Das Ende ist so nah wie nie

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    • Das Ende ist so nah wie nie

      Sorry, aber nach dem Abendblatt-Artikel Sea Devils legen ab - für immer? schwindet bei mir jede Hoffnung auf eine NFLE 2008. Das sind einfach zu deutliche Worte.

      Zum einen natürlich die Aussage von Goodell, dass er im Sommer den Team-Ownern vorschlagen will die Liga einzustellen, zum anderen, dass den Trainern nahegelegt wird sich einen neuen Job zu suchen. Das würde man niemals machen, wenn es nicht schon beschlossene Sache ist.
      Meine einzige Hoffnung ist, dass die Aussagen von Goodell und die in dem Meeting erstunken und erlogen sind. Da fehlt mir aber der Glaube :(
    • 3 Minuten Recherche und es stellt sich heraus, dass der Artikel auf einer Kolummne von John Clayton basiert, in der er seine Meinung darstellt. Es gibt keine Aussage von Goddell, Clayton nimmt an, dass Goddell einen 'bottom line approach' nehmen wird.

      Und leider glaube ich auch nicht, dass das Abendblatt mehr als eine Internetrecherche in die Seadevils investiert.
    • Mitteilung von AFVD vom 24.06.2007

      Triumph der Sea Devils von Sorgen getrübt
      Finale der NFL Europa

      (Net.Zeitung/ SAT !) Das Finale war glanzvoll, die Zukunft ist düster. Mit dem großartig herausgespielten 37:28 über Gastgeber und Titelverteidiger Frankfurt Galaxy holten sich die Hamburg Sea Devils im Endspiel der NFL Europa erstmals den Titel der kontinentalen Profi-Football-Liga. Doch trotz der Gala-Vorstellung des erst seit drei Jahren existierenden jüngsten NFLE-Teams trübte die Diskussion um eine mögliche Schließung der Liga die Stimmung in der Frankfurter Arena.

      Schon vor dem Finale hatte NFLE-Chef Uwe Bergheim bestätigt, dass die Zukunft der NFLE bei der Tagung der Besitzer der 32 NFL-Teams am 14. Juli ein Thema sei. Die europäische Tochter werde von den US- Geschäftsleuten nicht mehr als "Ausbildungsliga zur Entwicklung von Talenten, sondern rein business-mäßig" betrachtet. "Unter diesem Aspekt ist unsere Steigerung der Zuschauerzahlen auf einen Schnitt von mehr als 20.000 ein Schritt in die richtige Richtung, aber sicher noch nicht ausreichend", sagte Bergheim. "In vier Wochen wissen wir mehr, vielleicht wird uns dann der Stecker gezogen."

      Ungeachtet dessen erlebten 48.125 Fans ein mitreißendes Football- Fest samt einem tollen Rahmenprogramm mit den Alt-Rockern Meat Loaf und Thin Lizzy als Topstars. Mehr Zuschauer hatte seit der Etablierung der NFLE als rein europäische Liga 1995 nur das "Abschiedsspiel" des Düsseldorfer Rheinstadions 2002 gelockt. Mehr als 52.000 Fans sahen beim letzten Event vor dem Abriss des Rheinstadions den Sieg von Berlin Thunder gegen Rhein Fire.

      Diesmal bestimmte Hamburg, trotz des ersten Platzes in der zehn Spieltage dauernden Vorrunde nur als Außenseiter gehandelt, von Beginn an die Partie. Der überragenden Vorstellung von Spielmacher Casey Bramlet, der mit vier Touchdown-Pässen eine persönliche Bestleistung und einen Worldbowl-Rekord aufstellte, hatte die Frankfurter Abwehr nie etwas entgegen zu setzen. Lediglich im dritten Viertel konnten die Gastgeber noch zwei Mal auf 21:23 und 28:30 verkürzen. Doch Bramlet, von den Washington Redskins nach Hamburg geschickt, konterte jeweils umgehend und hielt die 2007 daheim bis dato ungeschlagenen Hessen auf Distanz.

