Serienthread

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    • Habe endlich mal auf Netflix mit Doctor Who angefangen. Die erste Episode gefiel mir doch sehr, und der Ausblick auf die Staffel (so versteh ich das Ende jedenfalls) schaut großartig aus.


      Ich habe jedoch zwei Verständnisfragen:
      1. Sind dort Season 5, Season 6, The Husbands of River Song, Season 8 und Season 9 vorhanden. Alle mir mehreren Episoden, also vermutl. ganze Staffeln.
      Ist HoRS Season 7? Warum wird sie nicht so genannt?
      2. Wann wurde Season 5 ausgeatrahlt? Würde von der Optik her so um 2010 vermuten. Was fehlt also vom aktuellen DW auf Netflix?
    • Elmo_Corleone schrieb:



      The Punisher - richtig gut! Genau meine Geschmacksrichtung.

      Luke Cage - nach der ersten Staffel bin ich raus, Jessica Jones habe ich nicht mal die komplette erste Staffel geschafft...
      interessant, wie doch die Geschmäcker liegen. ich mag ja generell Comicverfilmungen, nur hängen mir die Blockbuster ala Spiderman / Thor / Iron Man etc. so langsam zum Hals raus und ich schaue sie entweder nebenbei beim lesen oder surfen. die "Antihelden" aus den Netflix Serien (oder wie man sie auch immer bezeichnen mag) finde ich dagegen erfrischend anders und so gar nicht mainstream. gerade JJ stach da hervor, freue mich schon auf S02.


      Elmo_Corleone schrieb:



      Fargo - erste Staffel hat mir richtig gut gefallen zweite Staffel konnte schon nicht mehr so mithalten. Die dritte soll ja ganz klar abfallen vom Niveau her.
      kann ich irgendwie gar nicht bestätigen. fand die Serie sogar von Staffel zu Staffel besser...
      “Every year it’s just one goal: Win the Super Bowl. If you don’t win the Super Bowl it’s not a good year,” - Bruce Arians
    • #67 schrieb:

      Ich habe jetzt auch mal die Zeit gefunden mir Dark anzuschauen, war quasi eine Verpflichtung da die Eltern des Regisseurs unsere Nachbarn sind :) Optisch fand ich die Serie durchaus gelungen, aber alles in allem war sie mir dann doch etwas zu dröge. Die Charaktere waren fast durch die Bank zu eindimensional, die Motivation einiger Figuren absolut unklar, darunter solch vermeintlich zentrale Gestalten wie .

      Auch blieben viel zu viele offene Fragen und Versatzstücke, das war zu deutlich auf eine zweite Staffel angelegt. Vielleicht habe ich ja auch was verpasst, aber was sollte das mit
      Spoiler anzeigen
      dem Polizisten mit der Augenklappe
      ? Was war das mit dem Background von Alexander/Boris? Kam mir häufiger vor wie Mystery als Selbstzweck.

      Eine Inkonsistenz gab es dann glaube ich auch noch, oder ich habe tatsächlich etwas verpasst.
      Spoiler anzeigen
      Ulrich und Katarina hatten ja Regina 1986 im Wald an einen Baum gebunden. Als Ulrich und sie sich 2019 darüber unterhalten stellt sie fast dass das passiert ist weil die beiden dachten sie hätte Ulrich an die Polizei verraten. Später in 1986 als er aus dem Knast raus ist konfrontierert Katarina Regina und er sagt so etwas wie "Wir hätten Dich schon früher losgemacht" oder so ähnlich.
      Chronologisch ergab das irgendwie keinen Sinn, denn das worauf er sich bezieht kann eigentlich erst nach dieser Konfrontation passiert sein.

      Rupi#57 schrieb:

      Die Musik bzw. die Soundeffekt haben ziemlich genert, viel zu penetrat und wiederholend.
      Das, unbedingt das. Die Musik fand ich die meiste Zeit einfach nur nervig, immer dieses dramatische "Gekreische". Kann man ja mal machen, aber das war gefühlt alle zwei Minuten.
      Der Schluß ergab im präsentierten Kontext auch wenig Sinn. Die ganze Symbolik war auf die drei Zeitstränge ausgerichtet, und plötzlich stimmt das alles gar nicht? Warum sind dann alle Aktionen bis dahin zwischen den drei urspünglichen Jahren abgelaufen, ohne "Störung" von vorher oder hinterher?
      Also ich fand die Serie hervorragend. Ich suche immer Mystery/SciFI Serien die eine durchgehende Geschichte erzählen und nicht die gleichen Fehler machen wie sein seinerzeit Lost.

      Um mal auf ein paar Kritikpunkte von dir einzugehen. Klar die mystische Musik wurde häufig eingesetzt. Ich persönlich mag das, das unterstreicht den mystischen Touch. Ich kann aber verstehen das das nicht unbedingt jedem gefällt.

      Kommen wir konkret zu den Punkten die du angesprochen hast. Der Einfachheit halber setzte ich das alles in einem Spoiler.

      Spoiler anzeigen
      Klar wirken die Figuren wie du sagst eindimensional, sprich sie scheinen nur eine Charaktereigenschaft zu haben. Das ist aber imo bei einer ersten Staffel nichts ungewöhnliches. Die Motivation von Noah ist aber doch ziemlich klar. Er will eine funktionierende Zeitmaschine. Deshalb die Tests mit den verschwundenen Jungen. Was darüber hinaus geht ist natürlich Stoff für die 2. Staffel. Und das ist auch gut so, eine 2. Staffel die komplett bei null anfängt hat im Mystery Genre oftmals nicht das Niveau der ersten. Siehe Stranger Things, die 2. war zwar immer noch klasse, packte mich aber nicht so wie die erste.

      Bei der Frage nach dem Polizisten mit der Augenklappe musste ich erst überlegen was du eigentlich meinst. Und dann ja, du meinst den Typen, der auf der Polizeiwache arbeit und in der gesamte Staffel wie viel Screentime hatte, 5 Minuten ? Selbst kleiner Nebendarsteller wäre übertrieben. Ob das eine Bedeutung hat oder nicht, darüber habe ich mir in dem Moment auch kurz Gedanken gemacht, aber da die Figur bis zu diesem Zeitpunkt komplett unwichtig war und noch ist, habe ich mir da keine weiteren Gedanken gemacht.

      Nee, das mit Regina war keine Inkonsistenz. Ulrich kommt ins Hotel und befragt Regina nach seinem Bruder Mats. Dieser war nämlich 1986, kurz vor seinem verschwinden, als letztes mit Regina zusammen. Und das aus dem Grund, weil sich Regina nicht mehr alleine durch den Wald traute. Die Schuld gibt sie Ulrich, weil einst er und Katharina sie an den Baum fesselten und wie wir später sehen irgendwas unheimliches passiert. Deswegen gibt sie auch indirekt Ulrich die Schuld für das verschwinden von Mats. Ulrich antwortet darauf, das das damals ein Spiel war und sie noch Kinder waren, wir alle haben Fehler gemacht. Das fesseln an den Baum hatte also überhaupt nichts mit den falschen Anschuldigungen wegen Vergewaltigung zu tun, im Gegenteil, Regina war halt das übliche Mobbingopfer. Das Katharina, Hannah so leichtgläubig glaubte, das Regina diejenige gewesen ist, die die falsche Beschuldigung gemacht hat, hatte eben nicht nur was mit dem Großvater zu tun der bei der Polizei arbeitet, sondern auch damit das sie Regina eben gemobbt haben. U.a eben das fesseln an den Baum.

      Zu Alexander/Boris: Seine Geschichte ist halt wichtig und diente nicht einem mystischen Selbstzweck. Er wurde von Anfang an als AKW Chef dargestellt der Dreck am stecken hat. Hinten raus wird in 1986 gezeigt, wie er Regina kennen gelernt hat und wieso er später ihren Namen angenommen hat. Eben weil er jemand komplett anderes ist. Das wird ihm ja 2019 zum Verhängnis. 1986 versteckte er die Pistole und den Reisepass in einer Tüte im Wald. Hannah hat das beobachtet und nahm die Tüte danach an sich. 2019 erpresst sie Alexander nach der Massage mit dem Wissen, das er Dreck am stecken hat, in dem sie die Tüte von damals (Natürlich ohne Inhalt) vor ihm hinlegt. Ohne dem Backround von Alexander hätte sie das ja nicht machen können. Wie es da weitergeht werden wir dann sicher in Staffel 2 erfahren.

      Als letztes noch etwas zur deiner Kritik zu den 3 Zeitsträngen. Also das ist tatsächlich schwierig. Am Anfang der Serie wird ein Zitat von Einstein zitiert. Es gibt wissenschaftliche Theorien das Zeit eine Illusion ist. Und auf diesen wissenschaftlichen Theorien basiert die Serie. Ich bin kein Wissenschaftler, kann das also auch nicht höchst wissenschaftlich erklären. Einfach erklärt besagen die Theorien das alles gleichzeitig existiert bzw Vorgänge die in der Zukunft passieren die Vergangenheit beeinflussen bzw machen. Beispiel aus der Serie. Helge ist vermutlich zu dem schlechten Menschen geworden, der auf Kosten von Kindern Noah hilft, weil er als Kind fast von Ulrich totgeschlagen und schrecklich entstellt wurde. Damit wurde sein eigenes Leben, das vermutlich die Nachfolge als AKW Chef vorsah, komplett geändert. Ulrich selber geht aber nur aufgrund der Entführung seines Sohnes ins Jahr 1953 und versucht Helge umzubringen. Er denkt genauso wie der Zuschauer, wenn ich Helge umbringe, ändere ich die Zukunft. Aber die wissenschaftlichen Theorien besagen eben, selbst wenn man in die Vergangenheit reisen könnte, könnte man sie nicht ändern. In der Quantenmechanik wurde das tatsächlich sogar schon bewiesen das es so wäre. Ist aber wirklich sehr schwer, ist aber auch nicht so wichtig, wichtig ist nur das das alles nicht aus der Luft gegriffen wurde. Es beantwortet aber, wieso es keine Störungen gab zwischen den ursprünglichen Jahren. Deswegen musste das Vorhaben von Stranger/Jonas auch scheitern. Er denkt nämlich genauso wie Ulrich und der Zuschauer. Der einzige der da wohl mehr weis ist Noah. Und das wird uns sicher dann in Staffel 2 erzählt.



      Ausbeener schrieb:

      #67 schrieb:

      Der Schluß ergab im präsentierten Kontext auch wenig Sinn. Die ganze Symbolik war auf die drei Zeitstränge ausgerichtet, und plötzlich stimmt das alles gar nicht? Warum sind dann alle Aktionen bis dahin zwischen den drei urspünglichen Jahren abgelaufen, ohne "Störung" von vorher oder hinterher?
      Der Schluß hat mir eigentlich noch den Rest gegeben. Die Serie an sich fand ich nicht übel, aber auch ziemlich anstrengend und wirr. Aber das Ende war einfach ganz mies und nur auf eine Fortsetzung aus.
      Klar, man muss bei der Serie wirklich aufpassen. Zum nebenher schauen ist das nichts. Es lohnt sich sicher auch sie noch ein 2. mal anzuschauen, um evtl. Ungereimtheiten dann besser zu verstehen.

      Spoiler anzeigen
      Also das Ende fand ich klasse. Die Anfangsfragen (Verschwinden der Jungen, Selbstmord von Michael etc.) wurden doch geklärt. Das so ein tolle Serie auch noch mehr Staffeln verdient hat finde ich klasse. Und dazu braucht es auch für zukünftige Staffeln eine Ausgangsposition. Und die wurde im Staffelfinale geschaffen. Hätte man alles aufgelöst, was hätte man denn in den weiteren Staffeln erzählen wollen ? Wegen meiner können gute Serien ewig laufen, wichtig ist nur das man, anders als bei Lost, weis wohin die Reise geht. Sprich, man löst Mysterien und Geschichten zufriedenstellend auf, dann kann man auch immer wieder neue Mysterien und Geschichten anfangen bzw. nicht aufgelöste in weiteren Staffeln fortführen.
      It's never over when number twelve is out on the field.
    • Exi70 schrieb:

      #67 schrieb:

      Ich habe jetzt auch mal die Zeit gefunden mir Dark anzuschauen, war quasi eine Verpflichtung da die Eltern des Regisseurs unsere Nachbarn sind :) Optisch fand ich die Serie durchaus gelungen, aber alles in allem war sie mir dann doch etwas zu dröge. Die Charaktere waren fast durch die Bank zu eindimensional, die Motivation einiger Figuren absolut unklar, darunter solch vermeintlich zentrale Gestalten wie .

      Auch blieben viel zu viele offene Fragen und Versatzstücke, das war zu deutlich auf eine zweite Staffel angelegt. Vielleicht habe ich ja auch was verpasst, aber was sollte das mit
      Spoiler anzeigen
      dem Polizisten mit der Augenklappe
      ? Was war das mit dem Background von Alexander/Boris? Kam mir häufiger vor wie Mystery als Selbstzweck.

      Eine Inkonsistenz gab es dann glaube ich auch noch, oder ich habe tatsächlich etwas verpasst.
      Spoiler anzeigen
      Ulrich und Katarina hatten ja Regina 1986 im Wald an einen Baum gebunden. Als Ulrich und sie sich 2019 darüber unterhalten stellt sie fast dass das passiert ist weil die beiden dachten sie hätte Ulrich an die Polizei verraten. Später in 1986 als er aus dem Knast raus ist konfrontierert Katarina Regina und er sagt so etwas wie "Wir hätten Dich schon früher losgemacht" oder so ähnlich.
      Chronologisch ergab das irgendwie keinen Sinn, denn das worauf er sich bezieht kann eigentlich erst nach dieser Konfrontation passiert sein.

