Regelfrage

  • Kurt Benkert
    The end of Lions vs Steelers was CRAZY 🤯
    www.facebook.com

    Im Fall vom shuffle auf Goff war der Pass doch nicht nach vorne, sondern legal. Aber die Vorwärtsbewegung des Balles war vor dem Zurückdrängen (also im Moment des Stillstands von St. Brown) vorbei, der Spielzug an der Stelle beendet.

    Dazu die Flagge wegen offensiver pass interference.

  • Aber die Vorwärtsbewegung des Balles war vor dem Zurückdrängen (also im Moment des Stillstands von St. Brown) vorbei, der Spielzug an der Stelle beendet.

    Nop, forward progress wurde nicht abgepfiffen, der call war TD.

  • Nop, forward progress wurde nicht abgepfiffen, der call war TD.

    Ruling on the field war nach Ansicht der Weißkappe oder Ref-Demokratie tatsächlich ein TD (der Endzonen-Ref unten links im Video wirft z.B. sofort die Flagge und zeigt keinen TD an). Gemeint gewesen sein muss dann wohl, dass der Ball bei der Reception von St. Brown drüber gewesen sein könnte. Der forward progress war definitiv beendet und der Spielzug vorbei, als er von der 1-yard- (oder goal-) an die 5-yard-line zurückgedrängt wurde und bevor er (isoliert betrachtet legal) zu Goff passte.

  • Ruling on the field war nach Ansicht der Weißkappe oder Ref-Demokratie tatsächlich ein TD (der Endzonen-Ref unten links im Video wirft z.B. sofort die Flagge und zeigt keinen TD an). Gemeint gewesen sein muss dann wohl, dass der Ball bei der Reception von St. Brown drüber gewesen sein könnte. Der forward progress war definitiv beendet und der Spielzug vorbei, als er von der 1-yard- (oder goal-) an die 5-yard-line zurückgedrängt wurde und bevor er (isoliert betrachtet legal) zu Goff passte.

    Der Ref flagt die OPI, der Spielzug geht aber weiter, forward progress wurde nie abgepfiffen. Eine von vielen spannenden Ref Entscheidungen an diesem Abend.

  • Der Ref flagt die OPI, der Spielzug geht aber weiter, forward progress wurde nie abgepfiffen. Eine von vielen spannenden Ref Entscheidungen an diesem Abend.

    Wenn es die OPI nicht gegeben hätte, und das "nur" um forward progress gegangen wäre, bin ich mir aber ziemlich sicher, dass man das auch nochmal länger diskutiert hätte (reviewable ist es glaube ich nicht?). Es klang eher nach: "is eh wurscht" für mich...und isses durch die OPI ja quasi auch.


    Aber mit dem forward progress haben die Refs sich ja eh nen ziemliches Ei gelegt dieses Jahr...

    Formely known as "MaG". That´s all.

  • Wenn es die OPI nicht gegeben hätte, und das "nur" um forward progress gegangen wäre, bin ich mir aber ziemlich sicher, dass man das auch nochmal länger diskutiert hätte (reviewable ist es glaube ich nicht?).

    Da das ruling on the field TD war, wird er automatisch von "replay officials in the booth" (also von versteckten Zebras) reviewed und ist deshalb durch den HC nicht challengeable :stone

  • Da das ruling on the field TD war, wird er automatisch von "replay officials in the booth" (also von versteckten Zebras) reviewed und ist deshalb durch den HC nicht challengeable :stone

    Solange es reviewed würde, wäre ja alles okay. Ich weiss nur nicht auswendig, ob "forward progress" geändert werden kann.

    Formely known as "MaG". That´s all.

  • Solange es reviewed würde, wäre ja alles okay. Ich weiss nur nicht auswendig, ob "forward progress" geändert werden kann.

    Forward Progress kann nicht reviewt werden. Und es bei dem Lions Steelers Spiel nicht abzupfeifen war in Anbetracht des Üblichen aus meiner Sicht genau so eine Fehlentscheidung wie die OPI.

  • :paelzer: Der forward progress spot / dead spot / Ende des Spielzugs bleibt Tatsachenentscheidung der Refs auf dem Feld und ist unabänderlich, wenn er nicht Bestandteil eines automatisch zu reviewenden scoring plays war.

    Wenn die Refs also in dem Fall gesagt hätten "kein TD, weil der forward progress vor Berühren der goal line endete", hätte sich das niemand mehr anschauen können.

    Wenn die booth aber nach TD ruling auf dem Feld erkennt, dass der forward progress spot / dead spot / Ende des Spielzugs VOR der goal line lag - also vom TD ruling abraten und die Refs auf dem Feld ihn dann zurücknehmen - war unser forward progress doch veränderbar :xmargevic

  • Dann war der Ball einfach nicht in der Endzone. Das ist zwar abänderbar, hat aber mit Forward Progess nichts zu tun. Sondern mit der Frage, wo war der Ball.

