Allgemeiner Fragethread

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  • Was ist wenn man sich nach dem draft nicht über einen Vertrag einigen kann so wie am Anfang bei bosa was passiert dann ist der Spieler dann FA oder darf er dann 1 Jahr gar nicht spielen oder darf die Franchise denn Spieler traden?
  • Cule schrieb:

    Was ist wenn man sich nach dem draft nicht über einen Vertrag einigen kann so wie am Anfang bei bosa was passiert dann ist der Spieler dann FA oder darf er dann 1 Jahr gar nicht spielen oder darf die Franchise denn Spieler traden?


    Draft = exclusive signing rights, es sei denn man traded diese rechte weg an ein anderes Team.

    Wenn er das ganze Jahr nichts unterschreibt darf er zunächst mal nicht spielen und bekommt logischerweise kein Gehalt.
    Ausserdem wird er das Folgejahr wieder in den Draft geworfen und selbes Spiel beginnt quasi von vorn, diesmal allerdings mit guten Chancen dass der Spieler im Board fällt und demnach nur einen geringer dotierten Vertrag bekommt

    Im allg. ist diese Weigerung hoch riskant für den Spieler. Da Rookie-Verträge wie gesagt in der Höhe fixiert sind, kann es dann wohl nur um die Höhe des garantierten Geldes gehen (wie im Fall Bosa) oder aber dass Draftee halt partout nicht bei Team XYZ spielen will.
    So oder so riskiert der Spieler 1 Jahr zu verlieren.
    Dieses Jahr zählt in keiner Weise zu den nötigen Seasons, die man haben muss um ein Veteran-Freeagent, dem das große Geld winkt, zu werden.
    Im Gegenteil, die durchshcnittliche "Lebensdauer" eines NFL-Spielers ist zwischen 2 und 3 Jahren.
    Da sollte man sich schon genau überlegen wie weit man mit dem Erzwingen gehen will.
    "Some people have no idea what they're doing - and a lot of them are really good at it." - George Carlin

    NE Offseason Roster
  • Exodus1028 schrieb:

    Cule schrieb:

    Was ist wenn man sich nach dem draft nicht über einen Vertrag einigen kann so wie am Anfang bei bosa was passiert dann ist der Spieler dann FA oder darf er dann 1 Jahr gar nicht spielen oder darf die Franchise denn Spieler traden?
    Draft = exclusive signing rights, es sei denn man traded diese rechte weg an ein anderes Team.

    Wenn er das ganze Jahr nichts unterschreibt darf er zunächst mal nicht spielen und bekommt logischerweise kein Gehalt.
    Ausserdem wird er das Folgejahr wieder in den Draft geworfen und selbes Spiel beginnt quasi von vorn, diesmal allerdings mit guten Chancen dass der Spieler im Board fällt und demnach nur einen geringer dotierten Vertrag bekommt

    Im allg. ist diese Weigerung hoch riskant für den Spieler. Da Rookie-Verträge wie gesagt in der Höhe fixiert sind, kann es dann wohl nur um die Höhe des garantierten Geldes gehen (wie im Fall Bosa) oder aber dass Draftee halt partout nicht bei Team XYZ spielen will.
    So oder so riskiert der Spieler 1 Jahr zu verlieren.
    Dieses Jahr zählt in keiner Weise zu den nötigen Seasons, die man haben muss um ein Veteran-Freeagent, dem das große Geld winkt, zu werden.
    Im Gegenteil, die durchshcnittliche "Lebensdauer" eines NFL-Spielers ist zwischen 2 und 3 Jahren.
    Da sollte man sich schon genau überlegen wie weit man mit dem Erzwingen gehen will.
    vielen dank für die detaillierte Erklärung man lernt nie aus echt super erklärt danke :thumbup:

    Wäre dir so ein Fall bekannt?

