Regelfrage

  • Spearing ist so ein bisschen ein Modewort geworden für das "Abschießen" eines Gegners, meist ohne Einsatz der Arme.


    "Spearing" ist in seiner Definition eher eine recht alte Sache, die heute eigentlich nicht mehr im eigentlichen Sinne (Hitting another player with the crown of the helmet.) gemacht wird. Denn abei wird der Helm als Waffe eingesetzt und mit dem Kopf voran der Gegner ohne Einsatz der Arme mit der Oberseite des Helmes abgeschossen. Dabei gibt es aber auch eine erhebliche Gefahr von Nackenverletzungen für den Täter, daher wurde das eher durch das "Launching" abgelöst, wo man den Kopf in den Nacken nimmt und mit Helmfront (Facmask, Stirne) reingeht.


  • In Motion ist nur erlaubt, wenn seit dem Moment wo der Spieler in Motion geht sich alle anderen Spieler in einer ruhigen Position befinden und diese auch nicht mehr verlassen.


    Wichtig ist auch, das der Spieler während des Snaps sich parallel zur LOS oder rückwärts bewegt. Er darf während des Snaps keine Bewegung nach vorne haben.


    Damit kann ich doch mal was anfangen, dass er sich nicht nach vorne bewegen darf wusste ich auch noch nicht.:mrgreen:


    Ebenfalls sehr interessante Erklärungen zum Thema Spearing.


    Ich muss mich hier langsam mal bei der ganzen community bedanken, mit euer Hilfe schaff ichs früher, oder später auch noch das Spiel wirklich zu verstehen.:top:

    Als ich jünger war hatte mich noch gar nix geschockt,
    doch dann hörte ich die Prinzen und hatte auf nachdenken Bock!

  • Ich muss mich hier langsam mal bei der ganzen community bedanken, mit euer Hilfe schaff ichs früher, oder später auch noch das Spiel wirklich zu verstehen.:top:

    Kein Thema, alle sind froh, wenn sie mal ein wenig Wissen ausatmen können. Schwierig wird's, wenn du etwas zu Referees fragst. Da gibt es - zumindest momentan - eher Flüche als Auskünfte. Wobei ich sagen muss, dass das Gejammer (auch mein's) meist auf sehr hohem Niveau stattfindet. Wenn ich bedenke, was ich in meiner kurzen Zeit als Ref in Deutschland so an Pfeifen (und Pfeifereien) erlebte... :jeck:

  • Hab da auch ne Frage die ich eigentlich letztes Jahr schon stellen wollte und irgendwie nie dazu gekommen bin.
    Und zwar gab es ein Spiel der Eagles in dem DeSean Jackson nach einem Pass einen recht großen Raumgewinn (sagen wir mal 40 Yards) erzielen konnte.
    Direkt im Anschluss ließ er sich dazu hinreißen die gegnerische Mannschaft an der Seitenlinie (Giants?) zu verhöhnen. Was ihm eine Flagge einbrachte.
    Dann war es aber so, dass die Giants (?) auch mit einer Flagge (weiß nicht mehr für was) bedacht wurden - worauf hin die beiden Strafen sich gegenseitig aufhoben und der Spielzug wiederholt wurde. Der große Raumgewinn für die Eagles war somit hinfällig.
    Ich hoffe ich hab das damals richtig mitbekommen und auch noch einigermaßen korrekt in Erinnerung.
    Und jetzt zu der eigentlichen Frage: War die Bestrafung für den Gegner der Eagles damals sogar ein Vorteil, weil es ansonsten nur eine Strafe für Jackson für Taunting o.ä. gegeben hätte und somit die (geschätzten) 40 Yards abzüglich 15 Yards (weil ja erst nach dem Spielzug) gezählt hätten?

    schaun mer mal


  • Und jetzt zu der eigentlichen Frage: War die Bestrafung für den Gegner der Eagles damals sogar ein Vorteil, weil es ansonsten nur eine Strafe für Jackson für Taunting o.ä. gegeben hätte und somit die (geschätzten) 40 Yards abzüglich 15 Yards (weil ja erst nach dem Spielzug) gezählt hätten?