      Rupi#57 schrieb:

      Die Musik bzw. die Soundeffekt haben ziemlich genert, viel zu penetrat und wiederholend.
      Das, unbedingt das. Die Musik fand ich die meiste Zeit einfach nur nervig, immer dieses dramatische "Gekreische". Kann man ja mal machen, aber das war gefühlt alle zwei Minuten.Der Schluß ergab im präsentierten Kontext auch wenig Sinn. Die ganze Symbolik war auf die drei Zeitstränge ausgerichtet, und plötzlich stimmt das alles gar nicht? Warum sind dann alle Aktionen bis dahin zwischen den drei urspünglichen Jahren abgelaufen, ohne "Störung" von vorher oder hinterher?
      Also ich fand die Serie hervorragend. Ich suche immer Mystery/SciFI Serien die eine durchgehende Geschichte erzählen und nicht die gleichen Fehler machen wie sein seinerzeit Lost.
      Um mal auf ein paar Kritikpunkte von dir einzugehen. Klar die mystische Musik wurde häufig eingesetzt. Ich persönlich mag das, das unterstreicht den mystischen Touch. Ich kann aber verstehen das das nicht unbedingt jedem gefällt.

      Kommen wir konkret zu den Punkten die du angesprochen hast. Der Einfachheit halber setzte ich das alles in einem Spoiler.

      Spoiler anzeigen
      Klar wirken die Figuren wie du sagst eindimensional, sprich sie scheinen nur eine Charaktereigenschaft zu haben. Das ist aber imo bei einer ersten Staffel nichts ungewöhnliches. Die Motivation von Noah ist aber doch ziemlich klar. Er will eine funktionierende Zeitmaschine. Deshalb die Tests mit den verschwundenen Jungen. Was darüber hinaus geht ist natürlich Stoff für die 2. Staffel. Und das ist auch gut so, eine 2. Staffel die komplett bei null anfängt hat im Mystery Genre oftmals nicht das Niveau der ersten. Siehe Stranger Things, die 2. war zwar immer noch klasse, packte mich aber nicht so wie die erste.

      Bei der Frage nach dem Polizisten mit der Augenklappe musste ich erst überlegen was du eigentlich meinst. Und dann ja, du meinst den Typen, der auf der Polizeiwache arbeit und in der gesamte Staffel wie viel Screentime hatte, 5 Minuten ? Selbst kleiner Nebendarsteller wäre übertrieben. Ob das eine Bedeutung hat oder nicht, darüber habe ich mir in dem Moment auch kurz Gedanken gemacht, aber da die Figur bis zu diesem Zeitpunkt komplett unwichtig war und noch ist, habe ich mir da keine weiteren Gedanken gemacht.

      Nee, das mit Regina war keine Inkonsistenz. Ulrich kommt ins Hotel und befragt Regina nach seinem Bruder Mats. Dieser war nämlich 1986, kurz vor seinem verschwinden, als letztes mit Regina zusammen. Und das aus dem Grund, weil sich Regina nicht mehr alleine durch den Wald traute. Die Schuld gibt sie Ulrich, weil einst er und Katharina sie an den Baum fesselten und wie wir später sehen irgendwas unheimliches passiert. Deswegen gibt sie auch indirekt Ulrich die Schuld für das verschwinden von Mats. Ulrich antwortet darauf, das das damals ein Spiel war und sie noch Kinder waren, wir alle haben Fehler gemacht. Das fesseln an den Baum hatte also überhaupt nichts mit den falschen Anschuldigungen wegen Vergewaltigung zu tun, im Gegenteil, Regina war halt das übliche Mobbingopfer. Das Katharina, Hannah so leichtgläubig glaubte, das Regina diejenige gewesen ist, die die falsche Beschuldigung gemacht hat, hatte eben nicht nur was mit dem Großvater zu tun der bei der Polizei arbeitet, sondern auch damit das sie Regina eben gemobbt haben. U.a eben das fesseln an den Baum.

      Zu Alexander/Boris: Seine Geschichte ist halt wichtig und diente nicht einem mystischen Selbstzweck. Er wurde von Anfang an als AKW Chef dargestellt der Dreck am stecken hat. Hinten raus wird in 1986 gezeigt, wie er Regina kennen gelernt hat und wieso er später ihren Namen angenommen hat. Eben weil er jemand komplett anderes ist. Das wird ihm ja 2019 zum Verhängnis. 1986 versteckte er die Pistole und den Reisepass in einer Tüte im Wald. Hannah hat das beobachtet und nahm die Tüte danach an sich. 2019 erpresst sie Alexander nach der Massage mit dem Wissen, das er Dreck am stecken hat, in dem sie die Tüte von damals (Natürlich ohne Inhalt) vor ihm hinlegt. Ohne dem Backround von Alexander hätte sie das ja nicht machen können. Wie es da weitergeht werden wir dann sicher in Staffel 2 erfahren.

      Als letztes noch etwas zur deiner Kritik zu den 3 Zeitsträngen. Also das ist tatsächlich schwierig. Am Anfang der Serie wird ein Zitat von Einstein zitiert. Es gibt wissenschaftliche Theorien das Zeit eine Illusion ist. Und auf diesen wissenschaftlichen Theorien basiert die Serie. Ich bin kein Wissenschaftler, kann das also auch nicht höchst wissenschaftlich erklären. Einfach erklärt besagen die Theorien das alles gleichzeitig existiert bzw Vorgänge die in der Zukunft passieren die Vergangenheit beeinflussen bzw machen. Beispiel aus der Serie. Helge ist vermutlich zu dem schlechten Menschen geworden, der auf Kosten von Kindern Noah hilft, weil er als Kind fast von Ulrich totgeschlagen und schrecklich entstellt wurde. Damit wurde sein eigenes Leben, das vermutlich die Nachfolge als AKW Chef vorsah, komplett geändert. Ulrich selber geht aber nur aufgrund der Entführung seines Sohnes ins Jahr 1953 und versucht Helge umzubringen. Er denkt genauso wie der Zuschauer, wenn ich Helge umbringe, ändere ich die Zukunft. Aber die wissenschaftlichen Theorien besagen eben, selbst wenn man in die Vergangenheit reisen könnte, könnte man sie nicht ändern. In der Quantenmechanik wurde das tatsächlich sogar schon bewiesen das es so wäre. Ist aber wirklich sehr schwer, ist aber auch nicht so wichtig, wichtig ist nur das das alles nicht aus der Luft gegriffen wurde. Es beantwortet aber, wieso es keine Störungen gab zwischen den ursprünglichen Jahren. Deswegen musste das Vorhaben von Stranger/Jonas auch scheitern. Er denkt nämlich genauso wie Ulrich und der Zuschauer. Der einzige der da wohl mehr weis ist Noah. Und das wird uns sicher dann in Staffel 2 erzählt.



      Ausbeener schrieb:

      #67 schrieb:

      Der Schluß ergab im präsentierten Kontext auch wenig Sinn. Die ganze Symbolik war auf die drei Zeitstränge ausgerichtet, und plötzlich stimmt das alles gar nicht? Warum sind dann alle Aktionen bis dahin zwischen den drei urspünglichen Jahren abgelaufen, ohne "Störung" von vorher oder hinterher?
      Der Schluß hat mir eigentlich noch den Rest gegeben. Die Serie an sich fand ich nicht übel, aber auch ziemlich anstrengend und wirr. Aber das Ende war einfach ganz mies und nur auf eine Fortsetzung aus

      Tja, da sind wir offensichtlich sehr unterschiedlicher Meinung. Gerade weil Du Lost ins Spiel bringst, die Serie fand ich durchweg besser und auch logischer konstruiert. Ich weiß dass vielen das Ende nicht gefallen hat, aber in meinen Augen hat ein Großteil dieser Leute das Ende auch nicht richtig verstanden. Typisches Zitat dieser Fraktion: "Ich wußte doch dass sie die gesamte Zeit im Fegefeuer waren". Nee, waren sie eben nicht :D aber lassen wir das mal außen vor, in jedem Fall waren da die Charaktere auch schon in Staffel 1 wesentlich besser ausgebaut als bei Dark.

      Was Deine Kommentare angeht, der Typ mit der Augenklappe ist sicherlich nur eine Nebenfigur, trotzdem in meinen Augen nicht irrelevant, denn
      Spoiler anzeigen
      er hat doch wenn ich mich recht erinnere den LKW mit dem Atommüll gefahren.
      Abgesehen davon ergibt es wenig Sinn dass ein Polizist mit einer solch schweren Augenverletzung (Größe des Verbandes) normalen Dienst tut. Dazu bin ich der Meinung dass wenn man ein solch auffälliges Erkennungsmerkmal verwendet dieses auch einen Zweck haben sollte. Ist ja nichts körperliches, aber irgendwo hätte ich da schon eine Erklärung erwartet. Kann ja in Saison 2 noch kommen, so war es für mich Checkov's Gun die nicht abgeschossen wurde.

      Was Noah angeht, was er will ist wie Du sagst sicherlich zu erkennen, aber zur Motivation gehört für mich auch ein "warum" ;)

      Das mit Regina ergibt Sinn in der Abfolge wie Du es erzählst, ich habe das mit dem Anbinden dann wohl zeitlich falsch eingeordnet, ich dachte das hätte erst nach den Anschuldigungen stattgefunden.

      Was Alexander angeht, mir ist schon klar was sie da erzählen und was das mit 2019 und Hannah zu tun hat. Nur warum das Ganze? Fand ich halt ein wenig arg konstruiert. Ein Hilfsarbeiter der sich ohne Backgroundcheck zum Chef eines AKW hocharbeitet? Sorry, auch in den 80ern/90ern ist das einfach haarsträubend.

      Und zu Deinem letzten Punkt, Du mußt nicht versuchen mir Einsteins Theorien zu erklären. Das Problem dass ich damit habe ist nicht die Theorie dahinter an sich, sondern wie die ganze Story die während der Staffel darum aufgebaut wurde plötzlich durch den Schluß ad absurdum geführt wurde. Das was vorher gezeigt und erklärt wurde ist einfach nicht konsistent mit dem was am Ende passiert. Innerhalb des "Dark"-Universums, unter der Voraussetzung das man die Prämisse in diesem Zusammenhang generell akzeptiert. In der serieneigenen Logik ist das Ende nämlich sehr wohl "aus der Luft gegriffen".
      When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
      game, announced by the ESPN Sunday night crew,
      for all eternity. Paul Zimmerman
    • #67 schrieb:

      Exi70 schrieb:

      #67 schrieb:

      Ich habe jetzt auch mal die Zeit gefunden mir Dark anzuschauen, war quasi eine Verpflichtung da die Eltern des Regisseurs unsere Nachbarn sind :) Optisch fand ich die Serie durchaus gelungen, aber alles in allem war sie mir dann doch etwas zu dröge. Die Charaktere waren fast durch die Bank zu eindimensional, die Motivation einiger Figuren absolut unklar, darunter solch vermeintlich zentrale Gestalten wie .

      Auch blieben viel zu viele offene Fragen und Versatzstücke, das war zu deutlich auf eine zweite Staffel angelegt. Vielleicht habe ich ja auch was verpasst, aber was sollte das mit
      Spoiler anzeigen
      dem Polizisten mit der Augenklappe
      ? Was war das mit dem Background von Alexander/Boris? Kam mir häufiger vor wie Mystery als Selbstzweck.

      Eine Inkonsistenz gab es dann glaube ich auch noch, oder ich habe tatsächlich etwas verpasst.
      Spoiler anzeigen
      Ulrich und Katarina hatten ja Regina 1986 im Wald an einen Baum gebunden. Als Ulrich und sie sich 2019 darüber unterhalten stellt sie fast dass das passiert ist weil die beiden dachten sie hätte Ulrich an die Polizei verraten. Später in 1986 als er aus dem Knast raus ist konfrontierert Katarina Regina und er sagt so etwas wie "Wir hätten Dich schon früher losgemacht" oder so ähnlich.
      Chronologisch ergab das irgendwie keinen Sinn, denn das worauf er sich bezieht kann eigentlich erst nach dieser Konfrontation passiert sein.

      Rupi#57 schrieb:

      Die Musik bzw. die Soundeffekt haben ziemlich genert, viel zu penetrat und wiederholend.
      Das, unbedingt das. Die Musik fand ich die meiste Zeit einfach nur nervig, immer dieses dramatische "Gekreische". Kann man ja mal machen, aber das war gefühlt alle zwei Minuten.Der Schluß ergab im präsentierten Kontext auch wenig Sinn. Die ganze Symbolik war auf die drei Zeitstränge ausgerichtet, und plötzlich stimmt das alles gar nicht? Warum sind dann alle Aktionen bis dahin zwischen den drei urspünglichen Jahren abgelaufen, ohne "Störung" von vorher oder hinterher?
      Also ich fand die Serie hervorragend. Ich suche immer Mystery/SciFI Serien die eine durchgehende Geschichte erzählen und nicht die gleichen Fehler machen wie sein seinerzeit Lost.Um mal auf ein paar Kritikpunkte von dir einzugehen. Klar die mystische Musik wurde häufig eingesetzt. Ich persönlich mag das, das unterstreicht den mystischen Touch. Ich kann aber verstehen das das nicht unbedingt jedem gefällt.

      Kommen wir konkret zu den Punkten die du angesprochen hast. Der Einfachheit halber setzte ich das alles in einem Spoiler.

