Game of Thrones Serie [Achtung Spoiler: Stand aktuelle Folge zzgl. Trailer etc.]

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    • Buccaneer schrieb:

      War ich eigentlich der einzige, der sich in der Daeny/Jon Szene gefragt hat, wer da jetzt wen erstochen hat?
      Natürlich, das war so gedacht.

      Die Zusammenfassung von @BruderFrings ist sehr gut, ich würde nur an zwei Stellen davon abweichen:
      - Die fehlende Konsequenz im Hinblick auf Tyrion und Jon sehe ich nicht. Es wird ja vielfach kritisiert, dass sie Varys sofort hinrichten ließ, Tyrion hingegen erst mal ins Gefängnis kam. Es wird dabei übersehen, dass das eine im Vorfeld der großen Schlacht war, also in einer Situation, in der man keine Gefangenen macht, während in der anderen Situation (wenn sie nicht zwischendurch ermordet worden wäre) die Zeit und Gelegenheit dagewesen wäre, einen groß inszenierten Prozess mit dazugehöriger Hinrichtung durchzuführen.
      - Sansas Weg ist für mich das größte Fragezeichen. Dass sie überhaupt den Anspruch auf einen unabhängigen Norden stellt, während gerade ein Stark zum Herrscher der Königslande gewählt wird, geht in meinen Augen schon gar nicht, dass sie damit ohne Widerspruch durchkommt erst recht nicht.
    • Silversurger schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      War ich eigentlich der einzige, der sich in der Daeny/Jon Szene gefragt hat, wer da jetzt wen erstochen hat?
      Natürlich, das war so gedacht.
      Die Zusammenfassung von @BruderFrings ist sehr gut, ich würde nur an zwei Stellen davon abweichen:
      - Die fehlende Konsequenz im Hinblick auf Tyrion und Jon sehe ich nicht. Es wird ja vielfach kritisiert, dass sie Varys sofort hinrichten ließ, Tyrion hingegen erst mal ins Gefängnis kam. Es wird dabei übersehen, dass das eine im Vorfeld der großen Schlacht war, also in einer Situation, in der man keine Gefangenen macht, während in der anderen Situation (wenn sie nicht zwischendurch ermordet worden wäre) die Zeit und Gelegenheit dagewesen wäre, einen groß inszenierten Prozess mit dazugehöriger Hinrichtung durchzuführen.
      - Sansas Weg ist für mich das größte Fragezeichen. Dass sie überhaupt den Anspruch auf einen unabhängigen Norden stellt, während gerade ein Stark zum Herrscher der Königslande gewählt wird, geht in meinen Augen schon gar nicht, dass sie damit ohne Widerspruch durchkommt erst recht nicht.
      zum zweiten Punkt: Bran ist für mich kein Stark mehr im eigentlichen Sinne, sondern eben der Three-Eyed-Raven. Deswegen finde ich das vom Grundgedanken her nicht ganz blöd. Das Sansas Wunsch einfach so durchgeht ist natürlich blödsinn. Da hätte es definitiv mehr Rahmenhandlung gebraucht.
      Bruder Zebedäus
    • Silversurger schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      War ich eigentlich der einzige, der sich in der Daeny/Jon Szene gefragt hat, wer da jetzt wen erstochen hat?
      Natürlich, das war so gedacht.
      - Die fehlende Konsequenz im Hinblick auf Tyrion und Jon sehe ich nicht. Es wird ja vielfach kritisiert, dass sie Varys sofort hinrichten ließ, Tyrion hingegen erst mal ins Gefängnis kam. Es wird dabei übersehen, dass das eine im Vorfeld der großen Schlacht war, also in einer Situation, in der man keine Gefangenen macht, während in der anderen Situation (wenn sie nicht zwischendurch ermordet worden wäre) die Zeit und Gelegenheit dagewesen wäre, einen groß inszenierten Prozess mit dazugehöriger Hinrichtung durchzuführen.
      Also die augenscheinlich Irre, nimmt dann nachdem sie die ganze Stadt niedergebrannt hat, den Mann gefangen, der sie verraten hat und öffentlich vor ihrer Parade den Anstecker von der Hand der Königin wegwirft?
    • Hab die Folge gestern zum zweiten mal geschaut und so richtig rund ist das Ganze tatsächlich nicht. Auch in der Szene im Thronsaal ist Dani auf einmal wieder ziemlich bei sich. Und auch Jon hätte durchaus mehr tun können um sie zu überzeugen. Das wirkt alles etwas konstruiert. Einige Bilder sind allerdings richtig gut. Als Dani in der Folge zum ersten Mal auftritt und man hinter ihr die Drachenflügel sieht, das hat schon was. Übrigens die Anlehnung an Star Wars ist mir zu extrem. Aber das nur am Rand
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Bay Araya schrieb:

      Silversurger schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      War ich eigentlich der einzige, der sich in der Daeny/Jon Szene gefragt hat, wer da jetzt wen erstochen hat?
      Natürlich, das war so gedacht.- Die fehlende Konsequenz im Hinblick auf Tyrion und Jon sehe ich nicht. Es wird ja vielfach kritisiert, dass sie Varys sofort hinrichten ließ, Tyrion hingegen erst mal ins Gefängnis kam. Es wird dabei übersehen, dass das eine im Vorfeld der großen Schlacht war, also in einer Situation, in der man keine Gefangenen macht, während in der anderen Situation (wenn sie nicht zwischendurch ermordet worden wäre) die Zeit und Gelegenheit dagewesen wäre, einen groß inszenierten Prozess mit dazugehöriger Hinrichtung durchzuführen.
      Also die augenscheinlich Irre, nimmt dann nachdem sie die ganze Stadt niedergebrannt hat, den Mann gefangen, der sie verraten hat und öffentlich vor ihrer Parade den Anstecker von der Hand der Königin wegwirft?
      Ja – denn wie gesagt wäre es sicher wirkungsvoller, eine gesonderte Propaganda-Show aus seinem Prozess und seiner Hinrichtung zu machen. Und sie war ja nicht irre in dem Sinne, dass sie wie ein Zombie durch die Gegend lief und blind nach Blut gierte. Ihre Rede hat ziemlich deutlich gemacht, dass sie sich nach wie vor im Recht und als Befreierin und ihr grausames Vorgehen als notwendiges Mittel zum scheinbar hehren Zweck sah.
    • Ausbeener schrieb:

      Hab die Folge gestern zum zweiten mal geschaut und so richtig rund ist das Ganze tatsächlich nicht. Auch in der Szene im Thronsaal ist Dani auf einmal wieder ziemlich bei sich.
      Das fand ich auch nicht rund. Hier hätte man meiner Meinung nach Dani einfach komplett durchgedreht zeigen sollen. Vielleicht auch mit einer Aussage in Richtung Unterwerfung von Sansa, etc. Das hätte Jons Entscheidung nochmal um einiges nachvollziehbarer gemacht.
      According to AD, Tillman said, “This ain’t college, rook.”

      Peterson said, “We’re about to see.”

      224 yards. Three touchdowns.
    • Mich wundern die Aussagen von Dany im Thronsaal ein wenig.

      In ihrem Gespräch mit Jon zeigte sich dass sie wirklich jeden Bezug zur Realität verloren hat. Wenn jemand mit glänzenden Augen einen Monolog darüber hält, dass nur sie das Gute in die Welt hinaustragen kann, nachdem sie gerade Völkermord begangen hat, finde ich das deutlich befremdlicher als irgendwelche Drohungen gegenüber Sansa. In letzterem Fall wüsste sie zumindest noch was ihr Handeln tatsächlich bewirkt.

      Allein schon dass sie mit einer niedlichen Anekdote aus ihrer Kindheit beginnt, während sie im völlig zerstörten Thronsaal stehen, als ob sie den Zustand des Ortes gar nicht mehr registriert.
      Say not, 'I have found the truth,' but rather, 'I have found a truth.'

      (Khalil Gibrani)
    • Silversurger schrieb:

      11to84 schrieb:

      Hier hätte man meiner Meinung nach Dani einfach komplett durchgedreht zeigen sollen.
      Ich mag an GoT gerade, das es im Gegensatz zu den meisten Fantasy-Geschichten nicht nur schwarz und weiß gibt, dass Charaktere sich enwickelt und oft innere Zerrissenheit offenbart haben.
      Das haben sie aber in den letzten beiden Staffeln komplett über Bord geworfen.
      Keine Ahnung, wo du da noch innere Zerrissenheit bei Daenerys gesehen hast? Allein die Erklärung gegenüber Jon war einfach nur der blanke Wahnsinn. Prinzipiell hat sie da wie ein Bond-Bösewicht der alten Schule gerechtfertigt.
    • 11to84 schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      Hab die Folge gestern zum zweiten mal geschaut und so richtig rund ist das Ganze tatsächlich nicht. Auch in der Szene im Thronsaal ist Dani auf einmal wieder ziemlich bei sich.
      Das fand ich auch nicht rund. Hier hätte man meiner Meinung nach Dani einfach komplett durchgedreht zeigen sollen. Vielleicht auch mit einer Aussage in Richtung Unterwerfung von Sansa, etc. Das hätte Jons Entscheidung nochmal um einiges nachvollziehbarer gemacht.
      Bei ihrer Rede an ihre Truppen gehört Winterfell zu den ersten Ländern, die genannt werden und die es als nächstes zu befreien gilt. Nach allem, was Jon davor in kings Landing gesehen hat und wie er seine Schwester kennt, weiß er, was seinen Leuten im Norden blüht, wenn sich Sansa nicht beugt. Viel deutlicher muss man da glaube ich nicht werden.
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      From 2006 to 2016 known as Big O.
    • Kevin Faulk #33 schrieb:

      Mich wundern die Aussagen von Dany im Thronsaal ein wenig.

      In ihrem Gespräch mit Jon zeigte sich dass sie wirklich jeden Bezug zur Realität verloren hat. Wenn jemand mit glänzenden Augen einen Monolog darüber hält, dass nur sie das Gute in die Welt hinaustragen kann, nachdem sie gerade Völkermord begangen hat, finde ich das deutlich befremdlicher als irgendwelche Drohungen gegenüber Sansa. In letzterem Fall wüsste sie zumindest noch was ihr Handeln tatsächlich bewirkt.

      Allein schon dass sie mit einer niedlichen Anekdote aus ihrer Kindheit beginnt, während sie im völlig zerstörten Thronsaal stehen, als ob sie den Zustand des Ortes gar nicht mehr registriert.
      Es kam nur irgendwie bei mir nicht so rüber. Fand es schon auch befremdlich und etwas wirr, aber so richtig bedrohlich war es nicht. Hätte mir eben ein wenig mehr Wahnsinn, auch in der Darstellung, gewünscht. Da hat aber jeder andere Vorstellungen.

      Grundsätzlich war es einfach zu schnell. Vielleicht fehlten mir einfach auch noch 2-3 Szenen dieser Art bevor Jon sie dann umbringt.
      According to AD, Tillman said, “This ain’t college, rook.”

      Peterson said, “We’re about to see.”

      224 yards. Three touchdowns.
    • 11to84 schrieb:

      Kevin Faulk #33 schrieb:

      Mich wundern die Aussagen von Dany im Thronsaal ein wenig.

      In ihrem Gespräch mit Jon zeigte sich dass sie wirklich jeden Bezug zur Realität verloren hat. Wenn jemand mit glänzenden Augen einen Monolog darüber hält, dass nur sie das Gute in die Welt hinaustragen kann, nachdem sie gerade Völkermord begangen hat, finde ich das deutlich befremdlicher als irgendwelche Drohungen gegenüber Sansa. In letzterem Fall wüsste sie zumindest noch was ihr Handeln tatsächlich bewirkt.

      Allein schon dass sie mit einer niedlichen Anekdote aus ihrer Kindheit beginnt, während sie im völlig zerstörten Thronsaal stehen, als ob sie den Zustand des Ortes gar nicht mehr registriert.
      Es kam nur irgendwie bei mir nicht so rüber. Fand es schon auch befremdlich und etwas wirr, aber so richtig bedrohlich war es nicht. Hätte mir eben ein wenig mehr Wahnsinn, auch in der Darstellung, gewünscht. Da hat aber jeder andere Vorstellungen.
      :jeck:
      Wieviel mehr Wahnsinn soll denn in die Performance noch rein? Dann wäre es wohl zur Parodie verkommen. :mrgreen:
    • Bay Araya schrieb:

      11to84 schrieb:

      Kevin Faulk #33 schrieb:

      Mich wundern die Aussagen von Dany im Thronsaal ein wenig.