    Ich weiss damals eli wollte ja nicht für die chargers spielen und wurde dann eh getradet
    aber gibt es echt wenn der sich nicht auf einen Vertrag einigen konnte dann lieber aussetzte und im nächsten draft nochmal anmeldete?
  • Mir fällt ad hoc kein solcher Fall ein.
    Die Franchise die ihn drafted setzt in der Regel alle Hebel in Bewegung um aus dem Draftpick noch IRGENDWAS rauszuholen. Sprich, ihn für irgendwas wegzutraden.
    Also zumindest bei so einem wie Bosa, Manning, Elway zb.
    Ansosnten würde der verfallen ohne Kompensation.
    Bei solch hohen picks gibt es idR immer irgendeine Franchise die auch ein Auge auf dem Spieler hatte und dann ists eigentlich wahrscheinlich, dass er irgendwo unterkommt.

    Im Fall Bosa, das war ein wenig speziell. Üblicherweise haben RookieVerträge 2 Arten von Klauseln.
    Entweder die sog. "offset language", die es der Franchise erlaubt Teile des Gehalts zurückzufordern, wenn der Spieler vor Ablauf des Rookiecontracts gecuttet wird und beinem anderen Team unterkommt ODER des Signing Bonus gestaffelt zu zahlen.
    Die Chargers haben seit der neuen CBA konsequent beide Klauseln angewendet. Wenn ich mich recht entsinne als einziges Team.
    Es gab damals nicht wenige, die den Chargers vorwarfen jeden Penny aus den Spielern rauszupressen. Aber man muss auch sagen, die Spieler, die das vor Bosa mitgemacht haben da zumindest ne Teilschuld trifft.
    Die Owner, alle miteinander, versuchen halt die Spieler zu beschneiden wo es nur geht.
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  • Der beruehmteste Fall eines Spielers der nicht fuer das Team spielen wollte, dass ihn gedraftet hat war wohl John Elway. 1983 von den Baltimore Colts gedraftet, drohte Elway damit eher Baseball als fuer die Colts zu spielen. Er wurde dann ca. 1 Woche nach dem Draft nach Denver getradet.
    Im selben Jahr konnten sich auch die Bills und Jim Kelly nicht auf einen Vertrag einigen. Kelly war es in Buffalo zu kalt. Er spielte dann fuer 3 Jahre in der USFL bevor er dann doch zurueck nach Buffalo ging.
    -- Die zweite Heirat ist der Triumph der Hoffnung über die Erfahrung --
  • gibt/gab es bei Draft-Trades schon schriftliche Absprachen, dass eines der beiden Teams aber einen bestimmten Spieler nicht picken darf? Oder sind derartige Inhalte im Trade verboten?

    Zum Verständnis ein Beispiel:
    Die Browns wollen den eigenen #4 gegen den #2 der Giants austauschen. New York ist nicht abgeneigt. Sie wollen unbedingt mit Nelson die O-Line verstärken.

    Jetzt wissen die Giants an 1 oder 2 picken die browns einen QB. Die Jets an 3 picken ziemlich sicher auch einen QB. Es bleibt also noch ein Pick der Browns, welcher den eigenen Nelson pick gefährdet. Wäre es erlaubt im Zuge des Trades eine Art "Nelson-pick-Verbotsklausel" zu verankern?
  • texansnfl schrieb:

    Der beruehmteste Fall eines Spielers der nicht fuer das Team spielen wollte, dass ihn gedraftet hat war wohl John Elway. 1983 von den Baltimore Colts gedraftet, drohte Elway damit eher Baseball als fuer die Colts zu spielen. Er wurde dann ca. 1 Woche nach dem Draft nach Denver getradet.
    Im selben Jahr konnten sich auch die Bills und Jim Kelly nicht auf einen Vertrag einigen. Kelly war es in Buffalo zu kalt. Er spielte dann fuer 3 Jahre in der USFL bevor er dann doch zurueck nach Buffalo ging.

    Das mit elway wusste ich zwar nicht so genau aber auf jeden Fall danke
    und von Jim Kelly hab ich mein Leben noch nie gehört aber das auch mal eine Ansage mir ist dort zu kalt ...
    Wobei ich nicht genau weiß vl war es Geld mässig nicht schlimm ob er in der NFL oder USFL gespielt hat
    Heute ist die NFL eh konkurrenzlos
  • Cule schrieb:

    Exodus1028 schrieb:

    Cule schrieb:

    Was ist wenn man sich nach dem draft nicht über einen Vertrag einigen kann so wie am Anfang bei bosa was passiert dann ist der Spieler dann FA oder darf er dann 1 Jahr gar nicht spielen oder darf die Franchise denn Spieler traden?
    Draft = exclusive signing rights, es sei denn man traded diese rechte weg an ein anderes Team.
    Wenn er das ganze Jahr nichts unterschreibt darf er zunächst mal nicht spielen und bekommt logischerweise kein Gehalt.
    Ausserdem wird er das Folgejahr wieder in den Draft geworfen und selbes Spiel beginnt quasi von vorn, diesmal allerdings mit guten Chancen dass der Spieler im Board fällt und demnach nur einen geringer dotierten Vertrag bekommt

    Im allg. ist diese Weigerung hoch riskant für den Spieler. Da Rookie-Verträge wie gesagt in der Höhe fixiert sind, kann es dann wohl nur um die Höhe des garantierten Geldes gehen (wie im Fall Bosa) oder aber dass Draftee halt partout nicht bei Team XYZ spielen will.
    So oder so riskiert der Spieler 1 Jahr zu verlieren.
    Dieses Jahr zählt in keiner Weise zu den nötigen Seasons, die man haben muss um ein Veteran-Freeagent, dem das große Geld winkt, zu werden.
    Im Gegenteil, die durchshcnittliche "Lebensdauer" eines NFL-Spielers ist zwischen 2 und 3 Jahren.
    Da sollte man sich schon genau überlegen wie weit man mit dem Erzwingen gehen will.
    Wäre dir so ein Fall bekannt?
    Bo Jackson, Buccaneers haben ihn nicht auch Baseball spielen lassen und er ist dann das Jahr drauf wieder in den Draft.
    RAIDER NATION - the team’s roots might be in Oakland, but this is California’s NFL team.
  • Ich hoffe, die Frage wurde so noch nicht gestellt, wenn doch, tut es mir Leid!

    Also, ich habe eine Frage zu Free Agents, insbesondere Restricted Free Agents (RFA) und Exclusive Right Free Agents (ERFA).

    1. Wie verhält es sich bei ERFA, das sind Spieler mit auslaufenden Vertrag und 2 oder weniger NFL-Jahren, so korrekt? Das bisherige Team muss ja bis zu einer bestimmten Deadline ein Angebot machen, sonst werden die ERFA zu UFA. Nun die Frage: Wer definiert denn, wie hoch dieses Angebot sein muss? Reicht ein Minimum Salary? Haben die ERFA dann die Möglichkeit, den Vertrag abzulehnen? Gibt es eine maximale Vertragslaufzeit für ERFA-Resignings?

    Beispiel: Ich habe einen ERFA, der letztes Jahr nahezu explodiert ist. Wenn jetzt auch ein Minimum Salary reicht und keine Vertragsbegrenzung besteht, könnte ich diesen ja für 4,5 Jahre für einen spottgünstigen Preis halten, was ein klarer Wettbewerbsvorteil wäre und für den Spieler schlecht, weil er unterbezahlt ist theoretisch. Das wird so ja sicher nicht gehen, daher würde ich gerne verstehen, wie der Mechanismus bei dieser Regelung funktioniert.

    2. RFA sind dann Spieler mit 3 oder weniger Jahren?!
    2.1 Sind dann nur Spieler mit genau 3 Jahren RFA, weil die mit noch weniger alle ERFA sind, oder wie ist die Regelung?
    2.2 Ich kann 3 verschiedene Tender vergeben. Sind diese begrenzt oder kann ich bei 10 RFAs theoretisch 10 Tender vergeben
    2.3 Ein First-Round-Tender kostet ja bspw. deutlich mehr als ein Original-Round-Tender. Wenn ich nun einen ehemaligen First-Rounder habe, wieso sollte ich ihm dann nicht einfach den Original-Round-Tender geben? Oder ist das in diesem Fall irrelevant, weil Firstrounder zB stets 4-Jahresverträge mit 5th-year-Option bekommen und danach keine RFA mehr sein können?

    So es sind nun doch einige Teilfragen geworden. Ich hoffe, irgendjemand kann mir ein paar davon beantworten. Vielen Dank im Voraus!
  • Ohana2410 schrieb:

    gibt/gab es bei Draft-Trades schon schriftliche Absprachen, dass eines der beiden Teams aber einen bestimmten Spieler nicht picken darf? Oder sind derartige Inhalte im Trade verboten?