      Spoiler anzeigen
      Klar wirken die Figuren wie du sagst eindimensional, sprich sie scheinen nur eine Charaktereigenschaft zu haben. Das ist aber imo bei einer ersten Staffel nichts ungewöhnliches. Die Motivation von Noah ist aber doch ziemlich klar. Er will eine funktionierende Zeitmaschine. Deshalb die Tests mit den verschwundenen Jungen. Was darüber hinaus geht ist natürlich Stoff für die 2. Staffel. Und das ist auch gut so, eine 2. Staffel die komplett bei null anfängt hat im Mystery Genre oftmals nicht das Niveau der ersten. Siehe Stranger Things, die 2. war zwar immer noch klasse, packte mich aber nicht so wie die erste.

      Bei der Frage nach dem Polizisten mit der Augenklappe musste ich erst überlegen was du eigentlich meinst. Und dann ja, du meinst den Typen, der auf der Polizeiwache arbeit und in der gesamte Staffel wie viel Screentime hatte, 5 Minuten ? Selbst kleiner Nebendarsteller wäre übertrieben. Ob das eine Bedeutung hat oder nicht, darüber habe ich mir in dem Moment auch kurz Gedanken gemacht, aber da die Figur bis zu diesem Zeitpunkt komplett unwichtig war und noch ist, habe ich mir da keine weiteren Gedanken gemacht.

      Nee, das mit Regina war keine Inkonsistenz. Ulrich kommt ins Hotel und befragt Regina nach seinem Bruder Mats. Dieser war nämlich 1986, kurz vor seinem verschwinden, als letztes mit Regina zusammen. Und das aus dem Grund, weil sich Regina nicht mehr alleine durch den Wald traute. Die Schuld gibt sie Ulrich, weil einst er und Katharina sie an den Baum fesselten und wie wir später sehen irgendwas unheimliches passiert. Deswegen gibt sie auch indirekt Ulrich die Schuld für das verschwinden von Mats. Ulrich antwortet darauf, das das damals ein Spiel war und sie noch Kinder waren, wir alle haben Fehler gemacht. Das fesseln an den Baum hatte also überhaupt nichts mit den falschen Anschuldigungen wegen Vergewaltigung zu tun, im Gegenteil, Regina war halt das übliche Mobbingopfer. Das Katharina, Hannah so leichtgläubig glaubte, das Regina diejenige gewesen ist, die die falsche Beschuldigung gemacht hat, hatte eben nicht nur was mit dem Großvater zu tun der bei der Polizei arbeitet, sondern auch damit das sie Regina eben gemobbt haben. U.a eben das fesseln an den Baum.

      Zu Alexander/Boris: Seine Geschichte ist halt wichtig und diente nicht einem mystischen Selbstzweck. Er wurde von Anfang an als AKW Chef dargestellt der Dreck am stecken hat. Hinten raus wird in 1986 gezeigt, wie er Regina kennen gelernt hat und wieso er später ihren Namen angenommen hat. Eben weil er jemand komplett anderes ist. Das wird ihm ja 2019 zum Verhängnis. 1986 versteckte er die Pistole und den Reisepass in einer Tüte im Wald. Hannah hat das beobachtet und nahm die Tüte danach an sich. 2019 erpresst sie Alexander nach der Massage mit dem Wissen, das er Dreck am stecken hat, in dem sie die Tüte von damals (Natürlich ohne Inhalt) vor ihm hinlegt. Ohne dem Backround von Alexander hätte sie das ja nicht machen können. Wie es da weitergeht werden wir dann sicher in Staffel 2 erfahren.

      Als letztes noch etwas zur deiner Kritik zu den 3 Zeitsträngen. Also das ist tatsächlich schwierig. Am Anfang der Serie wird ein Zitat von Einstein zitiert. Es gibt wissenschaftliche Theorien das Zeit eine Illusion ist. Und auf diesen wissenschaftlichen Theorien basiert die Serie. Ich bin kein Wissenschaftler, kann das also auch nicht höchst wissenschaftlich erklären. Einfach erklärt besagen die Theorien das alles gleichzeitig existiert bzw Vorgänge die in der Zukunft passieren die Vergangenheit beeinflussen bzw machen. Beispiel aus der Serie. Helge ist vermutlich zu dem schlechten Menschen geworden, der auf Kosten von Kindern Noah hilft, weil er als Kind fast von Ulrich totgeschlagen und schrecklich entstellt wurde. Damit wurde sein eigenes Leben, das vermutlich die Nachfolge als AKW Chef vorsah, komplett geändert. Ulrich selber geht aber nur aufgrund der Entführung seines Sohnes ins Jahr 1953 und versucht Helge umzubringen. Er denkt genauso wie der Zuschauer, wenn ich Helge umbringe, ändere ich die Zukunft. Aber die wissenschaftlichen Theorien besagen eben, selbst wenn man in die Vergangenheit reisen könnte, könnte man sie nicht ändern. In der Quantenmechanik wurde das tatsächlich sogar schon bewiesen das es so wäre. Ist aber wirklich sehr schwer, ist aber auch nicht so wichtig, wichtig ist nur das das alles nicht aus der Luft gegriffen wurde. Es beantwortet aber, wieso es keine Störungen gab zwischen den ursprünglichen Jahren. Deswegen musste das Vorhaben von Stranger/Jonas auch scheitern. Er denkt nämlich genauso wie Ulrich und der Zuschauer. Der einzige der da wohl mehr weis ist Noah. Und das wird uns sicher dann in Staffel 2 erzählt.



      Ausbeener schrieb:

      #67 schrieb:

      Der Schluß ergab im präsentierten Kontext auch wenig Sinn. Die ganze Symbolik war auf die drei Zeitstränge ausgerichtet, und plötzlich stimmt das alles gar nicht? Warum sind dann alle Aktionen bis dahin zwischen den drei urspünglichen Jahren abgelaufen, ohne "Störung" von vorher oder hinterher?
      Der Schluß hat mir eigentlich noch den Rest gegeben. Die Serie an sich fand ich nicht übel, aber auch ziemlich anstrengend und wirr. Aber das Ende war einfach ganz mies und nur auf eine Fortsetzung aus

      Tja, da sind wir offensichtlich sehr unterschiedlicher Meinung. Gerade weil Du Lost ins Spiel bringst, die Serie fand ich durchweg besser und auch logischer konstruiert. Ich weiß dass vielen das Ende nicht gefallen hat, aber in meinen Augen hat ein Großteil dieser Leute das Ende auch nicht richtig verstanden. Typisches Zitat dieser Fraktion: "Ich wußte doch dass sie die gesamte Zeit im Fegefeuer waren". Nee, waren sie eben nicht :D


      Ich bleibe dabei, dass das ursprüngliche Ende war und man es dann abänderte weil

      a) es einerseits die Zuschauer sofort erraten hatten und eine Serie, die sich unvorhergesehene Twists zum Markezeichen gemacht hatte, kein Ende haben durfte dass jeder Anfang der ersten Staffel bereits vorhergesehen hatte.

      b) das Fegefeuerende nach derart vielen Serienjahren seitens der Verantwortlichen aus verschiedenen Gründen als unvermittelbar eingestuft wurde.


      So hat man halt ein Ende geschrieben dass zwar noch Elemente des Fegefeuerendes (was ich übrigens besser als das letztendlich Repräsentierte gefunden hätte) enthielt, aber das den Zuschauern, die über Jahre Energie in den Mythos der Serie investiert hatten, besser verkaufen konnte.


      Allerdings habe ich auch nie Lost wegen den Charakteren, sondern wegen den Geheimnissen der Insel angeschaut. Den Spagat zwischen den beiden Zuschauergruppen hat man über die Jahre ganz gut hinbekommen in dem man sich relativ nebulös verhielt, aber irgendwann musste man dann halt die Karten offenlegen und der Sci Fi - Mystery Fraktion wurde halt mit dem Ende eher wenig geboten.
      Say not, 'I have found the truth,' but rather, 'I have found a truth.'

      (Khalil Gibrani)
    • Kevin Faulk #33 schrieb:

      #67 schrieb:

      Exi70 schrieb:

      #67 schrieb:

      Ich habe jetzt auch mal die Zeit gefunden mir Dark anzuschauen, war quasi eine Verpflichtung da die Eltern des Regisseurs unsere Nachbarn sind :) Optisch fand ich die Serie durchaus gelungen, aber alles in allem war sie mir dann doch etwas zu dröge. Die Charaktere waren fast durch die Bank zu eindimensional, die Motivation einiger Figuren absolut unklar, darunter solch vermeintlich zentrale Gestalten wie .

      Auch blieben viel zu viele offene Fragen und Versatzstücke, das war zu deutlich auf eine zweite Staffel angelegt. Vielleicht habe ich ja auch was verpasst, aber was sollte das mit
      Spoiler anzeigen
      dem Polizisten mit der Augenklappe
      ? Was war das mit dem Background von Alexander/Boris? Kam mir häufiger vor wie Mystery als Selbstzweck.

      Eine Inkonsistenz gab es dann glaube ich auch noch, oder ich habe tatsächlich etwas verpasst.
      Spoiler anzeigen
      Ulrich und Katarina hatten ja Regina 1986 im Wald an einen Baum gebunden. Als Ulrich und sie sich 2019 darüber unterhalten stellt sie fast dass das passiert ist weil die beiden dachten sie hätte Ulrich an die Polizei verraten. Später in 1986 als er aus dem Knast raus ist konfrontierert Katarina Regina und er sagt so etwas wie "Wir hätten Dich schon früher losgemacht" oder so ähnlich.
      Chronologisch ergab das irgendwie keinen Sinn, denn das worauf er sich bezieht kann eigentlich erst nach dieser Konfrontation passiert sein.

      Rupi#57 schrieb:

      Die Musik bzw. die Soundeffekt haben ziemlich genert, viel zu penetrat und wiederholend.
      Das, unbedingt das. Die Musik fand ich die meiste Zeit einfach nur nervig, immer dieses dramatische "Gekreische". Kann man ja mal machen, aber das war gefühlt alle zwei Minuten.Der Schluß ergab im präsentierten Kontext auch wenig Sinn. Die ganze Symbolik war auf die drei Zeitstränge ausgerichtet, und plötzlich stimmt das alles gar nicht? Warum sind dann alle Aktionen bis dahin zwischen den drei urspünglichen Jahren abgelaufen, ohne "Störung" von vorher oder hinterher?
      Also ich fand die Serie hervorragend. Ich suche immer Mystery/SciFI Serien die eine durchgehende Geschichte erzählen und nicht die gleichen Fehler machen wie sein seinerzeit Lost.Um mal auf ein paar Kritikpunkte von dir einzugehen. Klar die mystische Musik wurde häufig eingesetzt. Ich persönlich mag das, das unterstreicht den mystischen Touch. Ich kann aber verstehen das das nicht unbedingt jedem gefällt.
      Kommen wir konkret zu den Punkten die du angesprochen hast. Der Einfachheit halber setzte ich das alles in einem Spoiler.

      Spoiler anzeigen
      Klar wirken die Figuren wie du sagst eindimensional, sprich sie scheinen nur eine Charaktereigenschaft zu haben. Das ist aber imo bei einer ersten Staffel nichts ungewöhnliches. Die Motivation von Noah ist aber doch ziemlich klar. Er will eine funktionierende Zeitmaschine. Deshalb die Tests mit den verschwundenen Jungen. Was darüber hinaus geht ist natürlich Stoff für die 2. Staffel. Und das ist auch gut so, eine 2. Staffel die komplett bei null anfängt hat im Mystery Genre oftmals nicht das Niveau der ersten. Siehe Stranger Things, die 2. war zwar immer noch klasse, packte mich aber nicht so wie die erste.

      Bei der Frage nach dem Polizisten mit der Augenklappe musste ich erst überlegen was du eigentlich meinst. Und dann ja, du meinst den Typen, der auf der Polizeiwache arbeit und in der gesamte Staffel wie viel Screentime hatte, 5 Minuten ? Selbst kleiner Nebendarsteller wäre übertrieben. Ob das eine Bedeutung hat oder nicht, darüber habe ich mir in dem Moment auch kurz Gedanken gemacht, aber da die Figur bis zu diesem Zeitpunkt komplett unwichtig war und noch ist, habe ich mir da keine weiteren Gedanken gemacht.

      Nee, das mit Regina war keine Inkonsistenz. Ulrich kommt ins Hotel und befragt Regina nach seinem Bruder Mats. Dieser war nämlich 1986, kurz vor seinem verschwinden, als letztes mit Regina zusammen. Und das aus dem Grund, weil sich Regina nicht mehr alleine durch den Wald traute. Die Schuld gibt sie Ulrich, weil einst er und Katharina sie an den Baum fesselten und wie wir später sehen irgendwas unheimliches passiert. Deswegen gibt sie auch indirekt Ulrich die Schuld für das verschwinden von Mats. Ulrich antwortet darauf, das das damals ein Spiel war und sie noch Kinder waren, wir alle haben Fehler gemacht. Das fesseln an den Baum hatte also überhaupt nichts mit den falschen Anschuldigungen wegen Vergewaltigung zu tun, im Gegenteil, Regina war halt das übliche Mobbingopfer. Das Katharina, Hannah so leichtgläubig glaubte, das Regina diejenige gewesen ist, die die falsche Beschuldigung gemacht hat, hatte eben nicht nur was mit dem Großvater zu tun der bei der Polizei arbeitet, sondern auch damit das sie Regina eben gemobbt haben. U.a eben das fesseln an den Baum.

