Internetanbieter

  • Müsste ich mich mal näher mit auseinander setzen aber einerseits Musk und andererseits der hohe Preis sagen auf den ersten Blick "eher nicht" ;)

    Deine Punkte sind valide. Ich wollte es nur mal in den Raum werfen.

    Wobei ich nur den Einmalpreis hoch finde. 50€ im Monat für unlimited ist okay finde ich.

    Sind die Herzen blau, war die Bildung mau

  • Ich brauche mal die Hilfe der Internet-/Routertechnikexperten.

    Ausgangslage: Ich habe den Tarif GigaZuhause 250 DSL von Vodafone. Den hab ich vor eineinviertel Jahren abgeschlossen in festem Glauben, dass dieses Jahr der Glasfaseranschluss (ebenfalls von Vodafone) kommt und der Wechsel dann reibungslos vonstatten geht, wenn ich schon beim richtigen Anbieter bin. Tatsächlich wird die Glasfaser, die ich seit Mai im Keller liegen habe, wohl erst in der zweiten Jahreshälfte 2025 in Betrieb genommen. Also hänge ich über die volle Vertragslaufzeit in dem Tarif, den ich nur als Übergang vorgesehen hatte und den ich mit 54,99 Euro nach den günstigeren Anfangsmonaten recht teuer finde. O.K., bringt mich nicht um.

    Wenn ich aber schon so einen teuren Tarif habe, soll er wenigstens funktionieren. Ich habe in letzter Zeit öfter mal getestet (mit Vodafones eigenem Speedtest) und komme im Download nie auf mehr als 120 MBit/s. Daraufhin habe ich mich bei Vodafone beschwert. Nach ein paar Tagen Bearbeitungszeit rief mich eine Technikerin an und erklärte mir, das Problem sei mein eigener Router (FritzBox 7580), der für diese Geschwindigkeit nicht ausgelegt sei. Ich solle mal bei Router-FAQ (https://www.router-faq.de/?id=fbinfo&hwf=fb7580) schauen, da könne man das sehen. Der Kollege, der mir damals den Glasfaseranschluss verkauft hatte, habe übrigens Unsinn erzählt, als er meinte, der Router sei auch mit diesem problemlos kompatibel.

    Das ist der Punkt, an dem ich Hilfe brauche, weil ich die technischen Angaben auf der FAQ-Seite nicht ganz durchschaue. Da steht an mehreren Stellen etwas von 1.000 MBit/s, aber die Dame meinte auch, es ginge um eine Technik namens Supervectoring, von der in den Angaben zum Router nichts steht. Konkret gefragt: Stimmt das, was sie erzählt hat? Und wenn ja: Auf was müsste ich bei der Anschaffung eines neuen Routers achten, damit ich sowohl die volle Leistung des aktuellen Anschlusses nutzen als auch das Gerät mit dem kommenden Glasfaseranschluss weiterhin nutzen kann?

    Gruß Silversurger

  • Wenn du bei FritzBox bleiben möchtest: Wenn du auf Glasfaser wechselt, würde ich mir keine neue Box mehr kaufen. Und mit dem Wechsel dann direkt eine Glasfaser fähige FritzBox holen (5530, 5590 oder die seit ein paar Wochen verfügbare 5690, wobei ich die relativ teuer finde). Das hat den Vorteil, dass du nur ein Gerät benötigst und nicht noch ein zusätzliches, das von Glasfaser auf Ethernet wechselt.

    Kommt am Ende aber auch auf deine geplante Verkabelung im Haus/Wohnung an.

  • Aber ist die 7580 überhaupt ein Topmodell. Maximal war sie es mal vor geraumer Zeit. Ich hatte schon vor Jahren die 7590, die damals das Topmodell war. Nun hab ich die 7590AX , was aber auch nicht das Topmodell ist sondern die 7690 momentan.


    Die Nomenklatur ist ja so das die erste Ziffer die Technijk vorgibt also 7 DSL, 5 Glasfaser , 6 Kabel. Dann halt die Modellserie mit der zweiten Ziffer und dann welcher Kategorie. 90 ist da immer das höchste bzw die weiteren Nummern darüber.


    Alte Fritzboxen kann man auch gut als Repeater im Mesh einsetzen.

  • Das hat den Vorteil, dass du nur ein Gerät benötigst und nicht noch ein zusätzliches, das von Glasfaser auf Ethernet wechselt.

    Kommt am Ende aber auch auf deine geplante Verkabelung im Haus/Wohnung an.

    2 Verständisfragen dazu:

    Spart dass den ONT?

    Und wie gefährlich ist es wenn man den Router weiter weg vom Hauseingang hat, also eine LWL über mehrere Stockwerke usw. zu verlegen will?
    (Uns wurde davon komplett abgeraten, da dass LWL Kabel angeblich schon fast beim schief anschauen defekt wird)

    GO Irish!

  • Das ist im Endeffekt die Geschwindigkeit der Ethernet Ports. Also per Netzwerkkabel angeschlossene Geräte können mit der Geschwindigkeit mit dem Router kommunizieren.

    Aber heißt das dann, dass ich die 250 MBit/s erreichen könnte, wenn ich das Endgerät per Kabel anschließe, oder fehlt es ihm dazu an der Fähigkeit, dieselbe Geschwindigkeit aus dem Netz zu ziehen?

