Waffengesetz USA

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    • olibo66 schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      Vielleicht muss es erst ein Attentat auf ein Event der NRA geben, zu dem alle Teilnehmer hoch aufgerüstet erschienen sind.
      Genau. Und Kim muss endlich mal ne Atomrakete vor die Tür gerotzt bekommen, damit er mit der Scheiss Raketenbauerei aufhört :hinterha:
      Dein Beispiel ist nicht analog. In dem Fall würde es ja bedeuten, dass Nordkorea hier als einziges der Überzeugung ist, dass Atomraketen die Lösung für Frieden sind und dass sich einfach nur alle anderen Länder mehr aufrüsten müssten.
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Buccaneer schrieb:

      Dein Beispiel ist nicht analog. In dem Fall würde es ja bedeuten, dass Nordkorea hier als einziges der Überzeugung ist, dass Atomraketen die Lösung für Frieden sind und dass sich einfach nur alle anderen Länder mehr aufrüsten müssten.
      Stimmt. Mir ging es auch nur um den "Fight fire with fire" Ansatz.
      Je suis....
      87%
    • olibo66 schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      Dein Beispiel ist nicht analog. In dem Fall würde es ja bedeuten, dass Nordkorea hier als einziges der Überzeugung ist, dass Atomraketen die Lösung für Frieden sind und dass sich einfach nur alle anderen Länder mehr aufrüsten müssten.
      Stimmt. Mir ging es auch nur um den "Fight fire with fire" Ansatz.
      Damit ist Red Adair aber ganz gut gefahren.
      Und ehrlich gesagt ist das doch genau der Ansatz der NRA. Bislang haben sie nur noch nie von ihrer eigenen Medizin kosten müssen
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Buccaneer schrieb:

      Bislang haben sie nur noch nie von ihrer eigenen Medizin kosten müssen
      Und wenn sie es einmal müssten - glaubst Du ernsthaft, dass sich dann irgend etwas ändern würde? Also in die Richtung, dass dann die Waffengesetze verschärft würden? Ich befürchte eher, das Gegenteil wäre der Fall.
      Je suis....
      87%
    • Erzwolf schrieb:

      Eigentlich wäre die Lösung auch viel einfacher. Man müsste nur die Wahlkampfausgaben für jeden Kandidaten beschränken.
      bevor ich hier jetzt zu einem langen Text ansetze, lieber mal die Nachfrage: welches Problem wird damit gelöst?
      -------------
      Team Goff
      I think you're always going to have tension in the Middle East when there's people who want to kill the Jews and Jews who don't want to be killed and neither side is willing to compromise.
    • Erzwolf schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      bevor ich hier jetzt zu einem langen Text ansetze, lieber mal die Nachfrage: welches Problem wird damit gelöst?
      Dass sich NRA und andere Lobbyorganisationen Abgeordnete kaufen können.
      die brauchen sich keine Abgeordneten kaufen, die Zahlen geben so eine Abhängigkeit nicht her und deine vorgeschlagene Lösung wäre vielleicht grundsätzlich gut, hätte aber eher gegenteilige Effekte.

      Der Vorwurf (meist an die Republikaner) des "Gekauftsein" ist einigermaßen unangemessen. Das Spendenvolumen der NRA ist vergleichsweise winzig und der Ansatz "Spende = Abhängigkeit" ist mindestens fragwürdig.
      Die NRA bezieht ihre Stärke quasi ausschließlich aus ihrer "single issue" Wählermobilisierung. Dem wäre durch Spendenbeschränkungen überhaupt nicht abgeholfen, sondern man müsste noch darüber spekulieren ob ihr Einfluss nicht steigen würde, wenn sich all die anderen Großspender nicht mehr "einkaufen" könnten und man ein geldbefreites offenes Feld hätte.