      Zu Alexander/Boris: Seine Geschichte ist halt wichtig und diente nicht einem mystischen Selbstzweck. Er wurde von Anfang an als AKW Chef dargestellt der Dreck am stecken hat. Hinten raus wird in 1986 gezeigt, wie er Regina kennen gelernt hat und wieso er später ihren Namen angenommen hat. Eben weil er jemand komplett anderes ist. Das wird ihm ja 2019 zum Verhängnis. 1986 versteckte er die Pistole und den Reisepass in einer Tüte im Wald. Hannah hat das beobachtet und nahm die Tüte danach an sich. 2019 erpresst sie Alexander nach der Massage mit dem Wissen, das er Dreck am stecken hat, in dem sie die Tüte von damals (Natürlich ohne Inhalt) vor ihm hinlegt. Ohne dem Backround von Alexander hätte sie das ja nicht machen können. Wie es da weitergeht werden wir dann sicher in Staffel 2 erfahren.

      Als letztes noch etwas zur deiner Kritik zu den 3 Zeitsträngen. Also das ist tatsächlich schwierig. Am Anfang der Serie wird ein Zitat von Einstein zitiert. Es gibt wissenschaftliche Theorien das Zeit eine Illusion ist. Und auf diesen wissenschaftlichen Theorien basiert die Serie. Ich bin kein Wissenschaftler, kann das also auch nicht höchst wissenschaftlich erklären. Einfach erklärt besagen die Theorien das alles gleichzeitig existiert bzw Vorgänge die in der Zukunft passieren die Vergangenheit beeinflussen bzw machen. Beispiel aus der Serie. Helge ist vermutlich zu dem schlechten Menschen geworden, der auf Kosten von Kindern Noah hilft, weil er als Kind fast von Ulrich totgeschlagen und schrecklich entstellt wurde. Damit wurde sein eigenes Leben, das vermutlich die Nachfolge als AKW Chef vorsah, komplett geändert. Ulrich selber geht aber nur aufgrund der Entführung seines Sohnes ins Jahr 1953 und versucht Helge umzubringen. Er denkt genauso wie der Zuschauer, wenn ich Helge umbringe, ändere ich die Zukunft. Aber die wissenschaftlichen Theorien besagen eben, selbst wenn man in die Vergangenheit reisen könnte, könnte man sie nicht ändern. In der Quantenmechanik wurde das tatsächlich sogar schon bewiesen das es so wäre. Ist aber wirklich sehr schwer, ist aber auch nicht so wichtig, wichtig ist nur das das alles nicht aus der Luft gegriffen wurde. Es beantwortet aber, wieso es keine Störungen gab zwischen den ursprünglichen Jahren. Deswegen musste das Vorhaben von Stranger/Jonas auch scheitern. Er denkt nämlich genauso wie Ulrich und der Zuschauer. Der einzige der da wohl mehr weis ist Noah. Und das wird uns sicher dann in Staffel 2 erzählt.



      Ausbeener schrieb:

      #67 schrieb:

      Der Schluß ergab im präsentierten Kontext auch wenig Sinn. Die ganze Symbolik war auf die drei Zeitstränge ausgerichtet, und plötzlich stimmt das alles gar nicht? Warum sind dann alle Aktionen bis dahin zwischen den drei urspünglichen Jahren abgelaufen, ohne "Störung" von vorher oder hinterher?
      Der Schluß hat mir eigentlich noch den Rest gegeben. Die Serie an sich fand ich nicht übel, aber auch ziemlich anstrengend und wirr. Aber das Ende war einfach ganz mies und nur auf eine Fortsetzung aus

      Tja, da sind wir offensichtlich sehr unterschiedlicher Meinung. Gerade weil Du Lost ins Spiel bringst, die Serie fand ich durchweg besser und auch logischer konstruiert. Ich weiß dass vielen das Ende nicht gefallen hat, aber in meinen Augen hat ein Großteil dieser Leute das Ende auch nicht richtig verstanden. Typisches Zitat dieser Fraktion: "Ich wußte doch dass sie die gesamte Zeit im Fegefeuer waren". Nee, waren sie eben nicht :D
      Ich bleibe dabei, dass das ursprüngliche Ende war und man es dann abänderte weil

      a) es einerseits die Zuschauer sofort erraten hatten und eine Serie, die sich unvorhergesehene Twists zum Markezeichen gemacht hatte, kein Ende haben durfte dass jeder Anfang der ersten Staffel bereits vorhergesehen hatte.

      b) das Fegefeuerende nach derart vielen Serienjahren seitens der Verantwortlichen aus verschiedenen Gründen als unvermittelbar eingestuft wurde.


      So hat man halt ein Ende geschrieben dass zwar noch Elemente des Fegefeuerendes (was ich übrigens besser als das letztendlich Repräsentierte gefunden hätte) enthielt, aber das den Zuschauern, die über Jahre Energie in den Mythos der Serie investiert hatten, besser verkaufen konnte.
      So hat halt jeder seine Meinung :D Ich weiß das Cuse und Lindeloff schon sehr früh gesagt haben dass es nicht ums Fegefeuer geht, und warum sollten sie da so eine kategorische Aussage treffen wenn es gar nicht notwendig wäre? Sie haben ja auch danach immer wieder betont "Everything on the island was real". Konnte ich auch absolut nachvollziehen, jedenfalls im Kontext der Serie. Ich fand das Ende so wie es war passend, es war halt aus der Sicht von Jack erzählt, der ja mehr oder weniger durchgehend die Hauptfigur war. Das Ende aus Sicht eines Hurley oder einer Kate hätte ganz anders ausgesehen, mit ganz anderen Figuren die am Schluß mit ihnen dort gewesen wären.
      When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
      game, announced by the ESPN Sunday night crew,
      for all eternity. Paul Zimmerman
    • #67 schrieb:

      So hat halt jeder seine Meinung Ich weiß das Cuse und Lindeloff schon sehr früh gesagt haben dass es nicht ums Fegefeuer geht, und warum sollten sie da so eine kategorische Aussage treffen wenn es gar nicht notwendig wäre? Sie haben ja auch danach immer wieder betont "Everything on the island was real". Konnte ich auch absolut nachvollziehen, jedenfalls im Kontext der Serie. Ich fand das Ende so wie es war passend, es war halt aus der Sicht von Jack erzählt, der ja mehr oder weniger durchgehend die Hauptfigur war. Das Ende aus Sicht eines Hurley oder einer Kate hätte ganz anders ausgesehen, mit ganz anderen Figuren die am Schluß mit ihnen dort gewesen wären.

      #67 schrieb:

      Exi70 schrieb:

      #67 schrieb:

      Ich habe jetzt auch mal die Zeit gefunden mir Dark anzuschauen, war quasi eine Verpflichtung da die Eltern des Regisseurs unsere Nachbarn sind :) Optisch fand ich die Serie durchaus gelungen, aber alles in allem war sie mir dann doch etwas zu dröge. Die Charaktere waren fast durch die Bank zu eindimensional, die Motivation einiger Figuren absolut unklar, darunter solch vermeintlich zentrale Gestalten wie .

      Auch blieben viel zu viele offene Fragen und Versatzstücke, das war zu deutlich auf eine zweite Staffel angelegt. Vielleicht habe ich ja auch was verpasst, aber was sollte das mit
      Spoiler anzeigen
      dem Polizisten mit der Augenklappe
      ? Was war das mit dem Background von Alexander/Boris? Kam mir häufiger vor wie Mystery als Selbstzweck.

      Eine Inkonsistenz gab es dann glaube ich auch noch, oder ich habe tatsächlich etwas verpasst.
      Spoiler anzeigen
      Ulrich und Katarina hatten ja Regina 1986 im Wald an einen Baum gebunden. Als Ulrich und sie sich 2019 darüber unterhalten stellt sie fast dass das passiert ist weil die beiden dachten sie hätte Ulrich an die Polizei verraten. Später in 1986 als er aus dem Knast raus ist konfrontierert Katarina Regina und er sagt so etwas wie "Wir hätten Dich schon früher losgemacht" oder so ähnlich.
      Chronologisch ergab das irgendwie keinen Sinn, denn das worauf er sich bezieht kann eigentlich erst nach dieser Konfrontation passiert sein.

      Rupi#57 schrieb:

      Die Musik bzw. die Soundeffekt haben ziemlich genert, viel zu penetrat und wiederholend.
      Das, unbedingt das. Die Musik fand ich die meiste Zeit einfach nur nervig, immer dieses dramatische "Gekreische". Kann man ja mal machen, aber das war gefühlt alle zwei Minuten.Der Schluß ergab im präsentierten Kontext auch wenig Sinn. Die ganze Symbolik war auf die drei Zeitstränge ausgerichtet, und plötzlich stimmt das alles gar nicht? Warum sind dann alle Aktionen bis dahin zwischen den drei urspünglichen Jahren abgelaufen, ohne "Störung" von vorher oder hinterher?
      Also ich fand die Serie hervorragend. Ich suche immer Mystery/SciFI Serien die eine durchgehende Geschichte erzählen und nicht die gleichen Fehler machen wie sein seinerzeit Lost.Um mal auf ein paar Kritikpunkte von dir einzugehen. Klar die mystische Musik wurde häufig eingesetzt. Ich persönlich mag das, das unterstreicht den mystischen Touch. Ich kann aber verstehen das das nicht unbedingt jedem gefällt.

      Kommen wir konkret zu den Punkten die du angesprochen hast. Der Einfachheit halber setzte ich das alles in einem Spoiler.

      Spoiler anzeigen
      Klar wirken die Figuren wie du sagst eindimensional, sprich sie scheinen nur eine Charaktereigenschaft zu haben. Das ist aber imo bei einer ersten Staffel nichts ungewöhnliches. Die Motivation von Noah ist aber doch ziemlich klar. Er will eine funktionierende Zeitmaschine. Deshalb die Tests mit den verschwundenen Jungen. Was darüber hinaus geht ist natürlich Stoff für die 2. Staffel. Und das ist auch gut so, eine 2. Staffel die komplett bei null anfängt hat im Mystery Genre oftmals nicht das Niveau der ersten. Siehe Stranger Things, die 2. war zwar immer noch klasse, packte mich aber nicht so wie die erste.

      Bei der Frage nach dem Polizisten mit der Augenklappe musste ich erst überlegen was du eigentlich meinst. Und dann ja, du meinst den Typen, der auf der Polizeiwache arbeit und in der gesamte Staffel wie viel Screentime hatte, 5 Minuten ? Selbst kleiner Nebendarsteller wäre übertrieben. Ob das eine Bedeutung hat oder nicht, darüber habe ich mir in dem Moment auch kurz Gedanken gemacht, aber da die Figur bis zu diesem Zeitpunkt komplett unwichtig war und noch ist, habe ich mir da keine weiteren Gedanken gemacht.

      Nee, das mit Regina war keine Inkonsistenz. Ulrich kommt ins Hotel und befragt Regina nach seinem Bruder Mats. Dieser war nämlich 1986, kurz vor seinem verschwinden, als letztes mit Regina zusammen. Und das aus dem Grund, weil sich Regina nicht mehr alleine durch den Wald traute. Die Schuld gibt sie Ulrich, weil einst er und Katharina sie an den Baum fesselten und wie wir später sehen irgendwas unheimliches passiert. Deswegen gibt sie auch indirekt Ulrich die Schuld für das verschwinden von Mats. Ulrich antwortet darauf, das das damals ein Spiel war und sie noch Kinder waren, wir alle haben Fehler gemacht. Das fesseln an den Baum hatte also überhaupt nichts mit den falschen Anschuldigungen wegen Vergewaltigung zu tun, im Gegenteil, Regina war halt das übliche Mobbingopfer. Das Katharina, Hannah so leichtgläubig glaubte, das Regina diejenige gewesen ist, die die falsche Beschuldigung gemacht hat, hatte eben nicht nur was mit dem Großvater zu tun der bei der Polizei arbeitet, sondern auch damit das sie Regina eben gemobbt haben. U.a eben das fesseln an den Baum.

      Zu Alexander/Boris: Seine Geschichte ist halt wichtig und diente nicht einem mystischen Selbstzweck. Er wurde von Anfang an als AKW Chef dargestellt der Dreck am stecken hat. Hinten raus wird in 1986 gezeigt, wie er Regina kennen gelernt hat und wieso er später ihren Namen angenommen hat. Eben weil er jemand komplett anderes ist. Das wird ihm ja 2019 zum Verhängnis. 1986 versteckte er die Pistole und den Reisepass in einer Tüte im Wald. Hannah hat das beobachtet und nahm die Tüte danach an sich. 2019 erpresst sie Alexander nach der Massage mit dem Wissen, das er Dreck am stecken hat, in dem sie die Tüte von damals (Natürlich ohne Inhalt) vor ihm hinlegt. Ohne dem Backround von Alexander hätte sie das ja nicht machen können. Wie es da weitergeht werden wir dann sicher in Staffel 2 erfahren.