      Anschließend zeigten sich die Frankfurter als schlechte Verlierer. Cheftrainer Mike Jones verweigerte jede Gratulation an die Sea Devils. Er bemängelte nur, dass seine Spieler seine Vorgaben nicht richtig umgesetzt hätten. "Hamburg hat uns nicht überrascht, vor allem unsere Abwehr hat einfach nicht die Vorgaben erfüllt", moserte Jones. Generalmanager Tilman Engel knöpfte sich die Schiedsrichter vor: "Man hat in einigen wichtigen Situationen deutlich gesehen, dass auch sie zum Lernen in Europa sind. So schaffen sie es bestimmt nicht in die NFL."

      (Quelle Net.Zeitung/ SAT !)
    • Hey Patmann, locker bleiben, wir werdens erleben, was da kommen mag. Wenn die Liga dichtmacht, gehe ich halt wieder öfter zum HSV oder zu den Freezers oder zu den Eagles oder zu den Stealers oder, oder, oder....

      Klar, ein wenig anpissen würd mich das auch, wenn die Liga ihre letzte Saison hier gespielt hat (auch gerade weil ich mir so ein schickes T-Shirt von den Seadevils gekauft habe). Aber wer nicht will, der hat schon. Und wenn die NFL glaubt, daß American-Bowl-Spiele in Peking besser helfen, den Football weltweit zu vertreiben, dann viel Spaß dabei. ...
    • Anschließend zeigten sich die Frankfurter als schlechte Verlierer. Cheftrainer Mike Jones verweigerte jede Gratulation an die Sea Devils. Er bemängelte nur, dass seine Spieler seine Vorgaben nicht richtig umgesetzt hätten. "Hamburg hat uns nicht überrascht, vor allem unsere Abwehr hat einfach nicht die Vorgaben erfüllt", moserte Jones. Generalmanager Tilman Engel knöpfte sich die Schiedsrichter vor: "Man hat in einigen wichtigen Situationen deutlich gesehen, dass auch sie zum Lernen in Europa sind. So schaffen sie es bestimmt nicht in die NFL."


      :eek:

      Was ist denn mit denen los???!!!

      Wieso verweigert er den Handshake?? Wenn seine Defense so viele Fouls macht, ist das doch nicht der Fehler der Referees...bis auf einen Call...dieser gefangene Pass der mMn complete war, gingen alle Entscheidungen in Ordnung und waren auf NFL Niveau....

      Erst im Vorfeld einen auf "Psychodruck" gegen die Devils machen und dann noch nachstänkern...das hätte ich nicht gedacht...gerade der Tilmann sollte seiner Ex den Erfolg gönnen :ja:
      Your mind is like a parachute. It does not work if it's not open!
    • das passte konsequent in das verhalten unter der woche und in die nicklichkeiten auf dem feld. ich hatte - an der teamzone stehend - den eiindruck, das die devils dadurch nur noch motivierter waren.
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    • Dieser Artikel steht heute im Mannheimer Morgen. Auch hier gibt es wilde Spekulationen über den Ligaerhalt, bzw. wie man die Hamburger bereits schon vor der Partie zum Sieger gemacht hat. Irgendwie habe ich das Gefühl, als würden da Dinge an den Haaren herbei gezogen.

      Frankfurt Galaxy versinkt im World-Bowl-Frust
      AMERICAN FOOTBALL: Titelverteidiger unterliegt den Hamburg Sea Devils im Finale mit 28:37

      Mit 37:28 gewannen die Hamburg Sea Devils das Finale der NFL Europe bei Frankfurt Galaxy. Ein Resultat, das viele Fragen hinterlässt. Dass es American Football schwer haben würde, sich in Europa langfristig zu etablieren, war den US-Geldgebern bewusst, als sie 1991 Kapital in ihre Farmliga NFL Europa investierten. Seit jener Zeit monieren Kritiker, die finanzkräftigen Ligabosse manipulierten Entscheidungen innerhalb des Spielbetriebes, um die wohl amerikanischste aller Sportarten außerhalb der USA Fuß fassen zu lassen.