      Der Punkt an dem sich diese Thematik entscheidet hat sich seit Jahrzehnten nicht verändert: den "Waffengegnern" ist dieses Thema nicht mal ansatzweise so wichig wie den Waffenbefürwortern. Es ebt immer wieder mal hoch, aber am Wahltag gehen die einen fleissig an die Urnen, während Politiker die härtere Waffengesetze als Grundpfeiler ihres Mandats propagieren, damit an der 10% Hürde zu knacken hätten, was singuläre Wahlentscheidungen betrifft.
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      Team Goff
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    • Doylebeule schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      bevor ich hier jetzt zu einem langen Text ansetze, lieber mal die Nachfrage: welches Problem wird damit gelöst?
      Dass sich NRA und andere Lobbyorganisationen Abgeordnete kaufen können.
      die brauchen sich keine Abgeordneten kaufen, die Zahlen geben so eine Abhängigkeit nicht her und deine vorgeschlagene Lösung wäre vielleicht grundsätzlich gut, hätte aber eher gegenteilige Effekte.
      Der Vorwurf (meist an die Republikaner) des "Gekauftsein" ist einigermaßen unangemessen. Das Spendenvolumen der NRA ist vergleichsweise winzig und der Ansatz "Spende = Abhängigkeit" ist mindestens fragwürdig.
      Die NRA bezieht ihre Stärke quasi ausschließlich aus ihrer "single issue" Wählermobilisierung. Dem wäre durch Spendenbeschränkungen überhaupt nicht abgeholfen, sondern man müsste noch darüber spekulieren ob ihr Einfluss nicht steigen würde, wenn sich all die anderen Großspender nicht mehr "einkaufen" könnten und man ein geldbefreites offenes Feld hätte.
      Naja, wenn man den Zahlen von Bloomberg glaubt, dann hat die NRA wohl mindestens 30 Mio. in die Kampagne von Trump gesteckt. Das sind mit 5% (wenn man den Zahlen wiederum glauben darf) sicherlich "vergleichsweise winzig", aber 1. steigt die Zahl noch etwas, weil Trump ja auch selbst Geld reingepumpt hat und 2. sind 5% dafür, dass es ja quasi da nur um 1 einziges Thema geht, doch vergleichsweise viel.
    • Bay Araya schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      bevor ich hier jetzt zu einem langen Text ansetze, lieber mal die Nachfrage: welches Problem wird damit gelöst?
      Dass sich NRA und andere Lobbyorganisationen Abgeordnete kaufen können.
      die brauchen sich keine Abgeordneten kaufen, die Zahlen geben so eine Abhängigkeit nicht her und deine vorgeschlagene Lösung wäre vielleicht grundsätzlich gut, hätte aber eher gegenteilige Effekte.Der Vorwurf (meist an die Republikaner) des "Gekauftsein" ist einigermaßen unangemessen. Das Spendenvolumen der NRA ist vergleichsweise winzig und der Ansatz "Spende = Abhängigkeit" ist mindestens fragwürdig.
      Die NRA bezieht ihre Stärke quasi ausschließlich aus ihrer "single issue" Wählermobilisierung. Dem wäre durch Spendenbeschränkungen überhaupt nicht abgeholfen, sondern man müsste noch darüber spekulieren ob ihr Einfluss nicht steigen würde, wenn sich all die anderen Großspender nicht mehr "einkaufen" könnten und man ein geldbefreites offenes Feld hätte.
      Naja, wenn man den Zahlen von Bloomberg glaubt, dann hat die NRA wohl mindestens 30 Mio. in die Kampagne von Trump gesteckt. Das sind mit 5% (wenn man den Zahlen wiederum glauben darf) sicherlich "vergleichsweise winzig", aber 1. steigt die Zahl noch etwas, weil Trump ja auch selbst Geld reingepumpt hat und 2. sind 5% dafür, dass es ja quasi da nur um 1 einziges Thema geht, doch vergleichsweise viel.
      In diesem Fall kann man das Argument sicher machen, auch wenn bei geschätzten Gesamtkosten des Wahlkampfes (Clinton & Trump) von 2,1Mrd., 30Mio nicht wirklich ins Gewicht fallen. Von irgendeiner Abhängigkeit kann man aber nicht sprechen, weils der NRA im US-Wahlkampf genauso an Alternativen fehlt wie dem gemeinen Wähler. Können Trump ja schlecht androhen zu den Demokraten abzuwandern.

      Wo das politische Gewicht der NRA besonders bemerkbar ist, ist in den lokaleren Wahlkämpfen, wo die Mobilisierung entscheidet. Da gibts zwar auch immer Geld für den waffenfreundlichsten Kandidaten (irgendwo müssen sie es ja ausgeben), aber die Wahlempfehlung über "der Gegner will euch an die Waffen" ist geldwert nicht aufzuwiegen.
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    • Doylebeule schrieb:

      Wo das politische Gewicht der NRA besonders bemerkbar ist, ist in den lokaleren Wahlkämpfen, wo die Mobilisierung entscheidet. Da gibts zwar auch immer Geld für den waffenfreundlichsten Kandidaten (irgendwo müssen sie es ja ausgeben), aber die Wahlempfehlung über "der Gegner will euch an die Waffen" ist geldwert nicht aufzuwiegen.
      Eine Negativkampagne gegen einen ungeliebten Kandidaten ist ja im Endeffekt nichts anderes als Werbung für den gewünschten Kandidaten.
    • Erzwolf schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      Wo das politische Gewicht der NRA besonders bemerkbar ist, ist in den lokaleren Wahlkämpfen, wo die Mobilisierung entscheidet. Da gibts zwar auch immer Geld für den waffenfreundlichsten Kandidaten (irgendwo müssen sie es ja ausgeben), aber die Wahlempfehlung über "der Gegner will euch an die Waffen" ist geldwert nicht aufzuwiegen.
      Eine Negativkampagne gegen einen ungeliebten Kandidaten ist ja im Endeffekt nichts anderes als Werbung für den gewünschten Kandidaten.
      Hab ich ja auch so gemeint. Irgendwo auch verständlich, was soll eine Lobbyorganisation für Lobbyarbeit machen, wenn sie den (für sie) perfekten status quo nur erhalten wollen?

