Angepinnt NFL-Talk Mock Draft 2018 - Diskussion

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    • @drew11 Wenn ich sehe wie allergisch und dünnhäutig manche User auf Kritik reagieren, dann glaub ich echt manchmal wir sind in einem Barbie-Forum.

      Ich sitze weder auf nem hohen Ross oder sonstwas, sondern vertrete jediglich meine Meinung. Und wenn ich mir euren Mock ansehe (#1 Barkley, #4 "best-of-the-Rest"- QB) dann sehe ich das Szenario einfach als realtätsfern an, auch wenn ich als Fan verstehe, wie man zu so einem Schluss kommt. Daa FO der Browns hat sicher seinen QB favoriten (es sieht nach Darnold aus btw) und wird diesen auch an #1 picken und nicht die Entscheidung über den Franchise QB in fremde Hände geben. Und auch über die sogenannten Sportjournalisten, welche so nen Mock mit barkley an #1 und QB an #4 raushauen, kann ich nur den Kopf schütteln - die sind wohl nur auf Klickbaits aus.

      @12to83 ich bin sehr froh, dass du wieder im board aktiv bist zumal mir deine fundierten Analysen sehr fehlen (wenn ich auch nicht immer deine Meinung teile).
      So wie auch beim Uptrade der Bills in unserem Mock: In der Bills Situation hätte ein höherer Uptrade Sinn gemacht zumal der erste QB in unserem Mock erst an #3 ging. Dann wären Sie als lachende Dritte aus dem QB-Hype gegangen.

      Unterm Strich ist dann dieser Uptrade für Allen sehr teuer, vor allem weil ich mir denke, dass pick#2 available gewesen wäre und ws etwas mehr gekostet hätte. Zudem nimmt mMn die Qualität von Allen in Vergleich zu Darnold-Mayfield-Rosen schon etwas ab:

      Wenn ich die QB's nach größten Potential reihen müsste: Darnold, Allen, Rosen, Mayfield

      Wenn ich die QB nach bust Potenzial reihen müsste: Allen, Darnold, Rosen, Mayfield.

      Wenn ich die QB nach day1 Starterpotenzial Reihen müsste: Rosen, Mayfield, Allen, Darnold

      Daraus schließe ich: Allen hat für mich das größte boom or bust potenzial. Bei Mayfield sehe ich Starterpotenzial ("klassischer safe pick") aber wenig upside. Rosen ist derjenige der mMn schon am weitesten ist und wohl am ehesten 2018 starting-ready ist, aber seine personality und injury-issues sind bekannt. Darnold ist mMn noch ein relatives "raw-Talent" mit massig upside aber ebenso mit genügend busting potential.

      Mein Herz schlägt zugegebener Maßen für Rosen, da er mMn am weitesten von den 4 ist. Den hätt ich daher auch bei den Bills gesehen in diesen Szenario aber ich kann damit leben: Geschmäcker sind verschieden. Der uptrade der Bills war in jedem Fall sehr realistisch!
    • Neo schrieb:

      @12to83 ich bin sehr froh, dass du wieder im board aktiv bist zumal mir deine fundierten Analysen sehr fehlen (wenn ich auch nicht immer deine Meinung teile).
      So wie auch beim Uptrade der Bills in unserem Mock: In der Bills Situation hätte ein höherer Uptrade Sinn gemacht zumal der erste QB in unserem Mock erst an #3 ging. Dann wären Sie als lachende Dritte aus dem QB-Hype gegangen.
      Du verstehst immer noch nicht so ganz, worauf ich hinauswill. Es geht mir nicht darum, dass ich den Uptrade für Allen an sich abfeiere, sondern es gut finde, wenn jemand nicht die gängigen Listen leer pickt (an denen sich letztlich jeder orientiert, der eine weniger, die allermeisten mehr), sondern die Entscheidung für seinen Franchise-QB trifft und diese dann konsequent durchzieht.

      Man kann den Pick gerne kritisieren (würde ich persönlich auch tendenziell tun), aber eben inhaltlich. Bei den Browns ging es mir um das Szenario, nicht grundsätzlich um die Picks Barkley und Mayfield.
      Unterm Strich ist dann dieser Uptrade für Allen sehr teuer, vor allem weil ich mir denke, dass pick#2 available gewesen wäre und ws etwas mehr gekostet hätte. Zudem nimmt mMn die Qualität von Allen in Vergleich zu Darnold-Mayfield-Rosen schon etwas ab:

      Wenn ich die QB's nach größten Potential reihen müsste: Darnold, Allen, Rosen, Mayfield

      Wenn ich die QB nach bust Potenzial reihen müsste: Allen, Darnold, Rosen, Mayfield.