      Als letztes noch etwas zur deiner Kritik zu den 3 Zeitsträngen. Also das ist tatsächlich schwierig. Am Anfang der Serie wird ein Zitat von Einstein zitiert. Es gibt wissenschaftliche Theorien das Zeit eine Illusion ist. Und auf diesen wissenschaftlichen Theorien basiert die Serie. Ich bin kein Wissenschaftler, kann das also auch nicht höchst wissenschaftlich erklären. Einfach erklärt besagen die Theorien das alles gleichzeitig existiert bzw Vorgänge die in der Zukunft passieren die Vergangenheit beeinflussen bzw machen. Beispiel aus der Serie. Helge ist vermutlich zu dem schlechten Menschen geworden, der auf Kosten von Kindern Noah hilft, weil er als Kind fast von Ulrich totgeschlagen und schrecklich entstellt wurde. Damit wurde sein eigenes Leben, das vermutlich die Nachfolge als AKW Chef vorsah, komplett geändert. Ulrich selber geht aber nur aufgrund der Entführung seines Sohnes ins Jahr 1953 und versucht Helge umzubringen. Er denkt genauso wie der Zuschauer, wenn ich Helge umbringe, ändere ich die Zukunft. Aber die wissenschaftlichen Theorien besagen eben, selbst wenn man in die Vergangenheit reisen könnte, könnte man sie nicht ändern. In der Quantenmechanik wurde das tatsächlich sogar schon bewiesen das es so wäre. Ist aber wirklich sehr schwer, ist aber auch nicht so wichtig, wichtig ist nur das das alles nicht aus der Luft gegriffen wurde. Es beantwortet aber, wieso es keine Störungen gab zwischen den ursprünglichen Jahren. Deswegen musste das Vorhaben von Stranger/Jonas auch scheitern. Er denkt nämlich genauso wie Ulrich und der Zuschauer. Der einzige der da wohl mehr weis ist Noah. Und das wird uns sicher dann in Staffel 2 erzählt.



      Ausbeener schrieb:

      #67 schrieb:

      Der Schluß ergab im präsentierten Kontext auch wenig Sinn. Die ganze Symbolik war auf die drei Zeitstränge ausgerichtet, und plötzlich stimmt das alles gar nicht? Warum sind dann alle Aktionen bis dahin zwischen den drei urspünglichen Jahren abgelaufen, ohne "Störung" von vorher oder hinterher?
      Der Schluß hat mir eigentlich noch den Rest gegeben. Die Serie an sich fand ich nicht übel, aber auch ziemlich anstrengend und wirr. Aber das Ende war einfach ganz mies und nur auf eine Fortsetzung aus

      Tja, da sind wir offensichtlich sehr unterschiedlicher Meinung. Gerade weil Du Lost ins Spiel bringst, die Serie fand ich durchweg besser und auch logischer konstruiert. Ich weiß dass vielen das Ende nicht gefallen hat, aber in meinen Augen hat ein Großteil dieser Leute das Ende auch nicht richtig verstanden. Typisches Zitat dieser Fraktion: "Ich wußte doch dass sie die gesamte Zeit im Fegefeuer waren". Nee, waren sie eben nicht :D aber lassen wir das mal außen vor, in jedem Fall waren da die Charaktere auch schon in Staffel 1 wesentlich besser ausgebaut als bei Dark.
      Was Deine Kommentare angeht, der Typ mit der Augenklappe ist sicherlich nur eine Nebenfigur, trotzdem in meinen Augen nicht irrelevant, denn
      Spoiler anzeigen
      er hat doch wenn ich mich recht erinnere den LKW mit dem Atommüll gefahren.
      Abgesehen davon ergibt es wenig Sinn dass ein Polizist mit einer solch schweren Augenverletzung (Größe des Verbandes) normalen Dienst tut. Dazu bin ich der Meinung dass wenn man ein solch auffälliges Erkennungsmerkmal verwendet dieses auch einen Zweck haben sollte. Ist ja nichts körperliches, aber irgendwo hätte ich da schon eine Erklärung erwartet. Kann ja in Saison 2 noch kommen, so war es für mich Checkov's Gun die nicht abgeschossen wurde.

      Was Noah angeht, was er will ist wie Du sagst sicherlich zu erkennen, aber zur Motivation gehört für mich auch ein "warum" ;)

      Das mit Regina ergibt Sinn in der Abfolge wie Du es erzählst, ich habe das mit dem Anbinden dann wohl zeitlich falsch eingeordnet, ich dachte das hätte erst nach den Anschuldigungen stattgefunden.

      Was Alexander angeht, mir ist schon klar was sie da erzählen und was das mit 2019 und Hannah zu tun hat. Nur warum das Ganze? Fand ich halt ein wenig arg konstruiert. Ein Hilfsarbeiter der sich ohne Backgroundcheck zum Chef eines AKW hocharbeitet? Sorry, auch in den 80ern/90ern ist das einfach haarsträubend.

      Und zu Deinem letzten Punkt, Du mußt nicht versuchen mir Einsteins Theorien zu erklären. Das Problem dass ich damit habe ist nicht die Theorie dahinter an sich, sondern wie die ganze Story die während der Staffel darum aufgebaut wurde plötzlich durch den Schluß ad absurdum geführt wurde. Das was vorher gezeigt und erklärt wurde ist einfach nicht konsistent mit dem was am Ende passiert. Innerhalb des "Dark"-Universums, unter der Voraussetzung das man die Prämisse in diesem Zusammenhang generell akzeptiert. In der serieneigenen Logik ist das Ende nämlich sehr wohl "aus der Luft gegriffen".
      Zu Lost.
      Spoiler anzeigen
      Auch mir waren von Anfang an die Mysterien am wichtigsten. Natürlich gab es auch von Anfang an interessante Charaktere wie Locke und Sawyer. Hier gebe ich dir auch in Bezug auf Dark recht, solch interessante Charaktere hat die Serie (noch) nicht. Aber ein Jack z.B hatte auch nicht mehr als eine Dimension. Kate konnte gar nur nerven. Und ich habe das Ende sehr wohl verstanden. Und das hatte auch nichts mit aus Sicht von Jack zu tun, wieso das scheiße war. Wie schon richtig von Kevin Faulk geschrieben, sollte das kein Ende haben das man schon vorhergesehen hat. Nun war es so, das alle logischen Theorien im laufe der Serie von den Fans im Internet aufgestellt wurde. Und Lindeloff hat zu jeder gesagt, "nein, das ist es nicht, wir haben einen Plan". Und das war schlicht gelogen. Er hatte nie einen Plan und wusste schlicht nicht wie er es auflösen soll. Also hat er den billigen Ausweg genommen und quasi nichts aufgelöst. Beispiel: Zahlen. Jo Jacob hat ein Faible für Zahlen. Das ist keine Auflösung, sondern ein Anschlag auf meine Intelligenz. Die ganze 6. Staffel wird durch das Ende ebenfalls obsolet. war in der 6. Staffel wenigstens die Flash Sideways Handlung interessant (Inselstory hat mir da schon gar nicht mehr gefallen) hat das Ende auch noch diese zerstört. Jau, sie sind alle schon tot und es ging nur nach darum das sich die Seelen wieder finden. Hallo, gehts noch ?! Das war eine unverzeihliche Frechheit. Serien der Marke Lindeloff meide ich seit dem. Das nehme ich echt übel.


      Zum Polizisten mit der Augenklappe. Ja der kann natürlich in der 2. Staffel eine größere Rolle spielen. Wäre für mich völlig in Ordnung das in der ersten vorzubereiten.

      Noah
      Spoiler anzeigen
      Ja natürlich ist das warum nicht aufgelöst. Wieso auch, die Serie soll ja noch ein bisschen laufen. Was hat denn Lost in der 1. Staffel aufgelöst ?! Genau gar nichts. Aber hier wird verlangt das alles aufgelöst wird. GsD nicht, denn ich möchte noch länger Freude an der Serie haben ohne das man wie bei Lost mit einer 6. Staffel eine komplett neue Geschichte erzählt die mich einen feuchten interessiert.


      Alexander
      Spoiler anzeigen
      Auch hier wurde wird du selbst erkannt hast, schon etwas für die 2. Staffel vorbereitet. das er sich da hoch gearbeitet hat, ist in der Tat erstmal nicht sonderlich realistisch. Hat er sicher auch nicht, seine Schwiegermutter war da AKW Chefin. Er hat da für sie den Zugang zu geschweißt zu den Atommülltonnen. Da auch seine Schwiegermutter in die dreckigen Machenschaften eingeweiht war und er selber skrupellos und nicht dumm ist, hatte er sie und dem Vorgänger (Helges Vater) evtl in der Hand. Vertuschen von AKW Zwischenfällen hätten sicher in den Knast geführt. Er wird seine Schwiegermutter und Helges Vater wohl schlicht erpresst haben. Wobei man die Beweise für die Schuld (den radioaktiven Sondermüll, ja auch nicht so ohne weiteres loswird.


      Letzter Punkt
      Spoiler anzeigen
      Ok ich habe versucht das ein bisschen zu umgehen, ich habe nämlich verstanden was du eigentlich meintest. Trotzdem sollte das mit Einstein schon erklären wieso das Ende eben nicht aus der Luft gegriffen wurde. Also was wir im Laufe der Staffel gesehen haben waren 3 Zeitebnen 1986, 1953 und 2019. Alle 33 Jahre so wurde es ja erzählt, gibt es eine bestimmte Sternenkonstellation. Das führt dazu das man sich durch den Zeitriss, der unter dem AKW läuft, jeweils in die Epochen begeben kann. Zum einen war nie die Rede davon, das man sich nicht noch 33 weitere Jahre zurück oder nach vorne bewegen kann. Wieso sollte es im Jahr 2052 nicht mehr möglich sein ? Sowohl The Stranger/Jonas wie auch Noah wissen ja mehr. Und das nicht erst seit dem Staffelfinale. Es ist sogar stark davon auszugehen, das Noah eigentlich aus noch einer entfernteren Zukunft kommt. Er erzählte Helge, das einst, er war noch ein kleiner Junge, jemand bei seinem Zuhause auftauchte. Er sah aus, als kämme er aus dem Krieg. Hier handelte es sich wohl um Jonas, der im Jahr 2052 landete. Und er, Noah hätte daraufhin eine Erleuchtung bekommen. Genaueres werden wir dann sicher noch erfahren. Ich bin mir sicher, das Staffelende war von Anfang an so geplant. Und ich kann einfach beim besten willen keine Serieneigne Unlogik erkennen. Das wäre eben nur dann unlogisch, wenn ich von einer Liniearen Zeitlinie ausgehe.

      Alle 33 Jahre kann ich durch die Zeit reisen durch diesen Zeitriss. Und dann wäre ja auch noch der Stranger der im Jahre 2019 etwas ausgelöst hat. Noah glaubt ja zu wissen, das erst der Versuch vom Stranger das Zeitloch zu schließen, es möglich macht gezielt durch die Zeit zu reisen. Als letztes um noch mal auf mein Erklärungsversuch im vorherigen Post zurückzukommen. Hier ein Beispiel aus der Quantenmechanik. Es gibt Wissenschaftler die die Theorie haben das es sowas wie Zeit nicht gibt. (Unter anderem aufgrund von Einstein) Es wird angenommen, solange ich es nicht beobachte kann ein Teilchen nirgendwo, irgendwo oder überall sein. Erst mit der Beobachtung wird es Exestent. Es gab ein Experiment. Teilchen die sich Wellenförmig zu einem Punkt bewegt haben, haben sich sobald man sie beobachtet hat gerade zu diesem Punkt bewegt. Das heißt, obwohl ich erst in der Gegenwart durch meine Beobachtung Einfluss auf das Teilchen genommen habe hat es Rückwirkend, also in der Vergangenheit, seine Eigenschaft verändert, gerade statt wellenförmig. Das ist wirklich nicht einfach zu verstehen, ich bin kein Wissenschaftler und verstehe es auch nicht, nur darauf basiert die Serie. Und mit der Einleitung durch das Zitat von Einstein wurde es auch ganz am Anfang gesagt. Nun ist das keine Serie für Wissenschaftler, man muss das auch alles nicht verstehen, wichtig ist nur das man hier sogar wissenschaftliche Theorien zugrunde legt. Man muss sich halt vom alt hergebrachten vergangen ist vergangen trennen. Und das ich, könnte ich durch die Zeit reisen, nichts verändern könnte, was Auswirkungen auf die Zukunft hat. Da eben alles eins ist, Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Alles ist zum gleichen Zeitpunkt Existent. Zeit ist eine Illusion. Und als letztes, ein bisschen Spielraum sollte man den Machern schon zugestehen.
      It's never over when number twelve is out on the field.
    • Exi70 schrieb:

      #67 schrieb:

      So hat halt jeder seine Meinung Ich weiß das Cuse und Lindeloff schon sehr früh gesagt haben dass es nicht ums Fegefeuer geht, und warum sollten sie da so eine kategorische Aussage treffen wenn es gar nicht notwendig wäre? Sie haben ja auch danach immer wieder betont "Everything on the island was real". Konnte ich auch absolut nachvollziehen, jedenfalls im Kontext der Serie. Ich fand das Ende so wie es war passend, es war halt aus der Sicht von Jack erzählt, der ja mehr oder weniger durchgehend die Hauptfigur war. Das Ende aus Sicht eines Hurley oder einer Kate hätte ganz anders ausgesehen, mit ganz anderen Figuren die am Schluß mit ihnen dort gewesen wären.

      #67 schrieb:

      Exi70 schrieb:

      #67 schrieb:

      Ich habe jetzt auch mal die Zeit gefunden mir Dark anzuschauen, war quasi eine Verpflichtung da die Eltern des Regisseurs unsere Nachbarn sind :) Optisch fand ich die Serie durchaus gelungen, aber alles in allem war sie mir dann doch etwas zu dröge. Die Charaktere waren fast durch die Bank zu eindimensional, die Motivation einiger Figuren absolut unklar, darunter solch vermeintlich zentrale Gestalten wie .

      Auch blieben viel zu viele offene Fragen und Versatzstücke, das war zu deutlich auf eine zweite Staffel angelegt. Vielleicht habe ich ja auch was verpasst, aber was sollte das mit
      Spoiler anzeigen
      dem Polizisten mit der Augenklappe
      ? Was war das mit dem Background von Alexander/Boris? Kam mir häufiger vor wie Mystery als Selbstzweck.

