Ich lese gerade... (3)

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    • hawk210984 schrieb:

      Hat sich schonmal jemand die Outlander Highlander-Saga von Diana Gabaldon zu Gemüte geführt? :lesen:
      Bin am überlegen Diese zu beginnen.
      Ich habe vor ein paar Jahren den ersten Teil gelesen und er hat bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich erinnere mich nur dunkel, was mich daran gestört hat, aber mir war relativ schnell klar, dass ich den Rest der Serie nicht lesen werde. Ich meine, es war recht langatmig und vorhersehbar und obendrein waren mir die Hauptcharaktere unsympathisch.
    • Ich kann Qualityland von Mark-Uwe Klingt empfehlen.
      Ich hab selten so eine unterhaltsame intelligente Gesellschaftsatiere gelesen, es ist zwar leicht futuristisch angehaucht, aber nichts was nicht wirklich passieren könnte.
      Sollte jemand die Känguruh Bücher mögen und ein bisschen auch Black Mirror/Westworld Futurustik mögen und früher mal Douglas Adams geliebt haben, kommt man an dem Buch nicht vorbei.
      GO Irish!
    • Die Saat des Golden Löwen
      nach dem ich im Sommer die ersten 3 Bücher verschlungen habe, hatte ich im Jahresendspurt nur wenig Zeit mich mit meinem drittliebsten Hobby zu beschäftigen. Im Urlaub habe ich dann den vierten Teil beendet und die Abweichungen wie schon hier erwähnt wurde werden größer mit dem dicken Bellwas und ich komme gerade nicht auf den Namen wurden zum ersten mal Charaktere eingeführt, die wohl eine tragende Rolle erhalten, es aber nicht in die Serie geschafft haben. Wobei ich bei letzterem aufgrund der ähnlich kein des Namens davon ausgehe, dass es sich um Ser Barristan Selmy handeln wird.
      Ich bleibe weiter dran. Leider war Band 5 in meinem Koffer, der erst seit heute morgen wieder in meinem Besitz ist, mit nur 10 Tagen Verspätung....


      Sturm der Schwerter
      noch habe ich bis Ende der Woche Urlaub und so eben mal den Prolog gelesen. Es ist wirklich interessant zu sehen, dass die Geschichte einen in seinen Bann zieht obwohl man doch eigentlich die Hauptstränge kennt, oder glaubt zu kennen. Ich liebe die Bücher und deshalb hatte ich gestern schon Band 6 & 7 bestellt. Ich hoffe, dass ich an meinem Plan festhalten kann und vor dem Start der achten Staffel mit allen bis dato erschienen Büchern durch bin. Ferner hoffe ich, nun auch wie alle anderen Buchleser, das der Dicker mit der Schiffermütze endlich mal hinne macht und die neuen Bücher fertig stellt.
    • Bis 2019 hast du ja noch ein bisschen Zeit. :P

      Ich lese gerade Outlander. Die Serie habe ich mir auch angeschaut. Bisschen auch was für Frauen. Meiner Freundin hat die Serie gefallen, daher sind wir dran hängen geblieben.
      Dadurch bin ich zu den Büchern gekommen. Leichte Romanlektüre aber mir gefällts irgendwie.
      Go Steelers 8)

      Footballfreie Zeit ist fürs :toimonst:

    • Mal wieder ein krasses Buch von Krausser. Es spielt im Jahr 2028 und Leistungssex ist ein verbreiteter Sport der die Gemüter weltweit spaltet.
      Bin ziemlich hin und hergerissen was ich davon halten soll. Die Idee ist gut, auch das er das ganze den ganzen Roman durchzieht, aber trotz alledem kein Buch für jedermann...
    • Matt Ridley, "The rational Optimist: How prosperity evolves" (auf Deutsch relativ teuer mit dem reißerischen Titel "Wenn Ideen Sex haben")

      In diesem (umfangreichen und mit zahllosen Quellenangaben belegten) preisgekrönten Werk begründet der Autor - ein britischer Zoologe, Unternehmer und Politiker - eindrucksvoll eine außerordentlich optimistische Weltsicht. Dabei verfolgt er im Kern einen historischen und faktenbasierten Ansatz. Er setzt sich mit romantisch-verklärten früheren Lebensumständen ebenso auseinander wie mit (auch zu früheren Zeiten) allgegenwärtigen Pessimisten und Weltuntergangspropheten.

      Seine Kernthese ist, dass Arbeitsteilung/Spezialisierung, Handel und technologischer Fortschritt spezifisch menschlich sind und einen sich selbst verstärkenden Prozess darstellen, der die zentrale Ursache wirtschaftlichen Fortschritts und damit von materieller Lebensqualität darstellt. Daneben sieht er gesellschaftlichen Fortschritt als Folge wirtschaftlichen Fortschritts an. Er legt dar, dass sich die menschlichen Lebensumstände seit Anbeginn dieser Entwicklung - zunächst in aus heutiger Sicht geradezu unerträglicher Langsamkeit, aber später mit zunehmender und seit der industriellen Revolution geradezu explosionsartiger Geschwindigkeit - nahezu durchweg verbessert haben, wobei er auch auf (singuläre und vorübergehende) Ausnahmefälle eingeht.

      Mich hat er fasziniert und fast durchweg überzeugt. Ich kann dieses Werk jedem, der positiv in die Zukunft sieht oder sehen möchte, nur wärmstens ans Herz legen. Auch soweit man seine Ansichten nicht teilen sollte, wird man auf viele interessante Gesichtspunkte und Argumente stoßen, über die nachzudenken sich lohnt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Chief ()

    • Hatte im Februar/März ein paar Hörbücher gehört.