      Wenn ich die QB nach day1 Starterpotenzial Reihen müsste: Rosen, Mayfield, Allen, Darnold
      Darüber kann man sehr gerne und auch sehr intensiv diskutieren. Die von dir genannte Reihenfolge ist ja relativ nah am aktuellen common sense (was wohlgemerkt nichts Schlechtes sein muss), hier müsste nun die Frickelarbeit beginnen, diese (oder wahlweise eine andere) Perspektive zu begründen...
      Nun zu erreichen unter:
      Twitter
      Triple Option Blog
    • pointi schrieb:

      florham24 schrieb:

      der Pick erfolgt in meinem Zeitfenster.
      das will ich mal hoffen, denn genau dafür sind die da :hinterha:

      Ach was. :mrgreen: Wollte nur sagen, dass ich nicht vorher picke, was wir ja bei den esten 15 auch nicht sollen. Sollte jemand sich wundern,warum das jetzt länger dauert. :wink2:
    • Neo schrieb:

      @drew11 Wenn ich sehe wie allergisch und dünnhäutig manche User auf Kritik reagieren, dann glaub ich echt manchmal wir sind in einem Barbie-Forum.

      Ich sitze weder auf nem hohen Ross oder sonstwas, sondern vertrete jediglich meine Meinung. Und wenn ich mir euren Mock ansehe (#1 Barkley, #4 "best-of-the-Rest"- QB) dann sehe ich das Szenario einfach als realtätsfern an, auch wenn ich als Fan verstehe, wie man zu so einem Schluss kommt. Daa FO der Browns hat sicher seinen QB favoriten (es sieht nach Darnold aus btw) und wird diesen auch an #1 picken und nicht die Entscheidung über den Franchise QB in fremde Hände geben. Und auch über die sogenannten Sportjournalisten, welche so nen Mock mit barkley an #1 und QB an #4 raushauen, kann ich nur den Kopf schütteln - die sind wohl nur auf Klickbaits aus.

      12to83 schrieb:

      Neo schrieb:

      @12to83 ich bin sehr froh, dass du wieder im board aktiv bist zumal mir deine fundierten Analysen sehr fehlen (wenn ich auch nicht immer deine Meinung teile).
      So wie auch beim Uptrade der Bills in unserem Mock: In der Bills Situation hätte ein höherer Uptrade Sinn gemacht zumal der erste QB in unserem Mock erst an #3 ging. Dann wären Sie als lachende Dritte aus dem QB-Hype gegangen.
      Du verstehst immer noch nicht so ganz, worauf ich hinauswill. Es geht mir nicht darum, dass ich den Uptrade für Allen an sich abfeiere, sondern es gut finde, wenn jemand nicht die gängigen Listen leer pickt (an denen sich letztlich jeder orientiert, der eine weniger, die allermeisten mehr), sondern die Entscheidung für seinen Franchise-QB trifft und diese dann konsequent durchzieht.
      Man kann den Pick gerne kritisieren (würde ich persönlich auch tendenziell tun), aber eben inhaltlich. Bei den Browns ging es mir um das Szenario, nicht grundsätzlich um die Picks Barkley und Mayfield.
      Unterm Strich ist dann dieser Uptrade für Allen sehr teuer, vor allem weil ich mir denke, dass pick#2 available gewesen wäre und ws etwas mehr gekostet hätte. Zudem nimmt mMn die Qualität von Allen in Vergleich zu Darnold-Mayfield-Rosen schon etwas ab:

      Wenn ich die QB's nach größten Potential reihen müsste: Darnold, Allen, Rosen, Mayfield

      Wenn ich die QB nach bust Potenzial reihen müsste: Allen, Darnold, Rosen, Mayfield.

      Wenn ich die QB nach day1 Starterpotenzial Reihen müsste: Rosen, Mayfield, Allen, Darnold
      Darüber kann man sehr gerne und auch sehr intensiv diskutieren. Die von dir genannte Reihenfolge ist ja relativ nah am aktuellen common sense (was wohlgemerkt nichts Schlechtes sein muss), hier müsste nun die Frickelarbeit beginnen, diese (oder wahlweise eine andere) Perspektive zu begründen...
      Ich finde die Diskussion sehr spannend, was realistisch ist und was nicht.

      Browns Draft 2016: Das FO ist nicht vollends von Carson Wentz überzeugt und tradet runter und entscheidet sich gegen den Pick eines "Franchise-QB´s" (diese Bezeichnung regt mich eh immer auf). Stattdessen nimmt man in Runde 3 Cody Kessler.

      Browns Draft 2017: Die Browns sind weder überzeugt von Trubisky, Watson noch Mahomes um ihn auf #1 zu picken, obwohl ein klarer Need besteht. Stattdessen nimmt man ein "generational Talent" mit Myles Garrett und pickt den designierten QB an #52 mit Kizer.

      Wer sagt mir nun das es nicht realistisch sind das wir Darnold / Mayfield / Allen / Rosen nicht als den "Über-QB" empfinden um ihn an #1 zu picken, obwohl wir einen Spieler identifiziert haben, der unserer Meinung nach die Franchise extrem voran bringt. Zumal mit Tyrod Taylor offiziell der Starter für 2018 benannt wurde. Wir würden also einen "Backup" an #1 picken, um uns Barkley höchstwahrscheinlich entgehen zu lassen, den wir als besten Spieler des Draft sehen.

      In der Analyse, die wir mit unseren Mitteln haben lag Mayfield vor Darnold und Rosen auf dem "Big Board", aber hinter Barkley. Wie schon einmal beschrieben war die wahrgenommene Differenz nicht riesig - und ich habe das Gefühl das auch das FO der Browns keinen QB "meilenweit" vorn hat.

