• Tja, nicht auszuschließen. HF ist sehr individuell wurde mir hier gesagt. Im Tempodauerlauf zeigt es bei mir nach 2km immer so zwischen 178 und 188 an. Gerade im Ruhepuls 45 bpm. Bin 43.

    Komplett individuell von 170 bis 220 HFmax kann alles komplett normal sein, sie geht nur mit dem Alter etwas nach unten.

    Die langsamen Läufe mache ich in Zone 2, falls du das meinst. Normal bin ich bei 198 aus der Puste. Die 205 waren jetzt nicht nach der Anleitung, die mir hier gegeben wurde. Aber am Ende meines 5K Laufs, wo ich vor dem Finish allout gehen wollte, dann aber merkte, dass noch 300m fehlen :jeck: und weiter durchgezogen habe. Also ich denke viel mehr geht da nicht.

    Am Ende eines 5k bist sicherlich sehr nahe der HFmax, damit kannst du arbeiten.
    Genau diese Zonen meinte ich, wenn du damit schon arbeitest, ist dass super.
    Tempodauerlauf sollte so ca. 80-90% HFmax sein, als bist du gut mit deinen 178-188 komplett richtig unterwegs.

    Zu den Intervallen von bashman kann ich auch noch die Variante vom Schwellentraining nach V. Billat empfehlen:

    • 20x 30/30

      Heißt 20 Wiederholungen 30 Sekunden 5km Renntempo mit 30 Sekunden "Pause" in gemütlichem Trabtempo


    GO Irish!

  • Und ja, ich laufe mit Handy als Anzeige von Entfernung, Puls (Brustgurt) und Zeiten. Die Geschwindigkeitsanzeige schwankt mir zu sehr, als dass das eine verlässliche Größe sein kann. Zudem auch schwer zu lesen, wenn ich schnell unterwegs bin. Und aufs Mett legen, will ich mich auch nicht unbedingt dabei.

    Generell würde ich dir mal zu einer Laufuhr raten, es geht aber zur Not auch mit dem Handy. Du solltest dann aber eine auch entsprechende app für Intervalltraining laufen lassen. Adidas running hat das zB, da gibt's aber sicherlich noch einige mehr. Damit kannst du dir dann auch deine eigenen Intervalle definieren und wirst gewarnt, wenn du zu langsam oder zu schnell bist. Wenn ich Intervalle mache, laufe ich 400 Meter auf 4.20-4:40 und gehe danach 2 Minuten. Du kannst die Gehpause auch auf 200 Meter festlegen, aber das dauert bei mir länger als 2 Min. Wiederholungen sind beliebig, ich versuche meist so auf insgesamt 6km zu kommen.

  • Generell würde ich dir mal zu einer Laufuhr raten, es geht aber zur Not auch mit dem Handy. Du solltest dann aber eine auch entsprechende app für Intervalltraining laufen lassen. Adidas running hat das zB, da gibt's aber sicherlich noch einige mehr. Damit kannst du dir dann auch deine eigenen Intervalle definieren und wirst gewarnt, wenn du zu langsam oder zu schnell bist. Wenn ich Intervalle mache, laufe ich 400 Meter auf 4.20-4:40 und gehe danach 2 Minuten. Du kannst die Gehpause auch auf 200 Meter festlegen, aber das dauert bei mir länger als 2 Min. Wiederholungen sind beliebig, ich versuche meist so auf insgesamt 6km zu kommen.

    Uhr macht irgendwann sicher Sinn, wobeis auch Intervalltimer Apps usw. fürs Handy gibt.
    Aber alleine vom GPS Empfang her hat eine Uhr klare Vorteile, gibts ja auch im billigen Segment schon gute Modelle.

    GO Irish!

  • Das habe ich so noch nie gehört. Mein erster Tipp wäre auch Kompressionssocken gewesen, aber das hast du schon ausgeschlossen. Nächste Überlegung wäre zu glatte Socken oder Schuhinnenräume, dass hast du aber auch schon ausgeschlossen.
    Passiert dir dass bei beiden Füßen?
    Ich würde da wie schon vorher erwähnt mal Zehensocken probieren, die können jja nicht so einfach zurückrutschen das sie an den Zehenwischenräumen hängen bleiben. Oder eventuell so Antirutschsocken mit teilgummierten Boden?
    Was du noch probieren könntest wäre eine andere Schnürung, also zb.: Marathonschnürung mit dem hinteren Loch usw., dass sollte auch Auswirkungen auf die Bewegung im Schuh haben.