      Eine Inkonsistenz gab es dann glaube ich auch noch, oder ich habe tatsächlich etwas verpasst.
      Spoiler anzeigen
      Ulrich und Katarina hatten ja Regina 1986 im Wald an einen Baum gebunden. Als Ulrich und sie sich 2019 darüber unterhalten stellt sie fast dass das passiert ist weil die beiden dachten sie hätte Ulrich an die Polizei verraten. Später in 1986 als er aus dem Knast raus ist konfrontierert Katarina Regina und er sagt so etwas wie "Wir hätten Dich schon früher losgemacht" oder so ähnlich.
      Chronologisch ergab das irgendwie keinen Sinn, denn das worauf er sich bezieht kann eigentlich erst nach dieser Konfrontation passiert sein.

      Rupi#57 schrieb:

      Die Musik bzw. die Soundeffekt haben ziemlich genert, viel zu penetrat und wiederholend.
      Das, unbedingt das. Die Musik fand ich die meiste Zeit einfach nur nervig, immer dieses dramatische "Gekreische". Kann man ja mal machen, aber das war gefühlt alle zwei Minuten.Der Schluß ergab im präsentierten Kontext auch wenig Sinn. Die ganze Symbolik war auf die drei Zeitstränge ausgerichtet, und plötzlich stimmt das alles gar nicht? Warum sind dann alle Aktionen bis dahin zwischen den drei urspünglichen Jahren abgelaufen, ohne "Störung" von vorher oder hinterher?
      Also ich fand die Serie hervorragend. Ich suche immer Mystery/SciFI Serien die eine durchgehende Geschichte erzählen und nicht die gleichen Fehler machen wie sein seinerzeit Lost.Um mal auf ein paar Kritikpunkte von dir einzugehen. Klar die mystische Musik wurde häufig eingesetzt. Ich persönlich mag das, das unterstreicht den mystischen Touch. Ich kann aber verstehen das das nicht unbedingt jedem gefällt.
      Kommen wir konkret zu den Punkten die du angesprochen hast. Der Einfachheit halber setzte ich das alles in einem Spoiler.

      Spoiler anzeigen
      Klar wirken die Figuren wie du sagst eindimensional, sprich sie scheinen nur eine Charaktereigenschaft zu haben. Das ist aber imo bei einer ersten Staffel nichts ungewöhnliches. Die Motivation von Noah ist aber doch ziemlich klar. Er will eine funktionierende Zeitmaschine. Deshalb die Tests mit den verschwundenen Jungen. Was darüber hinaus geht ist natürlich Stoff für die 2. Staffel. Und das ist auch gut so, eine 2. Staffel die komplett bei null anfängt hat im Mystery Genre oftmals nicht das Niveau der ersten. Siehe Stranger Things, die 2. war zwar immer noch klasse, packte mich aber nicht so wie die erste.

      Bei der Frage nach dem Polizisten mit der Augenklappe musste ich erst überlegen was du eigentlich meinst. Und dann ja, du meinst den Typen, der auf der Polizeiwache arbeit und in der gesamte Staffel wie viel Screentime hatte, 5 Minuten ? Selbst kleiner Nebendarsteller wäre übertrieben. Ob das eine Bedeutung hat oder nicht, darüber habe ich mir in dem Moment auch kurz Gedanken gemacht, aber da die Figur bis zu diesem Zeitpunkt komplett unwichtig war und noch ist, habe ich mir da keine weiteren Gedanken gemacht.

      Nee, das mit Regina war keine Inkonsistenz. Ulrich kommt ins Hotel und befragt Regina nach seinem Bruder Mats. Dieser war nämlich 1986, kurz vor seinem verschwinden, als letztes mit Regina zusammen. Und das aus dem Grund, weil sich Regina nicht mehr alleine durch den Wald traute. Die Schuld gibt sie Ulrich, weil einst er und Katharina sie an den Baum fesselten und wie wir später sehen irgendwas unheimliches passiert. Deswegen gibt sie auch indirekt Ulrich die Schuld für das verschwinden von Mats. Ulrich antwortet darauf, das das damals ein Spiel war und sie noch Kinder waren, wir alle haben Fehler gemacht. Das fesseln an den Baum hatte also überhaupt nichts mit den falschen Anschuldigungen wegen Vergewaltigung zu tun, im Gegenteil, Regina war halt das übliche Mobbingopfer. Das Katharina, Hannah so leichtgläubig glaubte, das Regina diejenige gewesen ist, die die falsche Beschuldigung gemacht hat, hatte eben nicht nur was mit dem Großvater zu tun der bei der Polizei arbeitet, sondern auch damit das sie Regina eben gemobbt haben. U.a eben das fesseln an den Baum.

      Zu Alexander/Boris: Seine Geschichte ist halt wichtig und diente nicht einem mystischen Selbstzweck. Er wurde von Anfang an als AKW Chef dargestellt der Dreck am stecken hat. Hinten raus wird in 1986 gezeigt, wie er Regina kennen gelernt hat und wieso er später ihren Namen angenommen hat. Eben weil er jemand komplett anderes ist. Das wird ihm ja 2019 zum Verhängnis. 1986 versteckte er die Pistole und den Reisepass in einer Tüte im Wald. Hannah hat das beobachtet und nahm die Tüte danach an sich. 2019 erpresst sie Alexander nach der Massage mit dem Wissen, das er Dreck am stecken hat, in dem sie die Tüte von damals (Natürlich ohne Inhalt) vor ihm hinlegt. Ohne dem Backround von Alexander hätte sie das ja nicht machen können. Wie es da weitergeht werden wir dann sicher in Staffel 2 erfahren.

      Als letztes noch etwas zur deiner Kritik zu den 3 Zeitsträngen. Also das ist tatsächlich schwierig. Am Anfang der Serie wird ein Zitat von Einstein zitiert. Es gibt wissenschaftliche Theorien das Zeit eine Illusion ist. Und auf diesen wissenschaftlichen Theorien basiert die Serie. Ich bin kein Wissenschaftler, kann das also auch nicht höchst wissenschaftlich erklären. Einfach erklärt besagen die Theorien das alles gleichzeitig existiert bzw Vorgänge die in der Zukunft passieren die Vergangenheit beeinflussen bzw machen. Beispiel aus der Serie. Helge ist vermutlich zu dem schlechten Menschen geworden, der auf Kosten von Kindern Noah hilft, weil er als Kind fast von Ulrich totgeschlagen und schrecklich entstellt wurde. Damit wurde sein eigenes Leben, das vermutlich die Nachfolge als AKW Chef vorsah, komplett geändert. Ulrich selber geht aber nur aufgrund der Entführung seines Sohnes ins Jahr 1953 und versucht Helge umzubringen. Er denkt genauso wie der Zuschauer, wenn ich Helge umbringe, ändere ich die Zukunft. Aber die wissenschaftlichen Theorien besagen eben, selbst wenn man in die Vergangenheit reisen könnte, könnte man sie nicht ändern. In der Quantenmechanik wurde das tatsächlich sogar schon bewiesen das es so wäre. Ist aber wirklich sehr schwer, ist aber auch nicht so wichtig, wichtig ist nur das das alles nicht aus der Luft gegriffen wurde. Es beantwortet aber, wieso es keine Störungen gab zwischen den ursprünglichen Jahren. Deswegen musste das Vorhaben von Stranger/Jonas auch scheitern. Er denkt nämlich genauso wie Ulrich und der Zuschauer. Der einzige der da wohl mehr weis ist Noah. Und das wird uns sicher dann in Staffel 2 erzählt.



      Ausbeener schrieb:

      #67 schrieb:

      Der Schluß ergab im präsentierten Kontext auch wenig Sinn. Die ganze Symbolik war auf die drei Zeitstränge ausgerichtet, und plötzlich stimmt das alles gar nicht? Warum sind dann alle Aktionen bis dahin zwischen den drei urspünglichen Jahren abgelaufen, ohne "Störung" von vorher oder hinterher?
      Der Schluß hat mir eigentlich noch den Rest gegeben. Die Serie an sich fand ich nicht übel, aber auch ziemlich anstrengend und wirr. Aber das Ende war einfach ganz mies und nur auf eine Fortsetzung aus

      Tja, da sind wir offensichtlich sehr unterschiedlicher Meinung. Gerade weil Du Lost ins Spiel bringst, die Serie fand ich durchweg besser und auch logischer konstruiert. Ich weiß dass vielen das Ende nicht gefallen hat, aber in meinen Augen hat ein Großteil dieser Leute das Ende auch nicht richtig verstanden. Typisches Zitat dieser Fraktion: "Ich wußte doch dass sie die gesamte Zeit im Fegefeuer waren". Nee, waren sie eben nicht :D aber lassen wir das mal außen vor, in jedem Fall waren da die Charaktere auch schon in Staffel 1 wesentlich besser ausgebaut als bei Dark.Was Deine Kommentare angeht, der Typ mit der Augenklappe ist sicherlich nur eine Nebenfigur, trotzdem in meinen Augen nicht irrelevant, denn
      Spoiler anzeigen
      er hat doch wenn ich mich recht erinnere den LKW mit dem Atommüll gefahren.
      Abgesehen davon ergibt es wenig Sinn dass ein Polizist mit einer solch schweren Augenverletzung (Größe des Verbandes) normalen Dienst tut. Dazu bin ich der Meinung dass wenn man ein solch auffälliges Erkennungsmerkmal verwendet dieses auch einen Zweck haben sollte. Ist ja nichts körperliches, aber irgendwo hätte ich da schon eine Erklärung erwartet. Kann ja in Saison 2 noch kommen, so war es für mich Checkov's Gun die nicht abgeschossen wurde.

      Was Noah angeht, was er will ist wie Du sagst sicherlich zu erkennen, aber zur Motivation gehört für mich auch ein "warum" ;)

      Das mit Regina ergibt Sinn in der Abfolge wie Du es erzählst, ich habe das mit dem Anbinden dann wohl zeitlich falsch eingeordnet, ich dachte das hätte erst nach den Anschuldigungen stattgefunden.

      Was Alexander angeht, mir ist schon klar was sie da erzählen und was das mit 2019 und Hannah zu tun hat. Nur warum das Ganze? Fand ich halt ein wenig arg konstruiert. Ein Hilfsarbeiter der sich ohne Backgroundcheck zum Chef eines AKW hocharbeitet? Sorry, auch in den 80ern/90ern ist das einfach haarsträubend.

      Und zu Deinem letzten Punkt, Du mußt nicht versuchen mir Einsteins Theorien zu erklären. Das Problem dass ich damit habe ist nicht die Theorie dahinter an sich, sondern wie die ganze Story die während der Staffel darum aufgebaut wurde plötzlich durch den Schluß ad absurdum geführt wurde. Das was vorher gezeigt und erklärt wurde ist einfach nicht konsistent mit dem was am Ende passiert. Innerhalb des "Dark"-Universums, unter der Voraussetzung das man die Prämisse in diesem Zusammenhang generell akzeptiert. In der serieneigenen Logik ist das Ende nämlich sehr wohl "aus der Luft gegriffen".
      Zu Lost.
      Spoiler anzeigen
      Und ich habe das Ende sehr wohl verstanden.
      ...
      Jau, sie sind alle schon tot und es ging nur nach darum das sich die Seelen wieder finden. Hallo, gehts noch ?! Das war eine unverzeihliche Frechheit.

      Genau da muss ich Dir bei ersterem widersprechen wenn Du letzteres glaubst. ;) Nein, sie sind nicht alle schon tot. Jack stirbt, und trifft dann die Personen die in seinem Leben wichtig waren in dieser Kirche wieder. Ein Sawyer oder eine Kate würden dort nach ihrem Tod eine ganz andere Ansammlung von Menschen antreffen. Weil es eben seine persönliche Version des Nachlebens ist. Vielleicht würden die anderen auch an einen ganz anderen Ort gelangen. Wie die Macher gesagt haben, alles was auf der Insel passiert ist war real.

      Zu Dark,
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      die ganze Symbolik war auf die drei ursprünglichen Ebenen ausgerichtet, daher auch die Triqueta die immer wieder auftaucht. Alle zwischen den Zeiten Reisenden haben sich in diesen drei Ebenen bewegt, ob tot oder lebendig. Es gab keinerlei Hinweise auf irgendwelche Personen oder Gegenstände die aus weiterer Vergangenheit oder Zukunft aufgetaucht oder dahin verschwunden sind. Die Zeitmaschine war auf drei Säulen aufgebaut. Für mich war die Einführung von 2052 am Ende nur eine billige Methode das Szenario für Saison zwei zu erweitern, im Rahmen der vorgestellten Logik ergibt es für mich keinen Sinn.
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    • freshprince85 schrieb:

      Habe endlich mal auf Netflix mit Doctor Who angefangen. Die erste Episode gefiel mir doch sehr, und der Ausblick auf die Staffel (so versteh ich das Ende jedenfalls) schaut großartig aus.


      Ich habe jedoch zwei Verständnisfragen:
      1. Sind dort Season 5, Season 6, The Husbands of River Song, Season 8 und Season 9 vorhanden. Alle mir mehreren Episoden, also vermutl. ganze Staffeln.
      Ist HoRS Season 7? Warum wird sie nicht so genannt?
      2. Wann wurde Season 5 ausgeatrahlt? Würde von der Optik her so um 2010 vermuten. Was fehlt also vom aktuellen DW auf Netflix?
      The Husbands of River song ist die finale Folge der neunten Staffel. Von Staffel 5 bis Staffel 9 sind alle Folgen inklusive der Specials vorhanden, außer die nur mehr minütigen Mini Episoden. Fehlen tut leider Staffel 1 bis 4 sowie Staffel 10, sowie dem Weihnachtsspecial vor der 10. Staffel die bei BBC auch erst im April 2017 startete.

