da muss jeder seinen eigenen Weg finden wie er mit den Kilos umgeht ;)
    • Neu

      Silversurger schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Am Ende ist fürs Abnehmen ja entscheidend wieviele Kalorien du über den Tag zu dir nimmst und wieviel du verbrauchst.
      Hihi, der war gut. Kündige ich meinen Job oder verlasse ich lieber die Familie? Ich gehe drei- bis viermal die Woche in der Mittagspause laufen, mehr oder etwas anderes sind zeitlich nicht drin.
      Woher soll ich das denn wissen? Vll kannst du ja auch am Wochenende 2 mal ins Gym gehen? das wäre auch eine Möglichkeit, es gibt Studios, die bieten Wochenend-/Feiertagsverträge an...


      exit schrieb:

      Elmo_Corleone schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Am Ende ist fürs Abnehmen ja entscheidend wieviele Kalorien du über den Tag zu dir nimmst und wieviel du verbrauchst.
      Das ist so nicht richtig...Bsp. Carb Back Loading mit 5500kcal /Tag hat mir erfolge gebracht normal konnte ich sonst so 4500kcal essen ;)
      Egal was Du für eine Ernährungsform wählst gilt auch für Dich der Energieerhaltungssatz. Wenn Du Energie zuführst und sie nicht verbrauchst muss sie schon irgendwo bleiben und führt nicht zur Gewichtsabnahme.Was natürlich passieren kann ist das Du mit verschiedenen Ernährungskonzepten und Krafttraining deinen Grundumsatz erhöhst und somit auch mehr Kalorien verbrennst obwohl Du nichts tust, aber wenn ich nun morgen einfach beschließe mehr Kohlenhydrate und 20% mehr Kalorien als vorher zu mir zu nehmen nehme ich sicher nicht ab.

      Mit dem Energieerhaltungssatz hat das ja nichts zu tun ;) Die zugeführten Kcal werden einfach effektiver verwertet durch verschiedene Enzymreaktionen im Körper...
    • Neu

      Elmo_Corleone schrieb:

      Silversurger schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Am Ende ist fürs Abnehmen ja entscheidend wieviele Kalorien du über den Tag zu dir nimmst und wieviel du verbrauchst.
      Hihi, der war gut. Kündige ich meinen Job oder verlasse ich lieber die Familie? Ich gehe drei- bis viermal die Woche in der Mittagspause laufen, mehr oder etwas anderes sind zeitlich nicht drin.

      exit schrieb:

      Elmo_Corleone schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Am Ende ist fürs Abnehmen ja entscheidend wieviele Kalorien du über den Tag zu dir nimmst und wieviel du verbrauchst.
      Das ist so nicht richtig...Bsp. Carb Back Loading mit 5500kcal /Tag hat mir erfolge gebracht normal konnte ich sonst so 4500kcal essen ;)
      Egal was Du für eine Ernährungsform wählst gilt auch für Dich der Energieerhaltungssatz. Wenn Du Energie zuführst und sie nicht verbrauchst muss sie schon irgendwo bleiben und führt nicht zur Gewichtsabnahme.Was natürlich passieren kann ist das Du mit verschiedenen Ernährungskonzepten und Krafttraining deinen Grundumsatz erhöhst und somit auch mehr Kalorien verbrennst obwohl Du nichts tust, aber wenn ich nun morgen einfach beschließe mehr Kohlenhydrate und 20% mehr Kalorien als vorher zu mir zu nehmen nehme ich sicher nicht ab.
      Mit dem Energieerhaltungssatz hat das ja nichts zu tun ;) Die zugeführten Kcal werden einfach effektiver verwertet durch verschiedene Enzymreaktionen im Körper...
      Entschuldige, aber kannst Du das mal genauer erläutern bzw. auch mal mit Quellen belegen? Ich bin mir ehrlich gesagt sehr sicher das ich nicht einfach heute !000kcal mehr durch Kohlenhydrate aufnehmen kann und diese super schnell verwertet werden sodass ich dadurch abnehme. Es gibt ja auch Gründe warum Carb Backloading nur im Kraftsport überhaupt eine Rolle spielt und wenn ich mir deinen Ausgangspost nochmal durchlese würde ich auch einfach mal unterstellen das Du, wenn Du von 4500 auf 5500 kcal am Tag umgeschaltet hast, auch nicht zu den Durchschnitts-Freizeitsportlern zählst und das somit vermutlich nicht so einfach übertragbar ist was Du dort probiert hast, da dein Metabolismus anders aufgestellt sein dürfte.
      erstmals einen Beitrag wegzensiert bekommen. Bin ein Rebell :hinterha:
    • Neu