    Klingt komisch, ist aber so. Foul und dead ball foul gelten solange als double foul (und damit offsetting), solange sich die posession nicht ändert. Wäre das taunting z.B. nach einem TD oder von der Defense nach einer Interception gewesen, wären die 15 yds beim kick-off (bzw im Falle der INT wo der Spielzug vorbei war) enforced worden. So galt aber penalties offset, da die Eagles in Ballbesitz blieben.

    Vamos, vamos Chilenos
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  • Und wenn es da nur eine Flagge gegen die Eagles gegeben hätte?
    Hätte dann der Raumgewinn gezählt?

    schaun mer mal

  • Der Raumgewinn hätte gezählt und die Strafe wäre am Ende Abgezogen worden. Dh. Statt 40 wären es nur 25 yards und 1st gewesen. Ist ne dumme Sache und etwas unfair aber offsetting bedeutet wiederholung...

    ------------------Eifel Cheeseheads-------------------
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  • "Spearing" ist in seiner Definition eher eine recht alte Sache, die heute eigentlich nicht mehr im eigentlichen Sinne (Hitting another player with the crown of the helmet.) gemacht wird. Denn abei wird der Helm als Waffe eingesetzt und mit dem Kopf voran der Gegner ohne Einsatz der Arme mit der Oberseite des Helmes abgeschossen. Dabei gibt es aber auch eine erhebliche Gefahr von Nackenverletzungen für den Täter, daher wurde das eher durch das "Launching" abgelöst, wo man den Kopf in den Nacken nimmt und mit Helmfront (Facmask, Stirne) reingeht.


    Hab ich gerade durch Zufall gesehen. Also soweit ich weiß ist "Spearing" ein Hit mit dem Helm zuerst auf einen schon am Boden liegenden Spieler. Dabei ist nicht wichtig wo der Gegner getroffen wird. Wie beim Speerwurf also Spearing.
    Im Eagles-Lockerroom gibt es eine Wand mit Zeichnungen von Personal Fouls, da ist mir das bei Interviews mal aufgefallen.

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    Einmal editiert, zuletzt von HighFlyEagle ()

  • Klingt komisch, ist aber so. Foul und dead ball foul gelten solange als double foul (und damit offsetting), solange sich die posession nicht ändert. Wäre das taunting z.B. nach einem TD oder von der Defense nach einer Interception gewesen, wären die 15 yds beim kick-off (bzw im Falle der INT wo der Spielzug vorbei war) enforced worden. So galt aber penalties offset, da die Eagles in Ballbesitz blieben.


    Dann habe ich auch gleich noch eine Frage die sich ein wenig daran anschließt. Manchmal werden die Trainer gefragt, ob sie die Strafe für die gegnerische Mannschaft annehmen wollen. Ist dies beim ofsetting von Strafen nicht möglich bzw. welchen Regelungen unterliegt diese Auswahlmöglichkeit?

  • Dann habe ich auch gleich noch eine Frage die sich ein wenig daran anschließt. Manchmal werden die Trainer gefragt, ob sie die Strafe für die gegnerische Mannschaft annehmen wollen. Ist dies beim ofsetting von Strafen nicht möglich bzw. welchen Regelungen unterliegt diese Auswahlmöglichkeit?


    Generell kann man alle Strafen annehmen oder ablehnen, meistens erklärt sich aber von selbst was die Trainer entscheiden. Strafen wie False Start oder Delay of Game z.B. werden eigentlich direkt vom Ref verhängt, weil es einfach keinen Sinn machen würde so etwas abzulehnen.
    Bei einem Spielzug wo jedes Team eine Strafe bekommt, bedeutet das automatisch Spielzugwiederholung. Ausgenommen hiervon sind allerdings zwei deadball-fouls, also bspw. wenn zwei Spieler nach dem Spielzug aneinander geraten und Personal Fouls bekommen. Dann passiert einfach gar nichts, die Strafen gleichen sich aus und es geht normal weiter.

