• Übrigens hat Kim Gottwald heute Nacht den Last Soul Ultra gewonnen. Hat knapp 450km in 67h gemacht, das ist schon ein sehr Irrer Wettkampf. Haben das gestern vor dem Football im Livestream laufen lassen.

    Ich war auch fasziniert, dass dort auch am dritten Tag noch immer Zuschauer waren...

    Kompletter Wahnsinn, vor allem wen man weiß das Weltrekord in diesem Backyard Ultra Format (Jede Stunde 6,7km) bei 119 Stunden und 798km liegt. :eek:
    Andre Schürrle übrigens bei Last Soul Ultra mit 12 Loops und knapp 80km.

    Ich möchte nächstes Jahr auch meinen Backyard PR noch steigern von 24h auf Richtung 200km, das wären 30h. :mrgreen:

    GO Irish!

  • Ich habe es tatsächlich vollbracht mich 4 Wochen vor meinem Hauptlauf zu verletzen. Wieder der rechte Oberschenkel wie schon letzten Winter. Hab jetzt ne Woche pausiert in werde morgen mal locker antesten. Die Form der letzten Wochen ist weg denk ich. Mal sehen ob es irgendwie gehen kann...

    Sind noch 20 Tage bis dahin.... :snakeman:

  • Ich habe es tatsächlich vollbracht mich 4 Wochen vor meinem Hauptlauf zu verletzen. Wieder der rechte Oberschenkel wie schon letzten Winter. Hab jetzt ne Woche pausiert in werde morgen mal locker antesten. Die Form der letzten Wochen ist weg denk ich. Mal sehen ob es irgendwie gehen kann...

    Sind noch 20 Tage bis dahin.... :snakeman:

    Verdammt! :snif
    Schnelle Besserung!

    GO Irish!

  • Joa, gute Frage :) IIch bin gespalten. Der Lauf an sich war super. Tolle Stimmung und ich war richtig gut unterwegs - durch die Zuschauer und die erholten Beine war der HM gefühlt einfacher als die letzten Long Runs.

    Ich habe aber zwei entscheidende Fehler gemacht. Der erste war damals bei der Anmeldung im Januar - da habe ich ja gerade erst mit dem Laufen so richtig begonnen und eine Zielzeit von 2:00 angegeben. Dadurch bin ich im dritten und vollsten Startblock gelandet. Der größte Fehler war aber dann gestern selber. Aufgrund fehlender Rennerfahrung habe ich mich ganz unbewusst ganz hinten in dem Block eingeordnet. Das hat mich auf den ersten 4-5km unendlich Zeit gekostet. Erster KM schon alleine in 5:45.

    Zweite Hälfte war aber dann super und ich konnte dermaßen viele Leute kassieren. Da war ich unter 5:10 im Schnitt unterwegs. Am Ende bin ich in 1:51 ins Ziel gekommen. Schade - ich denke Sub 1:50 wäre machbar gewesen. Aber hat Bock gemacht für den ersten offiziellen HM

    Glückwunsch! Bin Sonntag auch mit einer 1:51:50 am Dom angekommen. Hatte mir auch ein paar Minuten schneller erhofft, aber mehr war diesmal einfach nicht drin.

    Und ich kann dich „beruhigen“, war im roten, also ersten Startblock, aber auch der war so rappelvoll, vorallem „nervige influencer“ die sich dauerhaft selbst gefilmt haben und recht langsam gestartet sind, auch da war die erste 2 km nicht wirklich an das geplant zügige anlaufen zu denken.

  • Bin gestern zum Röntgenlauf rund um Remscheid am Start gewesen. 63 Kilometer mit 1350 Höhenmetern sollten es werden.

    Es kam leider anders, nämlich zu meinem ersten DNF :cards

    Nachdem die super Vorbereitung über den Sommer vor circa 4 Wochen durch meine erneuten Probleme am rechten Oberschenkel zu einem verfrühten Ende kamen hab ichs geschafft halbwegs für zu werden um an den Start zu gehen.

    Klar, es fehlten die Peakwochen im Training, aber Hauptsache starten können war sie Devise.

