Olympia 2018 - PyeongChang

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    • Papa Koernaldo schrieb:

      Meine Sympathien gehören natürlich den Tschechen und den Deutschen und durch die Abstinenz der der NHL-Akteure halte ich es für schier unmöglich, einen Turnier-Favoriten zu setzen - völlig offenes Rennen, zwischen den 8 "Top-Teams".

      Heute Nacht gebe ich mir auf jeden Fall den deutschen Auftakt! :xywave:
      Den Tschechen habe ich vor allem zu "Dominator" Haseks Zeiten die Daumen gedrückt. Aber letztlich verstehe ich vom Eishockey zu wenig.

      Was mich interessiert:

      Ist die Abwesenheit der NHL-Stars nun ein Vor- oder ein Nachteil für die großen Eishockeynationen, insbesondere USA und Kanada, bzw. für die "kleinen" wie z. B. Deutschland? Einerseits fehlen USA und Kanada (und anderen) natürlich deutlich mehr Top-Spieler als z. B. Deutschland. Aber andererseits haben die großen Eishockeynationen auch ein größeres Reservoir, aus dem sie schöpfen können, während die "kleinen" auf ihre wenigen Stars möglicherweise viel stärker angewiesen sind.

      Verschiebt die Teilnahme von Spielern aus der KHL das Gleichgewicht an der Spitze zu Gunsten der (nord-/ost-)europäischen Top-Nationen?

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    • Thurman34 schrieb:

      Hoefel Riesch ist ja immer nur bei der Analyse davor und danach am Start. Man mag zu ihrem "Ich lebe in Kitz und gehöre dazu" Gehabe stehen wie man will. Ahnung vom Skifahren hat sie natürlich.
      wobei sie eigentlich nur Allgemeinplätze von sich gibt, ist mir jetzt mehrmals dieses Jahr aufgefallen.
      Die ARD meide ich generell bei Ski Alpin, da kann man sich ein Spaß daraus machen und den Kommentator gegen seine Analysen messen. Soll heißen: Er erzählt "in diesem Abschnitt fährt er jetzt sehr aggressiv" und dann zeigt die nächste Zwischenzeit etwas ganz anderes ;)

      Chief schrieb:

      Generell habe ich den Eindruck, dass bei den ÖR zu viel Wert auf Nebenaspekte gelegt wird, aber die fachliche Kompetenz fehlt. Eines der Lieblingsthemen bei den ÖR ist beispielsweise Doping. Das wird bis zum Abwinken mit den immer gleichen Platitüden behandelt. Ich jedenfalls schalte ein, um Sport zu sehen und diesbezüglich fachkundige Informationen zu erhalten.
      zu dem Thema Doping habe ich ein nach meiner Ansicht gutes Interview mit Behle gelesen. Der ARD-Dopingmann Seppelt hat ja vor Olympia die Diskussion über die Skilangläufer losgetreten, natürlich medienwirksam direkt vor den Spielen. Aber dann keine Namen zu nennen und nur den Generalverdacht über alle Sportler von Ländern zu legen ist irgendwie nicht fair.
    • Chief schrieb:

      Ist die Abwesenheit der NHL-Stars nun ein Vor- oder ein Nachteil für die großen Eishockeynationen, insbesondere USA und Kanada, bzw. für die "kleinen" wie z. B. Deutschland? Einerseits fehlen USA und Kanada (und anderen) natürlich deutlich mehr Top-Spieler als z. B. Deutschland. Aber andererseits haben die großen Eishockeynationen auch ein größeres Reservoir, aus dem sie schöpfen können, während die "kleinen" auf ihre wenigen Stars möglicherweise viel stärker angewiesen sind.
      die Länder mit tiefem Talentpool sind mE im Vorteil, den Deutschen fehlen die wenigen Weltklasseleute mehr als Ländern wo die Nummer 50-80 des Landes immer noch 80% Leistung im Vergleich zur Spitze bringen, also deutlich mehr Breite haben.
    • Das der Eindruck am Bildschirm und die darauffolgende Zwischenzeit manchmal nicht übereinstimmen kommt aber auch bei anderen vor. Bei einer Sportart wie Ski Alpin wo es meist um Hundertstel geht ist das aber auch verzeihlich. Zumal es auch häufig auf die Fahrweise ankommt. Ein Svindal zb wirkt auf mich aufgrund seiner Größe manchmal etwas langsamer bzw behäbiger als kleinere kompakte Fahrer.
      Wenn der Reporter seine Fehleinschätzung bemerkt und analysiert muss das kein großer Makel sein.
    • DU-TH schrieb:

      Thurman34 schrieb:

      Hoefel Riesch ist ja immer nur bei der Analyse davor und danach am Start. Man mag zu ihrem "Ich lebe in Kitz und gehöre dazu" Gehabe stehen wie man will. Ahnung vom Skifahren hat sie natürlich.