      Abseits der Waffenproblematik hat sich in den letzten Tagen ein Problem herausgestellt was wesentlich gemeinschaftlicher kritisiert werden kann. Nicht nur das FBI ist Hinweisen nicht nachgegangen, die lokale Polizei hat massenhaft ernste Hinweise ignoriert oder verpennt. Ein Polizist der zum Schutz in der Schule stationiert war, hat bei Alamierung vor der Schule Stellung bezogen (und während seine Schützlinge in der Schule erschossen wurden) entgegen seinen Befehlen 4min seelenruhig auf Verstärkung gewartet. Er hat dann seine Stellung vor der Schule mit 3 weiteren Kollegen "verteidigt", während Beamte einer auswärtigen Truppe die Schule gestürmt haben. (keine Spezialtruppe, sondern ebenfalls einfache Streifenbeamte)

      Da kann ich dann den Unmut der NRA schon verstehen, wenn sich der Chef dieser Polizeibehörde vor die Kameras stellt und meint "die NRA hat Blut an ihren Händen" und den Chor anstimmt "gebt eure Waffen ab, die Polizei kann euch beschützen." Auch wenn so eine Meinung wohl ihre Berechtigung hat im Diskurs, sollte er lieber an seinem Rücktrittsschreiben arbeiten.
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    • Doylebeule schrieb:

      Ein Polizist der zum Schutz in der Schule stationiert war, hat bei Alamierung vor der Schule Stellung bezogen (und während seine Schützlinge in der Schule erschossen wurden) entgegen seinen Befehlen 4min seelenruhig auf Verstärkung gewartet.
      Ist ja auch richtig, die Schuld jetzt bei einem einzelnen Polizisten zu geben, der nicht bereit war, sich alleine einem bewaffnetem Amokläufer zu stellen.
    • Erzwolf schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      Ein Polizist der zum Schutz in der Schule stationiert war, hat bei Alamierung vor der Schule Stellung bezogen (und während seine Schützlinge in der Schule erschossen wurden) entgegen seinen Befehlen 4min seelenruhig auf Verstärkung gewartet.
      Ist ja auch richtig, die Schuld jetzt bei einem einzelnen Polizisten zu geben, der nicht bereit war, sich alleine einem bewaffnetem Amokläufer zu stellen.
      "die Schuld" sollte niemand bei irgendwem suchen, der Kuchen darf immer kräftig geteilt werden.
      Die Kritik seiner Kollegen und sein eigener Rücktritt lassen aber wenig Deutungsspielraum bei seinem Versagen.
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    • Doylebeule schrieb:

      "die Schuld" sollte niemand bei irgendwem suchen, der Kuchen darf immer kräftig geteilt werden.
      Die Kritik seiner Kollegen und sein eigener Rücktritt lassen aber wenig Deutungsspielraum bei seinem Versagen.
      Du machst aber gerade nichts anderes, als von der politischen Verantwortung der NRA für die Amokläufe abzulenken.
    • Erzwolf schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      "die Schuld" sollte niemand bei irgendwem suchen, der Kuchen darf immer kräftig geteilt werden.
      Die Kritik seiner Kollegen und sein eigener Rücktritt lassen aber wenig Deutungsspielraum bei seinem Versagen.
      Du machst aber gerade nichts anderes, als von der politischen Verantwortung der NRA für die Amokläufe abzulenken.
      dann machst du nichts anderes als der NRA die hauptsächliche Verantwortung für die Amokläufe zu geben.
      Ich weiss nicht was weniger legitim ist, uns gegenseitig runterzumachen mit der Teilsatzpickerei, oder irgendwem irgendeine Hauptschuld zu unterstellen.
      Beides niveaulos!
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    • Ob der Finanzeinfluss von dem Laden so groß ist, ist die eine Sache, aber das immer wider nahezu zynische Auftreten nach solchen Attentaten (speziell in-person von Dana Lösch) , um darauf hinzuweisen, dass es nicht an der freien Verfügbarkeit von Waffen liegt, ist schon fast pervers.
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Ja @Heeeath die Lobby nimmt Einfluß. Sehr starken Einfluß sogar. Und das ist ein Problem, weil sie das demokratische System unterwandert. Es gewinnt nicht derjenige Wahlen, der die besten Argumente hat, sondern der das meiste Geld zur Verfügung hat, um für sich zu werben.