    Der erste Halbmarathon ging super und nach Plan durch. Da die Halbmarathonis mir den Ultras zusammen gestartet sind wurde es schlagartig ruhig auf der Strecke. Bei km 30 hing das Elend dann los. Ein ziehen im linken Knie was sich im Laufe des Rennens immer mehr verschlimmert hat. Die Verpflegung hat super geklappt bis dahin, hab ordentlich gegessen und getrunken und kurz vorm Marathon lief ein bekannter auf mich auf. Zusammen bei exakt 5 Stunden die Marathon Marke passiert und irgendwie schon ans aufhören gedacht weil ich schon 10 Kilometer Schmerz im Knie hatte. Hab dann aber weiter gekämpft bis ich Kilometer 45 gar nicht mehr laufen konnte. Die Erkenntnis das ich so nicht noch 15 Kilometer weiter wandern konnte und wollte ließ mich dann stoppen und ich mich einsammeln. Sehr ärgerlich das alles, besonders weil ich dasselbe berimeits vor Jahren beim Hamburg Marathon hatte.

    Die Bedingungen bei 3°, Regen und ordentlich Wind machten auch nicht gerade viel Spaß gestern.

    Etwas ratlos bin ich nun tatsächlich wie es weitergehen soll :madfan:

  • 65 km, Wahninn.

    Ich kann dir dazu leider nichts sinnvolles sagen, ausser vielleicht es ärztlich abklären zu lassen.

    Ich versuche mich seit Monaten wieder an die 10km heranzutasten, aber mehr wie 6,5 km schaffe ich aktuell am Stück nicht. Es ist einfach frustrierend wenn da nichts mehr voran geht. Und ich weß aktuell auch nicht woran es liegt.

  • 65 km, Wahninn.

    Ich kann dir dazu leider nichts sinnvolles sagen, ausser vielleicht es ärztlich abklären zu lassen.

    Ich versuche mich seit Monaten wieder an die 10km heranzutasten, aber mehr wie 6,5 km schaffe ich aktuell am Stück nicht. Es ist einfach frustrierend wenn da nichts mehr voran geht. Und ich weß aktuell auch nicht woran es liegt.

    Was genau ist es, dass es dich nicht schaffen lässt? Muskulär? Kreislauf? Seitenstechen? Schmerzen?


    Es kam leider anders, nämlich zu meinem ersten DNF :cards

    Etwas ratlos bin ich nun tatsächlich wie es weitergehen soll :madfan:

    Ärgerlich. Leider kann ich dir da auch nicht helfen. Ich vermute eine Überlastung im Kniegelenk. Deine Knropel scheinen die monotone Dauerbelastung (noch) nicht standhalten zu können. Aber das ist jetzt nur geraten.

  • Dann gebe ich auch mal ein Update:

    Ich hatte mir zu Jahresbeginn 100km im Monat also 1.200 aufs Jahr vorgenommen. Da liege ich aktuell voll auf Kurs, habe gestern die 1.000 vollgemacht.
    (Hatte vor 5 Jahren noch mehr als 2.000 km im Jahr aber dann kam die beschissene Corona Geschichte. Von daher bin ich froh dass es so gut „läuft“!) :xywave:

  • Die Erkenntnis das ich so nicht noch 15 Kilometer weiter wandern konnte und wollte ließ mich dann stoppen und ich mich einsammeln.

    Tut mir leid, dass es so blöd für dich gelaufen ist. Ich drücke die Daumen, habe leider keinen Rat, aber eine Frage: Hast du dich privat einsammeln lassen oder gibt es dafür extra Leute?

    Ich versuche mich seit Monaten wieder an die 10km heranzutasten, aber mehr wie 6,5 km schaffe ich aktuell am Stück nicht. Es ist einfach frustrierend wenn da nichts mehr voran geht. Und ich weß aktuell auch nicht woran es liegt.

    Mir geht es ähnlich wie dir. Vor eineinhalb Jahren noch Marathon gelaufen (durch den ich mich zwar durchquälen musste, aber immerhin), jetzt sind ab und zu noch 10 drin, aber allzu oft höre ich nach 7 oder 8 auf und muss gerade bei Steigungen schon früh Gehpausen machen. Der Unterschied zu früher ist, dass die HF-Schwelle, ab der mir das Laufen schwerfällt, jetzt niedriger ist. Soll heißen, die HF steigt beim Laufen genauso an wie früher, aber ich erfahre schneller den Punkt, an dem der Körper sagt: "Bis hierhin und nicht weiter." Mein Verdächtiger sind die blutdrucksenkenden Medikamente, die ich nehme. Ich habe zwar bisher nichts Eindeutiges darüber gefunden, dass sie die HFmax beeinträchtigen, aber ich wüsste nicht, woran es sonst liegen sollte.