      So wird noch heute vermutet, dass Rekordsieger Frankfurt Galaxy 1995, nach zwei Jahren Pause des Spielbetriebs und einer Umstrukturierung der Liga, nur World-Bowl-Sieger wurde, um die Fanresonanz weiter zu fördern. In den folgenden Jahren gewannen auch die in Spanien kaum beachteten Barcelona Dragons, später zweimal der neu gegründete deutsche Klub Rhein Fire und schließlich dreimal Liganeuling Berlin Thunder, eines der bis heute am schwächsten besuchten Teams.

      Nun standen mit Frankfurt Galaxy und den Hamburg Sea Devils die beiden wohl besten Vorrundenteams im Finale: Frankfurt als Rekordmeister und Titelverteidiger vor eigenem Publikum auf der einen Seite, die erst drei Jahre alten Hamburg Sea Devils, mit nur 1500 Fans im Gepäck und von Zuschauern im hohen Norden bisher kaum beachtet, auf der anderen.

      Im Vorfeld des World Bowl sprachen die Ligabosse offen von den Vorteilen, die ein Hamburger Titelgewinn der Liga bringe: mehr Zuschauer in Hamburg, Festigung des Standortes und vieles mehr. Dass 2008 auch bei einer Niederlage der Galaxy durchschnittlich rund 30 000 Zuschauer in die Commerzbank-Arena strömen würden, sei ja zu erwarten, hieß es zudem.

      Während Sea-Devils-Geschäftsführerin Kathrin Platz nach dem mit 37:28 gewonnenen Finale ein "hervorragendes Spiel" gesehen hatte und ein Gros des Galaxy-Publikums schlichtweg Schiebung vermutete, wunderten sich manche Experten angesichts eines knappen Dutzends, teils nicht leicht nachzuvollziehender Entscheidungen des Schiedsrichterstabes.

      Kam die ohnehin gut aufgelegte Offensive der Sea Devils um Spielmacher Casey Bramlet gegen die schwache Galaxy-Abwehr nämlich einmal ins Stocken, schien es oftmals, als könne sie davon ausgehen, durch eine Strafe gegen die Gastgeber vier neue Versuche zu erhalten. Hamburg führte in seinem ersten World Bowl daher schnell mit 13:0, während es sich für Frankfurts Spielmacher J. T. O'Sullivan aufgrund des immensen Drucks durch die stabile Devils-Abwehr schwer gestaltete, überhaupt zu punkten.

      Die Siegerehrung verfolgten die ansonsten äußerst fairen Fans der Galaxy ebenso nicht mehr mit, wie die Verabschiedung des eigenen Teams, das teilweise gar nicht mehr aus der Kabine gekommen war. Zu groß war die Enttäuschung ob eines Finals, das viele Experten schon vor dem Kick-off als entschieden ansahen. "Der wahre Verlierer ist die Liga", unterstrich ein deutschlandweit anerkannter Football-Experte mit dem ausdrücklichen Wunsch, nicht genannt zu werden. "Der Verdacht liegt nahe, dass ein Hamburger Sieg gewollt war."

      So ging im durchaus verständlichen Frust der Frankfurter Fans das sportliche Ende einer äußerst gelungenen Saison fast unter. Und die Zukunft der oftmals kritisierten und umstrittenen Liga steht weiterhin in den Sternen.
    • Genau...alles abgesprochen.

      So ein spekulativer Bullshit!

      Wer sich nur 10 Sekunden mit der Liga beschäftigen würde, kann darüber nur lachen.
      Die Umstände, die Fire 2000 ein Siegerteam haben werden lassen, waren dermaßen obskur, dass sich kein Regiesseur der Welt sich das hätte einfallen lassen können (das fängt schon bei galen halls Anruf bei Danny Wuerffel an, weil unsere Qbs im Camp solche Oberluschen waren)
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Buccaneer schrieb:

      Genau...alles abgesprochen.
      Die Umstände, die Fire 2000 ein Siegerteam haben werden lassen, waren dermaßen obskur, dass sich kein Regiesseur der Welt sich das hätte einfallen lassen können (das fängt schon bei galen halls Anruf bei Danny Wuerffel an, weil unsere Qbs im Camp solche Oberluschen waren)


      Pst.....das hatte nix mit Oberlusche zu tun, sondern der designierte Starter Bonner hatte keine Lust auf NFLE und blieb in der Arena.....aber nicht weiter sagen! ;)

      Zu den Verschwörungstheorien: schlechte Verlierer haben alle einen kleinen P.....!