      Zuerst Kain und Abel von Jeffrey Archer. Absolut fesselndes Buch durch die Geschichte des 20. Jahrhundert.

      Dann Andreas Pflüger mit Operation Rubikon. Noch nicht ganz durch, aber auch sehr spannend.

      Enttäuscht war ich von Dan Browns Origin. Wobei das vielleicht daran liegen kann das ich nur das gekürzte Hörbuch gehört habe.
    • Chief schrieb:

      Matt Ridley, "The rational Optimist: How prosperity evolves" (auf Deutsch relativ teuer mit dem reißerischen Titel "Wenn Ideen Sex haben")

      In diesem (umfangreichen und mit zahllosen Quellenangaben belegten) preisgekrönten Werk begründet der Autor - ein britischer Zoologe, Unternehmer und Politiker - eindrucksvoll eine außerordentlich optimistische Weltsicht. Dabei verfolgt er im Kern einen historischen und faktenbasierten Ansatz. Er setzt sich mit romantisch-verklärten früheren Lebensumständen ebenso auseinander wie mit (auch zu früheren Zeiten) allgegenwärtigen Pessimisten und Weltuntergangspropheten.

      Seine Kernthese ist, dass Arbeitsteilung/Spezialisierung, Handel und technologischer Fortschritt spezifisch menschlich sind und einen sich selbst verstärkenden Prozess darstellen, der die zentrale Ursache wirtschaftlichen Fortschritts und damit von materieller Lebensqualität darstellt. Daneben sieht er gesellschaftlichen Fortschritt als Folge wirtschaftlichen Fortschritts an. Er legt dar, dass sich die menschlichen Lebensumstände seit Anbeginn dieser Entwicklung - zunächst in aus heutiger Sicht geradezu unerträglicher Langsamkeit, aber später mit zunehmender und seit der industriellen Revolution geradezu explosionsartiger Geschwindigkeit - nahezu durchweg verbessert haben, wobei er auch auf (singuläre und vorübergehende) Ausnahmefälle eingeht.

      Mich hat er fasziniert und fast durchweg überzeugt. Ich kann dieses Werk jedem, der positiv in die Zukunft sieht oder sehen möchte, nur wärmstens ans Herz legen. Auch soweit man seine Ansichten nicht teilen sollte, wird man auf viele interessante Gesichtspunkte und Argumente stoßen, über die nachzudenken sich lohnt.
      Interessanter Autor - Bail Out, Klimaskeptiker, Euroskeptiker, Fracking-Befürworter
    • Bay Araya schrieb:

      Chief schrieb:

      Matt Ridley, "The rational Optimist: How prosperity evolves" (auf Deutsch relativ teuer mit dem reißerischen Titel "Wenn Ideen Sex haben")

      In diesem (umfangreichen und mit zahllosen Quellenangaben belegten) preisgekrönten Werk begründet der Autor - ein britischer Zoologe, Unternehmer und Politiker - eindrucksvoll eine außerordentlich optimistische Weltsicht. Dabei verfolgt er im Kern einen historischen und faktenbasierten Ansatz. Er setzt sich mit romantisch-verklärten früheren Lebensumständen ebenso auseinander wie mit (auch zu früheren Zeiten) allgegenwärtigen Pessimisten und Weltuntergangspropheten.

      Seine Kernthese ist, dass Arbeitsteilung/Spezialisierung, Handel und technologischer Fortschritt spezifisch menschlich sind und einen sich selbst verstärkenden Prozess darstellen, der die zentrale Ursache wirtschaftlichen Fortschritts und damit von materieller Lebensqualität darstellt. Daneben sieht er gesellschaftlichen Fortschritt als Folge wirtschaftlichen Fortschritts an. Er legt dar, dass sich die menschlichen Lebensumstände seit Anbeginn dieser Entwicklung - zunächst in aus heutiger Sicht geradezu unerträglicher Langsamkeit, aber später mit zunehmender und seit der industriellen Revolution geradezu explosionsartiger Geschwindigkeit - nahezu durchweg verbessert haben, wobei er auch auf (singuläre und vorübergehende) Ausnahmefälle eingeht.

      Mich hat er fasziniert und fast durchweg überzeugt. Ich kann dieses Werk jedem, der positiv in die Zukunft sieht oder sehen möchte, nur wärmstens ans Herz legen. Auch soweit man seine Ansichten nicht teilen sollte, wird man auf viele interessante Gesichtspunkte und Argumente stoßen, über die nachzudenken sich lohnt.
      Interessanter Autor - Bail Out, Klimaskeptiker, Euroskeptiker, Fracking-Befürworter
      Die Themen "Bail Out", "Euroskeptiker" und nach meiner Erinnerung auch "Fracking-Befürworter" spielen allerdings in dem Buch keinerlei Rolle. Lediglich das Thema "Klimaskeptiker" kommt gegen Ende des Buches vor, wobei er da eine sehr differenzierte Sicht vertritt, der dieses Etikett nicht gerecht wird. Unter den (m. E. etwas diffamierend) als "Klimaskeptiker" (nebenbei: eine sinnlose Begriffsbildung - das wäre wie "Schwerkraftgegner") bezeichneten Vertretern ist er jedenfalls einer derjenigen, die mit ihren Argumenten von den Vertretern des Mainstream ernst genommen werden.

      Also: Ein sehr interessanter Autor, ein tolles Buch, aber wer primär an den vier von Dir genannten Themen interessiert ist, wäre von dem Buch vermutlich enttäuscht, weil es im Kern um ganz andere Fragen geht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Chief ()