    Wenn du Problemstellen hast, immer vorm Laufen abtapen, im Wettkampf oder während dem Lauf hast du meist weder Zeit noch Nerven dafür. Ausserdem wenn du was spürst ist es meist schon zu spät.

    Der Lauf sieht interessant aus, vor allem die Bilder der Altstadt. Das Profil sieht wellig aus, dass könnte sich ziehen. Alles Gute!

    Sonntag wars dann soweit. Sind um 3h früh aufgestanden und nach Monschau in die Eifel gefahren. 6.15h ging es für den "Genuss-Marathon" los. Die selbe Strecke wieder reguläre Marathon, mit weniger Stress für die Läufer da die so insgesamt 8:15h Zeit haben zu finishen. Urkunde und Medaille gibt's, aber keine Altersklassen Wertungen.

    Die 56er und 70er Ultras sind noch vorher gestartet und sind noch jeweils eine Schleife vorab gelaufen und später auf uns aufgelaufen. Der erste Mann der 70er kam echt früh und mir ner wahnsinns Speed an mir vorbei geschossen. Schon krass zu sehen. So vermischte sich die Strecke über die verschiedenen Bewerbe. Die schnellsten 9 Marathonläufer haben mich überholt trotz meiner 1:45h Vorsprung. Ich bin ganz knapp "vor"der ersten Frau, Joanna Tallmann, ins Ziel gekommen. Die ist ganz knapp unter 3h rein gekommen. Sie hat zuvor in den Jahren den 56er Ultra und davor den 70er Ultra gewonnen. Fun Fact: die hat auch den ersten 100 Miler beim ZUT gewonnen.

    Total gefreut hat mich das meine Freundin sich auch am Marathon versucht hat, aber vorher davon ausgegangen war es nicht ins Ziel zu schaffen. Denn sie hatte nicht dafür trainiert :hinterha: Klar, wir waren in den Bergen zu unserer Hüttentour, aber ansonsten ist sie 2x 2,7km um den See hinter gelaufen, das wars. Also alles andere als ideal. Aber sie hat es gepackt mit vielen Geh Passagen sogar unter 7 Stunden ins Ziel zu kommen. Respekt dafür! Kann man mal sehen wozu Frau fähig ist :ge:

    Insgesamt eine perfekt organisierte Veranstaltung, auch bereits im 47. Jahr und in der Region eine echte Größe. Die Strecke war landschaftlich schön, klar, viel Feldwege und wenig Singletrail. Aber auch recht anspruchsvoll aufgrund der 700+ Höhenmeter.

    Wollte unter 5 Stunden bleiben, bin auch nicht am Anschlag gelaufen und am Ende mit 4:43h ins Ziel gekommen. Passt also!

  • Sonntag wars dann soweit. Sind um 3h früh aufgestanden und nach Monschau in die Eifel gefahren. 6.15h ging es für den "Genuss-Marathon" los. Die selbe Strecke wieder reguläre Marathon, mit weniger Stress für die Läufer da die so insgesamt 8:15h Zeit haben zu finishen. Urkunde und Medaille gibt's, aber keine Altersklassen Wertungen.

    Die 56er und 70er Ultras sind noch vorher gestartet und sind noch jeweils eine Schleife vorab gelaufen und später auf uns aufgelaufen. Der erste Mann der 70er kam echt früh und mir ner wahnsinns Speed an mir vorbei geschossen. Schon krass zu sehen. So vermischte sich die Strecke über die verschiedenen Bewerbe. Die schnellsten 9 Marathonläufer haben mich überholt trotz meiner 1:45h Vorsprung. Ich bin ganz knapp "vor"der ersten Frau, Joanna Tallmann, ins Ziel gekommen. Die ist ganz knapp unter 3h rein gekommen. Sie hat zuvor in den Jahren den 56er Ultra und davor den 70er Ultra gewonnen. Fun Fact: die hat auch den ersten 100 Miler beim ZUT gewonnen.