      Ist das alles also so unrealistisch? Wenn überhaupt dann nur weil Jimmy Haslam dumme Aussagen getätigt hat, die Dorsey unter Druck setzen. Den Druck haben wir nicht und entscheiden bei der Bewertung danach was die Franchise schneller zurück auf die Siegerstraße bringt. Wir trauen es sowohl Darnold als auch Mayfield zu, sehen aber den absoluten Need ihm ein Zugpferd wie Barkley zur Seite zu stellen. Zumal Tyrod Taylor ohnehin starten soll.
      "And when that turnaround happens, wherever I am, I will smile – more than a little bittersweetly – and say, to myself, “Go Browns!”
      Sashi Brown - GM of the Cleveland Browns 2016-2017.
    • @Neo Jetzt wird es interessant. Mal abgesehen davon, dass ich Allen das größte Ceiling prophezeie, wäre ich mal interessiert inwiefern du Rosen in seiner Entwicklung vor Darnold siehst.
      Ich fange mal an und merke dabei explizit an, dass ich wenige scouting reports gelesen habe, auch kein College Fan bin und mich daher erst neuerdings mit den Beiden wirklich beschäftigt habe. Beziehst du dich bei der Reife auf seine Technik, denn da würde ich dir Recht geben. Da kann Darnold noch mehr an sich arbeiten und Rosen ist da einfach schon sehr weit. Pocket Presence und Wurftechnik sind da schon fast fertig entwickelt. Wobei ich hier anmerke, dass ich das Thema sehr kritisch finde. Von meiner Jugend im Basketball bis hin zur pro NFL gab es immer wieder Beispiele von Spieler, die einfach überhaupt nicht ins Schema passten, aber unterm Strich mit "falscher" Technik viel Erfolg hatten. Das hängt in meinen Augen bei Wurftechniken immer extrem von Körperbau, Muskeltypus und gelernten Bewegungsmustern ab. Viele von euch kennen wahrscheinlich Beispiele aus "ihrem" Sport von Spielern, die alles falsch machen und das dann erfolgreich. Muscle Memory is a bitch und das gewünschte Ergebnis muss nicht bei jedem Spieler zum Erfolg führen. Shawn Marion oder Philipp Rivers sind da Beispiele, die mir direkt einfallen. Und andersrum bringt eine gelernte korrekte Technik nichts, wenn in Drucksituationen alte Gewohnheiten wieder ausbrechen und der Spieler dann unerklärlicherweise wieder Genauigkeitsprobleme bekommt. Gerade Spieler, die in die Kategorie "Hustler" oder "Baller" passen, finden in Clutch Situationen nach meiner Erfahrung oft einen Weg das Play zu machen, der für technische Musterschüler einfach verschlossen bleibt. Mir ist aber durchaus bewusst, dass ich hier vermutlich einen Glaubenskrieg entfache.

      Abgesehen davon finde ich Rosen und Darnold recht ähnlich was die Read Progression, Eye Discipline oder Pre Snap Reads angeht. Ich rede dabei selbstverständlich von dem, was ich als Laie analysieren kann. Vom Spielsystem her hatte ich dann aber den Eindruck, dass Rosen einfach besser in Szene gesetzt wurde. Mehr Dink and Dunk mit Checkdowns etc führt eben dazu, dass der QB die tatsächlich schwierigen Würfe nicht so sehr forcieren muss, sondern die sich aus dem System heraus entwickeln. Mich hat das sogar ein wenig an Brady erinnert, während ich bei Darnold eher das Gefühl hatte er muss das Play machen, sonst passiert nichts. Und das gelang ihm eben unter Druck sogar recht erfolgreich, was mich unterm Strich zu dem Ergebnis führt, dass ich Darnold für den besseren Plug and Play QB halte, während Rosen (auch wenn der ihm nicht extrem hinterherhinkt) entweder wieder ein ähnliches System auf sich zugeschnitten bekommen muss, oder Zeit braucht, bis er sich ans neue System gewöhnt hat.
    • Mile High 81 schrieb:

      pmraku schrieb:

      wie wärs im kommenden Jahr mit: jeder Name ist ein Euro ans Board?


      Bronco Bomber schrieb:

      Man hatte eine ganz kleine Hoffnung auf Barkley und eine große auf Nelson, also wurde es Chubb
      Schöner Pick Carsten. Ich hätte nichts dagegen, wenn es in knapp einem Monat auch so läuft. Aber mittlerweile bin ich mit jedem Szenario was nicht Josh Allen heißt zufrieden...
      Der stand bei uns nicht einmal zur Debatte verstehe auch nicht ganz warum er in Denver ein Thema ist.
    • StoneHäns schrieb:

      @Neo Jetzt wird es interessant. Mal abgesehen davon, dass ich Allen das größte Ceiling prophezeie, wäre ich mal interessiert inwiefern du Rosen in seiner Entwicklung vor Darnold siehst.
      Ich fange mal an und merke dabei explizit an, dass ich wenige scouting reports gelesen habe, auch kein College Fan bin und mich daher erst neuerdings mit den Beiden wirklich beschäftigt habe. Beziehst du dich bei der Reife auf seine Technik, denn da würde ich dir Recht geben. Da kann Darnold noch mehr an sich arbeiten und Rosen ist da einfach schon sehr weit. Pocket Presence und Wurftechnik sind da schon fast fertig entwickelt. Wobei ich hier anmerke, dass ich das Thema sehr kritisch finde. Von meiner Jugend im Basketball bis hin zur pro NFL gab es immer wieder Beispiele von Spieler, die einfach überhaupt nicht ins Schema passten, aber unterm Strich mit "falscher" Technik viel Erfolg hatten. Das hängt in meinen Augen bei Wurftechniken immer extrem von Körperbau, Muskeltypus und gelernten Bewegungsmustern ab. Viele von euch kennen wahrscheinlich Beispiele aus "ihrem" Sport von Spielern, die alles falsch machen und das dann erfolgreich. Muscle Memory is a bitch und das gewünschte Ergebnis muss nicht bei jedem Spieler zum Erfolg führen. Shawn Marion oder Philipp Rivers sind da Beispiele, die mir direkt einfallen. Und andersrum bringt eine gelernte korrekte Technik nichts, wenn in Drucksituationen alte Gewohnheiten wieder ausbrechen und der Spieler dann unerklärlicherweise wieder Genauigkeitsprobleme bekommt. Gerade Spieler, die in die Kategorie "Hustler" oder "Baller" passen, finden in Clutch Situationen nach meiner Erfahrung oft einen Weg das Play zu machen, der für technische Musterschüler einfach verschlossen bleibt. Mir ist aber durchaus bewusst, dass ich hier vermutlich einen Glaubenskrieg entfache.

      Abgesehen davon finde ich Rosen und Darnold recht ähnlich was die Read Progression, Eye Discipline oder Pre Snap Reads angeht. Ich rede dabei selbstverständlich von dem, was ich als Laie analysieren kann. Vom Spielsystem her hatte ich dann aber den Eindruck, dass Rosen einfach besser in Szene gesetzt wurde. Mehr Dink and Dunk mit Checkdowns etc führt eben dazu, dass der QB die tatsächlich schwierigen Würfe nicht so sehr forcieren muss, sondern die sich aus dem System heraus entwickeln. Mich hat das sogar ein wenig an Brady erinnert, während ich bei Darnold eher das Gefühl hatte er muss das Play machen, sonst passiert nichts. Und das gelang ihm eben unter Druck sogar recht erfolgreich, was mich unterm Strich zu dem Ergebnis führt, dass ich Darnold für den besseren Plug and Play QB halte, während Rosen (auch wenn der ihm nicht extrem hinterherhinkt) entweder wieder ein ähnliches System auf sich zugeschnitten bekommen muss, oder Zeit braucht, bis er sich ans neue System gewöhnt hat.
      Nochmal ein paar Fragen zum interessanten Beitrag: Dink und Dunk? Was bedeutet das? Und Plug und play?
    • Dink and Dunk sind typischerweise kurze Pässe, oft auf den Runningback, gerne auch Screens (gerne mal Screenpass auf youtube suchen). Oft werden diese Routen in ein Play eingebaut, um entweder Blitzes der Defense zu kontern, oder einfach einen kurzen Raumgewinn zu erzielen, wenn der lange Pass verteidigt wird.
      Plug and play ist kein Football-spezifischer Begriff und beschreibt einen Spieler, der ohne viel Eingewöhnungszeit in einer Profi-Offense funktionieren kann.
      Viele Dinge sind im Englischen in 2 Worten geklärt, die auf Deutsch mindestens in einem Halbsatz ausarten würden.
    • Erklärung zum Pick:

      Da ich die Bears kurzfristig übernommen habe und mich mit denen in den letzten Jhren nie beschäftigt habe, musste ich mir erstmal ein Überblick verschaffen. Die größten Needs waren WR, TE, CB, LB und O-Line.

      die ersten drei Positionen sind nach der Free Agency nicht mehr so groß, auch wenn man immer junges Talent gebrauchen kann. LB und O-Line aber weiterhin.

      Jetzt gab es bei den Linebackern 2 Möglichkeiten. Die O-Liner, bis auf Nelson finde ich an 8 noch zu hoch. Hätte mich richtig über einen Trade gefreut, aber die Buccs waren vorher dran und jetzt sind alle 4 QB's weg, für die sich ein Uptrade lohnen würde, also musste ich auswählen. :mrgreen:

      Ich bin wahrlich kein Experte und finde es immer faszinierend zu lesen, wie Jan(12er) und auch andere detaillierte Scouting Reports schreiben und bin da schon ein bisschen neidisch drauf.

      Aber ich versuche mein bestes hier und war bis auf letztes Jahr mit meinen Drafts auch sehr zufrieden.

