• Gestern die dritte Staffel von FROM auf Paramount Plus beendet.

    Da draussen gibt es richtig viele gute Serien, aber FROM kann locker mit der besten Konkurrenz da draussen mithalten. Seit den ersten Staffeln von Lost habe ich nie mehr so eine Sucht erlebt, unbedingt weiterschauen zu MÜSSEN.

    Eine bislang Hammerstake Serie, viel Mystery, fabelhaften Schauspielerin und einer Story, die kaum Zeit lässt um durchzuatmen. Zudem noch der spannende (und Erwachsene) Storymix, den man so nicht alle Tage sieht.

    FROM ist ganz grosses Tennis und wenn Staffel 4 und 5 ähnlich stark bleiben, dann ist das vermutlich die beste Mysteryserie, die jemals produziert wurde.

    Mein Herz schlägt für: Jacksonville Jaguars, Borussia Mönchengladbach, Toronto Raptors

  • Serien der letzten Wochen:

    - Squid Game (Netflix) Staffel 2 beendet. Zuerst dachte ich wieder dieselbe Leier aber das Ende war dann doch ganz gut und natürlich schau ich Staffel 3. Auch wenn mir die übertriebene Mimik und Gestik der Asiatischen Filmkunst auf den Geist geht. Daumen auf 2 Uhr

    -TWD: Daryl Dixon 1 und 2 Staffel (Magenta) Nicht der Rede wert, die Geschichte von TWD ist auserzählt, weiss gar nicht warum ich das geschaut habe, 2 Staffel hab ich auf Autopilot geschaut. Daumen auf 6 Uhr.

    - Dune Prophecy (Sky) Etwas langatmig, viel Gelaber wenig Action, bisschen so wie 1. Staffel Game of Thrones. Insgesamt aber gar nicht mal so übel, wird weitergeschaut. Daumen auf 3 Uhr

    - Das Australische The Office (Prime). Es ist wieder das gleiche, trotzdem könnt ich das immer wieder anschauen. Genauso wie Stromberg oder The Office US. Nur das Britische The Office, das fehlt mir noch in der Sammlung. Daumen auf 2 Uhr

    Momentan schau ich The Ark (Prime) 2.Staffel. Das ist so schlecht das man es gesehen haben muss. Schlechte Schauspieler, schlechtes Set, schlechtes CGI, schlechte Synchronisation. Weiss auch nicht warum, aber die Serie hat irgendwas, die erste Staffel war ja genauso, vielleicht weil es mich irgendwie an Babylon 5 erinnert. Der Sci-Fi Serienmarkt ist eben sehr rar gesät


    Gestern die dritte Staffel von FROM auf Paramount Plus beendet.

    Da draussen gibt es richtig viele gute Serien, aber FROM kann locker mit der besten Konkurrenz da draussen mithalten. Seit den ersten Staffeln von Lost habe ich nie mehr so eine Sucht erlebt, unbedingt weiterschauen zu MÜSSEN.

    Eine bislang Hammerstake Serie, viel Mystery, fabelhaften Schauspielerin und einer Story, die kaum Zeit lässt um durchzuatmen. Zudem noch der spannende (und Erwachsene) Storymix, den man so nicht alle Tage sieht.

    FROM ist ganz grosses Tennis und wenn Staffel 4 und 5 ähnlich stark bleiben, dann ist das vermutlich die beste Mysteryserie, die jemals produziert wurde.

    Klingt sehr interessant, Lost hab ich auch gesuchtet. Das wird wohl nach The Ark bei mir auf die Liste kommen

  • Ich habe gerade die ersten beiden Folgen von American Primeval von dem Macher des Films Revenant. Es kommt auch Carakter aus dem Film vor. Die Serie sieht auch genauso aus wie der Film. Außerdem ist Serie äußerst brutal.

    Die Serie gefällt mir bisher sehr gut.

    Hab jetzt auch die ersten 3 Folgen auf Netflix geschaut. Mir gefällt die Serie auch gut.

  • Zu the Expanse kann ich defenitiv noch die Buchreihe empfehlen besonders Band 6, 7 und 8 machen nochmal richtig Spaß.