    Gruß Silversurger

  • Was genau ist es, dass es dich nicht schaffen lässt? Muskulär? Kreislauf? Seitenstechen? Schmerzen?

    Keine schmerzen, seitenstechen etc.

    Eher wie keine Kraft mehr. Auch Ausdauer wird einfach nicht besser. An guten Tagen laufen ich den km in 5:50, an normalen eher so 6:10. Aber nach spätestens 6 km wirds schwer.

    Vielleicht müsste ich mal gezielt die Ausdauer angehen? Bin nur nicht sicher wie ich da am besten anfange?!

  • Keine schmerzen, seitenstechen etc.

    Eher wie keine Kraft mehr. Auch Ausdauer wird einfach nicht besser. An guten Tagen laufen ich den km in 5:50, an normalen eher so 6:10. Aber nach spätestens 6 km wirds schwer.

    Vielleicht müsste ich mal gezielt die Ausdauer angehen? Bin nur nicht sicher wie ich da am besten anfange?!

    Lauf mal 6:30-7:00/km

  • Eindeutig einfach langsamer laufen. Pace ist nur eine Zahl - das musste ich auch erst lernen. Versuche aktuell echt ca. 70% meiner Wochen-KM langsam zu laufen und die HF zu kontrollieren.

    Und langsam bedeutet da wirklich langsam, etwa 1:30 pro KM langsamer als mein Standardtempo. Das hat wirklich was gebracht und ich halte die schnellen Intervalle die ich 1x die Woche mache viel besser durch

  • Keine schmerzen, seitenstechen etc.

    Eher wie keine Kraft mehr. Auch Ausdauer wird einfach nicht besser. An guten Tagen laufen ich den km in 5:50, an normalen eher so 6:10. Aber nach spätestens 6 km wirds schwer.

    Vielleicht müsste ich mal gezielt die Ausdauer angehen? Bin nur nicht sicher wie ich da am besten anfange?!

    hab nicht alles gelesen... aber hast du auch einen brustgurt und schaust auf n BPM? mit dem kannst die ausdauer eigentlich gut steuern und nach oben bringen

    Live gesehen (bzw in den Stadien gewesen):

    NFL: Green Bay Packers, Chicago Bears, Minnesota Vikings, Cincinnati Bengals, Tennessee Titans, Seattle Seahawks, Kansas City Chiefs

    NCAA: Wisconsin Badgers, Notre Dame Fighting Irish, Iowa Hawkeyes, Tennessee Volunteers, Washington Huskies, Northwestern Wildcats

    NHL: Chicago Blackhawks, Colorado Avalanche, Minnesota Wild

    NBA: Indiana Pacers

  • Tut mir leid, dass es so blöd für dich gelaufen ist. Ich drücke die Daumen, habe leider keinen Rat, aber eine Frage: Hast du dich privat einsammeln lassen oder gibt es dafür extra Leute?

    Ich hab von der Strecke meine Freundin angerufen und erstmal kurz beraten und sie hat auf der Strecke nach ner Lokalität gesucht, die lag direkt an der Strecke und ich konnte wenigstens im warmen sitzen (während die anderen Läufer an mir vorbei gelaufen kamen🤕)

  • Übrigens hat Kim Gottwald heute Nacht den Last Soul Ultra gewonnen. Hat knapp 450km in 67h gemacht, das ist schon ein sehr Irrer Wettkampf. Haben das gestern vor dem Football im Livestream laufen lassen.

    Ich war auch fasziniert, dass dort auch am dritten Tag noch immer Zuschauer waren...

    Nachtrag dazu noch, ich hoffe der dumme Affe kommt nie wieder in den Ultra Sport.
    Prahlt der doch ernsthaft nach dem Rennen dass er 8000mg Aspiriin während des Rennens gefressen hat.
    Solche Typen sind daran schuld dass viele dann wie im Radsport denken, um Ultralaufen sind alle zugeknallt. :bengal

    Klar, es fehlten die Peakwochen im Training, aber Hauptsache starten können war sie Devise.