      Diesmal starte ich mit einem LB. Edmunds ist noch sehr raw. Er ist erst 19, hat aber viel Football at VT gespielt. Das Linebacker Corps bei den Bears ist sehr ausbaufähig behaupte ich mal und benötigt dringend neues Talent. Seine Art Football zu spielen, die Energie gefällt mir und passt gut zu den Bears. Da ist es auch
      nicht von Nachteil, dass der einzige Spielervergleich zu Brian Urlacher gezogen wird. :mrgreen: Ob das jetzt richtig ist oder nicht vermag ich nicht beurteilen, da ich ihn nie
      so früh habe spielen sehen. Aber die Athletik mit bei den physischen Gegebenheiten sind einfach sehr gut.

      Er muss noch viel lernen, das ist mir klar. Aber mit Fangio hat er einen guten DC und ich glaube auch dran, das er richtig gut wird. Er kann inside aber auch outside spielen, SOLLTE er den Pass Rush lernen, den er bei VT nicht so häufig zeigen musste bze gespielt hat, da er hauptsächlich als ILB eingesetzt wurde. Aber er kann covern und das brauch man immer, in der heutigen NFL. VT hat ihn sogar hin und wieder gegen WR aufgestellt und er sah da nicht so schlecht aus.

      Normalerweise traue ich mich nicht ran, solche Projects zu picken, aber hier habe ich das Risiko mal genommen und mich auch der mehrheitlichen Meinung angeschlossen. Das er bei 100+ Tackles pro Saison die letzten beiden Jahre noch als Project zu sehen ist, zeigt wieviel Potenzial da noch vorhanden ist und was
      es gilt rauszuholen.

      Das schwierigste wird sein, ihn ein bisschen Geduld beizubringen. ich finde, er schlägt zu früh den Weg ein, anstatt zu gucken und zu warten, wo das Play hingeht um dann schnell zu reagieren. Er fällt auch noch zu sehr auf Fakes rein. Da weiß ich nicht, ob man Instinkt auch ein Stück weit trainieren kann, aber das Potenzial ist einfach zu groß, und das Need zu offensichtlich als ihn nicht zu nehmen.

      Hoffe er enttäuscht mich nicht. :mrgreen:
    • Bronco Bomber schrieb:

      Mile High 81 schrieb:

      pmraku schrieb:

      wie wärs im kommenden Jahr mit: jeder Name ist ein Euro ans Board?

      Bronco Bomber schrieb:

      Man hatte eine ganz kleine Hoffnung auf Barkley und eine große auf Nelson, also wurde es Chubb
      Schöner Pick Carsten. Ich hätte nichts dagegen, wenn es in knapp einem Monat auch so läuft. Aber mittlerweile bin ich mit jedem Szenario was nicht Josh Allen heißt zufrieden...
      Der stand bei uns nicht einmal zur Debatte verstehe auch nicht ganz warum er in Denver ein Thema ist.
      na ja allen sieht halt leider wie ein typischer Elway qb aus. Groß , mobil , Mega arm. Leider ungenau.
      Komplett wundern würde es mich nicht wenn man ihn pickt.
      „Nazism taught you nothing. Instead of learning that evil must be fought, you learned that fighting is evil.“
    • Mike09 schrieb:

      Neo schrieb:

      @drew11 Wenn ich sehe wie allergisch und dünnhäutig manche User auf Kritik reagieren, dann glaub ich echt manchmal wir sind in einem Barbie-Forum.

      Ich sitze weder auf nem hohen Ross oder sonstwas, sondern vertrete jediglich meine Meinung. Und wenn ich mir euren Mock ansehe (#1 Barkley, #4 "best-of-the-Rest"- QB) dann sehe ich das Szenario einfach als realtätsfern an, auch wenn ich als Fan verstehe, wie man zu so einem Schluss kommt. Daa FO der Browns hat sicher seinen QB favoriten (es sieht nach Darnold aus btw) und wird diesen auch an #1 picken und nicht die Entscheidung über den Franchise QB in fremde Hände geben. Und auch über die sogenannten Sportjournalisten, welche so nen Mock mit barkley an #1 und QB an #4 raushauen, kann ich nur den Kopf schütteln - die sind wohl nur auf Klickbaits aus.

      12to83 schrieb:

      Neo schrieb:

      @12to83 ich bin sehr froh, dass du wieder im board aktiv bist zumal mir deine fundierten Analysen sehr fehlen (wenn ich auch nicht immer deine Meinung teile).
      So wie auch beim Uptrade der Bills in unserem Mock: In der Bills Situation hätte ein höherer Uptrade Sinn gemacht zumal der erste QB in unserem Mock erst an #3 ging. Dann wären Sie als lachende Dritte aus dem QB-Hype gegangen.
      Du verstehst immer noch nicht so ganz, worauf ich hinauswill. Es geht mir nicht darum, dass ich den Uptrade für Allen an sich abfeiere, sondern es gut finde, wenn jemand nicht die gängigen Listen leer pickt (an denen sich letztlich jeder orientiert, der eine weniger, die allermeisten mehr), sondern die Entscheidung für seinen Franchise-QB trifft und diese dann konsequent durchzieht.Man kann den Pick gerne kritisieren (würde ich persönlich auch tendenziell tun), aber eben inhaltlich. Bei den Browns ging es mir um das Szenario, nicht grundsätzlich um die Picks Barkley und Mayfield.
      Unterm Strich ist dann dieser Uptrade für Allen sehr teuer, vor allem weil ich mir denke, dass pick#2 available gewesen wäre und ws etwas mehr gekostet hätte. Zudem nimmt mMn die Qualität von Allen in Vergleich zu Darnold-Mayfield-Rosen schon etwas ab:

      Wenn ich die QB's nach größten Potential reihen müsste: Darnold, Allen, Rosen, Mayfield

      Wenn ich die QB nach bust Potenzial reihen müsste: Allen, Darnold, Rosen, Mayfield.