      Ja, die NRA hat es geschafft, eine große Anzahl von Menschen hinter sich zu bringen. Da waren sie sehr geschickt. Trotzdem stellen sie damit keine demokratische Mehrheit da. Sie verkaufen nur ihre Meinung sehr gut.

      Aber der wichtigste Punkt ist, dass ein Waffenverbot sehr wohl die Anzahl solcher Taten einschränkt. Nur weil die Waffen verfügbar sind, kann ein Täter überhaupt solche Blutbäder anrichten. Es ist kein Zufall, dass das Land mit den meisten Schußwaffen die mit Abstand höchten Mordraten hat. Oder als Gegenbeispiel hat Japan vor 10 Jahren seine Waffengesetze verschärft und kann seitdem deutlich sinkende Mordzahlen und keine Amokläufe verzeichnen.


      Doylebeule schrieb:

      dann machst du nichts anderes als der NRA die hauptsächliche Verantwortung für die Amokläufe zu geben.
      Mir ging es in dieser Diskussion gar nicht darum der NRA die Hauptschuld zu geben. Dei Hauptschuld hat immer der Täter. Ich wollt enur zum Ausdruck bringen, dass meiner Meinung nach die aktuellen Proteste gegen die Waffengesetze wieder verpuffen werden, weil der Lobbyeinfluß in der amerikanischen Politik zu groß ist, um da ernsthafte Veränderungen zu erreichen.
    • Erzwolf schrieb:

      Ja @Heeeath die Lobby nimmt Einfluß. Sehr starken Einfluß sogar. Und das ist ein Problem, weil sie das demokratische System unterwandert. Es gewinnt nicht derjenige Wahlen, der die besten Argumente hat, sondern der das meiste Geld zur Verfügung hat, um für sich zu werben.

      Ja, die NRA hat es geschafft, eine große Anzahl von Menschen hinter sich zu bringen. Da waren sie sehr geschickt. Trotzdem stellen sie damit keine demokratische Mehrheit da. Sie verkaufen nur ihre Meinung sehr gut.

      Aber der wichtigste Punkt ist, dass ein Waffenverbot sehr wohl die Anzahl solcher Taten einschränkt. Nur weil die Waffen verfügbar sind, kann ein Täter überhaupt solche Blutbäder anrichten. Es ist kein Zufall, dass das Land mit den meisten Schußwaffen die mit Abstand höchten Mordraten hat. Oder als Gegenbeispiel hat Japan vor 10 Jahren seine Waffengesetze verschärft und kann seitdem deutlich sinkende Mordzahlen und keine Amokläufe verzeichnen.
      Hillary hatte doppelt soviel Parteispenden wie Trump, was hats gebracht? Und wie gesagt, die Lobby und die Blutbäder gabs auch zu Zeiten des Friedensnobelpreisträgers. Was wurde gemacht? Nada.

      Wer sich in den Kopf setzt, so ein Massaker zu verüben, der wird sich seine Waffen schon irgendwie besorgen können. Die Waffen verschwinden ja nicht einfach, nur weil man sie nicht mehr verkaufen darf. Und ein komplettes Waffenverbot wäre zwar effektiv, aber es das wird es einfach nicht geben, weil es in der Verfassung verankert ist, dass sich der Bürger schützen darf, so behämmert das auch klingt. Eine Mehrheit dafür zu finden, diesen Artikel zu ändern, wird man wahrscheinlich nicht mal auf Seiten der Demokraten finden. Deswegen sollte man eben versuchen, anderweitig zu einem Konsens zu kommen. Es müsste halt striktere und häufigere Kontrollen geben, wer dann nicht beweisen kann, ein vernünftiger Besitzer zu sein, dem wird das Spielzeug eben wieder weggenommen. Es gibt ja schließlich auch Millionen von Waffenbesitzern, die ihre High School nur noch zu Jahrgangstreffen betreten. Und auch eine Mordrate ist nicht unbedingt auf die Zahl der Waffen zurückzuführen, denn in Mexiko gibt es im Schnitt nur halb so viele registrierte Feuerwaffen wie in Deutschland, die Mordrate dürfte nicht nur auf einem anderen Blatt, sondern in einer ganz anderen Bibliothek stehen.

