Veränderung Verhältnis zum Fußball

    • Robbes schrieb:

      Der Content an sich hat sich im frei empfangbaren TV kaum verändert
      Wenn du nur einen Rückblick für 10 Jahre hast, kann das vielleicht stimmen. Aber in den 80ern und 90ern war Fußball bei den frei empfangbaren Sendern definitiv deutlich weniger vertreten wie heute. Wenn ich schon 3. und 4. Liga regelmäßig schauen kann sagt das viel darüber aus wohin sich der Fernsehmarkt entwicklet hat.

      Ich bin wie viele hier auch gesättigt, was zum einen am Alter liegen mag und zum anderen an den fehlenden Spannung(immer die gleichen vorne). Manman waren das zeiten als man sich auf den UEFA-Cup abend gefreut hat(egal welche deutsche mannschaft) und dann auch mitgefiebert hat(Euro-Eddy und CO).

      Heute guck ich nebenher noch einiges auf Sky(ende April dann nicht mehr), selbst bei "meiner" Mannschaft spiele ich oft nebenbei noch am PC oder der Playsi. Niederlagen werden noch mit einem leichten kopfschütteln abgenickt und gut ist.

    • Die Bundesliga hat in der Hinrunde der laufenden Spielzeit den zweitbesten Zuschauerschnitt ihrer Geschichte verbucht.

      Zu den 153 Spielen der ersten Saisonhälfte strömten durchschnittlich 43.429 Fans in die Stadien, nur in der Saison 2011/12 (44.345) waren es mehr. Im Vergleich zum Vorjahr (40.271) verzeichnete die Deutsche Fußball Liga (DFL) einen Anstieg um acht Prozent auf insgesamt 6.644.612 Zuschauer.

      Zurückzuführen sei der höhere Zuspruch vor allem auf den Aufstieg des VfB Stuttgart und von Hannover 96 und die dadurch erhöhte Stadionkapazität.

      Damit verbunden sei auch der leichte Rückgang des Zuschauerschnitts der 2. Bundesliga auf durchschnittlich 16.693 Fans pro Spiel (2016/17: 20.845). Die Stadionauslastung in der Bundesliga lag erneut bei über 90 Prozent.
    • Was willst du uns mit dem Zitat sagen? Dass das Interesse an Fußball steigt? Das geben die Daten nicht her: Der "leichte Rückgang des Zuschauerschnitts der 2. Bundesliga" sind stolze 20% und wiegt den Anstieg in der ersten Liga, dessen Gründe der unbekannte Autor ehrlich erklärt, mehr als auf.
    • Silversurger schrieb:

      Was willst du uns mit dem Zitat sagen? Dass das Interesse an Fußball steigt? Das geben die Daten nicht her: Der "leichte Rückgang des Zuschauerschnitts der 2. Bundesliga" sind stolze 20% und wiegt den Anstieg in der ersten Liga, dessen Gründe der unbekannte Autor ehrlich erklärt, mehr als auf.
      Nachdem sich hier im Thread offensichtlich mehr diejenigen äußern, deren Interesse nachgelassen hat und in den Medien diskutiert wird wie die Bundesliga wieder spannender gemacht werden kann, könnte man meinen dass das Interesse nachlässt. Dies ist jedoch nicht der Fall wenn man sich die Zuschauerzahlen anschaut.
      Auch die hier häufiger angesprochene Langeweile an der Spitze scheint die Fans nicht davon abzuhalten in die Stadien zu gehen.
    • Raider11 schrieb:

      Silversurger schrieb:

      Was willst du uns mit dem Zitat sagen? Dass das Interesse an Fußball steigt? Das geben die Daten nicht her: Der "leichte Rückgang des Zuschauerschnitts der 2. Bundesliga" sind stolze 20% und wiegt den Anstieg in der ersten Liga, dessen Gründe der unbekannte Autor ehrlich erklärt, mehr als auf.
      Nachdem sich hier im Thread offensichtlich mehr diejenigen äußern, deren Interesse nachgelassen hat und in den Medien diskutiert wird wie die Bundesliga wieder spannender gemacht werden kann, könnte man meinen dass das Interesse nachlässt. Dies ist jedoch nicht der Fall wenn man sich die Zuschauerzahlen anschaut.Auch die hier häufiger angesprochene Langeweile an der Spitze scheint die Fans nicht davon abzuhalten in die Stadien zu gehen.
      Ja weil zwei Teams wieder da sind, die einen hohen Schnitt generieren. Wie Surger sagt.

      Sollte der EffZeh und HSV absteigen wird das nächstes Jahr entsprechend weniger sein
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Silversurger schrieb:

      Was willst du uns mit dem Zitat sagen? Dass das Interesse an Fußball steigt? Das geben die Daten nicht her: Der "leichte Rückgang des Zuschauerschnitts der 2. Bundesliga" sind stolze 20% und wiegt den Anstieg in der ersten Liga, dessen Gründe der unbekannte Autor ehrlich erklärt, mehr als auf.
      In Absoluten Zahlen kann man aber auch sagen: Das Interesse ist größer als es der Zuschauerschnitt suggeriert, weil die Stadien teilweise zu klein sind.
    • Raider11 schrieb:

      und in den Medien diskutiert wird wie die Bundesliga wieder spannender gemacht werden kann
      Das ist meiner Meinung nach aber nur ein Sturm im Wasserglas. Geändert werden wird da wohl eher nix. Da müsste schon ein rapider Zuschauerschwund einsetzen und der zeichnet sich nicht ab
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Man sollte aber auch mal betrachten, wer in der heutigen Zeit in die Stadien pilgert. Ohne es belegen zu können habe ich das Gefühl, dass deutlich mehr Leute aufgrund des ganzen Eventcharakters und der Tatsache, dass Fußball "in" ist, zu den Spielen gehen, nicht weil sie glühende Anhänger des Vereins sind.