      Wenn ich die QB nach day1 Starterpotenzial Reihen müsste: Rosen, Mayfield, Allen, Darnold
      Darüber kann man sehr gerne und auch sehr intensiv diskutieren. Die von dir genannte Reihenfolge ist ja relativ nah am aktuellen common sense (was wohlgemerkt nichts Schlechtes sein muss), hier müsste nun die Frickelarbeit beginnen, diese (oder wahlweise eine andere) Perspektive zu begründen...
      Ich finde die Diskussion sehr spannend, was realistisch ist und was nicht.
      Auf jeden Fall, wenngleich hier IMO weniger unterschiedliche Meinungen über Realismus der Zankapfel sind, sondern unterschiedliche Perspektiven.
      Browns Draft 2016: Das FO ist nicht vollends von Carson Wentz überzeugt und tradet runter und entscheidet sich gegen den Pick eines "Franchise-QB´s" (diese Bezeichnung regt mich eh immer auf). Stattdessen nimmt man in Runde 3 Cody Kessler.

      Browns Draft 2017: Die Browns sind weder überzeugt von Trubisky, Watson noch Mahomes um ihn auf #1 zu picken, obwohl ein klarer Need besteht. Stattdessen nimmt man ein "generational Talent" mit Myles Garrett und pickt den designierten QB an #52 mit Kizer.
      Beides sehr realistisch. Man identifiziert eine Baustelle (wohlgemerkt die größte im heutigen Football), evaluiert die in Frage kommenden Lösungen und kommt zu dem Schluss, dass diese nicht passen.

      Dabei geht es wie gesagt nicht darum, ob sich diese Evaluation im Nachhinein als richtig erweist oder nicht. Das spielt überhaupt keine Rolle.
      Wer sagt mir nun das es nicht realistisch sind das wir Darnold / Mayfield / Allen / Rosen nicht als den "Über-QB" empfinden um ihn an #1 zu picken, obwohl wir einen Spieler identifiziert haben, der unserer Meinung nach die Franchise extrem voran bringt. Zumal mit Tyrod Taylor offiziell der Starter für 2018 benannt wurde. Wir würden also einen "Backup" an #1 picken, um uns Barkley höchstwahrscheinlich entgehen zu lassen, den wir als besten Spieler des Draft sehen.
      Das ist absolut realistisch (auch wenn meine persönliche Meinung ganz anders ausfällt). Man evaluiert die in Frage kommenden QBs und sieht keinen Franchise QB (oder meinetwegen "Über-QB"). Dann picke ich strikt BPA oder höre mir Angebote an, runterzutraden.

      Das besondere an der Situation ist halt der weitere Top-5-Pick. Und wenn ich nun (wie 2016 und 2017) von keinem der QBs so sehr überzeugt bin, dann bin ich als Browns-GM doch in einer verdammt komfortablen Situation. Ich picke an #4 Chubb (oder wer auch sonst immer ganz oben auf meinem Board steht) oder ich nutze das Sliden der QBs und trade für ein sehr gutes Angebot einfach runter. Aber das schien ja beides keine grundlegende Alternative darzustellen. So wie ich es verstanden habe, wolltet ihr unbedingt einen QB in den Top 5, aber es war euch einfach nicht ganz so wichtig, welchen. Innerhalb von zwei Picks ganz oben kann einfach wahnsinnig viel passieren, gerade bei einer so top-heavy QB Class: Teams picken überraschend, Teams traden up etc.
      Das ist der Punkt, den ein NFL-FO zu 99% anders handhaben würde. Wenn ich die Zügel bezüglich eines Franchise-QBs in der Hand halte (welches einfach die mit Abstand volatilste Position ist, die nebenbei am allerschwersten zu evaluieren ist), dann gebe ich sie nicht unnötig her und nehme den "Best of the Rest". Nicht bei dieser Position, nicht in diesen (NFL-)Zeiten.