      Wie gesagt, ich bin für alles, was diese Blutbäder in Zukunft verhindert, aber man muss bei seinen Forderungen auch realistisch an die Sache herangehen und sich fragen, was im US-Rechtssystem und dem Eigenverständnis der Gesetzgebung überhaupt möglich ist. Ich würde ein Verbot der Schusswaffen oder zumindest der halbautomatichen Waffen sehr befürworten, es wird halt einfach nicht passieren.
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    • Erzwolf schrieb:

      Mir ging es in dieser Diskussion gar nicht darum der NRA die Hauptschuld zu geben. Dei Hauptschuld hat immer der Täter. Ich wollt enur zum Ausdruck bringen, dass meiner Meinung nach die aktuellen Proteste gegen die Waffengesetze wieder verpuffen werden, weil der Lobbyeinfluß in der amerikanischen Politik zu groß ist, um da ernsthafte Veränderungen zu erreichen.
      Die Proteste verpuffen, weil die zurzeit Hochemotionalisierten und Empörten sich in einem Monat selbst nicht mehr für dieses Thema interessieren. Die Waffenbesitzer hingegen kannst du morgens um 4 wecken und 5km durch den Schnee zur Wahlurne laufen lassen.

      Lass die Demokraten zu den midterms antreten mit einer "ban assault rifles"-Plattform und sie verlieren die Wahl krachend. Und das hat dann nix mit der Kohle zu tun die die NRA in die Republikaner stecken würden, die müssen nur eine Email verschicken.

      Ich vergleich die NRA immer gerne mit dem (ehemaligen) Berater von Lewandowski. Der war durch seinen Affentanz der Buhmann in Dortmund, hat aber im Endeffekt nur Lobbyarbeit gemacht für seinen Schützling. Wenn Lewa es nicht so gewollt hätte, dann hätte der es nicht gemacht. Und wenn die NRA-Mitglieder es nicht so wollten, dann würde sie eben austreten, oder mit ihrer wahrnehmbaren Ablehnung eine Verhaltensänderung provozieren. Die Macht der NRA steht und fällt mit den Mitgliedern und Sympathisanten, macht die Führung nicht mehr das was sie wollen, sinkt ihre Lobbymacht, weil sie dann eben nicht mehr glaubhaft 40Mio Amis zu einer bestimmten Wahl auffordern können, sondern nur noch 35.
      Es sind die Leute hinter der NRA, die sich durch sie adäquat vertreten fühlen, die die Macht ausmachen, weil sie als Wähler im demokratischen Prozess doppelt soviel wert sind wie der amerikanische Durchschnitt (sprich sie gehen im Gegensatz zum Durchschnitt geschlossen zur Wahl). Ich selbst würde so nicht wählen, aber so ist das eben in einer Demokratie. Ich seh da keine gebrochenen Spielregeln seitens der Waffenbefürworter, sondern mangelnden Einsatz der Waffengegner. Mit dieser mal wieder vorgetragenen Verteufelung und Herabsetzung von Waffenbesitzern tut man sich da übrigens keinen Gefallen, sondern schliesst mit der Unsachlichkeit eher die gegnerischen Reihen.
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      Team Goff
      I think you're always going to have tension in the Middle East when there's people who want to kill the Jews and Jews who don't want to be killed and neither side is willing to compromise.
    • Heeeath schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      Ja @Heeeath die Lobby nimmt Einfluß. Sehr starken Einfluß sogar. Und das ist ein Problem, weil sie das demokratische System unterwandert. Es gewinnt nicht derjenige Wahlen, der die besten Argumente hat, sondern der das meiste Geld zur Verfügung hat, um für sich zu werben.

      Ja, die NRA hat es geschafft, eine große Anzahl von Menschen hinter sich zu bringen. Da waren sie sehr geschickt. Trotzdem stellen sie damit keine demokratische Mehrheit da. Sie verkaufen nur ihre Meinung sehr gut.

      Aber der wichtigste Punkt ist, dass ein Waffenverbot sehr wohl die Anzahl solcher Taten einschränkt. Nur weil die Waffen verfügbar sind, kann ein Täter überhaupt solche Blutbäder anrichten. Es ist kein Zufall, dass das Land mit den meisten Schußwaffen die mit Abstand höchten Mordraten hat. Oder als Gegenbeispiel hat Japan vor 10 Jahren seine Waffengesetze verschärft und kann seitdem deutlich sinkende Mordzahlen und keine Amokläufe verzeichnen.
      Hillary hatte doppelt soviel Parteispenden wie Trump, was hats gebracht? Und wie gesagt, die Lobby und die Blutbäder gabs auch zu Zeiten des Friedensnobelpreisträgers. Was wurde gemacht? Nada.
      Wer sich in den Kopf setzt, so ein Massaker zu verüben, der wird sich seine Waffen schon irgendwie besorgen können. Die Waffen verschwinden ja nicht einfach, nur weil man sie nicht mehr verkaufen darf. Und ein komplettes Waffenverbot wäre zwar effektiv, aber es das wird es einfach nicht geben, weil es in der Verfassung verankert ist, dass sich der Bürger schützen darf, so behämmert das auch klingt. Eine Mehrheit dafür zu finden, diesen Artikel zu ändern, wird man wahrscheinlich nicht mal auf Seiten der Demokraten finden. Deswegen sollte man eben versuchen, anderweitig zu einem Konsens zu kommen. Es müsste halt striktere und häufigere Kontrollen geben, wer dann nicht beweisen kann, ein vernünftiger Besitzer zu sein, dem wird das Spielzeug eben wieder weggenommen. Es gibt ja schließlich auch Millionen von Waffenbesitzern, die ihre High School nur noch zu Jahrgangstreffen betreten. Und auch eine Mordrate ist nicht unbedingt auf die Zahl der Waffen zurückzuführen, denn in Mexiko gibt es im Schnitt nur halb so viele registrierte Feuerwaffen wie in Deutschland, die Mordrate dürfte nicht nur auf einem anderen Blatt, sondern in einer ganz anderen Bibliothek stehen.