    ....

    Etwas ratlos bin ich nun tatsächlich wie es weitergehen soll :madfan:

    Brauchst du nicht, du sprichst ja selbst davon dass dir die wirklich langen Kanten im Training gefehlt haben.
    Grundsätzlich ist Ultralaufen einfach eine Extrembelastung für den Körper, Lebenslaufkilometer sind da das Wichtigste mMn. Da hilt auch das beste Training nur bedingt. Ausser du machst est wie der Affe darüber. (Sorry!)
    Gratulation zur Leistung und auch zur Entscheidung dass es keinen Sinn mehr macht und dich hast einsammeln lassen. Falscher Ergeiz kannt da oft zu viel schlimmeren Verletzungen führen.

    Keine schmerzen, seitenstechen etc.

    Eher wie keine Kraft mehr. Auch Ausdauer wird einfach nicht besser. An guten Tagen laufen ich den km in 5:50, an normalen eher so 6:10. Aber nach spätestens 6 km wirds schwer.

    Vielleicht müsste ich mal gezielt die Ausdauer angehen? Bin nur nicht sicher wie ich da am besten anfange?!

    Wie schon mehrfach geschrieben hier. Mach wesentlich langsamer, und dann langsam die Dauer steigern, nicht mehr als so 10% pro Woche.
    Grundsätzlich würde ich auf die Pace in deinem Fall gar nichts geben, das belastet dich gerade offensichtlich mehr als es dir bringt.

    Versuchs mal mit "gefühlter Anstrengung", also auf einer Skala von 1 (fast schlafen) bis 10 (komplett am Anschlag, Hirn gaga) irgendwo in Richtung 4 bis 5 und geh mal Laufen und schaue mal wie weit du zB. 35 Minuten kommst. Bleib bei dem Anstrengungslevel und erhöhe die Zeit langsam. Pace wir da ziemlich sicher dann auch im Bereich um 7min/k sein - aber da mal bewusst erst nachm Lauf checken.

    hab nicht alles gelesen... aber hast du auch einen brustgurt und schaust auf n BPM? mit dem kannst die ausdauer eigentlich gut steuern und nach oben bringen

    Solle jetzt keine Kritik an dir sein! Aber grundsätzlich stehe ich dieser Aussage eher kritisch gegenüber.
    Herzfrequenz hilft eigentlich nur wenn man mit den Zahlen wirklich umgehen kann. Dass heißt du musst wissen wo liegt deine maximale Herzfrequenz, was willst du trainieren, welche HF Bereich sind relevant.
    Es gibt Menschen mit natürlichen sehr hoher Hfmax (225+) und welche mit sehr niedriger (170 und weniger). Das sagt aber nichts über den Fitnesszustand oder Leistungsfähigkeit aus. So Aussagen wie "bleib unter XXX für gutes Trainings.." ist deswegen komplett sinnloss.
    Dazu kommt auch dazu dass deine HF von sehr vielem abhängt: Hast du genug geschlafen, wie ist den Stresslevel, Vorermüdung vom Vortag usw.


    Und langsam bedeutet da wirklich langsam, etwa 1:30 pro KM langsamer als mein Standardtempo. Das hat wirklich was gebracht und ich halte die schnellen Intervalle die ich 1x die Woche mache viel besser durch

    Das klingt nach GA1, da hab ich immer das Problem dass ich wenn ich da mal in Richtung 6:50 bis 7 min/km probiere, ich so "unrund" laufe dass mir nach 20 Minuten die Hüfte wehtut.

    GO Irish!

  • Ich finde allein in diesem Thread bist du schon eine unheimliche Bereicherung für dieses Forum, welche ich keinesfalls missen möchte Rupi#57 Danke für deine Beiträge :thup:

  • Solle jetzt keine Kritik an dir sein! Aber grundsätzlich stehe ich dieser Aussage eher kritisch gegenüber.

    kein thema - ich vertrage jede kritik, solange sie gut ist :)

    ich meinte eher, wenn man es im auge hat - dann kommt man eher weiter, als wenn man sich diesen wert nicht ansieht. bin bei dir, das werte durch bestimmte faktoren beeinflusst werden. aber ich glaub wir sind uns einig, dass wenn man sich damit befasst, der bpm einen schon helfen kann bez ausdauer etc. oder?