      Ja richtig, Staffel 5 ist von 2010. Die Neuauflage startete 2005 mit der Folge Rose.
      It's never over when number twelve is out on the field.
    • @#67

      Also bei Dark kommen wir beide nicht weiter. Ist ja auch nicht schlimm. Ich lasse es jetzt. :bier: Von mir gibt es jedenfalls eine ehrliche Empfehlung für die Serie wenn man auf Mystery/SciFI Thematik steht.

      Allerdings Lost lasse ich nicht so stehen. Es scheint so, als ob du irgendwas nicht verstanden hast. Was denkst du denn was die Flash Sideways waren ? In der ganzen 6. Staffel gab es sie. Und zwar von der ersten Folge an. In der Flash Sideways Handlung, die auch das Serien Finale bildet, sind alle Tot und das von der ersten Minute an. Diese Handlung hat nichts aber auch gar nichts mit der Inselhandlung zu tun. Christian sagt in der "jenseits" Kirche zu Jack, sie wären alle tot, einige sind weit nach ihm, andere vor ihm gestorben. Aber das würde keine Rolle mehr spielen, denn da wo sie sich jetzt befinden würde Zeit keine Rolle mehr spielen. In dieser Flash Sideways Handlung, haben sich die Charaktere selbst eine Realität erschaffen, um sich wieder zu finden. Jack war am Anfang der Staffel, als sie über die versunkene Insel geflogen sind, schon lange tot. Genauso wie alle anderen Charaktere. Nur konnten sie sich nicht daran erinnern, deswegen hat Des ja später versucht, das alle sich erinnern, das sie tot sind und wieder zusammen finden. Ganz perfide haben die Macher eine Zeitlang (insbesondere durch Des) so getan das diese Handlung etwas mit der Inselhandlung zu tun hat. Hatte sie aber nicht. Wäre so ein Müll abzusehen gewesen ab Mitte der 6. Staffel, die Einschaltquoten wären wohl in den Keller gegangen.

      In der Inselhandlung stirbt Jack natürlich am Ende. Das hat für die Flash Sideways Handlung aber keine Bedeutung. Er stirbt nicht und landet dann in der Kirche, sondern diese Flash Sideways Handlung setzt vermutlich tausende von Jahren nach der Inselhandlung ein. Denn dort sind wie gesagt alle schon tot und wenn man bedenkt wie lange Jacob gelebt hat und Walt und Hurley seine Nachfolger wurden, wird es eine lange Zeit gewesen sein. Tatsächlich hat das Ende sowie die 6. Staffel FS Handlung nichts mehr mit der ursprünglichen Geschichte zu tun. Es ist eine ganz neue Geschichte mit dem höchst möglichen Kotzfaktor. Wenn du mir nicht glaubst, schaue es dir noch mal an und schaue im Internet nach, da steht es auf jeden Fall. Einfach mal unter den beschissensten Serienfinals googeln. Lost ist da in jeder Liste vertreten und zwar mit Recht.
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    • Nur weil es im Internet steht muss es nicht wahr sein. ;) Auch Chemtrails sind dort z.B. sehr populär. Ich werde Dich nach all der Zeit sicher nicht mehr überzeugen, ich bleibe aber dabei dass ein Großteil derer denen das Finale nicht gefällt es nicht richtig verstanden haben. Nimm die Macher beim Wort und sieh es als ein auf eine Person bezogenes Nachleben und das ganze ergibt sehr viel mehr Sinn als viele der populäreren Theorien die häufig darauf beruhen dass Leute mit viel Gedankenakrobatik ihre schon vorher gefasste Meinung bestätigt sehen wollen.
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    • #67 schrieb:

      Nur weil es im Internet steht muss es nicht wahr sein. ;) Auch Chemtrails sind dort z.B. sehr populär. Ich werde Dich nach all der Zeit sicher nicht mehr überzeugen, ich bleibe aber dabei dass ein Großteil derer denen das Finale nicht gefällt es nicht richtig verstanden haben. Nimm die Macher beim Wort und sieh es als ein auf eine Person bezogenes Nachleben und das ganze ergibt sehr viel mehr Sinn als viele der populäreren Theorien die häufig darauf beruhen dass Leute mit viel Gedankenakrobatik ihre schon vorher gefasste Meinung bestätigt sehen wollen.
      Also das ist mir jetzt zu doof. Selbst wenn es nirgendwo stehen würde, man hat es doch gesehen. Wenn du dir da irgendwas zusammen spinnst, was völlig absurd ist, ist das deine sache. Aber anderen zu unterstellen, sie würde dein schwachsinnigen Gedankengängen zur Lost nicht verstehen, empfinde ich als Unverschämtheit. Nein die Welt ist keine Scheibe, kannst du hier 100 mal behaupten. Und deine Theorie zum Ende ist äquivalent dazu.

      moviepilot.de/news/lost-autor-…ten-nie-einen-plan-142365


      Nebenhandlung („Flash-Sideways“)

      Die ersten Bilder nach der Explosion der Wasserstoffbombe zeigen Jack und die anderen Überlebenden erneut auf dem Oceanic–Flug 815 von Sydney nach Los Angeles. Die Tatsache, dass Desmond mit an Bord ist, zeigt bereits hier Unterschiede zum Originalflug auf. Kurz darauf treten stärkere Turbulenzen an Bord ein, welche jedoch nicht zum Absturz führen. Die anschließende Kameraführung zeigt, dass das Flugzeug soeben über die unter Wasser liegende Insel hinweggeflogen ist. Die Passagiere landen schließlich unbeschadet auf dem Flughafen von Los Angeles. Im weiteren Verlauf der Staffel treffen sie immer wieder aufeinander. Es werden die alternativen Lebensverläufe der Hauptfiguren und die der anderen Überlebenden der letzten Staffeln gezeigt.
      Der Eindruck einer Verzweigung der Nebenhandlung mit der Inselhandlung wird zunächst damit bestärkt, dass die Personen nach und nach Erinnerungen aus ihrer Zeit auf der Insel in Form von Flashes bekommen, meistens in Situationen, die der Inselhandlung sehr ähneln. Außerdem spielen Spiegel eine vorherrschende Rolle in der Nebenhandlung, sowie das merkwürdige Verhalten der Charaktere beim Anblick ihrer Selbst in ihnen. Des Weiteren fallen besonders bei Jack Erinnerungslücken aus seiner Kindheit und eine aus unerklärlichen Gründen wiederkehrende blutende Wunde an seinem Hals auf, die, wie sich später herausstellt, eine der Verletzungen ist, die er beim Endkampf mit Locke auf der Insel davontrug.
      Nachdem Desmond als Erster erkennt, dass es eine Verbindung zwischen den Passagieren des Fluges 815 zu geben scheint, beginnt er, zunächst Hurley, dann die anderen Hauptpersonen aufzusuchen, um sie an die Insel zu erinnern. Zuletzt lässt Desmond den seit dem Flug 815 verschollenen, jedoch nun scheinbar wiedergefundenen Sarg von Jacks Vater Christian in die Kirche anliefern, wo dessen Beerdigung stattfinden sollte und informiert Jack telefonisch darüber, wobei er sich als Mitarbeiter der Oceanic Airlines ausgibt. Zuvor arrangiert er ein Zusammentreffen zwischen Kate und Jack, bei dem Jacks Erinnerungen nun vollständig zurückkehren und er sich von Kate dazu überreden lässt, zur Kirche zu fahren, in der „die anderen“ schon angeblich auf sie warten würden, um dann gemeinsam „zu gehen“. Vor der Kirche treffen unter anderem Locke und Hurley nacheinander ein, wobei sie auf Ben treffen. Auf die Frage, ob er nicht mit rein komme, erwidert dieser, dass er noch etwas zu erledigen habe und deshalb gerne noch für eine Weile zurückbleiben wolle.
      In der Kirche sucht Jack währenddessen zunächst den Sarg seines Vaters auf, welchen er zu seiner Verblüffung leer vorfindet. Kurz darauf jedoch steht Christian ihm scheinbar quicklebendig gegenüber. Von ihm erfährt Jack nun, dass er tot ist, so wie auch alle seine Freunde. Einige seien noch vor, andere lange nach ihm gestorben, was jedoch unerheblich sei, da dort, wo sie nun seien, die Zeit keine Rolle mehr spiele. Sie hätten sich diese Realität selbst erschaffen, um sich nach dem Tode wiederfinden und gemeinsam weiterziehen zu können. In der Kirche selbst treffen Jack und Christian überwiegend auf die Überlebenden der ersten Staffel, darunter Sayid, Sawyer, Kate, Hurley, Locke, die Kwons, Charlie, Claire und Aaron.
      Nachdem alle wieder glücklich miteinander vereint sind, öffnet Christian die Kirchentüre von innen, wobei der Raum in einem grellen weißen Licht aufgeht.

      de.wikipedia.org/wiki/Lost_(Fernsehserie)

      lostpedia.wikia.com/wiki/Flash_sideways
      It's never over when number twelve is out on the field.
    • Exi70 schrieb:

      #67 schrieb:

      Nur weil es im Internet steht muss es nicht wahr sein. ;) Auch Chemtrails sind dort z.B. sehr populär. Ich werde Dich nach all der Zeit sicher nicht mehr überzeugen, ich bleibe aber dabei dass ein Großteil derer denen das Finale nicht gefällt es nicht richtig verstanden haben. Nimm die Macher beim Wort und sieh es als ein auf eine Person bezogenes Nachleben und das ganze ergibt sehr viel mehr Sinn als viele der populäreren Theorien die häufig darauf beruhen dass Leute mit viel Gedankenakrobatik ihre schon vorher gefasste Meinung bestätigt sehen wollen.
      ...dein schwachsinnigen Gedankengängen...
      :paelzer: ...
      ...das' jetzt aber echt nicht förderlich.

      I will give you every place where you set your foot! - Joshua 1, 3
    • Exi70 schrieb:

      #67 schrieb:

      Nur weil es im Internet steht muss es nicht wahr sein. ;) Auch Chemtrails sind dort z.B. sehr populär. Ich werde Dich nach all der Zeit sicher nicht mehr überzeugen, ich bleibe aber dabei dass ein Großteil derer denen das Finale nicht gefällt es nicht richtig verstanden haben. Nimm die Macher beim Wort und sieh es als ein auf eine Person bezogenes Nachleben und das ganze ergibt sehr viel mehr Sinn als viele der populäreren Theorien die häufig darauf beruhen dass Leute mit viel Gedankenakrobatik ihre schon vorher gefasste Meinung bestätigt sehen wollen.
      Aber anderen zu unterstellen, sie würde dein schwachsinnigen Gedankengängen zur Lost nicht verstehen, empfinde ich als Unverschämtheit.
      Unverschämt ist hier allenfalls Dein Tonfall, auch wenn Du nicht meiner Meinung bist brauchst Du noch lange nicht die persönlichen Beleidugungen rauskramen. Zumal Du vorher schon sehr herablassend von "einem hohen Roß" herunter geschrieben hast was Dark angeht, aber jetzt überspannst du den Bogen.

      Wie gesagt, ich werde Dich sicher nicht überzeugen, nur so viel, komischerweise habe ich das Finale in den USA bei der Originalausstrahlung mit meiner damaligen amerikanischen Freundin gesehen, und wir sind seltsamerweise mehr oder weniger genau zu der Erklärung der letzten Staffel gelangt die hinterher auch von den Machern gegeben wurde. Ohne Verweise auf Wikipedia, ohne dass es zu dem Zeitpunkt schon groß im Internet besprochen wurde. Und auch nochmaliges Sehen hat mich von dieser Meinung damals nicht abgebracht.

      Aber gut, das war es von mir zu dem Thema, reagieren werde ich höchstensfalls noch wenn Du weiter beleidigend werden solltest.
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    • @#67 Zu Dark,

      die ganze Symbolik war auf die drei ursprünglichen Ebenen ausgerichtet, daher auch die Triqueta die immer wieder auftaucht. Alle zwischen den Zeiten Reisenden haben sich in diesen drei Ebenen bewegt, ob tot oder lebendig. Es gab keinerlei Hinweise auf irgendwelche Personen oder Gegenstände die aus weiterer Vergangenheit oder Zukunft aufgetaucht oder dahin verschwunden sind. Die Zeitmaschine war auf drei Säulen aufgebaut. Für mich war die Einführung von 1952 am Ende nur eine billige Methode das Szenario für Saison zwei zu erweitern, im Rahmen der vorgestellten Logik ergibt es für mich keinen Sinn.


      Genau das war mein Problem mit der Serie. Sie hat sich selbst einen Rahmen geschaffen und ist ( meiner Meinung nach ) nur dort raus, damit man eine zweite Staffel machen kann. Dazu noch auf eine relativ plumpe Art und Weise. Deshalb werde ich das auch nicht weiter schauen
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • #67 schrieb:

      Exi70 schrieb:

      #67 schrieb:

      Nur weil es im Internet steht muss es nicht wahr sein. ;) Auch Chemtrails sind dort z.B. sehr populär. Ich werde Dich nach all der Zeit sicher nicht mehr überzeugen, ich bleibe aber dabei dass ein Großteil derer denen das Finale nicht gefällt es nicht richtig verstanden haben. Nimm die Macher beim Wort und sieh es als ein auf eine Person bezogenes Nachleben und das ganze ergibt sehr viel mehr Sinn als viele der populäreren Theorien die häufig darauf beruhen dass Leute mit viel Gedankenakrobatik ihre schon vorher gefasste Meinung bestätigt sehen wollen.
      Aber anderen zu unterstellen, sie würde dein schwachsinnigen Gedankengängen zur Lost nicht verstehen, empfinde ich als Unverschämtheit.
      Unverschämt ist hier allenfalls Dein Tonfall, auch wenn Du nicht meiner Meinung bist brauchst Du noch lange nicht die persönlichen Beleidugungen rauskramen.