      Wie gesagt, ich bin für alles, was diese Blutbäder in Zukunft verhindert, aber man muss bei seinen Forderungen auch realistisch an die Sache herangehen und sich fragen, was im US-Rechtssystem und dem Eigenverständnis der Gesetzgebung überhaupt möglich ist. Ich würde ein Verbot der Schusswaffen oder zumindest der halbautomatichen Waffen sehr befürworten, es wird halt einfach nicht passieren.
      So pervers das ist, aber wenn man sich zumindest mal auf ein Verbot von Halbautomatikwaffen einlassen könnte, wäre zumindest die "Killrate" bei solchen Amokläufern zumindest wahrscheinlich etwas limitiert.
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Doylebeule schrieb:

      Die Proteste verpuffen, weil die zurzeit Hochemotionalisierten und Empörten sich in einem Monat selbst nicht mehr für dieses Thema interessieren. Die Waffenbesitzer hingegen kannst du morgens um 4 wecken und 5km durch den Schnee zur Wahlurne laufen lassen.
      Das ist genau der Punkt. Die NRA macht und verbreitet eine Meinung. Wenn die mal ein Jahr nichts veröffentlichen würden wäre die Ablehnung von schärferen Waffengesetzen wesentlich geringer. Man kann sich jetzt natürlich fragen, warum gibt es keine Organosation, die sich analog zum NRA gegen Waffenbesitz einsetzt. Weil man mit keine Waffen verkaufen nichts verdient, also gibt es kein wirtschaftliches Interesse, das Thema hochzuhalten und zu finanzieren.


      Heeeath schrieb:

      Wie gesagt, ich bin für alles, was diese Blutbäder in Zukunft verhindert, aber man muss bei seinen Forderungen auch realistisch an die Sache herangehen und sich fragen, was im US-Rechtssystem und dem Eigenverständnis der Gesetzgebung überhaupt möglich ist. Ich würde ein Verbot der Schusswaffen oder zumindest der halbautomatichen Waffen sehr befürworten, es wird halt einfach nicht passieren.
      Da bin ich komplett bei dir. Es wird nicht passieren, weil die NRA zu viel Macht besitzt, um Änderungen zuzulassen. Deshalb ja auch mein Ansatz, den EInfluß der Lobby anzugreifen und nicht die Waffengesetze selbst. Wird aber auch nicht passieren. Bekommt man ja auch in Deutschland nicht hin.
    • Erzwolf schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      Die Proteste verpuffen, weil die zurzeit Hochemotionalisierten und Empörten sich in einem Monat selbst nicht mehr für dieses Thema interessieren. Die Waffenbesitzer hingegen kannst du morgens um 4 wecken und 5km durch den Schnee zur Wahlurne laufen lassen.
      Wenn die mal ein Jahr nichts veröffentlichen würden wäre die Ablehnung von schärferen Waffengesetzen wesentlich geringer.
      duh...

      Erzwolf schrieb:

      Deshalb ja auch mein Ansatz, den EInfluß der Lobby anzugreifen
      wie würdest du das machen wollen?

      und darüber hinaus die Frage: wie würdest du jenseits jeder Machbarkeitserwägungen die Waffengesetze gestalten wollen, wenn du komplett freie Gestaltungsmöglichkeiten hättest?
      -------------
      Team Goff
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    • Doylebeule schrieb:

      wie würdest du das machen wollen?
      Man müsste iein klares Gerüst schaffen, das festlegt was Lobby darf und was nicht. Und dann das ganze streng regulieren, um den Wildwuchs zu verhindern, der momentan in den USA vorherrscht.

      Doylebeule schrieb:

      wie würdest du jenseits jeder Machbarkeitserwägungen die Waffengesetze gestalten wollen, wenn du komplett freie Gestaltungsmöglichkeiten hättest?
      Ich fand das, was ich heute über die japanischen Waffengesetze gehört habe nicht schlecht. Polizei, Armee bekommt Waffen, ansonsten ist Waffenbesitz nur durch Ausnahmeregelungen z.B. für Jäger gestattet, die Genehmigungen müssen regelmäßig erneuert werden. Für illegalen Waffenbesitz. gibt es hohe Strafen.