    Total gefreut hat mich das meine Freundin sich auch am Marathon versucht hat, aber vorher davon ausgegangen war es nicht ins Ziel zu schaffen. Denn sie hatte nicht dafür trainiert :hinterha: Klar, wir waren in den Bergen zu unserer Hüttentour, aber ansonsten ist sie 2x 2,7km um den See hinter gelaufen, das wars. Also alles andere als ideal. Aber sie hat es gepackt mit vielen Geh Passagen sogar unter 7 Stunden ins Ziel zu kommen. Respekt dafür! Kann man mal sehen wozu Frau fähig ist :ge:

    Insgesamt eine perfekt organisierte Veranstaltung, auch bereits im 47. Jahr und in der Region eine echte Größe. Die Strecke war landschaftlich schön, klar, viel Feldwege und wenig Singletrail. Aber auch recht anspruchsvoll aufgrund der 700+ Höhenmeter.

    Wollte unter 5 Stunden bleiben, bin auch nicht am Anschlag gelaufen und am Ende mit 4:43h ins Ziel gekommen. Passt also!

    Starke Leistung, Gratulation! Auch an deine Freundin!

    Wie gings dir mit den Zehen bzw. Socken?

    Johanna Tallmann hat nicht nur den ZUT 100m bei den Damen gewonnen sondern war auch Overall Drittplatzierte: 100 Meilen und über 8000hm im Aufstieg unter 25 Stunden, einfach Wahnsinn!
    Würde sie gerne mal beim UTMB, dem Lavaredo oder einem ähnlich stark besetzten Rennen sehen.

    GO Irish!

  • Starke Leistung, Gratulation! Auch an deine Freundin!

    Wie gings dir mit den Zehen bzw. Socken?

    Johanna Tallmann hat nicht nur den ZUT 100m bei den Damen gewonnen sondern war auch Overall Drittplatzierte: 100 Meilen und über 8000hm im Aufstieg unter 25 Stunden, einfach Wahnsinn!
    Würde sie gerne mal beim UTMB, dem Lavaredo oder einem ähnlich stark besetzten Rennen sehen.

    Dank Dir!

    Ich hab den einen Zehen getapt und beide Zehen anschließend zusammen getapt. Das Ende vom Lied war das ich an einem Zeh ne Blase hatte :hinterha: Hätte ich mir also besser "gespart" Versuche es jetzt nochmal mit anderen Socken, vielleicht hilft es ja...

    Ja, die Joanna Tallmann ist echt cool, sehr bodenständig und super freundlich. Kann den Podcast von Jan Fitschen empfehlen, da wir Sie vor einigen Wochen (28.6.25)im "Laufen ist einfach" Podcast zu Gast.

  • Moin in die Runde,

    hat jemand von euch zufällig Erfahrung mit dem Berlin Marathon?
    Nach langem hin und her (Erkältung in den letzten zwei Wochen) habe ich mich jetzt doch entschieden am Sonntag zu starten.

    Da ich mich allerdings von meinem ursprünglichen Zeitziel (3:50-3:55) verabschiedet habe. Befinde ich mich aktuell in der falschen Startwelle.

    Würde gerne ganz locker anlaufen (6:00 pace) und dann schauen wie es läuft. Aktuell bin ich in Welle 2. Das Tempo passt allerdings eher in Welle 3. Kann man einfach eine Welle später starten oder bekommen man da Probleme?!

    Danke schonmal :xywave:

  • Meine Erfahrungen beschränken sich zwar auf deutlich kleinere Events und bestimmt bekommst du noch fundiertere Antworten, aber: Es dürfte doch eigentlich kein Problem sein, sich in der zweiten Welle ganz hinten einzuordnen, oder? Dann kannst du das Feld, das überwiegend sowieso zu schnell loslegt, erstmal ziehen lassen, und in Ruhe dein Tempo laufen.

    Gruß Silversurger

  • Nach hinten einordnen geht immer, aber bleib lieber in Welle 2. in Welle 3 ist es einfach viel zu voll und du wirst nicht viel laufen können am Anfang

  • Nach hinten einordnen geht immer, aber bleib lieber in Welle 2. in Welle 3 ist es einfach viel zu voll und du wirst nicht viel laufen können am Anfang

    Denkst du nicht das ich mit angepasster Zielzeit, schlicht zu langsam für Welle 2 bin?
    Fand ja meine zuerst angepeilte Zielzeit schon relativ langsam für Welle 2 wenn ich mir die Einteilung der Pacemaker anschaue..

    Dachte nur, wenn ich mich relativ weit hinten in Welle 2 einordne, laufe ich ab km 15 alleine.. Oder ist das zu naiv in Berlin? :mrgreen:

  • Meine Erfahrungen beschränken sich zwar auf deutlich kleinere Events und bestimmt bekommst du noch fundiertere Antworten, aber: Es dürfte doch eigentlich kein Problem sein, sich in der zweiten Welle ganz hinten einzuordnen, oder? Dann kannst du das Feld, das überwiegend sowieso zu schnell loslegt, erstmal ziehen lassen, und in Ruhe dein Tempo laufen.