      Zur Schließung: hört sich im Interview mit Bergheim in der Rheinischen Post halb so wild an.

      Schaun wer mal!
    • ich verfolge die NFL Europe und deren mediale Berichterstattung zwar nicht sonderlich intensiv, aber manchmal kann man sich einfach nicht des Eindrucks erwehren daß diese Liga aus irgendwelchen Gründen auch durch solche Kommentare absichtlich über den Jordan geschickt werden soll,

      es ist so schon schwer genug für diese Sportart eine Nische zu finden, und wenn dann noch in dieser Art und Weise darüber berichtet wird wendet sich der vielleicht anfänglich interessierte, neutrale Beobachter doch mit Grausen ab und verfolgt das tausendste Fußballspiel ...
    • Fireborg schrieb:

      Pst.....das hatte nix mit Oberlusche zu tun, sondern der designierte Starter Bonner hatte keine Lust auf NFLE und blieb in der Arena.....aber nicht weiter sagen! ;)

      Na ja: dann hätte man aber mit dem Rest spielen können. Wie hiess damals noch mal die Graupe, die unsere 2 Qtr. immer versaut hat?
      War auf jeden fall der beste Anruf in der NFLE-Geschichte
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Buccaneer schrieb:

      Na ja: dann hätte man aber mit dem Rest spielen können. Wie hiess damals noch mal die Graupe, die unsere 2 Qtr. immer versaut hat?
      War auf jeden fall der beste Anruf in der NFLE-Geschichte


      Matt Lytle. Linkshänder. War später in Seattle #3. War zwar kein Danny Wuerffel, aber sooooo schlecht fand ich den nicht. Mit der Wertung des Anrufs stimme ich Dir zu! :)
    • Unfassbar!!! Wer auch nur ansatzweise etwas von Football versteht, weiss das dies totaler schwachsinn ist...

      Das sich die Frankfurter (und offesichtlich auch die Umgebung von FF) als so schlechte Verliere herausstellen hätte ich nie gedacht!!!

      Erst dieses Hickhack vor dem Spiel...kleine Psychospiele etc. und jetzt das!

      Könnte meinen, man hat italienische Fussballer vor sich!! :hinterha:
      Your mind is like a parachute. It does not work if it's not open!
    • Fireborg schrieb:

      Zu den Verschwörungstheorien: schlechte Verlierer haben alle einen kleinen P.....!
      Wohl zuviel Kalkofe geguckt, wie? ;) :mrgreen:
      Ziemlich lächerlich das Ganze!

      Fireborg schrieb:

      Zur Schließung: hört sich im Interview mit Bergheim in der Rheinischen Post halb so wild an.

      Schaun wer mal!
      Das Interview das in der NRZ Online abgedruckt ist, würde ich etwas anders interpretieren. Insbesondere diese Passage:
      NRZ: Was passiert, wenn ihr Plan abgelehnt wird?

      Bergheim: Es gibt Alternativpläne. Als Nummer Zwei beispielsweise, sich für 2008 auf ein NFL-Spiel in Deutschland zu konzentrieren.

      NRZ: Würde das dann heißen, die Europaliga wäre für das nächste Jahr gestorben?

      Bergheim: Ja


      Gibt es den Artikel der Rheinischen Post online? Ich habe jedenfalls nichts gefunden. :madness
    • @Karl-Heinz: jau, viel zu viel! :)

      Zum Artikel: scheint noch nicht online zu sein. Da steht mehr oder weniger drin, das man sich beim Owner-Meeting AUCH über die NFLE unterhält und nichts gesichert ist. Punkt. Er spricht in meinen Augen einfach aus, was alle wissen, aber nie offen sagen. Kann weiter gehen, kann nicht weiter gehen. Er redet im Gegensatz zu seinen Vorgängern nicht drumrum und hüllt sich in Leerformeln, und weil man das nicht gewohnt ist reden alle von der Schließung der Liga.