    Gruß Silversurger

  • Ne die Fritz.box schafft es nicht die Leistung der Leitung abzurufen. Sie ist dort der Flaschenhals, das das super Vectoring fehlt

  • Aber heißt das dann, dass ich die 250 MBit/s erreichen könnte, wenn ich das Endgerät per Kabel anschließe, oder fehlt es ihm dazu an der Fähigkeit, dieselbe Geschwindigkeit aus dem Netz zu ziehen?

    Sorry, wollte dich damit nicht verwirren.

    Nein, dass geht nicht. Der FritzBox fehlt die Technik um diese Leistung aus der DSL Leitung zu holen. Aber zwei per LAN Kabel angeschlossene Geräte (z.B. Laptop und Heimserver) könnten mit dieser Geschwindigkeit über die Fritzbox kommunizieren. Auch W-Lan kann theoretisch und wohl auch praktisch deutlich schneller mit einem Heimserver kommunizieren. Aber halt alles nur netzwerkintern. Sobald es nach "Draußen" geht via DSL ist da bei gut 100Mbit leider Schluss.

    Oder anders ausgedrückt: Der klassische Routerteil des Gerätes kann weit über 100Mbit, der Modemteil des Gerätes nicht.

    Mit einem vorgeschaltetem, besserem Modem (ohne Routerfunktion) könnte aber auch deine Fritzbox vermutlich (WAN Port ist entscheidend) deutlich schneller sein. Das würde übrigens dann auch für Glasfaser gelten. Du bräuchtest dann theoretisch nur ein Modem, nicht zwingend einen neuen Router.

  • 2 Verständisfragen dazu:

    Spart dass den ONT?

    Und wie gefährlich ist es wenn man den Router weiter weg vom Hauseingang hat, also eine LWL über mehrere Stockwerke usw. zu verlegen will?
    (Uns wurde davon komplett abgeraten, da dass LWL Kabel angeblich schon fast beim schief anschauen defekt wird)

    Genau, das spart den ONT. Ich habe es über ca. 10 bis 15m aus dem Keller ins Erdgeschoss verlängert, aber soweit noch versteckt, dass es nicht Unterputz verlegt werden musste. Im "sichtbaren" Bereich in einem 10x10 Kabelkanal und im Keller in einem Leerrohr. Gefährlich würde ich es nicht nennen, man muss wohl schon mehr aufpassen, aber ich habe es verlegt bekommen, ohne dass es dabei kaputt gegangen ist. Meine Wahrnehmung bei den Unternehmen, dass hier ausbaut, ist dass sie sich eher die Zeit sparen wollen das Kabel zu verlegen, da man als Auftraggeber für die Vorbereitung des Leitungsweg verantwortlich ist und das Unternehmen "nur" noch das Kabel verlegt. Könnte mir aber vorstellen, dass beide Seiten teilweise unterschiedliche Meinungen haben was man unter vorbereitet versteht. Ja, ich weiß, dass es dazu eine Anleitung gibt, aber die ist nicht sehr ausführlich, sie verbietet z.B. keine Kurven kleiner 90 Grad.

  • Beim nachträglichen Einbau ist auch die Größe des SFP Steckers oft ein Problem, denn der ist deutlich sperriger und länger als ein normaler Ethernet Stecker. Das war bei uns der Knackpunkt.

    Make Lying Wrong Again!

  • Genau, das spart den ONT. Ich habe es über ca. 10 bis 15m aus dem Keller ins Erdgeschoss verlängert, aber soweit noch versteckt, dass es nicht Unterputz verlegt werden musste. Im "sichtbaren" Bereich in einem 10x10 Kabelkanal und im Keller in einem Leerrohr. Gefährlich würde ich es nicht nennen, man muss wohl schon mehr aufpassen, aber ich habe es verlegt bekommen, ohne dass es dabei kaputt gegangen ist. Meine Wahrnehmung bei den Unternehmen, dass hier ausbaut, ist dass sie sich eher die Zeit sparen wollen das Kabel zu verlegen, da man als Auftraggeber für die Vorbereitung des Leitungsweg verantwortlich ist und das Unternehmen "nur" noch das Kabel verlegt. Könnte mir aber vorstellen, dass beide Seiten teilweise unterschiedliche Meinungen haben was man unter vorbereitet versteht. Ja, ich weiß, dass es dazu eine Anleitung gibt, aber die ist nicht sehr ausführlich, sie verbietet z.B. keine Kurven kleiner 90 Grad.

    Danke für die Ausführung, mir wars zu gefährlich, bei uns hängt der ONT direkt neben der Eingangsbox und quer durchs Haus dann das robuste Netzwerkkabel.
    Das mit der Kommunikation mit dem Unternehmen war auch "eine Erfahrung"....

    Beim nachträglichen Einbau ist auch die Größe des SFP Steckers oft ein Problem, denn der ist deutlich sperriger und länger als ein normaler Ethernet Stecker. Das war bei uns der Knackpunkt.

    Guter Punkt, wir hatte schon trotz Feder leichte Probleme das Netzwerkkabel durchs Haus zu ziehen.

    GO Irish!