    Yes, das war auch mein Plan.
    Hatte nur die Befürchtung das ich dann ab KM 10-15 alleine laufe, da meine Welle weg ist und Welle 3 eben ein ganzes Stück hinter mir, aber natürlich keine Ahnung wie realistisch der Gedanke ist..

  • Yes, das war auch mein Plan.
    Hatte nur die Befürchtung das ich dann ab KM 10-15 alleine laufe, da meine Welle weg ist und Welle 3 eben ein ganzes Stück hinter mir, aber natürlich keine Ahnung wie realistisch der Gedanke ist..

    Ach was, da sammelst du nach und nach die ein, die weniger reflektiert als du losgelaufen sind und dabei gnadenlos überpacet haben.

    Gruß Silversurger

  • Ach was, da sammelst du nach und nach die ein, die weniger reflektiert als du losgelaufen sind und dabei gnadenlos überpacet haben.

    Ich dachte nur, dass zumindest in Welle 1 und Welle 2 die meisten ihren Leistungsstand realistisch einschätzen könnten. Vielleicht ist der Gedanke aber auch zu naiv :mrgreen:

  • Denkst du nicht das ich mit angepasster Zielzeit, schlicht zu langsam für Welle 2 bin?
    Fand ja meine zuerst angepeilte Zielzeit schon relativ langsam für Welle 2 wenn ich mir die Einteilung der Pacemaker anschaue..

    Dachte nur, wenn ich mich relativ weit hinten in Welle 2 einordne, laufe ich ab km 15 alleine.. Oder ist das zu naiv in Berlin? :mrgreen:

    Glaub mir da sind auch in Welle 2 ganz viele noch langsamer.

  • Ich dachte nur, dass zumindest in Welle 1 und Welle 2 die meisten ihren Leistungsstand realistisch einschätzen könnten. Vielleicht ist der Gedanke aber auch zu naiv :mrgreen:

    Selbst in Welle 1 laufen einige in pace für 5h und langsamer los. Und ab km 15 gibt es auch eigentlich keine Lücken mehr zwischen den Wellen. Das Vermischt alles zu einem Pulk

  • Nabend zusammen. Ich laufe in 10 Tagen meinen ersten HM in Köln. Habe recht fleißig trainiert. Laufe das ganze Jahr bis auf eine kurze Verletzungspause durchgehend (um die 800km) und habe in den letzten 12 Wochen einen Vorbereitungsplan mit bisher 300km gemacht.

    Sonntag war der letzte längere Lauf (16km) den ich nah an meiner Zielpace (5:20) gelaufen bin. Am Ende kam ich bei 5:22 an.


    Ich würde von erfahrenen Läufern gerne mal wissen wie ich mir den Lauf am besten einteile. Langsam anfangen und schneller werden oder konstant das Tempo laufen. Sonntag habe ich so um die 5:30 gestartet und ab der Hälfte gesteigert. 5:15 fühlte sich bei KM15 noch ganz gut an. Denke ich wäre so auch durchgekommen.


    Habe aber keinerlei Rennerfahrung und Angst zu überpacen. Längster Lauf in der gesamten Vorbereitung waren 19km. Die bin ich nach Vorgabe mit 10km/6:00 und 9km/5:10 gelaufen. Das Tempo ging hinten raus schon ordentlich an die Substanz

    Fürs Tipps wäre ich dankbar

  • Sturmtank Also deine Trainingszeiten klingen eher danach dass 5:20 schon sehr konservativ ist. Ich bin im HM Training noch nie 16km fast Racepace gelaufen, sondern Max. 4x2k bzw 3x3k.

    Grundsätzlich würde ich nur die ersten 2k etwa 5 sek. Langsamer als zielpace laufen und dann stetig schneller werden. Tapern und Wettkampfadrenalin ermöglichen dir ganz andere Zeiten als im Training. Im Training kann ich mir nie vorstellen so eine Pace über 21k zu laufen. Falls du Tipps zum tapern brauchst gerne nochmal melden. Grundsätzlich ab jetzt die Umfänge reduzieren um den Körper erholen lassen. Nächste Woche Dienstag dann nochmal Intervalle in racepace und ansonsten lockere Läufe mit strides zwischendurch. Die strides dienen dazu die muskelspannung hoch zu halten.