    Beim Forward Progress geht es darum, ein Play abzupfeifen, weil es für den Ballträger keine echte Möglichkeit mehr gibt weiter nach vorne zu kommen. Auch wenn er noch kein relevanten Körperteil am Boden hat. Dies soll verhindern, dass Spieler noch zwingend mit irgendwelchen Mitteln irgendwie unsanft zu Boden gebracht werden sollen, wenn der Spielzug objektiv eigentlich endgültig vorbei ist. Aber dies ist eine Tatsachenentscheidung. Theoretisch kann ein Receiver/Runner 3 Zentimeter vor der Goalline gestoppt werden. Anschließend bis in seine eigene Endzone zurückgetragen werden. Und dann losgelassen werden. Wenn er dabei nicht zu Boden geht und die Schiedsrichter nicht abpfeifen, kann er immer noch bis in die gegnerische Endzone rennen, ohne dass die Tatsache des Forward Progresses reviewt werden kann.

  • Ja, der sofortige, den Ballträger vor Verletzung schützende, Pfiff soll ermöglicht werden. Und die Refs sollen die Pfeife dabei locker haben und keine Angst vor ständig angeprangerten Fehlentscheidungen haben müssen. So verstehe ich das.


    Beim TD wird bei engen goal line-Entscheidungen trotzdem von der booth geschaut, wann der Ball nicht mehr bewegt wird. Also: TD ruling ist verpflichtend zu reviewen und veränderbar, forward progress nur als Bestandteil eines solchen rulings "review- und veränderbar" - aber nicht zu kommunizieren, weil der Normzweck ein anderer ist.


    In deinem Beispiel hätten die Refs dann tatsächlich unabänderlich falsch entschieden, weil sie den forward progress spot 3 cm vor der Endzone selbst mit Hilfe der vor 99 yards eingeleiteten Rückwärtsbewegung nicht erkannt haben, sofern irgendwann das Ende des Spielzugs als Tatsachenentscheidung festgestellt wird (z.B. weil der Ballführende out of bounds gedrängt wird, Refs kennen ja keinen forward progress in dem Fall).

    UND dein Receiver/Runner nicht die 100 yards zurück in die gegnerische Endzone rennt und doch noch scored. Denn dann wird automatisch reviewed.

  • :paelzer: Der forward progress spot / dead spot / Ende des Spielzugs bleibt Tatsachenentscheidung der Refs auf dem Feld und ist unabänderlich, wenn er nicht Bestandteil eines automatisch zu reviewenden scoring plays war.

    (..)

    Das ist so immer noch nicht korrekt, auch in einem automatischen Review werden Dinge, die nicht reviewable sind, nicht geändert. Da wird dann vielleicht noch der spot des Balls geklärt.

  • Der Spot des Balls ist der forward progress spot = Ende der Bewegung. Kommt Forward progress im Wort vor, ist ein reviewter Teil der Prüfung durch die Booth. Oder wird der Bildschirm schwarz, wenn sich der Ball nicht mehr bewegt? Theoretisch ja, faktisch nicht. Konstruktskritik, die ich übe. Aber nur 'ne kleine.

  • Ja, der sofortige, den Ballträger vor Verletzung schützende, Pfiff soll ermöglicht werden. Und die Refs sollen die Pfeife dabei locker haben und keine Angst vor ständig angeprangerten Fehlentscheidungen haben müssen. So verstehe ich das.

    Da hast Du aber auch ein Problem, falls es dem WR gelingt, sich sofort aus dem Tackle zu lösen und seitlich auszuweichen. Kommt auch häufig genug vor, und führt unter Umständen zu Diskussionen, dass zu früh abgepfiffen wurde. Im Prinzip ist "laufen lassen" erst einmal die bessere Entscheidung.

    When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
    game, announced by the ESPN Sunday night crew,
    for all eternity. Paul Zimmerman

  • Da hast Du aber auch ein Problem, falls es dem WR gelingt, sich sofort aus dem Tackle zu lösen und seitlich auszuweichen. Kommt auch häufig genug vor, und führt unter Umständen zu Diskussionen, dass zu früh abgepfiffen wurde. Im Prinzip ist "laufen lassen" erst einmal die bessere Entscheidung.

    Ja, das kann passieren. Vielleich erst ab 2 Verteidigern und der Rückwärtsbewegung abpfeifen. Oder irgendein anderes Mittelmaß finden.

    Der Schiedsrichterkritik, selbst wenn es zu Verletzungen käme, wird durch die fehlende Reviewbarkeit des forward progress auch entgegengewirkt. Falsche Entscheidungen werden sonst direkt durch die Teamleitung per Mikrofon einem Millionenpublikum verkündet :mrgreen: Dem Team wird so Vertrauen geschenkt: wenn ein Fehler passiert ist, konntest du den machen. Wir schauen dir nicht bei jedem Arbeitsschritt auf die Finger. Kritik ginge dann eher an NFL Operations dafür.