    Live gesehen (bzw in den Stadien gewesen):

    NFL: Green Bay Packers, Chicago Bears, Minnesota Vikings, Cincinnati Bengals, Tennessee Titans, Seattle Seahawks, Kansas City Chiefs

    NCAA: Wisconsin Badgers, Notre Dame Fighting Irish, Iowa Hawkeyes, Tennessee Volunteers, Washington Huskies, Northwestern Wildcats

    NHL: Chicago Blackhawks, Colorado Avalanche, Minnesota Wild

    NBA: Indiana Pacers

  • kein thema - ich vertrage jede kritik, solange sie gut ist :)

    ich meinte eher, wenn man es im auge hat - dann kommt man eher weiter, als wenn man sich diesen wert nicht ansieht. bin bei dir, das werte durch bestimmte faktoren beeinflusst werden. aber ich glaub wir sind uns einig, dass wenn man sich damit befasst, der bpm einen schon helfen kann bez ausdauer etc. oder?

    Da bin ich zu 100% bei dir!
    Ich bin selbst ein kompletter Zahlen-Nerd in Sachen Laufen, aber das muss nicht für alle gut sein.

    Ich habe leider nur schon zu oft erlebt, dass (damit) unerfahrene Läufer eher belastet werden als dass es wirklich hilft.
    Leider gibts noch zuviele schlechte Ratschläge wie "Lauf unter Pulsbereich XY für optimale Fettverbrennung" da draussen.

    Wenn jemand wie Knuffel einfach nur seine Laufdistanz verlängern will, ohne eine größeres Wettkampfziel und deswegen sich Sorgen wegen seiner Pace macht, dann würde ich einen Pulsgurt eher als Belastung ("..... bin zu langsam.... Puls ist zu hoch....." -> ".... das Laufen ist nix für mich....") als als Hilfe sehen.

    Ich sehe leider den Trend, dass im Laufsport mit der Zugänglichkeit von Puls-, Distanz-, Leistungsmessungsdaten da viel vom Spaß und dem eigentlichen Sinn verloren geht. Social Media und das dauernde Vergleichen tut sein Übriges dazu.

    GO Irish!

  • Ich sehe leider den Trend, dass im Laufsport mit der Zugänglichkeit von Puls-, Distanz-, Leistungsmessungsdaten da viel vom Spaß und dem eigentlichen Sinn verloren geht.

    Richtig angewendet empfinde ich das Gegenteil. Wobei jeder für sich selbst entscheiden muss, was "richtig" ist.

    Mir helfen Zahlen, mich zu motivieren. Sei es dass ich mir vornehme monatlich mindestens x km zu laufen, mein Tempo zu verbessern oder sonstiges.

    Bei meiner adidas Uhr habe ich z.B. den "Ghost Run" geliebt. Du stellst ein Ziel ein, z.B. 10k in unter 50 Min.
    Der Ghost, dein virtueller Gegner, läuft also konstant einen glatten 5er Schnitt.
    Ein Blick auf die Uhr während des Laufens sagt dir, ob du Vorsprung oder Rückstand auf den Ghost hast. Das fand ich sehr motivierend.

    Ich gebe dir allerdings Recht, dass man als Anfänger wenig(er) auf die Zahlen schauen sollte. Einzig die Dauer, wie lange man am Stück laufen kann (Tempo egal), würde ich "protokollieren".

  • Richtig angewendet empfinde ich das Gegenteil. Wobei jeder für sich selbst entscheiden muss, was "richtig" ist.

    Mir helfen Zahlen, mich zu motivieren. Sei es dass ich mir vornehme monatlich mindestens x km zu laufen, mein Tempo zu verbessern oder sonstiges..

    Sowieso, geht mir genauso.

    Kenne aber leider das auch von der negativen Seite her:
    Ich bin ja bekannterweise in der Trail- und Ultralauf Bubble daheim, und da ist es dann oft normal dass deine Strava-"Freunde" dann ihre wöchentlichen Longruns mit 40+ km und +/- 3000hm am Wochenende machen.
    Wenn du dass dann aus diversen Gründen nicht machst, dann kommt (also konkret bei mir) leicht ein schlechtes Gewissen und man halst sich noch mehr Druck auf.