      So kommt es mir zumindest häufig vor. Natürlich ist ein Großteil mit Herz und Seele dabei, aber es kommen gefühlt auch viele ohne klare Zugehörigkeit. Dazu ist es in den meisten Stadien ja mittlerweile so, dass eine Tribüne fast komplett für VIPs oder Firmenkunden reserviert ist. Diese Gäste sind auch nicht immer Fan der spielenden Vereine.
      Dolphins - Canucks - Giants

    • Niklas schrieb:

      Man sollte aber auch mal betrachten, wer in der heutigen Zeit in die Stadien pilgert. Ohne es belegen zu können habe ich das Gefühl, dass deutlich mehr Leute aufgrund des ganzen Eventcharakters und der Tatsache, dass Fußball "in" ist, zu den Spielen gehen, nicht weil sie glühende Anhänger des Vereins sind.

      So kommt es mir zumindest häufig vor. Natürlich ist ein Großteil mit Herz und Seele dabei, aber es kommen gefühlt auch viele ohne klare Zugehörigkeit. Dazu ist es in den meisten Stadien ja mittlerweile so, dass eine Tribüne fast komplett für VIPs oder Firmenkunden reserviert ist. Diese Gäste sind auch nicht immer Fan der spielenden Vereine.
      Das dürfte der DFL aber ziemlich egal sein, solange die Stadien voll sind. Sind halt andere zeiten
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Das mit der Stadionauslastung wird von DFB und DFL ja nicht ohne Grund so gerne betont. Wenn man dann aber sieht das mit Leverkusen, Augsburg, Hoffenheim, Wolfsburg, Mainz und Freiburg sechs kleine Stadien in der Bundesliga sind (in der letzten Saison mit Darmstadt und Ingolstadt sogar acht), kommt man auch auf über 90% Auslastung.

      Stellst du den sechs oder acht Vereinen ein Stadion mit 50 oder 60.000 Plätzen hin, kommen trotzdem nur 25 bis 30.000. und schon zählt das Argument Auslastung nicht mehr.

      Wenn man jetzt Stuttgart und Hannover mit den größeren Stadien raus nimmt aus der Statistik und die letztjährigen Absteiger Darmstadt und Ingolstadt auch, dann sind die Zuschauerzahlen rückläufig!

      Darmstadt und Ingolstadt hatten zusammen in der letzten Saison einen Zuschauerschnitt von ca. 31.000 .

      Stuttgart und Hannover haben zusammen bisher einen Schnitt von ca. 97.000 .

      Wenn man die Zuschauerzahlen der 16 Erstligisten nimmt, die letzte und diese Saison dabei sind, kommt man auf ca. 130.000 Zuschauer weniger als letzte Saison.

      Dazu kommt das Stuttgart und Hannover erheblich mehr Auswährtsfans mitbringen, als Darmstadt und Ingolstadt. Zieht man die im Vergleich zur letzten Saison mit ab, haben wir diese Saison ein Zuschauerrückgang der 16 Vereine von mindestens 150.000 !
    • Go Packs 96 schrieb:

      Das mit der Stadionauslastung wird von DFB und DFL ja nicht ohne Grund so gerne betont. Wenn man dann aber sieht das mit Leverkusen, Augsburg, Hoffenheim, Wolfsburg, Mainz und Freiburg sechs kleine Stadien in der Bundesliga sind (in der letzten Saison mit Darmstadt und Ingolstadt sogar acht), kommt man auch auf über 90% Auslastung.

      Stellst du den sechs oder acht Vereinen ein Stadion mit 50 oder 60.000 Plätzen hin, kommen trotzdem nur 25 bis 30.000. und schon zählt das Argument Auslastung nicht mehr.

      Wenn man jetzt Stuttgart und Hannover mit den größeren Stadien raus nimmt aus der Statistik und die letztjährigen Absteiger Darmstadt und Ingolstadt auch, dann sind die Zuschauerzahlen rückläufig!

      Darmstadt und Ingolstadt hatten zusammen in der letzten Saison einen Zuschauerschnitt von ca. 31.000 .

      Stuttgart und Hannover haben zusammen bisher einen Schnitt von ca. 97.000 .

      Wenn man die Zuschauerzahlen der 16 Erstligisten nimmt, die letzte und diese Saison dabei sind, kommt man auf ca. 130.000 Zuschauer weniger als letzte Saison.

      Dazu kommt das Stuttgart und Hannover erheblich mehr Auswährtsfans mitbringen, als Darmstadt und Ingolstadt. Zieht man die im Vergleich zur letzten Saison mit ab, haben wir diese Saison ein Zuschauerrückgang der 16 Vereine von mindestens 150.000 !
      Interessant :earl:

      Wenn man den Unterschied im Zuschauerschnitt zur Vorsaison in Liga 1 (ca. + 3.000) und 2 (ca. - 4.000) direkt mit den Aufsteigern Stuttgart und Hannover in Verbindung bringt (zusammen also insgesamt ca. - 1.000) und mit der Anzahl der Spiele in einer Liga (153) mal nimmt kommt man in etwa auf das gleiche Ergebnis :) ich hoffe mich hat wer verstanden :mrgreen:
      KEIN WILLE TRIUMPHIERT