MMA-Der beste Kampfsport der Welt

  • Ich fand den Abbruch viel zu früh, Asitar hätte ruhig noch paar Ellenbogen in die Fresse kriegen können.

    Hol mich mal kurz bitte ab, da ich die alle nicht kenne.

    People all over the world (everybody)
    Join hands (join)
    Start a love train, love train

  • Vorher aber auf jeden Fall Womens Flyweight abschaffen. Valentina Shevchenko hat in acht Titelverteidigungen nicht einen einzigen PPV ge-headline-t. Selbst die UFC weiß also, dass sich niemand so sehr für sie interessiert, um einen Cent zu bezahlen. Vielleicht kann man mit Grasso (und Moreno) jetzt ein wenig den mexikanischen Markt melken, aber langfristig ist das ja auch nix. Aber schön, dass die langweilige Trulla einer ihrer wertlosen Spinning Kickies zum Verhängnis wurde.

    Maycee Barber versucht immerhin mit Insta-Videos die Daseinsberechtigung der Womens Flyweight Division zu sichern

    Externer Inhalt www.instagram.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Generell muss man aber auch sagen, dass auf social media in den Kommentaren der MMA/UFC Fans auf X, Insta, Tiktok etc. Frauen-MMA viel häufiger ins Lächerliche gezogen bezüglich der dargebotenen Qualität als das Fussball, Basketball oder Tennisfans z.b. tun hinsichtlich des Frauenniveaus in diesen Sportarten. Ist natürlich auch nicht so verwunderlich, da das in der MMA Welt selbst Top-Athleten wie Sean Strickland machen den Frauen-MMA die Qualität und teilweise Daseinsberechtigung abzusprechen( was sich PR-technisch heutzutage kein männlicher Top-Fussballer, Basketballer oder Tennisspieler erlauben könnte ohne medial gelyncht zu werden) und die MMA Community und Fighter wie Covington und Strickland irgendeinen Unsinn bzgl. des Privatlebens von Ian Machado Garrys Ehefrau fabrizieren, was eigentlich niemanden interessieren sollte. Aber gut das ist halt auch ein politischer unkorrekter Sport teilweise, wo Trump ständig am Käfigrand sitzt und sehr viele US-amerikanische und sogar nicht-US-amerikanische UFCler Trump glorifizieren. Während Ramzan Kadyrov häufig bei der Abu Dhabi Card vor Ort war in den letzten jahren und UFC Leute Ehrengäste in Tschetschenien waren.

    Wobei es natürlich auf der anderen Seite auch albern ist, wenn man zwanghaft so tun muss als wären Frauen-und Männersport qualitativ auf dem gleichen Niveau, wie es einige Linke und Politiker aus ideologischen Gründen tun heutzutage. Das heißt ja nicht, dass man Frauensport nicht schauen sollte, wenn man anmerkt, dass die Qualität logischerweise nicht die Gleiche sein kann wie bei den Männern. Wobei ich persönlich Frauensport ja nur in einigen Sportarten wie Tennis, MMA oder Feldhockey schaue.

    Insgesamt würde ich auch vermuten, dass vielleicht mehr Leute sogar Wrestlemania XL im Endeffekt geschaut haben werden als UFC 300 am Samstag ordern werden. Jetzt wo beide unter dem gleichen Dach sind, kann man ja diese Quervergleiche ziehen. WWE macht für die Jubiläumsausgaben halt auch immer besondere Sachen, wie Bret Hart bei 10, Chris Benoit bei 20, Undertaker Streak-Ende und die Daniel Bryan Story bei 30 oder die Rock Rückkehr und Cody Rhodes vollendete Story bei 40. Die UFC 300 Card ist fast schon wieder so fragwürdig wie die UFC 200. Wobei man natürlich zugeben muss, dass in der Breite mehr geboten wird als man in Prelims und Undercard bei einer normalen nummerierten PPV-Card bekommt. Auch wenn selbst der Opener der Main Card ja auch nur ein Fight ist, um Bo Nickal zu promoten. Aber naja, sicherlich wird der Mc Gregor Fight im Sommer aber auch mehr Leute interessieren als die 2 bzw. 3 Titelkämpfe bei 300. Was auch kein gutes Zeichen für den MMA-Sport ist. Aber dafür in Westeuropa außerhalb Deutschlands natürlich guter Hype entstanden. In Frankreich schließlich MMA sehr beliebt geworden und hat mich besonders gewundert wie groß der Hype für Ilia Topuria in Spanien war im Februar mit Involvierung von Rafa Nadal, Madrid, Barca Spielern und Pedro Sanchez beim Anfeuern des Georgiers aus Halle/westfalen. Er wird ja wahrscheinlich auch UFC-Attendance Record knacken, wenn sie demnächst dann im geschlossenen Bernabeu veranstalten. Wobei das natürlich auch aufzeigt, dass die meisten Spanier MMA-noobs sind, dass Topuria Conor rausfordert, wahrscheinlich weil die meisten spanischen MMA-Fans andere mögliche Gegner nicht kennen würden und vielleicht das Bernabeu nicht voll wird ansonsten. Abgesehen davon, dass Mc Gregor natürlich ein leichter Fight für Topuria wäre. Aber selbst in Spanien das Torero-Gimmick von Topuria eine Sache mit der man die politisch Linken in Spanien eigentlich nicht ansprechen kann.