    Zum Verständnis ein Beispiel:
    Die Browns wollen den eigenen #4 gegen den #2 der Giants austauschen. New York ist nicht abgeneigt. Sie wollen unbedingt mit Nelson die O-Line verstärken.

    Jetzt wissen die Giants an 1 oder 2 picken die browns einen QB. Die Jets an 3 picken ziemlich sicher auch einen QB. Es bleibt also noch ein Pick der Browns, welcher den eigenen Nelson pick gefährdet. Wäre es erlaubt im Zuge des Trades eine Art "Nelson-pick-Verbotsklausel" zu verankern?
    Draft Absprachen sind meines Wissens nach generell verboten.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Robert84 ()

  • TB19 schrieb:

    viele Fragen :D
    zu 1a) Ja, das sind Spieler mit zwei oder weniger "accrued seasons" (ninersnation.com/2014/4/4/5581…ng-agreements-definitions - zweiter Abschnitt).

    zu 1b) "tender offers" sind immer 1-Jahresverträge (sowohl bei ERFA als auch bei RFA), wobei es dem Team natürlich frei steht, zu versuchen, mit dem Spieler einen längeren Vertrag auszuhandeln, wenn es ihn länger binden will. Die Höhe der ERFA-Tender ist genau wie die für RFAs vorgegeben und bewegt sich in der Nähe des League Minimums. Ein ERFA kann diesen Tender zwar ablehnen, aber dann spielt er nicht...

    zu 2.) RFA sind Spieler mit genau drei "accrued seasons", was auch 2.1 beantwortet.

    zu 2.2) Mir ist keine Begrenzung der Anzahl bekannt.

    zu 2.3) Du beantwortest Dir die Frage im zweiten Teil selbst ;)
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  • Scipio schrieb:

    Johnny No89 schrieb:

    TB19 schrieb:

    viele Fragen :D
    zu 2.3) Du beantwortest Dir die Frage im zweiten Teil selbst ;)
    Aber nur, wenn der Spieler auch tatsächlich ein ehemaliger Fist Rounder war. Ansonsten ist seine Frage ja noch offen?
    Ich verstehe Deine Frage nicht ganz. Ehemalige 1st- (und auch 2nd rounder) können keine ERFA oder RFA werden, da sie mindestens Vierjahresverträge bekommen müssen (+ 5th year option bei 1st roundern). Wenn sie die vier bzw. fünf Jahre gespielt haben, werden sie UFAs. Und wenn sie nach zwei oder drei Spielzeiten entlassen werden, werden sie auch keine ERFA/RFA, weil das nur werden kann, dessen Vertrag ausläuft. Wer aus einem laufenden Vertrag entlassen wird, wird immer UFA (sofern nicht noch irgendwelche superspeziellen Sonderregelungen greifen, die ich beim besten Willen jetzt nicht parat habe :D ).
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  • Johnny No89 schrieb:

    Scipio schrieb:

    Johnny No89 schrieb:

    TB19 schrieb:

    viele Fragen :D
    zu 2.3) Du beantwortest Dir die Frage im zweiten Teil selbst ;)
    Aber nur, wenn der Spieler auch tatsächlich ein ehemaliger Fist Rounder war. Ansonsten ist seine Frage ja noch offen?
    Ich verstehe Deine Frage nicht ganz. Ehemalige 1st- (und auch 2nd rounder) können keine ERFA oder RFA werden, da sie mindestens Vierjahresverträge bekommen müssen (+ 5th year option bei 1st roundern). Wenn sie die vier bzw. fünf Jahre gespielt haben, werden sie UFAs. Und wenn sie nach zwei oder drei Spielzeiten entlassen werden, werden sie auch keine ERFA/RFA, weil das nur werden kann, dessen Vertrag ausläuft. Wer aus einem laufenden Vertrag entlassen wird, wird immer UFA (sofern nicht noch irgendwelche superspeziellen Sonderregelungen greifen, die ich beim besten Willen jetzt nicht parat habe :D ).
    Ja, das habe ich eben soweit verstanden. Wenn aber sein Beispiel sich statt auf ehemalige First Rounder auf z.B. 3rd oder 4th Rounder beziehen würde, wäre seine Frage noch offen?
  • Das hat er aber nicht gefragt :tongue2:

    Und außerdem: Die Höhe des Tenders hat ja gar nichts damit zu tun, in welcher Runde ein Spieler gedraftet wurde, sondern es geht darum, dem Spieler und allen anderen Teams zu zeigen, wie sehr das bisherige Team an einer Weiterverpflichtung des Spielers interessiert ist und was es andere Teams kosten würde, diesen dennoch zu verpflichten (Kompensation für das abgebende Team). Ob der Spieler in der dritten, vierten, fünften Runde oder überhaupt nicht gedraftet wurde, spielt zu dem Zeitpunkt, an dem der Tender unterbreitet wird, schon lange keine Rolle mehr.
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  • Johnny No89 schrieb:

    Scipio schrieb:

    Johnny No89 schrieb:

    TB19 schrieb:

    viele Fragen :D
    zu 2.3) Du beantwortest Dir die Frage im zweiten Teil selbst ;)
    Aber nur, wenn der Spieler auch tatsächlich ein ehemaliger Fist Rounder war. Ansonsten ist seine Frage ja noch offen?
    Ich verstehe Deine Frage nicht ganz. Ehemalige 1st- (und auch 2nd rounder) können keine ERFA oder RFA werden, da sie mindestens Vierjahresverträge bekommen müssen (+ 5th year option bei 1st roundern). Wenn sie die vier bzw. fünf Jahre gespielt haben, werden sie UFAs. Und wenn sie nach zwei oder drei Spielzeiten entlassen werden, werden sie auch keine ERFA/RFA, weil das nur werden kann, dessen Vertrag ausläuft. Wer aus einem laufenden Vertrag entlassen wird, wird immer UFA (sofern nicht noch irgendwelche superspeziellen Sonderregelungen greifen, die ich beim besten Willen jetzt nicht parat habe :D ).
    Das ist so nicht ganz korrekt. Deion Jordan wurde 2013 von den Dolphins in der 1. Runde gedrafted und ist dieses bei uns ein RFA. Gleichwohl muss man dazu sagen, dass die Jordan-Geschichte schon sehr speziell und außergewöhnlich ist (Sperre in der 2015er Season, und kein gespielter Snap in 2016).
    Excuses are for losers!
  • War mir ja klar, dass jetzt einer genau den 1st Rounder findet, der es irgendwie geschafft hat, zum Vertragsende keine 4 accrued Seasons zusammen zu bekommen und bei dem der Vertrag nicht entsprechend ausgesetzt wurde :hinterha:

    Kompliment ;)

    Ich wollte es einfach und einigermaßen übersichtlich halten, aber Du hast natürlich recht :)
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  • Johnny No89 schrieb:

    War mir ja klar, dass jetzt einer genau den 1st Rounder findet, der es irgendwie geschafft hat, zum Vertragsende keine 4 accrued Seasons zusammen zu bekommen und bei dem der Vertrag nicht entsprechend ausgesetzt wurde :hinterha:

    Kompliment ;)

    Ich wollte es einfach und einigermaßen übersichtlich halten, aber Du hast natürlich recht :)
    Sorry, ein anderes Beispiel wäre mir aber auch nicht eingefallen. ;) :bier:
    Excuses are for losers!
  • zur Erläuterung: Jordan ist deshalb RFA, da er nur drei accrued seasons vorweisen kann (2013, 2014, 2017) und sein (Einjahres-)Vertrag jetzt ausgelaufen ist.

    Vor der letzten Saison war er aber trotz nur zweier accrued seasons ein UFA, da die Dolphins ihn ja aus einem laufenden Vertrag entlassen hatten.
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  • Na klar können auch 1st-Rounder und 2nd rounder RFAs werden.
    Wir hatten doch vorher schon geklärt, dass es hier um "accrued seasons" geht. Im Fall Jordan 1 Jahr exempt List wegen substance abuse und 1 NFI macht nur 3 accrued season und damit RFA.