    Dass man da erst gar nicht reinkommt, dass ist mir wichtig zu vermitteln.

    GO Irish!

  • Ist zwar noch lange hin bis ich meinen zweiten Marathon laufen will (September 26) aber ich möchte bis dorthin nicht "planlos" laufen sondern top vorbereitet zum Schluss in einen 12(?)-Wochen Plan gehen um den Marathon dieses Mal in unter 4h zu laufen.

    Solche 12 Wochen Pläne gibt es zuhauf. Gerne Tipps dazu aber vielmehr für die Zeit vor den letzten 12 Wochen, genauer gesagt die ca. 6-9 Monate.

    In etwa so etwas:

    Zitat

    Welche Voraussetzungen brauche ich für den Laufplan „Marathon unter 4 Stunden“?

    Du solltest regelmäßig – das heißt drei- bis viermal in der Woche – laufen gehen. Hilfreich ist es, wenn dein Körper es gewohnt ist, längere Läufe von einer Distanz zwischen 15 und 20 Kilometer zu absolvieren.

    Um die 4-Stunden-Schallmauer zu durchbrechen, musst du deinen Marathon in einer Pace von 5:40 min/km laufen. Das solltest du auf kürzeren Distanzen gut schaffen. Wettkampferfahrung ist von Vorteil, bestenfalls schon auf der Marathondistanz oder auf der Halbmarathondistanz.

    Die 21,1 Kilometer solltest du gut unter zwei Stunden schaffen, idealerweise unter 1:55 Stunden.

    Die im zitierten Teil angegebenen <1:55h für einen Halbmarathon wären eine 5:30 pace.

    Aktueller Leistungsstand bzw. Auszug einiger meiner letzten Läufe:

    25,5km mit 5:35 pace.

    15km mit 5:20 pace

    10km mit 5:00 pace

    Gerne persönliche Erfahrungen oder Quellen zu diesem Thema. Danke!

  • Wielange vorher willst du starten? Also von jetzt weg 10 Monate konstant trainieren?
    Oder willst erst den ungemütlichen Winter abwarten und im ~März erst wieder raus?

    GO Irish!

  • Wielange vorher willst du starten? Also von jetzt weg 10 Monate konstant trainieren?
    Oder willst erst den ungemütlichen Winter abwarten und im ~März erst wieder raus?

    Witterungsbedingt laufe ich im Winter zwar weniger als im Sommer aber normalerweise laufe ich schon den kompletten Winter durch, vor allem an den Wochenenden.

    Ich benötige gar keinen detaillierten Plan über Monate hinweg aber ein paar Anhaltspunkte was Sinn oder weniger Sinn macht.

  • Ich lass es im Winter auch immer ruhiger angehen und mache da überwiegend Grundlagentraining...also am Sonntag jede Woche 20-25 km Lauf und in der Woche 2 bis 3x 10 km...

    Wenn Wetter und Lust es zulassen gern mal als Tempolauf... ansonsten November bis Januar einfach Kilometer schrubben. Für die Laufsaison geht es dann meist im Februar los mit ergänzenden Intervallen. Auch im Marathon Training laufe ich nicht mehr als 3x die Woche.

    Besteht aus 1x Intervall, 1x längerer Lauf 15 bis 20 km im flotten Tempo und ein langer langsamer Lauf am WE... Für mich ist das die beste Symbiose aus Zeit und Effektivität

    "omaha....means actually a runplay... but i could be also mean a passplay...it depends on the current score, the fieldposition and the wind"

  • Ich weiß nicht wie es euch geht. Aber mich haut der November immer aus der Routine raus. Dass es kälter ist, stört mich nicht. Aber immer wenn ich Zeit habe regnet es momentan. Und richtig Zeit ist unter der Woche eh kaum, da meine Strecke nicht beleuchtet ist. Im Fitnessstudio auf dem Laufband ist nix für mich. Abends geht maximal die Tartanbahn der Schule hier in der Nähe.