  • wie Helwani noch UFC verteidigt, nachdem was Dana White früher mit ihm gemacht hat

    https://x.com/jedigoodman/status/1929956308087910844

    Ist denke ich mal für jeden Betrachter leicht feststellbar bei neutralen Blick, dass UFC und damit ja der ganze MMA Sport nicht gerade seine all-time high Periode durchlebt bei allen relevanten Perimetern. Außer vielleicht Einnahmen von TKO, wo ich die Zahlen nicht kenne und sie mich auch nicht so interessieren.

    Wobei ich Maycee Barbers Auftreten die gesamte letzte Woche interessanter fand als dass was man bei Wrestling und Boxen im Durchschnitt geboten bekommt.

    Aber gut im Octagon hat man natürlich nichts von ihr geboten bekommen und im Endeffekt natürlich auch ein weiterer Fall, indem das extreme Weightcutting ein weiteres der heutzutage zahlreichen schlechten Lichter auf den Sport und die Promotion geworfen hat. Aber das Thema ist ja auch schon alt und wurde nach meiner Erinnerung sogar schon in den Zeiten als UFC noch heißer Shit war diskutiert manchmal auf social media, ob das Weightcutting für die Gesundheit der Fighter vielleicht doch mal reguliert werden müsste.

    Bei mir persönlich ist es aber natürlich auch so, dass mich selbst das Pro Wrestling im Jahr 2025 nicht so richtig abholt wie früher einmal war. Obwohl laut den meisten Perimetern und Meinungen Wrestling ja aktuell in einer Boom-Phase ist im Gegensatz zu MMA. Aber wie auch immer, Wrestling spiegelt natürlich in seiner Darstellung auch immer den Zeitgeist wieder und ich bin eben steinalt.

  • Ich finde da sollte man schon relativ klar zwischen dem Sport und dem Business unterscheiden. Und da kann man durchaus sagen, dass die UFC sportlich zumindest eine schwierige Zeit durchlebt. Es gibt kaum im Westen vermarktbare Champions, die sich langfristig halten. Das ging mit dem Niedergang von Isi los und wurde danach nicht besser. Der NBA Vergleich ist ganz interessant, denn egal was die Business-Zahlen sagen findet man fast keinen Basketballfan, der das Produkt NBA heute besser findet als früher. Selbst junge Fans schauen sich highlights von vor ihrer Zeit an und wünschen sich die Zeit zurück, da ändern auch 10% zu letztjährigen (katastrophalen) Einschaltquoten fast nix. Der NFL Draft hat meines Wissens mehr Einschaltquoten als die NBA Finals und da werden nur Namen vorgelesen.

    Die NBA hat aber den too big to fail status längst erreicht und wird deswegen trotzdem an allen Enden ihre Profite einstreichen und die UFC ist auf einem guten Weg dahin.

    "We had a teenage girl break the Eric Decker signing and now we got a fucker in the shrubs at Florham Park stalking the Saleh interview arrival. Imagine thinking this fanbase isn't superior to the others?" -@DrewfromJersey
    "If Hannibal Lecter ran a 4.3, we'd probably diagnose it as an eating disorder." - Steve Keim

  • Du kannst dir die UFC schon abseits der Kämpfe ja kaum noch anschauen um nicht alle paar Minuten durchs Wohnzimmer kotzen zu müssen weil dich unter großer Begeisterung des Publikums, die orangene blitzbirne ständig anlächelt.