    Viel Spaß und Erfolg!

  • Tapering ist im Sport die gezielte, schrittweise Reduzierung des Trainingsumfangs (Distanz, Häufigkeit) in den letzten Wochen vor einem wichtigen Wettkampf, um dem Körper maximale Erholung und Regeneration zu ermöglichen. Das Ziel ist, die aufgebaute Fitness zu erhalten, die Ermüdung zu minimieren und somit am Wettkampftag topfit und erholt zu sein. Der englische Begriff kann auch als „Reduzieren“ oder „Zuspitzen“ übersetzt werden.

  • Schon mal vielen Dank für deine Infos lieber bashi :mrgreen:

    Gerne mehr zum Tapering. Meine Trainingsapp sieht für die letzten beiden Wochen Folgendes vor:


    heute: Progressive Run 7,5km - 1k Einlaufen, 1k auf 5:30, 2k 5:15, 2k 5:00, 1k 4:50, Auslaufen

    Freitag: 9k Easy Run

    Sonntag: 12 km Renntrainingslauf, 4k locker, 4k auf 5:15, 4k locker


    Nächste Woche Dienstag dann nur noch: 2k Einlaufen, 4x1k auf 5:15, 1,5k Auslaufen


    Passt das so oder ist es zu viel? Den lauf heute habe ich schon erledigt

  • Wieviel km hattest du die letzten 3 Wochen (pro Woche)? Grundsätzlich finde ich die Einheiten super für die letzten 10 Tage. Je nachdem wieviel Wochen-KM du die letzten Wochen hattest, könntest du den Easy Run am Freitag auch nur 7km machen. Nächste Woche würde ich 1 oder 2 Tage vorm Rennen noch einen Shake-out run machen (30min mit Strides). Ich mache den immer 24h vorm Rennen. Dient einfach dazu die Muskelspannung hoch zu halten und ist eigentlich standard in allen Trainingsplänen.

  • Ich trainiere mit der Runna-App. Bin da bisher super zufrieden mit den Umfängen, Tempoangaben - bin mal gespannt ob es auch mit der projected Zielzeit so hinkommt. So ganz traue ich diesem KI-Training noch nicht :D

    Grundsätzlich laufe ich 3x die Woche und um die 30 bis max. 45km. Die langen Läufe am Sonntag haben da immer echt ordentlich zugeschlagen.

    Kannst Du noch was zu den "Strides" sagen? Höre ich zum ersten Mal

  • Ich trainiere mit der Runna-App. Bin da bisher super zufrieden mit den Umfängen, Tempoangaben - bin mal gespannt ob es auch mit der projected Zielzeit so hinkommt. So ganz traue ich diesem KI-Training noch nicht :D

    Grundsätzlich laufe ich 3x die Woche und um die 30 bis max. 45km. Die langen Läufe am Sonntag haben da immer echt ordentlich zugeschlagen.

    Kannst Du noch was zu den "Strides" sagen? Höre ich zum ersten Mal

    Die Google KI sagt:

    Strides, oder Steigerungsläufe, sind kurze, kontrollierte Beschleunigungen auf etwa 80-90 % der Maximalgeschwindigkeit, die dazu dienen, die Lauftechnik zu verbessern, die Beinarbeit zu schulen und die Schnelligkeit zu erhöhen, ohne den Körper zu überlasten. Sie dauern typischerweise 15-30 Sekunden und werden mit Geh- oder Joggingpausen dazwischen durchgeführt, oft am Ende eines lockeren Laufs oder als Teil des Aufwärmprogramms.

    Ich mache die so 1x pro KM für ca. 5-10s bei den lockeren Läufen in der letzten Woche. Auch ruhig nur bis 75% oder Rennpace machen. Geht nur darum die Beine ein bisschen in Schwung zu halten und die Muskeln zu aktivieren.

  • Nabend zusammen. Ich laufe in 10 Tagen meinen ersten HM in Köln. Habe recht fleißig trainiert. Laufe das ganze Jahr bis auf eine kurze Verletzungspause durchgehend (um die 800km) und habe in den letzten 12 Wochen einen Vorbereitungsplan mit bisher 300km gemacht.

    Sonntag war der letzte längere Lauf (16km) den ich nah an meiner Zielpace (5:20) gelaufen bin. Am Ende kam ich bei 5:22 an.