    Edit: ok gerade gemerkt. Ich meine Band 7 und die Folgenden. Band 6 ist natürlich trotzdem gut.

    Einmal editiert, zuletzt von Marni (27. Januar 2025 um 13:31)

  • American Primeval (Netflix)

    Kann mich den allgemeinen Empfehlungen hier auch anschließen. Ist mit 6 Folgen a ~50min auch schnell geguckt. Nur mit dem Ende wurde Ich nicht wirklich warm.

    Spoiler anzeigen

    aber best girl Moon Moon hat überlebt, von daher alles gut!

    -----------------
    It is time for us to do what we have been doing and that time is every day.

  • bin weiterhin mit meinem AppleTV+ Promoabo unterwegs:

    Ted Lasso - hat mich echt geflashed. Zwar manchmal kitschig, aber einfach eine so positive Grundstimmung - Top!

    Slow Horses - die Story rund um die Loser im britischen Geheimdienst fand ich nur "geht so", habe nach Staffel 1 erst mal aufgehört

    Silo - die erste Staffel sehr schnell geschaut, super spannend!

    Gruß, DU-TH

  • Slow Horses - die Story rund um die Loser im britischen Geheimdienst fand ich nur "geht so", habe nach Staffel 1 erst mal aufgehört

    Den „Fehler“ hatte ich auch erst gemacht. Vertrau‘ mir - schau‘ mal bei Gelegenheit weiter. :xywave:

  • Bei AppleTV ist das Ratio gut/schlecht für mich am besten. Aber die Quantität ist dort halt deutlich geringer.
    Wir schauen gerade zb Bad Sisters. Tolle Serie. Aber bin da auch aufgrund der Location befangen. :mrgreen:

    IMDB Rating ist aber auch sehr gut.

  • American Primeval (Netflix)

    Kann mich den allgemeinen Empfehlungen hier auch anschließen. Ist mit 6 Folgen a ~50min auch schnell geguckt. Nur mit dem Ende wurde Ich nicht wirklich warm.

    Spoiler anzeigen

    aber best girl Moon Moon hat überlebt, von daher alles gut!

    Eine kleine Logik-Lücke, die ich nicht nachvollziehen kann:


    Spoiler anzeigen

    Die Mormonen killen alle, aber Mr. Bridger (der Verkäufer des Forts) darf mit einer Rekordsumme aus dem Verkauf des Forts einfach so fort reiten?

  • Eine kleine Logik-Lücke, die ich nicht nachvollziehen kann:

    Spoiler anzeigen

    Ich habe auch drauf gewartet, dass der einfach abgeknallt wird, aber logisch war es schon. Er hatte einerseits keine schädlichen Informationen, die den anderen zum Verhängnis geworden sind und ihn umzubringen hätte sicher zu einigen Fragen geführt, was das denn bitte für Zufälle sein sollen. So haben sie das Fort gekauft, der Verkäufer kann es reich bezeugen und man bekommt keinen Ärger fürs Abfackeln.

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    It is time for us to do what we have been doing and that time is every day.

  • Also wer Interesse hat: Ich habe gestern in der ARD Mediathek gesehen, dass Tokyo Vice komplett (2 Staffeln) zur Verfügung steht. Ich fand die Serie durchaus gelungen. Es gibt einen Einblick in Tokyos Unterwelt.

  • Es orientiert sich ja schon ein wenig an der Realität und da wurde Bridger auch nicht ermordet. Wenn es wohl auch knapp war.


    Zitat

    Mit der Ankunft der mormonischen Pioniere im Jahr 1847 kam es zu Streitigkeiten zwischen Bridger und den neuen Siedlern. 1853 schickten die Mormonen eine Miliz zum Fort, um Bridger wegen des Verkaufs von Alkohol und Schusswaffen an Angehörige der First Nations, eines Verstoßes gegen Bundesgesetze, festzusetzen. Er entkam und kehrte vorübergehend in den Osten zurück.[3][5]

    Etwa 19 km südwestlich von Fort Bridger errichteten die Mormonen im selben Jahr ihr eigenes Fort Supply. 1855 übernahmen die Mormonen Fort Bridger, nachdem sie es für 8000 Dollar gekauft hatten. Fort Bridger und Fort Supply wurden im September 1857 von den Mormonen verlassen, als sich Truppen der US-Armee näherten.[3]

    Sind die Herzen blau, war die Bildung mau

  • Hab auch gestern American Primeval (Netflix) auf Grund eurer Empfehlungen hier fertig geschaut... brrr, so düster hab ich den Wilden Westen noch nie betrachtet...
    Teilweise auch ne Ecke drüber, aber alles in allem sau gute Serie!