      In 3 Wochen sind wir eh schlauer!
    • packerman schrieb:

      Unfassbar!!! Wer auch nur ansatzweise etwas von Football versteht, weiss das dies totaler schwachsinn ist...

      Das sich die Frankfurter (und offesichtlich auch die Umgebung von FF) als so schlechte Verliere herausstellen hätte ich nie gedacht!!!

      Erst dieses Hickhack vor dem Spiel...kleine Psychospiele etc. und jetzt das!

      Könnte meinen, man hat italienische Fussballer vor sich!! :hinterha:


      Das trifft es sehr genau :ja:
    • Wer nach all den Jahren immernoch glaubt, dass ein WB-Sieg ein Team zuschauermäßig nach vorne bringen würde, hat meiner Meinung nach in den letzten 15 Jahren gepennt!!! Das hat 1996 bei den Claymores nicht funktioniert, 1997 in Barcelona nicht, bei Thunder hat sich trotz dreier Titel nichts getan (auf jeden Fall nicht in einer Weise, die man einem WB-Triumph zurechnen könnte)!! Fire hat seinen Schnitt schon vor den WBs extrem gesteigert, die hätten also keinen Titel "gebraucht" und die Galaxy schonmal gar nicht!!! Totaler Müll, diese Verschwörungsscheiße!!! Kann ich echt nicht mehr hören!!! Meiner Meinung nach liegt zwischen WB und neuer Saison einfach zuviel Zeit, um da einen direkten Nutzen von zu haben - amtierender WB-Champion hört sich zwar gut an, zieht aber auch nicht gerade die Massen ins Stadion!!!
      Green Bay Packers - auf dem Kopf ist in dem Kopf!!

      Raider Nation
    • wieso sind wir frankfurter schlechte verlierer? das wir nicht in jubelstürme ausgebrochen sind, ist irgendwo verständlich, aber von meinem platz sah es so aus, als wäre hamburg mit einem warmen applaus zur wb-übergabe bedacht worden?
      bzgl. dem schiebungszeugs...ist einfach totaler blödsinn. während des spiels sind mir zwar auch solche kommentare entwichen, aber nüchtern betrachtet, ist dies natürlich dummes zeuchs :)
    • Yzer schrieb:

      wieso sind wir frankfurter schlechte verlierer? das wir nicht in jubelstürme ausgebrochen sind, ist irgendwo verständlich, aber von meinem platz sah es so aus, als wäre hamburg mit einem warmen applaus zur wb-übergabe bedacht worden?
      Ich glaube, es geht den Kritikern mehr darum, dass zum Beispiel Mike Jones den Hamburgern nicht gratuliert hat. Das finde ich auch nicht in Ordnung. Den Zuschauern kann man hingegen sicher keinen Vorwurf machen, die sind entweder nach Hause gegangen oder haben tapfer applaudiert. Beides scheint mir ein legitimes Verhalten zu sein.
    • Yzer schrieb:

      wieso sind wir frankfurter schlechte verlierer? das wir nicht in jubelstürme ausgebrochen sind, ist irgendwo verständlich, aber von meinem platz sah es so aus, als wäre hamburg mit einem warmen applaus zur wb-übergabe bedacht worden?
      bzgl. dem schiebungszeugs...ist einfach totaler blödsinn. während des spiels sind mir zwar auch solche kommentare entwichen, aber nüchtern betrachtet, ist dies natürlich dummes zeuchs :)


      IHR Frankfurter schon mal gar nicht, sondern die, die die Niederlage auf die Refs und die Liga schieben, und nicht auf dummes Play-Calling und schlechtes Takling des eigenen Teams. Die haben in meinen Augen ein anderes Spiel gesehen als ich.
    • In der Mopo lese ich gerade, dass es sogar zu rassistischen Äusserungen gekommen sei...welcher Art ist nicht näher beschrieben...