      Nicht dass es den vorherigen Ausfall dir gegenüber besser macht, aber letztendlich hast du jedem Lost Fan, dem das Ende nicht gefiel, pauschal vorgeworfen dass sie schlicht zu dumm wären dieses zu verstehen und entsprechend zu würdigen.


      Für mich macht es persönlich für die Bewertung des Endes nur einen marginalen Unterschied ob wir in den Flash Sideways Jacks letzte Sekunden an der Schwelle zum Tod oder das Nachleben des gesamten Casts in der Zukunft erleben. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich wohl sogar letzteres nehmen. Ich wollte ein Hard Sci-Fi Ende und da tut es dann keine Version einer christlich-geprägten Interpretation des Leben nach dem Todes. Wenn die Charaktere für einen schon im Kollektiv an zweiter Stelle hinter der Insel stehen, läuft Jacks Schicksal dann erst Recht unter ferner liefen.
      Say not, 'I have found the truth,' but rather, 'I have found a truth.'

      (Khalil Gibrani)
    • Ich habe es bis zum Ende geschaut und da es mir nicht gefallen hat, habe ich es anscheinend auch nicht verstanden :D Lost war zwei Staffeln gut und hat dann abgebaut, der Rest war nur der Hype, da jeder gedacht hat, das ist was großes, des Rätsels Lösung ist bombastisch und am Schluss war es nur heiße Luft, da die Macher selber den Faden verloren hatten.

      Meine Meinung, andere dürfen gerne auch Ihre Meinung haben...
    • Ich hatte mächtig Spaß an der kompletten Serie. Das Ende hätte kurzfristig evtl. befriedigender ausfallen können, wenn (mehr) Antworten geliefert worden wären.
      Auf lange Sicht gesehen, regte das Ganze jedoch, auf diese Weise abgeschlossen, immer wieder an neuen Interpretations-Ansätzen nachzuspüren.
      Ich bekomme heute noch Gänsehaut, wenn ich an Jacob und seinen Bruder denke.
      Es wird Dir eben mMn nicht vorgekaut und das Denken abgenonmen - nein die eigene Rübe oder gar mehr muß und soll in Bewegung kommen.
      Aber da scheiden sich eben die Geister an den unterschiedlichen Erwartungshaltungen. Anders ist beispielsweise nicht zu erklären, wie "Twin Peaks Season 3" angenommen wurde.
      Die Reise ist das Ziel und was Du selbst dort für Dich auspackst, ist komplett Dir, Deiner aktuellen Verfassung, Deinen aktuellen Lebensumständen etc. geschuldet bzw. überlassen, weshalb die Interpretationen ja auch nicht zwingend fix sind und daher weiter veränderbar bleiben.
      Wie gesagt... Das liegt samt und sonders in/an der Erwartungshaltung des Zuschauers.

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    • #67 schrieb:

      Nur weil es im Internet steht muss es nicht wahr sein. ;) Auch Chemtrails sind dort z.B. sehr populär. Ich werde Dich nach all der Zeit sicher nicht mehr überzeugen, ich bleibe aber dabei dass ein Großteil derer denen das Finale nicht gefällt es nicht richtig verstanden haben. Nimm die Macher beim Wort und sieh es als ein auf eine Person bezogenes Nachleben und das ganze ergibt sehr viel mehr Sinn als viele der populäreren Theorien die häufig darauf beruhen dass Leute mit viel Gedankenakrobatik ihre schon vorher gefasste Meinung bestätigt sehen wollen.
      Mir hat das Ende und die gesamte 6te Staffel überhaupt nicht gefallen und musste mir auch - nachdem ich eine Kritik dazu geschrieben habe - in einem E-Mail-Austausch vorwerfen lassen, dass ich es nur nicht verstanden habe. Das konnte ich dann aber relativ schnell und deutlich entkräften - von ein paar Kleinigkeiten abgesehen, die aber in die Kategorie "Interpretationsspielraum" fallen. Ich finde das ehrlich gesagt etwas anmaßend, das zu behaupten.

      #67 schrieb:

      Exi70 schrieb:

      #67 schrieb:

      Nur weil es im Internet steht muss es nicht wahr sein. ;) Auch Chemtrails sind dort z.B. sehr populär. Ich werde Dich nach all der Zeit sicher nicht mehr überzeugen, ich bleibe aber dabei dass ein Großteil derer denen das Finale nicht gefällt es nicht richtig verstanden haben. Nimm die Macher beim Wort und sieh es als ein auf eine Person bezogenes Nachleben und das ganze ergibt sehr viel mehr Sinn als viele der populäreren Theorien die häufig darauf beruhen dass Leute mit viel Gedankenakrobatik ihre schon vorher gefasste Meinung bestätigt sehen wollen.
      Aber anderen zu unterstellen, sie würde dein schwachsinnigen Gedankengängen zur Lost nicht verstehen, empfinde ich als Unverschämtheit.

      Wie gesagt, ich werde Dich sicher nicht überzeugen, nur so viel, komischerweise habe ich das Finale in den USA bei der Originalausstrahlung mit meiner damaligen amerikanischen Freundin gesehen, und wir sind seltsamerweise mehr oder weniger genau zu der Erklärung der letzten Staffel gelangt die hinterher auch von den Machern gegeben wurde. Ohne Verweise auf Wikipedia, ohne dass es zu dem Zeitpunkt schon groß im Internet besprochen wurde. Und auch nochmaliges Sehen hat mich von dieser Meinung damals nicht abgebracht.
      Jo, weil es auch eigentlich nicht so schwer ist zu verstehen, was da passiert ist. Ich glaube viele Leute waren dadurch etwas verwirrt, dass am Ende nochmal das Flugzeugwrack gezeigt wird. Das war sicherlich als Hommage gemeint, führt aber dazu, dass die, die gesagt haben "Die sind alle beim Flugzeugabsturz gestorben", sich bestätigt fühlen.
    • Papa Koernaldo schrieb:



      Wie gesagt... Das liegt samt und sonders in/an der Erwartungshaltung des Zuschauers.
      Die von den Machern der Serie stets gepusht wurde: "Wir haben für alle Rätsel eine Lösung. Am Ende wird alles Sinn ergeben. usw."
      Und dann scheitern sie z.B. schon daran, dass ein Kinderschauspieler plötzlich zu groß für die Rolle ist und sie müssen seinen Storystrang komplett über den Haufen werfen, obwohl Walt doch so special ist.
    • Bay Araya schrieb:

      #67 schrieb:

      Nur weil es im Internet steht muss es nicht wahr sein. ;) Auch Chemtrails sind dort z.B. sehr populär. Ich werde Dich nach all der Zeit sicher nicht mehr überzeugen, ich bleibe aber dabei dass ein Großteil derer denen das Finale nicht gefällt es nicht richtig verstanden haben. Nimm die Macher beim Wort und sieh es als ein auf eine Person bezogenes Nachleben und das ganze ergibt sehr viel mehr Sinn als viele der populäreren Theorien die häufig darauf beruhen dass Leute mit viel Gedankenakrobatik ihre schon vorher gefasste Meinung bestätigt sehen wollen.
      Mir hat das Ende und die gesamte 6te Staffel überhaupt nicht gefallen


      Mir schwante damals schon Böses als man ein Drittel der letzten Staffel, die man dank des zeitlich weit im Voraus festgelegten Endpunktes Jahre im Voraus hätte planen können, für den Tempel und mehrere neue Charaktere verwendete, die dann im Handstreich vom MIB abserviert und folgerichtig auch nie wieder erwähnt wurden.
      Say not, 'I have found the truth,' but rather, 'I have found a truth.'

      (Khalil Gibrani)
    • mal etwas ohne Lost ;)

      Heute geht es weiter mit Jessica Jones. Da freue ich mich richtig drauf :thumbsup: . Die erste Staffel fand ich genial, genauso wie auch Daredevil. Luke Cage und Iron Fist vielen imo dann dermassen ab das ich nicht mal mehr Defenders geschaut habe :marge .

      Ach ja noch ein Nachtrag zu Manhunt: Unabomber
      Spoiler anzeigen
      Bin ich ein Unmensch weil mir Ted am Schluss noch fast etwas Leid getan hat? Seine Taten sind durch nichts zu entschuldigen, keine Frage. Irgendwie ist er jedoch in meinen Augen auch eine arme Sau und die Konsequenzen die er zieht mit der Selbstverteidigung und dem akzeptieren der lebenslangen Haftstrafe in Isolation sind irgendwie beeindruckend. Fand die letzte Folge als Ganzes und vor allem der Schluss mit dem ankommen im Gefängnis fast schon schwer zu ertragen und es gab mir nicht die Genugtuung die man eigentlich bei einem Schuldspruch eines Schwerverbrechers wohl haben sollte. War etwas verwirrt :/
      Vieles ist auch dem grandiosen Spiel von Bettany geschuldet. Respekt!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Troy43 ()

    • Troy43 schrieb:


      Heute geht es weiter mit Jessica Jones. Da freue ich mich richtig drauf :thumbsup: . Die erste Staffel fand ich genial, genauso wie auch Daredevil. Luke Cage und Iron Fist vielen imo dann dermassen ab das ich nicht mal mehr Defenders geschaut habe :marge .


      Ich habe mir Defenders letztendlich wegen Jessica Jones angeschaut.

      Defenders is O.K.; nicht mehr und nicht weniger. Das Hauptproblem ist halt dass sich Defenders in weiten Teilen wie die zweite Staffel von Iron Fist anfühlt. Von letzterer Serie habe ich mir neulich mal die finalen fünf Folgen angeschaut: Der gesamte Cast und Tom Pelphrey insbesondere, laufen schauspielerisch Ehrenrunden um Finn Jones dass es nicht mehr feierlich ist. Gerade auch Jessica Henwick zeigt dass es in GOT dann doch eher am Drehbuch als an ihr lag. Wäre er ein begabter Martial Arts Verfechter könnte ich sein Casting noch verstehen, aber so hat man halt einen Protagonisten, der in jeder Hinsicht der schwächste Teil seiner eigenen Serie ist.
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      (Khalil Gibrani)
    • Wenn sich heute ein junger Mensch Lost anguckt, dann wird der sich vielleicht schon fragen worüber man sich da so aufregen kann. Es ist ganz praktisch ein schlechtes Ende, aber die Wut die der Serie oft entgegenschlägt (auch bei mir) erklärt sich wohl nur aus dem damaligen live-Konsum. Die Serie war schon früh ein riesen Erfolg und bei der wachsenden Anzahl von mystery-Elementen, haben es die Serienmacher nicht versäumt den Eindruck zu erwecken, die Serie sei von vorne bis hinten durchdacht, quasi "vom Ende her erzählt" und jedes Element hat seine logische Berechtigung. Dabei war es eher ein cliffhanger-pyramid-scheme, wo das eigentliche Ende dann nur noch der einzig mögliche Deckel war der drauf gepasst hat.

      Ich zieh da immer den Quervergleich zu den beiden Filmen 'Sieben' und 'Saw', weil letzterer damals auch mit dem slogan Werbung gemacht hat "nach Sieben kommt nicht Acht, sondern Saw". Bei Sieben war das überraschende Ende im ganzen Film angelegt, Saw hatte einfach nur ein relativ austauschbares shock-ending. Der Vergleich ist also gänzlich unangemessen, nicht jedes irgendwie überraschende Ende hat die erzählerische Qualität und Wirkung wie z.B. Sieben.
      Die Lost-Macher haben immer so getan als wär es ein lange geplantes und gut angelegtes Ende. Selbst Leute die das Ende gut fanden, werden schwerlich eine erzählerische Konstante unterstellen können, die das Ende legitimiert. Es ist bestenfalls ein Ende das vorher alles zwischen 2 und 15 Staffeln ermöglicht, aber das Ende nie besser machen kann. Es ist in seiner beliebigen Einfachheit eine ziemliche Enttäuschung gewesen.

      Ich kann auch immer noch viel Gutes an der Serie finden (Desmond & Penny, "Ab Aeterno"), aber das Ende ist unbestreitlich Müll.
      -------------
      Team Goff
      I think you're always going to have tension in the Middle East when there's people who want to kill the Jews and Jews who don't want to be killed and neither side is willing to compromise.
    • Star du Nord schrieb:

      Ich sags immer so: jeder der sich über großartige Serien mit katastrophalem Ende beschwert, hat nie Dexter gesehen. :D :axe:

      Nichtsdestotrotz würde ich die Serie jedem weiterempfehlen
      Das scheint wohl die Kunst zu sein, eine Serie wirklich gut zu beenden. Gelingt kaum. Siehe z.B. Castle, Mentalist, Boston Legal, Strike Back, Two and a half men etc.
    • Chicago schrieb:

      Star du Nord schrieb:

      Ich sags immer so: jeder der sich über großartige Serien mit katastrophalem Ende beschwert, hat nie Dexter gesehen. :D :axe:

      Nichtsdestotrotz würde ich die Serie jedem weiterempfehlen
      Das scheint wohl die Kunst zu sein, eine Serie wirklich gut zu beenden. Gelingt kaum. Siehe z.B. Castle, Mentalist, Boston Legal, Strike Back, Two and a half men etc.
      Bestes Beipiel wie es gelingen kann: 6 Feet Under
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