    Aber genauso wie Doylebeule hat das Ende jetzt auch nicht meinen Nerv getroffen...

  • Ihr habt mir American Primeval schmackhaft gemacht. Werde ich bald mal anschauen.

    Wenn ihr Bock auf einen harten und bodenständigen Western habt ohne viel bla bla, könnte ich euch Old Henry empfehlen. Gibts auf Amazon Prime und geht etwas über 90 min. Ist für mich schon einer der besten "neuen Western" ;)

  • Daredevil war ja nie meine Lieblingsfigur im MCU, aber angeregt durch zahlreiche positive Kommentare hier im Thread habe ich mir jetzt die 1. Staffel angeschaut und bin sehr angetan von der Umsetzung.

    Darf ich mich auf die anderen Staffeln freuen, oder fällt das Niveau ab?

  • Daredevil war ja nie meine Lieblingsfigur im MCU, aber angeregt durch zahlreiche positive Kommentare hier im Thread habe ich mir jetzt die 1. Staffel angeschaut und bin sehr angetan von der Umsetzung.

    Darf ich mich auf die anderen Staffeln freuen, oder fällt das Niveau ab?

    In meinen Augen bleibt das schon stabil. Kingpin bekommt coole Auftritte.

  • bin mit Silo 2. Staffel durch (Apple TV+) - kommt nicht ganz an die wirklich gute Staffel 1 ran, trotzdem sehenswert!

    Gruß, DU-TH

  • Also wer Interesse hat: Ich habe gestern in der ARD Mediathek gesehen, dass Tokyo Vice komplett (2 Staffeln) zur Verfügung steht. Ich fand die Serie durchaus gelungen. Es gibt einen Einblick in Tokyos Unterwelt.

    Bin jetzt bei der Mitte. Irgendwie finde ich das mit den Teilen in japanisch mit Untertitel recht anstrengend. Mehrere Folgen am Stück ist da eher nicht zu schaffen. Aber gut ist es trotzdem :thup:

  • Ich bin gerade bei der letzten Folge von American Primeval, und über eine Szene habe ich mich so aufgeregt, dass ich tatsächlich unterbrechen muss, um hier einen Rant loszuwerden. Dieser absolute Schwachsinn wurde bisher nicht erwähnt, und ist der Serie absolut nicht würdig.

    Spoiler anzeigen

    Was soll der Mist mit den Wölfen, die versuchen, in die Hütte einzudringen? Das ist an und für sich schon sehr unrealistisch. Noch schlimmer wird es, da draußen zwei Pferde angeleint sind, die einfach zu erbeuten wären. Aber nein, die Wölfe müssen di eHütte angreifen. Nie im Leben würde ein echter Wolf das tun. Jetzt könnte man denken, die Pferde hätten sich losgerissen und wären entkommen. Selbst dann hätten die Wölfe wohl eher sie verfolgt, als zu versuchen, in die Hütte zu kommen. Aber nein, als Reid und die Mutter zurückkommen, stehen die beiden anderen Pferde friedlich noch angeleint, wo sie schon vorher waren. Sorry, aber wer verzapft solch einen Blödsinn als Drehbuch, und wer winkt das dann auch noch durch für die Veröffentlichung? Absolut unwürdig dieses Szenario.

    Ok, Rant Ende. Sorry, aber der musste sein

    When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
    game, announced by the ESPN Sunday night crew,
    for all eternity. Paul Zimmerman

  • Den Rant zu American Primeval, den Ich mir gerspart habe:

    Spoiler anzeigen

    Es ist in Serien und Filmen seit jeher ein ebenso dummer, wie überbeanspruchter Motor für irgendeine Dramatik, Frauen oder Kinder irgendeinen gutgemeinten Blödsinn machen zu lassen, der ihnen dann umgehend um die Ohren fliegt. Zuerst rennt Sara Isaac bei der Pferdebeschaffung hinterher, nachdem er sie aufgefordert hat, sich versteckt zu halten. Damit bringt sie sich und ihren Beschützer im Folgenden in Lebensgefahr und hat dann im Prinzip ~7 Leute auf dem Gewissen, die Isaac dann abgeknallt hat.