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  • Ich habe mir nun einiges zu den unterschiedlichen Formationen, insbesondere zu denen der offense durchgelesen. Da taten sich dann auch gleich wieder 3 Fragen auf.:smile2:


    1. Bezeichnet man jede Formation in der, der QB 5-7 Yards hinter O-Line steht automatisch als Shotgun?


    2. Gibt es einen Unterschied zwischen der Pro set und der Split-back formation? Ich habe zur Letzteren eine Darstellung gefunden, der ich nicht so ganz traue, da kein 7 Mann an der LOS stehen. (Im Anhang zu finden)


    Aber laut Beschreibung macht das die Formation aus. Ich zitiere:
    "•Split-back formation: In, Teams use the split-back formation because it’s difficult for the defense to gauge whether the offense is running or passing. Here’s what you’ll see:

    The runners are aligned behind the two guards about 5 yards behind the line of scrimmage.
    ..."



    3.Mit den Begriffen slot reciever, flanker und split end werden, soweit ich das verstanden habe, die Positionen eines WR differenziert.

    °slot reciever = reciever der zwischen der O-Line und einem weiterem WR (z.B. flanker) steht

    °flanker = reciever der ganz aussen steht, allerdings nicht an der LOS


    °split end = reciever der ganz aussen an der LOS steht und am weitesten vom Center entfernt ist


    Habe ich das so richtig verstanden, oder ist mir da ein Fehler unterlaufen?


    Ist wieder mal ne ganze Menge auf einmal, sry.:dogeyes:

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  • Zu 1. Meines Wissens nach schon allerdings gibt es auch noch die Pistol da steht hinter dem quarterback der dann eher 4-5 yards hinter dem center steht noch ein runningback
    Zu 2. weiß ich nich :madness
    Die receiver hast du meines wissens nach aber richtig bezeichnet.


    Noch ein kleiner nachtrag zum spearing. wenn man bei einem block aktiv mit dem kopf ausholt und den helm somit als waffe benutzt ist das auch spearing. Das heißt Kopfnüsse sind auch im Football verboten

  • Du kannst jede Formation witzigerweise bezeichnen, wie du das möchtest ;)
    Im allgemeinem Sprachgebrauch ist aber tatsächlich eine Formation, wo der Quarterback den Ball "volley" bekommt, eine Shotgun. Ob dann der Running Back links oder rechts vom QB steht ("Base"), man noch nen Fullback drin hat (Shot-Bone, Mischung aus Shotgun und Wishbone), der Running Back hinter dem QB steht (Pistol) , oder der QB nur 2-3 Yards weit weg ist (Small-Gun) -> Reine Bezeichnungssache.


    Zu Pro-Set und Split : Ist prinzipiell das gleiche, siehe aber auch oben : Kann ich nennen, wie ich möchte, aber im Sprachgebrauch ist das die gleiche, links wie rechts ein RB, meist zwischen G und T, 5-7 Yards tief.


    Zu den WR:
    Quasi alles richtig, wie du es sagst. Zur einfachen Erklärung und zum behalten, warum man das so nennt, wenn man mal von der Standard-Formation mit 2 WR und einem TE ausgeht :
    - Auf der einen Seite ist ein TightEnd auf der Linie (Tight=Nah=an der linie), auf der anderen Seite eine Split-End (Split=Entfernt="WR aussen"). Also ein WR auf der Linie.
    - Der Flanker ist der WR, der auf der TightEnd-Seite steht. Er "flankiert" den TE -> Flanker, im Backfield.
    - Slot-Receiver ist halt im Slot...da fehlt mir gerade die sprachliche Historie dafür, warum das Ding jetzt genau "Slot" heisst, ausser das er halt zwischen TE und SplitEnd/Flanker steht. :madness:bier:



    Edit : Die Formation ist im übrigens wirklich illegal. Der rechte WR müsste an die Line, dann wäre er auch ein SplitEnd ;)

    Formely known as "MaG". That´s all.

  • Du kannst jede Formation witzigerweise bezeichnen, wie du das möchtest ;)
    Im allgemeinem Sprachgebrauch ist aber tatsächlich eine Formation, wo der Quarterback den Ball "volley" bekommt, eine Shotgun. Ob dann der Running Back links oder rechts vom QB steht ("Base"), man noch nen Fullback drin hat (Shot-Bone, Mischung aus Shotgun und Wishbone), der Running Back hinter dem QB steht (Pistol) , oder der QB nur 2-3 Yards weit weg ist (Small-Gun) -> Reine Bezeichnungssache.