      Chief schrieb:

      Generell habe ich den Eindruck, dass bei den ÖR zu viel Wert auf Nebenaspekte gelegt wird, aber die fachliche Kompetenz fehlt. Eines der Lieblingsthemen bei den ÖR ist beispielsweise Doping. Das wird bis zum Abwinken mit den immer gleichen Platitüden behandelt. Ich jedenfalls schalte ein, um Sport zu sehen und diesbezüglich fachkundige Informationen zu erhalten.
      zu dem Thema Doping habe ich ein nach meiner Ansicht gutes Interview mit Behle gelesen.
      Das hier?

      n-tv.de/sport/olympia/Deutsche…ich--article20261925.html

      Oder das?

      wp.de/sport/olympia/freuen-uns…latz-elf-id213421069.html

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    • Mein lieber Mann! Nur acht Hundertstel Vorsprung von Wendl/Arlt vor Penz/Fischler. Ohne den kleinen Fehler wären´s wohl nur 2 - 3 Hundertstel gewesen. Eggert/Benecken sogar "nur" auf Platz 3. Das wird noch ein heißer Tanz im 2.Lauf.
      College Champion 1984: Brigham Young Cougars – Unbeaten & Untied.
    • Robbes schrieb:

      The_Little schrieb:

      unglaublich diese Niederländer... Schon wieder eine Goldene beim Eisschnelllaufen 8o
      Wenn man nur eine Wintersportart "kann", dort aber dann fast 50 Medaillen vergeben werden, schönt das Ergebnis natürlich die allgemeine Leistungsfähigkeit des jeweiligen Landes. ;)
      Ist wie bei den Engländern im Bahnradfahren. Wobei das ein strategischer Plan war
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Robbes schrieb:

      The_Little schrieb:

      unglaublich diese Niederländer... Schon wieder eine Goldene beim Eisschnelllaufen 8o
      Wenn man nur eine Wintersportart "kann", dort aber dann fast 50 Medaillen vergeben werden, schönt das Ergebnis natürlich die allgemeine Leistungsfähigkeit des jeweiligen Landes. ;)
      Ich kann das schon einordnen und um den Gesamtspiegel geht es mir nicht.:) Finde es einfach nur extrem beeindruckend, wie dominant sie insgesamt auftreten.
    • Chief schrieb:

      beim Rodeln (z. B. Österreicher (?) wird kritisiert, aber im Ziel stellt der Reporter überrascht fest, dass der gerade Bahnrekord gefahren ist) sind mir schon wieder gravierende Fehleinschätzungen aufgefallen. Generell erlebe ich das gerade bei Biathlon, Rodeln, Bobsport und Ski Alpin ständig. Die Quote der Fehler ist aus meiner Sicht verheerend.
      Also nachdem ich den Konsum der sportlichen Veranstaltungen auf die ÖR und Eurosport aufteile, kann ich da keine gravierenden Unterschiede feststellen. Woerndl, als ehemaliger Aktiver, liegt da mit seinen Einschätzungen ("oh, da hat er jetzt einen schweren Fehler gemacht" - und danach ist der Vorsprung in der Zwischenzeit nochmal ausgebaut worden) genauso oft daneben wie ein Marco Buechel vom ZDF. Bei den reinen Kommentatoren sieht das auch nicht viel anders aus. Wobei mir, wie Thurman34 schon erwähnt hat, ein Guido Heuber auch auf die Nerven geht. Ohne einen Frank Woerndl an seiner Seite wäre er vollkommen verloren. Da höre ich mir doch lieber einen Bernd Schmelzer von der ARD an. Auch wenn seine Sprüche manchmal überhand nehmen. Sparen könnte man sich, da sind wir anscheinend alle einer Meinung, eine Maria Höfl-Riesch, die kaum etwas erwähnenswertes beizutragen hat. Entscheidend ist für mich halt oft, dass die Werbepausen in den ÖR wesentlich weniger sind als bei Eurosport und ich deswegen lieber auf ARD und ZDF gucke. Vorteil von Eurosport ist, dass sie wesentlich objektiver berichten als die ÖR, die halt, wie schon erwähnt, zu oft nur auf den deutschen Aspekt abzielen. Bei Zusammenfassungen z.B. (jetzt nicht nur Wintersport) ist 80% den deutschen Teilnhemern (Platz 10 und schlechter) gewidmet, in den restlichen 20% sieht man gerade mal noch den nicht-deutschen Olympiasieger (oder Weltmeister).