    Später und unter dem Eindruck dieser ersten Geschichte, die sie offenbar gänzlich unberührt hinterlässt, lässt sie sich trotz Isaacs Flehen nicht davon abbringen dem Kind helfen zu wollen. Eine ehrenwerte wie dumme Idee, die sie im Folgenden mit einer Vergewaltigung bezahlt.

    Neben dem Umstand, dass solche Verhaltensweisen gerade in solchen historischen Kontexten absolut unrealistisch sind, kommt bei mir immer die Frage auf, worauf Film- und Serienmacher mit solchen Geschichten eigentlich hinaus wollen? Ist ein sympathisches Verhalten gegenüber Mitmenschen etwas Dummes, was den Zuschauern ausgetrieben werden soll? Fällt einem wirklich absolut garnichts anderes ein, um den eigenen Werken irgendeine Dramatik zu geben, als vornehmlich Frauen irgendeinen grenzdebilen Blödsinn machen zu lassen?

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    It is time for us to do what we have been doing and that time is every day.

  • Den Rant zu American Primeval, den Ich mir gerspart habe:

    Spoiler anzeigen

    Es ist in Serien und Filmen seit jeher ein ebenso dummer, wie überbeanspruchter Motor für irgendeine Dramatik, Frauen oder Kinder irgendeinen gutgemeinten Blödsinn machen zu lassen, der ihnen dann umgehend um die Ohren fliegt. Zuerst rennt Sara Isaac bei der Pferdebeschaffung hinterher, nachdem er sie aufgefordert hat, sich versteckt zu halten. Damit bringt sie sich und ihren Beschützer im Folgenden in Lebensgefahr und hat dann im Prinzip ~7 Leute auf dem Gewissen, die Isaac dann abgeknallt hat.

    Später und unter dem Eindruck dieser ersten Geschichte, die sie offenbar gänzlich unberührt hinterlässt, lässt sie sich trotz Isaacs Flehen nicht davon abbringen dem Kind helfen zu wollen. Eine ehrenwerte wie dumme Idee, die sie im Folgenden mit einer Vergewaltigung bezahlt.

    Neben dem Umstand, dass solche Verhaltensweisen gerade in solchen historischen Kontexten absolut unrealistisch sind, kommt bei mir immer die Fragen auf, worauf Film- und Serienmacher mit solchen Geschichten eigentlich hinaus wollen? Ist ein sympathisches Verhalten gegenüber Mitmenschen etwas Dummes, was den Zuschauern ausgetrieben werden soll? Fällt einem wirklich absolut garnichts anderes ein, um den eigenen Werken irgendeine Dramatik zu geben, als vornehmlich Frauen irgendeinen grenzdebilen Blödsinn machen zu lassen?

    Danke, kann ich so voll unterschreiben und hat mir dann Stück für Stück die Serie doch ziemlich madig gemacht.


    Spoiler anzeigen

    Auch die Motivation der Verfolger wirkt auf mich recht unglaubwürdig. Sara bieten Ihnen auch Geld an, wenn sie die Verfolgung einstellen bzw behaupten, dass sie zu Tode gekommen ist, aber auf einmal entdecken die Männer dann ihre Ehre als Kopfgeldjäger und verfolgen in einer gefährlichen Umgebung lieber weiter die Gruppe, statt das Geld zu nehmen und auch wieder in die "Zivilisation" zurückzukehren.

    Auch das alle Probleme, mehr oder weniger ohne große Folgen gelöst werden, stört mich. Die Vergewaltigung ist 10 Minuten später kein Thema mehr, Devin überlebt die Tritte des Pferdes und die Entzündung des Beins, etc. und am Ende bricht man fröhlich und zuversichtlich Richtung Kalifornien auf. Die Reise vorher hat ja bestimmt Lust auf mehr gemacht...