    Also zuerst einmal, schön zu hören, dass ich da auch mal was richtig verstanden habe. Sowohl bei den recievern als auch bei der Formation.:mrgreen:
    Deine Erklärungen zu den Aufstellungen sind sehr interessant und hilfreich, da habe ich am Sonntag bestimmt 2 Stunden im I-net gegoogelt und habe nicht ansatzweise so eine gute Beschreibung gefunden.:bier:
    Die von euch angeführten Bezeichnungen 'Pistol' und 'Small-Gun' sind mir bis dato noch gar nicht untergekommen.


    Was ihr/du mir zum Thema blitzen erklärt habt/hast, habe ich letzten Sonntag auch bewusster wahrgenommen. Habe mir die Spielzüge dann 2-3mal in Folge angeschaut und mit dem wachsenden Verständnis, wird das Spiel noch viel interessanter finde ich.
    Mittlerweile freue ich mich mehr auf den 'Football-Sonntag', als auf den 'Fußball-Samstag'.:mrgreen:
    Peau a peau lerne ich auch die Spieler etwas besser kennen, was die Sache ebenfalls interessanter macht.


    Was mich noch interessieren würde, Ich habe den Begriff 'Gunslinger'
    nun schon häufiger gehört. Sind damit QBs gemeint, die gerne weite Pässe ins downfield werfen, so wie P.Manning oder Drew Brees?


    Zum Thema Spearing habe ich auch noch etwas gelesen.
    Spearing und helmet-to-helmet fouls sind laut Regelbuch zwei unterschiedliche Fouls, wobei sich die Definition von spearing mit den Beschreibungen von 'Buccaneer' und 'trosty' decken.

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  • Was mich noch interessieren würde, Ich habe den Begriff 'Gunslinger'
    nun schon häufiger gehört. Sind damit QBs gemeint, die gerne weite Pässe ins downfield werfen, so wie P.Manning oder Drew Brees?


    Joa, ist so ne Old-School-Bezeichnung für QBs, die gerne tief werfen. Kurt Warner war so nen Typ, der in seiner besten Zeit ("The greatest show on turf") sein Foto neben dem Begriff im Duden hatte, ebenso wie Brett Favre während seiner Karriere. Gerne auch mal etwas rücksichtslos dabei, da würde ich eigentlich weder Manning noch Brees soooo unbedingt zuordnen, die sind doch ziemlich chirurgisch präzise ;)

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  • Gerne auch mal etwas rücksichtslos dabei, da würde ich eigentlich weder Manning noch Brees soooo unbedingt zuordnen, die sind doch ziemlich chirurgisch präzise ;)


    Ok, mit den QBs, die ich bisher so beobachtet habe, (was ja nicht viele sind) hatte ich bisher den Eindruck, dass die Beiden noch am ehesten tief werfen.
    Das es was mit der Präzision bzw. mit dem Risiko zu tun hat, war mir dabei aber auch nicht klar.

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    Einmal editiert, zuletzt von ATL-Isnogood ()

  • Kurt Warner war so nen Typ, der in seiner besten Zeit ("The greatest show on turf") sein Foto neben dem Begriff im Duden hatte


    Wenn ich Deinem Post im Allgemeinen auch zustimme, aber Warner als Gunslinger in der "Greatest Show on Turf"? Die war doch auch stark geprägt von Pässen auf den RB (Faulk) und Slot WR (Hakim) wenn die Defense sich auf die Deep Routes konzentriert hat.


    Favre dagegen ist natürlich der Inbegriff des Gunslingers, ein QB der auch riskante Bälle wirft ungeachtet des Coverage, weil er davon überzeugt ist den Ball auch im kleinsten "Fenster" an den Mann bringen zu können. Nicht unbedingt etwas womit ich Warner assoziieren würde.

    When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
    game, announced by the ESPN Sunday night crew,
    for all eternity. Paul Zimmerman

  • Ja, mit einem Gunslinger assoziere ich auch nicht unbedingt, dass er tiefe Pässe wirft. Viel eher, dass er einen lockeren Abzugsfinger hat und auch gerne mal tiefe Bälle wirft, obwohl der Receiver sehr gut gedeckt ist. So frei nach dem Motto es geht eigentlich nicht, aber ich mach es einfach mal.