  • Ich weiß nicht wie es euch geht. Aber mich haut der November immer aus der Routine raus. Dass es kälter ist, stört mich nicht. Aber immer wenn ich Zeit habe regnet es momentan. Und richtig Zeit ist unter der Woche eh kaum, da meine Strecke nicht beleuchtet ist. Im Fitnessstudio auf dem Laufband ist nix für mich. Abends geht maximal die Tartanbahn der Schule hier in der Nähe.

    Kälte und Regen stören mich überhaupt nicht, da ziehe ich halt ein Jäckchen und eine Kappe auf. Das Problem mit dem kurzen Tageslicht habe ich allerdings auch. Zu beleuchteten Strecken muss ich entweder erst ein Stück fahren oder ich begnüge mich mit ein paar Runden durch unseren ziemlich kleinen Ort, was auf Dauer sehr öde und nicht gerade motivationsfördernd ist. Die Alternative ist, in der Mittagspause zu laufen, das will ich in den nächsten Wochen wieder öfter machen.

    Gruß Silversurger

  • geht mir aber genauso... ich reduziere dann auch einfach bewusst und ziehe durch...kleinvieh macht auch mist. wo es imsommer die längere runde ist, sind es im herbst dann eben die kleineren um den teich im park. mit hin und rückweg zur Wohnung sind das dann auch 8-10 km...

    das läpert sich und man wundert sich, dass man so auch auf 150km+ im Monat kommt

    "omaha....means actually a runplay... but i could be also mean a passplay...it depends on the current score, the fieldposition and the wind"

  • Kälte und Regen stören mich überhaupt nicht, da ziehe ich halt ein Jäckchen und eine Kappe auf. Das Problem mit dem kurzen Tageslicht habe ich allerdings auch. Zu beleuchteten Strecken muss ich entweder erst ein Stück fahren oder ich begnüge mich mit ein paar Runden durch unseren ziemlich kleinen Ort, was auf Dauer sehr öde und nicht gerade motivationsfördernd ist. Die Alternative ist, in der Mittagspause zu laufen, das will ich in den nächsten Wochen wieder öfter machen.

    Oder mit Stirnlampe :jeck: das erinnert mich gerade an das Hörbuch von Wigald Boning "Bekenntnisse eines Nachtsportlers."

    Den Regen im Gesicht kann ich leider überhaupt nicht ab. Genauso wie mit Schniefnase laufen. Ich atme nur bei schnellen Läufen durch den Mund, das begrenzt das Tempo ohne großen Aufwand.

  • Witterungsbedingt laufe ich im Winter zwar weniger als im Sommer aber normalerweise laufe ich schon den kompletten Winter durch, vor allem an den Wochenenden.

    Ich benötige gar keinen detaillierten Plan über Monate hinweg aber ein paar Anhaltspunkte was Sinn oder weniger Sinn macht.

    Bin hier sicher nicht der Strassen-Marathon Experte aber da kannst du verschiedenste Ansätze wählen.

    Ambitionierte Läufer laufen meist nur maximal 2 Marathons im Jahr, einen im Frühling und einen im Herbst.
    Du könntest einen 8 oder 12 Wochen Marathon Trainingsplan im Frühling/Sommer machen, mit oder ohne Wettkampf und trotzdem noch vollkommen erholt in dein Herbstmarathon Training starten. Zielzeit fürn Frühling dann eher höher ansetzen.
    Selbiges wäre auch für einen Frühlings Halbmarathon möglich.
    Wichtig wäre nicht zu übertreiben um komplett erholt und unverletzt in die 12 Wochen Herstmarathonvorbereitung zu gehen.

    Oder ein ganz anderer Ansatz wäre, das Laufen im Winter und Frühling auf bekannten Niveau zu lassen und Anderes zu priorisieren.
    Zum Beispiel in Fitness-Studio gehen und bewusst Krafttraining zu machen, oder Kurse besuchen die Kraft, Kraft/Ausdauer oder Beweglichkeit verbessern.
    Je nachdem was angeboten wird, so Gruppensachen wie "HIIT the Beat", "bodyART", TRX-Training usw. machen in der Gruppe Spaß und helfen definitiv weiter.
    Joga (mit Abstrichen Pilates) würde ich sowieso jedem Läufer empfehlen, der nicht gerne oft und regelmäßig dehnt... also allen! :xywave:
    Auch "HYROX" und "Cross-Fit" würden helfen, dass sind für mich aber mehr Kulte als Sport.

    GO Irish!