      In ihrem Gespräch mit Jon zeigte sich dass sie wirklich jeden Bezug zur Realität verloren hat. Wenn jemand mit glänzenden Augen einen Monolog darüber hält, dass nur sie das Gute in die Welt hinaustragen kann, nachdem sie gerade Völkermord begangen hat, finde ich das deutlich befremdlicher als irgendwelche Drohungen gegenüber Sansa. In letzterem Fall wüsste sie zumindest noch was ihr Handeln tatsächlich bewirkt.

      Allein schon dass sie mit einer niedlichen Anekdote aus ihrer Kindheit beginnt, während sie im völlig zerstörten Thronsaal stehen, als ob sie den Zustand des Ortes gar nicht mehr registriert.
      Es kam nur irgendwie bei mir nicht so rüber. Fand es schon auch befremdlich und etwas wirr, aber so richtig bedrohlich war es nicht. Hätte mir eben ein wenig mehr Wahnsinn, auch in der Darstellung, gewünscht. Da hat aber jeder andere Vorstellungen.
      :jeck: Wieviel mehr Wahnsinn soll denn in die Performance noch rein? Dann wäre es wohl zur Parodie verkommen. :mrgreen:
      Wie schon gesagt, Geschmäcker sind verschieden. Fand es eben nicht so bedrohlich und daher etwas konträr zum Massenmord in der Folge davor.
      According to AD, Tillman said, “This ain’t college, rook.”

      Peterson said, “We’re about to see.”

      224 yards. Three touchdowns.
    • 11to84 schrieb:

      Bay Araya schrieb:

      11to84 schrieb:

      Kevin Faulk #33 schrieb:

      Mich wundern die Aussagen von Dany im Thronsaal ein wenig.

      In ihrem Gespräch mit Jon zeigte sich dass sie wirklich jeden Bezug zur Realität verloren hat. Wenn jemand mit glänzenden Augen einen Monolog darüber hält, dass nur sie das Gute in die Welt hinaustragen kann, nachdem sie gerade Völkermord begangen hat, finde ich das deutlich befremdlicher als irgendwelche Drohungen gegenüber Sansa. In letzterem Fall wüsste sie zumindest noch was ihr Handeln tatsächlich bewirkt.

      Allein schon dass sie mit einer niedlichen Anekdote aus ihrer Kindheit beginnt, während sie im völlig zerstörten Thronsaal stehen, als ob sie den Zustand des Ortes gar nicht mehr registriert.
      Es kam nur irgendwie bei mir nicht so rüber. Fand es schon auch befremdlich und etwas wirr, aber so richtig bedrohlich war es nicht. Hätte mir eben ein wenig mehr Wahnsinn, auch in der Darstellung, gewünscht. Da hat aber jeder andere Vorstellungen.
      :jeck: Wieviel mehr Wahnsinn soll denn in die Performance noch rein? Dann wäre es wohl zur Parodie verkommen. :mrgreen:
      Wie schon gesagt, Geschmäcker sind verschieden. Fand es eben nicht so bedrohlich und daher etwas konträr zum Massenmord in der Folge davor.
      Ging mir ähnlich. Aber ich gebe dir Recht, der ganze Weg zum Wahnsinn war wohl zu schnell.
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • 11to84 schrieb:

      Bay Araya schrieb:

      11to84 schrieb:

      Kevin Faulk #33 schrieb:

      Mich wundern die Aussagen von Dany im Thronsaal ein wenig.

      In ihrem Gespräch mit Jon zeigte sich dass sie wirklich jeden Bezug zur Realität verloren hat. Wenn jemand mit glänzenden Augen einen Monolog darüber hält, dass nur sie das Gute in die Welt hinaustragen kann, nachdem sie gerade Völkermord begangen hat, finde ich das deutlich befremdlicher als irgendwelche Drohungen gegenüber Sansa. In letzterem Fall wüsste sie zumindest noch was ihr Handeln tatsächlich bewirkt.