    Ich würde von erfahrenen Läufern gerne mal wissen wie ich mir den Lauf am besten einteile. Langsam anfangen und schneller werden oder konstant das Tempo laufen. Sonntag habe ich so um die 5:30 gestartet und ab der Hälfte gesteigert. 5:15 fühlte sich bei KM15 noch ganz gut an. Denke ich wäre so auch durchgekommen.


    Habe aber keinerlei Rennerfahrung und Angst zu überpacen. Längster Lauf in der gesamten Vorbereitung waren 19km. Die bin ich nach Vorgabe mit 10km/6:00 und 9km/5:10 gelaufen. Das Tempo ging hinten raus schon ordentlich an die Substanz

    Fürs Tipps wäre ich dankbar

    Wie liefs?

  • Wie liefs?

    Joa, gute Frage :) IIch bin gespalten. Der Lauf an sich war super. Tolle Stimmung und ich war richtig gut unterwegs - durch die Zuschauer und die erholten Beine war der HM gefühlt einfacher als die letzten Long Runs.

    Ich habe aber zwei entscheidende Fehler gemacht. Der erste war damals bei der Anmeldung im Januar - da habe ich ja gerade erst mit dem Laufen so richtig begonnen und eine Zielzeit von 2:00 angegeben. Dadurch bin ich im dritten und vollsten Startblock gelandet. Der größte Fehler war aber dann gestern selber. Aufgrund fehlender Rennerfahrung habe ich mich ganz unbewusst ganz hinten in dem Block eingeordnet. Das hat mich auf den ersten 4-5km unendlich Zeit gekostet. Erster KM schon alleine in 5:45.

    Zweite Hälfte war aber dann super und ich konnte dermaßen viele Leute kassieren. Da war ich unter 5:10 im Schnitt unterwegs. Am Ende bin ich in 1:51 ins Ziel gekommen. Schade - ich denke Sub 1:50 wäre machbar gewesen. Aber hat Bock gemacht für den ersten offiziellen HM

  • Joa, gute Frage :) IIch bin gespalten. Der Lauf an sich war super. Tolle Stimmung und ich war richtig gut unterwegs - durch die Zuschauer und die erholten Beine war der HM gefühlt einfacher als die letzten Long Runs.

    Ich habe aber zwei entscheidende Fehler gemacht. Der erste war damals bei der Anmeldung im Januar - da habe ich ja gerade erst mit dem Laufen so richtig begonnen und eine Zielzeit von 2:00 angegeben. Dadurch bin ich im dritten und vollsten Startblock gelandet. Der größte Fehler war aber dann gestern selber. Aufgrund fehlender Rennerfahrung habe ich mich ganz unbewusst ganz hinten in dem Block eingeordnet. Das hat mich auf den ersten 4-5km unendlich Zeit gekostet. Erster KM schon alleine in 5:45.

    Zweite Hälfte war aber dann super und ich konnte dermaßen viele Leute kassieren. Da war ich unter 5:10 im Schnitt unterwegs. Am Ende bin ich in 1:51 ins Ziel gekommen. Schade - ich denke Sub 1:50 wäre machbar gewesen. Aber hat Bock gemacht für den ersten offiziellen HM

    Da solltest du nicht gespalten, sondern zufrieden sein. Hört sich nach einem super ersten HM an und den Fehler mit dem Startblock wirst du nicht nochmal machen. Ist immer das gleiche, dass sich ganz viele langsame zu weit vorne einsortieren und daher immer lieber etwas weiter vorne einsortieren, wenn man gut trainiert hat.

    Glückwunsch und denke die 1:50h Marke und wahrscheinlich auch noch etwas mehr werden bald fallen, falls du weiter machst. So ein Wettkampf ist übrigens ein super Trainingseffekt. Also gerne einfach weiter trainieren und dann siehst du bald, dass sich deine Paces plötzlich immer mehr verbessern.

  • Bin ja tatsächlich am überlegen mich nächstes Jahr für den ganzen anzumelden :) Einfach so aufhören werde ich jetzt eh nicht... Aber noch zögere ich

  • Übrigens hat Kim Gottwald heute Nacht den Last Soul Ultra gewonnen. Hat knapp 450km in 67h gemacht, das ist schon ein sehr Irrer Wettkampf. Haben das gestern vor dem Football im Livestream laufen lassen.

    Ich war auch fasziniert, dass dort auch am dritten Tag noch immer Zuschauer waren...