    SEA hat genau den gefragten Tender (original round) auf Jordan angewendet. Jordan wurde in Rd. 1 pick #3 gedrafted.
    Sein Gehalt dieses Jahr beträgt $1,9 mio $ und entspricht damit nicht dem Gehalt des 1st round tenders, obwohl SEA im Falle einer Abwerbung einen 1st rounder bekäme.

    Das klingt zwar super vorteilig für die jeweilieg Franchise, allerdings sollte man hier nicht ausser acht lassen, dass der RFA - damit das so möglich ist - 2 volle Jahre für das Team nicht aufläuft.
    Wenn man mich fragt würde ich lieber die ~1 Mio mehr zahlen und hab dafür die production des 1st round talents (sofern der kein bust ist, versteht sich...aber dann gäbe man ihm auch keinen Tender)

    Frage beantwortet? :earl:
    "Some people have no idea what they're doing - and a lot of them are really good at it." - George Carlin

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  • Ja, ich habe mich falsch ausgedrückt, sie können natürlich schon ERFA/RFA werden, aber dafür muss schon verdammt viel schief laufen und "für sie gemacht" ist diese Regelung daher eher nicht ;)
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  • Ich habe heute das erste mal etwas über die Regeln, die geändert werden sollen, gelesen.

    Der RB/WR darf nach der Ballübergabe/Ballfang seinen Kopf nicht mehr runternehmen um sich vor einem hit zu schützen? :/
    Ist das richtig?
    Go Steelers 8)

    Footballfreie Zeit ist fürs :toimonst:
  • hawk210984 schrieb:

    Ich habe heute das erste mal etwas über die Regeln, die geändert werden sollen, gelesen.

    Der RB/WR darf nach der Ballübergabe/Ballfang seinen Kopf nicht mehr runternehmen um sich vor einem hit zu schützen? :/
    Ist das richtig?
    Nicht ganz ;)

    Die Regel, dass der Ballträger den Kopf nicht runternehmen darf, um ihn zum "Umrennen" eines Gegners zu benutzen, wurde schon vor ein paar Jahren eingeführt (vor zwei, drei Jahren - weiß nicht mehr genau). Ihn runterzunehmen, um einem Hit auszuweichen/bzw. ihn abzufangen, ist nach wie vor erlaubt (wobei letzteres eher kontraproduktiv ist, wenn er nur den Kopf runternimmt ohne mit dem Körper zu folgen).

    Neu ist dagegen die Regel, dass kein Spieler mehr den Kopf senken darf, um den Helm beim/zum Tacklen/Blocken zu benutzen ("to initiate contact"). Gelehrt wird richtiges tackling inzwischen sowieso anders, aber man möchte eben die "flying missiles" komplett verbannen, die sich ab und an immer noch mit dem Kopf voran in den Gegner stürzen.
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  • hawk210984 schrieb:

    Danke!

    Anders lehren meinst du mit Oberkörper voraus und den Kopf hochnehmen, dabei die hauptsächliche Masse des Körpers einsetzen?
    Mustertackle: Hüfte senken, Oberkörper aufrecht, Kopf hoch, Arme nach vorne, den Körper umfassen (vorzugsweise zwischen Hüft- und Kniehöhe) und aus den Beinen die Energie für den Tackle nehmen. Der Kopf sollte beim Tackling vorzugsweise seitlich am Körper des Gegenspielers (wenn möglich, davor) entlang/vorbei gleiten und nicht frontal auftreffen (was sich natürlich in der Praxis nicht immer vermeiden lässt).
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  • Ergänzend zur sehr guten Beschreibung noch:
    Aktuell werden hier momentan 2 Tacklephilosophien in der NFL gelebt, einmal der altbekannte "crossover tackle" bei dem der Kopf beim seitlichem Konktat vor dem Ballträger gebracht wird und einmal das "Rugby style Tackling" das Pete Carroll zuerst bei USC (bzw. sein Assistent Rocky Seto dort) und dann bei den Seahawks eingeführt hat (in Europa oft als nur als "Hawktackling" oder "hawk and role" bekannt), bei dem der Kopf aus ganzen Prozess möglichst herausgehalten werden soll.

    Letztere wird immer beliebter, vor allem im Nachwuchsfootball da auch hier das ganze Concussion und Langzeitschäden-Thema immer wichtiger wird.
    GO Irish!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rupi#57 ()

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