      Kann man natürlich in den USA nicht von jetzt auf gleich einführen, von daher wäre ein Verbot von halbautomatischen Waffen (Verkauf sofort, Besitz nach einer Übergangszeit) schon ein großer Fortschritt.
    • Die NRA steht auf alle Fälle ganz schon unter Druck. Ob's was bringt... :madness

      United and Delta airlines have both announced they are ending discounts for NRA members.

      Other firms dropping ties to the NRA include:
      • Enterprise Holdings, which owns rental car brands Alamo, Enterprise and National, said discounts offered to NRA members would end on 26 March
      • Another car rental firm, Hertz, also said it was ending discounts offered to NRA members
      • The family-owned First National Bank of Omaha said it would not renew NRA-branded credit cards, citing "customer feedback"
      • Insurance firm Chubb said it had stopped underwriting an NRA-branded insurance policy three months ago
      • Software firm Symantec said it had stopped its discount programme with the NRA
      • Two removal firms, Allied Van Lines and NorthAmerican Van Lines, ended their affiliate relationship with the NRA and asked for their details to be removed from its website
      • Insurer MetLife Inc also cut ties.

      wenn man sie da trifft, wo es richtig wehtut (im Geldbeutel), könnte das eventuell die richtige Methode sein.
      “Jason Witten is the standard as a person and as a football player” - Jason Garrett
    • Erzwolf schrieb:

      Man müsste iein klares Gerüst schaffen, das festlegt was Lobby darf und was nicht. Und dann das ganze streng regulieren, um den Wildwuchs zu verhindern, der momentan in den USA vorherrscht.
      Nee ziemlich schwammige Aussage. Könntest du die vielleicht ergänzen mit Beispielen von etwas was sie momentan machen, aber dann nicht mehr machen dürfen (Spenden mal ausgenommen)?

      Erzwolf schrieb:

      Ich fand das, was ich heute über die japanischen Waffengesetze gehört habe nicht schlecht. Polizei, Armee bekommt Waffen, ansonsten ist Waffenbesitz nur durch Ausnahmeregelungen z.B. für Jäger gestattet, die Genehmigungen müssen regelmäßig erneuert werden. Für illegalen Waffenbesitz. gibt es hohe Strafen.

      Kann man natürlich in den USA nicht von jetzt auf gleich einführen, von daher wäre ein Verbot von halbautomatischen Waffen (Verkauf sofort, Besitz nach einer Übergangszeit) schon ein großer Fortschritt.
      zum Verbot semiautomatischer Waffen:
      Den 2. Zusatzartikel gibt es historisch aus einem Grund: die bewaffnete Zivilgesellschaft soll als letztes Bollwerk dienen gegen tyrannische Herrscher. Man könnte halbautomatische Waffen als passendes Äquivalent zu Militärbewaffnung bezeichnen und ihre Verbreitung in der Zivilgesellschaft als im Sinne der Verfassungsschreiber.
      Man könnte jetzt lang und breit darüber diskutieren ob sowas in einer Demokratie nötig ist, aber deine Ausführungen zu den Schattenseiten von Lobbygruppen haben mich jetzt nicht standfester gemacht in meinem Glauben an die Demokratie. ;)

      aikman schrieb:

      Die NRA steht auf alle Fälle ganz schon unter Druck. Ob's was bringt...

      wenn man sie da trifft, wo es richtig wehtut (im Geldbeutel), könnte das eventuell die richtige Methode sein.
      hast du dir die aufgeführten Beispiele eigentlich mal durchgelesen?

      - 4 Firmen geben NRA-Mitgliedern keine Rabatte mehr
      - eine Bank druckt kein NRA-Muster (auf Anfrage) mehr auf ihre Kreditkarten
      - ein Versicherer hat eine Werbeaktion schon vor 3 Monaten beendet
      - eine Softwarefirma gibt der NRA keine Rabatte mehr (für sie arbeiten wollen sie aber wohl trotzdem noch)
      - 2 Umzugsunternehmen (!) schalten keine Werbung mehr über die NRA-Webseite

      Da steht doch nur das Zwerchfell unter Druck. Die sind eine Organisation die sich über Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert, wie werden die denn bitte von wegfallenden Rabatten für ihre Mitglieder finanziell in die Knie gezwungen?
      -------------
      Team Goff
      I think you're always going to have tension in the Middle East when there's people who want to kill the Jews and Jews who don't want to be killed and neither side is willing to compromise.
    • Es ist der Anfang einer Welle. In die Knie wird man sie nicht zwingen, das muss man auch gar nicht. Es langt ihnen Stück für Stück die Macht und Dominanz zu nehmen. Hardcore-Waffennarren wird es immer geben, die sind aber auch gar nicht das Ziel.
      “Jason Witten is the standard as a person and as a football player” - Jason Garrett
    • Doylebeule schrieb:

      Nee ziemlich schwammige Aussage. Könntest du die vielleicht ergänzen mit Beispielen von etwas was sie momentan machen, aber dann nicht mehr machen dürfen (Spenden mal ausgenommen)?
      Uneingeschränkter Zugang zu Politikern, unbegrenzte Schaltung von Werbung im Umfeld von Wahlen

      Doylebeule schrieb:

      Den 2. Zusatzartikel gibt es historisch aus einem Grund: die bewaffnete Zivilgesellschaft soll als letztes Bollwerk dienen gegen tyrannische Herrscher. Man könnte halbautomatische Waffen als passendes Äquivalent zu Militärbewaffnung bezeichnen und ihre Verbreitung in der Zivilgesellschaft als im Sinne der Verfassungsschreiber.
      Man könnte jetzt lang und breit darüber diskutieren ob sowas in einer Demokratie nötig ist, aber deine Ausführungen zu den Schattenseiten von Lobbygruppen haben mich jetzt nicht standfester gemacht in meinem Glauben an die Demokratie.
      Der 2. Zusatzartikel stammt aus dem 18. Jahrhundert. Solch alte Bestimmungen gehören sowieso regelmäßig überarbeitet.

      Aber selbst, wenn so ein Aufstand gegen einen tyrannischen Herrscher angesagt wäre. Hätte so ein Haufen Waffennarren mit AR 15 wirklich eine Chance gegen die hochgerüstete US-Armee? Außer einem ziemlich hässlichen Bürgerkrieg würden die nichts erreichen. Oder wir sind alternativ wieder bei dem weiter oben erwähnten Anschlag auf eine NRA-Veranstaltung.
    • Erzwolf schrieb:

      Uneingeschränkter Zugang zu Politikern, unbegrenzte Schaltung von Werbung im Umfeld von Wahlen
      Mit solchen Bestimmungen ist es ja immer so ein Sache. Führt man sie für die eine Gruppe ein die man nicht leiden kann, gelten sie ja in der Möglichkeit für alle anderen Gruppen genauso. Du schlägst vor den Zugang zu Politikern irgendwie zu regulieren, eine Möglichkeit die ich im Umkehrschluss dann auch fordern könnte für Abtreibungsbefürworter und für Gewerkschaften. Die sollen sich mit ihrer Lobbyarbeit bitte auch fernhalten von Politikern. Man sollte sowieso diese Wolfskinder zu den Leuten machen die uns regieren, die sind ja völlig befreit von jeglichem äußeren EInfluss. An den zwangsläufigen Hospitalismus im Bundestag hab ich mich durch die Grünen ja schon gewöhnt.
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      Team Goff
      I think you're always going to have tension in the Middle East when there's people who want to kill the Jews and Jews who don't want to be killed and neither side is willing to compromise.
    • Doylebeule schrieb:

      Mit solchen Bestimmungen ist es ja immer so ein Sache. Führt man sie für die eine Gruppe ein die man nicht leiden kann, gelten sie ja in der Möglichkeit für alle anderen Gruppen genauso. Du schlägst vor den Zugang zu Politikern irgendwie zu regulieren, eine Möglichkeit die ich im Umkehrschluss dann auch fordern könnte für Abtreibungsbefürworter und für Gewerkschaften. Die sollen sich mit ihrer Lobbyarbeit bitte auch fernhalten von Politikern. Man sollte sowieso diese Wolfskinder zu den Leuten machen die uns regieren, die sind ja völlig befreit von jeglichem äußeren EInfluss. An den zwangsläufigen Hospitalismus im Bundestag hab ich mich durch die Grünen ja schon gewöhnt.
      Es geht um die Art und Weise, wie da Einfluß genommen wird. Und wenn da ein ungezügeltes Heer von Lobbyisten im Bundestag rumrennt, von denen der Öffentlich noch nicht mal bekannt ist, wer da welchen Interessen vertritt, dann ist das doch arg viel Mauschelei. Meinetwegen darf da jeder seine Meinung vorbringen, aber es soll nicht derjenige seine Meinung bevorzugt vorbringen können, der dafür am meisten Geld in die Hand nimmt.

      Heeeath schrieb:

      Die Meinungsfreiheit willst du also auch noch einschränken?
      Nein, ich will nur die Möglichkeit einschränken sich mit Geld Meinung zu kaufen. Weil das aktuelle Lobbysystem die benachteiligt, die kein oder wenig Geld aufbringen können, um ihre Interessen zu vertreten.