      Wie gesagt, an #1 Barkley und an #4 Nelson/Chubb/sonstwen/Downtrade und dann mit dem 2nd rounder evtl. nochmal Richtung QB aktiv werden (meinetwegen auch mit Uptrade Richtung late 1st), wäre eine ganz andere Nummer gewesen. Aber bei einer solchen Entscheidung wie der eurigen weiß ich, welche Fragen den GM die kommenden Wochen dauerhaft begleiten würden: "Warum vertraut ihr Mayfield nicht so sehr, warum das Risiko ihn zu verlieren?"
      Ist das alles also so unrealistisch? Wenn überhaupt dann nur weil Jimmy Haslam dumme Aussagen getätigt hat, die Dorsey unter Druck setzen. Den Druck haben wir nicht und entscheiden bei der Bewertung danach was die Franchise schneller zurück auf die Siegerstraße bringt. Wir trauen es sowohl Darnold als auch Mayfield zu, sehen aber den absoluten Need ihm ein Zugpferd wie Barkley zur Seite zu stellen. Zumal Tyrod Taylor ohnehin starten soll.
      Haha, jetzt baust du dir aber schon dein eigenes Sicherheitsnetz ein, indem du Pre-Draft-Aussagen von Haslam als vorgeblich bestimmenden Grund für eine andere Strategie nimmst ;) Das passt jetzt weniger zur vorigen Argumentation.

      Aber wir verfransen uns hier zunehmend. Die Argumente sind ausgetauscht und die Entscheidungen sind ja getroffen worden, wie sie sind :)
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    • Mile High 81 schrieb:

      Bronco Bomber schrieb:

      Mile High 81 schrieb:

      pmraku schrieb:

      wie wärs im kommenden Jahr mit: jeder Name ist ein Euro ans Board?

      Bronco Bomber schrieb:

      Man hatte eine ganz kleine Hoffnung auf Barkley und eine große auf Nelson, also wurde es Chubb
      Schöner Pick Carsten. Ich hätte nichts dagegen, wenn es in knapp einem Monat auch so läuft. Aber mittlerweile bin ich mit jedem Szenario was nicht Josh Allen heißt zufrieden...
      Der stand bei uns nicht einmal zur Debatte verstehe auch nicht ganz warum er in Denver ein Thema ist.
      na ja allen sieht halt leider wie ein typischer Elway qb aus. Groß , mobil , Mega arm. Leider ungenau.Komplett wundern würde es mich nicht wenn man ihn pickt.
      Für mich ein P. Lynch 2.0 ;)

      Für mich immer wieder erstaunlich was für ein Hype um manchen Spieler gemacht wird weil sie beim Combine ein paar Bomben geworfen haben.

      Allen ist körperlich gesehen ein Top Athlet und auf diesem Gebiet den meisten QB´s überlegen, aber es hapert an vielen wichtigen Dingen die ein QB braucht um es auf das nächste Level zu schaffen und die sind einfach wichtiger als ein paar nette Pässe ohne richtige Verteidigung.
    • Richtig. Sowohl beim Combine, als auch beim Pro Day hat er ohne Gegenspieler werfen können. Unter Druck wird das sicher erstmal schnell wieder anders aussehen. Für mich ist kein QB den hohen Pick an #5 weg, wenn man Keenum und Kelly im Köcher hat.
    • Interessanter pick der Bears. Das Edmunds so früh geht, hab ich nicht erwartet aber überrascht mich nicht. Das Potenzial ist einfach sehr hoch, auch wenn ich ihn noch nicht auf NFL Level sehe.

      Um zu die QB zurück zu kommen: Prinzipiell halte ich es für sehr schwer, von Europa aus spieler zu "scouten". Immerhin haben wir hier nur tapes und live schaut das alles immer etwas anders aus.

      Ich verlass mich bei meiner Einschätzung daher sehr gerne auf Freunde und bekannte aus den USA, die mir auch immer wieder mit Videos zu den College-Spielen versorgt haben. Eigentlich versuche ich immer, potenzielle Spieler für meine Lions zu anzusehen. Doch leider sind unter meinen Video-Versorgern 2 giants und ein browns fan, also konnte ich mich dem QB-hype heuer schwer entziehen.

      Insgesamt hab ich am meisten von Darnold und Rosen gesehen, etwas weniger von Allen und Mayfield.

      Meine amerikanischen Freunde sind aber immer sehr schnell mit dem Superlativ: Beschreibungen wie "quickest release I've ever seen" (Darnold) gehören da zur Tagesordnung und müssen richtig eingeordnet werden.

      Ich möchte jetzt ungern auf die einzelnen Spiele der Spieler eingehen, das würde den Rahmen sprengen. Ich werde daher versuchen, mich kurz zu halten:

      Was ich bei Allen und Darnold gesehen habe, war ein geiler Deep Ball aber auch große Accuracy Probleme, vor allem beim Allen. Read 2 und Read 3 sind bei beiden (noch) nicht sehr ausgeprägt, für meinen Geschmack suchen die beiden noch zu oft das big play - in der NFL siehts dann ganz schnell so vogelwild aus wie bei Kizer. Bei Darnold sehe ich aber ein besseres Spielverständnis (und vorallem mehr Potenzial, dieses auszuschöpfen) als bei Allen, während Allen den besseren Wurfarm hat.

      Der intelligenteste QB im Draft ist für mich Rosen. Der hat ein sehr gutes Auge, kann auch im Play gut improvisieren wenn die anvisierte Route zu ist und mich hat er mit seinem Ball- und Wurfgefühl überzeugt. Vielleicht ist sein Arm nicht so ein Kaliber wie bei Allen oder Darnold, dafür ist Rosen für mich schon am ehesten NFL ready. Und die Spielintelligenz kann man schwer trainieren, imo. Einzig die verletzungshistory und die personality issues trüben das Bild mMn ein wenig. Mayfield ist ein solider Game Manager, der viel solide aber wenig sehr gut kann. Er ist für mich daher der QB mit dem wenigsten upside.