    Dann ist es natürlich auch ganz wichtig, dass jeder Kämpfer, sich erstmal ganz doll auf ihn freut und ihm die Hand gibt, obwohl er die meisten von ihnen vermutlich lieber ausweisen würde, wenn sie nicht gerade ufc Kämpfer wären.

    Das verkommt langsam zu einer reinen Werbeveranstaltung für Trump.

    Tradition seit 1899? Marketing seit 1999!

    Einmal editiert, zuletzt von garrison20 (8. Juni 2025 um 15:59)

  • Das verkommt langsam zu einer reinen Werbeveranstaltung für Trump.

    Ich habe das Prozedere auch deswegen gestern ausgemacht.

    Aber bei der Frage, ob ein Sportler der es geschafft hat sich für seine benachteiligten Leute einsetzt oder nicht, fallen mir immer wieder die Worte eines der größten RBs der NFL ein:

    "I'm not black ... I'm OJ"

    "We had a teenage girl break the Eric Decker signing and now we got a fucker in the shrubs at Florham Park stalking the Saleh interview arrival. Imagine thinking this fanbase isn't superior to the others?" -@DrewfromJersey
    "If Hannibal Lecter ran a 4.3, we'd probably diagnose it as an eating disorder." - Steve Keim

  • Allerdings ist die Kombination Rogan/Cormier an den Mikrofonen auch so schon Grund genug, den Ton beim Event auszustellen.

    Gestern haben sie sich beim main event wieder selbst übertroffen. Es ist auch nicht mehr zu überhören was da für ein Unsinn kommentiert wird. Zu der Goldberg Zeit konnte ich das irgendwie noch überhören. Aber mit Cormier neben ihm ist das alles wirklich schwer zu ertragen. Wenigstens wurde Joe's Gesabbel von Ilia gestern direkt enttarnt. Das dürfte selbst dem größten Laien aufgefallen sein.

    "We had a teenage girl break the Eric Decker signing and now we got a fucker in the shrubs at Florham Park stalking the Saleh interview arrival. Imagine thinking this fanbase isn't superior to the others?" -@DrewfromJersey
    "If Hannibal Lecter ran a 4.3, we'd probably diagnose it as an eating disorder." - Steve Keim

  • Nach dieser Nacht ist die Aussage von Ilia Topuria, Islam wäre weggerannt in die Welterweight Division, auch abgeschwächt imho.

    Ich war ja für Della Maddalena und bei kein Fan von Islam Makhachev und seinen Mentoren und Manager, aber sehe nach diesem PPV auch nicht unbedingt, dass Ilia Islam ausgeknockt hätte, wenn ein Boxer wie JDM hier keinen Stich sah den gesamten Fight. Zudem Welterweight auch die beste Division qualitativ fast derzeit. Solche Knockoutpower wie Morales und Prates haben Paddy Pimblett und Tsarukyan jetzt eher nicht. Obwohl diesbezüglich natürlich eingeräumt werden muss, dass der Dagestani es sich leichter machen will und Kamaru Usman als nächsten Fight im Vorfeld forciert hatte und sich anscheinend nicht sofort einen der Südamerikaner stellen will.

    Vielleicht sehe ich das aber auch wieder falsch in meiner antispanischen Brille und Topuria wäre der Mann gewesen, der Islam entzaubert hätte.

    Marketingtechnisch ja auch jeden Fall eine Blamage für UFC, dass sie den Fight nicht hinbekommen haben. Noch verheerender als dass es kein Jones vs Aspinall gab und eigentlich müssten sie natürlich auch daran arbeiten, dass sie ihn in Zukunft doch noch bieten können.

  • Marketingtechnisch ja auch jeden Fall eine Blamage für UFC, dass sie den Fight nicht hinbekommen haben. Noch verheerender als dass es kein Jones vs Aspinall gab und eigentlich müssten sie natürlich auch daran arbeiten, dass sie ihn in Zukunft doch noch bieten können.

    Ich finde der fight hätte mehr build up gebraucht, aber mir ist es ehrlich gesagt ganz recht, dass 155 jetzt einen Wrestler weniger hat.