  • Entlang der gleichen Storyline, musste es wirklich sein, dass

    Spoiler anzeigen

    Sich Sara und Isaac küssen? Geht das nicht einmal ohne solche Szene?

    When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
    game, announced by the ESPN Sunday night crew,
    for all eternity. Paul Zimmerman

  • Ich bin gerade bei der letzten Folge von American Primeval, und über eine Szene habe ich mich so aufgeregt, dass ich tatsächlich unterbrechen muss, um hier einen Rant loszuwerden. Dieser absolute Schwachsinn wurde bisher nicht erwähnt, und ist der Serie absolut nicht würdig.

    Spoiler anzeigen

    Was soll der Mist mit den Wölfen, die versuchen, in die Hütte einzudringen? Das ist an und für sich schon sehr unrealistisch. Noch schlimmer wird es, da draußen zwei Pferde angeleint sind, die einfach zu erbeuten wären. Aber nein, die Wölfe müssen di eHütte angreifen. Nie im Leben würde ein echter Wolf das tun. Jetzt könnte man denken, die Pferde hätten sich losgerissen und wären entkommen. Selbst dann hätten die Wölfe wohl eher sie verfolgt, als zu versuchen, in die Hütte zu kommen. Aber nein, als Reid und die Mutter zurückkommen, stehen die beiden anderen Pferde friedlich noch angeleint, wo sie schon vorher waren. Sorry, aber wer verzapft solch einen Blödsinn als Drehbuch, und wer winkt das dann auch noch durch für die Veröffentlichung? Absolut unwürdig dieses Szenario.

    Ok, Rant Ende. Sorry, aber der musste sein

    gut, ich hab mich auch gefragt, was der Blödsinn soll aber darüber reg ich mich nciht auf. Das war eine Szene - die zugegebenermaßen wirklich unrealistisch war - aber mei, was solls.

    Da regt mich viel mehr auf, dass man grenzgeniale Serien wie Game of Thrones oder House of Cards mit katastrophalen Abschluss-Staffeln teilweise ruiniert (hat). Als positives Beispiel möchte ich da Ozark nennen --> die haben genau gewusst wann Schluss sein muss und haben das Niveau konstant hoch gehalten.


    Den Rant zu American Primeval, den Ich mir gerspart habe:

    Spoiler anzeigen

    Es ist in Serien und Filmen seit jeher ein ebenso dummer, wie überbeanspruchter Motor für irgendeine Dramatik, Frauen oder Kinder irgendeinen gutgemeinten Blödsinn machen zu lassen, der ihnen dann umgehend um die Ohren fliegt. Zuerst rennt Sara Isaac bei der Pferdebeschaffung hinterher, nachdem er sie aufgefordert hat, sich versteckt zu halten. Damit bringt sie sich und ihren Beschützer im Folgenden in Lebensgefahr und hat dann im Prinzip ~7 Leute auf dem Gewissen, die Isaac dann abgeknallt hat.

    Später und unter dem Eindruck dieser ersten Geschichte, die sie offenbar gänzlich unberührt hinterlässt, lässt sie sich trotz Isaacs Flehen nicht davon abbringen dem Kind helfen zu wollen. Eine ehrenwerte wie dumme Idee, die sie im Folgenden mit einer Vergewaltigung bezahlt.

    Neben dem Umstand, dass solche Verhaltensweisen gerade in solchen historischen Kontexten absolut unrealistisch sind, kommt bei mir immer die Frage auf, worauf Film- und Serienmacher mit solchen Geschichten eigentlich hinaus wollen? Ist ein sympathisches Verhalten gegenüber Mitmenschen etwas Dummes, was den Zuschauern ausgetrieben werden soll? Fällt einem wirklich absolut garnichts anderes ein, um den eigenen Werken irgendeine Dramatik zu geben, als vornehmlich Frauen irgendeinen grenzdebilen Blödsinn machen zu lassen?

    Naaajaaaa:

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    die Szene mit dem Kind würde ich jetzt nicht überbewerten. Das machen wahrscheinlich 9 von 10 Frauen und wahrscheinlich 7 von 10 Männern. Auch Mitte des 19 Jahrhunderts