      exit schrieb:

      Elmo_Corleone schrieb:

      Silversurger schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Am Ende ist fürs Abnehmen ja entscheidend wieviele Kalorien du über den Tag zu dir nimmst und wieviel du verbrauchst.
      Hihi, der war gut. Kündige ich meinen Job oder verlasse ich lieber die Familie? Ich gehe drei- bis viermal die Woche in der Mittagspause laufen, mehr oder etwas anderes sind zeitlich nicht drin.

      exit schrieb:

      Elmo_Corleone schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Am Ende ist fürs Abnehmen ja entscheidend wieviele Kalorien du über den Tag zu dir nimmst und wieviel du verbrauchst.
      Das ist so nicht richtig...Bsp. Carb Back Loading mit 5500kcal /Tag hat mir erfolge gebracht normal konnte ich sonst so 4500kcal essen ;)
      Egal was Du für eine Ernährungsform wählst gilt auch für Dich der Energieerhaltungssatz. Wenn Du Energie zuführst und sie nicht verbrauchst muss sie schon irgendwo bleiben und führt nicht zur Gewichtsabnahme.Was natürlich passieren kann ist das Du mit verschiedenen Ernährungskonzepten und Krafttraining deinen Grundumsatz erhöhst und somit auch mehr Kalorien verbrennst obwohl Du nichts tust, aber wenn ich nun morgen einfach beschließe mehr Kohlenhydrate und 20% mehr Kalorien als vorher zu mir zu nehmen nehme ich sicher nicht ab.
      Mit dem Energieerhaltungssatz hat das ja nichts zu tun ;) Die zugeführten Kcal werden einfach effektiver verwertet durch verschiedene Enzymreaktionen im Körper...
      Entschuldige, aber kannst Du das mal genauer erläutern bzw. auch mal mit Quellen belegen? Ich bin mir ehrlich gesagt sehr sicher das ich nicht einfach heute !000kcal mehr durch Kohlenhydrate aufnehmen kann und diese super schnell verwertet werden sodass ich dadurch abnehme. Es gibt ja auch Gründe warum Carb Backloading nur im Kraftsport überhaupt eine Rolle spielt und wenn ich mir deinen Ausgangspost nochmal durchlese würde ich auch einfach mal unterstellen das Du, wenn Du von 4500 auf 5500 kcal am Tag umgeschaltet hast, auch nicht zu den Durchschnitts-Freizeitsportlern zählst und das somit vermutlich nicht so einfach übertragbar ist was Du dort probiert hast, da dein Metabolismus anders aufgestellt sein dürfte.
      schweres Krafttraining > Enzymreaktion > Direkt nach dem Training, Kalium + Wasser + schnelle KH > Effektivere Einlagerung von Muskelglykogen
      Weniger "verschwendete" KH wie bei einer 5 Mahlzeiten Ernährung, daher kann man mehr kcal zu sich nehmen ohne "Fett" zu werden.

      So grob umrissen, genauer steht es im CBL-Buch von Kiefer oder in einschlägigen Foren.

      Als Durchschnittsfreizeitsportler würde ich mich auch nicht bezeichnen, aber mein Metabolismus wurde auch nicht durch exogene zugeführte Mittelchen gepusht... Eher erfahrener Kraftsportler. Der Schritt von 4500 auf 5500 erfolgte ja auch zyklisch und mit ausprobieren.