      Chief schrieb:

      CougarsFan schrieb:

      Chief schrieb:

      Thurman34 schrieb:

      Bei der ARD im Olympia Telegramm wurde der abschließende neunte Platz von Dressen irgendwie so dargestellt als ob er aufgrund der besten Zeit in der Abfahrt ne Medaille hätte holen können/müssen...
      Das man das nicht in Kontext setzt ist ne schwache Nummer.
      Eurosport ist nicht perfekt, aber die sind zumindest etwas kompetenter.
      Ich will gar nicht mal sagen, dass die Eurosport-Kommentatoren kompetenter sind. Ich bin mit der Fachkompetenz der ÖR an sich ganz zufrieden. Gerade im Wintersport hat man sich bei ARD und ZDF jetzt über Jahrzehnte ein gutes Niveau erarbeiten können. Diesen oder jenen blackout mal eingerechnet.
      Generell habe ich den Eindruck, dass bei den ÖR zu viel Wert auf Nebenaspekte gelegt wird, aber die fachliche Kompetenz fehlt. Eines der Lieblingsthemen bei den ÖR ist beispielsweise Doping. Das wird bis zum Abwinken mit den immer gleichen Platitüden behandelt. Ich jedenfalls schalte ein, um Sport zu sehen und diesbezüglich fachkundige Informationen zu erhalten.
      Die Berichterstattung über Doping ist halt leider heutzutage kein Nebenaspekt mehr. Allerdings habe ich schon den mit dem Kopf geschüttelt, als an einem Montagabend vor einigen Wochen ein Zweiteiler von Hajo Seppelt über die Dopingproblematik auch in Hinblick auf die bevorstehen OS gezeigt und direkt danach ein Teaser für PyeongChang gesendet wurde. 90 Minuten wurde der Sport unter Dopging-Generalverdacht gestellt und das ganze mit einem 30-Sekunden-Spot ad absurdum geführt. So nach em Motto: "Sch*** auf Doping - jetzt heisst es Mitfiebern in PyeongChang!"

      Die ARD nennt es sicher Vielfalt in der Berichterstattung. Bei mir blieb da eher das Gefühl übrig: "Wie kann man Werbung für eine Sportveranstaltung machen, die man direkt davor (zumindest teilweise) vernichtend kritisiert hat?"
      College Champion 1984: Brigham Young Cougars – Unbeaten & Untied.
    • Robbes schrieb:

      Ich tue mich bei Olympia einfach immer schwer mit diesen Tricksportarten wie Halfpipe oder Slopestyle...die gehören für mich zu den X-Games, aber nicht zu den olympischen Spielen.
      Das kann man aber (leider) nicht mehr ändern. Das IOC will damit dokumentieren, dass man sich auf sich verändernde Sportinteressen durchaus einstellen kann und natürlich damit ein jüngeres Publikum in die Stadien und vor das TV-Gerät locken und damit für die OS begeistern will.
      College Champion 1984: Brigham Young Cougars – Unbeaten & Untied.
    • Robbes schrieb:

      Ich tue mich bei Olympia einfach immer schwer mit diesen Tricksportarten wie Halfpipe oder Slopestyle...die gehören für mich zu den X-Games, aber nicht zu den olympischen Spielen.


      Der Trend wurde 1980 durch den legendären Kurt Wuffner ausgelöst
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Die Slowaken machen bisher ordentlich "Alarm" gegen die Russen - nach 0:2 steht's nun 2:2.
      Dem frühen Rückstand begegneten sie mit einem ordentlichen Maß an Härte, sind nun voll im Spiel und die Russen erstmal fertig mit "Schönschreiben"! :rockon:

      I will give you every place where you set your foot! - Joshua 1, 3
    • CougarsFan schrieb:

      Robbes schrieb:

      Ich tue mich bei Olympia einfach immer schwer mit diesen Tricksportarten wie Halfpipe oder Slopestyle...die gehören für mich zu den X-Games, aber nicht zu den olympischen Spielen.
      Das kann man aber (leider) nicht mehr ändern. Das IOC will damit dokumentieren, dass man sich auf sich verändernde Sportinteressen durchaus einstellen kann und natürlich damit ein jüngeres Publikum in die Stadien und vor das TV-Gerät locken und damit für die OS begeistern will.

      So ist es, deswegen wird auch Esports bei Olympia immer mehr ein Thema, dieses Jahr wurde im Vorfeld der OS schon ein Starcraft2 Turnier mit Unterstützung des IOC veranstaltet.
      GO Irish!
    • OK, Gold für einen deutschen Doppelsitzer, aber es war doch wesentlich knapper als man vor den Spielen vermuten konnte. Penz/Fischler waren ein echt harter Gegner. Glückwunsch nach Österreich. Eggert/Benecken müssen sich damit abfinden, dass Wendl/Arlt bei Großveranstaltungen anscheinend nicht zu schlagen sind.
      College Champion 1984: Brigham Young Cougars – Unbeaten & Untied.