    Brett Favre ist da auch für mich der erste Name der mir einfällt, wenn ich den Begriff Gunslinger höre. Ein P. Manning z.B. ist für mich alles nur kein Gunslinger.

  • Ja, mit einem Gunslinger assoziere ich auch nicht unbedingt, dass er tiefe Pässe wirft. Viel eher, dass er einen lockeren Abzugsfinger hat und auch gerne mal tiefe Bälle wirft, obwohl der Receiver sehr gut gedeckt ist. So frei nach dem Motto es geht eigentlich nicht, aber ich mach es einfach mal.


    Meine Interpretation ist auch so ähnlich:
    Eher ein Typ QB der (viel zu) gerne wirft, mal gehts gut und mal eben nicht, mir fällt da spontan ein Jay Cutler ein und Brett Favre natürlich. Der Prototyp war für mich aber in den letzten Jahren Derek Anderson.


    Warner und die GSOT würde ich dazu nur bedingt zählen.

    GO Irish!

  • Meine Interpretation ist auch so ähnlich:
    Eher ein Typ QB der (viel zu) gerne wirft, mal gehts gut und mal eben nicht, mir fällt da spontan ein Jay Cutler ein und Brett Favre natürlich. Der Prototyp war für mich aber in den letzten Jahren Derek Anderson.


    Warner und die GSOT würde ich dazu nur bedingt zählen.


    So sehe ich das auch, jemand bei dem 'die Pistole eher locker sitzt' , der eher riskoreiche Pässe wirft als besonders viele oder besonders lange, der meint auch gegen 3 DBs noch den Ball zum WR zu bekommen, auch noch durch das kleinste Fenster den Ball zubekommen.


    Aber eine Frage habe ich auch:


    Normalerwiese ist doch beim 1st down die Position des Balles beim Endes des Spielzugs entscheident, oder? (forward process nicht vergessen).


    Wenn man die 1st down markierung überquert, dann aber freiwillig wieder zurück läuft um dann dahinter gestoppt zu werden, ist es kein 1st down.


    Wenn jetzt ein QB bei einem sneak die Hände ausstreckt, mit dem Ball die 1st down markierung überquert, dann den Ball aber wieder zurückzieht, um damit dann wieder dahinter zubleiben, warum ist es dann ein 1st down?


    Gilt das als forward process?


    Ein Spielzug sticht mir da direkt ins Auge. Ich meinte es wäre das DET@NO WC 2011 Spiel gewesen, kann den Spielzug auf die Schnelle leider nicht mehr finden. Bin mir sicher das es Brees bei einem Heimspiel in den play offs gewesen wäre. 2009 scheint mit da aber etwas zu lange her. Da konnte man perfekt sehen wie Brees den Ball hinüber streckt, dann aber hinter dem 1st down bleibt. Meiner Meinuing nach zieht er den Ball dabei ja freiwillig zurück. Bei einem TD wäre es klar, aber hier...?

  • Da hast du grundsätzlich nen guten Punkt angesprochen, fällt mir auch grade auf. Vielleicht gilt "Progress" aber auch für die komplette Körperhaltung, und nicht nur für die Arme oder so ...

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  • Kann mir jemand den letzten Call im Buccs-Saints game erklären? Mike Williams wurde OOB gepushed, hat sich wieder re-established und danach den TD gefangen. Was war da illegal touching? :paelzer::madness

    Vamos, vamos Chilenos
    esta noche tenemos que ganar

  • Kann mir jemand den letzten Call im Buccs-Saints game erklären? Mike Williams wurde OOB gepushed, hat sich wieder re-established und danach den TD gefangen. Was war da illegal touching? :paelzer::madness


    Hat der ref nicht gesagt illegal receiver ? :paelzer: Habe das einfach mal so als regel verstanden das es einem receiver der out of bounds war nicht erlaubt ist zurück zu kommen und einen pass zu fangen gekannt hab ich die regel aber auch noch nicht :madness

  • Hat der ref nicht gesagt illegal receiver ? :paelzer: Habe das einfach mal so als regel verstanden das es einem receiver der out of bounds war nicht erlaubt ist zurück zu kommen und einen pass zu fangen gekannt hab ich die regel aber auch noch nicht :madness


    Solange sich der Receiver in bounds re-established, darf er denn Ball aber fangen. Dachte ich zumindest bis gerade eben.