      Wenn ich heute tippen müsste, wie die Karrieren der QB in 5 Jahren aussehen: Allen bust, Darnold Starter, Rosen Franchise Superstar (oder verketzungsbedingtes Karriereende), Mayfield backup QB. Natürlich hängt das auch immer sehr von den Trainern und franchises ab, wo sie landen werden und ist heute schwer zu prognostizieren.

      Der vollständigkeits halber: Vom Talentlevel her sind für mich übrigens nur Rosen und Darnold Top 10 picks. Allen würd ich mid/late first sehen und Mayfild mid second, XXX nicht weit dahinter. Aber natürlich werden wohl alle 5 QB first round gehen.
    • Scipio schrieb:

      Read 2,3 und bust? Sorry für die Fragen. :D
      Bust: Ein gedrafteter Spieler, der sich im Nachhinein als "Flop" herausstellt. Er wurde den Erwartungen nicht gerecht.

      Read 2,3: Bei einem Pass-Play hat der QB mehrere "Reads", die er nacheinander abklappert. Er schaut also nicht nur einfach "wo könnte denn jemand frei sein", sondern es ist bei jedem Spielzug klar vorgegeben, zu welchem Receiver der QB zu erst, zu welchem als zweites, als drittes, usw. schauen muss. Diese Reads variieren bei vielen Plays - je nachdem, welche Coverage (Deckung) der QB in der Defense erkennt ("liest"). Viele junge QBs neigen dazu, nur 1-2 "reads" zu machen und dann teilweise übereilt eine (falsche) Entscheidung zu treffen.
    • Neo schrieb:

      Um zu die QB zurück zu kommen: Prinzipiell halte ich es für sehr schwer, von Europa aus spieler zu "scouten". Immerhin haben wir hier nur tapes und live schaut das alles immer etwas anders aus.
      Und deine Freunde reisen in den Staaten rum und schauen sich die Prospects dann jeweils live in den Stadien an?

      Meine amerikanischen Freunde sind aber immer sehr schnell mit dem Superlativ: Beschreibungen wie "quickest release I've ever seen" (Darnold) gehören da zur Tagesordnung und müssen richtig eingeordnet werden.
      Gerade wenn es sich um Darnold handelt, sollte das in der Tat richtig eingeordnet werden. Denn der hat ja nun eine erkennbar langwierige Ausholbewegung. DIe muss ihm aufgrund seiner Antizipation nicht so schaden, wie sie es bei anderen QBs täte, aber eine solche Einschätzung verwundert dann doch ein wenig.

      Ich sehe die Eigenschaften und Evaluationen der QBs doch ein wenig anders, aber dazu evtl. noch später mehr. Ich merk ich baller den Thread hier schon wieder so (zu?) voll...
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    • Ich weiß nicht warum immer das Argument "realitätsfern" gezogen wird wenn es um die Picks der Browns geht. Niemand auf der ganzen Welt kann die vorhersagen oder einschätzen. Realität gibt es dann wenn sie eintritt. Wenn überhaupt kann man mit der Vergangenheit argumentieren und die hat schon oft genug gezeigt es kommt a) alles oft anders und b) als so mancher denkt ;)

      Ich genieße den Mock von daher in vollen Zügen :bier:
    • Scipio schrieb:

      Danke. Also je nach Situation wird eine Reihe von Möglichkeiten abgeklappert?
      Exakt. Das stellen sich allerdings viele Fans oftmals zu 'sklavisch' vor, also dass bei jedem Pass Play die Reads 1, 2, 3 (und 4) auf die möglichen Receiver quasi rhythmisiert mit den Augen abgeklappert werden. Dabei kann es bspw. durchaus sein, dass es zwei Reads für einen Receiver gibt: etwa bei bestimmten Arten von Zonenverteidigung, wenn sich im Verlaufe des Spielzugs (bzw. der Route des Receivers) verschiedene Fenster auf dem Feld öffnen (oder eben nicht). Dann ist der Quarterback eher angehalten, zwischendurch einen anderen Receiver oder einen anderen Teil des Feldes anzuvisieren, damit den Passverteidigern (insbesondere den Safetys) keine Chance gegeben wird, sich auf den favorisierten Zielspieler zu konzentrieren.
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    • @12to83 das "quickest release" Zitat galt natürlich Allen, nicht Darnold. My mistake.

      Was ich noch dazu sagen muss: Meine Bekannten aus den USA sind College Football Fans und maximal NFL-Sympathisanten. Einer davon ist zB ein Fan von der Vanderbilt university. Deswegen war letztes jahr mein mancrush im Draft auch cunningham - hab mich von der Schwärmerei der Kollegen sehr anstecken lassen.

      Auch UCLA und natürlich Alabama Fans zähle ich zu meinen Bekanntenkreis. Die schauen sich die Spieler natürlich live an. Vl halt ich auch deswegen so viel von rosen heuer.....
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