      Nun ja...wollen wir uns auf das schöne konzentrieren...und wenn es das Ende der NFLE gewesen sein sollte, war's wenigstens ein Kracher!! (Scheinbar in jeder Hinsicht :smile2: )
      Your mind is like a parachute. It does not work if it's not open!
    • Erst mal zum Spiel: Ich war selber vor Ort & hab das Spiel gesehen. Die Leistungen der Schiris war nicht schlechter als sonst auch. Ich konnte nicht erkennen, das da ein Team bevorteilt wurde. Meine Meinung: die Defense der Galaxy ist einfach zu agressiv zu Werke gegangen; logische Folge: Strafen!

      Zur Zukunft der NFL Europa: Ich warte erstmal den 14. Juli ab. Danach laesst es sich herrlich ueber Sinn & Unsinn der jeweiligen Entscheidung streiten :hinterha:
    • packerman schrieb:

      In der Mopo lese ich gerade, dass es sogar zu rassistischen Äusserungen gekommen sei...welcher Art ist nicht näher beschrieben...
      Was für ein mieser Journalismus. Wenn man schwere Anschuldigungen anführt, muss man diese auch deutlich beim Namen nennen und es nicht bei nebulösen Andeutungen belassen. Das ist genauso ein Mist wie im Mannheimer Morgen, der offenbar Gerüchte und eigene Meinungsäußerungen geheimnisvollen "Experten" zuschreibt.
    • Schwachsinn hoch 3 der Artikel, waren die im Stadion? Kann ich mir kaum vorstellen, denn sonst würden sie so etwas nicht schreiben:
      Die Siegerehrung verfolgten die ansonsten äußerst fairen Fans der Galaxy ebenso nicht mehr mit, wie die Verabschiedung des eigenen Teams, das teilweise gar nicht mehr aus der Kabine gekommen war.

      Natürlich sind eine Reihe Leute vorzeitig gegangen, trotzdem war in dem Teil der Gegentribüne den ich überblicken konnte noch die Mehrheit der Zuschauer bei der Siegerehrung anwesend, und es gab von dort auch Applaus als die Hamburger eine Ehrenrunde mit dem World Bowl gedreht haben.

      Zu den angeblich fragwürdigen Schirientscheidungen hab ich mich ja anderswo schon geäußert, da gab es kaum eine Entscheidung gegen Frankfurt die ich nicht auch genauso gepfiffen hätte.
      When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
      game, announced by the ESPN Sunday night crew,
      for all eternity. Paul Zimmerman
    • Silversurger schrieb:

      Das ist genauso ein Mist wie im Mannheimer Morgen, der offenbar Gerüchte und eigene Meinungsäußerungen geheimnisvollen "Experten" zuschreibt.

      Mich hatte es auch sehr gewundert, was dieser Journalist in diesem Artikel so von sich gegeben hat, da er eigentlich immer gute Sportberichte im MM veröffentlicht. Mich würde echt mal interessieren, welchem Dummschwätzer er auf den Leim gegangen ist. Ich fand den Artikel auch sehr überzogen und weit weg von der Realität.
    • Auch im Handelsblatt wird auf der Sportseite ausführlich über den WB berichtet ... und eifrig über der bevorstehende aus der NFLE mitspekuliert.

      Interessant finde ich dieses Argument: "... Eigentlich hatten diese (die NFL-Besitzer) sich vor zwei Jahren mit bemerkenswerter Mehrheit für eine Verlängerung der entsprechenden Verträge bis 2010 votiert. Doch hat sich die Situation seit kurzem verändert: Internet Milliardär Mark Cuban, Besitzer des Basketballteams Dallas Mavericks ist Kopf eines Konsortiums, das eine neue Football-Liga gründen will. In seinem Weblog behauptet er, dies sei der NFL sogar recht: "Sie ist so groß und mächtig geworden, dass jede ihrer Bewegungen von den Behörden kritisch beäugt wird. Ein Wettbewerber würde ihr ermöglichen, auf uns zu zeigen und zu behaupten, ihr Vorgehen habe lautere Gründe." ... Würde die NFL tatsächlich die neue Liga dulden, könnte diese zum Ausbildungsstandort werden: Die NFL Europe (!) wäre somit überflüssig."

      Wobei letzteres m.E. quatsch ist, da man ja nicht als 2tklassige Liga starten würde, sondern mit der NFL um die besten Spieler in einem Wettbewerb stehen würde.

      Cheers,
      HAW