    Ich denke es ist ein ganz schlechtes Zeichen, dass jemand wie ich der GSP damals gefeiert hat, inzwischen ein Wrestlingproblem in der UFC sieht. Die PPV zahlen reflektieren das meines Wissen auch. Den fightern kann man das nicht übel nehmen, aber man muss schon ein die-hard MMA fan sein, um 2 Wrestlingsmatches über die volle Distanz, ohne die Gefahr eines finishes zu sehen und damit zufrieden zu sein. 80$ dafür ist eine Menge Holz.

    "We had a teenage girl break the Eric Decker signing and now we got a fucker in the shrubs at Florham Park stalking the Saleh interview arrival. Imagine thinking this fanbase isn't superior to the others?" -@DrewfromJersey
    "If Hannibal Lecter ran a 4.3, we'd probably diagnose it as an eating disorder." - Steve Keim

  • Gina Carano gegen Ronda Rousey wurde kürzlich für den 16.Mai auf Netflix angekündigt. Unglaublich, dass dieser Fight stattfindet, die meisten Fightfans hätten sich diesen Fight vor 15 Jahren gewünscht. Ich denke der Kampf wird trotzdem massiv Publikum generieren.

    "The city's tough, but they're honest," he said. "It's not a city that cares about how you feel you did, whether you had a great day or a terrible day, especially if you had a terrible day. They don't want any excuses and I don't think I ever made an excuse. Zach Ertz

  • Gina Carano gegen Ronda Rousey wurde kürzlich für den 16.Mai auf Netflix angekündigt. Unglaublich, dass dieser Fight stattfindet, die meisten Fightfans hätten sich diesen Fight vor 15 Jahren gewünscht. Ich denke der Kampf wird trotzdem massiv Publikum generieren.

    Die beiden haben Glück, dass die ganzen Kommissionen in den USA, die Kämpfe sanktionieren, im Zweifel auf Seiten der Veranstalter stehen. Rousey bekommt ja schon eine Gehirnerschütterung, wenn sie sich sanft auf ihr Kopfkissen legt (auch wenn bei ihr nicht viel erschüttert werden kann). Und ob Carano es schafft, sich bis zum Kampf wieder auf 66 Kilo runterzuhungern, bezweifle ich eigentlich auch.
    Ich kann verstehen, dass Leute sowas interessant finden, für mich als Fan des Sports gibt es da jedoch keinen Mehrwert. MAGA-Querdenkerin Carano hatte selbst als aktive Kämpferin kein Ground Game und ihre Karriere endete, bevor Sandy-Hook-Truther-Ronda ihren ersten MMA-Kampf gemacht hat.

    Beverly Hills 90210, Cleveland Browns 3

  • Da zieht doch eh keiner 100% durch und bekommt eine höhere Börse, wenn der Kampf bis zur letzten Runde geht. :hinterha:

    "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt ... Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen." - Arthur Schopenhauer

  • Die beiden haben Glück, dass die ganzen Kommissionen in den USA, die Kämpfe sanktionieren, im Zweifel auf Seiten der Veranstalter stehen. Rousey bekommt ja schon eine Gehirnerschütterung, wenn sie sich sanft auf ihr Kopfkissen legt (auch wenn bei ihr nicht viel erschüttert werden kann). Und ob Carano es schafft, sich bis zum Kampf wieder auf 66 Kilo runterzuhungern, bezweifle ich eigentlich auch.
    Ich kann verstehen, dass Leute sowas interessant finden, für mich als Fan des Sports gibt es da jedoch keinen Mehrwert. MAGA-Querdenkerin Carano hatte selbst als aktive Kämpferin kein Ground Game und ihre Karriere endete, bevor Sandy-Hook-Truther-Ronda ihren ersten MMA-Kampf gemacht hat.

    Ich denke Rousey wird sie auf den Boden bringen und via Signature Armbar zur Aufgabe zwingen. Der Fight ist für mich komplett uninteressant, aber der Zeitpunkt einen Monat vor der White House Card und die erste MMA-Veranstaltung auf Netflix finde ich spannend.

    "The city's tough, but they're honest," he said. "It's not a city that cares about how you feel you did, whether you had a great day or a terrible day, especially if you had a terrible day. They don't want any excuses and I don't think I ever made an excuse. Zach Ertz