    Vamos, vamos Chilenos
    esta noche tenemos que ganar

  • In dem Moment als Freeman out of the pocket gerollt war, gibt es keinen illegal contact mehr, daher durfte der Saints Defender den WR oob schubsen ohne dass eine Flagge gewurfen wurde. Und daher durfte der WR nicht mehr den Ball fangen, weil er der erste war - "Illegal Touching - Receiver went oob and was the first to touch the ball".


    Wäre Freeman in der Pocket geblieben, wäre es "illegal contact" gewesen.

    "Solche Kommentare diskreditieren sich selbst durch ihre eigene Bananigkeit"
    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


    "Remember, remember - the 5th of November"

  • Danke Aikman für die Erklärung. Somit doch alles richtig entschieden nach den Regeln, wobei ich da das Regelwerk durchaus verbesserungswürdig halte

  • Danke Aikman für die Erklärung. Somit doch alles richtig entschieden nach den Regeln, wobei ich da das Regelwerk durchaus verbesserungswürdig halte


    Die Regeln sind deswegen so "komplex", weil die Defender/WR nicht wissen können ob der QB jetzt läuft oder doch noch passt, also dürfen sie blocken, wie bei einem normalen Laufspielzug.

    "Solche Kommentare diskreditieren sich selbst durch ihre eigene Bananigkeit"
    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


    "Remember, remember - the 5th of November"

  • Die Regeln sind deswegen so "komplex", weil die Defender/WR nicht wissen können ob der QB jetzt läuft oder doch noch passt, also dürfen sie blocken, wie bei einem normalen Laufspielzug.


    Naja, über die Sinnhaftigkeit lässt sich aber schon streiten, wenn der Verteidiger mit dem ins Aus schubsen, letztendlich nur den Pass verteidigt.
    Denn für seinen laufenden QB kann der WR ja immer noch blocken, auch wenn er mal OB war, oder?
    Es ist absolut richtig dort keine 'illegal contact' Strafe für den DB zu verhängen, warum aber dem WR es nicht mehr erlaubt seien soll sich im Feld wieder als Passempfänger anzubieten, erschließt sich mir nicht; warum das so angesehen wird als wäre er freiwillig ins Aus gelaufen. Der WR soll keinen Vorteil erhalten ins Aus zu laufen, aber auch kein Nachteil/Strafe bekommen falls er ins Aus 'geschubst' wird.


    Was ich auch nicht verstehe warum der Spielzug mit einem Penalty enden kann, die Uhr lief doch gar nicht beim snap. Ich sehen das als TD für TB, mit einem Penalty, den die Saints dann annehmen, um den TD zu verhindern, womit ich eine weiteren Spielzug erwarte.


    Was ich mich frage, wo ist eigentlich die tackle box/pocket bei 'trick plays', bei denen die restlichen LOS Spieler sich nicht in der näher des Centers aufstellen, sondern für einen möglichen screen aussen?

  • Was würde passieren, wenn nach einem geblockten FG-Versuch eines der beiden Teams den am Boden liegenden Ball noch berühren würde?
    Ich hätte vermutet, dass es sich dabei um einen 'dead ball' handelt.
    Aber als letzten Sonntag so eine Situation war, schickte ein Spieler des kickenden Teams seine heran nahenden Mitspieler weg, damit sie bloß nicht den Ball aufnehmen.


    Und noch ne off-topic Frage, wann endet eig. die world series?
    Als nicht game-pass Besitzer, bin ich drauf angewiesen die Spiele über ESPN-America zu schauen. Und solange die WS noch läuft, wurde aus dem Sunday night trippleheader kurzerhand n'doubbleheader gemacht und die MNGs und TNGs wurden ganz gestrichen. Was ich ja nachvollziehen, aber nicht gut heissen kann.:mrgreen:

    Als ich jünger war hatte mich noch gar nix geschockt,
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