      Allein schon dass sie mit einer niedlichen Anekdote aus ihrer Kindheit beginnt, während sie im völlig zerstörten Thronsaal stehen, als ob sie den Zustand des Ortes gar nicht mehr registriert.
      Es kam nur irgendwie bei mir nicht so rüber. Fand es schon auch befremdlich und etwas wirr, aber so richtig bedrohlich war es nicht. Hätte mir eben ein wenig mehr Wahnsinn, auch in der Darstellung, gewünscht. Da hat aber jeder andere Vorstellungen.
      :jeck: Wieviel mehr Wahnsinn soll denn in die Performance noch rein? Dann wäre es wohl zur Parodie verkommen. :mrgreen:
      Wie schon gesagt, Geschmäcker sind verschieden. Fand es eben nicht so bedrohlich und daher etwas konträr zum Massenmord in der Folge davor.
      Ich hab’s auch nur auf die Performance bezogen und da kann man meiner Meinung nach nicht viel mehr draufpacken, ohne dass es komplett lächerlich oder comichaft wirkt.
    • Ich fands eigentlich schon passend. Allein dass sie argumentiert hat, dass sie die armen Menschen von Königsmund von der Tyrannei befreit hat. Tja, wie viele davon sind denn noch übrig?? Sie hat mit voller Überzeugung argumentiert und nicht einen Moment das Gefühl vermittelt, dass dieser kollektive Massenmord ihr irgendwie nahe geht. Das muss aus Jons Sicht schon sehr schockierend gewesen sein und hat für mich sehr gut rüber gebracht, dass sie komplett dem Wahn verfallen ist.
    • Man kann halt auch sagen, das sie endlich am Ziel dessen ist, wovon sie ihr Leben lang geträumt hat, und deshalb vielleicht überheblicher ist als normal. Man mag sich gerne mal wahnsinnige Despoten anschauen, die kommen nicht so klar rüber wie sie. Aber alles gut, ist Geschmackssache
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Wir haben gestern nun auch endlich die letzte Folge gesehen, weswegen ich hier ein wenig mit schnacken kann. Insgesamt fand ich das Ende gelungen und die letzte Folge stark. Es ist sicher schwer, hier was zu fabrizieren, mit dem jeder glücklich ist. Dass Ansa den unabhängigen Norden so einfach durchkriegt, war für mich noch das unerklärlichste. Und Bran mochte ich nie, meines Erachtens waren seine Geschichten immer die ödesten, die am weitesten her geholt waren. In der gesamten Staffel am meisten gestört hat mich, wie schnell der Winterkönig zu besiegen war.

      Ich habe mich nun gefragt: Wie hätte ich es enden lassen?

      Nun: GoT hat die gesamte Zeit von unerwarteten Toden gelebt. Niemand war sicher. Was konstant war, war die Warnung vor dem Unbekannten aus dem Norden. Es wäre deswegen ein stimmiges Ende gewesen, wenn am Ende alle Königreiche dem Winterkönig unterlegen gewesen wären, weil sie es selbst im Moment der größten Bedrohung nicht schafften, sich zu einigen und gemeinsam das kommende Unheil abzuwenden. Sie wären an ihrer Selbstsüchtigkeit gescheitert und schließlich untergegangen. Oh was hätte man hier für schöne Parallelen zum echten Leben ziehen können. Chance vertan. Und ein Ende, bei dem die Bösen gewinnen, hätte GoT auch echt gut gestanden. Just my 2 Cents.
    • Madness schrieb:

      Wir haben gestern nun auch endlich die letzte Folge gesehen, weswegen ich hier ein wenig mit schnacken kann. Insgesamt fand ich das Ende gelungen und die letzte Folge stark. Es ist sicher schwer, hier was zu fabrizieren, mit dem jeder glücklich ist. Dass Ansa den unabhängigen Norden so einfach durchkriegt, war für mich noch das unerklärlichste. Und Bran mochte ich nie, meines Erachtens waren seine Geschichten immer die ödesten, die am weitesten her geholt waren. In der gesamten Staffel am meisten gestört hat mich, wie schnell der Winterkönig zu besiegen war.

      Ich habe mich nun gefragt: Wie hätte ich es enden lassen?

      Nun: GoT hat die gesamte Zeit von unerwarteten Toden gelebt. Niemand war sicher. Was konstant war, war die Warnung vor dem Unbekannten aus dem Norden. Es wäre deswegen ein stimmiges Ende gewesen, wenn am Ende alle Königreiche dem Winterkönig unterlegen gewesen wären, weil sie es selbst im Moment der größten Bedrohung nicht schafften, sich zu einigen und gemeinsam das kommende Unheil abzuwenden. Sie wären an ihrer Selbstsüchtigkeit gescheitert und schließlich untergegangen. Oh was hätte man hier für schöne Parallelen zum echten Leben ziehen können. Chance vertan. Und ein Ende, bei dem die Bösen gewinnen, hätte GoT auch echt gut gestanden. Just my 2 Cents.
      Wäre definitiv ein besseres Ende gewesen
    • Die Macher haben das Script des Finales von Game of Thrones für einen Emmy nominiert, und mussten es daher veröffentlichen. Sagen wir mal ihre Anmerkungen haben nicht gerade dazu beigetragen meine Meinung über D&D und die letzte Staffel zu revidieren. Riley McAtee by The Ringer hat es in meinen Augen sehr passend kommentiert: theringer.com/game-of-thrones/…s-finale-script-questions
      When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
      game, announced by the ESPN Sunday night crew,
      for all eternity. Paul Zimmerman
    • #67 schrieb:

      Die Macher haben das Script des Finales von Game of Thrones für einen Emmy nominiert, und mussten es daher veröffentlichen. Sagen wir mal ihre Anmerkungen haben nicht gerade dazu beigetragen meine Meinung über D&D und die letzte Staffel zu revidieren. Riley McAtee by The Ringer hat es in meinen Augen sehr passend kommentiert: theringer.com/game-of-thrones/…s-finale-script-questions
      Drogon verbrennt den eisernen Thron also rein zufällig... :jeck: das ist teilweise schon echt hart.
    • Ich finde den Vergleich zu HBOs Chernobyl auch bemerkenswert. Die haben alle scripts der Staffel veröffentlicht:
      Read the Chernobyl Scripts From Writer and Executive Producer Craig Mazin

      brilliante Drehbücher von Anfang bis Ende.

      und jeder nicht-technische Emmy für die letzte Staffel von GoT wäre mMn ein Witz.
      -------------
      Team Goff
      Yes, I have a dream, and it's not some MLK dream for equality. I want to own a decommissioned lighthouse. And I want to live at the top. And nobody knows I live there. And there's a button that I can press and launch that lighthouse into space.
    • WolfsburgerJung schrieb:

      #67 schrieb:

      Die Macher haben das Script des Finales von Game of Thrones für einen Emmy nominiert, und mussten es daher veröffentlichen. Sagen wir mal ihre Anmerkungen haben nicht gerade dazu beigetragen meine Meinung über D&D und die letzte Staffel zu revidieren. Riley McAtee by The Ringer hat es in meinen Augen sehr passend kommentiert: theringer.com/game-of-thrones/…s-finale-script-questions
      Drogon verbrennt den eisernen Thron also rein zufällig... :jeck: das ist teilweise schon echt hart.



      Wäre mir persönlich deutlich lieber als dass Drogon, der im Gegensatz zu einem Smaug eher Richtung (intelligente) Hunderasse tendiert, die Historie und Bedeutung eines ihm unbekannten metallischen Gegenstandes erkennt und diesen dann aus symbolischen Gründen gezielt zerstört. Fand das schon arg lächerlich. Hier hat der Regisseur der Folge imho das Drehbuch falsch umgesetzt ... blöd nur dass D&D bei der letzten Folge selbst Regie geführt haben. :jeck:
      Say not, 'I have found the truth,' but rather, 'I have found a truth.'

      (Khalil Gibrani)
    • Kevin Faulk #33 schrieb:

      WolfsburgerJung schrieb:

      #67 schrieb:

      Die Macher haben das Script des Finales von Game of Thrones für einen Emmy nominiert, und mussten es daher veröffentlichen. Sagen wir mal ihre Anmerkungen haben nicht gerade dazu beigetragen meine Meinung über D&D und die letzte Staffel zu revidieren. Riley McAtee by The Ringer hat es in meinen Augen sehr passend kommentiert: theringer.com/game-of-thrones/…s-finale-script-questions
      Drogon verbrennt den eisernen Thron also rein zufällig... :jeck: das ist teilweise schon echt hart.

      Wäre mir persönlich deutlich lieber als dass Drogon, der im Gegensatz zu einem Smaug eher Richtung (intelligente) Hunderasse tendiert, die Historie und Bedeutung eines ihm unbekannten metallischen Gegenstandes erkennt und diesen dann aus symbolischen Gründen gezielt zerstört. Fand das schon arg lächerlich. Hier hat der Regisseur der Folge imho das Drehbuch falsch umgesetzt ... blöd nur dass D&D bei der letzten Folge selbst Regie geführt haben. :jeck:
      Da gebe ich dir prinzipiell recht. Allerdings sieht es alles andere als zufällig aus... ;)
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